Cover: Im Glanz des Lichtes

Im Glanz des Lichtes
Gebete, Gedichte, Texte einer neuen Zeit


EUR 20,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 114
ISBN: 978-3-7116-0113-1
Erscheinungsdatum: 26.11.2024
Alte Muster und Glaubenssätze prägten Erika Katharina Hermann bis zu jenem Morgen, an dem sich ihr Leben für immer veränderte. In ihrem ersten Gedichtband teilt sie nun ihre spirituelle Reise und lädt dazu ein, die Herzen zu öffnen und neue Wege zu gehen.
Im Glanz des Lichtes


Nichts wird mehr sein, wie es einmal war!
Dieser Gedanke, war mein Resümee nach einem Erlebnis, das ich an jenem besonderen Morgen hatte. Bevor ich allerdings mit meiner Geschichte beginne, bitte ich Sie, liebe Leser, einen kurzen Moment innezuhalten und über folgende Frage nachzudenken. Welches Ereignis, hat Sie jemals so überwältigt, dass sie tiefsten Frieden und Liebe erfahren haben?
Ich stelle Ihnen diese Frage bewusst, denn ich möchte, dass Sie sich erinnern, und zwar an jenen Augenblick, der mit dem Verstand niemals begreiflich, sondern nur mit dem Herzen fühlbar ist. Es ist schwer in Worte zu fassen, wie man solch einer Erfahrung Ausdruck verleihen kann, dennoch begebe ich mich sehr gern auf die Reise meiner ganz besonderen Erfahrung. Dabei ist das Licht stets der ausschlaggebende Faktor für mich gewesen. In unserem Leben spiegelt es sich als Tag wider, in der Spiritualität hingegen als die Ewigkeit. Genau darum geht es in meiner Geschichte, um das ewige Licht und die wahrhaftige Liebe.

Mein Abenteuer begann mit dem Besuch eines Yogakurses vor circa vier bis fünf Jahren. Ich war von der ersten Stunde an sofort begeistert. Bis heute betreibe ich Yoga und kann es nur jedem empfehlen, denn es ist ein umfangreiches Paket, welches Körper, Seele und Geist beinhaltet. Da ich mit großem Eifer dabei war und es mir unglaublich viel Freude bereitete, wollte ich etwas tiefer in die Thematik einsteigen. Ich las Bücher darüber und informierte mich mehr denn je über Spiritualität. Circa ein halbes Jahr später geschah folgendes Ereignis, woran ich niemals geglaubt hätte. Dieses ist wohl mitunter auf meine Yogalehrerin Anita Arentz zurückzuführen, die mir bei einem Besuch, durch das Auflegen ihrer Hand, mein Drittes Auge öffnete. Was auch immer geschah, beziehungsweise wie es geschah, ist mir bis heute ein Rätsel. Die einzige Erklärung, die sich mir bot, ist, dass unsere Wege sich kreuzen sollten, weil es sich unsere Seelen so ausgesucht hatten. Bis heute haben wir ein sehr vertrautes und freundschaftliches Verhältnis, das ich sehr zu schätzen weiß. An dieser Stelle ein Dankeschön dafür. Nun aber zu meiner Geschichte:

An einem frühen Samstagmorgen wachte ich auf und empfing Licht in meinem Herzen. Es durchströmte meinen ganzen Körper und nahm mich mit auf eine mir unbekannte Reise. Eine so wundervolle, liebevolle, kraftvolle und friedliche Reise. Ich fühlte mich leicht und befreit, ein Zustand der Glückseligkeit. Ein unbeschreiblich schönes Gefühl, ein so großes Herz zu haben, welches sich öffnete. Ich ließ los und ging mit dem Licht der Liebe, befreit von allem, was nicht zu mir gehörte. Ich empfing Wärme, Kraft, enorme Energie und sog sie auf bis in die Fingerspitzen und Fußsohlen. Ich war pures Licht, ein wunderbares Gefühl. Ich hätte ewig in diesem Zustand verweilen können, in dieser Welt des Lichts, denn dies war, wie mir erst später bewusstwurde, eine Begegnung mit Gott. Doch irgendwann stand ich auf, gab mich dem Alltag hin und stellte schnell fest, dass nichts mehr wie früher war. Aufgeladen mit dieser Energie, startete ich in den Tag. Ich fühlte mich regelrecht beflügelt. Dieser Zustand hielt circa eine Woche an. In besagter Zeit geschahen unfassbare Ereignisse, die mit dem Verstand niemals begreiflich sind. Ich nahm die Natur, den Wald, die Tiere, meine Mitmenschen, einfach alles, wesentlich freundlicher, bunter und friedvoller wahr. Ich freundete mich mit unserem Nachbarshund an und spielte mit ihm, obwohl ich Angst vor Hunden hatte. Zu diesem Zeitpunkt empfand ich tiefsten Frieden, in mir und meinem Umfeld, denn ich empfing Liebe. Dort gab und wird es auch niemals Streit, Neid oder Hass geben. Ich war im Einklang mit mir, meinen Mitmenschen und der Natur. In dieser Zeit entdeckte ich Fähigkeiten an mir, von jenen ich niemals zu träumen gewagt hatte.

Ich begann Gedichte und Gebete zu schreiben, aus keinem bestimmten Grund, es geschah einfach. Wie eine Eingebung von „Oben“, wenn man so sagen möchte. Ich hatte das Gefühl, es seien nicht meine Worte, sondern Worte, die mir zu Teil wurden, um der Menschheit Liebe und Frieden zu vermitteln. Ihnen das Gefühl zu geben, dass es eine Macht jenseits unserer Vorstellung gibt, die uns immerzu mit offenen Armen empfängt, wenn wir es denn wollen. Eine Liebe und eine Bereicherung von unermesslichem Wert. Eine Präsenz, die nicht in Worte zu fassen, sondern einzig mit dem Herzen fühlbar ist. So schrieb ich also mit Freuden und Eifer immer weiter, es sprudelte förmlich aus mir heraus. Eine mir ungeahnte Gabe kam zum Vorschein, die ich schließlich mit meinen Freunden teilte. Sie waren begeistert und ermunterten mich dazu, weiterzuschreiben. Durch Marianne Röhrig, eine gute Freundin, die selbst auch schreibt, bekam ich schließlich den Hinweis auch Prosa zu schreiben. Anfangs fiel es mir etwas schwer, doch mit der Zeit wurde es immer leichter und bereitete mir unglaublich Freude. Nun habe ich die letzten drei bis vier Jahre einiges an Gedichten, Gebeten und Texten geschrieben und zudem ein einjähriges Fernstudium (Literarisches Schreiben) an der Cornelia Goethe Akademie absolviert. Wenn ich auf diese Zeit zurückblicke, kann ich es selbst nicht fassen, dass all diese Dinge geschehen sind, denn ich war zu keiner Zeit ein Mensch der vielen Worte und schon gar nicht des Schreibens.

Ein Grund mehr für mich an Wunder zu glauben, denn ich habe sie tatsächlich erlebt. Mit diesen Worten fällt mir gleich ein Zitat aus der Bibel ein: „ALLE DINGE SIND MÖGLICH, DEM DER DA GLAUBT“ (Markus 9,23b).“ Der Glaube versetzt bekanntlich Berge und wenn wir uns diesem hingeben, so wird uns nichts mehr als unmöglich erscheinen. Wir werden in Dimensionen geführt, welche mit unserem Verstand in der Tat niemals begreiflich sind. Im Grunde tragen wir alle Gaben und Fähigkeiten in uns, wir müssen sie nur zum Vorschein kommen lassen, sie wieder entdecken. Als Kind erschien uns alles ganz einfach, wir machten uns keine Sorgen über Dieses und Jenes, nein wir ließen uns vom Leben tragen. Wir gaben, uns der göttlichen Führung hin, im Glauben, dass alles gut ist. Wir hatten dieses Urvertrauen, das vielen von uns Menschen im Erwachsenenalter verloren gegangen ist. Natürlich spielt die Erziehung, Umwelteinflüsse, aber auch einschneidende Ereignisse eine bedeutende Rolle. Doch wie dem auch sei, wir sind Seelen, die sich bewusst dazu entschieden haben, hier auf Erden als menschliche Wesen zu inkarnieren und unsere Erfahrungen zu machen. Dementsprechend haben wir unseren eigenen Rucksack, der speziell für uns gedacht ist, mitgebracht. Möge der ein oder andere den Gedanken haben, dass der Inhalt sehr schwer sei, so trägt doch ein jeder nur das, was er zu bewältigen vermag, dessen sollten wir uns bewusst sein. Vieles im Leben erscheint uns äußerst wichtig, nur uns selbst jedoch stellen wir sehr häufig in den Hintergrund. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum das so ist? Haben Sie sich bewusst die Frage gestellt, warum Sie häufig in dieser Scheinwelt leben? Nur das Drumherum so wichtig erscheint? Die Arbeit, materielle Dinge etc … Damit wird häufig verdrängt, was uns Menschen schwerfällt, nämlich sich mit uns selbst zu befassen. Erneut könnte ich Ihnen die nächste Frage stellen: „Wann haben Sie sich zuletzt Zeit für sich selbst genommen, um zum Beispiel ein schönes Buch zu lesen, einfach nur Musik zu hören oder in die Natur zu gehen? Nur Sie für sich allein, ganz bewusst der Hektik des Alltags zu entfliehen, um wieder Kraft zu tanken.
Wie man deutlich wahrnehmen kann, befasse ich mich seit meinem besonderen Ereignis etwas tiefer mit der Thematik über den Sinn des Lebens. Es ist mir ein großes Anliegen, Menschen zum Nachdenken anzuregen, um mehr zu sehen, als mit bloßem Auge erkennbar ist. Denn wer lernt, auf sein Herz zu hören, eventuell auch mit ihm zu sehen, wird die Welt völlig anders wahrnehmen. Es werden Türen geöffnet, die als verschlossen galten, und Menschen treten in unser Leben, welche sich auf unserem Weg als treue Begleiter und gute Freunde, aber auch Helfer herausstellen. So begeben wir uns also immer wieder auf unbekannte Reisen, durchqueren Berge und Täler mit dem Gedanken, dass der Weg das Ziel ist. Denn es gibt immer etwas zu lernen, Aufgaben zu erfüllen und Herausforderungen zu meistern, um den für uns besagten Rucksack zu erleichtern. Viele Dinge geschehen in unserem Leben, sei es das Erfahren einer Krankheit oder der plötzliche Verlust eines geliebten Menschen und dann stellen wir uns die Frage „Warum?“ Aber warum hinterfragen wir uns immer erst nach solch einem Schicksalsschlag oder nach Krankheit? Warum befassen wir uns nicht früher mit unserer Persönlichkeit? Solange es uns an nichts mangelt, fahren wir in dem Zug weiter, der oftmals geradeaus führt. Wir blicken zwar aus dem Fenster, lehnen uns jedoch nicht hinaus. Was ich damit sagen möchte, ist, dass es immer einfacher ist, den leichten Weg zu gehen, bis man schließlich an einen Punkt gelangt, der dazu auffordert, das Leben auch mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Sich für die wesentlichen Dinge Zeit zu nehmen, sich damit zu befassen was wirklich wichtig ist, für sich selbst und für seine Mitmenschen. Denn wie heißt es so schön: „Wenn es mir gut geht, geht es auch dir gut!“ Positivität kann sich übertragen, Lachen ansteckend sein und somit Glücksgefühle ausschütten, welche dem Gegenüber wiederum zum Glücklichsein verhelfen. Im Grunde ist es relativ einfach, wenn man sich dem Fluss des Lebens hingibt, nicht nur verdrängt, sondern erkennt, was wirklich wichtig ist.
Dabei steht die Liebe immer im Vordergrund, sie ist das alles Entscheidende, denn ohne sie erscheint alles nichtig. Sie lässt Herzen höherschlagen, sie verbindet, löst Streit und Neid, sie teilt und gibt. Sie ist Nahrung für Körper, Seele und Geist. Durch sie, blicken wir über unseren Tellerrand und fühlen mit dem Herzen. Wenn das Herz einmal geöffnet ist, so geht man mit einem ganz anderen Gefühl durch die Welt. Man spürt eindeutig die Verbindung zu allem, was ist, und weiß, dass man Teil des Großen und Ganzen ist. Liebe ist wie Magie, sie gleicht einem Zauber, bei dem man sich den Trick nicht erklären kann. Man fragt sich, wie das möglich sei, kommt aber nicht auf das Geheimnis, denn das kennt nur der Magier allein. Das Geheimnis der Liebe, kennt der Liebende allein, mit dem Unterschied, dass er den Trick nicht üben, sondern nur auf sein Herz hören muss, so geschieht alles von ganz allein. Der Zauber nimmt seinen Lauf, denn der Verstand ist längst ausgeschaltet. Das Geheimnis wird bereits gelebt. Diese besagte allumfassende Liebe geht so weit, dass wir eine ganz andere Schwingung wahrnehmen. Wir werden regelrecht getragen und gelangen in Felder unseres gleichen. Was bedeutet das? Es ist ganz einfach in Worte zu fassen. Wer das Sprichwort „Gleich und gleich gesellt sich gern“ kennt, weiß sofort, worauf ich hinaus möchte. Man begegnet Menschen, die ebenso fühlen, schwingen und sich ähnlich sind. Man wird immer häufiger auf sie treffen, denn was man aussendet, wird auch empfangen werden. Wenn wir also Liebe aussenden, kommt Liebe zurück. Senden wir Neid und Streit aus, so kehrt auch Neid und Streit zu uns zurück. So ist es mit allem, was wir ausstrahlen beziehungsweise aussenden.

Dazu müssen wir uns nicht immer großartig äußern, allein unsere Gedanken können vieles verursachen. Durch die Macht unserer Gedanken können wir vieles beeinflussen. Wenn die gesprochen Worte noch hinzukommen, wird all das noch bestärkt. Nehmen wir als Beispiel ein Gebet. Ein Gebet hat eine enorme Aussagekraft, wenn es richtig angewandt wird. Man muss sich der Vision und der Macht des Wunsches, um den man bittet, hingeben, sich für den Augenblick ganz darauf fokussieren und fühlen, denn schließlich bestimmt der Geist die Materie. Ihr Geist ist es, der über Ihre Gedanken, Ihren Körper und Ihren Gesundheitszustand herrscht. Über Drama oder Weisheit, über Zweifel oder Gewissheit. Natürlich, werden nicht all Ihre Wünsche, die Sie im Gebet äußern, sofort am nächsten Tag eintreffen, das bedarf Zeit, Geduld und Disziplin. Da dies jedoch nicht immer einfach ist, haben wir hierfür, sowie auch für viele andere Dinge im Leben, Helfer an unserer Seite, die uns zur Verfügung stehen. Ein jeder kennt wohl den besagten Schutzengel, auf den man vertrauen kann, doch das ist nur einer von vielen weiteren Lichtwesen, die wir zu jeder Zeit um Hilfe und Unterstützung bitten können. Wir müssen es nur tun und schon werden sie für uns da sein. Gerade in den schwierigsten Stunden, scheinen sie unsere Retter und Tröster zu sein. Sie sind immer bei uns, sowohl bei Freud als auch bei Leid. Es gilt auf ihre Botschaften zu achten, sie als solche wahrzunehmen und sich diesen hinzugeben. Sie verhelfen uns in jeglichen Situationen und weisen uns den Weg. Eine Verbindung zu diesen besagten Lichtwesen und zu Gott, ist von enormer Wichtigkeit, die einen hohen Stellenwert in unserer aller Herzen haben sollte, um die Welt friedvoller und liebevoller zu gestalten. Mutter Erde und allen Lebewesen dankbar zu begegnen, denn schließlich sind wir alle „EINS“, dessen sollte sich die Menschheit bewusst sein. Nur wer das versteht, weiß, dass die wahre Essenz des Lebens, die LIEBE ist!
m Anhang nun einige Gebete, Gedichte und Texte, die mein besagtes Erlebnis widerspiegeln. Sie entspringen tiefster Schöpferkraft, erwärmen das Herz und regen zum Nachdenken an. Gebete sind uns gegeben, um in die Stille zu gehen und nachzuspüren. Wer sich ihnen hingibt, kann die Wärme und Energie deutlich wahrnehmen. Ein wahrer Kraftspender und Herzenswärmer für den Alltag.
Lassen Sie sich beim Lesen von Ihrem Herzen führen und Sie werden alles Niedergeschriebene verstehen.

Dieses Gedicht basiert auf meinen Gefühlen, die ich an jenem besagten Samstagmorgen empfand.




Die Pforte


Einst öffnetest du mir eine Pforte,
zu jenem wunderschönen Orte,
dort wo alles einst begann,
ich mich meines Glaubens zu dir besann.

In Liebe kamst du mir entgegen,
erteiltest mir dann deinen Segen,
welcher meines Weges führte,
mein Herz mit tiefstem Frieden berührte.

Ich wusste nicht, wie mir geschah,
plötzlich warst du mir ganz nah,
durchströmtest mich mit deinem Licht,
ein Lächeln erfüllte mein Gesicht.

Meine Gedanken, unverhofft klar,
mein Geist, die Seele freudetrunken war,
mein Körper in Lebendigkeit getaucht,
einzig und allein hatte ich dich nur gebraucht.

Von jenem Dunkel mich befreitest,
mich deiner Güte stets begleitest.
An jedem meiner Lebenstage,
ich hierfür einmal Danke sage.




Göttliche Macht


Licht empfangen der göttlichen Macht,
jene in stetiger Liebe über uns wacht.
Gebadet, gebettet, in goldenem Glanz
der Seele, des Geistes freudiger Tanz.

Alles rein besetzt mit Frieden,
im Einklang sich die Körper wiegen.
Kein Zwiespalt, weder Hast, noch ein Ringen,
einzig der Lichtwesen hellstes Schwingen.

Niemand untergeordnet, gar gebrechlich,
das Leben frei, der Mensch unbestechlich.
Diese Sphären, an Schwingungen reich,
die Seelen zart, die Herzen weich.

Dort thront der Glaube, der alles hält,
den Wesen, welche diese Welt gewählt.
...

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