Der geheimnisvolle Wichtelwald
Das Abenteuer der „Kuschelbande“ beginnt
EUR 20,90
Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 78
ISBN: 978-3-7116-0261-9
Erscheinungsdatum: 14.01.2026
Wenn die Kuckucksuhr Mitternacht schlägt, erwachen die zwei Lieblingskuscheltiere des fünfjährigen Jungen Samuel zum Leben und erleben gemeinsam mit ihm und seiner gleichaltrigen Cousine Teresa als Mitglieder der „Kuschelbande“ spannende Abenteuer.
Ding, Dong, Ding, Dong … die Kuckucksuhr von Samuel, einem 5-jährigen Jungen, schlägt Mitternacht.
Und immer, wenn es auf dieser Uhr Mitternacht schlägt, erwacht Samuel aus dem Reich der Träume. Genauso wie seine zwei Lieblingskuscheltiere, welche zum Leben erwachen. Die beiden Lieblingskuscheltiere beginnen dann zu sprechen, können gehen und lösen gemeinsam mit Samuel spannende und knifflige Abenteuer.
„Uuuahhh“, gähnt Samuel sitzend auf seinem Bett. Er sieht auf die Kuckucksuhr und murmelt leise vor sich hin: „Es ist ja schon wieder Mitternacht! Sleepy, Agnes, seid ihr auch schon wach?“
Er kann zunächst keinen seiner beiden Freunde entdecken und beginnt sich anzuziehen. Er schlüpft in seine mit Löchern übersäte Lieblingsjeans und streift sich einen grünen Pullover über. Ganz in Gedanken schnappt er sich seine Lupe, sein Fernglas und bindet sich seine Armbanduhr, verziert mit lauter kleinen Piraten am Armband, um. Auch seinen roten Kindergartenrucksack mit Proviant hat er bereits vor dem Schlafengehen hergerichtet. Seine Mama Stefanie hat ihm extra seine Trinkflasche und eine Packung voller Schokoladenkekse bereitgestellt.
„Uffff“, hört Samuel plötzlich aus dem Rucksack kommen und öffnet diesen ganz langsam.
Da hat Samuel ein breites Grinsen im Gesicht. Er grüßt mit den Worten „Guten Morgen, Sleepy!“ in den Rucksack hinein. Plötzlich ragt ein brauner Kopf aus dem roten Kindergartenrucksack heraus. Sleepy, eines seiner beiden Lieblingskuscheltiere, hat sich in seinem Rucksack eingenistet und alle Schokoladenkekse innerhalb von Minuten aufgegessen. „Entschuldigung“, entgegnet Sleepy mit schokoladenverschmiertem Gesicht, „Ich hatte einen solchen Hunger!“ Dabei lacht er lautstark herum. Vor lauter Lachen fällt Sleepy aus dem Rucksack und überschlägt sich auf dem Boden.
Sleepy ist ein brauner Hase mit einem statt der üblichen zwei Ohren. Er liebt Schokoladenkekse und trägt einen rot-blau-grünen Schal. Samuel kennt Sleepy schon eine gefühlte Ewigkeit.
Liebevoll hebt Samuel Sleepy auf und wischt ihm seinen Schokoladenmund mit dem Ärmel seines grünen Pullovers ab.
„Hast du Agnes irgendwo gesehen?“, fragt Samuel überrascht zumal Agnes normalerweise immer als erstes wach ist und es kaum erwarten kann, ein neues Abenteuer gemeinsam mit Sleepy und Samuel zu erleben.
„Na ja, in dem Rucksack war sie einmal nicht!“, entgegnet Sleepy mit einem dicken Grinsen. Zeitgleich beginnt Samuel lautstark zu lachen und herumzutanzen, bis er wieder auf die Matratze seines Hochbettes zurückfällt. Samuel greift in sein linkes Hosenbein und zieht Agnes an ihrem rechten Arm heraus.
Agnes ist ein Schuppentier, na ja, ein Schuppenstofftier. Sie ist grün und hat ganz viele Hautschuppen auf ihrem Körper und einen sehr langen Rüssel.
Sie trägt eine Augenklappe, da sie sich bei einem ihrer letzten Abenteuer verletzt hat. Eigentlich braucht sie die Augenklappe gar nicht mehr, aber ihr gefällt sie so gut. Agnes sagt immer, dass sie damit wie eine richtige Abenteurerin aussieht.
„Was kletterst denn du in meinen Hosen rum, Agnes? Ich habe dich schon überall gesucht. Es wird langsam Zeit, aufzubrechen“, sagt Samuel mit einem Augenzwinkern.
„Ich bin in deinen Hosen eingeschlafen, das kann doch jeder Abenteurerin mal passieren. Außerdem war es so schön warm drin!“, entgegnet Agnes, „Aber jetzt bin ich bereit für jedes noch so spannende Abenteuer.“
Samuel greift noch schnell nach seiner gelb-grünen Kappe und huscht mit Sleepy und Agnes im Arm raus aus seinem Zimmer. Die drei Freunde schleichen vorbei am Schlafzimmer der Eltern und begeben sich in ihr Geheimversteck, die sogenannte „Zeckenhöhle“, wie Samuel es immer nennt. Diese „Zeckenhöhle“ ist ein altes, aus Holz bestehendes Piratenschiff, welches im Garten des Wohnhauses steht und früher mit Sand gefüllt war. Doch vor einiger Zeit schon baute Samuel mit seiner Mama Stefanie das alte Piratenschiff in die „Zeckenhöhle“ um. Es wurde ein Boden eingebaut und lange, undurchsichtige graublaue Vorhänge wurden an dem dort befindlichen Masten aufgehängt. Im Inneren der „Zeckenhöhle“ sind mehrere bunte Laternen angebracht und lauter wichtige Utensilien befinden sich darin. Es gibt Taschenlampen, Batterien, Decken, Blöcke und Stifte und natürlich eine grüne Tafel, um dort den Ablauf der Abenteuer zu zeichnen.
Schreiben kann Samuel ja noch nicht, ein paar Buchstaben vielleicht, aber noch keine ganzen Sätze. Aber das Malen von Bildern funktioniert schon ganz gut.
Die wichtigste Einrichtung darf man aber nicht vergessen zu erwähnen. Vor der „Zeckenhöhle“ befindet sich eine selbstgebastelte Alarmanlage, bestehend aus Dosen und kleinen Glöckchen, um Eindringline zu verschrecken und Samuel und seine beiden Lieblingskuscheltiere zu warnen.
Klllinnngggggg, Klirrrrkkllliiirrrr, Puuuummmsssss, hören Samuel, Sleepy und Agnes die selbstgebastelte Alarmanlage vor der „Zeckenhöhle“ plötzlich läuten. Die drei Freunde zucken zusammen und schalten sofort die Laternen in der „Zeckenhöhle“ aus.
Plötzlich klopft es an der Tür der „Zeckenhöhle“ und ein leises „Hallo, ihr drei“ wird hereingeflüstert.
Nach einem kurzen Schrecken öffnet Samuel die Tür zu ihrem Versteck und begrüßt das davorstehende Mädchen.
Bei dem Mädchen handelt es sich um die Cousine von Samuel, die 5-jährige Teresa, die gleich nebenan wohnt. Auch sie hörte die Kuckucksuhr Mitternacht schlagen und begab sich sofort zur „Zeckenhöhle“. Teresa ist bei allen Abenteuern von Samuel, Sleepy und Agnes dabei.
Teresa kann das nächste Abenteuer kaum erwarten und begibt sich zu den dreien in die „Zeckenhöhle“.
Die „Kuschelbande“, sowie sich Samuel, Teresa, Sleepy und Agnes selbst bezeichnen, ist nun komplett, um das neueste Abenteuer zu erleben.
Samuel hat im Kindergarten ein sehr altes Buch in der Kuschelecke, in einer dort befindlichen Truhe, gefunden und heimlich mit nach Hause gebracht. Das Buch hat einen grünen Einband, die Seiten sind mit braunen Flecken übersät. Manche Seiten wurden umgeknickt, andere wurden herausgerissen. Auf dem Einband befindet sich ein Bild von einem Wichtel. Der Wichtel ist nicht sehr groß, vielleicht so groß wie die Teekanne von seiner Oma Renate, dachte sich Samuel. Der Wichtel hat lockiges schwarzes Haar, welches nur knapp über die Ohren reicht.
Seine Nase ist ein wenig krumm, wie der Haselnusszweig, welchen Samuel gerade in der Hand hält, da er ihn auf dem Weg in die „Zeckenhöhle“ gefunden hat. „Lustig“, denkt sich Samuel, der Wichtel trägt ja gar keine Kleidung. Nur eine Art Unterhose, welche aussieht wie das Halstuch von Sleepy, und eine Umhängetasche aus braunem Leder. „Ob es dieser Wichtel nicht zu kalt hat?“, fragt sich Samuel, während er langsam das Buch öffnet.
Plötzlich verstummen die Gedanken von Samuel und die Mitglieder der „Kuschelbande“ starren wie gebannt auf das Buch.
Das Buch schwebt nun in der „Zeckenhöhle“ in der Luft, ein seltsames rotes Leuchten kommt aus dem Buch heraus. Plötzlich ertönt eine männlich quietschende Stimme.
„Mein Name ist Toni. Ich stamme aus dem Wald, genauer gesagt aus dem Wichtelwald. Ich habe dort meinen Schatz verloren, ich kann ihn nicht mehr finden. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich mir ganz wild meinen Kopf gestoßen habe. Seitdem habe ich Erinnerungslücken. Ich hätte den Schatz eigentlich in das Wichteldorf, welches tief im Wichtelwald hinter einem Wasserfall liegt, zu meinem Großvater Roldibart bringen sollen, aber ich kann den Schatz einfach nicht mehr finden. Und nun bin ich auch noch in dem Buch gefangen und weiß nicht, wie ich wieder hinauskommen soll.
Könnt ihr mir vielleicht helfen? Bitte.“
Teresa, Samuel, Sleepy und Agnes starren auf das schwebende Buch. Samuel gibt dem Flehen des Waldwichtels nach und dreht das Buch auf den Kopf, klopft zwei Mal gegen den Einband und schüttelt es ein wenig. Plötzlich fällt der Waldwichtel aus dem Buch heraus auf den Boden.
Alle starren den Waldwichtel an, und dieser starrt die „Kuschelbande“ an.
Nach wenigen Minuten sprudeln sehr viele Fragen aus den beiden lebendigen Kuscheltieren Sleepy und Agnes heraus, diese sind kaum mehr zu stoppen.
„Wo liegt der Wichtelwald? Warum bist du in einem Buch gefangen? Bist du wirklich ein Wichtel? Von welchem Schatz redest du überhaupt?“
„Ganz ruhig“, versuchen Teresa und Samuel die beiden Kuscheltiere zu beruhigen, doch diese hüpfen wie wild hin und her, bis sie versehentlich zusammenstoßen und gegen Toni, den Waldwichtel fallen.
Plötzlich beginnen alle zu lachen und Toni beginnt seine Geschichte weiterzuerzählen.
...
Und immer, wenn es auf dieser Uhr Mitternacht schlägt, erwacht Samuel aus dem Reich der Träume. Genauso wie seine zwei Lieblingskuscheltiere, welche zum Leben erwachen. Die beiden Lieblingskuscheltiere beginnen dann zu sprechen, können gehen und lösen gemeinsam mit Samuel spannende und knifflige Abenteuer.
„Uuuahhh“, gähnt Samuel sitzend auf seinem Bett. Er sieht auf die Kuckucksuhr und murmelt leise vor sich hin: „Es ist ja schon wieder Mitternacht! Sleepy, Agnes, seid ihr auch schon wach?“
Er kann zunächst keinen seiner beiden Freunde entdecken und beginnt sich anzuziehen. Er schlüpft in seine mit Löchern übersäte Lieblingsjeans und streift sich einen grünen Pullover über. Ganz in Gedanken schnappt er sich seine Lupe, sein Fernglas und bindet sich seine Armbanduhr, verziert mit lauter kleinen Piraten am Armband, um. Auch seinen roten Kindergartenrucksack mit Proviant hat er bereits vor dem Schlafengehen hergerichtet. Seine Mama Stefanie hat ihm extra seine Trinkflasche und eine Packung voller Schokoladenkekse bereitgestellt.
„Uffff“, hört Samuel plötzlich aus dem Rucksack kommen und öffnet diesen ganz langsam.
Da hat Samuel ein breites Grinsen im Gesicht. Er grüßt mit den Worten „Guten Morgen, Sleepy!“ in den Rucksack hinein. Plötzlich ragt ein brauner Kopf aus dem roten Kindergartenrucksack heraus. Sleepy, eines seiner beiden Lieblingskuscheltiere, hat sich in seinem Rucksack eingenistet und alle Schokoladenkekse innerhalb von Minuten aufgegessen. „Entschuldigung“, entgegnet Sleepy mit schokoladenverschmiertem Gesicht, „Ich hatte einen solchen Hunger!“ Dabei lacht er lautstark herum. Vor lauter Lachen fällt Sleepy aus dem Rucksack und überschlägt sich auf dem Boden.
Sleepy ist ein brauner Hase mit einem statt der üblichen zwei Ohren. Er liebt Schokoladenkekse und trägt einen rot-blau-grünen Schal. Samuel kennt Sleepy schon eine gefühlte Ewigkeit.
Liebevoll hebt Samuel Sleepy auf und wischt ihm seinen Schokoladenmund mit dem Ärmel seines grünen Pullovers ab.
„Hast du Agnes irgendwo gesehen?“, fragt Samuel überrascht zumal Agnes normalerweise immer als erstes wach ist und es kaum erwarten kann, ein neues Abenteuer gemeinsam mit Sleepy und Samuel zu erleben.
„Na ja, in dem Rucksack war sie einmal nicht!“, entgegnet Sleepy mit einem dicken Grinsen. Zeitgleich beginnt Samuel lautstark zu lachen und herumzutanzen, bis er wieder auf die Matratze seines Hochbettes zurückfällt. Samuel greift in sein linkes Hosenbein und zieht Agnes an ihrem rechten Arm heraus.
Agnes ist ein Schuppentier, na ja, ein Schuppenstofftier. Sie ist grün und hat ganz viele Hautschuppen auf ihrem Körper und einen sehr langen Rüssel.
Sie trägt eine Augenklappe, da sie sich bei einem ihrer letzten Abenteuer verletzt hat. Eigentlich braucht sie die Augenklappe gar nicht mehr, aber ihr gefällt sie so gut. Agnes sagt immer, dass sie damit wie eine richtige Abenteurerin aussieht.
„Was kletterst denn du in meinen Hosen rum, Agnes? Ich habe dich schon überall gesucht. Es wird langsam Zeit, aufzubrechen“, sagt Samuel mit einem Augenzwinkern.
„Ich bin in deinen Hosen eingeschlafen, das kann doch jeder Abenteurerin mal passieren. Außerdem war es so schön warm drin!“, entgegnet Agnes, „Aber jetzt bin ich bereit für jedes noch so spannende Abenteuer.“
Samuel greift noch schnell nach seiner gelb-grünen Kappe und huscht mit Sleepy und Agnes im Arm raus aus seinem Zimmer. Die drei Freunde schleichen vorbei am Schlafzimmer der Eltern und begeben sich in ihr Geheimversteck, die sogenannte „Zeckenhöhle“, wie Samuel es immer nennt. Diese „Zeckenhöhle“ ist ein altes, aus Holz bestehendes Piratenschiff, welches im Garten des Wohnhauses steht und früher mit Sand gefüllt war. Doch vor einiger Zeit schon baute Samuel mit seiner Mama Stefanie das alte Piratenschiff in die „Zeckenhöhle“ um. Es wurde ein Boden eingebaut und lange, undurchsichtige graublaue Vorhänge wurden an dem dort befindlichen Masten aufgehängt. Im Inneren der „Zeckenhöhle“ sind mehrere bunte Laternen angebracht und lauter wichtige Utensilien befinden sich darin. Es gibt Taschenlampen, Batterien, Decken, Blöcke und Stifte und natürlich eine grüne Tafel, um dort den Ablauf der Abenteuer zu zeichnen.
Schreiben kann Samuel ja noch nicht, ein paar Buchstaben vielleicht, aber noch keine ganzen Sätze. Aber das Malen von Bildern funktioniert schon ganz gut.
Die wichtigste Einrichtung darf man aber nicht vergessen zu erwähnen. Vor der „Zeckenhöhle“ befindet sich eine selbstgebastelte Alarmanlage, bestehend aus Dosen und kleinen Glöckchen, um Eindringline zu verschrecken und Samuel und seine beiden Lieblingskuscheltiere zu warnen.
Klllinnngggggg, Klirrrrkkllliiirrrr, Puuuummmsssss, hören Samuel, Sleepy und Agnes die selbstgebastelte Alarmanlage vor der „Zeckenhöhle“ plötzlich läuten. Die drei Freunde zucken zusammen und schalten sofort die Laternen in der „Zeckenhöhle“ aus.
Plötzlich klopft es an der Tür der „Zeckenhöhle“ und ein leises „Hallo, ihr drei“ wird hereingeflüstert.
Nach einem kurzen Schrecken öffnet Samuel die Tür zu ihrem Versteck und begrüßt das davorstehende Mädchen.
Bei dem Mädchen handelt es sich um die Cousine von Samuel, die 5-jährige Teresa, die gleich nebenan wohnt. Auch sie hörte die Kuckucksuhr Mitternacht schlagen und begab sich sofort zur „Zeckenhöhle“. Teresa ist bei allen Abenteuern von Samuel, Sleepy und Agnes dabei.
Teresa kann das nächste Abenteuer kaum erwarten und begibt sich zu den dreien in die „Zeckenhöhle“.
Die „Kuschelbande“, sowie sich Samuel, Teresa, Sleepy und Agnes selbst bezeichnen, ist nun komplett, um das neueste Abenteuer zu erleben.
Samuel hat im Kindergarten ein sehr altes Buch in der Kuschelecke, in einer dort befindlichen Truhe, gefunden und heimlich mit nach Hause gebracht. Das Buch hat einen grünen Einband, die Seiten sind mit braunen Flecken übersät. Manche Seiten wurden umgeknickt, andere wurden herausgerissen. Auf dem Einband befindet sich ein Bild von einem Wichtel. Der Wichtel ist nicht sehr groß, vielleicht so groß wie die Teekanne von seiner Oma Renate, dachte sich Samuel. Der Wichtel hat lockiges schwarzes Haar, welches nur knapp über die Ohren reicht.
Seine Nase ist ein wenig krumm, wie der Haselnusszweig, welchen Samuel gerade in der Hand hält, da er ihn auf dem Weg in die „Zeckenhöhle“ gefunden hat. „Lustig“, denkt sich Samuel, der Wichtel trägt ja gar keine Kleidung. Nur eine Art Unterhose, welche aussieht wie das Halstuch von Sleepy, und eine Umhängetasche aus braunem Leder. „Ob es dieser Wichtel nicht zu kalt hat?“, fragt sich Samuel, während er langsam das Buch öffnet.
Plötzlich verstummen die Gedanken von Samuel und die Mitglieder der „Kuschelbande“ starren wie gebannt auf das Buch.
Das Buch schwebt nun in der „Zeckenhöhle“ in der Luft, ein seltsames rotes Leuchten kommt aus dem Buch heraus. Plötzlich ertönt eine männlich quietschende Stimme.
„Mein Name ist Toni. Ich stamme aus dem Wald, genauer gesagt aus dem Wichtelwald. Ich habe dort meinen Schatz verloren, ich kann ihn nicht mehr finden. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich mir ganz wild meinen Kopf gestoßen habe. Seitdem habe ich Erinnerungslücken. Ich hätte den Schatz eigentlich in das Wichteldorf, welches tief im Wichtelwald hinter einem Wasserfall liegt, zu meinem Großvater Roldibart bringen sollen, aber ich kann den Schatz einfach nicht mehr finden. Und nun bin ich auch noch in dem Buch gefangen und weiß nicht, wie ich wieder hinauskommen soll.
Könnt ihr mir vielleicht helfen? Bitte.“
Teresa, Samuel, Sleepy und Agnes starren auf das schwebende Buch. Samuel gibt dem Flehen des Waldwichtels nach und dreht das Buch auf den Kopf, klopft zwei Mal gegen den Einband und schüttelt es ein wenig. Plötzlich fällt der Waldwichtel aus dem Buch heraus auf den Boden.
Alle starren den Waldwichtel an, und dieser starrt die „Kuschelbande“ an.
Nach wenigen Minuten sprudeln sehr viele Fragen aus den beiden lebendigen Kuscheltieren Sleepy und Agnes heraus, diese sind kaum mehr zu stoppen.
„Wo liegt der Wichtelwald? Warum bist du in einem Buch gefangen? Bist du wirklich ein Wichtel? Von welchem Schatz redest du überhaupt?“
„Ganz ruhig“, versuchen Teresa und Samuel die beiden Kuscheltiere zu beruhigen, doch diese hüpfen wie wild hin und her, bis sie versehentlich zusammenstoßen und gegen Toni, den Waldwichtel fallen.
Plötzlich beginnen alle zu lachen und Toni beginnt seine Geschichte weiterzuerzählen.
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