novum International

Wer seinen Leserkreis erweitern will, muss neue Märkte erschließen. Wir vom novum Verlag verraten Ihnen, wie, warum und wo Sie Ihr Buch international publizieren sollten.
„Ich habe so viele Rätsel und Geheimnisse hineingesteckt, dass es die Professoren Jahrhunderte lang in Streit darüber halten wird, was ich wohl gemeint habe. Nur so sichert man sich seine Unsterblichkeit“, hat James Joyce einst über sein Meisterwerk „Ulysses“ gesagt. Und der Ire sollte Recht behalten: Auch 100 Jahre nach seinem Erscheinen bietet das Monumentalwerk des großgeistigen Autors ergiebigen Diskussionsstoff für die Literaturwissenschaft. Das Buch mit seiner undurchdringlichen Dichte an Parabeln, Symbolen und stilistischen Spitzfindigkeiten gilt als eines der kompliziertesten Bücher der Weltliteratur. Um es zu verstehen, müssen Leser schon ein großzügiges Maß an Geduld mitbringen. Schwieriger als es zu lesen, ist nur noch eines: Es zu übersetzen. An die Übersetzung des Klassikers haben sich nur wenige Sprachbegabte herangewagt. 

Die Übersetzung eines Buchs ist nicht einfach nur ein strikter Transkriptionsprozess. Für Fachliteratur mag das vereinzelt noch zutreffen. Wenn aber ein Kunstwerk der Sprache übersetzt werden soll, wird es schon schwieriger. Die Arbeit ist eine asketische, es braucht viel Geduld, Zeit und vor allem Gespür, um ein Buch adäquat zu übersetzen.  Wichtiger noch als Vokabular, Orthographie oder Grammatik ist die sogenannte Wirkungstreue – nicht nur sollen Wörter und Inhalt, sondern auch deren Wirkung auf den Leser werknah vermittelt werden. Viele Schriftsteller suchen ein Leben lang nach ihrem Stil – die Aufgabe eines guten Übersetzers ist es, ihn nicht zu verfälschen. 

Warum übersetzen? Das Potential des internationalen Buchmarkts
Doch warum überhaupt sollten wir Bücher übersetzen? Ist nicht schon der nationale Markt für Bücher übersättigt? Nicht, was den Markt für „International Literature“, wie die Übersetzungen in Übersee neuerdings genannt werden, betrifft – denn der Markt ist gewaltig. Um den Kulturtransfer durch Literatur zu unterstützen, wurden darüber hinaus unzählige Preise, Festivals und Veranstaltungen rund um Übersetzungen ins Leben gerufen. 

Wer seinen eigenen Leserkreis erweitern will, sollte eine Übersetzung und Veröffentlichung in einem anderen Sprachraum auf jeden Fall in Betracht ziehen. Denn genauso wie sprachliches ist bei Autoren auch ökonomisches Gespür gefragt: Ein Buch mit Bestsellerpotential ist immer auch Abbild des Zeitgeists – sowohl auf inhaltlicher, als auch auf sozioökonomischer Ebene. Das literarische Motiv wird umso wichtiger, wenn man einen internationalen Markt erschließen will. Schließlich soll das Thema des Buchs auch in anderen Kulturkreisen verstanden werden. Was es zusätzlich noch zu beachten gilt, haben wir vom novum Verlag in einer kompakten Checkliste für Sie zusammengestellt:

Übersetzer: Es nützt das beste Buch nichts, wenn es falsch und fehlerbehaftet übersetzt wurde. Wir setzen hier auf Qualität und haben schon zahlreiche Autoren wie Stan Wolf oder Sylva Kanderal erfolgreich ins Englische übersetzen lassen.

Markterfahrung: Internationale Märkte brauchen internationale Kontakte. Einerseits erleichtert das den Einstieg in den Markt enorm. Andererseits herrschen auf anderen Märkten auch andere Spielregeln – Wettbewerb, Lizenzhandel und Interessensgruppen sind in vielen Fällen vom Herkunftsland verschieden. 

Offenheit: Auch, wenn Sie präzise Vorstellungen haben, vertrauen Sie bei einer internationalen Publikation auf den novum Verlag. Nicht nur der Markt, sondern auch das Verständnis für Sprache und Ästhetik sind im Ausland manchmal abweichend.