Cover: Mysterium Leben – existiert eine göttliche Macht

Mysterium Leben – existiert eine göttliche Macht
Eine Reise durch Raum und Zeit


EUR 21,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 152
ISBN: 978-3-7116-0795-9
Erscheinungsdatum: 12.08.2025
Wie entstand das Universum? Woher kommen wir, wohin gehen wir? Was geschieht mit uns und der Erde? Der Autor geht grossen Fragen über Evolution, Bewusstsein und das Leben nach dem Tod nach – und lädt dazu ein, verschiedene Denkanstösse zu reflektieren.
1 Der Anfang


Vor ca. 13,8 Milliarden Jahren erfolgte der Urknall und unser Universum – kleiner als ein Atom – explodierte und dehnte sich in einem Bruchteil einer Sekunde auf eine gigantische Grösse aus. Seitdem expandiert unser Universum – oder war doch alles anders?

Gibt es vielleicht weitere Universen? Paralleluniversen*, Multiversen*. Wir wissen es nicht!

Bleiben wir vorerst beim Universum so wie wir es heute kennen, wie ging es weiter, zumindest nach der heutigen wissenschaftlichen Theorie.

Die Entstehung unseres Sonnensystems:

Vor etwa 4,6 Milliarden Jahren entzündete sich das Material eines jungen Sterns. Die Sonne entstand, somit unser Sonnensystem und auch die Erde: eine kosmische Wolke aus Gas und Staub formte den Grundkörper. Ihre Masse hält die kosmischen Gase, die sie umgeben durch Gravitation* fest. So bildet sich eine Uratmosphäre aus Helium und Wasserstoff. Die junge Erde war ein rotglühender Ball aus flüssigem Gestein, der aber schnell auskühlte, so dass bald eine erste Basaltkruste (vor ca. 4 Milliarden Jahren) und ein erster Urozean entstehen konnten. Das flüssige Wasser führte zur Entstehung von Granit und der ersten Kontinente. Gewaltige geologische Kräfte haben seither das Gesicht der Erde immer wieder verändert.

Gemäss der Kollisionstheorie entstand der Mond etwa 100 Millionen Jahre nach der Erde. Durch einen Einschlag eines marsgrossen Himmelskörpers, wurde eine riesige Menge Gesteinsmaterial ins All geschleudert. Dieses sammelte sich und verdichtete sich zum Mond, der sich noch weit näher befand als heute. Auch heute noch driftet der Mond jährlich 3,6 cm von der Erde weg.

Dann vor 3.5 Milliarden Jahren, passierte etwas ausserordentliches, es gab erste Anzeichen von Leben. Einzeller ohne Zellkern, bakterienartige Lebewesen spielten eine ungeheure Rolle bei der Anreicherung von Sauerstoff in der Atmosphäre. Die sogenannten Prokaryonten*, hierzu gehören auch die Bakterien. Um dieses einfache Leben entstehen zu lassen, musste ein ungeheurer Zufall mitgeholfen haben – später mehr dazu.

1,1 Milliarden Jahre später entstand der Superkontinent Kenorland. Das Klima des Planeten und die Entwicklung des Lebens wurden dramatisch verändert. Es gab die erste Eiszeit auf dem Planeten. Die Vulkane der Erde förderten bis dahin nur Wasserstoff, Kohlenmonoxid und Methan. In den Tiefen der Meere legten die Vulkane jedoch die Grundlage unserer heutigen Atmosphäre, den im Erdmantel waren grosse Mengen Eisen enthalten. Sobald das heisse Gestein mit dem Meerwasser in Berührung kam oxidierte das Eisen, wobei sich der Sauerstoff des Wassers in den Eisenmineralen band und somit der Wasserstoff in die Atmosphäre entwich. Magma stieg aus dem Erdinneren auf und bildete neue Vulkane. Dadurch wurden grosse Mengen von Kohlendioxid* und Wasser gefördert, wodurch Wasserstoff*, Kohlenmonoxid* und Methan* allmählich aus der Atmosphäre verdrängt wurden. So konnte endlich der Sauerstoffgehalt ansteigen. Etwa 300 Millionen Jahre vorher, entwickelten sich erste Algen und Cyanobakterien,*die Sauerstoff in die Atmosphäre abgaben. Trotzdem war die Atmosphäre während diesen 300 Millionen Jahren, so gut wie Sauerstofffrei. Denn durch den hohen Gehalt an Kohlenmonoxid, Wasserstoff und Methan wurde der Sauerstoff sofort wieder zurückgebunden. Aber jetzt, da diese Gase fehlten, konnte sich auch der Sauerstoff ausdehnen und Cyanobakterien (Blaualgen) konnten sich ausbreiten.


1.1 Wasser

Die Grundlage allen Lebens auf der Erde ist Wasser. Wasser ist eine chemische Verbindung die aus den Elementen Sauerstoff und Wasserstoff besteht H2O. Der Wasseranteil des Menschen beträgt ca.60 %.

Aber woher kommt eigentlich das Wasser auf unseren Planeten und wie entstanden die ersten Ozeane?

Seit ca. 4 Milliarden Jahren gibt es durch die drastische Abkühlung der Erde Wasser in flüssiger Form. Vulkane stießen Wasserdampf aus, welcher in der Atmosphäre kondensierte und als Regen auf die Erde zurückfiel. Die ersten Regengüsse waren stärker als wir uns vorstellen können und dauerten mehrere zehntausende Jahre.
Eine Hypothese sagt auch, das Wasser schon früher durch Meteoriden*, Kometen* oder Asteroiden* auf die Erde kam. Wie auch immer, Wasser ist die Voraussetzung allen Lebens.


1.2 Verschiebung der Kontinente

Vor 4 Milliarden Jahren war die Erde noch eine glühende Kugel. Jedoch kühlte sie mit der Zeit ab und es entstand eine feine Kruste, die immer fester und dicker wurde, je mehr sich die Erde auskühlte. Nach und nach entstand eine feste Hülle um das Erdinnere. Allerdings gab es durch das Magma, dass aus der Glut des Erdinneren aus der Tiefe aufstieg Risse in die noch junge Kruste und drückte diese auseinander. Somit stiess die aufgerissene Kruste auf andere Platten und wurde teilweise unter diese gedrückt. Durch diesen Prozess sind schlussendlich die damaligen Kontinente und Ozeane entstanden. Im Laufe von ca. 1,5 Milliarden Jahren, riss das aufsteigende Magma den Ozeanboden immer wieder auf. Somit drifteten die damaligen Landmassen aufeinander zu, bis sie schliesslich zusammenprallten. Der erste Kontinent entstand, „Kernoland“. Es war eine Riesige Landmasse etwa auf der Höhe des Äquators. Dies geschah vor ungefähr 2,4 Milliarden Jahren. Durch die ewigen Unterwasser Eruptionen wurde Kernoland aber wieder auseinandergerissen. Es entstand der Urkontinent Gondwana, bis dann vor 250 Millionen Jahren der Superkontinent Pangaea geformt wurde, in dem alle heutigen Landmassen zusammengefasst waren. Der riesige Ozean, der Pangaea umgab hiess Panthalassa. Nach dem Pangaea 50 Millionen Jahre bestand hatte, zerfiel auch er in zwei Teile. Laurasia im Norden und das alte Gondwana im Süden. Doch diese beiden zerbrachen später in noch kleinere Teile. Vor ca. 150 Millionen Jahren waren dann die heutigen Kontinente schon zu erkennen, lagen aber natürlich noch viel näher zusammen als heute. Auch jetzt noch driften Amerika und Europa/Afrika jährlich ein paar Zentimeter auseinander. Nach Berechnung von Geologen*, wird durch den Kontinentaldrift bis etwa in 50 Millionen Jahren, wieder ein Superkontinent gebildet werden. Jedoch ist kaum anzunehmen, dass bis dahin der Mensch noch auf der Erde existieren wird.

Ein kurzer Abriss zum Thema Erdgeschichte nach heutigem Wissensstand.


1.3 Die 12 Erdzeitalter

Wir kennen heute 12 wichtige Erdzeitalter:

Präkambrium: bis vor 570 Millionen Jahre
Kambrium: 570 – 485
Ordovizium: 485 – 443
Silur: 443 – 417
Devon: 417 – 358
Karbon: 358 – 296
Perm: 296 – 252
Trias: 252 – 201
Jura: 201 – 142
Kreide: 146 – 66
Tertiär: 65 – 2,6
Quartär: 2,6 – heute


Im Präkambrium verband sich Kohlenstoff mit Wasserstoff und wurde aus toter Materie zu einem organischen Stoff (vor ca. 4 Milliarden Jahren) Etwa eine halbe Milliarde Jahre später, gab es erste Spuren von einfachem Leben. Es waren bakterienartige Einzeller die keinen Zellkern hatten. Diese ersten Lebewesen nennt man Prokaryonten. Später entwickelten sich dann Organismen mit einem Zellkern, sogenannte Eukaryonten und vor 2,1 Milliarden Jahren entstanden dann Mehrzellige Organismen, (rund 1,2 Milliarden Jahre früher als man bisher angenommen hat). Unter mehrzelligen Lebewesen versteht man die Mehrzahl von Tieren, Pflanzen, Pilzen und auch einige Prokaryonten zb. Blaualgen die mehrzellig waren.

Darauf folgte das Erdzeitalter Kambrium man spricht auch von der Kambrischen Explosion. Das Leben auf der Erde erlebte eine unglaubliche Vielfalt in den Meeren. An Land bzw. auf Gondwana gab es allerdings noch kein Leben. Das Klima war zu dieser Zeit von einer hohen Luftfeuchtigkeit geprägt und mit einer Durchschnittstemperatur von etwa 22˚C deutlich wärmer als heute. Im Meerwasser und der Atmosphäre nahm der Sauerstoff allmählich zu. Dadurch entstanden die ersten Lebewesen die Sauerstoff atmeten. Nun erschienen neue Arten wie, Nesseltiere,* Schwämme, Gliederfüsser* und Kopffüsser*, wie der Nautilus*. Viel Arten haben auch aus Kalk aufgebaute Aussenskelette und Gehäuse gebildet. Die Meeresböden besiedelten Algen.

Später als das Ordovizium begann, wurde die Erde wieder merklich kälter. Verantwortlich dafür waren an Land wachsende Pflanzen, die dem Boden Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Phosphor und Calcium entzogen. Dies führte zu einem Rückgang des Kohlestoffgehalts in der Atmosphäre. Dadurch begannen grosse Landflächen zu vereisen und der Meeresspiegel sank dramatisch. Dies wiederum führte zu einem Massenaussterben. Trotzdem fand neues Leben, auch in dieser Epoche auf die Erde seinen Weg. Seeigel, Seegurken, Seesterne und Korallen die Riffe bildeten.

Dann im Silur, das ca. 26 Millionen Jahre dauerte war die Temperatur wieder merklich gestiegen. Es traten nun Urfarne und Bärlappenpflanzen* an den Uferzonen auf.
Knochenfische, Muscheln und Schnecken vermehrten sich enorm. Zu jener Zeit tauchten auch fast zwei Meter lange Skorpione auf. Autsch!

Weiter geht’s ins Zeitalter Devon. Im weitgehend tropischen Klima gediehen Rochen und Haie prächtig, aber auch an Land eroberten Tiere und Pflanzen die Erde.
Das Süsswasser wurde durch Quastenflosser bewohnt, die als Bindeglied von Fischen zu Amphibien gelten. Die Ursalamander waren dann die ersten Amphibien auf dem Land. Die Urfarne hatten sich über die ganzen Kontinente ausgebreitet. Gegen Ende des Devon gab es bereits die ersten Vorfahren der Nadelbäume.

Das Karbon begann vor 358 Millionen Jahren. Der Sauerstoffgehalt in der Luft betrug damals 35 % (heute sind es 21%Sauerstoffgehalt)
Durch diesen hohen Sauerstoffgehalt wurden auch die Lebewesen grösser, riesige Insekten bevölkerten die Erde, wie Libellen die eine Flügelspannweite von bis zu 50 cm hatten. Oder Tausendfüsser mit einer Länge von 2,5 Metern füsselten übers Land. Auch erschienen die ersten Reptilien zb. Panzerluche, die drei Meter lang werden konnten.

Im Perm das etwa 44 Millionen Jahre dauerte, war es vergleichsweise kühl, um die 11 °C. In den Wüstengebieten die sehr trocken waren, hatte es dennoch auch tropische Temperaturen. Pflanzen- und fleischfressende Reptilien waren auf dem Vormarsch, die Eier an Land ablegten. Die Vegetation war spärlich, es dominierte die durch oxidiertes Eisen rot gefärbte, weitgehend pflanzenlose Erde. Gegen Ende des Perms kam es zu einem Temperaturanstieg von mehr als 10 °C durch vulkanische Aktivitäten. In folge, gab es einen Treibhauseffekt bei dem 70 % bis 90 % der Meerestiere starben. Es war das dritte grosse Massenaussterben der Geschichte.

Mit Pangäa gab es im Trias, nur einen riesigen Kontinent. Durch die Grösse der Landfläche über beide Hemisphären unterschied sich die Vegetation enorm. Sukkulenten* die grosse Mengen an Wasser speichern konnten, entwickelten sich. Während Farne zurück gingen, übernahmen Ginko* und Nadelbäume das Zepter. Blüten traten in dieser Epoche der Zeitgeschichte auf. Sie waren für die Fortpflanzung und Bestäubung durch Insekten angewiesen. In der Tierwelt tauchten die ersten Ursaurier, Krokodile und Fischsaurier auf.

Jura, die Blütezeit der Dinosaurier. Das Klima war weltweit mild bis heiss, 19 °C bis 25 °C im Durchschnitt. Ähnlich dem Trias, allerdings war die Luftfeuchtigkeit um einiges höher. Die Pole waren zu dieser Zeit Eisfrei. Die hohe Luftfeuchtigkeit und die stärkere Niederschlagsbildung führten dazu, dass sich im Jura die Pflanzenwelt immer mehr ausbreitete. Es entstanden dichte Wälder, Farne und Schachtelhalme bedeckten die Böden. Somit konnten sich die riesigen pflanzen-fressenden Brachiosaurus ausbreiten. Aber auch die grossen fleischfressenden Arten wie zum Bsp. der bis zu elf Meter grosse Allosaurus nahmen zu, es gab Fressen in Hülle und Fülle. Auch der direkte Vorfahre der Vögel tauchte auf, der: Archaeopteryx war ca. 50 cm gross und hatte Zähne, er galt als Übergangsform zwischen Theropoden*, Dinosauriern und den Vögeln.

In der Kreide war das Klima wieder etwas kühler als im Jura, aber immer noch sehr mild und mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Durch die Eisfreiheit der Polkappen, war der Meeresspiegel deutlich höher als heute und Mitteleuropa fast vollständig unter Wasser. Zu dieser Zeit schoben sich auch die Kontinentalplatten aneinander und bildeten die Alpen, den Himalaya, die Rocky Mountains und die Anden. Die Kontinente Laurasia und Gondwana brachen auseinander und drifteten voneinander weg. Gegen Ende der Kreidezeit, sahen die geographischen Umrisse den heutigen sehr ähnlich.
Immer mehr Gewächse wie Weiden, Pappeln und Magnolien tauchten auf. Laubbäume besiedelten die Kontinente und zum ersten Mal in der Erdgeschichte traten Grässer auf. In dieser Epoche lebte der wohl berühmteste Dinosaurier, der Tyrannosaurus Rex, aber auch erste Schlangen und die ersten Säugetiere.

Das Tertiär wird von den Wissenschaftlern in fünf Gruppen unterteilt, das Paläozän, dem Eozän, dem Oligozän, dem Miozän und dem Pliozän. Die Temperaturen kühlten ab und die Pole vereisten. Die Körpergrösse vieler Säugetiere nahm zu. Viele neue Säugetiere traten auf. Die ersten Huftiere, Rüsseltiere, Raubtiere, Primaten und Fledermäuse. Der Australopithecus*, tritt erstmals in Erscheinung. Es wird angenommen, dass dies unser frühester Verwandter aus der Familie der Menschenaffen ist.

Die Epoche der ersten Menschen war das Quartär. Ungefähr vor zwei Millionen Jahren tauchte als erste Gattung Mensch, der Homo habilis auf. Er lebte in Afrika und konnte Werkzeuge anfertigen und nutzen. Vor ca. einer Million Jahren verliess Homo habilis Afrika und siedelte sich in Asien und Europa an. Es wird heute davon ausgegangen, dass Homo Sapiens schon vor 300’000 Jahren, also 100’000 Jahre länger als angenommen existierte. In Jebel Irhoud in Marokko, fand man 300’000 Jahre alte Knochen des modernen Menschen. Zu gleicher Zeit lebten mindesten 4 verschiedene Menschengruppen nebeneinander. Der Homo heidelbergensis, der Denisova-Mensch, der Neandertaler und der Homo Sapiens. Vor ca. 110’000 Jahren begann die Eiszeit und endete ca. ums Jahr 12’000. Die Tier- und Pflanzenwelt durchlebte starke Temperaturschwankungen. Viele Tiere die zu jener Zeit auch in Europa beheimatet waren, wie Elefanten, Nashörner, Nilpferde wanderden Richtung Süden, nach Afrika oder Südostasien. Unsere Vorfahren hatten es aber auch mit dem Smilodon (Säbelzahntiger) dem Höhlenbären, Höhlenlöwen und Mamuts zu tun.

So weit so gut? Ja, in der Theorie. Aber ist das Ganze auch stimmig, war es wirklich so?

Mittels Messung der radioaktiven Elemente, die im Gestein vorhanden sind, bin ich mir sicher, dass heute das Alter der Steine und der Sedimentschichten ziemlich genau datiert werden kann. Auch das Alter von Fossilien kann genau bestimmt werden. Paläontologen stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Man kann sich heute zum Beispiel an der Lage des Fundes innerhalb der Gesteinsschichten orientieren. Daher bin ich überzeugt, dass das Alter unserer Erde, ziemlich genau datiert werden kann.
Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass die Erdgeschichte auch wirklich so verlaufen ist, wie uns die Naturwissenschaft glauben lassen will.


1.4 Die fünf grossen Katastrophen

In der Erdgeschichte soll es fünf grosse, fast alles vernichtende Super-Gau’s gegeben haben. Ich persönlich glaube das dies so passiert sein könnte. Auch in der Bibel sind diese Ereignisse erwähnt, allerdings im Kontext falsch wiedergegeben. Die Kirche musste schliesslich ihre Schäfchen zusammenhalten. Meiner Ansicht nach, gibt es zu viele Ungereimtheiten in den Überlieferungen und die meisten Verfasser, sind erst hunderte Jahre nach den angeblichen Geschehen geboren. Man rückte zurecht, was zurechtgerückt werden musste. Schliesslich waren sich die Kirchenoberen selbst am nächsten. Allerdings möchte ich nicht ausschliessen das, dass eine oder andere, auch so stattgefunden hat, aber eben verzehrt wiedergegeben wurde.

1. Am Ende des Ordoviziums also vor etwa 445 Millionen Jahre, gab es extrem hohe Kohlenstoffdioxidkonzentrationen, es war auch ungewöhnlich heiss. Der Kontinent Gondwana driftete zu dieser Zeit in Richtung Südpol, somit begannen grosse Landflächen zu vereisen. Der Meeressiegel sank dramatisch ab und zusätzlich kühlte die Erde extrem ab. Rund 85 % aller Lebewesen starben aus.

2. Massenaussterben im Devon vor 380 bis 358 Millionen Jahren. Der Sauerstoffgehalt der Meere sank drastisch. Dies war ein schleichender Prozess, doch vor 372 Millionen Jahren, nahm mit dem sogenannten Kellwasser-Ereignis, benannt nach einer Fossilienfundstätte die schlimmste Krise ihren Lauf. Das Devon-Gestein zeigte einen gewaltigen Rückgang des Sauerstoffgehalts. Zusätzlich nimmt man an, das grosse Vulkanausbrüche dazu beigetragen haben, so dass das Klimasystem kippte. Etwa 75 % aller lebenden Arten starben aus.

3. Im Übergang vom Perm zum Trias vor 252 Millionen Jahren, gab es gewaltige Vulkanausbrüche im heutigen Sibirien. Über 90 % aller Fossilien bildenten Arten, wurde ausgelöscht. Auch dreiviertel aller damals lebenden Landtiere, inklusive Insekten starben aus. Auch ging ein Grossteil der Vegetation verloren. Über Hundertausende Jahre flossen gewaltige Mengen Lava übers Land und es wurden dadurch gewaltige Mengen an Treibhausgasen freigesetzt.

4. Auch vor 201 Millionen Jahren, kam es zu einem Massensterben auf der Erde.
Die Conodonta* Kegelzahntiere, die 340 Millionen Jahre die Ozeane bevölkerten, starben vollständig aus. Ausser den Krokodilen verschwanden alle grossen Cruortarsi,*eine Gruppe von Archosauriern* vollständig. Man kennt den Auslöser des Massensterbens bis heute nicht genau. Es wird angenommen das gewaltige Vulkanausbrüche oder ein Asteroideneinschlag dafür verantwortlich waren.

5. Vor 65 Millionen Jahren löste der gewaltige Einschlag eines riesigen Asteroiden (10-15km) auf der Halbinsel Yukatan in Mexiko, das Massensterben der Dinosaurier aus. Rund 60 % der Arten überlebten den Einschlag nicht. Jedoch kleinere Arten, wie frühe Säugetiere, erlebten danach eine Hoch-Zeit und sind heute die dominierende Art.
...
5 Sterne
mysterium leben - 22.11.2025
Maria Steckler

Hochspannend und sehr informativ geschrieben. Werde das Buch sehr gerne verschenken. Sehr empfehlenswert.

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