Philosophischer Schütze oder doch grübelnder Skorpion – die Sternzeichen berühmter Schriftsteller stellen wir Ihnen in diesem Beitrag vor. 

Tag, Ort und Zeit der Geburt – sind das die Bedingungen, die unsere Persönlichkeit bestimmen? Ja, wenn es nach der Astrologie geht. Das Horoskop, so wie wir es kennen, postuliert einen Zusammenhang zwischen dem Weg der Planeten und unserem eigenen. Auch, wenn es um die Sternzeichen berühmter Schriftsteller geht. Unser Sternzeichen und damit uns Wesenhaftes wird mit dem Tag unserer Geburt besiegelt. Ob wir uns im Leben mit dem Mut und dem Kampfgeist eines Widders behaupten oder wie der Schütze immer auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind, hängt davon ab, in welchem der zwölf Tierkreiszeichen die Sonne zum Zeitpunkt unserer Geburtsstunde verweilte. 

Jenen, die zweifeln, ist entgegenzuhalten, dass die Astrologie eine lange Geschichte und Tradition hat. Etymologisch entspringt der Begriff den griechischen Wörtern astron, für Stern, und logos, für Geist, Sinn oder Lehre. Schon die alten Griechen befragten die Sterne, eine Lehre, die ursprünglich aus Mesopotamien überliefert worden war. Zahlreiche Hochkulturen beriefen sich auf den Zusammenhang zwischen Himmelserscheinungen und dem irdischen Leben. Von den griechischen wanderte das Wissen weiter zu den römischen Gelehrten und schließlich erhellt es noch unsere Gegenwart. In den Sternen haben bei weitem nicht nur Quacksalber gelesen. Zu einem der prominentesten Vertreter der Sternenleser zählt etwa Johann Wolfgang von Goethe

Die Sternzeichen berühmter Schriftsteller: Das sind sie.

Der Wunsch, die Zukunft zu sehen, ist so alt wie die Menschen selbst. Und selbst die größten Skeptiker erwischen sich vermutlich immer wieder einmal dabei, wie sie, ungläubig oder auch nicht, das Horoskop der Tageszeitung studieren. Von der Aussagekraft der Sterne ist auch Silvia Kockel, Autorin von »Astrologie: Nicht glauben – erleben!« überzeugt. Die Astrologin blickt für Menschen, die Fragen haben, immer wieder in die Sterne. Einmalig ist ihr Ansatz, das verborgene Wissen der Sterne mit Ansätzen aus der Atem- und Komplementärtherapie zu verbinden. Ihr neues Buch birgt einen ganzen Kosmos aus Wissen, das im Zusammenspiel mit Körper- und Wahrnehmungsübungen erlebbar gemacht werden kann. 

Doch steht unser Schicksal wirklich in den Sternen geschrieben? Gibt es Parallelen zwischen unserem Werdegang und dem Sternzeichen, mit dem wir ihn beschreiten? Das zu entscheiden, liegt ganz bei Ihnen, liebe Leser. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen die Sternzeichen berühmter Schriftsteller und deren prägnanteste Eigenschaften vor. Prüfen Sie selbst, ob Sie Zusammenhänge erkennen, die auf Zufall beruhen, oder doch Schicksal sind. 

Die Sternzeichen berühmter Schriftsteller  

Widder, 21. März bis 20. April

Begeisterungsfähigkeit, Temperament, aber auch einen Hang zur Impulsivität sagt Silvia Kockel den im Sternzeichen des Widders Geborenen nach. Sie sind zwar schnell für etwas zu begeistern, verlieren aber schnell einmal auch das Interesse an einer Sache. Ob das auch auf Heinrich Mann, Hans Christian Andersen oder Wilhelm Busch zutrifft, die alle Widder waren, ist schwer zu sagen. Jedoch trifft die Eigenschaft, immer in Bewegung, immer auf ein neues Ziel ausgerichtet und mit Enthusiasmus und Engagement am Werk zu sein, sicher auf alle drei Autoren zu.

Stier, 21. April bis 20. Mai

Einen ausgeprägten Sinn für Ästhetik bringt das Sternzeichen Stier mit sich. Eine Eigenschaft, die sich bei William Shakespeare, Arthur Schnitzler, Christian Morgenstern oder Charlotte Brontë, die ihres Zeichens alle Stiere waren, sicher finden wird. Stiere lassen sich aber auch recht schnell reizen – William Shakespeare hat wohl in der Rachetragödie Hamlet ein wichtiges Ventil für seine Reizbarkeit gefunden. 

Zwillinge, 21. Mai bis 21. Juni

Offen, kontaktfreudig und kommunikativ sollen die Zwillinge sein. Alles Persönlichkeitsmerkmale, die bestens zu Walt Whitman, Ian Fleming und Allen Ginsberg passen. Sinn für Humor und Selbstironie findet man bei zum Beispiel bei Walt Whitman zwischen den Zeilen. Und Allen Ginsberg, der nicht nur zu den berühmtesten Vertretern der Beat Generation sondern auch als Vater der Flower Power Bewegung gilt, darf wohl durchaus als kontaktfreudiger Charakter bezeichnet werden. 

Krebs, 22. Juni bis 22. Juli 

Krebsgeborene erleben laut Silvia Kockel ihre Gefühlswelt in höchster Intensität und scheuen sich auch nicht, ihre Gefühle ihrer Umwelt deutlich zu zeigen. Starke Emotionen erleben wir in den Romanen von Franz Kafka, Marcel Proust oder Ingeborg Bachmann durchaus, die alle Vertreter des empathischen Wasserzeichens sind. 

Löwe, 23. Juli bis 23. August 

Als durch und durch charismatisch werden die Löwen beschrieben. Sie stehen gerne in Zentrum, was zwar sicher auf viele Schriftsteller zutrifft, auf Charles Bukowski aber ganz besonders. Der US-amerikanische Autor polarisierte und provozierte mit seinen Romanen und bewies ein Leben lang das für den Löwen durchaus typische Selbstbewusstsein. Zu den weiteren prominenten Vertretern aus der Welt der Literatur zählen Aldous Huxley, George Bernard Shaw und Ray Bradbury. 

Jungfrau, 24. August bis 23. September 

Sachlich, besonnen und pflichtbewusst soll die Jungfrau sein. In der Jungfrau wirken ein lebendiger Intellekt sowie ein realistischer, zweckorientierter Verstand, wie wir ihn etwa in den Krimis von Agatha Christie finden. Ihre Romane sind berechnend, und doch nicht vorhersehbar. Immer behält sie alles im Blick und schafft es, mit ihrem scharfen Verstand, alle in die Irre zu führen. Außerdem zählen Stephen King, Leo Tolstoi und Theodor Storm zu den schreibenden Jungfrauen. 

Waage, 23. September bis 23. Oktober 

Einen Sinn für Schönheit und Kunst zeichnet die Waagen aus. Doch auch Spontanität, Offenheit und Diplomatie finden man bei dem Sternzeichen. Die Waage hat die Fähigkeit, sich wie kein anderes Sternzeichen in die Herzen anderer einzufühlen. Diese Gabe schlägt sich in den Werken von Denis Diderot, Italo Calvino, Elfriede Jelinek und Oscar Wilde nieder, die sich allesamt durch eine außergewöhnliche Menschenkenntnis auszeichnen.  

Skorpion, 24. Oktober bis 22. November 

Tiefe Gedanken und Gefühle, die schwer zu ergründen sind, findet man im Skorpion, der als sehr verschlossenes und doch vielschichtiges Sternzeichen gilt. Den Skorpionen sagt man auch einen Hang zum Grüblerischen nach. Stellvertretend für diese Eigenschaft stehen Albert Camus, Fjodor Dostojewski, Gerhard Hauptmann oder Voltaire, die alle zu den schriftstellerisch wirkenden Skorpionen zählen. 

Schütze, 23. November bis 21. Dezember 

Wissbegierde, Lernen und Interesse für geistige Erkenntnisse prägen den Schützen. Außerdem entdeckt man in dem Feuerzeichen eine fast ansteckende Begeisterungsfähigkeit für alles, was ihn fasziniert – und das ist viel. Stefan Zweig etwa studierte das menschliche Herz mindestens so energisch wie das Schachspiel. Rainer Maria Rilke beweist in seinen Gedichten die ungebremste Lebensfreude, die den Schützen so liebenswert macht. Doch auch in den Werken von Cornelia Funke oder Jane Austen entdecken wir eine überwältigende Liebe zum Leben, wie sie nur der Schütze kennt. 

Steinbock, 22. Dezember bis 20. Jänner

Disziplin, Ausdauer und der Blick für das Wesentliche sind dem Sternzeichen Steinbock zu eigen. Auch als außergewöhnlich bodenständig werden die Steinböcke beschrieben, was sich etwa deutlich an der rationalen, klarsichtigen Denkerin Simone de Beauvoir zeigt. Weitere, bodenständige Vertreter des Tierkreiszeichens Steinbock finden wir etwa in Theodor Fontane, Edgar Allan Poe oder Umberto Eco.  

Wassermann, 21. Jänner bis 19. Februar 

Individualisten mit einer glühenden Liebe für die Freiheit, das sind die Wassermänner. Mit dem Drang zum Ausbruch kommen die originellen Ideen, die sich bei E. T. A. Hoffmann, James Joyce, Charles Dickens und Jules Verne in dichter Vielzahl finden. 

Sie haben nicht das Glück, im Zeichen des Wassermanns geboren zu sein und suchen noch nach frischen Ideen für Ihr Buch? Wie Sie wirklich originelle Plot Twists schreiben, verraten wir Ihnen in diesem Beitrag? 

Fische, 20. Februar bis 20. März 

Der gefühlvollste und einfühlsamste aller Charaktere ist laut Expertin Silvia Kockel der im Sternzeichen der Fische Geborene. Helfen und heilen ist darum die große Lebensaufgabe des Fisches. Heilsam ist sicher auch die Literatur von Erich Kästner, Victor Hugo oder die Poesie von Friedrich Hölderlin, die zu den prominenten Vertretern der Fische zählen. 

Sie wollen mehr über Ihr Sternzeichen erfahren und wissen, wie Sie das Beste in sich zum Vorschein bringen? Das neue Buch von Silvia Kockel finden Sie hier in unserem Onlineshop. 

Und welche Eigenschaften Ihres Sternzeichens helfen Ihnen beim Schreiben? Hinterlassen Sie uns Ihre Erfahrungen in den Kommentaren!

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