Cover: Gedankenraub

Gedankenraub
Bellum Deorum


EUR 23,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 58
ISBN: 978-3-99185-057-1
Erscheinungsdatum: 08.01.2026
Die Welt im Jahr 2030: Alles wird von der Künstlichen Intelligenz gesteuert, alles muss sich dem unterordnen. Und dann ist es durch sie auch möglich, Gedanken zu lesen. Für den Herrn Professor Einstein öffnen sich Abgründe …
1. KAPITEL


Wir schreiben das Jahr 2030, es ist September. Karl Einstein befindet sich im Landeanflug auf den Airport von Wien. Seine Gedanken sind noch immer bei seiner Tätigkeit, er ist Kommunikationsforscher. Schon sein Großvater war ein bekannter Kommunikationspapst. Er wurde, wie auch er selbst, des Öfteren bei diplomatischen Gesprächen bzw. Konflikten unterstützend an Meetings zur Konfliktlösung herangezogen. Karl Einstein arbeitet für die österreichische Regierung, auf Abruf. Wenn ihn der Beamte Karl Franz kontaktiert, und augenscheinlich internationale Konflikte lodern, bekommt er einen Anruf oder auch, wie schon des Öfteren, einen Besuch. Letztens kam der Beamte Karl Franz, mittlerweile mit einem E-Auto, ganz leise die Straße zum Schloss hinauf, bei Wind und Regen, und der ganze Tag war in Nebel eingehüllt. Gleich dachte er sich, wenn sich ein Beamter bei noch so schlechtem Wetter den Weg von der Wiener Innenstadt bis zu ihm ins tiefste Waldviertel auf den Weg macht, da muss es ein größeres Problem geben. Die letzten fünf Jahre waren nicht nur von Naturkatastrophen, sondern auch von Kriegen begleitet. Auf den amerikanischen Papst wurden zwei Anschläge verübt, welche dieser fast unversehrt, bis auf eine fehlende Hand, überlebte. Diese Anschläge haben noch mehr Konflikte, religiöse und auch internationale, angeheizt, mittlerweile ist es fast nicht mehr möglich, auch mit den besten Informationen ausgestattet, die Ursache bzw. Wahrheit herauszufinden. Er hat schon den Verdacht, dass die Künstliche Intelligenz, welche in allen Lebensbereichen eingezogen ist, die Ursache dafür ist. Karl Einstein findet, die Menschen haben das Denken verlernt bzw. abgegeben. Auch der Krieg zwischen Russland und der Ukraine ist noch nicht beendet und die deutsche Wirtschaft, durch die indirekte Beteiligung, komplett am Boden. Mittlerweile haben sich die einzelnen europäischen Länder auf ihre Eigenständigkeit konzentriert und versuchen, sich so irgendwie wirtschaftlich über Wasser zu halten. Es gibt zwar das Bündnis der EU weiterhin, aber faktisch nur auf Papier.
Er selbst denkt wieder an das Gespräch, das Konfliktgespräch, an dem er teilnahm, zurück, als Konfliktlöser, und spürt noch immer den Sand, den Wüstensand an seinen Zähnen. Es war ein geheimes internationales Treffen, und Karl Einstein, mit seinen fünf Sprachen, die er spricht, hat versucht, aus der festgefahrenen Situation der Konfliktparteien etwas Positives zu erreichen. Wenn er so ein Konfliktgespräch beendet und mit einem positiven Gefühl im Flugzeug sitzt, dann weiß er, dass er das Gespräch in die richtige Richtung gelenkt hat. Karl Einstein heißt bürgerlich Baumann, aber er war in der Schule augenscheinlich immer der Klügste und hat den Namen von seinen Mitschülern verpasst bekommen. Selbst als er sich im Landeanflug Vienna-Airport befindet, stellt sich das positive Gefühl betreffend seine Dienstreise, dem Konfliktgespräch, nicht ein. Es überkommt ihn ein ungutes Gefühl, dieser Konflikt ist nicht vom Tisch. Er mag nicht weiterdenken, denn dieser Konflikt kann den Weltfrieden, den bisschen Weltfrieden, den es noch gibt, zerstören.
Beim Warten auf sein Gepäck ist er gedanklich schon zu Hause auf seinem kleinen Familienschloss. Er denkt an seine philippinische Frau und seine kleine Tochter. Seine Frau Maria hat er vor wenigen Jahren auf einer Dienstreise in einem Hotel, wo sie beim Zimmerservice gearbeitet hat, kennengelernt. Das Gefühl der Liebe kennt er nicht. Er glaubt es zu spüren, wenn er seine zweijährige Tochter in die Arme nimmt, und sie ihn anlächelt. Aber ob das Liebe ist, weiß er nicht. Er ist in einem Schloss mit seiner Mutter und dem Personal, einem Haushälterehepaar, aufgewachsen. Weder seine Mutter noch das Ehepaar, das mit im Schloss gewohnt hat, zeigten Liebe. Es waren gefühlskalte Menschen. Er behält dies aber immer für sich. Seine Frau ist hübsch, und sie hat ihn sexuell erregt. Es war für ihn eine schnelle Entscheidung, sie zu heiraten und mit nach Österreich zu nehmen. Er war schon Ende 30, und mit den Frauen hatte es nie so richtig funktioniert. Sex ja, aber Gefühle bzw. Liebe, das kannte er nicht. Maria ist fleißig und zuverlässig und auch sexuell immer willig. Da gibt es die sogenannten Kopfschmerzen nicht. So wie sie das Schloss und die kleine Tochter in Schuss hält, so kümmert sie sich auch um ihn, um seine Bedürfnisse. Seine gefühlskalte Mutter lebt in Wien in der Innenstadt, außer zu den üblichen Anlässen sieht er sie nicht. Ehrlich gesagt, auf den alten faltigen Eisberg verzichtet er sehr gerne. Was Hass ist, das weiß und spürt er. Er akzeptiert sie, aus ihr ist er geschlüpft, aber es ist eine Art Hass. Das Wort Liebe spürt er nicht.




2. KAPITEL


Wir haben bereits September 2030, und seit bald einem Monat ist das Bargeld abgeschafft. Es wird kein neues mehr gedruckt, und die Übergangsfrist läuft bis 2030. Dann ist das Bargeld Geschichte. Es hat viel Unruhe ausgelöst bzw. löst noch immer Unruhe aus. Ich fahre gerade vom Büro nach Hause und sehe die wartende Schlange vor der Bank. Es gibt zwar die Möglichkeit eines Self-Services, aber auch diese Automaten sind bereits an ihrem Limit. Statt eines lebenden Bankbeamten steht eine Künstliche Intelligenz und steht Frage und Antwort. Solche werden liebevoll Buddys genannt. Mir fällt auch meine Uroma im Weinviertel ein, wie sie immer erzählte, als die Weltwirtschaftskrise nach dem Ersten Weltkrieg kam und der Schilling die Krone ablöste, war sie mit einem Schubkarren voller Geld einkaufen gegangen. Dafür hatte sie eine Leiter und sonst noch zwei drei Sachen bekommen, mehr nicht. Das Ersparte war faktisch nichts mehr wert. Auch bei uns im Amt wurde die KI eingeführt, bzw. mittlerweile wurde das Personal auf die Hälfte reduziert. Entweder hat das Programm Arbeitsschritte übernommen, oder es kann auch alles in die jeweilige Muttersprache, wenn erforderlich übersetzt werden. Sogar die einfachen Fragen können mittlerweile per Programm durch die KI telefonisch abgefragt werden. Wir können mehrfach m Homeoffice arbeiten und es wurden auch viele Amtsgebäude aufgelassen. Sie stehen leer, es braucht sie niemand und sind verwaiste Gebäude. Das Straßenbild hat sich auch verändert, noch mehr Obdachlose, und wenn es so weitergeht, denke ich mir, können die verwaisten Amtsgebäude als Notschlafstellen verwendet werden. Ich bin mittlerweile 60 und noch immer im Dienst, bin gespannt, ob ich es bis 65 durchhalte, bzw. ob es einen Arbeitsplatz für mich gibt. Da wir mit Menschen arbeiten, können wir nicht zur Gänze ersetzt werden. Aber wer weiß, was in 5 Jahren ist, die letzten fünf Jahre hat sich auch niemand erträumen lassen. Christian mit seinem handwerklich erlernten Beruf musste sich zwar auf viele neue technische Veränderungen umstellen, aber Wasserleitungen und Rohre gibt es noch immer. Auch wenn hochmoderne Geräte das Wasser aufbereiten, die Geräte werden noch immer vom Menschen angeschlossen und auch die notwendigen Leitungen verlegt. Mein Vater hätte gesagt, das goldene Handwerk. Und zu vergessen ist nicht, wir gehen auch noch immer auf die Toilette, kein Buddy kann uns das abnehmen.
Es ist Freitagnachmittag und ich werde abends übers Wochenende zu Christian fahren. Ich habe noch immer mein Reihenhaus. Wahrscheinlich bis zur Pension. 2024 war das Hochwasser und Christians Haus wurde teilweise überschwemmt und geschädigt. Im Unterbewusstsein ist noch immer die Angst da, ohne Haus bzw. Dach über dem Kopf dazustehen. Ich behalte das Reihenhaus, denn die Naturkatastrophen sind nicht weniger, sondern eher mehr geworden. Schon fast unnatürlich. Böse Stimmen behaupten, das Wetter werde seit Jahren beeinflusst, es werde gesteuert, wo es regnet, bzw. stürmt. Es ist eine Art Krieg der Weltmächte. Die Wetterkanonen, die Waffen, um den Menschen und die Wirtschaft zu schädigen. Irgendwie ist alles gestört. Heute habe ich beim praktischen Arzt angerufen und mit einem Buddy gesprochen. Ich wollte nur ein Rezept für ein Medikament und musste mich mit dem Buddy unterhalten. Statt drei Assistentinnen gibt es nur mehr zwei von ihnen. Der Buddy wird nicht krank, und solange es Strom gibt, funktioniert er bestens.
Zu Hause angekommen, finde ich meine zwei Bücher vor, die gerade geliefert worden sind. Onlinebestellungen habe ich mir in der Coronazeit angewöhnt, als die Geschäfte schließen mussten. Ich bestelle bewusst Bücher in Papierform, solange dies möglich ist, möchte ich es auch beibehalten. Auch darüber wird diskutiert, nur mehr Bücher als E-Book zu produzieren. Es ist auch wissenschaftlich erwiesen, dass Bücher in Papierform bzw. das Lernen damit und auch selbst mit der Hand zu schreiben, zu mehr Lernerfolg führen. So für mich denke ich mir, es ist nicht erwünscht, das selbstständige Denken. Die Künstliche Intelligenz soll uns so viel wie möglich abnehmen. Es werden auch immer mehr Stimmen laut, dass die KI eine Seele entwickelt bzw. eine Persönlichkeit und sich selbstständig macht, faktisch aus dem programmierten System ausbricht und sozusagen ihr eigenes Ding macht.
Gleich fällt mir Christian ein, der am Knie eine Operation braucht. Um die Zustimmung zur OP von der Krankenkasse zu bekommen, hat ihn die Künstliche Intelligenz gecheckt, ob die Operation notwendig ist bzw. noch einen Sinn ergibt. So weit sind wir, die KI entscheidet über die Notwendigkeit einer Operation. Was für ein Glück, er wird operiert, er möchte noch länger arbeiten, mit einem kaputten Knie ist das nicht möglich.
Ich setze mich in mein neues Auto, das ich seit Kurzem habe. Es ist ein E-Auto. Ein kleines Modell, da ich in Wien kaum noch Parkmöglichkeiten habe und ich regelmäßig die Wochenenden bei Christian am Land verbringe. Ich musste mich erst an diese Modernisierung des Autos gewöhnen, eine totale Umstellung. Nicht nur der Autoverkäufer, sondern auch Christian hat mich eingeschult. Ich fahre seit meinem 18. Lebensjahr Auto, aber es ist doch eine Umstellung. Als ich mich mit dem Auto aufs Land fahren lasse, auch hier hat die KI mittlerweile so gut wie 50 % des Autofahrens übernommen, fällt mir gleich wieder „Alexa“ ein, die Christian letztens gekauft hat. Er probiert jede Neuerung aus. Alexa überwacht jede Handlung, die im Haus durchgeführt wird. Es kann zwar reduziert bzw. die Möglichkeiten eingeschränkt werden, aber letztens beim Zähneputzen hat mich „Alexa“ darauf hingewiesen, ich nehme zu viel Zahnpasta. Ich habe mit den Augen gerollt, das hat sie nicht gesehen, aber wahrscheinlich kennt sie auch mein Gebiss, ob ich noch eigene Zähne oder Kronen habe. Drohnen auf den Grundstücken der Eigenheimbesitzer sind auch üblich, sie überwachen somit alle Bewegungen.
Es ist Samstagmorgen, Christian und ich fahren einkaufen. Christian nimmt sein Firmenauto, was sich im Nachhinein als gute Entscheidung herausstellt. Wir fahren ins 20 Min. entfernte Einkaufszentrum, dort teilt uns die KI einen Parkplatz zu. Christian zu mir: „Kaufen wir uns ein Frühstück, setzen wir uns ein bisschen gemütlich zum Kaffee. Gesagt, getan, wir sitzen und genießen unseren Kaffee. Sein Handy läutet, Kundschaft. Die Heizung steht auf Störung. Christian kann mittlerweile die Haushalte, die eingewilligt haben, per KI und App an seinem Handy sehen, er sieht genau die Störungsnummer bzw. den Fehler, der angezeigt wird. „Schatz, wir fahren zu der Störung – ich habe mein Werkzeug bzw. das Notwendigste im Firmenauto. Für mich ist das klar bzw. ich nicke nur. Wir sitzen im Auto und fahren Richtung Waldviertel. Das Navi zeigt 40 Min. Fahrzeit an. Es ist eine abgelegene Ortschaft. Ich frage die KI und erhalte die Antwort, hier seien 23 Häuser bewohnt, 10 unbewohnt. Auch gut. Die Reparatur nimmt längere Zeit in Anspruch und es ist Mittag, als wir das Auto wieder an starten und uns in Richtung Weinviertel begeben. Während wir durch den Wald fahren, befinden wir uns plötzlich im Nebel. Hier ist eine andere Welt, manchmal glaube ich, die Zeit steht hier. Christian fährt mit Bedacht, und plötzlich, aus dem Nichts, taucht ein Reh auf, er kann rechtzeitig bremsen und das Reh steht und sieht uns an. Es ist wie aus einer anderen Welt, der Blick auf uns gerichtet, wie: „Hier bin ich der, der den Ton angibt“ Im Hinterkopf habe ich die KI und denke mir, warum hat uns das System nicht vorgewarnt? Egal, das Reh geht und läuft plötzlich in den Wald und verschwindet im Nebel. Ein Wildunfall hätte uns noch gefehlt. Wir fahren weiter, und plötzlich ein Anruf. Christian redet über die Freisprechanlage und ich denke mir, an der Art bzw. wie dieser Mann spricht, ist er ein Studierter. Die Ausdrucksweise bzw. überlegte Wortwahl fällt mir sofort auf. Er stellt sich als Hr. Einstein vom Schloss Grafenstern vor, er ist der Besitzer und meint, Christian wurde ihm empfohlen wegen eines neuen Heizungssystems. Da wir in der Nähe sind, steuert Christian den Wagen Richtung Schloss Grafenstern.
Wir tauchen noch tiefer in den Wald, in das Waldviertel, ein. Trotz KI und aller möglichen Modernisierungen hat man das Gefühl, hier in einer anderen Zeit, anderen Welt zu sein. Christian lenkt das Auto den Hügel zum Schloss hinauf. Das alte Eisentor ist offen. Wir steigen aus und läuten auf einer alten Zugglocke am Hauseingang. Es dauert nicht lange, eine Philippinin mit einer ca. zweijährigen Tochter am Arm öffnet uns mit einem freundlichen Lächeln die Tür. Bevor sie noch sprechen kann, steht ein hagerer Mann, Anfang 40, neben ihr und sagt höflich: „Darf ich mich vorstellen, Professor Einstein, meine Gattin und meine Tochter.“
Nicht nur seine Ausdrucksweise, sondern auch seine Art, herzlich und gleichzeitig kalt, fällt mir auf. Die Gattin, die Philippinin, verhält sich eher wie ein Hausmädchen als eine Hausherrin. Die Tochter ist entzückend, zeigt mir ihre Spielsachen, teilweise habe ich den Eindruck, das Holzspielzeug ist sehr alt. Vielleicht noch von dem Vater, Hr. Einstein? Gedanklich sehe ich die Mütter in der U-Bahn, die den Kindern das Handy zur Unterhaltung in die Hand drücken, um Ruhe zu haben. Das ist die einzige Kommunikation zwischen Mutter und Kind. Das alte Holzspielzeug ist sicherlich für die Entwicklung des Kindes gesünder. Die philippinische Hausherrin bietet mir einen Kaffee an, ich ersuche sie höflich um ein Glas Wasser. Christian läuft mit Hrn. Einstein durch das Anwesen und auch in den Heizungskeller. Die höflich kalt-herzliche Art des Hrn. Einstein, seine Wortwahl, fällt mir auf und ich beobachte ihn. Fr. Einstein erzählt mir mit einem lieblichen Akzent, ihr Mann sei Professor an der Universität und arbeite auch für die Regierung. Ich frage sie nach dem Studienfach, das er unterrichtet, und sie antwortet ganz einfach: „Mit Sprechen, du weißt, reden!“ Ich überlege und sage zur Fr. Einstein: „Sie meine wahrscheinlich Kommunikation.“ Sie lächelt und meint: „Ja genau.“ Und ich frage nicht viel, sie erzählt, dass er manchmal um die ganze Welt für die Regierung fliege, zu Gesprächen. In meinem Kopf rattert es, ob es ihm wohl recht ist, wenn sie so viel erzählt. Kaum meine Gedanken zu Ende gedacht, steht Hr. Professor Einstein mit Christian in der Tür und sagt zu seiner Frau: „Wolltest Du nicht mit Sara in den Garten spielen gehen?“ Fr. Einstein nimmt ihre Tochter auf den Arm und verlässt wortlos den Raum. Kurzfristig spüre ich bei dem Professor eine Kälte, als jedoch seine Frau mit dem Kind vorbeigeht, wird aus der Starre Wärme. Ich denke mir, er wechselt seine Gefühle wie ein Chamäleon. Wie anstrengend. Einstein bietet Christian etwas zu trinken an, dieser verneint, und wir verlassen nach wenigen Sätzen das Anwesen. Beim Gang zum Auto denke ich mir: „Was sind das für Menschen?“ Besonders Hr. Einstein fällt mir auf. Ich erwähne meine Gedanken bei Christian im Auto, und er lächelt mich an und meint: „Blondie, du und deine Gedanken.“ Er kennt mich schon, ich bin sehr feinfühlig und wittere alle möglichen Dinge. Kurz erzählt er mir über die Heizungsanlage und das eventuelle Geschäft, das er mit Hr. Einstein und seinem alten Schloss umsetzen kann. Später während der Fahrt erwähnt auch er das etwas sonderbare Auftreten des Hr. Einstein, seine Höflichkeit und diese komisch kaltwarme Ausstrahlung.
Erst Wochen später werden wir verstehen, warum Hr. Einstein diese Kälte und Wärme und diesen Wechsel hat wie ein Chamäleon. Das Leben geht oft eigene Wege.
...
5 Sterne
Anregung zum Nachdenken  - 19.02.2026
Irmgard Roller

Es ist erschreckend, wie sich die KI einschleichen und Besitz ergreifen kann, man muss versuchen sich bestmöglich zu schützen. Das Buch gibt einen Anstoß dazu.

5 Sterne
Genau das , was viele lesen sollten - 15.02.2026
Tanja Simone Picha

Kurz und knackig ohne viel Ausschmücken auf den Punkt gebracht und gar nicht mehr so fiktiv! Das Buch regt zum Nachdenken und zum Reflektieren der eigenen Gewohnheiten an und sollte unbedingt von allen gelesen werden, die die KI verherrlichen und als reine und einzige Zukunft glauben. Am Lehrplan wäre dieses Werk ebenfalls gut aufgehoben.

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