Cover: Momshaming

Momshaming
1000 Wege sein Kind zu (v)erziehen


EUR 17,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 64
ISBN: 978-3-7116-0360-9
Erscheinungsdatum: 22.10.2025
Kindererziehung leicht gemacht? Von wegen! Kaum etwas im Leben fordert einen wie der eigene Nachwuchs. Zwischen den Bemühungen, dem Kind das Beste zu bieten und der davon stets abweichenden Realität bewegt sich dieses Buch – mit Herz, Verstand und viel Humor.
Vorwort

Ich kann die Kritiker förmlich hören, wie sie laut aufschreien: „Was bilde ich mir eigentlich ein!? Wie kann ich so etwas überhaupt sagen!? Eine Mutter spricht so nicht!“ Und Letzteres stimmt in gewisser Weise sogar: Mütter neigen dazu, die „unschönen“ Aspekte des Elterndaseins zu verschweigen. Wie ein ungeschriebenes Gesetz behalten wir Selbstzweifel oder gar „Fehler“ für uns. Wirft man einen Blick in die Regale gut sortierter Buchhandlungen, entdeckt man unzählige Ratgeber die einem den einen, richtigen Weg zur erfolgreichen Erziehung von Kindern erklären wollen. Ich hatte ständig das Gefühl, dass absolut jede andere Mutter auf dieser Welt ständig alles besser macht als ich selbst. Doch das stimmt so natürlich nicht. Und den einen, richtigen Weg gibt es genauso wenig. Menschen machen Fehler und lernen daraus … oder eben nicht. Mütter neigen nur aus irgendeinem Grund dazu, diesen Lernprozess zu vertuschen. Dabei wäre es für andere Mütter durchaus hilfreich zu wissen, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind. Das war die Intention dieses Buches. Nach fünfzehn Jahren Mutterschaft und so vielen Momenten, in denen ich an meinen Fähigkeiten zweifelte, empfinde ich persönlich die Kommunikation zwischen Müttern als besonders herausfordernd. Das anfängliche Glück über den eigenen Nachwuchs verwandelt sich in Stolz auf jeden noch so kleinen Fortschritt und artet letztendlich in einen Wettbewerb aus, bei dem jedes Kind besser, toller, schneller und klüger (Sie wissen, was ich meine …) sein soll als das jeweils andere. Dieses Verhalten von Müttern gegenüber ihren Leidensgenossinnen brachte mich dazu, die Zeilen der folgenden Seiten zu verfassen. Mein Ziel ist es jedoch nicht, andere Erziehungsmethoden oder -stile zu kritisieren. Das könnte ich gar nicht! Ich bin nun schon so lange Mutter und zweifle mindestens einmal täglich an meinen eigenen Methoden. Man muss also nicht jeden humorvollen Kommentar für bare Münze nehmen und ein riesiges Drama daraus machen. Um die Inhalte dieses Buches zu verstehen, braucht es drei wichtige Dinge:

Eine kurze Vorstellung meiner Wenigkeit. Ich werde die Informationen hier auf ein notwendiges Minimum reduzieren, keine Sorge.

Einige wichtige Vokabeln und Namen, die meiner Meinung nach jede Mutter in ihrem Wortschatz benötigt.

Eine gesunde Portion Humor und Selbstironie. Ich gehe Herausforderungen des Alltags immer gerne mit etwas Galgenhumor an. Dann lassen sich selbst die schwierigsten Situationen leichter bewältigen.

Dieser Anti-Erziehungsratgeber basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen und Glanzmomenten in der Erziehung meiner eigenen Kinder und den Beobachtungen anderer Eltern und deren Problemlösungsstrategien. Es ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man es nicht macht. Richtig gelesen! Im Gegensatz zu üblichen Erziehungsratgebern werde ich hier nicht erklären, warum Sie Ihr Kind nicht anschreien dürfen, wie Sie eine emotionale Bindung zu Ihrem Sprössling aufbauen, indem Sie ihn bis zum Bandscheibenvorfall herumtragen, und auch nicht, wie Sie andere Mütter beeindrucken können. Ich erzähle, wie es ist, Mutter für meine Söhne zu sein, mit Höhen und Tiefen, mit schönen und schrecklichen Momenten, mit Schuldgefühlen, Überforderung und vor allem mit einer eigenen Einstellung sowie einer persönlichen Sichtweise auf meine Erziehung. Die Weltverbesserer von heute neigen dazu, anderen Menschen ihre Meinung aufzudrängen. Es ist ja besser, wenn man sein Kind nicht anschreit … Ja, das ist es. Ich beglückwünsche Sie und Ihr Kind zu dieser harmonischen Kommunikation, falls das bei Ihnen immer funktioniert. Aber ich bin ein Mensch, und mein Erstgeborener ist mittlerweile ein Teenager, der in seinen Hormonen zu ertrinken scheint. Wir schreien also beide … Während in üblichen Erziehungsratgebern tolle Tipps und Tricks stehen, die Ihnen helfen sollen, mehr Geduld oder was auch immer zu haben, werde ich Ihnen meine größten Herausforderungen schildern und wie ich damit bisher umgegangen bin. Sie selbst können dann entscheiden, was man besser machen könnte. Möglicherweise fühlen Sie sich beim Lesen wie die beste Mutter aller Zeiten, zumindest im Vergleich zu meinem Straucheln durch dieses Abenteuer.

Ich wünsche jenen Lesern, die nicht immer alles ernst nehmen und auch mal über eigene Fehler herzhaft lachen können, viel Freude beim Lesen der folgenden Seiten. Und egal, wie sehr Sie gerade durchhängen, denken Sie immer daran: Irgendwann zieht jedes Kind von zu Hause aus … zumindest hoffe ich das. ;)



Eine Mutter stellt sich vor

Setzen Sie sich! Bloß keine Scheu! Warum ich hier mit meinem Glas Wein auf dem Boden sitze? Weil ich gerade einen Moment der Stille genieße und (ja … jetzt dürfen Sie lachen) ein bisschen die Hoffnung habe, mich wie ein Chamäleon dem Farbton des Bodens anzupassen, damit dieser Moment möglichst lange andauert.

Ich bin 33 Jahre alt und Mutter von zwei Söhnen (15 und 1). Sohn Nummer 1 erblickte das Licht der Welt also, als ich 18 Jahre alt war. Ich war jung und voller Energie. Mein kleiner Nachzügler überraschte uns zu einem Zeitpunkt, an dem ich tatsächlich dachte, ich hätte das Gröbste hinter mir. Nun ja … weniger jung und mit weit weniger Energie widme ich mich jetzt also Runde 2 der Kindererziehung. Aus dem doch erheblichen Altersunterschied meiner Söhne entstehen bereits jetzt sehr unterhaltsame Alltagssituationen. Beispielsweise musste ich erst kürzlich an einem gemütlichen Sonntagmorgen das Erbrochene beider Kinder aufwischen. Nicht etwa, weil sie krank waren, nein … Babys übergeben sich sowieso ständig aus welchem Grund auch immer, und mein Teenager hatte sich seine erste Feier mit Alkohol noch einmal durch den Kopf gehen lassen. WOW!

Sobald man mit einem Baby unterwegs (Kaffee trinken, einkaufen, etc.) ist, wird man von fremden Menschen angesprochen. Wenn dann Sätze wie „Die Zeit vergeht so schnell!“ fallen, muss ich unweigerlich an diesen Sonntag denken. Ja … bitte …

Ich würde mich selbst als strebsam, ehrgeizig und robust bezeichnen. Während ich mich über meine zweite Mutterschaft freute, machte mich die Tatsache wahnsinnig, nicht arbeiten zu können. Mir ist natürlich bewusst, wie viel Arbeit mit einem Kind einhergeht. Dennoch brach für mich ein wichtiger Teil meines Lebens weg, als ich mit Beginn des Mutterschutzes zum letzten Mal mein Büro verließ. Ich liebe meinen Job! Auch deshalb beschloss ich, während meiner Karenz weiterhin ein paar Stunden zu arbeiten. Es bietet sowohl Abwechslung in einem Alltag voller Windeln als auch das Versprechen, irgendwann wieder in ein selbstbestimmteres Leben zurückzukehren. Um mir die Zeit bis zu meinem Wiedereinstieg ein wenig zu versüßen, nutzte ich jede freie Minute, um diese Zeilen zu tippen. Ob ich unterfordert bin? Nein! Keineswegs möchte ich die immense Arbeit kleinreden, die das Muttersein mit sich bringt! Aber hier auf meinem kühlen Parkettboden, mit meinem Glas Wein in der Hand, kann ich den Berg an Bügelwäsche nicht sehen. Er wird warten.

Ich selbst würde mich keinem klassischen Mutterstereotyp zuordnen. Mein Motto lautet „Authentizität“. Aufgestellte Regeln, müssen Sinn ergeben und richten sich nicht nach dem, was andere als „üblich“ bezeichnen. Gerade bei meinem Teenager versuche ich, mich an meine eigene Jugend und die damit einhergehenden Wünsche und Bedürfnisse zu besinnen. Dennoch bin ich der Meinung, dass Grenzen für Kinder wichtig sind! Kinder, die ohne solche aufwachsen, lernen auch nicht, Grenzen anderer zu akzeptieren. Wie reagieren Sie, wenn jemand Ihre persönlichen Grenzen nicht respektiert? Ich wende mich ab. Das möchte ich meinen Kindern gern ersparen. Ich bewundere viele Mütter für unterschiedliche Fähigkeiten und kritisiere andere für Verhaltensweisen, die mir nicht zusagen oder mir eigenartig vorkommen. Sollten Sie jetzt schockiert sein, kann ich Sie beruhigen: Andere Mütter denken ebenso über mich und meine Unzulänglichkeiten, die es sicherlich zuhauf gibt. Ich gehe lediglich einen Schritt weiter und bringe es zu Papier. In meiner Jugend gab es eine Serie über eine junge Mutter und ihre Tochter, deren Verhältnis mehr freundschaftlich als hierarchisch war. Diese Art von Mutter wollte ich sein! Tatsächlich habe ich lange und in vielen Situationen versucht, diesem Beispiel zu folgen. Gescheitert bin ich trotzdem. Meiner Meinung nach muss man sich für eine Richtung entscheiden: Freundin oder Mutter? Letztendlich entschied ich mich dann doch für das Matriarchat, und bisher habe ich diese Entscheidung nicht bereut.



Wichtige Vokabel und Begriffe

Dinkel-Dörte: Hier wird zuckerfreie Ernährung gelebt! Kinder bekommen ausschließlich dieses gesunde Vollkornzeug. Am besten auch gleich ohne Nüsse, Lactose- und Glutenfrei. Vielleicht noch vegetarisch oder gar vegan? Ohne Zweifel ein sehr löblicher Weg. Nur eben nicht meiner.

Kevin, Justin und Chantal: Selbst, wenn ich hier jemandem auf die Füße trete …Diese Namen stehen aufgrund persönlicher Erfahrungen für unerzogene oder (…hmmm) zu wenig geförderte Kinder.

Helikopter-Helga: Nicht zu verwechseln mit der Dinkel-Dörte. Ihr Fokus liegt nicht auf der Ernährung, sondern auf Sicherheit des Kindes! Helmpflicht in den eigenen vier Wänden.

U-Boot-Vater: Es handelt sich um das Gegenstück zur Helikopter-Helga. Er taucht ab und wird nie wieder gesehen.

Insta- bzw. Bloggermom: Eigentlich selbsterklärend. Diese Eltern sind meist wandelnde Erziehungsratgeber und publizieren ihre Weisheiten über diverse Socialmedia Plattformen. Selbstverständlich wertfrei und auf die Bestätigung der Community kommt es ihnen dabei natürlich auch nicht an …



TEIL I
Was? Dein Kind kann das noch nicht?

Ich muss gestehen, dieses Kapitel beruht auf Beobachtungen meinerseits, die ich erst nach meiner eigenen drei-stunden-Nachtruhe-Phase hatte. Als mein erster Sohn das Licht der Welt erblickte, war ich 18 Jahre jung – ein Alter, in welchem durchgemachte Nächte ohnehin zur Tagesordnung gehören. Während meine Freunde ihre Nächte tanzend mit viel Alkohol und lauter Musik verbrachten, wurde ich von einem Neugeborenen auf Trab gehalten. So verschieden die Gründe auch sein mögen, so ähnlich sind die Auswirkungen. Eine durchzechte Nacht im Club bezahlt man mit allgemeinem Unwohlsein, Augenringen und selbstverständlich Müdigkeit. Genauso verhält es sich mit einem Baby, das alle drei Stunden Hunger hat, zwischendurch gewickelt werden muss und als Zugabe eventuell noch aus diversen anderen Gründen schreit, weint oder einfach nicht schlafen will. Da ich aber in diesen jungen Jahren eigentlich keinen Vergleich mit annähernd gleichaltrigen Müttern und deren Erfahrungen anstellen konnte, hatte ich hier absolut keine Erwartungshaltung meinem Kind gegenüber. Es war, wie es eben war. Rückblickend kann ich mich auch gar nicht mehr erinnern, ab welchem Alter er tatsächlich durchgeschlafen hat. Dafür ist inzwischen zu viel Zeit verstrichen. Ganz anders erging es mir bei meinem kleinen Nachzügler, der nun doch einige Jahre später für meine schlaflosen Nächte sorgt. Erst jetzt befinde ich mich in einer Altersgruppe, in der pausenlos irgendjemand aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis schwanger ist oder gerade ein Kind geboren hat. Ich beobachte schweigend und aus sicherer Distanz das erste Triumphieren der jeweiligen Eltern. Meiner Meinung nach gibt es in diesem frühen Stadium zwei Typen von Eltern: Den ersten Typ bezeichne ich gern als den „unbedacht Ehrlichen“. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er grundsätzlich wenig bis gar keine Erfahrungen mit anderen Eltern hat und äußert dies durch ehrliche Eingeständnisse seiner Erschöpfung. Der „unbedacht Ehrliche“ legt den Fokus auf das neue Leben mit einem Kind. Er gesteht sich selbst und anderen Eltern gegenüber noch einen gewissen Lernprozess der eigenen Familie (sprich Eltern und Kind müssen sich in gleichem Maße an die neue Situation gewöhnen) ein. Keine Sorge … dieser Elterntyp wird seine Lektion auch noch lernen. Spätestens wenn er mit der zweiten Kategorie Eltern zusammentrifft: dem „toxisch Positiven“. Ohne jeden Zweifel ist hier ab der ersten Sekunde alles harmonisch. Der neue Familienzuwachs integriert sich perfekt in die bestehende Familie, alle sind entspannt. Das Baby schreit und weint eigentlich niemals und schläft schon vom Tag seiner Geburt an durch. Obwohl ich bereits viel über den „toxisch Positiven“ nachgedacht habe, ist mir noch nicht ganz klar, ob dieser Elterntyp aufgrund seines enormen Glückshormonüberschusses zu verblendet ist, die Realität sinnerfassend wahrzunehmen, oder es tatsächlich der erste Schritt in Richtung – was? Dein Kind kann das noch nicht? – ist. Als optimistischer Mensch hoffe ich natürlich, es handelt sich um das erste Szenario.

Das, meiner Meinung nach, amüsanteste Paradoxon der Erziehung von Kindern ist: Werte zu vermitteln, ohne sie selbst zu leben. Ich vermute, jeder (nicht nur Eltern) hat eine persönliche Idealvorstellung, wie ein Mensch „zu sein hat“. Ob dieses Ideal der Lieblingsromanfigur entstammt, auf gesellschaftlichen Normen basiert oder durch andere Einflüsse gebildet wurde, ist hierbei absolut irrelevant. Versucht nicht jedes Elternteil, aus seinem Kind den „perfekten“ Menschen zu machen?! Nun ja … abgesehen davon, dass Perfektion wohl an sich subjektiv ist, wird also versucht, die eigene Idealvorstellung auf den Sprössling zu projizieren. Zum Problem wird dieses Unterfangen, wenn Eltern nicht leben, was sie predigen. Lassen Sie mich versuchen, das anhand eines Beispiels zu verdeutlichen: Meine Nichte beendete die dritte Klasse Volksschule mit einem sportlichen Sommerfest. Es gab verschiedenste Stationen, bei denen die Kinder ihr Geschick unter Beweis stellen konnten. Unter anderem gab es ein klassisches Wettrennen und Sackhüpfen. Wenn Sie jetzt wie ich der Meinung sind, dass jenes Kind, das zuerst die Ziellinie überquert, automatisch Sieger des Wettbewerbs ist, muss ich Sie enttäuschen. Denn es gab keine Sieger. Ich lasse Ihnen hier etwas Zeit zu lachen:

… Tatsache! Jedes Kind, egal wie schnell, toll oder eben untalentiert es auch war, bekam bei der Siegerehrung eine Medaille. Den Grund wollen Sie wissen? Oh ja, … ich auch. Auf meine Rückfrage zu dieser Vorstellung sah mich die Lehrerin vorwurfsvoll an und erklärte mir, dass die Kinder Spaß haben sollen, abseits vom Erwartungsdruck gewinnen zu müssen. Alle Kinder waren gleich gut (… oder gleich schlecht). Es gäbe somit keinen Nährboden für Mobbing. Mobbing …, wenn ich dieses Wort schon höre, stellt es mir die Haare auf. Injiziert wurde das von Eltern der teilnehmenden Kinder. Ich verwette meine rechte Hand darauf, dass eben diese Eltern in ihrem Leben mehr Wettbewerbe durchgestanden haben, als ihnen bewusst ist. Wettbewerbe, die sie, selbstbewusster, stärker oder eben weiser und vorsichtiger gemacht haben. In beide Richtungen wäre das Ergebnis charakterstärkend. Denken Sie doch nur an:

Bewerbungsgespräche ? Wettbewerb
der Schul- oder Lehrabschluss? ? Wettbewerb.

Mir würden unzählige solcher Beispiele einfallen, aber Sie verstehen sicher, worauf ich hinauswill. Eltern, die also selbst durch Wettbewerbe verschiedenster Art gewachsen und gereift sind, verwehren ihren Kindern dieselbe Erfahrung? Ja. Vermutlich sind sie der Meinung, ihre Kinder damit zu schützen, mir liegt nichts ferner, als ihnen böswilliges Handeln vorzuwerfen. Aber dieses Verhalten ist ambivalent. Diese Eltern brüsten sich vor anderen Eltern mit den 1ern im Zeugnis ihrer Kleinen, lassen aber ihr Kind mit Maßnahmen wie oben glauben, dass alle Kinder gleich sind. Sie vermitteln also Werte ohne Wert! Und der allererste Wettbewerb, dem Kinder von ihren Eltern ausgesetzt werden, dreht sich nicht um Noten oder siegreiche Sportevents. Das erste Stechen darum, welches Kind besser ist, beginnt nämlich mit der Frage: „Schläft er/sie schon durch?“ Bitte entschuldigen Sie einen kurzen emotionalen Ausbruch meinerseits:

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