Cover: Da war noch was

Da war noch was
Heitere, traurige und andere Geschichten rund um den Jakobsweg


EUR 28,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 198
ISBN: 978-3-99130-870-6
Erscheinungsdatum: 04.08.2025
Ein Muss für Pilger, Möchtegernpilger und Nichtpilger. Heiter, besinnlich, authentisch, kritisch und niemals moralisierend. Eine zum Nachdenken anregende, aber auch humorvolle Reise auf dem Jakobsweg mit topografischen und emotionalen Höhen und Tiefen.
Prolog


Ich war auf dem Jakobsweg. 2400 km zu Fuß quer durch Europa von den Alpen bis zum Atlantik.

Studierte Köpfe behaupten, man müsse die Komfortzone manchmal verlassen, um vorwärtszukommen.

Ich war mir gar nicht bewusst, dass ich die Komfortzone verlassen hatte. Ob die Wirkung die gleiche ist?

Wie dem auch sei. Ein Held bin ich deswegen nicht.

Der Jakobsweg bringt keine Helden hervor und pilgern sie noch so weit. Echte Helden tun etwas Wertvolles für ihre Mitmenschen. Hunderttausende von Pilgerinnen und Pilger vor mir sind schon in Santiago de Compostela angekommen und weitere Millionen werden es uns gleichtun.

Darüber schreiben wollte ich nie, auch nicht, als andere Mitpilger mich dazu ermuntert haben. Es sollte eine private Erfahrung bleiben. Aber irgendwann, kurz bevor ich die letzten 500 km in Angriff genommen habe, habe ich gespürt, dass ich es trotzdem tun muss. Also habe ich es getan.

Doch wie kommt man überhaupt dazu, solche Strapazen auf sich zu nehmen und quer durch die Schweiz, Frankreich und Spanien zu pilgern? Ich weiß es nicht.

Eins vorweg: Religiöse Gründe sind es nicht. Ich bin zwar katholisch erzogen worden. Doch auch wenn nicht alles an der katholischen Kirche schlecht ist, habe ich im Verlauf meiner Kindheit halt schon eine Überdosis Religion abbekommen. Siebenmal die Woche zum Rosenkranz. Zweimal unter der Woche zur Schulmesse. Religionsunterricht. Auswendiglernen von Katechismus-Passagen, ohne den Inhalt zu verstehen. Jeden Sonntag zur Messe. Ministrieren. An großen Feiertagen auch noch in die Vesper. Mindestens einmal pro Monat zur Beichte. Das volle Programm eben.

Was soll denn ein Schuljunge schon so Schlimmes anstellen, dass er es beichten muss? Kommt er tatsächlich nicht in den Himmel, falls er sterben sollte und vorher nicht gebeichtet hat? Ist das der Gott der Liebe, der seine eigenen Kinder zur Hölle schickt? Wahrscheinlich ist es genau die Summe solcher absurden Dogmen, die mich dazu veranlasst hat, mich von der Kirche zu distanzieren. Es kommt hinzu, dass zwei Personen in meinem Bekanntenkreis von Priestern missbraucht wurden. Und Priester, die Kinder in die Welt gesetzt haben, kenne ich ebenfalls.

Dass ich noch nicht aus der Kirche ausgetreten bin, hat damit zu tun, dass ich rechnen kann. Ein einziger Missbrauch ist ein Missbrauch zu viel. Da gibt es nichts schönzureden und nichts zu diskutieren. Ich will aber nicht alle über 400 000 Priester weltweit in die gleiche Schublade stecken. Sogar wenn Zigtausende sexuell übergriffig wurden, ist die große Mehrheit immer noch charakterfest. Meines Erachtens sollten die Fehlbaren gemäß ziviler Ordnung bestraft werden. Die Unbescholtenen achte ich weiterhin.

Es ist ein Zwiespalt. Generell kann ich auch mit anderen religiösen Institutionen nicht allzu viel anfangen. Trotzdem bezeichne ich mich als gläubigen Menschen. Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich nicht der Mittelpunkt des Universums bin. Im Gegenteil. Ich bin ein Nichts und überzeugt, dass es eine höhere Macht gibt, von der wir Menschen uns keine Vorstellung machen können, auch nicht die allergescheitesten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die so vieles erklären können. Ich nenne diese höhere Macht übrigens – wie alle Christen – „Gott“.

Vielleicht ist der größte Unterschied zwischen einem Atheisten, der nicht an Gott glaubt (und dafür glaubt, alles erklären zu können), und einem gläubigen Menschen, der – wie ich – nichts weiß und dafür so vieles glaubt, nur der, dass der Atheist sagt „Das Universum ist durch den Urknall entstanden“, während der Gläubige sagt: „Gott hat es urknallen lassen.“

Aber lassen wir das Thema Religion. Damit sollen sich gebildetere Menschen befassen. Kommen wir zu den möglichen Gründen für meinen Jakobsweg.

Es sind dies: Abstand gewinnen zum Alltag, denn ich bin Radiojournalist in der Sparte News und werde tagtäglich mit negativen Ereignissen konfrontiert, Grenzen ausloten, Abenteuerlust, sportlicher Ehrgeiz, vielleicht auch eine Prise spirituelle Erfahrung. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus all dem. Welcher Sparte der größte prozentuale Beitrag zufällt, lässt sich kaum ermitteln und variiert je nach Stimmungslage.

Einst – ich weiß nicht mehr genau wann – hatte ich vom Jakobsweg gehört und mir gesagt: „Das wäre doch etwas für dich!“

Einige Jahre später hat Roman – ein junger Bursche aus unserem Tal, den ich inzwischen persönlich kenne – den Jakobsweg absolviert und ich habe mir gesagt: „Das wäre doch etwas für dich!“

Irgendwann hat Hape Kerkeling sein berühmtes Buch „Ich bin dann mal weg“ herausgegeben und ich habe mir gesagt: „Das wäre doch etwas für dich!“

Wiederum einige Jahre später ist mein Schwager Lucas während eines längeren Urlaubs von Pamplona nach Santiago de Compostela gepilgert. Danach hat er voller Enthusiasmus darüber berichtet. Und ich habe mir gesagt: „Das wäre doch etwas für dich!“

Als ich diesen Satz selber schon nicht mehr hören konnte, habe ich mir gesagt: „Sag es nicht mehr, tu es ganz einfach. Spare es dir nicht für später auf. Später bist du vielleicht gar nicht mehr in der Lage, so etwas zu tun. Tu es jetzt!“ Und so habe ich’s getan.




Erster Abschnitt, 2019


Morissen (CH) bis Espalion (F)
Für mich war schon immer klar, dass ich nicht einfach einen der verschiedenen Caminos in Spanien durchwandern will, sondern dass ich von daheim aus in Morissen (Graubünden, Schweiz) losmarschieren möchte. Mein Endziel war auch nie Santiago de Compostela (das eigentliche Ziel der religiösen Pilger, wo der Heilige Jakob begraben sein soll), sondern immer Fisterra (Galizisch) oder Finisterre (Spanisch), was dazumal, als die Menschheit noch glaubte, die Erde sei eine Scheibe, als das westliche Ende der Welt (Finis-Terrae) angesehen wurde.

Meine Frau war einverstanden, ja hat mich sogar dazu ermuntert und meine beiden Töchter hatten ebenfalls nichts einzuwenden. So habe ich mit der Planung begonnen.

Da ich noch mitten im Arbeitsprozess stand, war auch schon von Anfang an klar, dass ich die über 2400 km nicht an einem Stück absolvieren könnte. Sie mussten in Abschnitten bewältigt werden, denn mehr als vier Wochen Ferien auf einmal konnte mein Arbeitgeber mir nicht gewähren.

3 × 4 Wochen, 3 × 800 km. Das war der Plan. Wäre das zu schaffen? Ich war vorher noch nie so lange gewandert und mit 57 auch nicht mehr der Jüngste. Würde schon klappen!

Um für den Tag X fit zu sein, habe ich den ganzen Frühling durch kleinere Wanderungen in meiner engeren Heimat, der Val Lumnezia und Umgebung, gemacht. Eine dieser Wanderungen hat mich über Pitasch nach Signina geführt. Wieso ich das speziell erwähne?

Signina ist ein kleiner Weiler, den ich jeden Tag von meinem Haus aus sehe. Er ist jedoch nur zu Fuß oder mit einer Luftseilbahn erreichbar. Ich habe zwar schon einige schöne Länder dieser Welt bereist, aber zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich bis anhin noch nie in Signina war. Dieser Klecks musste unbedingt getilgt werden.

Anfang Sommer 2019 habe ich eine längere Probeetappe gemacht, um zu schauen, ob ich für solche Strapazen auch tatsächlich geeignet bin. Ohne richtigen Rucksack, nur mit etwas Wasser, einigen Nüssen und Dörrfrüchten in einer kleinen Brusttasche, dazu etwas Kleingeld, bin ich von Morissen über Obersaxen nach Disentis gewandert. Nur der letzte Teil dieses Weges gilt als offizieller Jakobsweg. Aber das war mir egal. Ich wollte einfach nach Disentis, damit ich diesen Teil bereits hinter mir hatte, wenn es wirklich losging. Wo sollte es da Probleme geben? Ich bin ja einigermaßen ortskundig. Da braucht es weder Karten noch Kompass!

In einem Waldstück nach Sankt Martin in Obersaxen wusste ich, dass ich ins Tal runtermusste. Also nahm ich den Weg, der abwärts führte. Bin ja nicht blöd! Nach einigen Hundert Metern war der Weg jedoch zu Ende. Also musste ich zurück zur Kreuzung, von dort nochmals einige Höhenmeter absolvieren, um erst später nach Zignau runterzulaufen. Fängt ja gut an. Schon auf der ersten Etappe verlaufen. Ich war richtig sauer auf mich. Hat aber nicht lange angedauert. Nur wenige Stunden später habe ich mich für diese Fehleinschätzung auf der Terrasse der Ustria Placi Pign in Surrein mit einem Coupe Dänemark belohnt.

Am frühen Nachmittag bin ich in Disentis eingetroffen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgefahren. Wie ich es geschafft habe, in Ilanz vom Zug auf das Postauto umzusteigen, weiß ich heute noch nicht. Ich war nämlich todmüde und bin sofort eingeschlafen. Wahrscheinlich hat mich der heilige Jakob geweckt, damit ich ihm später die Ehre erweisen kann.

Am 6. September 2019 war es dann endlich so weit. Nach fast einem Jahr Vorfreude ging’s jetzt richtig los. Aber nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Geplant war, dass ich von Disentis (bis dort hatte mich meine Probeetappe geführt) über Rueras zur Etzlihütte rauflaufe und dort übernachte, um am nächsten Tag nach Amsteg runterzulaufen. Die Übernachtung war schon reserviert. Ich freute mich riesig. Spätsommer in den Bergen. Einfach nur wunderschön. Normalerweise. Aber: Am Morgen des 6. September 2019 bedeckte eine Schneeschicht die Val Milà. Zudem hatte es dichten Nebel. An einen Aufstieg war nicht zu denken. Sogar die Betreiber der Etzlihütte rieten mir davon ab. So musste mich meine Frau Bettina über den Oberalppass nach Amsteg fahren und dort fing dann mein erster Abschnitt des Jakobswegs richtig an.

Die beiden Etappen von Disentis nach Rueras und von Rueras nach Amsteg habe ich nach der Rückkehr noch nachgeholt. Mein Stolz hätte diese Lücke nicht zugelassen.

Übrigens hatten meine Frau und ich eine Abmachung getroffen: Während der Zeit, die ich unterwegs war, hatten wir keinen Kontakt! Keine Briefe, keine Telefonate, keine Kurznachrichten – nichts. So wie echte Pilger in früheren Jahrhunderten. Eine einzige Ausnahme hatten wir uns ausbedungen: Ich schickte ihr jeden Abend, wenn ich am Ort meiner Übernachtung angekommen war, eine SMS mit einem einzigen Wort: dem Namen der Ortschaft. So wusste sie immer, wo ich war. So hatte sie die Gewissheit, dass es mich immer noch gab und dass ich weitergekommen war. Doch sie durfte nie zurückschreiben. Daran haben wir uns gehalten. Der Beziehung kann es nicht geschadet haben. Mittlerweile sind wir schon über 30 Jahre verheiratet.

***

Amsteg bis Seelisberg war meine erste Etappe. Nichts Außergewöhnliches. Außer dass mir beim Aufstieg oberhalb von Bauen am Urnersee drei Mofafahrer entgegenkamen und neben ihren Mofas herliefen. Der Abstieg auf der verregneten, glitschigen Steintreppe war zu gefährlich.

Am nächsten Tag führte mich der Weg nach Stans. Keine allzu lange und auch keine sehr strenge Etappe. Ideal, um anzufangen. Wer sich nämlich zu früh zu viel zumutet, wird schon bald einmal mit Blasen und sonstigen Beschwerden „belohnt“.

Schon früh am Nachmittag saß ich auf der Terrasse eines Restaurants vor dem Dorfplatz in Stans und trank mein Bier. Gewöhnlich ist es mir ziemlich egal, was andere von mir denken. Aber heute fragte ich mich, was den Menschen, die ich beobachtete, wohl in den Sinn kommen könnte, falls sie mich ebenfalls beobachteten. Dass ich traurig sei? Einsam? Nachdenklich? Ich weiß, dass mein Gesichtsausdruck manchmal solche Überlegungen durchaus zulässt. Aber nichts davon traf wirklich zu. Traurig? – Überhaupt nicht! Einsam? – Vielleicht, aber nicht in einem negativen Sinne. So sehr ich die Gesellschaft auch liebe, so sehr bin ich manchmal gerne allein. Nachdenklich? Vermutlich. Ich denke oft nach. Die Gabe, vorzudenken, besitze ich leider nicht. Das Wort, das mich in diesem Augenblick jedoch am besten beschrieben hätte, wäre ganz einfach „glücklich“ gewesen.

In Stans verbrachte ich – nach einigen Jahrzehnten – wieder einmal eine Nacht im Stroh. Als Bub auf dem Maiensäss war das gang und gäbe und es war immer toll. Wenn der Heustall jedoch kalt ist und du nur einen Seidenschlafsack besitzt, dazu zwei dünne Militärdecken der Schweizer Armee, dann ist es nicht wirklich zu empfehlen. Denn die eine Decke musst du direkt auf das Heu legen, damit es dich nicht piekt, und mit der anderen kannst du dich zudecken. Brrrrr. An Schlaf war kaum zu denken. Du wartest nur auf den Morgen, willst frühstücken und loslaufen.

Der Wunsch, loszulaufen, war jedoch ein wenig zu groß. In der „Kälte des Gefechts“ hatte ich vergessen, meine Medikamentenschachtel einzupacken. In der Hoffnung, diese gar nicht zu brauchen, rief ich unterwegs die Hausherrin an und bat sie, die Schachtel mit den Medikamenten nach Lausanne zu meiner Schwägerin zu schicken. Dort wollte ich in den nächsten Tagen noch vorbei.

Die 28 km zwischen Stans und Giswil verliefen problemlos, was man von der Etappe zwischen Giswil und Oberried am Brienzersee nicht sagen kann. Kurz nach Giswil sollte es in Richtung Lungern gehen. Ging es auch. Jedoch nicht auf dem Jakobsweg. Die Signalisation des Jakobsweges ist in der Schweiz – um es nett auszudrücken – suboptimal. So gelangte ich zwischen Giswil und Kaiserstuhl auf einen gewöhnlichen Waldweg, der mich in eine falsche Richtung führte. Ich machte über 100 Höhenmeter umsonst, musste wieder runtersteigen, den anderen Weg hinaufsteigen, um dann die herrliche Aussicht auf den Lungernsee genießen zu können.

Dann war es daran, zu entscheiden, wo ich an diesem Abend übernachten wollte. Der Brünigpass sollte kein Problem darstellen und auch die Strecke bis Oberried am Brienzersee erschien mir noch machbar. Auf der Übernachtungsliste, die mir der Verein Jakobsweg Schweiz zur Verfügung gestellt hatte, stand die Telefonnummer eines Bed & Breakfast in Oberried. Ich rief an. Die Frau am anderen Ende sagte mir, sie würde demnächst ihre Nachtschicht antreten. Ihr Mann sei gerade auf einer Fahrradtour und würde erst spät zurückkehren. Aber kein Problem, sie lasse das Haus ganz einfach offen. Dann erklärte sie mir, wo die Dusche sei, welches Zimmer ich benutzen dürfe, und ging zur Arbeit. Nach einem anstrengenden Tag und einer gut achteinhalbstündigen Wanderung traf ich in Oberried ein und machte es mir gemütlich.

Am nächsten Tag beim Frühstück sagte ich der Hausherrin, dass sie aber ein ziemlich ausgeprägtes Menschenvertrauen habe. Ihre Antwort: Ich traue nicht jedem, aber Ihnen mit Ihrem Bündner Dialekt schon.

***

Inzwischen war ich schon fast eine Woche unterwegs. Durch meine guten Vorbereitungen waren Herz und Lunge gestärkt und es lief mir eigentlich gut. Auch hatte ich – wie vorne beschrieben – nicht allzu forsch angefangen und war von Blasen an den Füßen verschont geblieben. Aber an meine Gelenke hatte ich nicht gedacht. Sie meldeten sich immer lauter. Sechs- bis neunstündige Tageswanderungen mit etlichen Auf- und Abstiegen, das geht eben doch in die Knochen, auch wenn ich mir das nicht zugestehen wollte. Meine Vorbereitungswanderungen waren meistens kürzer gewesen und vor allem hatte es zwischen den einzelnen Abschnitten immer wieder Ruhetage gegeben. Diese fehlten nun gänzlich und dagegen protestierte mein Körper ganz heftig. Die Gelenke taten höllisch weh. Doch Rettung nahte in Form einer Badewanne. Wenn ich wählen kann zwischen Duschen und Baden, muss ich nicht lange überlegen. Ich war schon immer der Ansicht, dass ein warmes Bad Wunder wirke. Das sollte sich nun bestätigen.

Im B&B in Rüeggisberg hatte ich endlich die Gelegenheit, zu baden. Meine Vorfreude war so groß, dass ich schon in die Badewanne stieg, bevor das Wasser meine Hüften bedeckte. Für eine gute halbe Stunde war ich für die Außenwelt unerreichbar. Ich schwebte im siebten Himmel, respektive im aufgewärmten Quellwasser des Berner Mittellandes. Dann stieg ich aus, rieb mir die Gelenke mit einer Salbe ein und ging um etwa 9 Uhr schlafen. Bis zum nächsten Morgen um sieben wachte ich nicht auf und über Nacht geschah das Wunder: Sämtliche Gelenkschmerzen waren weg.
...
5 Sterne
Da war noch was... - 08.02.2026
Claudia Stutz und Ursula Martin

Ganz herzlichen Dank für das absolut geniale Buch. Ich durfte es meiner 84 jährigen Mutter vorlesen, die mit 70 am Ziel war. Ich hab den spanischen Teil noch vor mir. Wir haben miteinander gelacht, geweint, gelitten. So viele Erunnerungen wurden wach. Das Buch ist wärmstens zu empfehlen.Cars biars salids

5 Sterne
Auch für Nichtpilger - 24.10.2025
Roland E.

Da war noch was“ von Erwin Caduff ist weit mehr als ein klassischer Jakobsweg-Bericht. Mit humorvoller Leichtigkeit und ehrlicher Selbstreflexion erzählt Caduff von Begegnungen, Gedanken und kleinen Momenten, die das Unterwegssein so besonders machen. Auch wer sich nicht speziell für den Jakobsweg interessiert, findet in diesem Buch viele lebensnahe Beobachtungen, inspirierende Einsichten und Geschichten, die zum Schmunzeln und Nachdenken anregen. Ein lesenswertes Buch über das Reisen – und das Ankommen bei sich selbst.

5 Sterne
Fantastisches Buch absolut empfehlenswert - 01.10.2025
Irena Caduff-Riedi

Dieses Buch fesselt, fasziniert, regt zum Nachdenken an, enthält aber auch eine schöne Prise Humor. Es ist grundsätzlich in einfacher Sprache geschrieben, dennoch mit vielen speziellen "Effekten" und ist von enorm starker Ausdrucksweise. Gewisse Szenen sind dermassen emotional beschrieben, andere wiederum so authentisch und reel, wie der Autor selbst. Darf das behaupten, da ich Erwin schon seit Jahrzehnten kenne .... und schätze.

5 Sterne
Ein Weg, der nachklingt - 15.09.2025
Renate ter Horst

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an mitgenommen: humorvoll, ehrlich und warm. Ich habe laut gelacht, an anderen Stellen Tränen verdrückt und mehrfach Gänsehaut bekommen. Eine berührende Pilgerreise nach Santiago de Compostela mit viel Tiefgang, Sehr empfehlenswert.

5 Sterne
Ein Weg, der nachklingt - 15.09.2025
Renate ter Horst

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5 Sterne
Super - 14.09.2025
Elke

Durch seine Beschreibung konnte man sich gut in ihm hineinversetzen und mitfühlen .

5 Sterne
Super - 14.09.2025
Elke

Durch seine Beschreibung konnte man sich gut in ihm hineinversetzen und mitfühlen .

5 Sterne
Dieses Buch berührt, bewegt und erheitert. - 01.09.2025
Magdalena

In ehrlicher und direkter Sprache erzählt der Autor vom Leben am und abseits des Jakobswegs und verwebt seine Biographie mit den Erlebnissen am Weg. Ich habe es genossen das Buch zu lesen, in die Welt des Autors einzutauchen und dabei an meine eigene Reise am Jakobsweg rückerinnert zu werden. Schön!

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