Cover: Mo

Mo
Der Junge, der mein Leben prägte


EUR 25,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 428
ISBN: 978-3-99130-649-8
Erscheinungsdatum: 14.01.2025
Matz und Mo erleben eine intensive und dramatische Freundschaft, die – vom ersten Schultag an – eine ganz besondere ist. Eine lebensbedrohliche Krankheit wird jedoch ein bewegtes Leben total verändern und dennoch wird es einen Lichtblick geben.


Ich hätte es wissen müssen, dass es kein gutes Ende nehmen würde, und niemals so vorschnell mit Ja antworten sollen, als Mo mich fragte, ob ich ihm bei einer bestimmten Sache helfen würde. Mo war nämlich der chaotischste Chaot, den man sich vorstellen konnte.
Er hatte hunderte Ideen und Vorhaben, ohne je einen Plan zu haben.

Mo war Moritz, mit dem ich eingeschult wurde und in dieselbe Klasse kam.
Er setzte sich sofort zu mir und war ganz hippelig vor Aufregung. Unsere Schultüten lagen vor uns auf dem Pult und hinter uns standen die nicht minder aufgeregten Väter und Mütter. Die Lehrerin stellte uns nacheinander vor und wir mussten vortreten, um uns ein Namensschild abzuholen, das wir vor uns aufstellten. Nachdem ich Moritz’ Namen wusste, grüßte ich ihn: „Hi, Mo!“
„Hi, Matz!“, kam es von der Seite. So hatte auch ich einen neuen Spitznamen.
Von nun an waren wir unzertrennlich, eigentlich wie Brüder. Auch, weil er bei uns und ich bei ihm zuhause ein- und ausgingen. Wir verbrachten jede erdenkliche Minute zusammen, sodass kaum Platz für andere Freunde war; da wir uns eben genügten. Lediglich auf dem Bolzplatz gesellten wir uns zu den anderen und kamen öfter mit aufgeschrammten Knien, verdreckten Klamotten und völlig ausgepumpt nachhause.

Was wir alles anstellten (aus heutiger Sicht recht harmlos), hätte für acht Jungs gereicht.
Schon in der ersten Klasse hatte es Mo voll drauf. Unsere damalige Klassenlehrerin, Fräulein Maier (sie bestand darauf, Fräulein genannt zu werden!), war eine liebe, gerechte, aber strenge, dicke Frau, die uns mit wogendem Busen und Oberarmen wie Oberschenkel, durch unsere ersten beiden Schuljahre begleitete. Ihr graues, streng zurückgekämmtes Haar endete in einem mächtigen Dutt, aus dem ab und zu die zwei Spitzen verschiedener Haarnadeln hervorlugten, was Mo, wie hätte es auch anders sein können, zu einer frechen Bemerkung veranlasste: „Fräulein Maier! Ich glaube, Ihre Vogeljungen haben Hunger!“
Erstaunt fragte sie nach: „Moritz, wie kommst du bloß darauf? Und was für Vogeljunge?“
„Na, die, die ihre Schnäbelchen aus ihrem Vogelnest auf Ihrem Kopf strecken!“, prustete es unter dem brüllenden Gelächter der Klasse aus ihm heraus. Unsere Lehrerin tat, als ob sie richtig böse auf ihn war, und er musste zur Strafe ein Bild malen, mit einem Nest voller hungriger Vogeljungen. Dabei blitzten ihre Augen so liebevoll amüsiert, dass es im krassen Gegensatz zu ihren zornig zusammengezogenen Augenbrauen stand. Wir liebten sie!
Und da war noch die Sache mit dem dicken Marcel! Dem legte ich eine Stinkbombe unter das Tischbein. Da wir seine Gewohnheiten kannten, musste unser Plan aufgehen: Kurz nach Unterrichtsbeginn haute Marcel sich mit vollem Gewicht mit beiden Armen und Ellbogen auf seinen Pult, um seinen fetten Schädel in die feisten Hände fallen zu lassen. Als die Glasampulle knirschend zerbrach, machte Mo ein langgezogenes Furzgeräusch, um gleich darauf empört zu Marcel gewandt zu rufen: „Buh … ähhhh! Marcel, du Sau!!!“
Marcel saß mit hochrotem Kopf da und schüttelte abwehrend mit den Händen. Der „Duft“ hatte sich rasend schnell im Raum verteilt und alle Mitschüler machten Würgegeräusche.
„Das war mit Sicherheit nicht Marcel! Also? Wer hat die Stinkbombe platzen lassen?!“, schimpfte Herr Zehntner, unser Mathelehrer.
„Okay! Es meldet sich kein Schuldiger, dann müsst ihr halt alle die Strafe entgegennehmen. Ich gehe jetzt raus und ihr bleibt hier und rechnet die Aufgaben auf Seite 21, Aufgaben 1–6! Viel Spaß!“
Bevor er durch die Tür ging, drehte er sich noch einmal um: „Und wehe, jemand macht ein Fenster auf!!!“ Was danach abging, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.

Unsere gemeinsame Schulzeit trennte sich, als ich ins Gymnasium wechselte, während er die Hauptschule besuchte, obwohl es für ihn zumindest für die Realschule gereicht hätte. Er traute es sich einfach nicht zu, trotz meiner heftigen Interventionen.
Zumindest die unterrichtsfreien Stunden gehörten nur uns. Wir machten zusammen die Hausaufgaben, balgten uns oder streunten in der Landschaft herum.
Hatten Spaß im Freibad, wo wir mit Arschbomben die Mädchen am Beckenrand vollspritzten. Oder als wir zum ersten Mal vom Dreier sprangen, das heißt, Mo sprang, ich wurde von ihm, als er wieder das Sprungbrett erklommen hatte und nachdem schon einige andere Jungs mich aufforderten endlich zu springen, damit sie auch mal drankämen, hinterrücks nach vorne bugsiert und hinuntergeschubst. Nach unendlich langen Minuten platschte ich unsanft auf dem Wasser auf und verursachte eine riesige Fontäne. Ich schluckte mindestens zehn Liter chlorige Brühe und dachte lieber nicht darüber nach, was da so alles noch enthalten war. Hustend tauchte ich wieder auf und schwamm zum Beckenrand. Hoch über mir hörte ich ein dreckiges Lachen. Ich sah Mo und die anderen, wie sie sich krümmten. Beleidigt und wütend hievte ich mich heraus und sprach stundenlang kein Wort mehr mit Mo, der sich bemühte, die Sache herunterzuspielen. Was das Ganze aber nur verschlimmerte. Ich teilte weder mein mitgebrachtes Vesper noch das Eis, das ich am Kiosk erstand.
Im Winter fuhren wir mit dem Kandelbus zu unserer Lieblingspiste zum Skifahren oder fuhren Schlittschuh auf dem zugefrorenen Stadtrainsee, auf dem wir im Sommer sonst zum Bootfahren waren.

Dann kam unsere Gameboyzeit, wobei es von unseren Eltern aber nicht so gerne gesehen wurde, wenn wir stundenlang herumdaddelten. An den Wochenenden übernachteten wir abwechselnd beim anderen, was zu ziemlich unausgeschlafenen Nächten führte.
Sobald es das Gesetz und vor allem unsere Eltern erlaubten, gingen wir offiziell Party machen. Es war ja nicht so, dass wir nicht schon vorher heimlich nach Freiburg fuhren und uns in diversen Läden amüsierten. Unseren Eltern sagten wir, dass wir jeweils beim anderen übernachteten. Gott sei Dank hatte mein Zimmer einen direkten Zugang vom Treppenhaus aus, sodass wir unentdeckt hineinschleichen konnten. Als ich das meinen Eltern viel später einmal erzählte, war meine Mutter erschüttert und von meinem Vater kam ein anerkennendes Augenzwinkern, gepaart mit ein wenig Vaterstolz.


Aber zu jenem Zeitpunkt, als Mo mich um Hilfe bat, war unsere Sturm- und Drangzeit so gut wie vorüber. Wir waren ja auch ein paar Jahre älter geworden.
Ich befand mich nach zwei Semestern Biologie jetzt im dritten Semester Medizin.
Nach drei abgebrochenen Lehren arbeitete Mo in Emmendingen in einem Lager.

Wir hatten uns dennoch nicht aus den Augen verloren, auch wenn die gemeinsame Zeit durch Studium und Arbeit doch merklich eingeschränkt war. Außerdem wohnte ich in einer WG in Freiburg und kam meist nur am Wochenende und in den Semesterferien nach Waldkirch.


Als ich mich damals zum Studium anmeldete, beharrte meine Mutter darauf, dass ich unbedingt unsere Dachgeschosswohnung beziehen sollte. Das aus dem 19. Jahrhundert stammende und mehrfach sanierte Haus war schon lange in Familienbesitz. Im Erdgeschoss befand und befindet sich noch heute ein Ladengeschäft. Das erste und zweite Obergeschoss wurden von meinen Eltern bewohnt. Das Dachgeschoss war an ein junges Paar vermietet.
Nach langem Zureden, auch durch meinen Vater, konnten wir sie überzeugen, dass ich mir in Freiburg ein Zimmer in Freiburg nehmen würde. Eventuell in einer WG, wozu es schlussendlich auch kam. Sie entließ mich dann doch in die Selbstständigkeit. Ausschlaggebend war, dass ich ihr versprach mein „Jugendzimmer“ zu behalten, damit ich auch mal zuhause übernachten konnte.


Mo saß auf seiner anthrazitfarbenen „echten Wildledercouch“, die in Wirklichkeit lediglich mit Alcantara bezogen war, was ich ihm aber nie sagte. Er war so stolz darauf, weil er sie selbst ausgesucht und gekauft hatte. Die Füße lagerten in fadenscheinigen Socken auf dem wohl hässlichsten Anfang-siebziger-Jahre-Couchtisch, den ich je gesehen habe.


Auch da hielt ich mich zurück, denn es war ein Erbstück seiner verstorbenen Großmutter, die liebevoll von allen nur Ömchen genannt wurde. Infolgedessen hieß nun der Horrortisch Ömchentisch. Aber die skandinavische Designerlampe war grandios! Sie war ein Original und ein kleines Vermögen wert. Mo konnte sie nicht leiden, deshalb versuchte ich sie ihm abzuschwatzen. Ohne Erfolg!
Seine Erbtante Maria, die Schwester seiner Mutter, hatte sie ihm zum Einzug geschenkt und er wollte sie nicht vergrätzen, wenn er die Lampe nicht aufgehängt hätte. Sie war Witwe und hatte keine Kinder. Deshalb besuchte sie Mo manchmal zu Kaffee und Kuchen, Letzteren natürlich selbstgebacken. In der Regel waren es Streuselkuchen mit jahreszeitlichem Obst. Die liebte Mo wie nichts sonst.
Ansonsten stammten die wenigen Restmöbel von IKEA. Mit ihnen erlebten wir einige lustige Aufbaunachmittage, da Mo alles intuitiv aufbauen wollte, während ich strikt nach Plan vorgehen wollte. Erst als auch noch der zweite Billy in sich zusammenfiel, kam Mo zur Vernunft. Nicht zuletzt gaben ein paar Fläschchen Bier das Ihrige, um dem Ganzen etwas Fröhliches abzugewinnen. Zu Lachen gab es reichlich. Für Mo natürlich mal wieder mehr, da ich mir das eine oder andere Mal den Hammer auf einen Finger klopfte. Ich jaulte vor Schmerz und Mo vor Schadenfreude. Aber stets kam er dann mit einem Eiswürfel angerannt und kühlte meinen lädierten Finger.
Manchmal pustete er danach darauf wie bei einem kleinen Kind. Ich genoss es und stöhnte ein wenig mehr als notwendig, damit Mos Fürsorge hinausgezögert wurde.


„Und wobei soll ich dir denn nun helfen? Hast du wieder etwas zum Zusammenschrauben?“, fragte ich Mo mit leicht jammervollem Unterton.
„Nööö! S’geht um was ganz anderes. Du weißt doch, dass ich im Betrieb etwas Probleme mit meinem Chef, dem Arschloch Wenke, habe!“, murrte er.
Na klar wusste ich Bescheid. Dieser Vollpfosten musste ein ziemlich pedantischer, unberechenbarer und cholerischer Schleifer sein.
„Also, der nervt nicht nur bei der Arbeit. Nix ist ihm recht und außerdem sind wir in seinen Augen nur nichtsnutzige Faulpelze, die nicht mal ein Loch in den Schnee pinkeln könnten! Aber damit nicht genug: Wenn einer von uns Jungen auf die Toiletten geht, steht der Alte kurz darauf nebenan am Pissoir und lugt uns, vermute ich, auf unser Teil! Das perverse Schwein!“, schimpfte Mo empört.
„Warum geht ihr nicht in eine Kabine?“, wunderte ich mich.
„Na, die ist doch seit vielen Wochen abgesperrt, weil die Verstopfung einfach nicht zu reparieren sei. Und die andere hat keine Türe mehr. Angeblich Vandalismus. Und im Freien pinkeln? Strikt verboten! Zuwiderhandlung führt zur fristlosen Kündigung. Sagt Wenke!“
„Klingt gar nicht so doll!“
„Isses auch nicht und nervt gewaltig!“, bestätigte Mo.
„Und wie soll ich da helfen? Etwa ’ne neue Tür einbauen oder Wache schieben?“, entgegnete ich.
„Quatsch! Du sollst nur herausfinden, ob wir uns täuschen oder diese Drecksau wirklich schwul ist. Du kennst dich doch mit so was aus, oder?“, erklärte er mir mit hochgezogenen Augenbrauen.
Er spielte darauf an, dass ich mich mit sechzehn bei ihm outete.


Ich merkte, dass Mo mich mehr als nur als Kumpel interessierte. Im Gegenteil: Er reizte mich enorm. Wenn ich ihn sah, an ihn dachte oder gar absichtlich unabsichtlich berührte, brannte es in mir. Ich war regelrecht verknallt in meinen besten Freund. Wenn ich nachts von ihm träumte, erwachte ich erigiert. Ich fürchtete mich davor, dass mir dasselbe bei unseren gemeinsamen Übernachtungen passieren könnte, was dann auch der Fall war. Mo hatte glücklicherweise einen festen Schlaf und merkte nichts. Es gelang mir, meinen Zustand gut zu verbergen.
Ich rang monatelang mit mir, um ihm zu gestehen, wie es um mich stand. An einem besonders schönen Abend in meinem Zimmer, wir hörten gerade Musik, beschloss ich, es Mo zu sagen. Zuerst druckste ich herum:
„Weißt du Mo, ich muss dir etwas sagen, was man seinem besten Freund nicht sagen möchte. Äh … weil er damit zu tun hat … äh … und weil er vielleicht schockiert sein könnte.“
„Ey, Alter! Was’n los?! Red’ schon! Oder was soll die Scheiße!“, insistierte Mo.
„Jaaaa … also … die Sache ist die … also, ich meine …“, stammelte ich.
„Stotter nich’ rum, lass es endlich aus!!!“, ärgerte er sich.
„Okay! Gut! Also … Du weißt, wir sind die dicksten Freunde, die es gibt. Die immer zueinander gehalten haben.“
„Okeeei!?“, benutzte Mo das Modewort mit dem Unterton, „verstehe, aber noch nicht ganz, rede mal weiter, bis hierher habe ich es registriert!“
„Äh … und wir stehen uns ziemlich nahe.“
„Okeeei!?“
„Mmh … aber unterschiedlich nahe, wenn du verstehst!“
„Nööö!?“
„Puh, ist das schwer! Also ich bin dir näher, als dir vielleicht lieb ist!!!“
„Okeeei!?“
Ich schluckte und atmete tief durch.
„Ich bin hochgradig verknallt in dich!“, gestand ich nun erleichtert, aber angespannt.
„Okay! Du verarschst mich jetzt. Aber wie! Ich dachte schon … du hast das so toll rübergebracht. Ich wäre glatt darauf hereingefallen!“, feixte er.
Mit nun tränenerstickter Stimme gab ich ihm aber zu verstehen:
„Das ist todernst gemeint! Du glaubst doch nicht, dass ich mit so was rumspinne! Verdammt noch mal: ICH … LIEBE … DICH!!!“, schrie ich verzweifelt, bevor ich in mir zusammensackte.
Nach kurzem Überlegen löste er meine Anspannung: „Bleiben wir trotzdem Freunde, wenn ich nicht so empfinde wie du?“
Ich war so erleichtert, alles offenbart und endlich mit ihm geredet zu haben, dass ich ihn im Überschwang umarmte und einen dicken Kuss auf seine Wange schmatzte. Er löste sich aus der Umarmung und wischte sich die Wange mit seinem legendären schlabberigen Sweatshirt trocken.
„Hehehe! Nicht so stürmisch! War das jetzt kumpelig oder schwul?!“
„Nur erleichtert! Boah, hatte ich einen Bammel. Ich dachte, du würdest mich zu Boden schlagen und fluchtartig das Zimmer verlassen.“
„Spinnst du jetzt komplett?! Wir sind doch Brüder, die besten Freunde! Und solange du nicht verlangst, dass ich dir einen … du weißt schon, wird’s auch so bleiben!“, versicherte er mir. „Aber dass du deinem besten Freund dein Geheimnis so lange nicht offenbart hast, nehm’ ich dir durchaus übel. Schließlich haben wir uns alles erzählt, auch die intimsten Details!“
Vor Erleichterung hätte ich ihn beinahe nochmals umarmt, konnte mich aber gerade noch bremsen.


„Und wie soll das Ganze vonstattengehen?“, hakte ich nach.
„Na ganz einfach: Du musst ihn anbaggern und dann schau’n, wie er reagiert!“, gab er mir in fast betulichem Ton zu verstehen.
„Mal von allem abgesehen: Wie soll das funktionieren? Ich kann ihn doch nicht wie ein Stricher fragen: ‚Na, Süßer wie wär’s mit uns beiden?!“, gab ich zu bedenken.
Mo setzte sein Unschuldsgesicht auf, fuhr sich mit der Rechten durch seine dunkle Lockenmähne und gurrte: „Du bist doch das Brain! Ich bin nur das dumme Landei, das von seinem allerallerbesten Freund ein wenig Beistand möchte … ich bin dann auch ganz lieb zu dir!“
„Verarschen kann ich mich selber, Dumpfbacke! Aber ich werde mir was überlegen“, gab ich beleidigt zurück.
Mo überraschte mich mit einem feuchten Schmatzer auf die Stirn und knuffte mich in die Seite.
„Bäh … Igitt!“, schüttelte ich mich gespielt angeekelt.
Mo kringelte sich kichernd auf der Couch. Im Laufe der Zeit hatte er seine anfänglichen Berührungsängste verloren und schlief inzwischen auch unbefangen wieder mit mir in einem Bett. Anfangs lag er noch die ganze Nacht wach. Aber nach einer kurzen Gewöhnungsphase, als er merkte, dass ich ihm nicht an die Wäsche ging, befand er es für richtig, dass seine Sorgen überhaupt nicht nötig waren.


Zwei Tage später stand mein Plan, der mir genial und für mich unverfänglich schien. Ich sagte Mo noch nichts und fragte nur, wann denn die beste Uhrzeit wäre, um Wenke alleine zu treffen. Mo meinte, dass dies vormittags zwischen zehn und elf am besten sei. Er war schon superneugierig, wie und wann alles stattfinden sollte. Ich beruhigte ihn, sagte ihm, dass es besser sei, so wenig wie möglich zu wissen und dass er schon noch mitbekommen werde, was los ist.
Am Vormittag des nächsten Tages fand dann „Aktion Wenke“ statt.
Nachdem ich mich von Mo ortskundig machen ließ, betrat ich, mit meinem Aufreißeroutfit, die Eingangshalle von Mos Firma.
Sie war modern gestaltet, mit viel Glas und Stahl. Links befand sich eine halbrunde Empfangstheke, rotlackiert mit einer Marmorplatte belegt. Einige Prospektständer und eine Bonbonniere standen darauf herum. Eine Treppe schlang sich um den Aufzugschacht nach oben. Der Tresen war Gott sei Dank nicht besetzt. So konnte ich in aller Ruhe nach rechts durch eine Flügeltüre hindurch zu dem hinteren Trakt gehen. Nirgendwo waren Menschen zu sehen. Mo hatte recht: Die waren alle beim Frühstück!

Es war nicht schwierig zum Lager zu gelangen. Auch das Büro der Lagerverwaltung hatte ich schnell gefunden. Ich wollte erst im Flur herumlungern, aber wie es der Zufall so wollte, kam ein Mann in einem offenen, kittgrauen Arbeitsmantel aus dem Büro. Sorgfältig schloss er die Türe ab, bevor er sich zu mir umwandte. Jetzt erst hatte er mich entdeckt. Nach Mos Beschreibung musste es Wenke sein: klein, untersetzt, etwas linkisch in der Bewegung, mit zum Kittel passendem lichten Haar, das kunstvoll über die weit zurückgerutschten Geheimratsecken drapiert war. Seine Gesichtshaut hatte etwas kindhaft Glattes, wie so mancher verklärte Bischof.
Er grüßte überraschend freundlich und fragte: „Kann ich Ihnen helfen?“
„Ach ja, vielleicht. Ich war eben bei der Geschäftsleitung wegen eines Vorstellungsgespräches und wollte gerade gehen. Aber ich muss auf die Toilette und habe mich wohl verlaufen.“
„Das trifft sich gut! Ich wollte auch gerade dahin, kommen Sie einfach mit“, sabberte Wenke. Mir war jetzt schon klar, was Sache ist, aber ich wollte das Spielchen dennoch auf die Spitze treiben.
„Vielen Dank!“, sagte ich fast übertrieben höflich.
Gerhard Wenke, Lagerverwalter, wie aus seinem Namensschild ersichtlich war, scharwenzelte mit wiegendem Gang vor mir her, leise ein Lied vor sich hin pfeifend.

5 Sterne
Berührender Roman - 30.10.2025
Philipp von der Leiden

Bin von diesem Roman mehr als angetan. Jede einzelne Episode nimmt einen mit. Wundervoll beschriebene Personen mit den unterschiedlichsten Strukturen und Eigengeschichten. Inhaltlich sehr berührend und emotional. Ansprechendes Buch!

5 Sterne
Tolles Buch, toller Urlaub - 08.09.2025
Irina Pfahl

Habe im Urlaub das Buch gelesen und war positiv überrascht. Hatten einige Regentage. Aber Mo hat den Urlaub gerettet. Habe viel gelesen und gegessen. Jetzt bin ich um zwei Pfund schwerer und um eine herrlich erzählte Geschichte reicher. Nur zu empfehlen.

4 Sterne
Klasse Roman - 31.08.2025
Pirmin Zeidler

Insgesamt ein sehr lesenswerter Roman. Der erste Plot wirkt etwas konstruiert, aber im Verlauf eine äußerst toll geschriebenes Buch. Spannend, amüsant, gefühlvoll! Die Figuren sind toll gezeichnet. Gegen Ende sehr bewegend. So gesehen , ein äußerst lesenswerter Roman. Kann es guten Gewissens weiter empfehlen.

5 Sterne
Richtig guter Roman - 09.08.2025
Richard Kramer

War hin- und hergerissen zwischen Schmunzeln, Spannung, Lachen und Trauern. Hätte mir ein anderes Ende gewünscht. Aber es passt zur Geschichte, die emotional und nie kitschig ist. Also richtig und gut so ist, wie sie ist.

5 Sterne
Richtig guter Roman - 09.08.2025

War hin- und hergerissen zwischen Schmunzeln, Spannung, Lachen und Trauern. Hätte mir ein anderes Ende gewünscht. Aber es passt zur Geschichte, die emotional und nie kitschig ist. Also richtig und gut so ist,

5 Sterne
Großes Vergnügen - 26.07.2025
Matthias Klausmann

Hatte großes Vergnügen beim Lesen dieses Romans. Keine schnulzige Liebesgeschichte, sondern sehr real erzählt. Viele Plotpoints mit authentischen Figuren. Ein Wechselbad der Gefühle bis zum eher traurigen Schluß. Gut lesbar, ob im Sessel, in der Bahn oder im Bett. Empfehlenswert!

4 Sterne
Äußerst lesbar - 15.07.2025
Tabea Schlosser

Ein wirklich gut zu lesendes Buch. Hatte es im Urlaub mitgenommen und musste einige Sehenswürdigkeiten weglassen, weil ich über viele (sonnige)Stunden am Strand lesend verbrachte. Fesselnde Geschichte und viele liebenswerte Charakteren. Lustig und emotional. Sehr gut lesbar geschrieben.

5 Sterne
Bestens - 12.07.2025
Gerold Auer

Ein sehr phantasievoller, besonders nachdenklicher Roman. Bestens beschrieben die handelnden Individuen. Jeder mit eigener Persönlichkeit. Und eine spannende Handlung. , die einen mitreißt. Einfach gut!

5 Sterne
Unglaublich toll - 27.06.2025
Antonio Zimmermann

Ein toller Roman mit einer unwahrscheinlich vielschichtigen Geschichte, die einen nie kalt läßt.Momente der Emotionen in alle Richtungen. Vielfältige Persönlichkeiten, die nachhaltig beschrieben sind. Absolut lesenswert. Kann man auch gut in der Urlaub mitnehmen.

5 Sterne
Unglaublich toll - 27.06.2025
Antonio Zimmermann

Ein toller Roman mit einer unwahrscheinlich vielschichtigen Geschichte, die einen nie kalt läßt.Momente der Emotionen in alle Richtungen. Vielfältige Persönlichkeiten, die nachhaltig beschrieben sind. Absolut lesenswert. Kann man auch gut in der Urlaub mitnehmen.

5 Sterne
Kollosal - 14.06.2025
Tom

Ein Regenbogen der Gefühle! Bin begeistert und angerührt. Daumen hoch für ein wundervolles Buch!!!

5 Sterne
Kollosal - 14.06.2025
Tom

Ein Regenbogen der Gefühle! Bin begeistert und angerührt. Daumen hoch für ein wundervolles Buch!!!

5 Sterne
Boah, wie bewegend - 05.06.2025
Joshua Kalman

Mein Lebensgefährte Jens hat mir das Buch zum Lesen gegeben und ich war geflashed. Ich bin total eingestiegen und komme von dieser Story kaum los. Ständig begegne ich irgendwelchen Typen aus dem Roman. Das Buch muß das Leben geschrieben haben. Voll empfehlenswert.

5 Sterne
Coole Story - 01.06.2025
Timo Lederer

Die Story finde ich echt cool. Könnte teilweise aus meinem Leben sein. Zumindest waren einige Sachen mir bekannt. Bin mehr so der Mo Typ... und ne Bianca wäre auch mein Traum.Mein bester Freund heißt Marvin und studiert auch. Er liest es jetzt auch.

4 Sterne
Gut erzählte Geschichte - 27.05.2025
Anja Krause

Die Geschichte ist sehrgut erzählt. Man hätte aber gerne auf die erotischen Teile verzichtet können.Ansonsten sehr glaubhaft geschrieben. Und deshalb auch ohne Erotik eine völlig interessante Story. Für Jugendliche vielleicht deshalb eher nicht geeignet.

5 Sterne
Angenehme Lektüre - 22.05.2025
Aaron Wechsler

Dieser Roman hat mich angenehm überrascht. Aus der anfänglichen Jungenfreundschaftsgeschichte baute der Autor eine zunehmend wundervolle Entwicklung in Richtung Liebe und Abenteuer. Die Erkrankung von Mo hat mich betroffen gemacht. Aber auch all die anderen Episoden waren bestens erzählt. Ich empfand tatsächlich ein Wechselbad der Gefühle. Daumen hoch.

5 Sterne
Erschütternd schön und tragisch  - 20.05.2025
Fabian Heizmann

Diese Geschichte ist phänomenal schön und endet trotzdem tragisch. Tolle Freundschaften und ebensolche Lieben. Es menschelt den ganzen Roman hindurch und nimmt mit, durch bewegende Situationen und auch auf Urlaubsreise in den Süden (Wo ich auch öfter Urlaub mache).Hervorragend beschriebene Charakteren und Lebensgeschichten. Bin gespannt auf eine Fortsetzung.

5 Sterne
Empfehlenswerter Roman. - 14.05.2025
Daniela Ehrmann

Ein wirklich lesenswertes Buch. Meine Freundin hat es mir geliehen. Und ich bin genauso begeistert wie sie. Da steckt so viel Leben drin. Amüsant teilweise und noch mehr Gefühle. Und hat ein total emotionales Ende. Gebe es meinem Mann weiter, damit er versteht, warum ich ständig am Lesen war.

4 Sterne
Tolle Geschichte - 13.05.2025
Jens Schönthaler

Ich finde den Roman mit seiner Geschichte toll. Wie sie erzählt ist, hat mich angesprochen. Die Sprache ist durchwegs zeitgemäß. Der Inhalt hat mich sehr berührt. Emotional bewegend und teilweise höchst spannend. Mein Lebenspartner liest jetzt das Buch und ist bisher auch sehr begeistert. Ich/wir werden es weiterempfehlen.

5 Sterne
Erfreulicher Roman - 11.05.2025
Alina Gerstner

Dieser Roman hat alles, was ich gerne lese. Da ist Liebe im Spiel, ernsthafte Gefühle. Unterhaltsam geschrieben und hat im Nachhinein gesehen sehr viel Tiefgang. Jede Szene hatte ein eigenes Flair. Und die Personenbeschreibungen hatten eine ungeahnte Vielflalt. Eine sehr gut beschriebene Krebserkrankung nimmt den Leser gut mit. Emotional gesehen, ein durch aus gelungen Geschichte. Empfehle dieses Buch gerne weiter.

5 Sterne
Mo, ein ganz besonderes Buch - 09.05.2025
Sven Thorben Dillinger

Als ich in meiner Buchhandlung nach etwas Besonderem zum Lesen gefragt habe, wurde mir unter anderem Mo empfohlen. Da sie mich kennen, haben sie meinen Geschmack getroffen. Beim Lesen überkam mich manchmal eine Gänsehaut. Da steckt soviel Gefühl drin und auch Humor. Aber letztendlich auch Emotionen und Tragik. Große Erwartungen hatte ich anfangs nicht, aber sie wurden übererfüllt. Viele Szenen blieben in mir haften und ich habe das Gefühl, ich wäre in der einen oder anderen Sitation dabeigewesen. Ich liebe überraschende Wendungen und deren gab es so einige. Der Plotpoint aber war sicherlich die Osteosarkomerkrankung von Mo. Wundervoll und spannend erzählt. Ich konnte mitleiden. Das Soll einer guterzählten Geschichte ist für mich mehr als erfüllt.

5 Sterne
Mo hat mich geschafft - 06.05.2025
Patrick M. Keller

Dieses Buch hat mich so gefesselt, daß ich mich immer zwingen mußte, es irgendwann aus der Hand zu legen. Etwa zum Essen oder einzuschlafen. Es hat mich tief hineingezogen. Man kann bei Allem mitleben. Es ist lustig, liebevoll, mitfühlend und spannend. Der Schluß ist so traurig, daß ich zum ersten mal beim Lesen weinte und die ganze Zeit mitgefühlt habe. Irgendwie hilft es auch Toleranz zu vermitteln. Ob in sexuellen, migrantischen Belangen oder außergewöhnlichen Persönlichkeitsstrukturen. Eine unheimlich berührende Geschichte, die es Wert war, aufgeschrieben und veröffentlicht zu werden. Irgendwie hat es mich inspiriert, selbst anzufangen zu schreiben. Ideen habe ich jetzt genug.

5 Sterne
Packende Geschichte - 02.05.2025
Adrian Vollmerts

Am Anfang sind es einfach zwei Jungs, die einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Im Laufe des Romans aber nimmt er immer mehr Fahrt auf und über einige amüsante, wie auch gefühlvolle freundschaftliche Episoden, zweigt er auf einen tragischen Weg ab.Sehr packend geschrieben. Gelungen auch die zwei parallelen Liebesgeschichten sind feinsinnig beschrieben. Einzelne Charakteren sind lebensnah und nachvollziehbar erzählt. Ein gelungener Roman, den ich sehr empfehle und schon in meinem Umfeld empfohlen habe.

5 Sterne
Mo, ein superschöner Roman - 09.04.2025
Nadine Schröder

Bin beeindruckt von dieser supermenschlichen Geschichte. Sehr empfindsam geschrieben und holt den Leser schon auf der ersten Seite ab. Mit wachsender Begeisterung wuchs auch meine Spannung aufs nächste Kapitel.Habe mit den Protagonisten mitgelebt . Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen, da es sehr schön geschrieben ist und alle Szenen nachzuempfinden sind.

4 Sterne
Mo der Chaot - 08.04.2025
Valentin Waldmannn

Ja, das gefällt mir. Er bleibt sich bis zum Ende treu. Eigentlich sind alle Personen im Roman sehr authentisch. Ein Buch zum Lachen, Trauern, Nachdenken und Genießen. Ich habe keine Schwachstellen gefunden. Es wirkt auf mich wie wirklich erlebt. Habe dieses Buch schon einigen Leuten empfohlen .Wäre doch ein ideales Ostergeschenk. Aber auch sonst.

5 Sterne
Berührend von Anfang an - 05.04.2025
Kathrin Seeger-Steinhoff

Dieser Roman ist mein absoluter Favorit geworden. Mo und Matz ein unschlagbares Team, das mit Gabriel und Bianca und sämtlichen Freunden und Wegbegleitern kongenialen Zuwachs bekommen. Rührende Geschichten und Begegnungen, bewegende Erlebnisse und ein höchst emotionsgeladenes Ende. Der Autor hat ein ausgesprochen tolles Gefühl für seine auftretenden Menschen und deren Befindlichkeiten. Ich bin total aufgegangen in seinen Erzählungen. Und wenn sie nicht so stattgefunden haben, so sind sie doch hervorragend erfunden. Wie ein Rezensent hier geschrieben hat, dieser Roman ist filmreif!

5 Sterne
Mo Ein Junge der mein Leben prägte - 02.04.2025
P.M

Sehr zu empfehlen unbedingt weiterempfehlen Es ist so berührend ein Leben von der Kindheit bis zum letzten Kampf und leider musste meine Lieblingsfigur zu früh dieses Leben verlassen die letzten Seiten waren für mich sehr emotional 😭 super schön erzählt ❤️

5 Sterne
Liebe zum Detail - 02.04.2025
Julian Saba

Sehr einfühlsam & mit viel Liebe zum Detail geschrieben!Der perfekte Ausgleich um nach langen Rennradfahrten imurlaub abzuschalten.

5 Sterne
Liebe zum Detail - 02.04.2025
Julian Saba

Ein sehr einfühlsam geschriebene Geschichte mit viel Liebe zum Detail!Perfekt nach ausgiebigen Rennradtouren im Urlaub um abzuschalten.

5 Sterne
Bewegend und berührend - 24.03.2025
Carola Seng-Kaiser

Eine zutiefst bewegende Freundschaft von Matz und Mo. Unzertrennlich bis zum Schluss. Berührend wie sie ihre Kindheit und Pubertät durchleben. Liebenswert auch Bianca und Gabriel, die anderen Freunde und überhaupt: Alle Beteiligten sind liebenswert beschrieben. Mit wenigen Ausnahmen!Besonders angetan war ich auch von den Personen und Begebenheiten in den Krankenhäusern. Die medizinischen Fakten sind verständlich und nachvollziehbar beschrieben. Eine ganz besonders tiefgreifende Geschichte mit viel Liebe geschrieben. Werde das Buch weiterempfehlen.

5 Sterne
Mensch Mo - 22.03.2025
Sabin Wacker

Endlich ein Buch, was total meinen Nerv getroffen hat. War sofort in den Chaoten Mo verliebt. Ganz meine Linie. Voller Freundschaft und Liebe. Und manchmal verschwimmen die Grenzen. Soviele wahnsinnige Typen und witzige Episoden. Bin voll begeistert. Hat mich emotional gleich abgeholt. Und das war bis zum Ende unwahrscheinlich spannend. Super viele Szenen bei denen ich auch lachen mußte: z.B. die rülpsende Bianca oder Ratz und Mo total bekifft. Die Ratte im Krankenhaus. Nur das Ende war mega traurig. Trotzdem kann ich jedem dieses Buch empfehlen.

5 Sterne
Klasse! - 21.03.2025
Beni

Tolles Buch! Hat voll witzige Teile und Leute. Aber auch eine Menge Gefühle und Tiefgang. So viele gute Freunde hätte ich auch gern. Traurig bin ich wegen Bianca. Aber vielleicht gibt es ja einen würdigen und liebevollen neuen Mo. Matz hat ja Gabriel. Aber das ist was anderes. Habe den Roman gern gelesen. Manchmal die halbe Nacht. Im Bett. Da habe ich die meiste Ruhe und niemand nervt. Kann ich weiter empfehlen.

5 Sterne
Hervorragender Roman - 20.03.2025
Robin (Rob) Pfisterer

Bin absolut begeistert von Mo. Sowohl von der Figur, als auch vom ganzen Roman. Habe bei Mo einige Parallelen zu mir gefunden. Bin selbst so drauf. Gottseidank bin ich gesund (Körperlich). Matz gefällt mir sehr und hat eine sehr schöne Rolle in der ganzen Geschichte. Ratz hätte ich gern als Freund ( habe auch eine Ratte: Nepomuk, genannt Nepo!) Mir gefällt auch, daß Bianca einen kleinen Mo bekommen hat. Das gibt dem tragischen Ende doch eine hoffnungsvolle Wendung. Im Schwarzwald gibt es doch noch spannende Geschichten. Werde die Orte der Geschichte aufsuchen, beim nächsten Freiburgbesuch. Empfehle allen dieses gefühlsreiche Buch.

5 Sterne
Tolle und spannende Geschichte - 18.03.2025
Verena Bannert

Mo ist ein dynamischer Roman, der einen von Anfang an gefangen nimmt. Vielschichtig und sehr berührend geschrieben. Sehr jung geschrieben und für alle Generationen verständlich und nachvollziehbar. Emotion pur. Bin mehr als zufrieden, mich gerade für dieses Buch entschieden zu haben! Eine sehr persönliche Geschte die zu Herzen geht!

5 Sterne
Ein gelungener Roman - 14.03.2025
Simon Peschel

Eine bewegende Geschichte. Tiefgründig die extreme Freundschaft von Matz und Mo. Die wundervolle Beziehung von Matz und Gabriel, sowie die Liebe von Mo und Bianca. Paarungen die nicht treffender sein können. Witzige Dialoge und Begebenheiten, die in einer Tragödie enden. Die Betroffenen wachsen ungeahnt daran. Vielschichtig und emotional geschrieben. Toll aufgebaut der Verlauf und die Entwicklungen, die Jeder durchmacht. Gefühlvoll beschrieben, ohne kitschig zu werden. Ein Buch für Mann und Frau, Jung und Alt. Wirklich von ganzem Herzen zu empfehlen.

5 Sterne
Phänomenal - 07.03.2025
Tabea Richter

Freundschaft und Liebe pur. Habe den Buchtipp bekommen und die Bewertungen gelesen, sogleich das Buch gekauft. Ja, ich kann jede einzelne von ihnen unterschreiben. Habe keine Woche zum Lesen gebraucht. Eine wundervoll erzählte Geschichte mit liebenswerten Personen. Werde den Roman im Bekanntenkreis weiterempfehlen.

5 Sterne
Habe es gefühlt! - 04.03.2025
Felix Graeter

Sehr einfühlsam geschriebenes Buch. Ich konnte jede Person nachempfinden und die Geschichte durchleben, in allen Höhen und Tiefen. Auch nachvollziehbar waren die Leidenschaften und Leiden der einzelnen Personen. Mo's Geschichte klang sehr fundiert. Ein wundervoller Roman.

5 Sterne
Mo - 26.02.2025 - 26.02.2025
Birgit G.-S.

Berührende einfühlsame Geschichte! Unbedingt lesenswert!!

4 Sterne
James Blessing - 25.02.2025
Dirk Anders

Die Leseprobe war schon mal sehr ansprechend. Das Buch wird in Kürze bestellt!

4 Sterne
James Blessing - 25.02.2025
Dirk Anders

Die Leseprobe war schon mal sehr ansprechend. Das Buch wird in Kürze bestellt!

5 Sterne
Wundervoller Roman - 24.02.2025
Karin Messmer-Schoch

Mein Gott! Eine bewegende Geschichte die honigsüß beginnt und bitter endet. Amüsant der Anfang und emotional der Verlauf danach. Hervorragende Charakteren, die einen gefangen nehmen. Trotz Dramatik im letzten Teil, viel Herzblut und sehnsüchtige Hoffnung, die einen mitreißt. Mit einem einem tiefen Seufzer habe ich das Buch zugemacht und noch lange den Titeleinband betrachtet. Insgesamt bin ich begeistert von diesem empathischen Roman. Glückwunsch dem Autoren und dem Verlag!

4 Sterne
Mein Bücherschrank ist reicher geworden - 21.02.2025
Marita Voss

Anfangs dachte ich, das ist vielleicht doch nicht mein Roman. Aber im Verlauf mußte ich feststellen: doch es ist mein Buch! Da explodieren Gefühle und die Emotionen springen über. Die Geschichte ist sehrgut konzipiert und hält einen einfach im Bann. Vor allem so ab dem ersten Drittel. Im Ganzen gesehen hat die Geschichte und haben die Personen allesamt ein solches Profil, dass man versucht ist Parallelen im Bekanntenkreis zu suchen. Im Ganzen gesehen, ein gelungener Roman und nicht nur als Bettlektüre zu empfehlen. Das auch, aber bei einer schönen Tasse Tee, oder wer will Kaffee, hat sicher einige schöne Musestunden. Und es wird einem vieles erst später so richtig bewußt!

5 Sterne
Besondere Geschichte - 20.02.2025
Thorsten Hagemann

Bin "geplättet". Mein Bruder hatte die gleiche Erkrankung wie MO. Er verabschiedete sich kinderlos vor 5 Jahren. Er hatte zwar keinen Freund wie Matz, aber mich als Bruder. Ich kann sovieles nachempfinden. Ich denke der Autor hat alles aus nächster Nähe erlebt. Oder wie kann er sonst diese Emotionen so dramatisch beschreiben? Auch hat mir gefallen, dass bis zu dieser Diagnose so viele eher lustigen Begebenheiten beschrieben wurden. Und zwei besondere Liebesgeschichten dazu. Mein Bruder Marlon hätte den Roman geliebt. Das macht für mich das Buch so besonders. Durch Zufall hat meine Frau diesen Roman entdeckt und gedacht, dass das Thema mein Interesse wecken würde. Sie hatte recht und ich ihr dankbar.

5 Sterne
Spitzenklasse - 19.02.2025
Ferdinand Molchow

Habe das Buch heute zuende gelesen und bin noch voll bewegt. Zum einen durch die sehr tiefgehende Beschreibung einer Jugendfreundschaft, die bis zum Ende äußerst emotional aufgeladen ist und so unverbrüchlich, wie sie nur sein kann. Dann die wundervolle Liebesgeschichte von Matz und Gabriel. Man kann auch als nicht schwuler Mensch so ziemlich alles nachvollziehen, was die Jungs empfinden. Mo´s Beziehung zu Bianca ist nicht minder toll beschrieben und ist von einer Dramatik geprägt (wenn man dieses Wort aus dem Titel verwenden möchte), daß man sich wünschte, eine solche Beziehung wie die vier Hauptakteure zu haben. Die anfangs euphorische und glücksselige Geschichte mündet leider in eine tragische Wendung. Nichtsdestotrotz ist der Verlauf auch mit humorvollen Szenen bestückt, die einen schmunzeln und mitunter lachen macht. Das Ende rührt empfindsame Leser sicherlich zu Tränen, wenngleich stets sehr viel Hoffnung durchschimmert. Ein rundum lesenswerter Roman, der von einem empathischen Autor zu Papier gebracht wurde. Sein Buch wird sicher bei Vielen nachwirken.

5 Sterne
Das Buch ist wichtig für mich - 18.02.2025
Tobi Maurer

Ich habe das Buch von meiner Tante ausgeliehen bekommen. Sie meinte es wäre bestimmt gut für mich zu lesen. Und es hat gestimmt. Matz hat mir Mut gemacht zum coming out. jetzt weiß ich; daß es garnicht schlimm ist als Junge in einen anderen Junge verliebt zu sein. Ich lebe jetzt leichter. Der Roman ist toll geschrieben und nimmt einen mit auf eine Reise durch die Gefühle. Danke für die Hilfe. Meine Eltern wissen es jetzt und haben so reagiert wie die von Matz. Bald werde ich es allen Anderen auch sagen. Dieses Buch sollten viele Menschen lesen.

5 Sterne
Das Buch ist wichtig für mich - 18.02.2025
Tobi Maurer

Ich habe das Buch von meiner Tante ausgeliehen bekommen. Sie meinte es wäre bestimmt gut für mich zu lesen. Und es hat gestimmt. Matz hat mir Mut gemacht zum coming out. jetzt weiß ich; daß es garnicht schlimm ist als Junge in einen anderen Junge verliebt zu sein. Ich lebe jetzt leichter. Der Roman ist toll geschrieben und nimmt einen mit auf eine Reise durch die Gefühle. Danke für die Hilfe. Meine Eltern wissen es jetzt und haben so reagiert wie die von Matz. Bald werde ich es allen Anderen auch sagen. Dieses Buch sollten viele Menschen lesen.

5 Sterne
Faszination - 12.02.2025
Fahdi Ömer

Ich bin so fasziniert von diesem Buch wie schon lange von keinemmehr. Die Story ist so dicht am Leser. Nachvollziehbare Typen werden in Szene gesetzt und lebensecht inszeniert. Am Ende hat man das Gefühl bei allen Kapiteln live dabei gewesen zu sein. Habe allen Freunden den Roman empfohlen.

5 Sterne
Wow! - 09.02.2025
Sven Karlstein

Seit langem war ich nicht mehr so gefesselt und konnte das wunderschön gestaltete Buch fast nicht mehr aus der Hand legen können. Schon das Cover verführte mich zum Kauf. Die unwahrscheinlich spannende Geschichte hatte keine Brüche und führte mich in total emotionale Situationen. Der Roman war so plastisch, daß ich mir sogar eine Verfilmung vorstellen kann. Die Figuren waren lebendig gezeichnet, daß ich sie direkt vor Augen hatte. Der Autor verursachte bei mir eine Achterbahn der Gefühle. Würde gerne wissen, was aus Matz, Gabriel, Bianca und Konstantin geworden ist. Wird es eine Fortsetzung geben? Wünschenswert!

4 Sterne
Unterhaltsam und einfühlsam - 07.02.2025
Thomas Licht

Es ist eine kurzweilige Geschichte über das Leben an sich und die Liebe mit ihren Irrungen und Wirrungen im Besonderen mit vielen autobiographischen Zügen.Empfehlenswert!

5 Sterne
Sehr Empfehlenswert  - 06.02.2025
Holger B.

Rundherum ein lohnenswertes Buch.

5 Sterne
Sehr Empfehlenswert  - 06.02.2025
Dagmar B.

Ein Geheimtipp, sehr empfehlenswert!

5 Sterne
Sehr Empfehlenswert  - 06.02.2025
Dagmar B.

Ein Geheimtipp, sehr empfehlenswert!

5 Sterne
Mo der Junge der mein Leben prägte - 04.02.2025
Kristina B.

Das Buch ist sehr schön zu lesen. Ich kann es nur empfehlen.

4 Sterne
James.A.Blessing: Mo - 04.02.2025
Andrea Puschendorf

Der Roman ist eine bittersüße Homage an Freundschaft und Liebe. Es ist ein perfektes Buch für die Ferien und Winterwochenende.

5 Sterne
Sehr empfehlenswert  - 04.02.2025
Jana B.

Ein wunderschönes Buch, sehr zum empfehlen.

5 Sterne
Empfehlensweert - 02.02.2025
Sina Schätzle

Alles in allem ein gelungener Roman, indem viel Herzblut steckt und indem jeder sich wiederfinden kann. Ich freue mich schon auf weitere Projekte und kann das Buch nur weiterempfehlen.

5 Sterne
Mo - 02.02.2025
Angelika Z.

Eine wunderbare Erzählung, die man sofort zu Ende lesen möchte. Gut geschrieben, wie sich das Leben für alle, im Laufe der Jahre verändert und gemeistert werden kann, oder muss. Unbedingt lesenswert.

5 Sterne
Mo  - 01.02.2025
Nadine B.

nett geschrieben. Empfehlenswert

5 Sterne
Sehr empfehlenswert  - 01.02.2025
Sandra G.

Einfühlsamer, berührender Roman !

5 Sterne
Mo  - 26.01.2025
Arthur H.

Habe ein Belegexemplar erhalten und bin so begeistert, daß ich diesen Roman kaum aus der Hand legte. Zu bewegend entwickelt sich eine berührende Geschichte. Oft mußte ich lächeln, aber auch weinen. Toll geschrieben, gut zu lesen und nur zu empfehlen!

5 Sterne
Mo - 18.01.2025
Wolfgang B.

Ein großartiger Roman, der Gefühl und Verstand gleichermaßen herausfordert. Das Lesen hat vom ersten bis zum letzten Satz Freude bereitet.

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Cover: Mo

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