Cover: Der andere und ich

Der andere und ich
Mein Vater - der große Fremde


EUR 20,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 264
ISBN: 978-3-7116-0131-5
Erscheinungsdatum: 16.12.2024
Axel Schauder gewährt in seinem biografischen, spannenden Roman nicht nur Einblicke in seine bewegte Kindheit, sondern er führt auch aus, wie es ihm im weiteren Verlauf seines Lebens erging, nicht nur in Bezug auf seinen Vater, zu dem er von Anfang an eine problematische Beziehung hatte.
Vorwort


Ich gehe vom Haus meiner Großeltern, das in einem Dorf in der Nähe von Dresden steht, über die Straße. Auf der anderen Seite angekommen, überquere ich eine kleine, schmale, alte, rostige Eisenbrücke mit Geländer und Holzbohlen, die über einen Mühlgraben hinweg auf einen Wiesenhang führt. Dort lege ich mich hin. Erst langsam setzt sich mein kleiner magerer Kinderkörper, noch nicht ganz vier Jahre alt, in Bewegung, kullert seitlich den Hang abwärts, schneller werdend, immer schneller und schneller und dann noch schneller, schließlich wieder langsamer, und nun ist die ganze Freude schon vorbei. Jetzt liege ich auf der Wiese im hohen Gras, ganz still, die Beine und Arme ausgebreitet, den Blick in Richtung Himmel, wo die weißen Wolken vom Wind getrieben werden, sich immer neue Fantasiefiguren bilden, die bald wieder vergehen, neuen Formen Platz machen, die sich wiederum auflösen, in der Kinderfantasie aber hängen bleiben, um dort zu Geschichten zu werden; wie Figuren, die sich aneinanderreihen, eben immer Geschichten werden.

Neben mir ein alter Apfelbaum, schon etwas windschief, seine zahlreichen Früchte sind noch nicht ganz reif, aber es dauert nicht mehr lange; es sind Augustäpfel und wir haben Juli, genauer, Juli 1948. Es werden kleine rotgestreifte Äpfel sein, mit einem Duft, der mir mein ganzes Leben lang unvergessen bleiben wird. Intensive Düfte, die man in der Kindheit einmal eingeatmet hat und die in Verbindung mit prägenden Erlebnissen stehen, wird man nie wieder los. Sie werden dich, wo immer sie dir später begegnen, in allen Lebenslagen an eben diese prägenden Begebenheiten erinnern. Noch jetzt, nach über siebzig Jahren – das Kullerspiel habe ich damals oft gemacht und der alte Apfelbaum steht immer noch – erscheinen mir jene Wolkenbilder, wenn ich diese Äpfel esse.

Damals lag ich manchmal lange so im Gras, anfangs etwas schwindelig, nach und nach Kinderträume zulassend – nicht nur fröhliche. Gedanken, auch an meine Mutter, die ich in dieser Zeit selten sah. Sie war meistens unterwegs, zum Beispiel, um im Tauschhandel mit Bauern irgendetwas Essbares zu ergattern, denn Geld hatten wir nicht, oder um mit anderen Frauen abgeerntete Felder zu „stoppeln“. Dann kam sie manchmal am Abend mit einer kleinen Tüte Getreideähren nach Hause, nach vielleicht zehn oder fünfzehn Stunden Abwesenheit.
Was ihr, der damals jungen und wunderbaren Frau in dieser Nachkriegszeit unterwegs von russischen Soldaten angetan wurde, und wie sie dennoch die kleine Tüte mit Getreideähren oder mit vielleicht zehn Kartoffeln oder fünf Möhren oder drei Eiern mit nach Hause bekommen hat, das haben wir nie erfahren. Darüber schwieg sie ein Leben lang. Doch manchmal sah ich sie, den versteinerten Blick ins Leere gerichtet, Tränen auf ihren Wangen, da hatte ich fast Angst vor ihr. Meine Großmutter vermochte bei ihr diese „Starre“ zu lösen, indem sie sie einfach wortlos in den Arm nahm, bis es aufhörte. Vorübergehend. Wirklich hat es nie aufgehört – bis zu ihrem Lebensende nicht.

Oder Gedanken an meinen Vater, den ich damals noch gar nicht kannte, nur aus Erzählungen, da er immer noch in russischer Kriegsgefangenschaft war. Wie er wohl aussah? Ob und wann er zurückkommen würde? Ob er mich in den Arm nehmen würde, wie das die Väter anderer Kinder im Dorf taten?

Ich hatte in der damaligen Zeit einen anderen, mich prägenden Menschen: meinen Großvater. Nie in meinem späteren Leben ist mir eine Person begegnet, die so viel Güte ausgestrahlt hat wie dieser Großvater und ganz besonders mir gegenüber. Kein lautes Wort, kein Geschimpfe, nichts, was mich je hätte verletzen können.
1952 – ich war gut 7 Jahre alt – ist er gestorben und man hat mir „aus Rücksicht gegenüber dem Kinde“ verboten, an seiner Beerdigung und Trauerfeier teilzunehmen. Ich habe diese gut gemeinte, aber für mich fatale Entscheidung meiner Eltern bis heute nicht verwunden.

1993, also 41 Jahre später – alles DDR-Unwesen war überstanden – da habe ich zusammen mit meiner Frau das alte Haus meines Großvaters zurückgekauft. Es war eine nahezu unbewohnbare Ruine. Das Grundstück war zur Müllhalde verkommen. Aber es ist mein Geburtshaus, und viel wichtiger, es ist das Haus meines Großvaters. Den Mühlgraben mit der Brücke gibt es nicht mehr und aus der Obstwiese ist bewaldetes Unland geworden.

Der Wiederaufbau hat zwei Jahre gedauert und anstelle der ehemaligen Waschküche steht jetzt ein zweites kleines Häuschen, in dem wir dann und wann Ferien machen.
Dort ist mir dann der Großvater – nach inzwischen sieben Jahrzehnten – wieder nahe. Wie er mit mir im Garten spielte, dem Garten übrigens, den wir zum Entsetzen aller „Fachleute“ wieder so angelegt haben, wie er ihn einst hinterlassen hat. Oder wie ich auf dem Gepäckträger seines alten Fahrrades sitzend, mit ihm ins Dorf fahren durfte:
„Mach immer die Beine ganz breit, damit sie nicht in die Speichen kommen!“

Oder wie ich mit ihm spazieren gehen durfte, er mit Gehstock, ich an seiner Hand, mit Tirolerhut auf dem Lockenkopf.

Und der Apfelbaum?

Irgendwann haben wir uns entschlossen, wieder eine Obstwiese anzulegen, so wie sie damals war. Alle Waldbäume mussten gefällt werden und die kleine ehemalige Wiese trat allmählich wieder zutage.

Und wer stand da ganz am Rande auch noch? Eine Baumruine, nur noch bestehend aus mächtiger Rinde, schiefer noch als damals schon, von außen bemoost, von innen hohl – der Apfelbaum! Große, tote Äste rings herum, aber die Krone ganz oben noch mit Leben erfüllt und – man glaubt es kaum – sogar einige kleine rotgestreifte Äpfel tragend. Und der Duft erinnert an die weißen Wolkenberge meiner Kindheit.

Lange kann er wohl nicht mehr stehen, aber an seiner Seite, ganz unten, wächst aus der Wurzel ein Wildtrieb, wird das ein neuer Apfelbaum?

Ein Fachmann hat diesen Wildtrieb inzwischen mit Reisern des alten Baumes veredelt, damit die Sorte und der Duft auch dann erhalten bleiben, wenn der alte Baum eines Tages in sich zusammengefallen ist.

Und?

Einige Reiser des alten Baumes habe ich im Jahr 2012 mit nach Hause, nach Nordfriesland, genommen. Gärtner Boysen hat ein kräftiges junges Bäumchen damit veredelt, was auch geglückt ist.

Der Apfelbaum lebt also weiter, der alte wohl nicht mehr lange. Und der Duft, der die Kindheitsträume beflügelt hat, bleibt erhalten. Er kann jetzt andere Kinderherzen erfreuen, denn die weißen Wolken ziehen immer noch, regen immer noch zum Träumen an, bilden immer noch Figuren, die ebenso schnell vergehen, wie sie entstanden sind, und aus denen Geschichten werden, auch wenn sich die Zeiten geändert haben und damit auch der Inhalt der Geschichten.




I. Teil




1. Kapitel:
Heimgekehrt


Er kam die Treppe herauf, die in das Dachgeschoss führte. Dort befand sich das Kinderzimmer, das ich mit meiner Schwester teilte, die vier Jahre älter war als ich. Ein kleines Zimmer, der Fußboden mit einem Strohteppich belegt, zwei hintereinanderstehende Kinderbetten, darüber auf der schrägen Zimmerdecke Märchenfiguren, die meine Mutter gemalt hatte. Zum Garten hin zwei nebeneinanderliegende Rundbogenfenster, durch die ich von meinem Bett aus nachts manchmal den Mond sehen konnte; Vorhänge gab es nicht, auch keine Heizung. Wir bekamen Ziegelsteine ins Bett gelegt, die vorher am Wohnzimmerofen aufgeheizt wurden und mit einer Sofadecke umhüllt waren, damit man sich im Bett die Füße nicht verbrannte, jedoch die Wärme möglichst lange anhielt.
Es war Winter, Winter 1949, spät in der Nacht. Wir hatten schon den ganzen Tag auf ihn gewartet, aber vergebens. Es hatte keine Nachricht von ihm gegeben, wann er eintreffen würde. Wie auch! Telefonleitungen waren in unserem Dorf nicht mehr vorhanden. Soweit es früher, vor dem Krieg, mal welche gegeben hatte, waren sie zerstört und die Apparate waren von den Russen mitgenommen worden. Legal oder illegal, das weiß niemand mehr.
In seinem Telegramm, das tags zuvor bei uns eingetroffen war, stand keine Ankunftszeit.
Uns: Das waren mein Großvater Albert, meine Großmutter Dora, meine Mutter, genannt Strickchen, meine Schwester Ada und ich.
Aber nun war er da. Seine Schritte kamen langsam näher, er hatte Knobelbecher an, die schmale, alte, ausgetretene Holztreppe quietschte viel lauter, als sie das tat, wenn wir hinaufrannten. Hinter ihm her kam meine Mutter.
Nun trat er in unser Kinderzimmer. Er war groß, fast zwei Meter, aber abgemagert. Vier Jahre russische Kriegsgefangenschaft – davon ein großer Teil in Sibirien – hatten ihm übel zugesetzt. In den zehn Jahren, die nun seit Kriegsbeginn vergangen waren, hatte er nur zwei- oder dreimal Fronturlaub, das letzte Mal im Frühjahr 1944, danach war er nicht mehr gekommen. Ich wurde daraufhin im Dezember 1944 geboren, er hat mich also nie zuvor gesehen.
Er trug noch immer die alte, inzwischen schäbig gewordene Unteroffiziersuniform. In der einen Hand hielt er seine Mütze, mit der anderen fuhr er vorsichtig über meinen Lockenkopf und sah mich lange an. Dann sagte er:
„Das ist also mein Sohn!“
War er enttäuscht? Fast schien es so. Hatte er sich ein gesundes, fröhliches Kind vorgestellt? Und nun das? Ein von Ruhr, Nachkriegshunger und Rachitis gezeichneter schwerhöriger, eher ängstlicher und ein wenig linkischer Junge? Der so gar nicht in das väterliche Hoffnungsbild passte?
Ich hatte noch obendrein gerade schweren Keuchhusten und eine langwierige Mittelohrvereiterung hinter mir. Man musste von da an laut mit mir reden. Dennoch habe ich meistens nur wenig verstanden, am ehesten noch meinen Großvater, dessen sonore Stimme mit baltischem Akzent mir am deutlichsten vorkam.
Meine Mutter stand hinter meinem Vater und sagte nichts. Er sagte:
„Ich habe dir etwas mitgebracht.“
Er knöpfte die rechte Jackentasche auf, fuhr hinein und zog einige in Pergament eingepackte Stücke Würfelzucker heraus. Wochen vor seiner Entlassung hatte er begonnen, bei den Mitgefangenen Brot gegen diesen Würfelzucker einzutauschen, um ihn seinen Kindern als Geschenk mitzubringen. Er legte die kleinen Päckchen in meine Kinderhand. Ich konnte damit jedoch nichts anfangen, denn ich hatte noch nie zuvor Würfelzucker gesehen.
Dann ging er weiter zu meiner Schwester. Er hob sie aus dem Bett, nahm sie in seinen Arm, küsste sie, es war eine unbeschreibliche Wiedersehensfreude. Er saß lange auf ihrer Bettkante und sie auf seinem Schoß. Er langte erneut in seine Jackentasche und da kamen weitere eingepackte Würfelzuckerstücke zum Vorschein. Sie lachten und scherzten. Es hörte gar nicht auf, bis meine Mutter mahnte, dass die Kinder jetzt wohl schlafen sollten. Erneut ging er langsam, den Blick auf mich gerichtet, an meinem Bett vorbei; meine Mutter hinter ihm her, sie gab mir einen Gutenachtkuss, danach schlossen sie hinter sich die Tür. Ich hörte beide noch die Treppe hinuntergehen, dann war alles still. Meine Schwester ist wohl bald eingeschlafen, ich aber habe noch lange wach gelegen und hatte Sehnsucht nach meinem unendlich geliebten Großvater, der mit Bedacht an dieser Begrüßung nicht teilnehmen wollte und mir an diesem Abend sehr gefehlt hat.




2. Kapitel:
Wer ist da heimgekehrt?


Er wurde 1917 in Gabel, Kreis Guhrau, in Schlesien geboren und wuchs in einem gutbürgerlichen, sehr strengen Elternhaus auf. Sein Vater war Lehrer, seine Mutter eine ehrsame Bauerntochter. Der Heranwachsende war nicht gerade der Liebling seines Vaters, eher das Gegenteil. Er wurde oft gezüchtigt, ja regelrecht verprügelt, während man seine Schwester verwöhnte. Seine Mutter litt sehr unter dieser Ungerechtigkeit und unter dem väterlichen Jähzorn gegenüber dem Buben. Die Schwester starb mit elf Jahren an einer Kinderkrankheit, die mit hohem Fieber einherging, was die Eltern förmlich traumatisierte. Er, der Ungeliebte, bekam fortan auch noch den Schmerz der Eltern über den unsäglichen Verlust der Schwester zu spüren, das heißt, er konnte jetzt eigentlich machen, was immer er wollte, nie war es dem Vater recht, und ständig wurde er, besonders vom Vater, für Nebensächlichkeiten hart bestraft. Eines Tages hat er einmal aus Furcht vor Prügel nicht ganz die Wahrheit gesagt. Als sein Vater schließlich dahinterkam, ließ er ihm, nach der Züchtigung mit dem Rohrstock, zum Zeichen seiner Schande die Haare abschneiden, und nun musste er monatelang als Lügner, als Kahlkopf, rumlaufen. In der Schule wurde er daraufhin natürlich angesichts seiner Glatze gehänselt, wurde schnell zum Außenseiter und fand kaum noch Anschluss. Wie aber geht es einem, der von den Eltern, vor allem vom Vater derart gepeinigt wird, keine Schulfreunde mehr hat und auch keinen geliebten Großvater – so wie das bei mir ja der Fall war? Und was wird aus so einem Kind?
Anfang der 1930er-Jahre – längst hatte er sich aus diesem Elternhaus befreien können – war er nach Berlin gezogen und hatte das vermeintliche große Glück, ausgerechnet im Nobelhotel Adlon eine Lehrstelle zu finden. Jetzt lernte er erstmals das Leben von einer anderen, ganz neuen Seite kennen.
Im Adlon, nicht weit entfernt vom Brandenburger Tor und vom Reichstag, verkehrten hochgestellte Persönlichkeiten aus Politik, auch sehr verhängnisvolle, wie sich wenig später herausstellen sollte, aus Wirtschaft, Finanzwesen, Künstler aller Richtungen, auch und gerade aus dem emporkommenden Filmgeschäft und, nicht zu vergessen, der Hoch- und gelegentlich auch der Landadel. Das Adlon war für all diese Leute die erste Adresse. Es war mehr oder weniger ständig ausgebucht. Diese sogenannte Elite war in der damaligen Zeit des hereinbrechenden und sich ankündigenden Nationalsozialismus gerne unter sich. Man hatte andere Probleme als die der übrigen Bevölkerung. In diesen Kreisen gab es keine Arbeitslosigkeit, keinen Geldmangel, keine Angst, wie der nächste Monat bestritten werden sollte. Die Welt war in Ordnung, jedenfalls schien es so.
Und er war zwar nur Lehrling, aber er war da plötzlich mittendrin. Überall roch es nach Wohlstand, Geld spielte keine Rolle. Sparsamkeit, wie sie ihm in seinem biederen Elternhaus vorgelebt wurde? Vergiss es!
Inzwischen war er zu einem jungen, stattlichen fast Einmeterneunzigmann herangereift. Ein Jungmädchenschwarm! Er trug jetzt, kaum sechzehnjährig, schon ein Oberlippenbärtchen, das war Mode; die gewellten Haare links gescheitelt und mit Pomade auf Hochglanz gebracht. Tagsüber, und zum Teil auch abends, kellnerte er, lernte dabei Manieren, das war wichtig, denn davon hing ja auch die Höhe der Trinkgelder ab, aber – nicht weniger wichtig – ebenso die Zuneigung junger Damen.

Unter das erlauchte Adlon-Publikum mischten sich mitunter auch Studenten oder, was immer seltener vorkam, höhere Töchter aus dem kaum noch vorhandenen, wohlhabenden Mittelstand, aber immerhin, es gab sie noch, und sein Anblick, sein Benehmen, seine gesamte Erscheinung waren ihnen nicht gleichgültig.
Häufig hielt man sich im Nachmittagscafé des Hotels auf, einem erlesenen Saal mit Blick auf die breite gepflasterte Straße, die zum Reichstag führt. Bei einem bescheidenen Kännchen Kaffee, das sich selbst Studenten dann und wann leisten konnten, ließ es sich in dieser Wohlstandsatmosphäre aushalten. Da traf man sich zum Plaudern und genoss für ein paar Stunden die große Welt.
...
5 Sterne
Der andere und ich - 22.06.2025
telkeke

Ich habe gerade vom selben Autor das Kinderbuch "Die kleine Kuh Berta" gelesen bzw. vorgelesen. Das Buch ist so hübsch gestaltet und hat mir sehr gut gefallen! Deshalb hat mich das erste Buch des Verfassers interessiert, obwohl das kein Kinderbuch ist! Auch dieser Roman "Der andere und ich" hat mich sehr gefesselt und berührt.

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