Wie ich als Arzt lernte Columbo zu werden
EUR 27,90
Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 100
ISBN: 978-3-99130-996-3
Erscheinungsdatum: 16.12.2025
Auf Täterjagd – oder „Wie ich als Arzt lernte, Columbo zu werden“. Reinhart Jarisch schreibt über medizinische Kriminaltaten. Mit Detektivhut und einer Menge medizinischem Fachwissen begibt er sich auf Spurensuche in seinem Ratgeber für Jungmediziner.
Vorwort
Die detektivische Neugier des Meisteraufklärers Columbo hat es Professor Jarisch schon immer angetan – die Frucht seines derartigen Vorgehens liegt hier vor. Und ist lesenswert, spannend, aufklärend. Auch wenn die Beiträge ganz unterschiedlich sind, so zeigen sie doch, dass die genaue Beobachtung oder auch nur ein informatives Gespräch mit Patienten oder sogar Zufallsbekannten schon den Schlüssel zur Problemlösung beinhalten kann. Dass der wissenschaftliche Ansatz zu mancher Fragestellung damit keineswegs aufgehoben ist, zeigen die Ergebnisse etwa der großen Spermidin-Studien, die wirklich bahnbrechend sind. Beiden Lösungsansätzen, einfach oder profund, liegt eine vorzügliche Kenntnis der Literatur und ein jahrzehntelang erworbenes klinisches Wissen zugrunde. Meines Erachtens sind die hier vorgestellten „Fälle“ (wie es so unpersönlich in der Medizin heißen kann) sehr gut dargestellt und sehr klar. Dass die Lösungen für Betroffene bedeutsam sind und die Lebensqualität bessern, muss nicht extra erwähnt werden. Was mich erstaunt hat, ist die Breite der Themen, die weit über den eigentlichen Fachbereich von Professor Jarisch hinausgeht, ist er doch „nur“ Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten mit Spezialisierung auf Allergologie. Aber eben die Vernetzung der unterschiedlichen Bereiche der Medizin ist das Spannende, das mehr und mehr Erforderliche, um zu Lösungen, um zu Antworten zu kommen. Einem Detektiv dieser Art kann man sich ruhig anvertrauen.
Univ.-Prof. Mag. Dr. Manfred Götz
Ehem. Vorstand der Abt. für Kinder- und Jugendheilkunde mit Lungen- und Infektionskrankheiten
Klinik Ottakring
1160 Wien
1. Einfach denken klärt einen Mordfall: „Ein Alkoholiker trinkt aus.“
Mord und Sex machen sich immer gut. Beginnen wir also mit Mord, als Einleitung und einfache Fingerübung:
Ein Mann besucht jeden Tag das Grab seiner verstorbenen Frau, um dort eine Kerze anzuzünden.
Auf dem Weg dorthin steht ein Gasthaus, in das er immer einkehrt und ein paar Gläser Wein trinkt. Am Weg zurück kommt er wieder bei dem Gasthaus vorbei und trinkt wieder ein paar Gläser Wein. Das macht er jeden Tag, das ganze Jahr.
Eines Tages verschwand der Mann im Gasthaus, das Weinglas war aber noch halb voll.
Die Polizei wurde alarmiert und mein Schwiegervater, Chefinspektor bei der Kriminalpolizei, wurde mit dem Fall betraut.
Er sieht das halbvolle Glas mit Wein und schließt, dass ein Alkoholiker austrinkt, bevor er geht.
Also muss der Mann noch im Gasthaus sein. Die Durchsuchung des Gasthauses, die ohne richterlichen Befehl erfolgte (die Richterin war nämlich der Meinung, dass man nicht immer eine Durchsuchung anordnen kann, wenn ein Gast nicht austrinkt), erbrachte den Leichenfund des Mannes in der zweiten Tiefkühltruhe im Keller.
Der Kellner, der drogensüchtig war und Geld brauchte, hatte den Mann umgebracht.
Mein Schwiegervater meldete dann der Richterin, dass er den Durchsuchungsbefehl nicht mehr bräuchte, da er Leiche und Täter hatte.
Was schließen wir daraus? Einfach denken ist angesagt und das halbvolle Glas eines Alkoholikers war der Schlüssel zur Lösung des Falles.
2. Geschwür am Penis und Therapieversagen sind der Schlüssel zur Diagnose
Ein Kameramann kommt von einer Afrikareise zurück mit einem Geschwür am Penis. Er erzählt, dass ihn der einheimische Arzt mit Penicillin behandelt habe, es habe sich jedoch keine Besserung gezeigt.
Da Syphilis (Lues) auf Penicillin anspricht, kann es also Syphilis nicht sein. Eine seltene Geschlechtskrankheit, ich hatte diese zuvor bei uns noch nie gesehen, ist der weiche Schanker (Ulcus molle). Also machte ich einen Sekretabstrich und färbte mit einer Spezialfärbung.
Bingo! Der Befund war positiv und die Behandlung mit einem geeigneten Antibiotikum schon am nächsten Tag erfolgreich.
Der Kameramann war überglücklich, umarmte mich fast und schenkte mir eine schwarze geschnitzte Holzfigur, die ich noch heute auf meinem Schreibtisch habe.
Ich war stolz auf die gute medizinische Ausbildung im AKH Wien, die ermöglichte, dass man Krankheiten, die man noch nie gesehen hatte, diagnostizieren kann.
Der Schlüssel zur Lösung war das Therapieversagen von Penicillin!
3. Die Mutter, die nicht die Mutter ihres Kindes ist!
Jetzt werden Sie fragen, wie gibt es das. Die Mutter ist doch immer sicher, nur beim Vater kann es Irrtümer geben.
Im Lateinischen heißt es doch: „mater semper certa“ = Die Mutter ist immer sicher.
Folgender Fall in meiner Ordination beweist das Gegenteil:
Eine Mutter kommt mit ihrer 17-jährigen Tochter in die Ordination. Die Tochter ist ein außergewöhnlich hübsches Mädchen.
Die Blickdiagnose sagt mir: leichte Neurodermitis.
Die Neurodermitis ist eine genetisch bedingte Erkrankung mit Neigung zu trockener Haut und Ekzemen.
Neurodermitis-Patienten sind typischerweise überdurchschnittlich intelligent.
Unklar ist allerdings, ob das mit der Krankheit zu tun hat oder ob nicht überdurchschnittlich intelligente Eltern öfter Neurodermitis-Kinder bekommen.
Ich sagte daher der Tochter auf den Kopf zu, dass sie überdurchschnittlich intelligent ist.
Sie hat gestrahlt und die Mutter hat sich gefreut.
Dann habe ich den beiden die typischen Hautveränderungen im Gesicht erklärt und gebeten, mir die Handflächen zu zeigen.
Typischerweise haben Menschen drei starke Hautfurchen in der Handfläche, Neurodermitis-Patienten haben zusätzlich viele Hautfalten, die aussehen wie ein Fischernetz.
Das war – wie zu erwarten – bei der Patientin der Fall.
Nun habe ich die Mutter gebeten, mir ihre Handflächen zu zeigen: Überraschenderweise hatte sie nur drei Handlinien.
Daraufhin habe ich der Mutter gesagt, dass sie nicht die Mutter ist!
Kurzes Schweigen, dann sagte mir die Mutter, dass es stimmt und sie die Stiefmutter ist.
Die weiteren Gespräche waren dann einfach, man hat mir alles geglaubt, was ich gesagt habe, und ist auch meinen Therapievorschlägen gefolgt.
Fazit: Ein gutes dermatologisches Auge kann einen „Mutterschaftstest“ ersparen.
4. Nitrazingelbtest bei irritativem Kontaktekzem
Trockene Hände bekommt man durch häufigen Wasserkontakt.
Früher hat man das Hausfrauenekzem genannt. Da gab es noch keinen Geschirrspüler, keine Waschmaschine.
Und war ein Baby im Haus, dann war häufiges Händewaschen angesagt.
Das gibt es heute alles nicht mehr.
Allerdings wurde in Coronazeiten häufiges Händewaschen empfohlen.
Heutige Berufe mit immer noch häufigem Wasserkontakt sind Friseurlehrlinge: Kopfwaschen, Kopfwaschen, … endlos.
Wie kann ich also das irritative Kontaktekzem nachweisen?
Nun, das gute Wiener Leitungswasser hat einen pH-Wert von 7,8, ist also alkalisch. Die Haut hat einen pH-Wert von 5 bis 6, ist also sauer („Säureschutzmantel der Haut“). Bei häufigem Händewaschen verschiebt sich der pH-Wert also ins Alkalische.
Wie kann ich das also nachweisen?
Durch den Nitrazingelbtest!
Das ist eine violette Flüssigkeit, die sich auf der normalen, gesunden Haut gelb verfärbt und auf der Haut fast nicht sichtbar ist.
Bei Alkalischädigung aber verfärbt sich die Haut gelbgrün, grün, grünviolett und violett.
Wenn ich also diese Flüssigkeit auf die Haut des Patienten und meine Haut auftrage und ein Farbunterschied sichtbar ist, dann ist der Patient schnell von meiner Diagnose überzeugt. Wenn dann die Verfärbung in Richtung Violett auch auf der Bauchhaut zu sehen ist, dann duscht der Patient zu lange.
Fazit: Ohne dabei zu sein, kann ich wissen, dass der Patient zu lange duscht.
Columbo!
5. Raps, nicht nur gelb, sondern schlau. Die Entdeckung der CCDs
Wenn man im April ins Flugzeug steigt und übers Land fliegt, dann sind Felder alle gelb: Raps!
Der April ist allerdings auch die Blütezeit für die Birke.
Birkenpollen-Allergiker haben daher im April die meisten Beschwerden.
Nun kamen fünf Patienten zu mir, mit der Angabe, im April inhalative Beschwerden zu haben.
Klarer Fall: Birkenpollenallergie!
Allerdings waren sowohl der Hauttest als auch der Bluttest negativ.
Dass sich fünf Patienten im Monat irren, ist unwahrscheinlich.
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Die detektivische Neugier des Meisteraufklärers Columbo hat es Professor Jarisch schon immer angetan – die Frucht seines derartigen Vorgehens liegt hier vor. Und ist lesenswert, spannend, aufklärend. Auch wenn die Beiträge ganz unterschiedlich sind, so zeigen sie doch, dass die genaue Beobachtung oder auch nur ein informatives Gespräch mit Patienten oder sogar Zufallsbekannten schon den Schlüssel zur Problemlösung beinhalten kann. Dass der wissenschaftliche Ansatz zu mancher Fragestellung damit keineswegs aufgehoben ist, zeigen die Ergebnisse etwa der großen Spermidin-Studien, die wirklich bahnbrechend sind. Beiden Lösungsansätzen, einfach oder profund, liegt eine vorzügliche Kenntnis der Literatur und ein jahrzehntelang erworbenes klinisches Wissen zugrunde. Meines Erachtens sind die hier vorgestellten „Fälle“ (wie es so unpersönlich in der Medizin heißen kann) sehr gut dargestellt und sehr klar. Dass die Lösungen für Betroffene bedeutsam sind und die Lebensqualität bessern, muss nicht extra erwähnt werden. Was mich erstaunt hat, ist die Breite der Themen, die weit über den eigentlichen Fachbereich von Professor Jarisch hinausgeht, ist er doch „nur“ Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten mit Spezialisierung auf Allergologie. Aber eben die Vernetzung der unterschiedlichen Bereiche der Medizin ist das Spannende, das mehr und mehr Erforderliche, um zu Lösungen, um zu Antworten zu kommen. Einem Detektiv dieser Art kann man sich ruhig anvertrauen.
Univ.-Prof. Mag. Dr. Manfred Götz
Ehem. Vorstand der Abt. für Kinder- und Jugendheilkunde mit Lungen- und Infektionskrankheiten
Klinik Ottakring
1160 Wien
1. Einfach denken klärt einen Mordfall: „Ein Alkoholiker trinkt aus.“
Mord und Sex machen sich immer gut. Beginnen wir also mit Mord, als Einleitung und einfache Fingerübung:
Ein Mann besucht jeden Tag das Grab seiner verstorbenen Frau, um dort eine Kerze anzuzünden.
Auf dem Weg dorthin steht ein Gasthaus, in das er immer einkehrt und ein paar Gläser Wein trinkt. Am Weg zurück kommt er wieder bei dem Gasthaus vorbei und trinkt wieder ein paar Gläser Wein. Das macht er jeden Tag, das ganze Jahr.
Eines Tages verschwand der Mann im Gasthaus, das Weinglas war aber noch halb voll.
Die Polizei wurde alarmiert und mein Schwiegervater, Chefinspektor bei der Kriminalpolizei, wurde mit dem Fall betraut.
Er sieht das halbvolle Glas mit Wein und schließt, dass ein Alkoholiker austrinkt, bevor er geht.
Also muss der Mann noch im Gasthaus sein. Die Durchsuchung des Gasthauses, die ohne richterlichen Befehl erfolgte (die Richterin war nämlich der Meinung, dass man nicht immer eine Durchsuchung anordnen kann, wenn ein Gast nicht austrinkt), erbrachte den Leichenfund des Mannes in der zweiten Tiefkühltruhe im Keller.
Der Kellner, der drogensüchtig war und Geld brauchte, hatte den Mann umgebracht.
Mein Schwiegervater meldete dann der Richterin, dass er den Durchsuchungsbefehl nicht mehr bräuchte, da er Leiche und Täter hatte.
Was schließen wir daraus? Einfach denken ist angesagt und das halbvolle Glas eines Alkoholikers war der Schlüssel zur Lösung des Falles.
2. Geschwür am Penis und Therapieversagen sind der Schlüssel zur Diagnose
Ein Kameramann kommt von einer Afrikareise zurück mit einem Geschwür am Penis. Er erzählt, dass ihn der einheimische Arzt mit Penicillin behandelt habe, es habe sich jedoch keine Besserung gezeigt.
Da Syphilis (Lues) auf Penicillin anspricht, kann es also Syphilis nicht sein. Eine seltene Geschlechtskrankheit, ich hatte diese zuvor bei uns noch nie gesehen, ist der weiche Schanker (Ulcus molle). Also machte ich einen Sekretabstrich und färbte mit einer Spezialfärbung.
Bingo! Der Befund war positiv und die Behandlung mit einem geeigneten Antibiotikum schon am nächsten Tag erfolgreich.
Der Kameramann war überglücklich, umarmte mich fast und schenkte mir eine schwarze geschnitzte Holzfigur, die ich noch heute auf meinem Schreibtisch habe.
Ich war stolz auf die gute medizinische Ausbildung im AKH Wien, die ermöglichte, dass man Krankheiten, die man noch nie gesehen hatte, diagnostizieren kann.
Der Schlüssel zur Lösung war das Therapieversagen von Penicillin!
3. Die Mutter, die nicht die Mutter ihres Kindes ist!
Jetzt werden Sie fragen, wie gibt es das. Die Mutter ist doch immer sicher, nur beim Vater kann es Irrtümer geben.
Im Lateinischen heißt es doch: „mater semper certa“ = Die Mutter ist immer sicher.
Folgender Fall in meiner Ordination beweist das Gegenteil:
Eine Mutter kommt mit ihrer 17-jährigen Tochter in die Ordination. Die Tochter ist ein außergewöhnlich hübsches Mädchen.
Die Blickdiagnose sagt mir: leichte Neurodermitis.
Die Neurodermitis ist eine genetisch bedingte Erkrankung mit Neigung zu trockener Haut und Ekzemen.
Neurodermitis-Patienten sind typischerweise überdurchschnittlich intelligent.
Unklar ist allerdings, ob das mit der Krankheit zu tun hat oder ob nicht überdurchschnittlich intelligente Eltern öfter Neurodermitis-Kinder bekommen.
Ich sagte daher der Tochter auf den Kopf zu, dass sie überdurchschnittlich intelligent ist.
Sie hat gestrahlt und die Mutter hat sich gefreut.
Dann habe ich den beiden die typischen Hautveränderungen im Gesicht erklärt und gebeten, mir die Handflächen zu zeigen.
Typischerweise haben Menschen drei starke Hautfurchen in der Handfläche, Neurodermitis-Patienten haben zusätzlich viele Hautfalten, die aussehen wie ein Fischernetz.
Das war – wie zu erwarten – bei der Patientin der Fall.
Nun habe ich die Mutter gebeten, mir ihre Handflächen zu zeigen: Überraschenderweise hatte sie nur drei Handlinien.
Daraufhin habe ich der Mutter gesagt, dass sie nicht die Mutter ist!
Kurzes Schweigen, dann sagte mir die Mutter, dass es stimmt und sie die Stiefmutter ist.
Die weiteren Gespräche waren dann einfach, man hat mir alles geglaubt, was ich gesagt habe, und ist auch meinen Therapievorschlägen gefolgt.
Fazit: Ein gutes dermatologisches Auge kann einen „Mutterschaftstest“ ersparen.
4. Nitrazingelbtest bei irritativem Kontaktekzem
Trockene Hände bekommt man durch häufigen Wasserkontakt.
Früher hat man das Hausfrauenekzem genannt. Da gab es noch keinen Geschirrspüler, keine Waschmaschine.
Und war ein Baby im Haus, dann war häufiges Händewaschen angesagt.
Das gibt es heute alles nicht mehr.
Allerdings wurde in Coronazeiten häufiges Händewaschen empfohlen.
Heutige Berufe mit immer noch häufigem Wasserkontakt sind Friseurlehrlinge: Kopfwaschen, Kopfwaschen, … endlos.
Wie kann ich also das irritative Kontaktekzem nachweisen?
Nun, das gute Wiener Leitungswasser hat einen pH-Wert von 7,8, ist also alkalisch. Die Haut hat einen pH-Wert von 5 bis 6, ist also sauer („Säureschutzmantel der Haut“). Bei häufigem Händewaschen verschiebt sich der pH-Wert also ins Alkalische.
Wie kann ich das also nachweisen?
Durch den Nitrazingelbtest!
Das ist eine violette Flüssigkeit, die sich auf der normalen, gesunden Haut gelb verfärbt und auf der Haut fast nicht sichtbar ist.
Bei Alkalischädigung aber verfärbt sich die Haut gelbgrün, grün, grünviolett und violett.
Wenn ich also diese Flüssigkeit auf die Haut des Patienten und meine Haut auftrage und ein Farbunterschied sichtbar ist, dann ist der Patient schnell von meiner Diagnose überzeugt. Wenn dann die Verfärbung in Richtung Violett auch auf der Bauchhaut zu sehen ist, dann duscht der Patient zu lange.
Fazit: Ohne dabei zu sein, kann ich wissen, dass der Patient zu lange duscht.
Columbo!
5. Raps, nicht nur gelb, sondern schlau. Die Entdeckung der CCDs
Wenn man im April ins Flugzeug steigt und übers Land fliegt, dann sind Felder alle gelb: Raps!
Der April ist allerdings auch die Blütezeit für die Birke.
Birkenpollen-Allergiker haben daher im April die meisten Beschwerden.
Nun kamen fünf Patienten zu mir, mit der Angabe, im April inhalative Beschwerden zu haben.
Klarer Fall: Birkenpollenallergie!
Allerdings waren sowohl der Hauttest als auch der Bluttest negativ.
Dass sich fünf Patienten im Monat irren, ist unwahrscheinlich.
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