Das Geheimnis des Planeten Coruscum
EUR 20,90
Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 96
ISBN: 978-3-7116-1002-7
Erscheinungsdatum: 04.09.2025
Als Emma auf Coruscum landet – in Gestalt eines Greifs – ahnt sie nicht, dass sie mitten in ein uraltes Rätsel hineingerät: magische Wesen, verborgene Kräfte und eine Mission, die nur sie erfüllen kann.
Prolog
Vor langer, langer Zeit lebten Tiere und Fabelwesen gemeinsam auf einem noch unbekannten Planeten namens Coruscum. Dort herrschte der böse König Dracon. Er hatte die Gestalt eines Schlangendrachens, und alle seine Untertanen waren sehr unglücklich, weil er so grausam war. Doch niemand wagte es, sich gegen ihn aufzulehnen oder zu protestieren, denn seine Bosheit flößte allen Angst ein.
Eines Tages, während einer der regelmäßigen Versammlungen, trat ein starker, großer und mutiger Wolpertinger hervor. Er sprach zum König: „Du regierst nicht gerecht. Du musst sofort aufhören, das Volk zu unterdrücken!“ Dracon wollte dem Wolpertinger nicht zuhören, doch nun fassten auch die anderen Mut. Gemeinsam riefen sie: „Wir wollen einen anderen König! Du musst verschwinden!“
Schließlich verjagten sie König Dracon.
Von nun an regierte König Torin. Er war ein weiser und gerechter Herrscher, den alle liebten. Viele Jahre lang herrschte Frieden auf Coruscum. Doch eines Morgens war König Torin plötzlich verschwunden.
Die Bewohner suchten überall nach ihm, doch er blieb verschollen. Das Einzige, was sie fanden, war das Bild eines Mädchens und eine rot schimmernde Schuppe, die den Schuppen des bösen Königs Dracon ähnelte. Sie beschlossen, dieses Mädchen zu suchen.
Um sie zu finden, verließen alle Tiere ihren Planeten und kamen auf die Erde.
Greif (Emma):
Das Mädchen Emma als Fabelwesen auf dem Planeten Coruscum
Greif (Edward):
Er erscheint Emma im Traum und bittet sie um Hilfe.
Wolpertinger (Torin):
Ein mutiger Wolpertinger stellt sich gegen König Dracon
Schlangendrachen (Dracon):
Der Hauptantagonist, der den Planeten Coruscum tyrannisiert.
Euryphitus (Darko):
Eine geflügelte Giftschlange, die sich als Dracons Sohn entpuppt.
Periton (Klustus):
Ein Schattenwesen mit Flammenaugen, das Emma im Kampf unterrichtet.
Phönix (Leyla):
Ein feuerroter Phönix
Kapitel 1
Es war ein langer und anstrengender Tag für Emma gewesen. Sie war todmüde und wollte einfach nur ins Bett. Nachdem sie sich umgezogen, zu Abend gegessen und ihre Zähne geputzt hatte, ließ sie sich erschöpft auf ihre Matratze fallen.
Kurz darauf kam ihre Mutter ins Zimmer, um ihr „Gute Nacht“ zu sagen. Emma bat sie, ihr noch eine Geschichte vorzulesen – am liebsten eine von ihrem Vater, der leider verschollen war. Ihr Vater hatte viele Geschichten über Tiere und Fabelwesen geschrieben, extra für Emma.
Jeden Abend las ihre Mutter ihr eine dieser Geschichten vor. Als sie das Buch zuschlug, gab sie Emma noch einen Kuss auf die Stirn und löschte das Licht.
Kaum war das Zimmer dunkel, fiel Emma in einen tiefen Schlaf.
In dieser Nacht hatte sie einen seltsamen Traum.
Sie sah eine große Zahl von Fabelwesen, die sich ihr näherten. Angst kroch in ihr hoch, denn sie kamen von allen Seiten auf sie zu.
Doch plötzlich trat aus der Menge ein großer, kräftiger Greif hervor. Sein Körper glich dem eines Löwen, doch er hatte Flügel und einen scharfen Schnabel, der ihn wie einen riesigen Vogel wirken ließ.
„Hab keine Angst“, sagte der Greif mit sanfter Stimme. „Wir wollen dir nichts tun. Aber wir brauchen dringend deine Hilfe! Du musst morgen in aller Frühe zu deiner geheimen Lichtung im Wald kommen. Dort werde ich dir alles erklären.“
Sein Blick wurde ernst.
„Es ist sehr wichtig. Bitte, komm unbedingt!“
Dann verschwanden die Wesen im Nebel, und Emma wachte schweißgebadet auf.
Eigentlich wollte sie wach bleiben, aber die Erschöpfung übermannte sie, und bald fiel sie erneut in einen unruhigen Schlaf.
Kapitel 2
Am nächsten Morgen wachte sie früh auf und erinnerte sich sofort an ihren Traum. Sie wollte wenigstens nachsehen, ob an ihrer geheimen Lichtung irgendetwas war – oder war es einfach nur ein Traum gewesen? Schnell schrieb sie einen Zettel für ihre Mutter:
Liebe Mama,
ich muss etwas erledigen,
aber ich weiß nicht, wie
lang es dauert. Mach dir
bitte keine Sorgen.
In Liebe
EMMA
Nachdem sie sich angezogen hatte, machte sie sich auf den Weg zu ihrer Lichtung. Und tatsächlich! Dort wartete bereits der Greif aus ihrem Traum. Emma erschrak und wich zurück, denn sie hatte noch nie ein Wesen wie dieses gesehen – ein Geschöpf, das es eigentlich gar nicht geben konnte.
„Wer oder was bist du?“, fragte sie den rot-braun-gelb gefiederten Greif. „Ich bin ein Greif“, bestätigte dieser. „Und, wie ich bereits sagte, die Tiere und Fabelwesen benötigen deine Hilfe. Also sag mir bitte: Wirst du uns helfen?“
Emma zögerte und fragte schließlich: „Na gut. Aber wird das lange dauern? Meine Mutter macht sich bestimmt Sorgen um mich.“
„Ich weiß nicht, wie lange es dauern wird“, erwiderte der Greif. „Aber deine Mutter weiß Bescheid.“
Emma nahm all ihren Mut zusammen und trat vorsichtig auf das mächtige Wesen zu. Der Greif blickte sie freundlich an. Sie wollte helfen, aber ein mulmiges Gefühl blieb. Als sie ihn erreichte, streckte der Greif ihr seine Tatze entgegen. Zögernd ergriff Emma sie – und puff waren sie verschwunden.
Kapitel 3
„Wo … wo sind wir?“, fragte Emma verwirrt.
„Auf unserem Planeten Coruscum“, antwortete der Greif, der noch immer neben ihr stand.
Emma sah sich um und runzelte die Stirn. „Wie sieht es denn hier aus? Alles ist grau, und niemand lacht!“
Der Greif seufzte. „Das ist das Werk des bösen Königs Dracon. Einst herrschte er hier, doch niemand wollte ihn als König behalten, weil er so grausam war. Schließlich wurde er verjagt – doch das hier ist seine Rache.“
„Hat er etwa den König entführt?“, fragte Emma besorgt.
Der Greif nickte traurig und hielt Emma eine Schuppe entgegen, die rot leuchtete und golden schimmerte. Emma staunte, denn sie war wunderschön.
Plötzlich fiel der Blick des Greifen auf die Kette um Emmas Hals. „Woher hast du diese Kette?“
„Die hat mir mein Vater gegeben, bevor er verschwand“, sagte Emma leise und schloss ihre Finger um den Anhänger.
Kaum hatte sie ihn berührt, geschah etwas Unglaubliches – ihr Körper begann sich zu verwandeln. Federn wuchsen auf ihrer Haut, und sie nahm die Gestalt eines jungen Greifen an.
„Was… was passiert mit mir?“, rief sie erschrocken.
„Hab keine Angst, das ist ganz normal“, beruhigte sie der Greif. „Sobald ein Mensch unseren Planeten betritt, verwandelt er sich in ein Fabelwesen.“
Noch bevor Emma etwas erwidern konnte, begann ihre Kette zu glühen. Ein unsichtbarer Sog zog sie zu einem mit Steinen gepflasterten Platz. Dort, mitten auf dem Platz, erlosch das Licht – und plötzlich sah Emma eine Vision:
Vor ihr kämpften zwei Gestalten – der böse König Dracon und der gute König. Der leuchtende Vollmond warf sein Licht auf das blutige Spektakel.
Kapitel 4
Mit einem Ruck wurde Emma aus der Vision gerissen. Die ersten Sonnenstrahlen fielen auf ihr Gesicht.
Der Greif landete sanft neben ihr und bemerkte ihren erstaunten Ausdruck. „Was ist passiert?“, fragte er besorgt.
Emma brauchte einen Moment, um sich zu fassen. „Ich … ich hatte eine Vision. Ich habe gesehen, wie der böse und der gute König miteinander kämpften.“
Der Greif sah sie mit großen Augen an. Dann sagte er ernst: „Emma, du fragst dich sicher, warum diese Kette dich hierhergeführt hat. Der böse König Dracon sucht schon seit langer Zeit nach der achten Magie. Die Zahl Acht gleicht dem Zeichen für die Unendlichkeit – aber er weiß nicht genau, was diese Magie ist. Wir vermuten, dass es deine Kette ist. Viele, auch ich, glauben, dass Dracon unseren König entführt hat, weil er sich diese magischen Kräfte zu eigen machen will.“
Er sah ihr eindringlich in die Augen. „Also sei bitte sehr, sehr vorsichtig, falls du ihm begegnest! Mit dieser Kette kannst du nicht nur in die Vergangenheit und die Zukunft sehen, sondern auch an andere Orte.“
Emma starrte sprachlos auf ihre Kette. „Kann ich damit auch einen bestimmten Ort sehen?“
Der Greif nickte. „Ja, aber das musst du erst lernen. Komm mit, ich bringe dich in dein Zimmer.“
...
Vor langer, langer Zeit lebten Tiere und Fabelwesen gemeinsam auf einem noch unbekannten Planeten namens Coruscum. Dort herrschte der böse König Dracon. Er hatte die Gestalt eines Schlangendrachens, und alle seine Untertanen waren sehr unglücklich, weil er so grausam war. Doch niemand wagte es, sich gegen ihn aufzulehnen oder zu protestieren, denn seine Bosheit flößte allen Angst ein.
Eines Tages, während einer der regelmäßigen Versammlungen, trat ein starker, großer und mutiger Wolpertinger hervor. Er sprach zum König: „Du regierst nicht gerecht. Du musst sofort aufhören, das Volk zu unterdrücken!“ Dracon wollte dem Wolpertinger nicht zuhören, doch nun fassten auch die anderen Mut. Gemeinsam riefen sie: „Wir wollen einen anderen König! Du musst verschwinden!“
Schließlich verjagten sie König Dracon.
Von nun an regierte König Torin. Er war ein weiser und gerechter Herrscher, den alle liebten. Viele Jahre lang herrschte Frieden auf Coruscum. Doch eines Morgens war König Torin plötzlich verschwunden.
Die Bewohner suchten überall nach ihm, doch er blieb verschollen. Das Einzige, was sie fanden, war das Bild eines Mädchens und eine rot schimmernde Schuppe, die den Schuppen des bösen Königs Dracon ähnelte. Sie beschlossen, dieses Mädchen zu suchen.
Um sie zu finden, verließen alle Tiere ihren Planeten und kamen auf die Erde.
Greif (Emma):
Das Mädchen Emma als Fabelwesen auf dem Planeten Coruscum
Greif (Edward):
Er erscheint Emma im Traum und bittet sie um Hilfe.
Wolpertinger (Torin):
Ein mutiger Wolpertinger stellt sich gegen König Dracon
Schlangendrachen (Dracon):
Der Hauptantagonist, der den Planeten Coruscum tyrannisiert.
Euryphitus (Darko):
Eine geflügelte Giftschlange, die sich als Dracons Sohn entpuppt.
Periton (Klustus):
Ein Schattenwesen mit Flammenaugen, das Emma im Kampf unterrichtet.
Phönix (Leyla):
Ein feuerroter Phönix
Kapitel 1
Es war ein langer und anstrengender Tag für Emma gewesen. Sie war todmüde und wollte einfach nur ins Bett. Nachdem sie sich umgezogen, zu Abend gegessen und ihre Zähne geputzt hatte, ließ sie sich erschöpft auf ihre Matratze fallen.
Kurz darauf kam ihre Mutter ins Zimmer, um ihr „Gute Nacht“ zu sagen. Emma bat sie, ihr noch eine Geschichte vorzulesen – am liebsten eine von ihrem Vater, der leider verschollen war. Ihr Vater hatte viele Geschichten über Tiere und Fabelwesen geschrieben, extra für Emma.
Jeden Abend las ihre Mutter ihr eine dieser Geschichten vor. Als sie das Buch zuschlug, gab sie Emma noch einen Kuss auf die Stirn und löschte das Licht.
Kaum war das Zimmer dunkel, fiel Emma in einen tiefen Schlaf.
In dieser Nacht hatte sie einen seltsamen Traum.
Sie sah eine große Zahl von Fabelwesen, die sich ihr näherten. Angst kroch in ihr hoch, denn sie kamen von allen Seiten auf sie zu.
Doch plötzlich trat aus der Menge ein großer, kräftiger Greif hervor. Sein Körper glich dem eines Löwen, doch er hatte Flügel und einen scharfen Schnabel, der ihn wie einen riesigen Vogel wirken ließ.
„Hab keine Angst“, sagte der Greif mit sanfter Stimme. „Wir wollen dir nichts tun. Aber wir brauchen dringend deine Hilfe! Du musst morgen in aller Frühe zu deiner geheimen Lichtung im Wald kommen. Dort werde ich dir alles erklären.“
Sein Blick wurde ernst.
„Es ist sehr wichtig. Bitte, komm unbedingt!“
Dann verschwanden die Wesen im Nebel, und Emma wachte schweißgebadet auf.
Eigentlich wollte sie wach bleiben, aber die Erschöpfung übermannte sie, und bald fiel sie erneut in einen unruhigen Schlaf.
Kapitel 2
Am nächsten Morgen wachte sie früh auf und erinnerte sich sofort an ihren Traum. Sie wollte wenigstens nachsehen, ob an ihrer geheimen Lichtung irgendetwas war – oder war es einfach nur ein Traum gewesen? Schnell schrieb sie einen Zettel für ihre Mutter:
Liebe Mama,
ich muss etwas erledigen,
aber ich weiß nicht, wie
lang es dauert. Mach dir
bitte keine Sorgen.
In Liebe
EMMA
Nachdem sie sich angezogen hatte, machte sie sich auf den Weg zu ihrer Lichtung. Und tatsächlich! Dort wartete bereits der Greif aus ihrem Traum. Emma erschrak und wich zurück, denn sie hatte noch nie ein Wesen wie dieses gesehen – ein Geschöpf, das es eigentlich gar nicht geben konnte.
„Wer oder was bist du?“, fragte sie den rot-braun-gelb gefiederten Greif. „Ich bin ein Greif“, bestätigte dieser. „Und, wie ich bereits sagte, die Tiere und Fabelwesen benötigen deine Hilfe. Also sag mir bitte: Wirst du uns helfen?“
Emma zögerte und fragte schließlich: „Na gut. Aber wird das lange dauern? Meine Mutter macht sich bestimmt Sorgen um mich.“
„Ich weiß nicht, wie lange es dauern wird“, erwiderte der Greif. „Aber deine Mutter weiß Bescheid.“
Emma nahm all ihren Mut zusammen und trat vorsichtig auf das mächtige Wesen zu. Der Greif blickte sie freundlich an. Sie wollte helfen, aber ein mulmiges Gefühl blieb. Als sie ihn erreichte, streckte der Greif ihr seine Tatze entgegen. Zögernd ergriff Emma sie – und puff waren sie verschwunden.
Kapitel 3
„Wo … wo sind wir?“, fragte Emma verwirrt.
„Auf unserem Planeten Coruscum“, antwortete der Greif, der noch immer neben ihr stand.
Emma sah sich um und runzelte die Stirn. „Wie sieht es denn hier aus? Alles ist grau, und niemand lacht!“
Der Greif seufzte. „Das ist das Werk des bösen Königs Dracon. Einst herrschte er hier, doch niemand wollte ihn als König behalten, weil er so grausam war. Schließlich wurde er verjagt – doch das hier ist seine Rache.“
„Hat er etwa den König entführt?“, fragte Emma besorgt.
Der Greif nickte traurig und hielt Emma eine Schuppe entgegen, die rot leuchtete und golden schimmerte. Emma staunte, denn sie war wunderschön.
Plötzlich fiel der Blick des Greifen auf die Kette um Emmas Hals. „Woher hast du diese Kette?“
„Die hat mir mein Vater gegeben, bevor er verschwand“, sagte Emma leise und schloss ihre Finger um den Anhänger.
Kaum hatte sie ihn berührt, geschah etwas Unglaubliches – ihr Körper begann sich zu verwandeln. Federn wuchsen auf ihrer Haut, und sie nahm die Gestalt eines jungen Greifen an.
„Was… was passiert mit mir?“, rief sie erschrocken.
„Hab keine Angst, das ist ganz normal“, beruhigte sie der Greif. „Sobald ein Mensch unseren Planeten betritt, verwandelt er sich in ein Fabelwesen.“
Noch bevor Emma etwas erwidern konnte, begann ihre Kette zu glühen. Ein unsichtbarer Sog zog sie zu einem mit Steinen gepflasterten Platz. Dort, mitten auf dem Platz, erlosch das Licht – und plötzlich sah Emma eine Vision:
Vor ihr kämpften zwei Gestalten – der böse König Dracon und der gute König. Der leuchtende Vollmond warf sein Licht auf das blutige Spektakel.
Kapitel 4
Mit einem Ruck wurde Emma aus der Vision gerissen. Die ersten Sonnenstrahlen fielen auf ihr Gesicht.
Der Greif landete sanft neben ihr und bemerkte ihren erstaunten Ausdruck. „Was ist passiert?“, fragte er besorgt.
Emma brauchte einen Moment, um sich zu fassen. „Ich … ich hatte eine Vision. Ich habe gesehen, wie der böse und der gute König miteinander kämpften.“
Der Greif sah sie mit großen Augen an. Dann sagte er ernst: „Emma, du fragst dich sicher, warum diese Kette dich hierhergeführt hat. Der böse König Dracon sucht schon seit langer Zeit nach der achten Magie. Die Zahl Acht gleicht dem Zeichen für die Unendlichkeit – aber er weiß nicht genau, was diese Magie ist. Wir vermuten, dass es deine Kette ist. Viele, auch ich, glauben, dass Dracon unseren König entführt hat, weil er sich diese magischen Kräfte zu eigen machen will.“
Er sah ihr eindringlich in die Augen. „Also sei bitte sehr, sehr vorsichtig, falls du ihm begegnest! Mit dieser Kette kannst du nicht nur in die Vergangenheit und die Zukunft sehen, sondern auch an andere Orte.“
Emma starrte sprachlos auf ihre Kette. „Kann ich damit auch einen bestimmten Ort sehen?“
Der Greif nickte. „Ja, aber das musst du erst lernen. Komm mit, ich bringe dich in dein Zimmer.“
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