BeerenBären
EUR 29,90
Format: 20 x 27 cm
Seitenanzahl: 40
ISBN: 978-3-7116-1414-8
Erscheinungsdatum: 08.04.2026
Schwarzbär, Panda und Waschbär sind keine gewöhnlichen Bären – sie lieben Beeren! Auf ihrer Suche nach den süßesten Früchten schließen sie Freundschaft mit anderen Tieren. Eine fröhliche Reise voller Überraschungen, Mut – und einer großen Portion Beerenliebe.
Drei Bären oder Beerenbären
Es war einmal ein Pandabär, den jeder Panda nannte. Er hatte schöne, große, schwarze Flecken. Und er war ganz alleine im großen Wald. Seine Familie hatte er verloren und nun suchte er ein neues Zuhause. „Einen schönen großen Hügel, auf dem man weit in die Ferne schauen kann. Das wäre schön. Und ganz, ganz viele Beeren zum Naschen sollten es da geben“, träumte der kleine Panda vor sich hin, während er auf die großen, dunklen Nadelbäume schaute. Dieser Pandabär war nicht wie andere Pandabären. Er mochte keinen Bambus, er liebte Beeren. Erdbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, sogar Stachelbeeren. Stachelbeeren mochte er am liebsten.
Und so zog Panda los. Immer der Nase nach. Vorbei an großen Fichten, Buchen und Büschen. Nach einiger Zeit kam er an einen klaren, seichten Fluss. Leise floss der Fluss an Panda vorbei. Da merkte er, dass er Hunger bekommen hatte, und beschloss, eine Pause zu machen. Keine einzige Beere konnte er am Flussufer entdecken. „Vielleicht finde ich was Leckeres auf der anderen Seite des Flusses“, dachte sich der kleine Panda, „aber erst mal lösche ich meinen Durst“ Nachdem er seinen Durst mit dem frischen, klaren Flusswasser gestillt hatte, stapfte er durch das seichte Wasser auf die andere Seite des Flusses. Kalt war es an seinen Pfoten und wie tat ihm das gut! Seine Pfoten waren vom langen Laufen schon ganz müde geworden.
Auf der anderen Seite des Flusses angekommen, kroch ihm ein Duft in die Nase. Er roch süßer als in dem anderen Teil des Waldes. Er wollte noch mal schnüffeln, um den Geruch noch besser zu erforschen, und stellte sich auf seine Hinterbeine. Er reckte seine Nase hoch in die Luft und schloss die Augen. Plötzlich raschelte etwas neben ihm. Er schaute nach unten, ging wieder runter auf seine vier Pfoten und tastete sich näher an den „Busch“ heran. Hoppla! Das war kein Busch! Es war ein Bär. Dunkel von der Nasenspitze bis zum Popo. Er hatte sich ganz klein zusammengerollt und zitterte. „Tu mir bitte nichts“, flehte der schwarze Bär, „ich wollte mir nur was zu essen suchen. Ich hab so doll Hunger und da, wo ich sonst immer was zum Essen gefunden habe, gibt es nichts mehr. Ich bin nur dem süßen Geruch gefolgt.“ Der Panda drehte seinen Kopf nach links, dann nach rechts. „Hunger hätte ich auch. Wollen wir zusammen nach was zu essen suchen? Ich bin Panda. Und wer bist du?“ – „Du willst mich nicht fressen?“, vergewisserte sich der schwarze Bär. Panda musste laut lachen. „Dich fressen? Nein. Niemals! Pfui! Da sind mir Beeren tausendmal lieber! Vor allem Stachelbeeren. Die sind sooo lecker“, sagte der Panda lachend. „Du schaust so komisch aus. So gefleckt.
Und als du dich dann auch noch auf deine Hinterbeine gestellt hast, hab ich Angst bekommen. Ich werde Schwarzbär genannt“, flüsterte der schwarze Bär und hob langsam seinen Kopf. „Mir schmecken Beeren auch am besten. Am liebsten hab ich Erdbeeren. Die pieksen nicht so und sind so herrlich süß.“ Schwarzbär streckte sich und stellte sich auf seine Pfoten. Panda machte ganz große Augen. So groß, dass sich alle Flecken in seinem Gesicht verschoben. „Du bist ja größer als ich“, sagte Panda erstaunt, „ich müsste eher Angst vor dir haben, so groß und dunkel wie du bist.“ Schwarzbär musste kichern. „Wirklich? Nun, wenn das so ist … Wollen wir zusammen nach Beeren suchen? Mein Bauch tut schon ganz weh vor lauter Hunger.“ Panda nickte und so gingen die beiden Bären los. Immer der Nase nach. Auf ihrer Suche nach den Beeren erzählte Panda Schwarzbär, welchen Ort er suchte. „Das hört sich gut an. Ich glaub, ich gehe mit dir mit. Hier finden wir anscheinend nicht viel“, meinte Schwarzbär und zeigte auf einen Beerenstrauch, an dem keine einzige Beere war. Panda hielt seine Nase hoch in den Himmel und schnüffelte. Fichte, Buche, Wasser und … ein schwacher Beerenduft. „Ein Stückchen Richtung Sonne, ich glaub, da sind Erdbeeren. Es riecht ganz süß“, rief er zu Schwarzbär, der schon ein Stück vorgegangen war. Schwarzbär hob seinen Kopf und streckte seine Nase in den Himmel. Dann schlossen beide Bären die Augen und folgten dem süßen Geruch.
Auf einmal drehte sich der Wind und ein ganz anderer Geruch kroch in ihre Nasen. Eine Mischung aus Wasser, Wald und Fell. Irgendwie bärig. Sie folgten dem Geruch und bemerkten, dass etwas hinter ihnen war. Das sah aber gar nicht nach einem Bären aus. Lang, dünn, buschig, mit schwarzen Streifen. Das wäre ein komischer Bär. Und ganz komisch bewegte er sich auch. Fast wie eine Schlange. Die zwei Bären streckten ihre Köpfe weiter nach vorne, um das „Wesen“ besser sehen zu können. „Hallo“, erklang plötzlich eine Stimme. Panda und Schwarzbär suchten das Gesicht dieses langen Dings. Sie fanden aber keines. „Hier unten.“ Wieder diese Stimme. Schwarzbär schaute nach unten und machte große Augen: „Der Busch hat große Ohren und große Kulleraugen.“ „Ich bin kein Busch“, erklang eine Stimme aus dem Busch, „ich bin ein Waschbär.“ Das lange Ding senkte sich langsam und aus dem Busch erhob sich ein graues Köpfchen mit großen Kulleraugen und großen Ohren. „Ihr sucht nach Beeren?“, fragte Waschbär. „Da kenne ich vielleicht eine Stelle. Die Vögel haben davon erzählt. Nicht weit von hier soll es einen kleinen Berg mit saftigen Wiesen und vielen Beeren geben. Sogar ganz viele verschiedene Beeren. Himbeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren.“ – „Erdbeeren?“, fragte Schwarzbär freudig. „Die mag ich am liebsten.“ Waschbär und Panda mussten lachen. „Ich würde euch den Weg verraten“, bot Waschbär an, „aber nur, wenn ich mitkommen darf. Ich bin so alleine im Wald. Es ist dunkel und langweilig.“ Schwarzbär und Panda schauten sich an und nickten. Vor lauter Freude wedelte Waschbär so stark mit seinem Schwanz, dass der Boden staubte. „Einen Bären mit so einem Schwanz habe ich noch nie gesehen“, murmelte Schwarzbär und drehte seinen Kopf langsam von links nach rechts. „So einen gefleckten Bären wie dich“, Waschbär zeigte auf Panda, „und so einen schwarzen Bären wie dich“, Waschbär zeigte auf Schwarzbär, „habe ich auch noch nie gesehen. Aber ihr schaut lustig aus.“ – „Das sagt der Richtige“, lachte Panda, „du hast einen gestreiften Schwanz und schaust aus, als ob du eine Maske aufhast. Dann passen wir ja gut zusammen.“ Alle drei mussten lachen. „Wir werden einen halben Tag brauchen, um zu den Bergen dort hinten zu gelangen“, erklärte Waschbär und zeigte auf eine Gruppe Berge, die man zwischen den Bäumen erkennen konnte. „Wollen wir dann losgehen?“, fragte Schwarzbär. „Wenn wir uns beeilen, schaffen wir es vielleicht bis Sonnenuntergang.“ Ein Grummeln ertönte. Die Bären schauten auf ihre Bäuche. Sie hatten schließlich noch gar nichts zu essen gefunden. „Es sind zwar nicht die größten oder schmackhaftesten Beeren“, erklärte Waschbär und deutete auf einige kleine Preiselbeeren, „aber zum Bauchfüllen sind sie ganz gut.“ Die drei trotteten zu den Sträuchern und aßen sich satt.
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Es war einmal ein Pandabär, den jeder Panda nannte. Er hatte schöne, große, schwarze Flecken. Und er war ganz alleine im großen Wald. Seine Familie hatte er verloren und nun suchte er ein neues Zuhause. „Einen schönen großen Hügel, auf dem man weit in die Ferne schauen kann. Das wäre schön. Und ganz, ganz viele Beeren zum Naschen sollten es da geben“, träumte der kleine Panda vor sich hin, während er auf die großen, dunklen Nadelbäume schaute. Dieser Pandabär war nicht wie andere Pandabären. Er mochte keinen Bambus, er liebte Beeren. Erdbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, sogar Stachelbeeren. Stachelbeeren mochte er am liebsten.
Und so zog Panda los. Immer der Nase nach. Vorbei an großen Fichten, Buchen und Büschen. Nach einiger Zeit kam er an einen klaren, seichten Fluss. Leise floss der Fluss an Panda vorbei. Da merkte er, dass er Hunger bekommen hatte, und beschloss, eine Pause zu machen. Keine einzige Beere konnte er am Flussufer entdecken. „Vielleicht finde ich was Leckeres auf der anderen Seite des Flusses“, dachte sich der kleine Panda, „aber erst mal lösche ich meinen Durst“ Nachdem er seinen Durst mit dem frischen, klaren Flusswasser gestillt hatte, stapfte er durch das seichte Wasser auf die andere Seite des Flusses. Kalt war es an seinen Pfoten und wie tat ihm das gut! Seine Pfoten waren vom langen Laufen schon ganz müde geworden.
Auf der anderen Seite des Flusses angekommen, kroch ihm ein Duft in die Nase. Er roch süßer als in dem anderen Teil des Waldes. Er wollte noch mal schnüffeln, um den Geruch noch besser zu erforschen, und stellte sich auf seine Hinterbeine. Er reckte seine Nase hoch in die Luft und schloss die Augen. Plötzlich raschelte etwas neben ihm. Er schaute nach unten, ging wieder runter auf seine vier Pfoten und tastete sich näher an den „Busch“ heran. Hoppla! Das war kein Busch! Es war ein Bär. Dunkel von der Nasenspitze bis zum Popo. Er hatte sich ganz klein zusammengerollt und zitterte. „Tu mir bitte nichts“, flehte der schwarze Bär, „ich wollte mir nur was zu essen suchen. Ich hab so doll Hunger und da, wo ich sonst immer was zum Essen gefunden habe, gibt es nichts mehr. Ich bin nur dem süßen Geruch gefolgt.“ Der Panda drehte seinen Kopf nach links, dann nach rechts. „Hunger hätte ich auch. Wollen wir zusammen nach was zu essen suchen? Ich bin Panda. Und wer bist du?“ – „Du willst mich nicht fressen?“, vergewisserte sich der schwarze Bär. Panda musste laut lachen. „Dich fressen? Nein. Niemals! Pfui! Da sind mir Beeren tausendmal lieber! Vor allem Stachelbeeren. Die sind sooo lecker“, sagte der Panda lachend. „Du schaust so komisch aus. So gefleckt.
Und als du dich dann auch noch auf deine Hinterbeine gestellt hast, hab ich Angst bekommen. Ich werde Schwarzbär genannt“, flüsterte der schwarze Bär und hob langsam seinen Kopf. „Mir schmecken Beeren auch am besten. Am liebsten hab ich Erdbeeren. Die pieksen nicht so und sind so herrlich süß.“ Schwarzbär streckte sich und stellte sich auf seine Pfoten. Panda machte ganz große Augen. So groß, dass sich alle Flecken in seinem Gesicht verschoben. „Du bist ja größer als ich“, sagte Panda erstaunt, „ich müsste eher Angst vor dir haben, so groß und dunkel wie du bist.“ Schwarzbär musste kichern. „Wirklich? Nun, wenn das so ist … Wollen wir zusammen nach Beeren suchen? Mein Bauch tut schon ganz weh vor lauter Hunger.“ Panda nickte und so gingen die beiden Bären los. Immer der Nase nach. Auf ihrer Suche nach den Beeren erzählte Panda Schwarzbär, welchen Ort er suchte. „Das hört sich gut an. Ich glaub, ich gehe mit dir mit. Hier finden wir anscheinend nicht viel“, meinte Schwarzbär und zeigte auf einen Beerenstrauch, an dem keine einzige Beere war. Panda hielt seine Nase hoch in den Himmel und schnüffelte. Fichte, Buche, Wasser und … ein schwacher Beerenduft. „Ein Stückchen Richtung Sonne, ich glaub, da sind Erdbeeren. Es riecht ganz süß“, rief er zu Schwarzbär, der schon ein Stück vorgegangen war. Schwarzbär hob seinen Kopf und streckte seine Nase in den Himmel. Dann schlossen beide Bären die Augen und folgten dem süßen Geruch.
Auf einmal drehte sich der Wind und ein ganz anderer Geruch kroch in ihre Nasen. Eine Mischung aus Wasser, Wald und Fell. Irgendwie bärig. Sie folgten dem Geruch und bemerkten, dass etwas hinter ihnen war. Das sah aber gar nicht nach einem Bären aus. Lang, dünn, buschig, mit schwarzen Streifen. Das wäre ein komischer Bär. Und ganz komisch bewegte er sich auch. Fast wie eine Schlange. Die zwei Bären streckten ihre Köpfe weiter nach vorne, um das „Wesen“ besser sehen zu können. „Hallo“, erklang plötzlich eine Stimme. Panda und Schwarzbär suchten das Gesicht dieses langen Dings. Sie fanden aber keines. „Hier unten.“ Wieder diese Stimme. Schwarzbär schaute nach unten und machte große Augen: „Der Busch hat große Ohren und große Kulleraugen.“ „Ich bin kein Busch“, erklang eine Stimme aus dem Busch, „ich bin ein Waschbär.“ Das lange Ding senkte sich langsam und aus dem Busch erhob sich ein graues Köpfchen mit großen Kulleraugen und großen Ohren. „Ihr sucht nach Beeren?“, fragte Waschbär. „Da kenne ich vielleicht eine Stelle. Die Vögel haben davon erzählt. Nicht weit von hier soll es einen kleinen Berg mit saftigen Wiesen und vielen Beeren geben. Sogar ganz viele verschiedene Beeren. Himbeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren.“ – „Erdbeeren?“, fragte Schwarzbär freudig. „Die mag ich am liebsten.“ Waschbär und Panda mussten lachen. „Ich würde euch den Weg verraten“, bot Waschbär an, „aber nur, wenn ich mitkommen darf. Ich bin so alleine im Wald. Es ist dunkel und langweilig.“ Schwarzbär und Panda schauten sich an und nickten. Vor lauter Freude wedelte Waschbär so stark mit seinem Schwanz, dass der Boden staubte. „Einen Bären mit so einem Schwanz habe ich noch nie gesehen“, murmelte Schwarzbär und drehte seinen Kopf langsam von links nach rechts. „So einen gefleckten Bären wie dich“, Waschbär zeigte auf Panda, „und so einen schwarzen Bären wie dich“, Waschbär zeigte auf Schwarzbär, „habe ich auch noch nie gesehen. Aber ihr schaut lustig aus.“ – „Das sagt der Richtige“, lachte Panda, „du hast einen gestreiften Schwanz und schaust aus, als ob du eine Maske aufhast. Dann passen wir ja gut zusammen.“ Alle drei mussten lachen. „Wir werden einen halben Tag brauchen, um zu den Bergen dort hinten zu gelangen“, erklärte Waschbär und zeigte auf eine Gruppe Berge, die man zwischen den Bäumen erkennen konnte. „Wollen wir dann losgehen?“, fragte Schwarzbär. „Wenn wir uns beeilen, schaffen wir es vielleicht bis Sonnenuntergang.“ Ein Grummeln ertönte. Die Bären schauten auf ihre Bäuche. Sie hatten schließlich noch gar nichts zu essen gefunden. „Es sind zwar nicht die größten oder schmackhaftesten Beeren“, erklärte Waschbär und deutete auf einige kleine Preiselbeeren, „aber zum Bauchfüllen sind sie ganz gut.“ Die drei trotteten zu den Sträuchern und aßen sich satt.
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