Zappel und Schlafi
Zwei Murmeltiere entdecken die Welt
EUR 19,90
Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 64
ISBN: 978-3-7116-1028-7
Erscheinungsdatum: 03.12.2025
Zappel und Schlafi sind zwei Murmeltiere, die die Welt entdecken. Sie helfen sich gegenseitig, mit den Anforderungen der Umwelt, der Schule und des Lebens zurecht zu kommen. Dabei haben sie nicht nur Spaß, sondern erfahren auch, wie wichtig Freundschaft ist.
Zappelbeine
Schlafi: Du, Zappel, warum heißt du eigentlich Zappel?
Zappel: Weil ich immer so herumzappele. Siehst du, so mit den Füßen.
Schlafi: Oh, das ist ja schrecklich, das macht mich ganz nervös.
Zappel: Und mich erst!
Schlafi: Aber halt doch einfach mal deine Beine still.
Zappel: Das geht eben nicht. Ich will das ja auch. Aber es zappelt von selbst.
Schlafi: Hm. Was könnten wir denn da machen?
Zappel: Ich weiß es doch auch nicht. Ich habe schon so viel versucht.
Schlafi: Schau doch mal auf meine Beine. Siehst du, die sind ganz ruhig.
Zappel: Oh ja. Wie machst du denn das?
Schlafi: Keine Ahnung. Sie sind einfach so. So schön schwer und warm. Da könnte ich immer gleich einschlafen.
Zappel: Ach so, darum heißt du Schlafi.
Schlafi: Ja, genau. Ich schlafe ganz viel. Schließlich bin ich ja auch ein Murmeltier.
Ich muss doch schlafen.
Zappel: Aber ich doch auch. Und ich kann trotzdem nicht schlafen. Während die anderen im Bau faul herumliegen, zapple ich herum, bis sie mich hinausschicken.
Schlafi: Was machst du denn ganz allein draußen?
Zappel: Ich erschrecke die Wanderer, das ist lustig. Ich pfeife einfach ganz laut, dann rennen sie weg.
Schlafi:Und wenn es regnet?
Zappel: Dann gehe ich zu meinem Freund Biber an den Bach und helfe ihm mit seiner schweren Arbeit.
Schlafi: Hilfst du ihm, die Baumstämme abzunagen?
Zappel: Nein, nein. Das können meine Zähne nicht. Aber ich helfe ihm mit Tragen und Ziehen von den Baumstämmen. Dann werde ich schön müde. Dann kann ich schlafen.
Schlafi: Aber das ist doch die Lösung! Du musst dich einfach viel mehr bewegen.
Zappel: Du hast recht. Vielleicht sollte ich ins Krafttraining.
Schlafi: Gute Idee. Dann kannst du Gewichte stemmen.
Zappel: Und auf dem Laufband laufen.
Schlafi: Und Fahrrad fahren.
Zappel: Aber es gibt doch gar keine Geräte für Murmeltiere.
Schlafi: Da hast du auch wieder recht. Aber bewegen kannst du dich ja eigentlich auch ohne Geräte. Du hast ja immer alles dabei.
Zappel: Wie meinst du denn das?
Schlafi: Schau mal. Du brauchst doch kein Laufband, du kannst durch den Wald sausen.
Zappel: Und ich brauche auch keine Gewichte, wir haben ja Steine und Bäume.
Schlafi: Und statt Fahrrad zu fahren, kannst du dir einen eigenen Bau buddeln.
Zappel: Gute Idee. Dann störe ich die anderen auch nicht mehr mit meinem Zappeln.
Schlafi: Und du bist dann so müde von deinem Murmeli-Krafttraining, dass du gut einschlafen kannst.
Zappel: Super. Ich fange gleich damit an. Komm, wir gehen in den Wald joggen.
Schlafi: Oh nein, nicht mit mir. Das Reden über Sport machen hat mich schon ganz müde gemacht. Ich gehe jetzt in mein Murmeltierbett. Gute Nacht!
Die Räuber
Zappel: Schlafi, Schlafi, wach auf!
Schlafi: Was ist denn? Ich bin doch noch ganz müde. Lass mich weiterschlafen.
Zappel: Nein, komm schnell. Nicht wieder einschlafen. Da sind Räuber im Wald!
Schlafi: Richtige Räuber?
Zappel: Ja, genau. Sie haben einen großen Sack mit Uhren und Schmuck und Gold dabei. Ich glaube, die wollen alles verstecken.
Schlafi: Oh, ist das aufregend. Ich komm ja schon.
Zappel: Siehst du? Dort zwischen den Bäumen sind sie. Am Ufer des Baches.
Schlafi: Ja, ich sehe sie. Sie schauen sich ihre Schätze an. Wem sie das wohl alles gestohlen haben?
Zappel: Keine Ahnung. Aber wir beobachten jetzt, was sie damit machen.
Schlafi: Schau. Sie gehen in die Höhle dort unten.
Zappel: Genau. Die kenne ich, die ist megagroß. Da war ich mit meinem Freund Dachs schon mal drin.
Schlafi: Jetzt warten wir, bis sie wieder herauskommen und dann gehen wir zur Polizei.
Zappel: Aber wir können doch gar nicht mit den Menschen sprechen. Die sprechen eine andere Sprache als Murmeltierisch.
Schlafi : Da hast du recht. Hm. Was sollen wir jetzt machen?
Zappel: Schau, sie kommen wieder. Schnell, verstecken wir uns. Jetzt sind sie weg.
Schlafi: Komm, wir schauen uns den Schatz an.
Zappel: Meinst du wirklich? Ist das nicht gefährlich?
Schlafi: Aber nein, wir sind ja einfach nur Tiere im Wald, die ein bisschen herumspazieren.
Zappel: Okay. Lass uns hineingehen.
Schlafi: Siehst du? Dort vorne unter dem großen Stein, da funkelt es.
Zappel: Wow. So viele schöne Sachen, Gold und Silber und Ringe und Ketten.
Schlafi: Aber wir können damit ja gar nichts anfangen.
Zappel: Wir könnten uns einfach etwas herauspicken und es mit in den Bau nehmen.
Dann schauen wir es immer an.
Schlafi: Aber du, Zappel. Dann sind wir auch Räuber.
Zappel: Du hast voll recht. Geht nicht.
Schlafi: Sei mal still. Da kommen Leute.
Zappel: Hoffentlich kommen die Räuber nicht zurück und finden uns.
Schlafi: Nein, hör mal, das sind sie nicht. Ich höre Kinderstimmen.
Zappel: Genau. Aber jetzt habe ich eine bombige Idee. Wir pfeifen jetzt so lange, bis sie uns hören und hereinkommen und den Schmuck finden.
Schlafi: Das ist eine wirklich supergute Idee. Dann pfeifen wir jetzt einfach drauflos.
Zappel: Aber leise anfangen, damit wir sie nicht erschrecken.
Zappel und Schlafi pfeifen los.
Zappel: Schau, sie kommen in die Höhle. Es ist eine ganze Schulklasse.
Schlafi: Und zwei Lehrerinnen und ein Lehrer.
Zappel: Sie kommen näher. Schnell, versteck dich.
Schlafi: Schau, sie haben den Sack gefunden! Es hat funktioniert!
Zappel: Juhu, das war ein guter Plan!
Schlafi: Die Lehrerin nimmt ihr Handy hervor.
Zappel: Sie macht Fotos.
Schlafi: Und jetzt telefoniert sie. Sicher ruft sie die Polizei an.
Zappel: So cool. Jetzt müssen wir nur noch warten, bis die Polizisten kommen.
Schlafi: Dann schauen wir zu, wie sie den Sack mit dem Schatz mitnehmen.
Zappel: Uns sieht ja niemand, wir sind hier hinter dem Stein gut versteckt.
Schlafi: Und auch wenn.
Zappel: Wir sind ja nur Murmelis, die durch den Wald spazieren.
Schlafi: Ich hätte ja nicht gedacht, dass es im Wald so spannend ist. Uff, bin ich müde jetzt!
...
Schlafi: Du, Zappel, warum heißt du eigentlich Zappel?
Zappel: Weil ich immer so herumzappele. Siehst du, so mit den Füßen.
Schlafi: Oh, das ist ja schrecklich, das macht mich ganz nervös.
Zappel: Und mich erst!
Schlafi: Aber halt doch einfach mal deine Beine still.
Zappel: Das geht eben nicht. Ich will das ja auch. Aber es zappelt von selbst.
Schlafi: Hm. Was könnten wir denn da machen?
Zappel: Ich weiß es doch auch nicht. Ich habe schon so viel versucht.
Schlafi: Schau doch mal auf meine Beine. Siehst du, die sind ganz ruhig.
Zappel: Oh ja. Wie machst du denn das?
Schlafi: Keine Ahnung. Sie sind einfach so. So schön schwer und warm. Da könnte ich immer gleich einschlafen.
Zappel: Ach so, darum heißt du Schlafi.
Schlafi: Ja, genau. Ich schlafe ganz viel. Schließlich bin ich ja auch ein Murmeltier.
Ich muss doch schlafen.
Zappel: Aber ich doch auch. Und ich kann trotzdem nicht schlafen. Während die anderen im Bau faul herumliegen, zapple ich herum, bis sie mich hinausschicken.
Schlafi: Was machst du denn ganz allein draußen?
Zappel: Ich erschrecke die Wanderer, das ist lustig. Ich pfeife einfach ganz laut, dann rennen sie weg.
Schlafi:Und wenn es regnet?
Zappel: Dann gehe ich zu meinem Freund Biber an den Bach und helfe ihm mit seiner schweren Arbeit.
Schlafi: Hilfst du ihm, die Baumstämme abzunagen?
Zappel: Nein, nein. Das können meine Zähne nicht. Aber ich helfe ihm mit Tragen und Ziehen von den Baumstämmen. Dann werde ich schön müde. Dann kann ich schlafen.
Schlafi: Aber das ist doch die Lösung! Du musst dich einfach viel mehr bewegen.
Zappel: Du hast recht. Vielleicht sollte ich ins Krafttraining.
Schlafi: Gute Idee. Dann kannst du Gewichte stemmen.
Zappel: Und auf dem Laufband laufen.
Schlafi: Und Fahrrad fahren.
Zappel: Aber es gibt doch gar keine Geräte für Murmeltiere.
Schlafi: Da hast du auch wieder recht. Aber bewegen kannst du dich ja eigentlich auch ohne Geräte. Du hast ja immer alles dabei.
Zappel: Wie meinst du denn das?
Schlafi: Schau mal. Du brauchst doch kein Laufband, du kannst durch den Wald sausen.
Zappel: Und ich brauche auch keine Gewichte, wir haben ja Steine und Bäume.
Schlafi: Und statt Fahrrad zu fahren, kannst du dir einen eigenen Bau buddeln.
Zappel: Gute Idee. Dann störe ich die anderen auch nicht mehr mit meinem Zappeln.
Schlafi: Und du bist dann so müde von deinem Murmeli-Krafttraining, dass du gut einschlafen kannst.
Zappel: Super. Ich fange gleich damit an. Komm, wir gehen in den Wald joggen.
Schlafi: Oh nein, nicht mit mir. Das Reden über Sport machen hat mich schon ganz müde gemacht. Ich gehe jetzt in mein Murmeltierbett. Gute Nacht!
Die Räuber
Zappel: Schlafi, Schlafi, wach auf!
Schlafi: Was ist denn? Ich bin doch noch ganz müde. Lass mich weiterschlafen.
Zappel: Nein, komm schnell. Nicht wieder einschlafen. Da sind Räuber im Wald!
Schlafi: Richtige Räuber?
Zappel: Ja, genau. Sie haben einen großen Sack mit Uhren und Schmuck und Gold dabei. Ich glaube, die wollen alles verstecken.
Schlafi: Oh, ist das aufregend. Ich komm ja schon.
Zappel: Siehst du? Dort zwischen den Bäumen sind sie. Am Ufer des Baches.
Schlafi: Ja, ich sehe sie. Sie schauen sich ihre Schätze an. Wem sie das wohl alles gestohlen haben?
Zappel: Keine Ahnung. Aber wir beobachten jetzt, was sie damit machen.
Schlafi: Schau. Sie gehen in die Höhle dort unten.
Zappel: Genau. Die kenne ich, die ist megagroß. Da war ich mit meinem Freund Dachs schon mal drin.
Schlafi: Jetzt warten wir, bis sie wieder herauskommen und dann gehen wir zur Polizei.
Zappel: Aber wir können doch gar nicht mit den Menschen sprechen. Die sprechen eine andere Sprache als Murmeltierisch.
Schlafi : Da hast du recht. Hm. Was sollen wir jetzt machen?
Zappel: Schau, sie kommen wieder. Schnell, verstecken wir uns. Jetzt sind sie weg.
Schlafi: Komm, wir schauen uns den Schatz an.
Zappel: Meinst du wirklich? Ist das nicht gefährlich?
Schlafi: Aber nein, wir sind ja einfach nur Tiere im Wald, die ein bisschen herumspazieren.
Zappel: Okay. Lass uns hineingehen.
Schlafi: Siehst du? Dort vorne unter dem großen Stein, da funkelt es.
Zappel: Wow. So viele schöne Sachen, Gold und Silber und Ringe und Ketten.
Schlafi: Aber wir können damit ja gar nichts anfangen.
Zappel: Wir könnten uns einfach etwas herauspicken und es mit in den Bau nehmen.
Dann schauen wir es immer an.
Schlafi: Aber du, Zappel. Dann sind wir auch Räuber.
Zappel: Du hast voll recht. Geht nicht.
Schlafi: Sei mal still. Da kommen Leute.
Zappel: Hoffentlich kommen die Räuber nicht zurück und finden uns.
Schlafi: Nein, hör mal, das sind sie nicht. Ich höre Kinderstimmen.
Zappel: Genau. Aber jetzt habe ich eine bombige Idee. Wir pfeifen jetzt so lange, bis sie uns hören und hereinkommen und den Schmuck finden.
Schlafi: Das ist eine wirklich supergute Idee. Dann pfeifen wir jetzt einfach drauflos.
Zappel: Aber leise anfangen, damit wir sie nicht erschrecken.
Zappel und Schlafi pfeifen los.
Zappel: Schau, sie kommen in die Höhle. Es ist eine ganze Schulklasse.
Schlafi: Und zwei Lehrerinnen und ein Lehrer.
Zappel: Sie kommen näher. Schnell, versteck dich.
Schlafi: Schau, sie haben den Sack gefunden! Es hat funktioniert!
Zappel: Juhu, das war ein guter Plan!
Schlafi: Die Lehrerin nimmt ihr Handy hervor.
Zappel: Sie macht Fotos.
Schlafi: Und jetzt telefoniert sie. Sicher ruft sie die Polizei an.
Zappel: So cool. Jetzt müssen wir nur noch warten, bis die Polizisten kommen.
Schlafi: Dann schauen wir zu, wie sie den Sack mit dem Schatz mitnehmen.
Zappel: Uns sieht ja niemand, wir sind hier hinter dem Stein gut versteckt.
Schlafi: Und auch wenn.
Zappel: Wir sind ja nur Murmelis, die durch den Wald spazieren.
Schlafi: Ich hätte ja nicht gedacht, dass es im Wald so spannend ist. Uff, bin ich müde jetzt!
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