Cover: Briefe an Rose Valland

Briefe an Rose Valland


EUR 21,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 152
ISBN: 978-3-99146-953-7
Erscheinungsdatum: 31.07.2024
Geraubt, versteckt und einer ungewissen Zukunft entgegenblickend – Bilder der berühmtesten Maler vergangener Jahrhunderte schildern in Briefen an ihre Retterin ihre tragischen Erlebnisse während des Naziregimes. Zeitgeschichte aus neuer Perspektive erzählt.
Vorwort


Eines Tages fiel mir das Buch Monuments Men von Robert Edsel und Bret Witter in die Hände. Allein der Untertitel, Die Jagd nach Hitlers Raubkunst, veranlasste mich dazu, so schnell wie möglich mit diesem Buch auf meine Couch zu kommen. Im Teil II stieß ich auf eine Frau mit dem Namen Rose Valland. Neugierig verschlang ich ein Kapitel nach dem anderen. Am Ende wurde mir bewusst, dass viele Menschen die Monuments Men und ihre heldenhaften Taten kannten, aber wer kannte die heldenhaften Taten von Rose Valland? Immerhin hat sie ihr Leben für die Kunst aufs Spiel gesetzt! Ich bin der Meinung, dass man diese Frau, die eine Spionin für die Kunst war, ein bisschen mehr ins Rampenlicht rücken sollte. Also, mein Entschluss stand fest! Ich werde ein Buch über diese außergewöhnliche französische Nationalheldin schreiben. Eine historische, trockene Biografie kam für mich nicht in Frage, da ich meine Leser*innen nicht mit einer Flut von Jahreszahlen, trockenen recherchierten Fakten mit Fußnoten und weiteren Anmerkungen langweilen wollte. Ich überlegte eine Weile und eines Tages hatte ich die Idee! Ich werde berühmte Gemälde sprechen lassen und zwar jene, die Rose Valland im Jeu de Paume Museum in Paris gesehen und in ihrem Tagebuch notiert hatte, oder andere Bilder, die sich hilfesuchend an sie wenden. Diese Bilder sind die historischen Zeitzeugen und werden durch die Briefe, die sie an Rose Valland schreiben, zum Leben erweckt. Die Geschichten, die sie uns erzählen, geben uns, auf eine unterhaltsame Art und Weise, einen interessanten Einblick in das damalige Zeitgeschehen. Im jeweils anschließenden Teil des Kapitels befinden sich Fakten, oder andere aufschlussreiche Informationen zu den entsprechenden Bildern, oder den Personen, die damit in Verbindung stehen.

Diese schriftstellerische Form ermöglicht es mir, Ihnen Rose Valland und ihre heldenhaften Taten auf eine ganz besondere Art und Weise näher zu bringen. Die komplette Biografie dieser außergewöhnlich mutigen Frau finden Sie ganz am Ende des Buches. Warum ausgerechnet am Ende? Ganz einfach, damit Sie sich während des Lesens der einzelnen Kapitel ein eigenes Bild von Rose Valland machen können.

Weltgeschichte muss nicht immer langweilig sein, fangen Sie einfach an!

Christiane Köhne




Ein Brief von der Mona Lisa
Liebe Rose,

ich will ehrlich zu dir sein. Ganz heimlich habe ich dich und Jacques belauscht, als ihr euch im Salle des Etats getroffen habt. Ich konnte die Erregung in euren Stimmen vernehmen, als ihr über das Deutsche Reich, Adolf Hitler und die Zukunft von Frankreich gesprochen habt. Zwar waren eure Stimmen sehr leise, aber ich konnte euch recht gut verstehen. Niemals werde ich den Anblick vergessen, wie eure beiden Körper vor dem Bild von Paolo Veronese standen und perfekt mit der Kulisse von Die Hochzeit von Kana verschmolzen. Liebe Rose, ich muss dir gestehen, dass ich erst ein wenig eifersüchtig auf dich war, da ich Jacques über alles liebe. Doch je länger ich eurem Gespräch zuhörte, desto mehr wurde mir bewusst, wie sehr ihr um mich und mein Wohlergehen besorgt wart. Meine Eifersucht war schnell verflogen, als ich hörte, in welche Gefahr ihr euch für mich und die restliche Kunst von Paris begeben wolltet. Liebe Rose, seitdem ist viel passiert. Ich habe dich lange nicht mehr gesehen und mache mir Sorgen um dich. Daher schreibe ich dir folgende Zeilen, damit du weißt, wie es um mich bestellt ist.

Als Jacques eines Tages zu mir in den Louvre kam, sah er irgendwie anders aus als sonst. Eine tiefe Falte lag auf seiner Stirn und sein starrer Blick, der auf mich gerichtet war, bereitete mir große Sorge. Ich lächelte ihn an, doch er lächelte nicht zurück, was er sonst immer tat! Nachdenklich betrachtete er erst mich, dann die anderen Gemälde im Saal. Ich fragte mich, was bloß heute mit ihm los war? Merkwürdig war an diesem Tage auch, dass keine Besucher in den Salle des Etats strömten, wie es sonst immer der Fall war. Es blieb verdächtig still. Ich lauschte Jacques´ Schritten wie sie durchs Museum hallten, bis sie immer leiser wurden und nicht mehr zu hören waren. Die darauf eintretende Stille machte mir Angst. Es dauerte eine ganze Weile, da vernahm ich auf einmal ein lautes Getöse, welches immer näherkam. Stimmen redeten durcheinander, es krachte und schepperte. Was war das auf einmal für ein Lärm? Dann sah ich sie den Saal betreten. Es waren unzählig viele Menschen, Männer und Frauen. Ein paar von ihnen kannte ich, da sie im Louvre arbeiteten. Ein großer Teil jedoch war mir fremd. Jeder von ihnen trug entweder weiße Holzkisten, Unmengen an Verpackungsmaterial oder Werkzeug mit sich. Sie sahen wild entschlossen aus, was mich noch mehr ängstigte. Ich fragte mich, was diese Menschen mit den Kisten vorhatten, die sie in den Salle des Etats schleppten. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Ich sah, wie sie ein Bild nach dem anderen von der Wand nahmen, es behutsam verpackten und in die dafür vorgesehene Holzkiste legten. Ich musste an das heimliche Treffen von dir und Jacques im Museum denken und so langsam dämmerte es mir, was mit mir und den anderen Gemälden passieren würde. Es dauerte gar nicht lange, da stand ein unbekannter Mann vor mir. Er verharrte für einen kleinen Moment, schaute mich liebevoll an und nahm mich vorsichtig von der Wand. Kurz bevor er mich behutsam in eine von diesen Holzkisten legte, konnte ich drei rote Punkte erkennen, doch nirgends stand mein Name geschrieben.

Ich wurde zu einem Lastwagen gebracht und vorsichtig auf der Ladefläche verstaut. Der Wagen setzte sich in Bewegung und ich wurde kräftig hin und her geschaukelt. Während der langen Fahrt machte ich mir Gedanken, wohin meine Reise wohl gehen würde. Dann hielten wir an. Eine Tür wurde geöffnet und ich konnte durch ein Astloch in der Kiste ein großes Schloss erkennen. Bekam ich ein neues Zuhause? Ich war gespannt! Doch was dann passierte, stimmte mich sehr traurig. Man stellte mich, zusammen mit vielen anderen weißen Holzkisten, in einen schmucklosen, eiskalten Raum. Es zog durch jede Ritze des Gemäuers. Zu meinem größten Schrecken musste ich feststellen, dass der Raum nicht nur kalt, sondern auch feucht war! Was würde bloß aus mir werden?

Wie du dir vorstellen kannst, liebe Rose, ging es mir unter solchen Umständen gar nicht gut. Ich fühlte mich schlecht. Ich hatte Angst, dass ich hässlich und unansehnlich werden würde. Ich flehte im Stillen, dass Jacques hoffentlich bald zu mir kommen und mich befreien würde.
Liebe Rose, mein Flehen wurde erhört! Eines Tages kam Jacques zu mir. Er war nicht allein. Zusammen mit ein paar Mitarbeitern hatte er dafür gesorgt, dass der Raum, in dem ich mit den anderen Bildern untergebracht worden war, wärmer wurde. So ging es uns deutlich besser. Jacques befreite mich kurz aus der Holzkiste und begutachtete mich fachmännisch von allen Seiten. Du weißt ja, wie ich es liebe, wenn die Menschen mich intensiv anschauen, erst recht, wenn Jacques es tut, denn dann wird es mir immer ganz warm ums Herz. Ich lächelte ihn an. Jacques lächelte zurück, aber nur ein wenig. Anschließend ging es für mich zurück in meine Kiste.

Ich weiß schon gar nicht mehr, wie viele Tage vergangen waren, da hörte ich von draußen her einen Höllenlärm! Es knallte und rumorte. Das Fundament des Schlosses bebte, dass ich es sogar bis in meine Kiste spüren konnte. Ich hörte Menschen, die aufgeregt in den Raum kamen. Sie sprachen wild durcheinander. Dann wurde ich hochgehoben, aus dem Schloss getragen und in ein Fahrzeug verfrachtet. Die wilde Fahrt begann aufs Neue.

Ich hatte nur noch einen Gedanken, ich wollte nach Hause!

Man brachte mich zu einem anderen Schloss. Der Raum, in dem ich jetzt untergebracht worden war, hatte viele Bilder an den Wänden. Edle Teppiche lagen auf dem Boden. Ich war froh über mein kleines Astloch in der Kiste, welches es mir ermöglichte, ein wenig die Umgebung wahrzunehmen. Eines Morgens hörte ich gedämpfte Stimmen im Raum. Ich hatte ein wenig Angst. Gespannt wartete ich darauf, was passieren würde. Durch mein Astloch konnte ich zwei Paar Schuhe erkennen, die sich zögerlich meiner Unterkunft näherten. Ganz vorsichtig machte sich jemand an meiner Kiste zu schaffen. Erst dachte ich, es wäre vielleicht Jaques. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie verwirrt ich war, als der Deckel sich öffnete und ich in das Gesicht eines kleinen Mädchens blickte. Den erstaunten Gesichtsausdruck von ihm, als es mich sah, werde ich nie vergessen. Sie beugte sich zu mir in die Kiste hinab und streichelte ganz zärtlich über meine linke Wange. Eine Frau, die neben ihm stand, wahrscheinlich seine Mutter, flüsterte ihm leise etwas ins Ohr. Was, das konnte ich leider nicht verstehen, aber das kleine Mädchen bekam große Augen und sah mich liebevoll an. Beide lächelten mich an, ich lächelte zurück. Danach wurde meine Kiste wieder behutsam verschlossen. Liebe Rose, von diesem Zeitpunkt an habe ich mir gewünscht, dass das kleine Mädchen und seine Mutter häufiger bei mir vorbeischauen würden, da ich mich so einsam in meinem Versteck fühlte. Jedoch, nichts passierte.

Eines Tages hörte ich laute Schreie. Alle schrien wild durcheinander! Ich vernahm Flugzeugmotoren, aber keine Detonationen. Ich erwartete, dass geschossen wurde, jedoch nichts passierte. Dann merkte ich, dass die Schreie Jubelschreie waren. Ich hörte lautes Gelächter und jemand stimmte die Marseillaise an. Meine Gedanken wirbelten wild durcheinander. Könnte es sein, dass der Krieg vorbei war? Ich wagte es kaum, zu glauben. Plötzlich hörte ich Stimmen, die sich näherten. Ich hielt die Luft an. Meine Kiste wurde geöffnet und … Jacques war da! Er war es wirklich! Du kannst dir gar nicht vorstellen, liebe Rose, wie ich mich gefreut habe, ihn wiederzusehen! Ich lächelte ihn an, und er lächelte zurück. Von diesem Zeitpunkt an wusste ich, dass alles gut werden würde. Wieder wurde ich in einem Fahrzeug verstaut, doch dieses Mal machte mir das gar nichts aus, da ich wusste, dass wir in die richtige Richtung fahren würden, nämlich nach Paris. Sie fuhren mich wirklich zurück nach Hause. Im Louvre angekommen, wurde ich von Jacques aus meiner weißen Kiste mit den drei roten Punkten gehoben. Er ließ es sich nicht nehmen, mich persönlich an die Wand zu hängen, von der man mich vor langer Zeit entfernt hatte. Meine Freude, die ich in diesem Moment verspürte, war unbeschreiblich groß.

Liebe Rose, Jacques und du habt euer Leben für die Kunst aufs Spiel gesetzt. Ich kann dir gar nicht schreiben, wie dankbar ich dir und natürlich auch Jacques dafür bin. Bitte schreibe mir, was du in diesen wirren Zeiten alles erlebt hast. In der Hoffnung, dass es dir gut geht, und wir uns vielleicht bald wiedersehen werden, und zwar im schönsten Museum der Welt.

Deine Mona Lisa




Jacques Jaujard (1895–1967)


Retter der französischen Kunst

Jacques Jaujard wurde 1926 Generalsekretär der Musée Nationaux in Paris.1933 ernannte man ihn zum stellvertretenden Direktor und 1939 zum Direktor der Nationalen Museen. Für Jaujard war die Erhaltung des kulturellen Erbes eine Herzensangelegenheit. Bereits während des Spanischen Bürgerkriegs überwachte er die Evakuierung der Kunstsammlungen des Museo del Prado von Madrid in die Schweiz, um sie vor Plünderern zu schützen.

Mit großer Besorgnis beobachtete Jacques Jaujard die Entwicklung im Deutschen Reich. Hitler marschierte unaufhaltsam voran, und es war nur noch eine Frage der Zeit, wann er in Frankreich einfallen würde. In ihm wuchs der Gedanke, die Kunst vor den Nationalsozialisten in Sicherheit zu bringen. Der Plan war es, die wichtigsten Kulturgüter in die Schlösser der nahen Umgebung von Paris zu evakuieren.

Am 25. August 1939 ließ er den Louvre für drei Tage schließen. Offiziell hieß es, für „Reparaturarbeiten“. In diesen drei Tagen und Nächten packten hunderte von Mitarbeitern, Kunststudenten und andere Freiwillige die Kunst des Louvre in dafür vorgesehene weiße Holzkisten. Große Bilder, wie z. B. „Die Hochzeit zu Kana“ von Paolo Veronese, mit einer stattlichen Größe von 9,90 m x 6,66 m, wurden aus ihrem Rahmen genommen und um einen Zylinder gerollt, um sie zu transportieren. Das „Floß der Medusa“ von Théodore Géricault, 4,91 m x 7,16 m, musste auf einem offenen Lastwagen, nur mit einer riesigen Decke verhüllt, transportiert werden. Die Meisterwerke aus dem Louvre wurden in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit kategorisiert. Ein gelber Punkt bedeutete sehr wertvolle Kunst, ein grüner – Hauptwerk, der rote Punkt stand für Weltschatz. Die Kiste mit der Mona Lisa war mit drei roten Punkten versehen. Alles, was vier Räder besaß, wurde zum Transport der Kunstschätze herangezogen. Private Autos, Krankenwagen, Lastwagen, Lieferwagen und Taxen. 203 Fahrzeuge, die 1 862 Holzkisten transportierten, fuhren im Konvoi ihre erste Station an, das Château Chambord. Von dort aus wurden die Kunstwerke auf zahlreiche weitere Schlösser in Frankreich verteilt. Jacques Jaujard überwachte die komplette Evakuierung der Kunstschätze und setzte alle notwendigen Mittel ein, um die Zukunft des französischen Kulturerbes zu sichern. Als die Evakuierung abgeschlossen war, hieß es abwarten.

Nach dem Zusammenbruch Frankreichs wartete Jaujard gespannt, wann die Deutschen im Louvre erscheinen würden. Am 16. August 1940 traf Graf Franz Wolff-Metternich ein. Hitler hatte ihn zum Kunstschutz im westlichen Operationsgebiet beauftragt. Somit lagen die Sammlungen Frankreichs in seinem Zuständigkeitsbereich. Jacques Jaujard notierte in seinem Tagebuch, dass Wolff-Metternich fast erleichtert schien, den Louvre leer vorgefunden zu haben. Wie viele deutsche Aristokraten, war auch er kein Mitglied der NSDAP. Wolff-Metternich und Jaujard einigten sich darauf, dass die Kunstwerke in den Schlössern gut geschützt waren und es erst einmal keine weiteren Änderungen geben würde. So hielt der Kunstschutzbeauftragte von Adolf Hitler seine schützende Hand über Jaujard, da auch er nicht wollte, dass die Kunst Frankreichs von den Nazis geplündert wurde.

Während des Krieges musste Jaujard an zwei Fronten kämpfen. Gegen die Nazis, aber auch gegen die Vichy Regierung, dessen Kollaborationsführer nur allzu bereit war, Frankreichs Schätze den deutschen Besatzern auszuliefern.

Durch die neuen Grenzen mussten die Kunstgegenstände weiter Richtung Süden transportiert werden. Der Weg der Mona Lisa war nach meinen persönlichen Recherchen, wie folgt:

Château Chambord
Château Louvigny
Kloster Loc-Dieu
Musée Ingres
Château de Montal

Ich möchte an dieser Stelle kurz einhaken. 2019 habe ich, zusammen mit meinem Mann, die Spur der Mona Lisa aufgenommen. Wir haben während unseres Urlaubsaufenthalts in Frankreich alle oben aufgeführten Schlösser, sowie das Kloster Loc-Dieu, besucht. Das Musée Ingres war leider wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Nach einer ausführlichen Führung durch das Château de Montal wunderte ich mich, dass das Thema der Mona Lisa überhaupt nicht angesprochen wurde. Daher wartete ich, bis die meisten Besucher sich verabschiedet hatten und fragte unsere Schlossführerin, ob sie mir bitte sagen könnte, wo die Mona Lisa ihr Versteck auf Château de Montal hatte. Erst starrte mich die Madame etwas fragend an, ich hatte schon Bedenken, dass sie mein Französisch nicht verstand, aber dann lächelte sie und gab uns ein Zeichen mitzukommen. Sie führte uns in einen großen Saal und erklärte uns, dass dieser der Aufenthaltsort der Mona Lisa gewesen sei. Noch heute wundert es mich, dass ich erst danach fragen musste, denn so einen wichtigen Gast hätte man während der Schlossführung ruhig erwähnen können, oder? Anschließend wurden wir von der freundlichen Madame noch in einen kleinen Raum geführt. Dort lief eine Dokumentation über die Evakuierung des Louvre, und siehe da, es wurde uns erzählt, dass auch die Mona Lisa auf Château de Montal untergebracht worden war. Warum nicht gleich so? Auf meiner Schlössertour wurde mir bewusst, dass Jacques Jaujard sich vortreffliche Orte für die Aufbewahrung der Kunstwerke ausgesucht hatte. Die dicken Mauern aus Stein waren ein sehr guter Schutz. Das größte Problem aber war die Feuchtigkeit in den alten Gemäuern. Jaujard schaffte es, elektrische Heizungen zu installieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt war für ihn, dass im Falle eines Feuers schnell gelöscht werden konnte. Er achtete darauf, dass ein Löschteich oder ein See in der Nähe war. Wenn nicht, wies er die Mitarbeiter darauf hin, dass immer genügend Wasser in Eimern oder anderen Behältern zur Verfügung stehen musste. Jaujard überließ nichts dem Zufall.
5 Sterne
Deutsch-Französische Beziehung - 13.01.2026
Bernd Kratz

Großartig, wie die Autorin die Bilder sprechen läßt und dadurch eine besondere Atmosphäre schafft, ist einfach toll. Ich wünschte mir, dass bei diesemwenig erforschtem Thema die positiven Dinge des Deutsch-Französischen Verhältnisses ein wenig stärker herausgestellt werden können.

4 Sterne
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Für ca. 8 jährige Computerfans und natürlich für Innsbrucker ein nettes Geschenk.

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