Asperger und Jörg
Eine ver-rückte Reise
EUR 20,90
Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 78
ISBN: 978-3-7116-0686-0
Erscheinungsdatum: 17.06.2025
Erst spät entdeckt Jörg die Antwort auf viele seiner Lebensfragen: Asperger-Syndrom. Doch die Diagnose ist für ihn alles andere als eine Krankheit – sondern ein Geschenk, das ihn und seine Frau endlich verstehen lässt, wer er wirklich ist
Vorwort/Präambel
Was in der Schweizer Bundesverfassung SEIT 1848 geschrieben ist, gilt auch für Jörg – den Asperger als Ethos für das Leben: „Im Namen Gottes des Allmächtigen! Das Schweizervolk und die Kantone, in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung, im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken, im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt in der Einheit zu leben, im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften und der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen, gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen!
Alle Österreicher kennen das Buch „HALTUNG“ von Reinhold Mitterlehner. Er hat sein Buch für mich persönlich signiert: JAWOHL: DIREKTE DEMOKRATIE mit Verantwortung, was heißt: ETHOS und Pluralismus! Es DARF KEIN MACHTZENTRUM GEBEN, sprich Macht in der Hand einer Person!
In diesem Ratgeber erzähle ich meine Lebensgeschichte, mit einigen Anekdoten, um zu verdeutlichen, wie sich ein Jörg-Asperger durchs Leben „schmuggelt“, ohne auf-zu-fallen. KLAR: Aufgefallen bin ich definitiv, nur wusste niemand, auch ich und meine Frau nicht, was dahintersteckt: ASPERGER, eine Form von Autismus.
Ich gebe viel Hintergrundwissen preis und auch praktische Hinweise, wie ihr einerseits feststellen könnt, ob euer Partner Asperger hat, andererseits wie man (Frau) damit umgehen könnte, und v. a. auf Basis meines „Falles“ wichtige Tipps für mögliche Therapien, den Einsatz von Vitalstoffen, die Suche des richtigen „Therapeuten“, usw.
GANZ WICHTIG: ICH bin EINE Ausprägung eines Aspergers. Es gibt tausende wenn nicht sogar Millionen von Asperger-Typen. D. h. was hier im Ratgeber beschrieben ist, gilt nicht eins zu eins für alle Asperger! Am besten ist, wenn ihr die Hinweise und Aussagen durchlest und euch in meinen Beschreibungen wiedererkennen könnt. Mit diesen Erkenntnissen schaut ihr dann meine Checkliste am Ende des Buches an und macht die nächsten Schritte, die für euch (von Herzen) stimmen.
Ganz am Ende erhaltet ihr noch viele Goodies von mir, besser gesagt von „JUSSDJG“ – Jörg, der unabhängige Schweizer Seestadtreporter aka DJ Giorgio. JUSSDJG ist mein Pseudonym, mit welchem ich viele hilfreiche Gratis-Tipps gebe, meistens in Form von Online-Blogs. Dabei werden viele unterschiedliche Themen beschrieben wie Gesundheit, Psychologie, Patriarchat, Populismus, Ethos und und und.
Die bekanntesten Asperger auf dieser Welt
Hier sind 20 bekanntesten Persönlichkeiten, von denen vermutet wird oder bekannt ist, dass sie Asperger-Syndrom (oder autistische Züge) haben.
Wissenschaftler und Erfinder:
- Albert Einstein (Theoretischer Physiker) – Vermutungen basieren auf sozialen Eigenheiten.
- Isaac Newton (Mathematiker und Physiker) – Hinweise auf introvertiertes Verhalten.
- Nikola Tesla (Erfinder) – Extreme Detailverliebtheit und soziale Isolation.
Künstler und Autoren:
- Temple Grandin (Wissenschaftlerin und Autorin) – Autismus-Aktivistin.
- Hans Asperger (Kinderarzt) – Entdecker des Asperger-Syndroms.
- Greta Thunberg (Klimaschutzaktivistin) – Offene Asperger-Diagnose.
- Lewis Carroll (Autor von Alice im Wunderland) – Vermutete Symptome.
- Emily Dickinson (Dichterin) – Introvertierte Persönlichkeit.
- Andy Warhol (Künstler) – Besondere soziale Eigenheiten.
Unterhaltung:
- Anthony Hopkins (Schauspieler) – Asperger-Diagnose im späteren Leben.
- Dan Aykroyd (Schauspieler) – Offene Asperger-Diagnose.
- Daryl Hannah (Schauspielerin) – Berichtet über ihre Erfahrungen mit Asperger.
- Tim Burton (Regisseur) – Partnerin Helena Bonham Carter sprach über autistische Züge.
Technik und Innovation:
- Elon Musk (Unternehmer) – Offenbarte Asperger-Diagnose bei einem SNL-Auftritt.
- Bill Gates (Microsoft-Gründer) – Vermutete autistische Züge durch analytische Denkweise.
- Steve Jobs (Apple-Mitgründer) – Hinweise auf ähnliche Merkmale.
Musik:
- David Byrne (Sänger der Talking Heads) – Hat über seine Asperger-Züge gesprochen.
- Courtney Love (Musikerin) – Hat über mögliche Symptome gesprochen.
Geschichte:
- Thomas Jefferson (US-Präsident) – Rückblickende Analysen vermuten Asperger.
- Mozart (Komponist) – Vermutungen wegen obsessivem Verhalten und sozialer Isolation.
Diese Liste umfasst Menschen, die entweder selbst über ihre Asperger-Diagnose sprechen oder bei denen Historiker, Experten oder Biografen bestimmte Verhaltensweisen als Indikatoren vermuten.
Kapitel 1: Asperger und Jörg: Eine ver-rückte Reise
Der Anti-Schleimer – F84.5
Ich bin Jörg, 60 Jahre alt, Asperger – oder wie die Ärzte sagen ‚AS‘. Eines Tages erklärte mir meine Ärztin mit einem schelmischen Lächeln: „Das ist die Lizenz zum Töten!“ Manchmal frage ich mich, ob sie nicht recht hat – zumindest im übertragenen Sinne.
Die Diagnose kam 2023. Für meine Frau war es einerseits eine Erleichterung – endlich hatte das Rätsel einen Namen. Andererseits bedeutete es eine Menge neuer Herausforderungen. Für mich war es mehr als das: Es war eine Bestätigung. Hätte ich früher davon gewusst, hätte ich mein (Arbeits-)Leben vielleicht besser meistern können. Ein Blick auf meinen Lebenslauf reicht, um das zu verstehen. Viele Chefs waren erleichtert, als ich das Unternehmen ‚freiwillig‘ verließ. Der Name ‚Meier‘ wurde zum Synonym für Unangepasstheit – doch mit den ‚Normalos‘, meinen Kollegen, kam ich in den meisten Fällen blendend klar. Meine Direktheit und vor allem mein Humor fanden oft mehr Anklang, als man vielleicht erwarten würde.
Warum nenne ich mich ‚Anti-Schleimer‘? Weil Asperger – und da schließe ich mich voll und ganz ein – dazu neigen, die Wahrheit direkt und ungefiltert auszusprechen. Kein Schönreden, kein Drumherumreden. Einfach raus damit, ungeschönt. Schleimen? Liegt uns so gar nicht.
Ich habe meinen Weg durch das (Berufs-)Leben gefunden, und auch in meiner Beziehung zu meiner Frau hat sich vieles stabilisiert. Dennoch treten hin und wieder Äußerungen auf, die durch mein Asperger bedingt und nicht immer leicht zu interpretieren sind!
Mit diesem Ratgeber möchte ich auf Basis meiner eigenen Biografie alles Wissenswerte rund um das Thema Asperger-Syndrom vermitteln. Meine besondere Fähigkeit als Asperger liegt darin, komplexes Wissen auf den Punkt zu bringen – klar, einfach und gut recherchiert. Bilder und Beispiele, wie das oben erwähnte, helfen dabei, es anschaulich zu machen. Aber überzeugt euch selbst! Taucht einfach ein und genießt diesen Ratgeber.
Am Ende des Buches findet ihr eine Checkliste, um alles Gelernte einzuordnen und die richtige Sequenz zu finden für euren Weg!
Ein paar Anekdoten zum Schmunzeln und Verstehen
Die nachfolgenden Anekdoten sind WAHR und zeigen einen roten Faden durch mein Jahrzehnte langes Leben als Asperger. Bitte unbedingt a) schmunzeln und b) versuchen zu verstehen, welche Botschaft sich dahinter versteckt.
Anekdoten aus der Schweiz
Unkraut jäten
Es war (wieder einmal) ein Tag zum Unkraut jäten bei meiner Schwester. Diesen Tag hat mir meine Schwester bis heute nicht „vergeben“! Ich habe mich aufgerappelt, ihr zu helfen. Bis ich gemerkt habe, dass dieser ganze Aufwand für die Katz ist. Warum? Die Fläche, welche gejätet wurde, war abschüssig zum Nachbarn hin, d. h. diese Fläche war vom Haus meiner Schwester gar nicht zu sehen! Warum also dieser Blödsinn. Konsequenz (für mich und meine Schwester): da mach ich nicht mit und Tschüss!
Gipfeli im Kaffee
Es war der erste Tag bei meinem neuen Arbeitgeber. Zuerst wurde mir mitgeteilt, dass der Chef, der mich einstellte, nicht mehr da ist! Danach wurde ich vom neuen Chef (ein wirklich lieber Kerl, ehrlich) zu einem Kaffee in der Kantine eingeladen: Spontan kam mir nix anderes in den Sinn, als mein Gipfeli in SEINEN Kaffee zu tunken. Überraschung!
Direkte Ansprache ohne Motivation
Ohne ersichtlichen Grund kann ich einem (fremden) Menschen direkt ins Gesicht sagen: „Du siehst heute richtig alt aus!“
Die arme Dame der SBB
Wir (fünf Personen) sind zurück aus Antalya und haben ein gültiges Ticket für den Zug von Zürich nach Wohlen AG. Leider haben wir vergessen, das Ticket zu stempeln. Die nette Zugbegleiterin der SBB wollte uns mit CHF 80 bestrafen. Das war eine ganz schlechte Idee. Was macht der Asperger? „Ich schmeiße sie zum Zug raus, wenn Sie sich nicht gleich …“ – Ziel erreicht!
Der arme Herr im Zivilstandsamt
Ja, auch Bedienstete in einem Zivilstandsamt können Fehler machen, wer schon nicht? Ich kürze die Geschichte ab mit meinen Worten, die ich dem Bediensteten sagte: „Nehmen Sie diese Rechnung zurück und wischen Sie sie zwischen ihre Beine.“
Meine „armen“ Arbeitgeber
Viele meiner Arbeitgeber, natürlich die schlechten Chefs, haben mich nicht verstanden und mich verflucht. Soll heißen, sie waren sehr froh, wenn ich das Unternehmen verlassen habe. Meine direkten und ehrlichen Worte waren ihnen zu viel des Guten. Die guten Chefs wussten, wie sie mich gezielt einsetzen konnten mit meinen Stärken.
Von 100 % RUNTER auf 80 % RAUF mit 20 % mehr Lohn
Einem Chef habe ich folgendes Angebot gemacht: Ich reduziere meinen Beschäftigungsgrad von 100 % auf 80 % und erhalte 20 % mehr Lohn. ES HAT GEKLAPPT!
Der arme Polizist beim Fröschenteich
Ein Polizist durfte mal selber erleben, was es heißt, gleich drei Aspergern gegenüberzustehen! Kurzer Hinweis: der Fröschenteich ist eine kleine Hütte, die mein Vater 1964 mit vielen Kollegen aus Holz selbst erbaut hat. Über Jahrzehnte haben wir dort Feste gefeiert, ohne von der Polizei „belästigt“ zu werden. Nun zu diesem einen Polizisten: Er wollte meinem Vater mitteilen, dass es nicht erlaubt sei, hier ein Auto zu parkieren (wir Schweizer sagen parkieren, nicht parken!). Mein Vater hat ihm dann „liebevoll“ erklärt, warum es doch „erlaubt“ ist. Dem Polizisten haben die Worte nicht so gut gefallen, sein Gesicht ist leicht rot angelaufen. Ich habe das gesehen und meinen Vater unterstützt mit meinen „liebevollen“ Worte … Auch diese Worte haben dazu geführt, dass der Polizist noch roter wurde! Mein Sohn wollte sich dieses Geschehen nicht entgehen lassen und unterstützte uns beide mit seinen „liebevollen“ Worten. Quintessenz: Der Polizist war knallrot im Gesicht (warum wohl?). Ich weiß nicht mehr genau, warum der Polizist dann abgezogen ist. Auf jeden Fall haben wir das Auto stehen lassen!
Anekdoten aus Österreich
Vier Jahre Freistellung bitte!
Gut: ein bisschen dreist war es schon! Ich hatte (wieder einmal) die Schnauze voll von meiner Arbeit und schrieb mir ein Drehbuch für das „Abschlussgespräch“ mit dem obersten Chef der Firma. Niemand hatte damit gerechnet, dass ich mich so minutiös darauf vorbereitet hatte. Hier die Story: „Reden wir Tacheles, Herr B… Sie stellen mich für vier Jahre frei.“ Herr B…: „Vier Monate!“ Am Schluss habe ich mein Ziel erreicht: eineinhalb Jahre Freistellung, juhui!
Passwörter und Security
Im IT-Business (und da habe ich 40 Jahre verbracht) gibt es sog. Major Incidents, wobei ein Security Incident in diese Kategorie gehören kann. Hintergrund: Ich kannte das Passwort eines Sammelaccounts einer anderen Firma im selben Konzern. Damit hatte ich Zugriff auf so ziemlich alle Applikationen. Es war meine Pflicht, dies zu melden! Tat ich es? Selbstverständlich, sonst hätte mich mein Chef gekündigt. IT-seitig müssen ja alle Passwörter aus Sicherheitsgründen öfter geändert werden. Besagtes Passwort des SAMMELACCOUNTS war Jahre alt!
Seestadt und Wien
1) Dem Wiener Bürgermeister, seines Zeichens AUTOKRAT, also „Führer“ der SAÖ – Sozialautokratische Partei Österreich, hab ich bereits mitgeteilt, dass sein Wiener-Regime bei der Räumung des Protestcamps Hausfeldstraße ein höchst unethisches Verhalten an den Tag legte! Niemand hat sich getraut, das zu sagen. Ich schon!
2) Seestadt Wien Aspern: Die Seestadt ist weiblich. Wird dieser Fakt in der höchsten Etage der Aspern 3420 widerspiegelt? Natürlich nicht! Und ich habe diesen Fakt klar und deutlich zum Ausdruck gebracht. What else?
Es gäbe noch unzählige Anekdoten zu erzählen, welche immer wieder eines beweisen: Typisch Jörg, typisch Asperger! Eine ver-rückte Reise mit vielen Hochs und Tiefs.
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Was in der Schweizer Bundesverfassung SEIT 1848 geschrieben ist, gilt auch für Jörg – den Asperger als Ethos für das Leben: „Im Namen Gottes des Allmächtigen! Das Schweizervolk und die Kantone, in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung, im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken, im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt in der Einheit zu leben, im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften und der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen, gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen!
Alle Österreicher kennen das Buch „HALTUNG“ von Reinhold Mitterlehner. Er hat sein Buch für mich persönlich signiert: JAWOHL: DIREKTE DEMOKRATIE mit Verantwortung, was heißt: ETHOS und Pluralismus! Es DARF KEIN MACHTZENTRUM GEBEN, sprich Macht in der Hand einer Person!
In diesem Ratgeber erzähle ich meine Lebensgeschichte, mit einigen Anekdoten, um zu verdeutlichen, wie sich ein Jörg-Asperger durchs Leben „schmuggelt“, ohne auf-zu-fallen. KLAR: Aufgefallen bin ich definitiv, nur wusste niemand, auch ich und meine Frau nicht, was dahintersteckt: ASPERGER, eine Form von Autismus.
Ich gebe viel Hintergrundwissen preis und auch praktische Hinweise, wie ihr einerseits feststellen könnt, ob euer Partner Asperger hat, andererseits wie man (Frau) damit umgehen könnte, und v. a. auf Basis meines „Falles“ wichtige Tipps für mögliche Therapien, den Einsatz von Vitalstoffen, die Suche des richtigen „Therapeuten“, usw.
GANZ WICHTIG: ICH bin EINE Ausprägung eines Aspergers. Es gibt tausende wenn nicht sogar Millionen von Asperger-Typen. D. h. was hier im Ratgeber beschrieben ist, gilt nicht eins zu eins für alle Asperger! Am besten ist, wenn ihr die Hinweise und Aussagen durchlest und euch in meinen Beschreibungen wiedererkennen könnt. Mit diesen Erkenntnissen schaut ihr dann meine Checkliste am Ende des Buches an und macht die nächsten Schritte, die für euch (von Herzen) stimmen.
Ganz am Ende erhaltet ihr noch viele Goodies von mir, besser gesagt von „JUSSDJG“ – Jörg, der unabhängige Schweizer Seestadtreporter aka DJ Giorgio. JUSSDJG ist mein Pseudonym, mit welchem ich viele hilfreiche Gratis-Tipps gebe, meistens in Form von Online-Blogs. Dabei werden viele unterschiedliche Themen beschrieben wie Gesundheit, Psychologie, Patriarchat, Populismus, Ethos und und und.
Die bekanntesten Asperger auf dieser Welt
Hier sind 20 bekanntesten Persönlichkeiten, von denen vermutet wird oder bekannt ist, dass sie Asperger-Syndrom (oder autistische Züge) haben.
Wissenschaftler und Erfinder:
- Albert Einstein (Theoretischer Physiker) – Vermutungen basieren auf sozialen Eigenheiten.
- Isaac Newton (Mathematiker und Physiker) – Hinweise auf introvertiertes Verhalten.
- Nikola Tesla (Erfinder) – Extreme Detailverliebtheit und soziale Isolation.
Künstler und Autoren:
- Temple Grandin (Wissenschaftlerin und Autorin) – Autismus-Aktivistin.
- Hans Asperger (Kinderarzt) – Entdecker des Asperger-Syndroms.
- Greta Thunberg (Klimaschutzaktivistin) – Offene Asperger-Diagnose.
- Lewis Carroll (Autor von Alice im Wunderland) – Vermutete Symptome.
- Emily Dickinson (Dichterin) – Introvertierte Persönlichkeit.
- Andy Warhol (Künstler) – Besondere soziale Eigenheiten.
Unterhaltung:
- Anthony Hopkins (Schauspieler) – Asperger-Diagnose im späteren Leben.
- Dan Aykroyd (Schauspieler) – Offene Asperger-Diagnose.
- Daryl Hannah (Schauspielerin) – Berichtet über ihre Erfahrungen mit Asperger.
- Tim Burton (Regisseur) – Partnerin Helena Bonham Carter sprach über autistische Züge.
Technik und Innovation:
- Elon Musk (Unternehmer) – Offenbarte Asperger-Diagnose bei einem SNL-Auftritt.
- Bill Gates (Microsoft-Gründer) – Vermutete autistische Züge durch analytische Denkweise.
- Steve Jobs (Apple-Mitgründer) – Hinweise auf ähnliche Merkmale.
Musik:
- David Byrne (Sänger der Talking Heads) – Hat über seine Asperger-Züge gesprochen.
- Courtney Love (Musikerin) – Hat über mögliche Symptome gesprochen.
Geschichte:
- Thomas Jefferson (US-Präsident) – Rückblickende Analysen vermuten Asperger.
- Mozart (Komponist) – Vermutungen wegen obsessivem Verhalten und sozialer Isolation.
Diese Liste umfasst Menschen, die entweder selbst über ihre Asperger-Diagnose sprechen oder bei denen Historiker, Experten oder Biografen bestimmte Verhaltensweisen als Indikatoren vermuten.
Kapitel 1: Asperger und Jörg: Eine ver-rückte Reise
Der Anti-Schleimer – F84.5
Ich bin Jörg, 60 Jahre alt, Asperger – oder wie die Ärzte sagen ‚AS‘. Eines Tages erklärte mir meine Ärztin mit einem schelmischen Lächeln: „Das ist die Lizenz zum Töten!“ Manchmal frage ich mich, ob sie nicht recht hat – zumindest im übertragenen Sinne.
Die Diagnose kam 2023. Für meine Frau war es einerseits eine Erleichterung – endlich hatte das Rätsel einen Namen. Andererseits bedeutete es eine Menge neuer Herausforderungen. Für mich war es mehr als das: Es war eine Bestätigung. Hätte ich früher davon gewusst, hätte ich mein (Arbeits-)Leben vielleicht besser meistern können. Ein Blick auf meinen Lebenslauf reicht, um das zu verstehen. Viele Chefs waren erleichtert, als ich das Unternehmen ‚freiwillig‘ verließ. Der Name ‚Meier‘ wurde zum Synonym für Unangepasstheit – doch mit den ‚Normalos‘, meinen Kollegen, kam ich in den meisten Fällen blendend klar. Meine Direktheit und vor allem mein Humor fanden oft mehr Anklang, als man vielleicht erwarten würde.
Warum nenne ich mich ‚Anti-Schleimer‘? Weil Asperger – und da schließe ich mich voll und ganz ein – dazu neigen, die Wahrheit direkt und ungefiltert auszusprechen. Kein Schönreden, kein Drumherumreden. Einfach raus damit, ungeschönt. Schleimen? Liegt uns so gar nicht.
Ich habe meinen Weg durch das (Berufs-)Leben gefunden, und auch in meiner Beziehung zu meiner Frau hat sich vieles stabilisiert. Dennoch treten hin und wieder Äußerungen auf, die durch mein Asperger bedingt und nicht immer leicht zu interpretieren sind!
Mit diesem Ratgeber möchte ich auf Basis meiner eigenen Biografie alles Wissenswerte rund um das Thema Asperger-Syndrom vermitteln. Meine besondere Fähigkeit als Asperger liegt darin, komplexes Wissen auf den Punkt zu bringen – klar, einfach und gut recherchiert. Bilder und Beispiele, wie das oben erwähnte, helfen dabei, es anschaulich zu machen. Aber überzeugt euch selbst! Taucht einfach ein und genießt diesen Ratgeber.
Am Ende des Buches findet ihr eine Checkliste, um alles Gelernte einzuordnen und die richtige Sequenz zu finden für euren Weg!
Ein paar Anekdoten zum Schmunzeln und Verstehen
Die nachfolgenden Anekdoten sind WAHR und zeigen einen roten Faden durch mein Jahrzehnte langes Leben als Asperger. Bitte unbedingt a) schmunzeln und b) versuchen zu verstehen, welche Botschaft sich dahinter versteckt.
Anekdoten aus der Schweiz
Unkraut jäten
Es war (wieder einmal) ein Tag zum Unkraut jäten bei meiner Schwester. Diesen Tag hat mir meine Schwester bis heute nicht „vergeben“! Ich habe mich aufgerappelt, ihr zu helfen. Bis ich gemerkt habe, dass dieser ganze Aufwand für die Katz ist. Warum? Die Fläche, welche gejätet wurde, war abschüssig zum Nachbarn hin, d. h. diese Fläche war vom Haus meiner Schwester gar nicht zu sehen! Warum also dieser Blödsinn. Konsequenz (für mich und meine Schwester): da mach ich nicht mit und Tschüss!
Gipfeli im Kaffee
Es war der erste Tag bei meinem neuen Arbeitgeber. Zuerst wurde mir mitgeteilt, dass der Chef, der mich einstellte, nicht mehr da ist! Danach wurde ich vom neuen Chef (ein wirklich lieber Kerl, ehrlich) zu einem Kaffee in der Kantine eingeladen: Spontan kam mir nix anderes in den Sinn, als mein Gipfeli in SEINEN Kaffee zu tunken. Überraschung!
Direkte Ansprache ohne Motivation
Ohne ersichtlichen Grund kann ich einem (fremden) Menschen direkt ins Gesicht sagen: „Du siehst heute richtig alt aus!“
Die arme Dame der SBB
Wir (fünf Personen) sind zurück aus Antalya und haben ein gültiges Ticket für den Zug von Zürich nach Wohlen AG. Leider haben wir vergessen, das Ticket zu stempeln. Die nette Zugbegleiterin der SBB wollte uns mit CHF 80 bestrafen. Das war eine ganz schlechte Idee. Was macht der Asperger? „Ich schmeiße sie zum Zug raus, wenn Sie sich nicht gleich …“ – Ziel erreicht!
Der arme Herr im Zivilstandsamt
Ja, auch Bedienstete in einem Zivilstandsamt können Fehler machen, wer schon nicht? Ich kürze die Geschichte ab mit meinen Worten, die ich dem Bediensteten sagte: „Nehmen Sie diese Rechnung zurück und wischen Sie sie zwischen ihre Beine.“
Meine „armen“ Arbeitgeber
Viele meiner Arbeitgeber, natürlich die schlechten Chefs, haben mich nicht verstanden und mich verflucht. Soll heißen, sie waren sehr froh, wenn ich das Unternehmen verlassen habe. Meine direkten und ehrlichen Worte waren ihnen zu viel des Guten. Die guten Chefs wussten, wie sie mich gezielt einsetzen konnten mit meinen Stärken.
Von 100 % RUNTER auf 80 % RAUF mit 20 % mehr Lohn
Einem Chef habe ich folgendes Angebot gemacht: Ich reduziere meinen Beschäftigungsgrad von 100 % auf 80 % und erhalte 20 % mehr Lohn. ES HAT GEKLAPPT!
Der arme Polizist beim Fröschenteich
Ein Polizist durfte mal selber erleben, was es heißt, gleich drei Aspergern gegenüberzustehen! Kurzer Hinweis: der Fröschenteich ist eine kleine Hütte, die mein Vater 1964 mit vielen Kollegen aus Holz selbst erbaut hat. Über Jahrzehnte haben wir dort Feste gefeiert, ohne von der Polizei „belästigt“ zu werden. Nun zu diesem einen Polizisten: Er wollte meinem Vater mitteilen, dass es nicht erlaubt sei, hier ein Auto zu parkieren (wir Schweizer sagen parkieren, nicht parken!). Mein Vater hat ihm dann „liebevoll“ erklärt, warum es doch „erlaubt“ ist. Dem Polizisten haben die Worte nicht so gut gefallen, sein Gesicht ist leicht rot angelaufen. Ich habe das gesehen und meinen Vater unterstützt mit meinen „liebevollen“ Worte … Auch diese Worte haben dazu geführt, dass der Polizist noch roter wurde! Mein Sohn wollte sich dieses Geschehen nicht entgehen lassen und unterstützte uns beide mit seinen „liebevollen“ Worten. Quintessenz: Der Polizist war knallrot im Gesicht (warum wohl?). Ich weiß nicht mehr genau, warum der Polizist dann abgezogen ist. Auf jeden Fall haben wir das Auto stehen lassen!
Anekdoten aus Österreich
Vier Jahre Freistellung bitte!
Gut: ein bisschen dreist war es schon! Ich hatte (wieder einmal) die Schnauze voll von meiner Arbeit und schrieb mir ein Drehbuch für das „Abschlussgespräch“ mit dem obersten Chef der Firma. Niemand hatte damit gerechnet, dass ich mich so minutiös darauf vorbereitet hatte. Hier die Story: „Reden wir Tacheles, Herr B… Sie stellen mich für vier Jahre frei.“ Herr B…: „Vier Monate!“ Am Schluss habe ich mein Ziel erreicht: eineinhalb Jahre Freistellung, juhui!
Passwörter und Security
Im IT-Business (und da habe ich 40 Jahre verbracht) gibt es sog. Major Incidents, wobei ein Security Incident in diese Kategorie gehören kann. Hintergrund: Ich kannte das Passwort eines Sammelaccounts einer anderen Firma im selben Konzern. Damit hatte ich Zugriff auf so ziemlich alle Applikationen. Es war meine Pflicht, dies zu melden! Tat ich es? Selbstverständlich, sonst hätte mich mein Chef gekündigt. IT-seitig müssen ja alle Passwörter aus Sicherheitsgründen öfter geändert werden. Besagtes Passwort des SAMMELACCOUNTS war Jahre alt!
Seestadt und Wien
1) Dem Wiener Bürgermeister, seines Zeichens AUTOKRAT, also „Führer“ der SAÖ – Sozialautokratische Partei Österreich, hab ich bereits mitgeteilt, dass sein Wiener-Regime bei der Räumung des Protestcamps Hausfeldstraße ein höchst unethisches Verhalten an den Tag legte! Niemand hat sich getraut, das zu sagen. Ich schon!
2) Seestadt Wien Aspern: Die Seestadt ist weiblich. Wird dieser Fakt in der höchsten Etage der Aspern 3420 widerspiegelt? Natürlich nicht! Und ich habe diesen Fakt klar und deutlich zum Ausdruck gebracht. What else?
Es gäbe noch unzählige Anekdoten zu erzählen, welche immer wieder eines beweisen: Typisch Jörg, typisch Asperger! Eine ver-rückte Reise mit vielen Hochs und Tiefs.
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