Bibel in der Zahlensprache – Band 3
Abraham
EUR 24,90
Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 478
ISBN: 978-3-7116-0477-4
Erscheinungsdatum: 29.07.2025
Die Erzählungen über Abraham sind in ihrer hebräischen Urform eine Kombination von Wort und Zahl. Monika Maria Martin berücksichtigt diesen Doppelcharakter und bietet Lesern an, Abrahams archetypische Bedeutung dadurch in ihrer ganzen Tiefe zu erfassen.
Die Schöpfungsgeschichte erzählt, was dem Leben in dieser Welt zugrunde liegt und worauf es hinausläuft. Sie schildert nicht historische Tatsachen, sondern den Sinn menschlicher Existenz. In allegorischen Szenarien mit fortlaufender Handlung informiert sie über das Wirken einer allgegenwärtigen zeit- und formlosen absoluten Präsenz. Sie zeigt auf, dass jede horizontale Bewegung auf der linearen Zeitachse untrennbar an diese höhere Instanz gekoppelt ist, die dazu eine Vertikale bildet. Der Mensch der Genesis ist in jedem Moment Kreuzungspunkt beider Linien und fähig, das allmählich zu erkennen und zu akzeptieren.
Kapitel 1 bis 10 der Schöpfungsgeschichte beinhalten die Entwicklung zur bewussten 10 als theoretische Vorgabe. Was die hebräischen Schriftzeichen 1 bis 10 aussagen, kleiden diese Kapitel in allegorische Szenen. Biblische Gestalten symbolisieren darin die abstrakten Prinzipien des Menschseins, Verwandtschaftsverhältnisse ihr komplexes Ineinander-Wirken. Der Archetyp Noah personifiziert mit 3 Söhnen die prinzipielle Option, sich bewusst als 10 und als 3 zu erfassen; 10 x 3 und 10 + 3 sind in diesem Sinn Synonyme. Kapitel 11 bis 20 beschreiben das Nutzen dieser Option und die konkrete menschliche Erfahrung, wenn das in Genesis 1 bis 10 theoretisch Vorgegebene für die 10 im Alltag zur gelebten Praxis wird. Kapitel 11 bis 20 berichten über Prinzipien dieses Erlebens.
Die Besonderheit der Genesis liegt darin, dass sie Schöpfung und Erklärung der Schöpfung in einem ist. Ihre Bücher und Kapitel sind Materie und zugleich Beschreibung der Materie. Dieser Doppelcharakter entspricht JHWH, dem Prinzip der 2-Teilung und Verfälschung. Die Schöpfungsgeschichte belegt mit ihrer Existenz ihren Inhalt: Die absoluten Prinzipien Elohim = 3 und JHWH = 2 sind ineinander verschränkt, gelten in Gleichzeitigkeit und äußern sich in einem Nacheinander, in einem Hier und Überall. Absolut Wahres und mit 2 Verfälschtes schließen einander nicht aus, sondern koexistieren als Teile eines Ganzen.
Dem Menschen ist diese Ganzheit nicht unmittelbar zugänglich. Seine Wahrnehmung ist dazu gezwungen, alles in 2 Gegen-Teile zu separieren, zwischen verschiedenen Orten und Zeiten zu unterscheiden und auf einer fortlaufenden Zeitachse Vergangenes getrennt von Jetzigem und Zukünftigem zu erleben. Die Sinne und das Denkvermögen sind unfähig, die bestehende Komplexität so zu erfassen, wie sie ist. Sie können das Ineinander-Wirken von Zeitlichem und Zeitlosem als ganzheitliches Miteinander nicht realisieren. Das unbewusste Prinzip 2 = JHWH, das die Wahrnehmung bestimmt, zwingt sie, den Fokus auf Trennendes und Getrenntes zu richten. Es macht das Leben in Raum und Zeit zur Aneinanderreihung von Begebenheiten, deren Zusammenhang nicht verstanden wird, und die Schöpfungsgeschichte zur Sammlung von Texten und Erzählungen, denen der Gesamtzusammenhang fehlt. Der vom 2-Sein geprägte Mensch ist gezwungen, alles bruchstückhaft aufzufassen. Er kann weder die Texte der Bibel noch sein Leben wirklich verstehen, solange diese unbewusste Prägung sein Denken und Fühlen bestimmt und absolute Prinzipien und Bezüge nicht erkennen lässt. Wird JHWH, das Prinzip der 2-Teilung durchschaut und 2-Geteiltes als Äußerung 1 Absoluten einsehbar, ändert sich das. Sich von der linearen, trennenden Sichtweise unabhängig zu machen, ist die Voraussetzung dafür. Lineare Zeit als relativ zu betrachten, bedeutet, ihre ständige Koexistenz mit dem Zeitlosen einzusehen. Eine unvorstellbar komplexe geistige Macht nutzt Raum und Zeit als Medium, um ihre Existenz zum Ausdruck zu bringen. Der Zahlencharakter biblischer Texte weist darauf hin und einzelnen Menschen beweist sich diese Existenz im Alltag auf kreative, unerwartete und eindrückliche Weise.
Die Bibel verwendet für ihre Allegorien Ereignisse, Personen und Orte, die historischen oder geografischen Gegebenheiten entsprechen und demonstriert so das Ineinander-Wirken von Zeitlosem und Zeitlichem, von Information und Materie. Dürrephasen, Überschwemmungen, Erdbeben und andere einschneidende Naturkatastrophen sind traumatische Erfahrungen, die große Bevölkerungsgruppen miteinander teilten und im kollektiven Unbewussten speicherten. Die Erzählung über die Sintflut nutzt real Erlebtes als verlässlichen Informationsträger. Ähnliches gilt für Ägypten, das über Jahrtausende wiederholt Ziel großer Wanderbewegungen war. Klimaschwankungen verursachten Dürreperioden in weiten Teilen des Mittelmeerraumes und zwangen viele Menschen, ihre Heimat zu verlassen und in dieses fremde Land zu ziehen. Der Nil versorgte Ägypten stets verlässlich mit genügend Wasser und das Land konnte eine große Bevölkerung ernähren. Zugewanderte fühlten sich dort fremd und den reichen Ägyptern unterlegen. Auf dieser gemeinsamen Erfahrung und damit verbundenem Heimweh basieren viele Erzählungen des Alten Testaments, das in diesem geografischen Gebiet historisch seine Wurzeln hat. Biblische Erzählungen nutzen das Erlebte als Medium, damit der eigentliche Inhalt, der wesentlich komplexer und tiefgehender als das mit Worten Geschilderte ist, große Zeiträume überdauern kann. Verpackt in allgemein verständliche Bilder mit Bezug zu kollektiven realen Erfahrungen bleiben die Informationen lange Zeit konserviert, um sich dem einzelnen Menschen zu gegebener Zeit zu erschließen.
Die nachfolgenden Bibelzitate entstammen der Elberfelder Bibel in der Ausgabe von 1905 und dem Buch „Das Alte Testament, Interlinear Hebräisch-Deutsch“ von Rita Maria Steurer, erschienen im SCM R. Brockhaus-Verlag, 4. Auflage 2018.
Buch Genesis, Kapitel 11 / Genesis 11 (Turmbau zu Babel)
„1 Und die ganze Erde hatte 1 Sprache und einerlei Worte.
2 Und es geschah, als sie von Osten zogen, da fanden sie eine Ebene im Lande Sinear und wohnten daselbst. 3 Und sie sprachen einer zum anderen: Wohlan, lasst uns Ziegel streichen und hart brennen! Und der Ziegel diente ihnen als Stein, und das Erdharz diente ihnen als Mörtel. 4 Und sie sprachen: Wohlan, bauen wir uns 1 Stadt und 1 Turm, dessen Spitze an den Himmel reiche, und machen wir uns 1 Namen, dass wir nicht zerstreut werden über die Fläche der ganzen Erde! 5 Und Jehova fuhr hernieder, die Stadt und den Turm zu sehen, welche die Menschenkinder bauten. 6 Und Jehova sprach: Siehe, sie sind 1 Volk und haben alle 1 Sprache, und dies haben sie angefangen zu tun; und nun wird ihnen nichts verwehrt werden, was sie zu tun ersinnen. 7 Wohlan, lasst uns hernieder fahren und ihre Sprache daselbst verwirren, dass sie einer des anderen Sprache nicht verstehen! 8 Und Jehova zerstreute sie von dannen über die ganze Erde; und sie hörten auf, die Stadt zu bauen. 9 Darum gab man ihr den Namen Babel; denn daselbst verwirrte Jehova die Sprache der ganzen Erde, und von dannen zerstreute sie Jehova über die ganze Erde.“
(Stammbaum von Sem bis Abram)
„10 Das sind die Geschlechter Sems: Sem war 100 Jahre alt und zeugte Arpachschad, 2 Jahre nach der Flut. 11 Und Sem lebte, nachdem er Arpachschad gezeugt hatte, 500 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 12 Und Arpachschad lebte 35 Jahre und zeugte Schelach. 13 Und Arpachschad lebte, nachdem er Schelach gezeugt hatte, 400 und 3 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 14 Und Schelach lebte 30 Jahre und zeugte Eber. 15 Und Schelach lebte, nachdem er Eber gezeugt hatte, 400 und 3 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 16 Und Eber lebte 4 und 30 Jahre und zeugte Peleg. 17 Und Eber lebte, nachdem er Peleg gezeugt hatte, 400 und 30 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 18 Und Peleg lebte 30 Jahre und zeugte Regu. 19 Und Peleg lebte, nachdem er Regu gezeugt hatte, 200 und 9 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 20 Und Regu lebte 2 und 30 Jahre und zeugte Serug. 21 Und Regu lebte, nachdem er Serug gezeugt hatte, 200 und 7 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 22 Und Serug lebte 30 Jahre und zeugte Nahor. 23 Und Serug lebte, nachdem er Nahor gezeugt hatte, 200 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 24 Und Nahor lebte 9 und 20 Jahre und zeugte Terach. 25 Und Nahor lebte, nachdem er Terach gezeugt hatte, 100 und 19 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 26 Und Terach lebte 70 Jahre und zeugte Abram, Nahor und Haran.
27 Und dies sind die Geschlechter Terachs: Terach zeugte Abram, Nahor und Haran; und Haran zeugte Lot. 28 Und Haran starb vor dem Angesicht seines Vaters Terach in dem Lande seiner Geburt, zu Ur in Chaldäa. 29 Und Abram und Nahor nahmen sich Weiber; der Name des Weibes Abrams war Sarai, und der Name des Weibes Nahors Milka, die Tochter Harans, des Vaters der Milka und des Vaters der Jiska. 30 Sarai war unfruchtbar, sie hatte kein Kind. 31 Und Terach nahm seinen Sohn Abram und Lot, den Sohn Harans, seines Sohnes Sohn, und Sarai, seine Schwiegertochter, das Weib seines Sohnes Abram; und sie zogen miteinander aus Ur in Chaldäa, um in das Land Kanaan zu gehen; und sie kamen bis Haran und wohnten daselbst. 32 Und die Tage Terachs waren 200 und 5 Jahre, und Terach starb in Haran.“
Genesis 1 schildert die Gestaltung von Grundlagen durch Gott, durch Prinzip 3 = Elohim. Genesis 11 = 10 + 1 schildert die Voraussetzungen, um das in Genesis 1 Kreierte praktisch zu erleben, und zeigt, dass Prinzip JHWH = 2 die Wahrnehmung der 10 bestimmt und die Schöpfungsprinzipien im menschlichen Bewusstsein zur Umsetzung bringt. Prinzip 2 ist Teil von Prinzip 3, beide bilden 1 Ganzheit. Ihre Gegenseitigkeit definiert die Sprache der Zahlen kurz und prägnant mit 300, mit 3 x 10 x 10, mit Elohim x JHWH und definiert damit zugleich Menschen, die sich bewusst sind, beide Prinzipien in sich zu vereinen.
Die „Menschenkinder“ in Satz 5 zeigen als „Söhne des Menschen“ 2-50-10 5-1-4-40, dass der 10 das unmittelbare Erreichen des Himmels versagt ist. Sie muss als 2 den Weg zur 1 über 4-40 gehen, um zum Himmel von 4 + 1 = 5 zu gelangen. Mit dem Verlust der 1 Sprache und dem Zerstreut-Werden über die ganze Erde in Genesis 11 beginnt ihr Weg. Die 2-Teilung der 1 als Basis für bewusstes 1 + 1 zeigt das Schriftzeichen Aleph in Kurzform und Genesis 11 mit 2 Teilen unterschiedlichen Inhalts.
Kapitel 1 bis 10 der Schöpfungsgeschichte beinhalten die Entwicklung zur bewussten 10 als theoretische Vorgabe. Was die hebräischen Schriftzeichen 1 bis 10 aussagen, kleiden diese Kapitel in allegorische Szenen. Biblische Gestalten symbolisieren darin die abstrakten Prinzipien des Menschseins, Verwandtschaftsverhältnisse ihr komplexes Ineinander-Wirken. Der Archetyp Noah personifiziert mit 3 Söhnen die prinzipielle Option, sich bewusst als 10 und als 3 zu erfassen; 10 x 3 und 10 + 3 sind in diesem Sinn Synonyme. Kapitel 11 bis 20 beschreiben das Nutzen dieser Option und die konkrete menschliche Erfahrung, wenn das in Genesis 1 bis 10 theoretisch Vorgegebene für die 10 im Alltag zur gelebten Praxis wird. Kapitel 11 bis 20 berichten über Prinzipien dieses Erlebens.
Die Besonderheit der Genesis liegt darin, dass sie Schöpfung und Erklärung der Schöpfung in einem ist. Ihre Bücher und Kapitel sind Materie und zugleich Beschreibung der Materie. Dieser Doppelcharakter entspricht JHWH, dem Prinzip der 2-Teilung und Verfälschung. Die Schöpfungsgeschichte belegt mit ihrer Existenz ihren Inhalt: Die absoluten Prinzipien Elohim = 3 und JHWH = 2 sind ineinander verschränkt, gelten in Gleichzeitigkeit und äußern sich in einem Nacheinander, in einem Hier und Überall. Absolut Wahres und mit 2 Verfälschtes schließen einander nicht aus, sondern koexistieren als Teile eines Ganzen.
Dem Menschen ist diese Ganzheit nicht unmittelbar zugänglich. Seine Wahrnehmung ist dazu gezwungen, alles in 2 Gegen-Teile zu separieren, zwischen verschiedenen Orten und Zeiten zu unterscheiden und auf einer fortlaufenden Zeitachse Vergangenes getrennt von Jetzigem und Zukünftigem zu erleben. Die Sinne und das Denkvermögen sind unfähig, die bestehende Komplexität so zu erfassen, wie sie ist. Sie können das Ineinander-Wirken von Zeitlichem und Zeitlosem als ganzheitliches Miteinander nicht realisieren. Das unbewusste Prinzip 2 = JHWH, das die Wahrnehmung bestimmt, zwingt sie, den Fokus auf Trennendes und Getrenntes zu richten. Es macht das Leben in Raum und Zeit zur Aneinanderreihung von Begebenheiten, deren Zusammenhang nicht verstanden wird, und die Schöpfungsgeschichte zur Sammlung von Texten und Erzählungen, denen der Gesamtzusammenhang fehlt. Der vom 2-Sein geprägte Mensch ist gezwungen, alles bruchstückhaft aufzufassen. Er kann weder die Texte der Bibel noch sein Leben wirklich verstehen, solange diese unbewusste Prägung sein Denken und Fühlen bestimmt und absolute Prinzipien und Bezüge nicht erkennen lässt. Wird JHWH, das Prinzip der 2-Teilung durchschaut und 2-Geteiltes als Äußerung 1 Absoluten einsehbar, ändert sich das. Sich von der linearen, trennenden Sichtweise unabhängig zu machen, ist die Voraussetzung dafür. Lineare Zeit als relativ zu betrachten, bedeutet, ihre ständige Koexistenz mit dem Zeitlosen einzusehen. Eine unvorstellbar komplexe geistige Macht nutzt Raum und Zeit als Medium, um ihre Existenz zum Ausdruck zu bringen. Der Zahlencharakter biblischer Texte weist darauf hin und einzelnen Menschen beweist sich diese Existenz im Alltag auf kreative, unerwartete und eindrückliche Weise.
Die Bibel verwendet für ihre Allegorien Ereignisse, Personen und Orte, die historischen oder geografischen Gegebenheiten entsprechen und demonstriert so das Ineinander-Wirken von Zeitlosem und Zeitlichem, von Information und Materie. Dürrephasen, Überschwemmungen, Erdbeben und andere einschneidende Naturkatastrophen sind traumatische Erfahrungen, die große Bevölkerungsgruppen miteinander teilten und im kollektiven Unbewussten speicherten. Die Erzählung über die Sintflut nutzt real Erlebtes als verlässlichen Informationsträger. Ähnliches gilt für Ägypten, das über Jahrtausende wiederholt Ziel großer Wanderbewegungen war. Klimaschwankungen verursachten Dürreperioden in weiten Teilen des Mittelmeerraumes und zwangen viele Menschen, ihre Heimat zu verlassen und in dieses fremde Land zu ziehen. Der Nil versorgte Ägypten stets verlässlich mit genügend Wasser und das Land konnte eine große Bevölkerung ernähren. Zugewanderte fühlten sich dort fremd und den reichen Ägyptern unterlegen. Auf dieser gemeinsamen Erfahrung und damit verbundenem Heimweh basieren viele Erzählungen des Alten Testaments, das in diesem geografischen Gebiet historisch seine Wurzeln hat. Biblische Erzählungen nutzen das Erlebte als Medium, damit der eigentliche Inhalt, der wesentlich komplexer und tiefgehender als das mit Worten Geschilderte ist, große Zeiträume überdauern kann. Verpackt in allgemein verständliche Bilder mit Bezug zu kollektiven realen Erfahrungen bleiben die Informationen lange Zeit konserviert, um sich dem einzelnen Menschen zu gegebener Zeit zu erschließen.
Die nachfolgenden Bibelzitate entstammen der Elberfelder Bibel in der Ausgabe von 1905 und dem Buch „Das Alte Testament, Interlinear Hebräisch-Deutsch“ von Rita Maria Steurer, erschienen im SCM R. Brockhaus-Verlag, 4. Auflage 2018.
Buch Genesis, Kapitel 11 / Genesis 11 (Turmbau zu Babel)
„1 Und die ganze Erde hatte 1 Sprache und einerlei Worte.
2 Und es geschah, als sie von Osten zogen, da fanden sie eine Ebene im Lande Sinear und wohnten daselbst. 3 Und sie sprachen einer zum anderen: Wohlan, lasst uns Ziegel streichen und hart brennen! Und der Ziegel diente ihnen als Stein, und das Erdharz diente ihnen als Mörtel. 4 Und sie sprachen: Wohlan, bauen wir uns 1 Stadt und 1 Turm, dessen Spitze an den Himmel reiche, und machen wir uns 1 Namen, dass wir nicht zerstreut werden über die Fläche der ganzen Erde! 5 Und Jehova fuhr hernieder, die Stadt und den Turm zu sehen, welche die Menschenkinder bauten. 6 Und Jehova sprach: Siehe, sie sind 1 Volk und haben alle 1 Sprache, und dies haben sie angefangen zu tun; und nun wird ihnen nichts verwehrt werden, was sie zu tun ersinnen. 7 Wohlan, lasst uns hernieder fahren und ihre Sprache daselbst verwirren, dass sie einer des anderen Sprache nicht verstehen! 8 Und Jehova zerstreute sie von dannen über die ganze Erde; und sie hörten auf, die Stadt zu bauen. 9 Darum gab man ihr den Namen Babel; denn daselbst verwirrte Jehova die Sprache der ganzen Erde, und von dannen zerstreute sie Jehova über die ganze Erde.“
(Stammbaum von Sem bis Abram)
„10 Das sind die Geschlechter Sems: Sem war 100 Jahre alt und zeugte Arpachschad, 2 Jahre nach der Flut. 11 Und Sem lebte, nachdem er Arpachschad gezeugt hatte, 500 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 12 Und Arpachschad lebte 35 Jahre und zeugte Schelach. 13 Und Arpachschad lebte, nachdem er Schelach gezeugt hatte, 400 und 3 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 14 Und Schelach lebte 30 Jahre und zeugte Eber. 15 Und Schelach lebte, nachdem er Eber gezeugt hatte, 400 und 3 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 16 Und Eber lebte 4 und 30 Jahre und zeugte Peleg. 17 Und Eber lebte, nachdem er Peleg gezeugt hatte, 400 und 30 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 18 Und Peleg lebte 30 Jahre und zeugte Regu. 19 Und Peleg lebte, nachdem er Regu gezeugt hatte, 200 und 9 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 20 Und Regu lebte 2 und 30 Jahre und zeugte Serug. 21 Und Regu lebte, nachdem er Serug gezeugt hatte, 200 und 7 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 22 Und Serug lebte 30 Jahre und zeugte Nahor. 23 Und Serug lebte, nachdem er Nahor gezeugt hatte, 200 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 24 Und Nahor lebte 9 und 20 Jahre und zeugte Terach. 25 Und Nahor lebte, nachdem er Terach gezeugt hatte, 100 und 19 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 26 Und Terach lebte 70 Jahre und zeugte Abram, Nahor und Haran.
27 Und dies sind die Geschlechter Terachs: Terach zeugte Abram, Nahor und Haran; und Haran zeugte Lot. 28 Und Haran starb vor dem Angesicht seines Vaters Terach in dem Lande seiner Geburt, zu Ur in Chaldäa. 29 Und Abram und Nahor nahmen sich Weiber; der Name des Weibes Abrams war Sarai, und der Name des Weibes Nahors Milka, die Tochter Harans, des Vaters der Milka und des Vaters der Jiska. 30 Sarai war unfruchtbar, sie hatte kein Kind. 31 Und Terach nahm seinen Sohn Abram und Lot, den Sohn Harans, seines Sohnes Sohn, und Sarai, seine Schwiegertochter, das Weib seines Sohnes Abram; und sie zogen miteinander aus Ur in Chaldäa, um in das Land Kanaan zu gehen; und sie kamen bis Haran und wohnten daselbst. 32 Und die Tage Terachs waren 200 und 5 Jahre, und Terach starb in Haran.“
Genesis 1 schildert die Gestaltung von Grundlagen durch Gott, durch Prinzip 3 = Elohim. Genesis 11 = 10 + 1 schildert die Voraussetzungen, um das in Genesis 1 Kreierte praktisch zu erleben, und zeigt, dass Prinzip JHWH = 2 die Wahrnehmung der 10 bestimmt und die Schöpfungsprinzipien im menschlichen Bewusstsein zur Umsetzung bringt. Prinzip 2 ist Teil von Prinzip 3, beide bilden 1 Ganzheit. Ihre Gegenseitigkeit definiert die Sprache der Zahlen kurz und prägnant mit 300, mit 3 x 10 x 10, mit Elohim x JHWH und definiert damit zugleich Menschen, die sich bewusst sind, beide Prinzipien in sich zu vereinen.
Die „Menschenkinder“ in Satz 5 zeigen als „Söhne des Menschen“ 2-50-10 5-1-4-40, dass der 10 das unmittelbare Erreichen des Himmels versagt ist. Sie muss als 2 den Weg zur 1 über 4-40 gehen, um zum Himmel von 4 + 1 = 5 zu gelangen. Mit dem Verlust der 1 Sprache und dem Zerstreut-Werden über die ganze Erde in Genesis 11 beginnt ihr Weg. Die 2-Teilung der 1 als Basis für bewusstes 1 + 1 zeigt das Schriftzeichen Aleph in Kurzform und Genesis 11 mit 2 Teilen unterschiedlichen Inhalts.



