Wie kann man Grußkarten schreiben, die wirklich berühren? Mit diesen Tipps zur Gestaltung einer Grußkarte lassen Sie Ihr Herz sprechen.


Das Herz sprechen zu lassen, ist gar nicht so einfach. Viel zu oft schaltet sich der Verstand ein, wenn man versucht, Worte zu formulieren, die wahrhaftig das ausdrücken, was man sagen will. In hartnäckigen Fällen herrscht vielleicht nur Leere im Kopf. Oder es ist einfach der Zeitmangel, der uns zum Schweigen verdammt. Diese Wankelmut der Worte stellt uns vor allem an den Feiertagen vor eine echte Herausforderung. Denn wenn wir, wie zum Muttertag, Grußkarten schreiben wollen, die mehr sind als ein Klischee auf Papier, dann braucht es wenigstens eine Handvoll vielsagende Worte. »Alles Gute zum Muttertag« ist zwar der Klassiker, für den Grußkarten gemacht wurden. Mutterherzen bringt man mit der allgemeinsten Phrase aller Zeiten aber sicher nicht zum Schmelzen. Damit Sie es dieses Jahr wirklich auf den Punkt treffen, erteilen wir vom novum Verlag Ihnen Nachhilfe in der Sprache des Herzens. Wir verraten Ihnen, wie Sie Grußkarten schreiben können, die wirklich bewegen. Denn wie sagte schon Gertrud von Le Fort? »Die Hand, die die Wiege bewegt, bewegt die Welt.«

Fünf Tipps um Grußkarten zu schreiben, die mitten ins Herz gehen 

Bilder betrachten

Wenn wir schreiben, malen wir mit Worten. Eine Grußkarte, die berührt, ist wie ein Portrait des Empfängers*der Empfängerin. Darum sollten wir beim Schreiben ein Bild des*der Beschenkten immer vor Augen haben. Platzieren Sie vor dem Schreiben einfach ein Bild der Person, der die Karte gewidmet ist, vor sich. Betrachten Sie nun die besonderen Merkmale der Person. Gibt es Details in Gesicht oder Gesamterscheinung, die Sie lieben? Dann sagen Sie das! Schreiben Sie doch: »Ich liebe deine Augen, wenn du lachst – weil so für mich Glück aussieht« oder »Wenn du in der Küche stehst und mir Kaffee kochst, fühle ich mich so zu Hause wie sonst nirgendwo.« beschreiben Sie etwas ganz Konkretes. Sie würden sich wundern, wie schmeichelhaft das sein kann.

Erinnerungen wecken

Eine schöne Idee ist es auch, eine kleine, gemeinsame Erinnerung in der Grußkarte zu teilen. Beginnen Sie Ihre Karte mit den Worten »Weißt du noch,…?« und schreiben Sie eine oder mehrere Begebenheiten auf, die Sie verbinden. Hier können Sie entweder eine einzige, oder auch mehrere Episoden beschreiben und ergänzend erwähnen, wie viel sie Ihnen bedeuten.

Vergleiche ziehen

Woran erinnert mich der Mensch, dem ich eine Karte schreiben möchte? Vergleiche können, wenn sie mit Bedacht gewählt sind, ein echtes Kompliment sein. Vielleicht fällt Ihnen ein Tier ein, das Sie an den*die Empfänger*in der Karte erinnert. Vielleicht ist Ihre Mutter wie ein Mauersegler, ein kleiner Überlebenskünstler, der mit den Stürmen fliegt, statt ihnen auszuweichen. Oder aber sie erinnert Sie an eine Schauspielerin, die alleine mit ihrer Präsenz alles in Staunen versetzt. Trauen Sie sich, Vergleiche zu ziehen, und Sie werden sehen, Ihre Grußkarte schreibt sich wie von selbst.

Hobbies und Talente beschreiben

Hilfreich kann es auch sein, die Hobbies oder Talente einer Person an den Anfang einer Karte zu setzen. Beginnen Sie zum Beispiel mit einem ganz konkreten Satz wie: »Du bist eine begabte Sängerin…« und ergänzen Sie dann eine Begründung, wie etwa: »…weil deine Stimme mich im Innersten berührt.« Oder aber Sie beschreiben eine Leidenschaft des*der Adressaten*Adressatin, wie etwa: »Du bist eine großartige Köchin…« und erklären Sie, warum dieser Eindruck in Ihnen entstanden ist: »…weil du mit deiner Kochkunst alle an einem Tisch versammelst, auch, wenn wir noch so selten Zeit haben.« Jeder Mensch freut sich, wenn seine Talente erkannt werden und Wertschätzung erfahren.

Zahlen und Fakten aufzählen

Wer Zahlen näher ist als Worten, kann auch eine Bilanz in die Grußkarte schreiben. Zählen Sie zum Beispiel auf, wie viele Stunden Ihre Mama schon Ihre Mama ist und war. Oder aber Sie rechnen aus, wie viele Male die Person in der Widmung Ihnen schon beim Umzug, beim Jobwechsel oder als Urlaubsvertretung für Hunde und Katzen zur Seite gestanden hat. Sie können auch mit Statistiken arbeiten, und aufschreiben, wie oft eine Mama ihrem Kind im Schnitt die Windeln wechselt oder Märchen vorliest. Bemühen Sie das Internet für Rechnen, Umrechnen und Recherche und vergessen Sie nicht: Unzählig ist auch eine Zahl. Schmücken Sie Ihre Bilanz zum Schluss mit einem Danke, das von Herzen kommt und Sie werden sehen, dass auch Zahlen sprechen können. 

Das Schreiben geht Ihnen trotzdem schwer von der Hand und der Platz in der Grußkarte scheint immer mehr zu werden statt weniger? Zum Glück haben schon einige vor uns versucht, die Liebe und Beziehung zur Mutter in Worte einzufangen. In diesem Beitrag finden Sie die schönsten Zitate zum Muttertag, die Ihre Gefühle für Sie zum Ausdruck bringen. Wenn Sie den Platz im Billett voll ausschöpfen wollen, können Sie aber auch eines dieser Muttertagsgedichte in die Grußkarte schreiben.

Wir wünschen Ihnen viel Inspiration zum Schreiben und hoffen, dass wir Sie auf Ideen bringen konnten, die Ihr Billett ausfüllen wie eine Schachtel Pralinen!

Lassen Sie Ihrer Tastatur freien Lauf

Ihr novum Verlag


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