Cover: Endlich mich

Endlich mich
Ein Buch über die größte Herausforderung im Leben: sich selbst zu lieben


EUR 27,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 174
ISBN: 978-3-99130-536-1
Erscheinungsdatum: 31.07.2024
„Endlich MICH“ ist ein Ratgeber, der vor allem aufzeigen möchte, wie wichtig es ist, Selbstliebe in der Erziehung zu vermitteln. Dabei werden fiktive Erzählungen mit persönlichen Erfahrungen und theoretischen Herangehensweisen und der Spiritualität kombiniert.
Vorwort


Liebe Leserinnen, liebe Leser,
vor ein paar Monaten war ich an einem Punkt in meinem Leben angekommen, als mir bewusst wurde, dass ich all mein Wissen aufgrund meiner Begegnungen mit Menschen, Erfahrungen, Hilfestellungen für andere Personen und der eigenen langen Entwicklungsphasen, alles, was ich in mir spürte und noch heute empfinde, an andere Menschen weitergeben möchte. Nicht um zu belehren, sondern um gerade durch mich, als Mensch, mittels der erlebten Entwicklung zu zeigen, dass viele Ereignisse in meiner Vergangenheit notwendig waren, um genau an meinen heutigen Punkt zu gelangen.
Mich an dieses Buch zu wagen, kostete unheimlich viel Mut und Selbstvertrauen. Ich habe kein Abitur und mein Wissen von heute verdanke ich der in mir brodelnden, ständigen Lust und dem Wissensdurst, Dinge zu hinterfragen und ihnen auf den Grund zu gehen. In Problemsituationen reflektierte ich mein eigenes Handeln und suchte ständig nach Antworten auf viele Fragen, die sich in meinem Leben so ergaben. Unzählige Bücher über Persönlichkeitsentwicklung, Spiritualität, systemische Erziehungsberatung, Epigenetik und sogar Quantenphysik habe ich im Laufe meines Lebens verschlungen. Während der Pubertät meiner 3 Töchter war ich mir nicht zu schade, auch Hilfe von außen – von Sozialarbeitern – zuzulassen. Meine Weichen im Leben waren gestellt durch familiäre und berufliche Verpflichtungen, die ich nicht einfach aufgeben konnte, und zudem wollte ich auch nicht alles hinschmeißen, nur um mich zu verwirklichen. Zu hoch empfand ich mein Pflichtbewusstsein und die Loyalität gegenüber meiner Familie. Das war auch gut so. So sehr ich mir auch wünschte, an Kursen, Seminaren oder Schulungen teilzunehmen oder ein Studium zu beginnen, so blieb mir die Teilnahme an diesen Weiterbildungsmaßnahmen verwehrt, da ich keine pädagogische Ausbildung genossen hatte. Im Jahr 2023 absolvierte ich meine Mentaltrainerausbildung. Somit erfüllte ich mir, wenigstens in einem klitzekleinen Rahmen, einen Herzenswunsch.
Mit dem Älterwerden entwickelte ich immer mehr mein Selbstwertgefühl und plötzlich spürte ich sogar diese Selbstliebe. Tief in meiner Seele. Ich bin nicht perfekt, aber mir wurde klar, dass genau dieses Gefühl mir jahrzehntelang gefehlt hatte. An viele frühere Herausforderungen traute ich mich nicht heran. Meinen negativen Glaubenssatz lebte ich so richtig aus: „Ich bin nicht gut genug!“
Ich war unter anderem der Meinung, dass, wenn meine Eltern sich mehr um mich gekümmert hätten, ich heute mit einem Abitur glänzen könnte. Fakt ist: Mein Abitur könnte ich heute trotzdem nicht vorweisen. Das lag einzig allein an mir selbst. Meine damalige Kapazität reichte wohl einfach nicht aus (darüber muss ich heute im Stillen lächeln). Jedoch wäre ich mit diesem Gefühl der Selbstliebe und Selbstakzeptanz mit Sicherheit viele Jahre früher glücklich geworden. Selbstliebe vermitteln, das war damals keine Erziehungsaufgabe.




Selbstliebe, ein Grundbedürfnis


Ich liebe mich! Ist das so? Fühlst du dich so richtig wohl in deiner Haut? Siehst du dich im Spiegelbild und denkst: „Schön, dass es mich gibt?“ Wenn du dich in voller Pracht vor den Spiegel stellst, erkennst du dich an, mit all deinen Macken und Makel? Zu dick, zu dünn, zu dicke Beine, zu flache Brüste. Bei Männern der fehlende Waschbrettbauch, zu wenig Muckis. Das sind ja nur die Oberflächlichkeiten. Was du schon beim äußeren Anblick an dir ankreidest, das vertieft sich auch in deinem Inneren. Es manifestiert sich bis in die kleinsten Winkel deines Unterbewusstseins. Das kann dazu führen, dass du dir im Leben nichts zutraust und von ständigen Zweifeln an deinen Fähigkeiten getragen wirst. Du tust womöglich vieles in deinem Leben für andere, damit es deinen Mitmenschen gut geht, tust jedoch nichts für dich selbst. Du empfindest kein Wohlbehagen in deiner Seele, sondern tust einfach die Dinge ohne wirkliche Erfüllung in dir.
Mir persönlich erging es so. Immer hatte ich in irgendeiner Form Probleme mit meinem Körper und der äußeren Erscheinung. Zufrieden war ich nie! Genauso wenig mit meinem Inneren; den Emotionen oder den getroffenen Entscheidungen, die ich im Nachhinein bereute. „Hätte ich nur anders gehandelt!“ Das zum Beispiel redete ich mir sehr oft ein, wenn nicht alles so glatt in meinem Leben zu laufen schien. So oft verfluchte ich mich für gewisse Schwächen, die ich an mir erkannte. Andere Menschen waren ja mit Stärke und gutem Aussehen gesegnet. Das Leben der Leute um mich herum verlief immer so erfolgreich, nur mein eigenes? Meine Güte, eine Diät könnte mir nicht schaden.
In all den Jahren der Kindheit meiner inzwischen erwachsenen Mädels versäumte ich es, zu fragen: „Liebst du dich? Wie geht es dir? Fühlst du dich wohl in deiner Haut?“ Dieses „Ich liebe dich“ sagte ich oft. Dass ich sie toll und hübsch fand und auch, wie stolz ich auf sie war. Ihre Leistungen hob ich hervor und wenn sie es geschafft hatten, etwas zu erreichen, was total mühselig im Voraus erschien, lobte ich mit „Bravo!“ Hatten diese Redensfloskeln meinen Kindern gereicht? Vielleicht ein wenig. Aber ihr Weg zum selbstbewussten Menschen war trotzdem sehr steinig. Ich musste mir eingestehen, dass ich zwar vieles ermöglicht und erbracht hatte. Finanziell und emotional. Meine Mädels für ihre erreichten Ziele mit Lob und Anerkennung überschüttet hatte. Immer (dachte ich) mit Rat und Tat zur Seite gestanden war. Jedoch, hatte ich Selbstliebe vermittelt? Tja, das gebe ich hier offen zu, das war nicht Teil meiner Erziehung. Hier klafft ein großes Loch. Leistung und Erfolg honorierte ich. Wenn es ihnen mental, körperlich schlecht ging, eilte ich fix zur Stelle. Jedoch war mir damals nicht bewusst, wie verdammt wichtig es ist, dass man sich selbst liebt und nicht nur etwas Berufliches erreicht im Leben. Ich sage nicht: Heute würde ich alles anders machen! Nein! Zu dem Zeitpunkt, als junge Mutter und Frau, war ich mir keiner anderen Möglichkeit bewusst und habe immer die richtige Entscheidung getroffen, die mein Wissen und die Kenntnisse von damals ermöglichten.

Unsere Kinder werden heute mit einem neuen, klareren, durchscheinenden, ungetrübteren Bewusstsein geboren. Unsere Aufgabe wird es sein, dies zu erkennen und ihnen von klein auf Selbstliebe zu vermitteln. Mit dieser gewonnenen Selbstachtung sowie der Liebe zu sich selbst und zur eigenen Person wird dieses wundervolle Bewusstsein der heutigen Kinder das MORGEN, die Zukunft, verändern.
Ich schreibe einfach auf, was ich in den vergangenen Jahren an Erfahrungen sammeln durfte. Ich möchte meine Erkenntnisse an die Eltern weitergeben, die oft das Gefühl verspüren, zu scheitern. Sie sind sich der Besonderheiten ihrer anvertrauten Kinder bewusst und führen einen ständigen inneren zerrissenen Kampf, weil viele dieser Kinder in das heutige pädagogische Lernsystem nicht hineinpassen. Auffälligkeiten werden diagnostiziert und die Kleinen passend für die notwendigen Pflichten der Leistungserbringung geformt und ruhiggestellt. Den Eltern bleibt oft keine Wahl. Es bieten sich keine anderen Alternativen und sie greifen zum Beispiel auf Medikamente zurück. Ärzte empfehlen Arzneimittel (fühlen oft selbst die Machtlosigkeit der Situation) und somit scheint die Arznei die einzige Möglichkeit und Lösung zu sein.
Eltern erleben diese Hilflosigkeit mit ihrem Nachwuchs. Sie spüren diese Gefühle des Versagens in sich selbst. Die große Enttäuschung zermartert. Mein Kind passt nicht zu den anderen und wird als Querulant abgestempelt. Unwillkürlich entstehen negative Glaubenssätze in den Kindern, die sie in ihr Erwachsenwerden mit hineinnehmen. Unsere erzogene Zukunft wird somit in den kommenden Jahrzehnten die Praxen der Psychotherapeuten füllen. Was für eine Aussicht! Ich verurteile diese Vorgehensweise und die Eltern auf gar keinen Fall. Wenn es Pflanzen am Südfenster zu heiß wird, so passen wir die Umgebung an. Ab damit in einen anderen Raum und an ein Fenster mit weniger direkter Sonne. Wir verändern die äußeren Bedingungen, damit es dem Gewächs besser geht. Lesen darüber Bücher, welche Wachstumsbedingungen eine Pflanze benötigt, um zu wachsen. Aber Kinder? Die werden der Umgebung und den Bedingungen angepasst. Schade. Vielleicht bietet sich hier ein Ansatzpunkt zum Überdenken?




Was können wir tun?


Das Schulsystem können wir von heute auf morgen nicht ändern. Es gibt bereits sehr viele positive Ansätze in unseren Schulen und Kindergärten. Jedoch fehlen uns die finanziellen Mittel und auch Menschen, die den Beruf des Erziehers und der Erzieherin, des Lehrers und der Lehrerin erlernen und als gefühlte BERUFUNG umsetzen. Ich möchte einen Teil dazu beitragen, dieses neue, tolle Bewusstsein unserer Kinder zu erkennen, zu schätzen, zu hüten, anzunehmen und nicht verkümmern zu lassen. Von diesen wunderbaren Geschöpfen und Seelen werden wir lernen und geprägt, wenn wir es zulassen. Auf eine wundersame Art und Weise. Auf unserer Daseinsebene bietet sich uns eine Chance, die wir gemeinsam ergreifen sollten. Alle – Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten, Lebensbegleiter in allen Formen der Gesellschaft, die in irgendeiner Art Kontakt- oder Bezugspersonen sind – möchte ich ansprechen. Es gibt ein afrikanisches Sprichwort: Ein Kind wird von einer ganzen Stadt erzogen und geformt Bewusst verwende ich keine rein spirituelle Sprache, denn Selbstliebe zu vermitteln und Kindern weiterzugeben, hat nicht ausschließlich mit Spiritualität zu tun. Jede psychologische Therapie beginnt damit, zuerst einmal zu erkennen, WAS dem Hilfesuchenden fehlt und WO denn der innere Schuh drückt. Die Gesundheits- und Verhaltenspsychologie ist die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) definierte schon 1948: Gesundheit ist der Zustand des vollständigen, körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur des Freiseins von Krankheit und Gebrechen
Viele Krankheitszustände sind zurückzuführen auf den Mangel des inneren Glücksgefühls, sowie der Selbstachtung und auf den fehlenden Glauben an die eigenen Fähigkeiten. Selbstzweifel und Angst beherrschen den Kern vieler Menschen: die Seele. Viele Lebensereignisse prägen uns alle. So ist das Leben nun mal. Sind wir denn dem Leben hilflos ausgesetzt? Unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale, die Individualität jedes Einzelnen, entscheiden, ob ein Mensch Stress besser bewältigt oder krank werden lässt. Persönliche (Überzeugungen, Selbstwert, Sozialkompetenz, Intelligenz, Souveränität, Willenskraft) und soziale Ressourcen (materielles Potenzial, soziales Netzwerk, Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen) sind enorm wichtig, um dem Druck von außen standhalten zu können. Die Selbstwirksamkeitserwartung, Optimismus, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, die eigene positive Einschätzung und die Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen Hilfe annehmen zu können, beruht auf einer sehr wichtigen Eigenschaft: der Selbstliebe.
Was genau möchte ich in meinem Buch vermitteln, was nicht in vielen Fachbücher über Persönlichkeitsentwicklung nachzulesen ist? Viele Werke großartigen Autoren wurden verfasst und sind, peziell auf die mentale Entwicklung von Kindern bezogen?
Selbstliebe im Alltag vermitteln. Durch Lebensgeschichten von Menschen, aus dem Alltag In diesen Alltagsgeschichten und Ereignissen finden sich vielleicht die einen oder anderen Leser/innen wieder. Direkt beim Lesen dieser Erzählungen spürt ihr schon, was diese Ausführungen in euch bewirken. Wie schnell sich frustrierende Momente in glückliche Augenblicke verwandeln können und wie sich die hermetischen Lehren, die eine wunderbare Möglichkeit bieten, ein glücklicheres, erfüllteres Leben zu führen, im Leben mit einbinden lassen und Erklärungen geben können. Sich selbst erkennen und den Sinn im Leben finden. Das sind fantastische, positive Aspekte zur Selbstliebe hin.
Ich bin kein Geschichtenerzähler von fiktiven Ereignissen, sondern die Geschehnisse in diesem Buch, welche ich frei erfunden und aufgeschrieben habe, passieren überall und jederzeit. Kennst du nicht schicksalhafte Ereignisse aus deinem persönlichen Umfeld? Oder trägst du in deinem Herzen ein eigenes traumatisches Ereignis? Über diese Möglichkeit der Empathie durch die Schicksale dieser, wenn auch hier erfundener, Menschen würde ich gerne, die im Vorfeld benötigten Werte an unsere Kinder vermitteln, aufzeigen, warum gewisse Übungen mit den Kindern in ihrer Welt und Wahrnehmung ausgeführt werden können, um später viel stärker und gefasster die Hindernisse in dieser Daseinsebene zu bestreiten. Viele spirituelle Bücher durfte ich lesen. Sie fanden mich und ich bin auch dankbar für das Wissen, welches ich vermittelt bekommen konnte.
Menschen, die mehr in ihren Träumen oder Wünschen und im Außen leben, sind jedoch nicht zugänglich für diese Spiritualität und somit öffnen sie auch ihren Geist nicht dafür. Viele würden es ja tun, denn es bereichert ja die Menschen und fügt keinen Schmerz zu. Aber spirituelle Bücher sind oft in ihrer eigenen Sprache undurchdringlich, schwer verständlich für den einen oder anderen und wirken wie Gesetzbücher, welche die kirchlichen Institutionen auch parat haben. Ich nutze die einfache, bodenständige Sprache mit plausiblen Worten und Erklärungen. Verständlich für jedermann und anwenderfreundlich, ohne Belehrung oder Guru-Geplapper. Du benötigst einfach nur etwas Unterstützung? Du würdest gerne besser auf die Kinder eingehen und ihnen eine gute Wegbegleitung anbieten? Du suchst Gründe, warum das Leben sich immer und immer wieder in seinen Herausforderungen wiederholt? Ich hoffe, meine Worte helfen.
Wenn wir etwas empfinden, die Worte in unserem Herzen fühlen, erst dann öffnet sich unser Bewusstsein dafür. Es müssen nicht alle Erfahrungen selbst erlebt werden, wenn es uns gelingt, durch Erlebnisse aus unserer Umgebung, die Aufschlüsse auf unser eigenes Leben geben, zu reflektieren, dann besteht die Möglichkeit der positiven Erkenntnis. Zu uns selbst und unserem Leben. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir hier auf dieser Daseinsebene, unserem Leben um uns herum, existieren, um unsere Erfahrungen zu erleben, zu begreifen und durchzustehen, und dass wir diese auch nicht vergessen bzw. vernachlässigen sollen! Worin liegt denn der Sinn, nur noch spirituell unseren Alltag zu hinterfragen und zu gestalten und darüber hinaus einen ganz wichtigen Aspekt zu vergessen: UNSER stinknormales Leben? Glaubt mir, das ist auch nicht gewollt!
Die hermetischen Lehren stelle ich hier nur kurz vor. In ihren wesentlichen Aspekten, um jedem Leser und Leserin die Möglichkeit zu geben, zu verstehen, was sie sind und wo ihr Wert liegt. Es handelt sich hierbei nicht um eine Religion. Die hermetischen Lehren verbinden alle Religionen miteinander. Wer sich nicht spirituell angesprochen bzw. Anklang findet, dem nutzen vielleicht diese Erzählungen und Hinweise, ein erfüllteres Leben zu finden, indem eine eigene Reflektion stattfindet, weil es Parallelen zu sich selbst ermöglicht.
Ich füge den Ansatz bei, so können wir die Gefahr umgehen, negative Glaubenssätze in den Gedanken der Kinder zu manifestieren. Wer nach dem Lesen dieses Buches mehr über die hermetischen Lehren, das Kybalion, erfahren möchte, so kann ich euch das Lesen und Erlernen nur an euer Herz legen. Es gibt unzählige Bücher und Möglichkeiten, an Informationen im Internet zu gelangen, die euch den Weg weisen. Wer das Verlangen fühlt, dem werden auch die richtigen Informationen zugetragen. Das ist auch eine Wirkung aus den hermetischen Lehren. Das Gesetz der Schwingung oder das Gesetz der Resonanz genannt. Es fußt auf dem Wissen, dass Gleiches einander anzieht, während Ungleiches sich abstößt. Alles beeinflusst anderes und wird beeinflusst. Ich biete einen Hinweis und jeder trägt den eigenen Willen in sich. Was daraus folgen wird, ist so, wie es sein soll.
Der Mensch, der ich heute bin, erforderte extreme Lebensabschnitte und Erfahrungen, wobei ich mich immer als Opfer sah. Die Spiritualität in mir war immer vorhanden. Jedoch wusste ich nie, welche großartige Bedeutung diese hatte oder wohin sie mich führen würde. Spiritualität gab mir die Fähigkeit, mich immer und immer wieder selbst zu reflektieren und meine eigenen Taten zu hinterfragen. Wodurch? Durch Gespräche mit meinem Ego, dieser inneren Stimme in mir. In eigenen, tiefen, leisen und lauten Unterhaltungen. Gleich derer mit einer Freundin, nur eben mit meiner Intuition Die Stimme gab mir Antworten und regte mich zur Überlegung diverser Möglichkeiten an und hielt sich auch nicht zurück, wenn es darum ging, Kritik loszuwerden und mich zu martern.
Wir wissen ja: Wir selbst, unser Ego, sind unsere größten Kritiker.
„Du schaffst das nicht!“
„Du bist ja selbst schuld an diesem Dilemma.“
„Setz dich zur Wehr!“
„Lass dir das nicht gefallen!“
Ich fühlte dieses Klein-sein. Ganz tief und keiner in meinem Umfeld vermutete das. Mein Wirken glich einer selbstbewussten, unnahbaren, extrovertierten, lauten, raumfüllenden, gefühlsarmen, resoluten, emanzipierten, alleskönnenden, allwissenden Person. Menschen, die mit mir in Kontakt traten, inspirierte ich dazu, ihr Leben umzukrempeln. Nur mein Erscheinungsbild und Auftreten veranlasste, ohne dass ich Menschen mit Worten bewegte, ihr Leben zu hinterfragen und sich in erneute Startlöcher zu begeben, um von dort ihr Leben in neue Bahnen, gleich einem Raketenschuss, zu schießen. Ich erzeugte in der Wahrnehmung anderer Frauen das Bild einer taffen, tollen Persönlichkeit. Männern erschien ich eher als zu starke Emanze.
Heute weiß ich, dass es meine Aufgabe in diesem Leben ist, mein Wissen weiterzutragen, um anderen Menschen zu helfen, ein positives Gefühl zu ihrem Leben und sich selbst zu finden und nicht nur untätig das Leben zu ertragen und abzuleben. In der spirituellen Welt würde man mich vielleicht als eine Art Lichtarbeiterin bezeichnen. Durch meine Human Design Analyse durfte ich erfahren, dass ich ein Manifestor-Typ bin und meine Aufgabe in diesem Leben in der Vermittlung von Informationen besteht. Seit ich erwacht bin, kann ich nicht mehr ruhen. Ich lebe jetzt in der Gewissheit, dass all meine Begegnungen mit mir persönlich zu tun haben und dass ich gar nicht anders kann, als alles Leben auf dieser Erde zu lieben. Durch meine Selbsterkenntnis und Erfahrungswerte trieb es mich sogar dazu, mich als Mental Coach zertifizieren zu lassen, nur um noch zusätzlich, wenn auch im eingeschränkten Maße, Wissen über Menschen und die Psychologie zu erlernen.
Im Falle eines Coachings prasseln Worte aus mir hervor, jedoch im Nachhinein kann ich dir nicht genau sagen, woher mein Wissen kommt. Es ist einfach da! Ich half vielen Menschen und es fühlt sich fantastisch an. Der Respekt jedem Menschen gegenüber, der mit Spiritualität nichts am Hut hat, gehört zu mir und es liegt mir sehr viel daran, keinen zu bekehren, sondern einfach nur in die Selbstliebe zu führen und DAS alleine ist mein Bestreben. Ich betone auch, dass ich mich nicht berufen fühle, psychisch erkrankte Menschen in die Heilung zu führen! Das ist Aufgabe von Experten und Psychologen, Therapeuten, die Fachwissen besitzen und jahrelanges Studium absolvieren, um diesen Leuten helfen zu können! Es wäre eine Anmaßung meinerseits, zu glauben, dass ich dazu in der Lage wäre nur durch meine Lebenserfahrung.
Ich vermittle mein Wissen und hoffe, Personen zu erreichen, die einfach nur neuen Ansatzpunkten gegenüber aufgeschlossen sind und zuhören. In diesem Fall hier: lesen. Manchmal genügt es ja schon, durch Gespräche neue Ansatzpunkte zu finden, um gewisse eigene Gedanken oder Ansichten zu hinterfragen. Durch das Reden miteinander können die Perspektiven und Sichtweisen verändert werden und das hilft oft kolossal! Ich selbst steckte oft in einer Sackgasse fest und plötzlich- durch ein Buch, ein Gespräch, manchmal durch eine Szene in einem Film- fiel mir die Lösung ein. Ich wechselte meinen Blickwinkel und die Lösung lag vor mir. Ein Buch zu schreiben bietet mir die Möglichkeit, viele Menschen erreichen zu können, die mir in meinem alltäglichen Leben nicht begegnen.
...

Das könnte Ihnen auch gefallen :

Cover: Endlich mich

Marc Mattmüller

Mit Stress zur Gelassenheit

Buchbewertung:
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder