Cover: Mein langer Weg zurück nach Addenbroke Island

Mein langer Weg zurück nach Addenbroke Island


EUR 25,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 274
ISBN: 978-3-7116-0914-4
Erscheinungsdatum: 08.10.2025
Ein entspannter Angelausflug sollte es werden – doch die Reise endet in einer Katastrophe. Das Flugzeug stürzt ab, das Abenteuer wird zum Albtraum. Für einige Passagiere bleibt nur der Tod, für andere ein Überlebenskampf zwischen Schock und Schmerz. 
Vorwort

Dieses Buch beschreibt die Zeit, nachdem ein Flugzeugabsturz mein Leben von einer auf die andere Sekunde veränderte. Es beschreibt, wie der Verlust eines geliebten Menschen meine ganze Welt auf den Kopf stellte, und die unfassbare Verzweiflung und Unsicherheit beim Blick in eine Zukunft.
Die Gedanken an diesen tragischen Vorfall und die Zweifel, ob ich an diesem schrecklichen Tag das „Richtige“ getan hatte, zermürbten mich über Jahre und sorgten für viele Tränen und zahllose Nächte ohne Schlaf.
Meine Geschichte soll in Erinnerung rufen, von welch großer Bedeutung Menschen im Umfeld eines jeden sind. Jene, die immer an deiner Seite stehen, dir Liebe und Vertrauen schenken. Menschen, die an dich glauben, selbst wenn du den Glauben an dich selbst für einen kurzen Moment verlierst.
An diesem Berg, auf der Insel in British Columbia, verlor ich eine geliebte Person, die ich zurücklassen musste. Ich kehrte meinem Freund und den Mitreisenden den Rücken zu, um Hilfe zu holen, in der Hoffnung, sie retten zu können. Doch schmerzhaft musste ich die Lektion erfahren, wie schnell das Leben zu Ende sein kann.
Diese Geschichte, meine Geschichte, ist strukturiert wie ein Tagebuch und erzählt meinen Weg zurück ins Leben nach dem tragischen Absturz. Es war ein langer, steiniger Weg, der Jahre dauerte, um schlussendlich nach diesem Unglück wieder annähernd meinen „Seelenfrieden“ zu finden. Die seelischen Narben werden für immer bleiben und mich mein restliches Leben begleiten, sie sind ein Teil von mir und meiner Lebensgeschichte, und an manchen Tagen sind sie spürbarer als an anderen.
Der Absturz und die Geschehnisse an der Unglücksstelle sind ein bedeutender Teil dieses Buches. In eindrucksvollen Berichten schildern die anderen Überlebenden, wie sie verzweifelt um ihr Leben kämpften, während ich den Absturzort verließ, um Hilfe zu holen, und zwei Retter erzählen sodann die Ereignisse aus ihrer Sicht. Die Überlebenden berichten von dem Moment, in dem sich ihre Hoffnung wieder entfachte, als Menschen eintrafen, um ihnen beizustehen – mit Wärme, Mitgefühl und einer unglaublichen Entschlossenheit, sie zu retten.
Doch im Herzen dieses Buches steht mein eigener Weg danach: die Herausforderungen, die Erschöpfung, aber auch die kleinen Schritte zurück ins Leben – ein mühsamer und doch hoffnungsvoller Kampf, der mich schließlich wieder dorthin geführt hat, wo ich heute stehe. Es gab sehr viele Momente, in denen mir die Kraft zum Weitermachen ausging, Momente, in denen mir die Lust zum Leben fehlte, und Momente mit unzähligen Tränen, die über meine Wangen liefen. Doch da gab es zum Glück auch schöne Momente, die Kraft und Hoffnung spendeten. Ich traf liebevolle Menschen, die mir sehr halfen, und Menschen, die einfach nur zuhörten.
Ich wünsche mir sehr, dass ich mit meiner Geschichte Menschen helfen kann, die vielleicht gerade an einem Punkt in ihrem Leben sind, an dem sie nicht wissen, wie und ob es weitergeht. Ich möchte ihnen Hoffnung und Zuversicht schenken. Denn auch wenn es eine Zeit lang dauerte, ich habe mich Schritt für Schritt zurück ins Leben gekämpft, und da stehe ich nun!




Danksagung
Der größte Dank geht an meine Ehefrau Dagmar, die mein Fels in der Brandung ist und mir in der schwierigsten Zeit meines Lebens alle Last des Alltages von meinen Schultern nahm und mir zeigte, wofür es wert ist zu kämpfen.

Danke, Kevin, Doug, Mike und Greg, für euer Vertrauen, mir eure traumatischsten Erfahrungen mitzuteilen, und dafür, dass ich einen Teil davon in diesem Buch erzählen darf!

Danke an Sonja und Nigel, dass ich eure Erfahrung als Ersthelfer an der Absturzstelle in diesem Buch veröffentlichen darf.

Danke, Rusty, für deine vielen stärkenden E-Mails und dafür, dass du mit mir gemeinsam zurück auf diese Insel gegangen bist!

An Frau Wilfinger, die mir geholfen hat, meine traumatischen Bilder aus dem Kopf zu bekommen, und mir zeigte, wie man mit Trauer umgeht.

An Elitsa, die mir in sehr vielen Gesprächen half zu verstehen, dass ich nicht mehr allein dort unten am Wasser stehe und auf Hilfe warten muss.

An Julia, die als alleinerziehende Mutter neben ihrer normalen Berufstätigkeit in unzähligen Nachtschichten meine geschriebenen Worte ins richtige Licht rückte.

Und an Alexandra, die mir den Anstoß und den Mut gab, dieses Buch zu schreiben.



Tribut an Harald Eberhardt
Am 1. August 1990 traf ich Harald zum ersten Mal. Gemeinsam mit meinem damaligen Küchenchef betrat ich die Großküche der Wintershall AG in Kassel. An diesem Mittwoch begann ich meine Lehre zum Koch. Es war halb sechs Uhr morgens, als ich diesem, für mich gefühlt riesigen Mann, erstmals gegenüberstand. Auf der einen Seite Harald, mit Vollbart und mindestens zwei Köpfe größer als ich, und auf der gegenüberliegenden Seite ich, 15-jähriges Milchbübchen mit viel zu großer Kochjacke und leicht nervösem Blick.
Es war Harald und sein kritischer Blick, der mich die Kochlehre fast hätte abbrechen lassen. Niemals war meine Arbeit gut genug, und immer hatte er etwas auszusetzen. Während ich ihn in den ersten beiden Lehrjahren noch heimlich verfluchte, machte es aus heiterem Himmel „klick“ in meinem Kopf. Ich verstand endlich, dass er mir nichts Böses wollte, und mir wurde bewusst, dass sein Bestreben einzig und allein darin lag, aus mir einen großartigen Koch zu machen.
Von diesem Moment an half ich ihm, wann immer es mir möglich war. Wir kochten an den Wochenenden gemeinsam für viele Hochzeiten und andere Feiern. Harald war es, der mir beibrachte, mit den Augen zu lernen und niemals stehen zu bleiben.
Bis zum Ende meiner Lehrzeit wurden wir richtige Freunde. Immer wieder trafen wir einander, wir gingen gemeinsam angeln, und es gab fast wöchentliche Telefongespräche. Über die Jahre hinweg entwickelte sich eine feste und intensive Freundschaft.
Harald war einer dieser Menschen, den man um halb drei Uhr nachts wegen eines Problems anrufen konnte, und er half immer. Sein immer offenes Ohr half mir, wenn ich bei einer Arbeitsstelle nicht mehr weiterwusste. Es waren seine Ratschläge, die mir halfen, nicht die Flinte ins Korn zu werfen.
Ich denke, es erfüllte meinen lieben Freund mit Stolz, als ich nach einem Jahr Vollzeitschule den Küchenmeister auf der Hotelfachschule in Heidelberg mit gutem Erfolg abschloss. Harald und seine Frau Gudrun begleiteten mich mein Leben lang. Dieses „Eberhardt“ am anderen Ende des Telefons war jedes Mal erneut wie Musik in meinen Ohren. Es war diese ausgesprochen ruhige Art, für die ich ihn immer bewundert hatte. In all den Jahren hatte er keinen einzigen Ausraster und wurde niemals laut, im Gegensatz zu vielen anderen Küchenchefs, denen ich in meiner Laufbahn begegnete.
Harald freute sich immer mit einem mit, anstatt neidisch zu sein, er hatte ein wahnsinnig großes Herz.
Ich erinnere mich an einen Abend bei Harald und Gudrun, als wäre es erst gestern gewesen. Ich war auf Kurzbesuch aus den Vereinigten Staaten zu Hause, mit im Gepäck hatte ich zwei große T-Bone-Steaks, frische Softshell Crabs und eine Flasche Opus One, die nur darauf wartete, von uns entkorkt zu werden. Harald verriet mir bei diesem Treffen, dass ich der einzige Mensch bin, der jemals in seiner Küche gekocht hatte, außer Gudrun und ihm. Nach dem gemeinsamen Abendessen saßen wir noch lange zusammen und unterhielten uns bis spät in die Nacht hinein.
Gudrun und Harald besuchten uns damals auch in Connecticut. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete ich als Küchenchef mit meiner jetzigen Frau Dagmar dort in einem Restaurant. Beide waren Gäste auf unserer Hochzeit und ich fuhr insgesamt viermal gemeinsam mit ihnen in den Urlaub. Harald war es, der mir so oft von Kanada vorschwärmte und erzählte, wie großartig und sehenswert dieses Land doch sei. So entstand unser großer Traum vom gemeinsamen Lachsangeln in Kanada.
Dieses Feuer in mir, Kanada zu besuchen, entflammte während meiner Lehrzeit. Zu dieser Zeit flogen Harald und Gudrun das erste Mal nach Toronto, um Haralds Onkel zu besuchen. Im Anschluss unternahmen Harald und seine Frau Gudrun unzählige Trips zu der Angelhütte des Onkels und berichteten mir davon.
2011 durfte ich zum ersten Mal gemeinsam mit Harald Urlaub in Kanada machen. Gemeinsam mit seinem Onkel fuhren wir von Toronto tausend Kilometer in die Wildnis, um an einem einsamen See zu angeln. Die Flamme des bereits entfachten Feuers wurde also immer größer und somit auch der Traum, gemeinsam Lachs zu angeln. Dieser Traum wurde 2016 zur Realität, als Gudrun, Harald, mein ältester Sohn Felix und ich gemeinsam nach British Columbia flogen, um dort Lachse am Hakai Pass zu fischen. Es handelte sich um eine Lodge, sehr weit abgelegen, die auf einem Floß lag. Dieser Urlaub zu viert war so schön, dass Harald und ich 2019 dieses Erlebnis wiederholen wollten. Es sollte ein „Männertrip“ der Superlative werden. Wie zwei kleine Kinder freuten wir uns über zwei Jahre darauf, ohne jegliche Vorahnung, dass von diesem Trip nur einer von uns beiden lebend zurückkehren sollte.

Harald hat auf dieser Welt seine Spuren wie Fußabdrücke im Schnee hinterlassen, die den Weg weisen, den er gegangen ist. Wie sehr hätte ich mir gewünscht, noch viele weitere Schritte als Freund an seiner Seite mit ihm gehen zu dürfen, den Weg mit ihm zu teilen und die Momente zu erleben, die noch vor uns lagen. Es gibt so viele Dinge, die ich noch gerne mit ihm geteilt hätte, und so bleiben mir nur die schönen Erinnerungen, die mich für immer im Herzen begleiten werden.
Harald, ich vermisse unsere gemeinsamen Gespräche!



1. Jetzt geht es los!

Noch ein schneller Kuss auf die Lippen meiner Frau Dagmar und eine schnelle Umarmung, bevor ich auf der Beifahrerseite im Wagen meiner Schwägerin Platz nahm. „Hab viel Spaß und pass auf dich auf!“, rief sie mir noch zu, bevor ich die Autotür zuzog. Die Autofahrt zum Bahnhof Wilhelmshöhe schien nicht vergehen zu wollen, zu aufgeregt war ich, als dass ich an etwas anderes denken konnte als an unseren „Männertrip“, wie ich ihn immer genannt hatte.
Schon beim Einbiegen auf das Bahnhofsgelände entdeckte ich Gudruns Auto vor uns, der Wagen war noch nicht richtig zum Stehen gekommen, knallte ich mit voller Wucht meine Hand auf ihr Auto. „Hey, alter Mann!“, rief ich Harald zu, während er aus dem Auto kletterte. Ich nahm ihn in den Arm und flüsterte leise in sein Ohr: „Jetzt geht es los!“
Rasch lief ich zurück zum Auto und schnappte meinen Aluminiumkoffer aus dem Kofferraum. 14 Tage lang stand dieses Gepäckstück fertig gepackt bei mir zu Hause in Möllersdorf.
Ein Koffer, der mehr zu bieten hatte, als der erste Anblick vermuten ließ. Vor unserem ersten Trip damals nahm ich einige Umbauten vor, um darin den gefangenen und tiefgekühlten Lachs nach Hause zu transportieren, ohne Sorge zu haben, dass dieser auftaute.
Ich nahm meinen Fotorucksack, verabschiedete mich von meiner Schwägerin und ging zu Harald und Gudrun.
Beide hielten einander fest in den Armen, wie zwei Teenager, die das erste Mal voneinander getrennt sein würden. Gudrun gab ihrem geliebten Mann einen Kuss und winkte uns beiden zu, während wir im Bahnhofsgebäude verschwanden.
Unten am Bahnsteig angekommen, entdeckte ich Haralds glasige Augen. Dieser Abschied nahm ihn doch mehr mit, als ich mir jemals vorstellen konnte. War es doch das erste Mal, dass die beiden voneinander getrennt waren. Bis auf die Kuraufenthalte von Gudrun verbrachten die beiden die letzten Jahrzehnte immer glücklich zusammen. Die Zugfahrt nach Frankfurt verging wie im Flug. Wir versanken tief in unseren Gesprächen und in den Vorstellungen über unseren bevorstehenden Urlaub in Kanada.
Am Flughafen angekommen, gingen wir den langen Gang entlang zum Terminal, an dem wir gleich unsere Koffer aufgaben und uns bei dem Securitycheck anstellten.
Um uns die Zeit bis zum Abflug zu vertreiben und den Hunger zu stillen, besuchten wir ein chinesisches Restaurant. Beide entschieden wir uns für Nudeln mit gebratener Ente.
Das lange Warten nahm endlich ein Ende und wir bestiegen den Airbus der Condor, welcher uns nach Vancouver brachte. Der 10-stündige Flug dauerte gefühlt nur Minuten, zu viel hatten wir uns zu erzählen. Zu viel hatte sich in den Wochen zuvor aufgestaut und musste jetzt heraus, wie ein prickelnder Sekt, der schon viel zu lange in der Flasche ausharren musste.
Am Flughafen in Vancouver angekommen, rannten wir förmlich durch die Immigration, welche in Kanada überhaupt nicht vergleichbar war mit der in den USA.

5 Sterne
Sehr berührend... - 15.12.2025
Jochen Häusler

... durch die Ehrlichkeit von Martin Schotte in der Schilderung der verschiedenen Etappen seines Ringens um die Integration des traumatischen Ereignisses in sein Leben, durch die vielen verschiedenen Momente von tiefer Nähe und Solidarität mit so unterschiedlichen Menschen, wie Leidensgenossen, Helfern, Familienangehörigen, Freunden oder gar dem Anwalt und dessen Frau...

5 Sterne
Ein zutiefst bewegendes Buch, das nachhallt und Mut macht. Absolute Leseempfehlung. - 28.11.2025
Päivi

Diese – leider wahre – Geschichte fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen, weil ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Obwohl mir die Geschichte und ihre Traurigkeit bereits bekannt waren, war es etwas völlig anderes, sie in dieser Intensität zu lesen. Dieses Buch macht auf berührende Weise deutlich, wie wichtig es ist, jeden einzelnen Moment zu leben – denn das Leben kann sich in nur einer Sekunde für immer verändern. Umso schöner ist es zu sehen, dass es Martin nach dem Schreiben und mit etwas zeitlichem Abstand wieder besser geht, dass er wieder lachen und seine Leichtigkeit zurückgewinnen kann. Ein zutiefst bewegendes Buch, das nachhallt und Mut macht.Absolute Leseempfehlung.

5 Sterne
Ein Buch, das tief berührt und lange nachhallt. - 31.10.2025
Andreas

Martins Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Was zunächst wie ein Abenteuer in der Wildnis British Columbias beginnt, entwickelt sich zu einer eindringlichen und bewegenden Reise durch Verlust, Trauer und die Suche nach einem neuen Sinn im Leben. 100% Weiterempfehlung

5 Sterne
Mitreißend - 31.10.2025
Martina

Dieses Buch erzählt eine bewegende, mitreißende und unendlich traurige Geschichte. Leider ist sie wahr.Das Buch macht deutlich, wie nah Leben und Tod letztendlich beieinanderliegen und wie lächerlich kleine Entscheidungen, wie ein ausgewählter Sitzplatz, darüber entscheiden, wer weiterleben darf und wer gehen muss. Trotz allem sieht man in diesem Buch, wie wichtig es ist, wieder aufzustehen und weiterzumachen und geliebte Menschen, auch wenn man sie verloren hat, uns doch für immer weiter begleiten.

5 Sterne
Mitreißend, rührend, detailliert, einfach großartig - 30.10.2025
Moullion Karl

Von den 40 Bücher die ich heuer gelesen habe , steht dieses Buch ganze oben in meiner Rangliste. Es ist authentisch geschrieben, man fühlt mit dem Autor mit und bekommt dabei selbst feuchte Augen wenn man sich in seine Situation hinein denkt. Es ist so detailliert dokumentiert, das sicher viel Überwindung gekostet hat. Es hat mich so gefesselt das ich es in 2 Tage fertig gelesen hatte. Ich wünsche und hoffe das der Autor mit diesem Buch wirklich seinen Seelenfrieden findet.

5 Sterne
Mutmachend - 30.10.2025
Marianne

Ich habe das Buch in einem Tag ausgelesen, da ich so mitleben konnte. Es ist berührend geschrieben. Mir ist es gut gelungen, die Gedanken und Gefühle des Autors nachzuvollziehen. Das Buch macht einmal mehr deutlich, das es häufig kein "richtig oder falsch" gibt. Menschen hilft es, sich mitzuteilen. Jeder darf Unterstützung annehmen. Heilung vollzieht sich nicht einmalig, es ist ein Prozess, der auch über mehrere Etappen gehen kann. Das Geschehene bleibt ein Teil des Lebens, es wird irgendwann erträglicher, wenn wir dranbleiben und immer weiter suchen und tun, was für den einzelnen Menschen wichtig ist (egal, was andere darüber denken). Der Autor beschreibt, wie schmerzhaft und schwierig der Prozess ist, jedoch auch, was wieder Positives in sein Leben kam. Es zeigt, wieviel Kraft in uns Menschen steckt, auch wenn wir es uns manchmal nicht vorstellen können und wie wichtig Zusammenhalt und Geduld für unserem Leben ist.

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