Cover: Arasis

Arasis
Identität


EUR 24,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 508
ISBN: 978-3-7116-0249-7
Erscheinungsdatum: 18.02.2025
Favon, Gabryelle und Rhemus kämpfen um den Eintritt in die Garde des Königreichs Derelictia. Dabei enthüllen sie korrupte Machenschaften, während die Söldnerin Reika in eine gefährliche Mission verwickelt wird, die das Schicksal des Königreichs beeinflusst.
Prolog


Der Große Bruch

[…] Katastrophen und deren Auswirkungen sind weit über Generationen hinweg zu spüren. Sei es durch Verschwörungen, um die Auslöser der Ereignisse herunterzuspielen, sogar zu verschleiern, oder vielleicht dienen sie sogar als Auslöser für ein Umdenken. Ein Wandel in den Gewohnheiten der Lebewesen, der den Weg für eine bessere Zukunft ebnet. Eine Zukunft, die vielleicht nicht wir selbst, sondern unsere Nachfahren erleben werden, um die Früchte zu ernten, die von all jenen gesät wurden, die sich für eine bessere Welt eingesetzt haben, als es noch nicht zu spät war.
Wenn der Mensch vor einer Katastrophe steht, teilt sich die Gemeinschaft meist in drei größere Gruppen auf. Es gibt die, die das nahende Unheil ignorieren und sich lieber in Glanz und Gloria im eigenen Wohlfühlradius bewegen. Der größte Teil will keinen Gedanken an Unannehmlichkeiten verschwenden und treibt nebeneinander im Fluss der Apathie, hoffend, dass diejenigen, die etwas zu sagen haben, die richtigen Entscheidungen treffen werden. Zu guter Letzt ist es aber der kleinste Teil, der die Macht hat, gegen das Unabwendbare anzukämpfen. Das sind diejenigen, die sich mit all ihren Mitteln auflehnen und sich weder vom Gewicht des Müßiggangs anderer zurückhalten, noch von der Gegenwehr der Ignoranten stoppen lassen. Die große Frage jedoch ist, warum sich genau diese Menschen meist zu spät einschalten, sich meist zu spät versammeln. So betrachtet scheint Trägheit der Menschheit größte Sünde zu sein. […]
Die Ereignisse, die die Menschheit zuletzt heimsuchten, zeigten, dass es auch in diesem Fall und wahrscheinlich im wichtigsten Zeitpunkt wieder zu spät war. Unsere Vergangenheit hatte wieder einmal offengelegt, dass der Mensch mit seiner Gier nach Profit und Macht alles andere ausblenden konnte, um seinem eigenen Untergang entgegenzusteuern, zielstrebig wie eine Nussschale auf den letzten Metern vor einem reißenden Wasserfall.
Schuld und Auslöser dieser Raffgier war ein ganz besonderes Material, welches die Welt über ein Jahrhundert lang beschäftigte: ein oranges Gestein, welches inzwischen Arasis genannt wird und im Sturm den Alltag der Menschen eroberte. Die Menschen erkannten früh, wie vielseitig einsetzbar es in seiner Beschaffung ist, und natürlich wollte jeder Wirtschaftszweig etwas davon abhaben, der glaubte, daraus Geld machen zu können.
Dieses orange Gestein war zu diesen Zeiten Energiequelle, Kraftstoff, Heilmittel und Waffe zugleich. Der Mensch hatte sofort Mittel und Wege gefunden, diese einzigartige Kraft für all seine Bedürfnisse anzupassen, und so begann der Kampf um diese Ressource, welcher die Welt in ihren Untergang führen sollte.
Als die Bevölkerung der alten Welt während eines der zwei weltumfassenden Kriege bei einer Bohrung auf dieses Material stieß, war sofort klar, dass es sich um etwas Weltveränderndes handelte. So neu wie es war, so umfassend waren auch die Möglichkeiten, es zu verwenden. Kaum ein Anwendungsgebiet, in dem es nicht auf irgendeine Art wirkte, und schon bald war nicht mehr genug davon für alle da. Die Menschen versuchten, die Struktur und dessen Magie industriell nachzuahmen, scheiterten jedoch nach Jahrzehnten der Forschung daran und widmeten sich mit allen Mitteln der Schürfung.
Früher hatten die Menschen ihre damals sogenannten Maschinen – aneinandergereihte Metallstücke, die sich von allein bewegten – mit dem Blut der Erde, dem Erdöl, angetrieben und schnell wurde jener Treibstoff durch Arasis ersetzt. Anders als das dunkle Öl war es bei Benutzung nicht schädlich für die Umwelt. Keine Rauchsäulen, die die Luft verpesteten und die Welt in ihrem schmutzigen Mantel erwärmten. Keine Verschmutzung des Wassers, worauf das Öl seine seidene Decke legte, und damit Fische ersticken ließ. Pure Reinheit in oranger Farbe.
Unter dem Deckmantel der damals sogenannten Nachhaltigkeit wurde immer weiter nach besagtem Rohstoff gesucht. Eigentlich eine nachahmenswerte Richtung. Wenn nicht auch hier der Mensch mit seiner Gier alles verpestet hätte. Die Welt verbannte alles, was schlecht für die Umwelt war, und ersetzte es durch Arasis. Ein Geschäft, welches die Reichen noch reicher, die Armen noch ärmer machte und die Welt noch mehr ihrem Untergang entgegensteuern ließ. Der Profit gebar apokalyptische Kinder. Die Welt wurde nun nicht mehr passiv von den Menschen langsam in den Tod getrieben, sondern sie verursachten nun aktiv und vorsätzlich tiefe Wunden, die immer weiter aufzuplatzen drohten. Kriege wurden geführt und schon seit Generationen bestehende Landesgrenzen wurden angefochten, damit hohe Vorkommnisse nicht geteilt werden mussten. Die Welt wurde buchstäblich auseinandergenommen. Um dieses Gestein zu schürfen, musste man unter die oberste Erdschicht graben. Kontinente wurden wegen der massiven äußerlichen Einwirkung aufgerissen und entfernten sich sowohl geographisch als auch im Geiste voneinander. So kam es, dass der Mensch mit dem größten Geschenk, welches ihm die Erde geben konnte – ein Geschenk, um den Planeten wieder zu heilen –, einen Keil formte, um die Welt zu teilen und ihrem Untergang entgegenzuführen.
Ein Mythos besagt, dass Mutter Erde selbst das orange Gestein erschuf, damit wir Menschen Opfer unserer eigenen Gier werden – und sie damit endlich wieder frei wird von der wandelnden Pest auf zwei Beinen. Doch sie hatte nicht bedacht, wie zerstörerisch wir selbst im Angesicht des Abgrunds sind.
Was folgte, war das, was wir unter dem Namen »Der Große Bruch« kennen. Das Erdinnere implodierte und zerriss die gesamte Oberfläche in ihre Einzelteile. Das orange Gestein war die einzige Kraft, die den Planeten davor bewahrte, in die Weiten des Universums geschleudert zu werden. Die daraus entstandenen Brocken formten sich so zu fliegenden Inseln, die die neue Lebensgrundlage für all jene werden sollte, die überlebten. Wären wir doch alle ins Weltall katapultiert worden, dann wäre der Virus Mensch kein Problem mehr für die Welt. Aber spezielle Schutzbunker, gebaut von denen, die den Untergang lange vorhergesagt hatten, beherbergten einige Hunderte Menschen, die den Grundstein für eine neue Zivilisation legen sollten.
Das Wissen der alten Welt wurde zerstört und ist nun kurz davor, in Vergessenheit zu geraten. Zu dem Zeitpunkt, an dem dieses Buch geschrieben wird, besteht der Planet nur noch aus Fragmenten dessen, was ihn früher ausmachte und dort, wo früher der Erdkern gewesen sein mochte, wabert inzwischen ein unheimlicher, violetter Nebel, der den Tod für all jene bedeutet, die sich in seine Untiefen begeben. […]
Unsere Gemeinde der Semina glaubt, dass der Mensch den Samen der Gier immer in sich trägt. Der Mensch bleibt immer gleich. Es ist an jenen, die sich dessen bewusst sind, eine Änderung zu bewirken. Wir sehen uns als solche und sind bereit, die Gier, die all das angerichtet hat, zu tilgen und den Menschen als reines Wesen zu erziehen. […] Bleibt nur zu hoffen, dass der Neustart von allen überlebenden Lebewesen auch genutzt wird und Konsequenzen aus den Ereignissen gezogen werden, bevor der Planet ein weiteres Mal zurückschlägt. Um ihn vor sich selbst zu retten, stehen wir von Semina dem Menschen bei.

Auszug aus: »Tief graben die Wurzeln«
Seite 36–39
verfasst von: Hanz Verta – Erster Schreiber der Sekte »Semina«
56 Jahre nach dem Großen Bruch
verwahrt in der Bibliothek von Tum




Fallen


Kiesel rieselte den Abgrund hinunter. Favons Füße standen fest am Boden, nur seine Fußspitzen ragten über die Klippe hinaus. Er blickte hinunter in den purpurnen, wabernden Nebel, sein Herz raste. Wolken zogen unter ihm vorbei und betonten das, was schon die ganze Zeit seine Gedanken beherrschte: Dass er wohl sehr lange fallen würde, wenn er vornüberkippte. Ein Luftzug schien ihm den letzten Stoß geben zu wollen und blies voller Euphorie gegen den Rücken des jungen auszubildenden Gardisten. Er atmete die trockene, kühle Luft ein. Es roch nach frischem Gras und Frühlingsblüten. Der Tag war wundervoll! Perfekt, um sich im Himmel zu räkeln und hochjauchzend gegen die Luftströmungen ankämpfend die Freiheit zu spüren.
Hinter ihm standen die anderen Kandidaten der bevorstehenden Prüfung. Es war der vorletzte Schritt, den er schaffen musste, damit er endlich als Neuling in der Garde des Königs aufgenommen wurde. Deswegen stand er hier vor dem Abgrund mit einem so lauten Hämmern in der Brust, dass er hätte wetten können, die anderen hörten jeden einzelnen Herzschlag. Doch die Angst ist nur ein Teil der Prüfung – die Angst, in den purpurnen Nebel zu fallen und nie mehr den Weg nach oben zu finden. Wer vom sogenannten Fractura Nebula verschluckt wurde, konnte nie geborgen werden. Der Boden unter den Füßen bestand auf jedem Ort dieser Welt nur aus fliegenden Gesteinsbrocken – schwebende Inseln. So war es schon seit Jahrhunderten, so lehrte man es jedem Kind in den Schulen. Wenn man die Welt entdecken, andere Inseln sehen und neue Kulturen kennenlernen wollte, dann brauchte man ein fliegendes Reittier an seiner Seite. Die Garde war in Favons Augen die beste Gelegenheit, weite Teile im Auftrag des Königs in allen Ecken der Welt zu entdecken und gleichzeitig dafür bezahlt zu werden. Seit er klein war, hatte er diesem Wunsch entgegengestrebt. König Putir Rex XXV war der Herrscher des Reichs Derelictia, in dem Favon aufwuchs. Seit Anfang der Prüfungen wohnte er zusammen mit den anderen Auszubildenden in dessen Hauptstadt Mota. Putir war kein König, den Favon unbedingt schützenswert fand. Eher das Gegenteil war der Fall, denn nach all den Jahren war er zu einem faulen, alten Greis geworden, der sich um Derelictia und die angrenzenden fliegenden Inseln, die zu seinem Reich gehörten, nichts scherte. Er war schon so lange an der Macht und zeigte so wenig Interesse an seinem Volk, dass auf Derelictia die einzelnen Dörfer selbst nochmals Oberhäupter wählten, die alle Aufgaben, die eigentlich dem König zustanden, erledigten.
Aber Favon meldete sich nicht für die Leibgarde, sondern ihm ging es nur um das Fliegen. Als Beauftragter im Namen Putir Rex würde er endlich die Möglichkeit haben, beruflich an neue Orte zu reisen. Er wollte frei sein und überall dorthin fliegen, wohin er wollte, und das war am einfachsten, wenn man sich als Teil der Garde etablierte. Zuerst musste er aber die Prüfung, wegen der er gerade am Rande der Klippe stand, bestehen.
»Wenn du noch länger dort stehen bleibst, kannst du die nächste Prüfung gleich dranhängen, Junge.« Diese Stimme kam von seinem Prüfer hinter ihm. Ein stämmiger Mann mit einem ärmellosen Hemd und Armen so dick wie Baumstämme, was wahrscheinlich der Grund war, warum er keine Ärmel trug. Kein Hemd, das Favon bis jetzt gesehen hatte, würde diesen Bizeps widerstandslos bedecken. Sein mit Edelsteinen verziertes Schwert, das so kostbar wirkte, dass es kaum für den Kampf gedacht sein konnte, hing an seinem Gürtel. Mit der linken Hand darauf ruhend, stellte er das rechte Bein auf einen Stein und lehnte sich herausfordernd nach vorne. Der Brustharnisch, welcher in schwarzem Leder mit grünen Stickereien die Farben des Königreichs repräsentierte, knirschte laut. Offenbar war er neu und noch nicht lang genug getragen. Er lächelte Favon schief entgegen und kaute an einem Stück Holz herum. Seine dicke Nase mit den breiten Nasenflügeln hatte wohl schon den ein oder anderen Schlag abbekommen. So wulstig, wie sie war, warf sie im Sonnenlicht Schatten.
Favon schluckte konzentriert und hob sein rechtes Bein, bevor er seinen Oberkörper vom Wind unterstützt nach vorne fallen ließ. Sein Herz setzte aus und sein Innerstes fühlte sich an, als würde es von einem Blizzard eingehüllt werden. Doch nur für die ersten Momente. Er hatte die letzten Mondzyklen dafür geübt und nun war es an der Zeit, die Früchte vorzuzeigen. Als er an der Klippe vorbeifiel und sein Gesicht vom Gegenwind straff nach hinten gezogen wurde, als wäre es von unsichtbaren Händen gehalten worden, funktionierte Favon wie von selbst. Er positionierte seine Gliedmaßen so, dass sein Körper sich von selbst umdrehte.
Mit dem Rücken nach unten gerichtet, stieß er einen schrillen Pfiff aus. Man mochte gar nicht glauben, wie schwer es war, im freien Fall zu pfeifen. Er presste seine Zähne zusammen, schob seine Unterlippe über die unteren Zähne und stieß all die Luft in seiner Lunge aus. Zu seiner Linken hörte er als Antwort den Schrei seines fliegenden Reittieres, mit dem er die letzten Monde jedes Kommando immer wieder wiederholt hatte, damit dieser Moment so reibungslos wie möglich funktionierte. Favon drehte sich mit einer weiteren geschickten Umverteilung des Luftwiderstandes um, sodass er wieder den violetten Nebel unter sich auf ihn zurasen sah. Er streckte all seine Gliedmaßen aus und versuchte so, den Sturz zu verlangsamen.
Plötzlich tauchte unter ihm ein großer Luchs auf mit buschigen Ohren und mächtigen, gefiederten Flügeln und einer Spannweite von über drei Schritt. Die fliegende Raubkatze fing an, sich Favons Sturz in die Tiefe anzupassen, und richtete seinen Körper parallel zu ihm aus. Favon griff nach dem Horn des Sattels und zog sich heran, spreizte seine Beine und presste sie am Leib des Luchses zusammen. Für seinen treuen Gefährten war das ein Zeichen, dass er nun den Sturz abbrechen und die angewinkelten Flügel ausbreiten konnte, um an Höhe zu gewinnen. Mit einem kurzen Schrei flogen sie auch schon wieder nach oben, drehten Pirouetten und genossen es, sich gemeinsam der Schwerkraft zu widersetzen.
»Sehr gut gemacht, Nappa! War doch gar nicht so schwer! Die ganze Übung hat sich ausgezahlt!« Favon lehnte sich zum Kopf des Tieres, lobte es mit einer kraulenden Bewegung durch das Fell hinter den Pinselohren. Ein wohliges Schnurren war die Antwort. »Nun widmen wir uns dem eigentlichen Teil.«
Noch bevor er sich die Umgebung näher ansehen konnte, durchfuhr ihn schon ein Ruck und der Aufschrei eines riesigen Truthahngeiers mit einem purpurroten Kopf ließ das Duo herumwirbeln. Sein Prüfer mit der wulstigen Nase, Traogenta, saß auf dem Hals eines übergroßen Greifvogels und lachte amüsiert. Der Hüne saß am unteren Ende des Halses auf einem Sattel. Der Vogel selbst war sicherlich fünf Schritt groß und mit ausgebreiteten Flügeln nahm er eine furchteinflößende Gestalt an. Die scharfen Krallen des Ungetüms wollten Favon während eines Sturzflugs packen, verpassten den Jungen aber um Haaresbreite. Durch den Schwung des Angriffs schoss der Prüfer weiterhin nach unten und selbst das schnelle Ausbreiten der mächtigen Flügel bremste den Sturzflug nur sehr langsam. Das gab Favon genug Zeit, sich zu sammeln und die Situation neu zu bewerten.
Das Ziel war es, Traogenta oder seinen fliegenden Begleiter mit der Handfläche zu berühren, nachdem man das Aufsitzen nach einem Fall absolviert hatte. Der Prüfer tat natürlich sein Möglichstes, um dies zu verhindern. Jahrelange Erfahrung in der Garde und Ausbilder in den Fächern Flugbefehle und Aerodynamik erkoren ihn zum Favoriten dieses Scharmützels.
Nun da Favon über Traogenta flog, war er in der günstigeren Position und er wollte das so schnell wie möglich zu seinem Vorteil nutzen. Mit einem leichten Druck gegen den Brustkorb seines fliegenden Luchses signalisierte er ihm, die Verfolgung aufzunehmen, und sie setzten hinterher. Er vertraute auf die angeborene Geschicklichkeit der Katze und wollte gemeinsam mit Nappa auf dem Rücken des Vogels landen, doch kurz bevor die Pfoten das Gefieder berühren konnten, wirbelte Traogenta mit seinem Geier in der Vertikale herum und traf Favon mit einem Fausthieb mitten ins Gesicht. Der Sturzflug und die geballte Kraft des muskulösen Mannes ließen alles um ihn herum dunkel werden.
Ein stechendes Pochen im Kopf ließ Favon wieder erwachen. Er lag inzwischen auf borstigem Gras und der Wind ließ die Nadeln der Tannenbäume wie tausend kleine Finger über sein Gesicht streichen. Ein Klingeln in seinen Ohren verdrängte die Dunkelheit um ihn. Von weit weg hörte er Getuschel. Der junge zukünftige Gardist öffnete seine Augen und hielt die Hand vors Gesicht. Die Sonne ließ seine Pupillen verengen. Vorsichtig richtete er sich auf und das Getuschel wandelte sich in Gesprächsfetzen um, die er inzwischen mit großer Not zuordnen konnte. Seine Mitprüflinge schienen über die Prüfung zu sprechen. Er wusste nur noch, dass er sein Bewusstsein verlor, als die große Faust sein Kiefer traf. Was danach passiert war, konnte er nicht mehr sagen.
»Das war haarscharf! Fast hättest du ihn gehabt«, sagte Rhemus aufmunternd.
Sein schlanker, muskulöser Freund kniete lächelnd über ihm. In seinen blauen Augen funkelte eine leichte Schadenfreude, und sein verschmitztes Grinsen reichte von einem Ohr zum anderen.
»Haarscharf?«, antwortete Favon erschöpft und griff nach Rhemus‘ Handgelenk, um sich hochzuziehen. Sein Freund half ihm auf die Beine. Alle anderen standen um ihn herum. »Wohl eher vollkommen desaströs. Dieser Muskelberg hat mir bei meinem Sturzflug direkt ins Gesicht geschlagen und mir die Lichter ausgeblasen.« Verärgert klopfte er sich den Staub und das Gras von seiner Lederrüstung und merkte, dass sich alles um ihn herum drehte. Er musste sich breitbeiniger hinstellen, um nicht umzufallen.
...
5 Sterne
Absolute Leseempfehlung für Fantasy Fans - 07.07.2026
Jan Krüger

„Das Leben ist voller Prüfungen‟ heißt es auf der Rückseite von »Arasis-Identiät«: Diese hier besteht darin, das Buch, einmal angefangen, überhaupt wieder aus der Hand legen zu können. Planen Sie besser schlaflose Nächte oder ein freies Wochenende ein, wenn Sie nicht mit Augenringen auf der Arbeit erscheinen wollen oder können (Hinweis eines Betroffenen).»Arasis – Identität« packt die Leser:innen schon auf der ersten Seite beim Schopf und versetzt sie, mühelos und mit nur einem kleinen Ruck – fast so wie bei dem kleinen gelben Figürchen von Google Maps Street View – in eine fiktive Welt voller unbekannter und atemberaubender Orte, Charaktere und Abenteuer. Favon, ein junger Bewerber für die Garde des Königs Putir Rex XXV, befindet sich in den letzten Zügen seiner Ausbildung zum Junggardisten. Gemeinsam mit seinem Reittier Nappa, einem riesigen geflügelten Luchs, bestreitet er mit den anderen Bewerber:innen die letzten Übungen vor der großen Abschlussprüfung, hoch über den gefährlichen Weiten des violetten Fractura-Nebels. Doch nichts scheint so zu sein, wie es den jungen Rekrut:innen Glauben gemacht wird. Gekonnt dramatisch werden die Figuren von den Ereignissen und geheimen Machenschaften der handelnden Charaktere in einem Geflecht von Intrigen und sich konträr gegenüberstehenden Interessen gefangen und nicht nur bei Favon regen sich Zweifel bezüglich der Glaubwürdigkeit und Aufrichtigkeit seiner Vorgesetzten.Über 495 Seiten erschafft Marvin Bensi, gepaart mit chronologischen Elementen, eine fesselnde und gehaltvolle Abenteuergeschichte in Arasis, einer aus den Unzulänglichkeiten und der Gier der Menschen entstandenen neuen Welt. Die sprachlich wunderschön, detailliert und liebevoll beschriebenen Figuren und Szenerien führen nicht selten dazu, dass man beim Lesen fast das Gefühl hat, die Welt von Arasis und seine Einwohner:innen sehen, riechen und fühlen zu können. Ein meisterliches Debüt des jungen Talentes in der Welt der Fantasy-Literatur, das Lust und Hoffnung auf eine Fortsetzung macht und eine absolute Leseempfehlung!

5 Sterne
Absolute Leseempfehlung für Fantasy Fans - 07.07.2026
Jan Krüger

„Das Leben ist voller Prüfungen‟ heißt es auf der Rückseite von »Arasis-Identiät«: Diese hier besteht darin, das Buch, einmal angefangen, überhaupt wieder aus der Hand legen zu können. Planen Sie besser schlaflose Nächte oder ein freies Wochenende ein, wenn Sie nicht mit Augenringen auf der Arbeit erscheinen wollen oder können (Hinweis eines Betroffenen). »Arasis – Identität« packt die Leser:innen schon auf der ersten Seite beim Schopf und versetzt sie, mühelos und mit nur einem kleinen Ruck – fast so wie bei dem kleinen gelben Figürchen von Google Maps Street View – in eine fiktive Welt voller unbekannter und atemberaubender Orte, Charaktere und Abenteuer. Favon, ein junger Bewerber für die Garde des Königs Putir Rex XXV, befindet sich in den letzten Zügen seiner Ausbildung zum Junggardisten. Gemeinsam mit seinem Reittier Nappa, einem riesigen geflügelten Luchs, bestreitet er mit den anderen Bewerber:innen die letzten Übungen vor der großen Abschlussprüfung, hoch über den gefährlichen Weiten des violetten Fractura-Nebels. Doch nichts scheint so zu sein, wie es den jungen Rekrut:innen Glauben gemacht wird. Gekonnt dramatisch werden die Figuren von den Ereignissen und geheimen Machenschaften der handelnden Charaktere in einem Geflecht von Intrigen und sich konträr gegenüberstehenden Interessen gefangen und nicht nur bei Favon regen sich Zweifel bezüglich der Glaubwürdigkeit und Aufrichtigkeit seiner Vorgesetzten. Über 495 Seiten erschafft Marvin Bensi, gepaart mit chronologischen Elementen, eine fesselnde und gehaltvolle Abenteuergeschichte in Arasis, einer aus den Unzulänglichkeiten und der Gier der Menschen entstandenen neuen Welt. Die sprachlich wunderschön, detailliert und liebevoll beschriebenen Figuren und Szenerien führen nicht selten dazu, dass man beim Lesen fast das Gefühl hat, die Welt von Arasis und seine Einwohner:innen sehen, riechen und fühlen zu können. Ein meisterliches Debüt des jungen Talentes in der Welt der Fantasy-Literatur, das Lust und Hoffnung auf eine Fortsetzung macht und eine absolute Leseempfehlung!

5 Sterne
Im Bann von Arasis - 01.05.2026
Susanne Resch Vilardo

Natürlich könnte ich jetzt auch ganz ausführlich bewerten. Jedoch ist schon so Vieles gesagt bzw. geschrieben. Ich möchte nur sagen, dass ich gespannt war. Denn es gibt so viele Fantasy-Romane und es ist schwierig, etwas Neues zu erschaffen. Marvin Bensi ist dies - meiner Meinung nach - sehr gut gelungen. Er hat seine Zutaten gut gemischt - Bekanntes mit Neuem und dadurch eine neue Welt und Bewohner geschaffen. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.

5 Sterne
Jede Münze hat zwei Seiten  - 16.08.2025
Julian

Marvin Bensi erschuf eine packende Fantasy-Welt mit starker Atmosphäre, lebendigen Figuren und überraschenden Wendungen. Die zentrale Prämisse „nichts ist, wie es zu sein scheint“ wird konsequent gehalten und sorgt für neugierig machende Spannung.Marvin gelingt es, ein solides Fundament zu legen, auf dem zukünftige Teile enorm aufbauen können.Fazit:Die Welt die erschaffen wurde verfügt über großes erzählerisches Potenzial und die Leidenschaft des Autors ist deutlich spürbar. Mit dieser starken Basis wird der nächste Band sicher noch mehr epische Momente liefern. Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung!

5 Sterne
Eine großartige Fantasywelt mit fliegenden Luchsen, großartigen Charakteren und Magiesteinen - 15.08.2025
Julie

Ich bin ohne viel Vorwissen in das Buch gestartet - ich mag Fantasy, das musste ausreichen. Der Klappentext verrät kaum etwas darüber, was mich im Buch erwartet hat. Ich wurde direkt von einem fliegenden Luchs begrüßt und stieg ein in eine wunderbare Welt mit wirklich tollen Charakteren. Auch wenn das Buch Araris heißt, was Energiesteine zur Erschaffung von Magie sind, ist es viel mehr als das. Das Leben spielt sich auf fliegenden Inseln ab und in verschiedenen Königreichen. Unsere Gruppe sind Bewerber um einen Posten der Schutzgarde des Königs. Doch die Ausbildung erinnert schon fast an die "Hunger Spiele", die hinter verschlossenen Türen gefeiert werden. Es ging um zwischenmenschliche Beziehungen, politische Intrigen und Schicksale. All das verpackt in einem Buch, was weder Langatmig noch Vorhersehbar war.Die Schreibweise des Autors mochte ich sehr gern. Sie ist sehr bildhaft und teilweise sehr wohlig formuliert. Die Story ist aus Sicht von mehreren Charakteren geschrieben, was es anfänglich etwas schwerer gemacht hat, am Ende brachte es mir aber unglaublich viele Einblicke in die Welt und die Beweggründe der Figuren, dass es sich sehr gelohnt hat.Hier hat sich wirklich ein kleines Juwel versteckt, eine klare Leseempfehlung.

5 Sterne
Ein Fantasyautor, den man im Blick behalten sollte - 22.07.2025
Howtokillmyheart

4,75 / 5 SterneIch war eine der glücklichen Gewinner des Fantasyromans Arasis von Marvin Bensi und könnte nicht dankbarer dafür sein.Ich bin ohne viel Vorwissen an das Buch herangegangen, da auch der Klappentext einem nicht viel verrät. Ich wusste lediglich, dass die Geschichte nach dem großen Bruch spielt, der die Welt, wie wir sie kennen, in einzelne fliegende Inseln aufgespaltet hat und es die Arasissteine, eine sehr wertvolle Energiequelle gibt, mit der man die Elemente beeinflussen kann.Ich war mir daher nicht bewusst, dass auf mich unglaubliches Worldbuilding, fliegende Reittiere, Found Family, komplexe Charaktere, traurige und ergreifende Schicksale, politische Intrigen, tödliche Spiele, sogar ein bisschen Romance und viel viel Spannung wartet.Ich war mir aufgrund des doch eher verspielten (und ganz nebenbei wunderschönen) Covers nicht bewusst, dass es außerdem so blutig und brutal wird - nichts für schwache Nerven (TW: Mord, Vergewaltigung, Misshandlung, Blut, Depression, Traumata). Die Geschichte ist aber auf keinen Fall unnötig brutal. Alle Szenen haben einen Sinn, sind wichtig für die Geschichte und alles andere als geschmacklos geschrieben. Keine Sorge es ist kein sinnloses Gemetzel.Ich kann jedem empfehlen so wie ich ohne viel Wissen in die Geschichte hinein zu starten. Man kann nur positiv überrascht werden, wenn man die TW beachtet.Am allermeisten hat mich jedoch der Schreibstil sowie der Aufbau der Geschichte umgehauen. Man bekommt die Geschichte aus ganz vielen unterschiedlichen Perspektiven erzählt, wobei immer wieder neue dazukommen. Man weiß also wirklich nie, in welchen Kopf man nun blicken darf - ich meine es gibt sogar die Perspektive eines Affen also... Das macht es meiner Meinung nach nicht nur besonders, sondern auch durchgehend spannend.Arasis kann nicht nur mit den beliebten Fantasybüchern mithalten, sondern übertrifft meiner Meinung nach in Originalität und Kreativität viele davon. Man kann gar nicht glauben, dass es sich hierbei um ein Debut handelt.Lediglich 0.25 Abzug von mir, da ich schon weiß, dass das nächste Buch in der Reihe noch besser wird. Ich bin schon unfassbar gespannt und möchte so bald wie möglich wieder zurück in die Welt.Vielen lieben Dank für das Exemplar.

2 Sterne
Rezension gelöscht? Kritikunfähigkeit statt Diskursbereitschaft! (2/5 Sterne) - 17.07.2025
Arslan Hasanogu

Ich hatte bereits eine ausführliche und sachlich begründete Rezension zu Arasis veröffentlicht, in der ich darlegte, warum dieses Buch mich auf vielen Ebenen enttäuscht hat. Nun stelle ich mit großer Verwunderung – nein, mit Entsetzen – fest, dass meine Rezension gelöscht wurde. Offenbar ist Kritik hier nicht erwünscht, wenn sie nicht in den Chor der Lobhudelei einstimmt.Ich wiederhole: Ich habe dem Buch fairerweise 2 von 5 Sternen gegeben. Und dabei war ich gnädig. Nach dieser Erfahrung hätte es rückblickend eher nur 1 verdient. Doch ich halte mich an Fairness und Differenzierung – auch wenn das Buch stilistisch und erzählerisch weit davon entfernt ist, sich mit großen Vorbildern wie Tolkien zu messen, wie es manche übertriebene Gefälligkeitsrezensionen glauben machen wollen.Dass hier stattdessen lieber kritische Stimmen gelöscht werden, statt sich einer inhaltlichen Auseinandersetzung zu stellen, ist ein Armutszeugnis. Kritik gehört zum literarischen Diskurs. Wenn ein Autor oder ein Umfeld damit nicht umgehen kann, dann sagt das am Ende mehr über sie aus als über das Buch selbst.Diese neue Rezension dient weniger der Bewertung des Buches, als vielmehr dem Ausdruck meiner Verärgerung über den Umgang mit Meinungen, die nicht ins gewünschte Bild passen.Kritik zu unterdrücken macht kein Buch besser.

2 Sterne
Spannung geht leider anders - 17.07.2025
Lese-Ritter

Der Schreibstil des Autors ist Geschmackssache. Ich muss mich hier wirklich zum Weiterlesen zwingen und fühle mich zurück in die Schulzeit versetzt. Jeder hat sicher mindestens noch ein Buch in Erinnerung, welches er für eine Prüfung und/oder Bucheröterung lesen musste. Dieses Gefühl schwingt mit. Etliche Absätze bis mal irgendetwas passiert. Mag ja alles Geschmackssache sein und es mag Leser geben, welche dieses Buch anspricht, doch für Leser wie mich ( George R. R. Martin, Tolkien) ist das leider nichts. Zwei Sterne für sie Mühe des Autors.

1 Sterne
Ein Desaster zwischen zwei Buchdeckeln - 16.07.2025
Kristian Sanger

Dieses Buch ist ein einziges Ärgernis. Schon nach wenigen Seiten wird klar: Hier hat jemand Großes vorgehabt – und dabei auf ganzer Linie versagt.Die Handlung wirkt wie ein halbgarer Aufguss dutzendfach erzählter Fantasy-Versatzstücke. Ständig wird versucht, Größe und Bedeutung zu suggerieren – mit überladenen Sätzen, viel zu viel Pathos und einer Art von Pseudotiefe.

5 Sterne
Wahres Lesevergnügen - 14.07.2025
IrmaSommer

Die Handlung ist mitreisend und die Hauptfiguren sind so greifbar. Die Vorfreude auf die nächste Publikation ist mit jeder Seite gestiegen. Gibt es auch signierte Auflagen?

5 Sterne
Ein gelungenes Debut - 21.04.2025
danislesestube

Bevor ich mich in mein Fazit stürze, möchte ich mich noch einmal direkt beim Autor für das Rezensionsexemplar bedanken. Marvin Bensi hat mich vor einer Weile angeschrieben und gefragt, ob ich sein neues Buch lesen möchte. Natürlich wollte ich das. Nun liegt das Buch gelesen neben mir und ich habe Schreibbedarf.Fangen wir außen an. Was sehen wir? Ein Cover, welches in einem besonderen Stil daher kommt. Es sieht aus wie eine farbenfrohe Malerei, in welcher die Farben schön miteinander harmonieren und auf eine minimalistische Art zeigen, wie man sich die Welt in diesem Buch vorstellen kann. Für Menschen, die damit wenig anfangen oder über wenig Fantasie verfügen und sich darunter wenig vorstellen können, gibt es eine Alternative. Die detailreichen Beschreibungen im Buch bzw. in der Handlung. Die ersten Seiten der Handlung verbringen sehr viel Zeit, damit euch die Welt, in der Arasis existiert, verständlich näherzubringen. Ein wichtiger Punkt an dieser Stelle, denn es gibt viel zu erklären. Diese Neue Welt weist sehr viele Besonderheiten auf, die gut durchdacht und im Rahmen der Möglichkeiten logisch erklärt wurden. Woher kommt Arasis? Wofür kann man es nutzen? Was ist möglich? Wie wird es zur Waffe? Welche Energiequelle ist nötig, um Arasis überhaupt nutzen zu können? All das und noch viel mehr wird einfach nebenbei erklärt. Oder: Welche Kreaturen gibt es? Welche werden als Reittiere genutzt?Im gleichen Atemzug werden uns die Hauptcharaktere, allen voran die Prüfungsteilnehmer, näher gebracht. Ich erspare euch die Fragestellungen an dieser Stelle. Ihr wisst ja jetzt, wohin die Reise geht. 😉 Glücklicherweise besteht auch dieser Teil der Handlung nicht aus Fragen, sondern aus Taten. Jeder Charakter hat mehr als ausreichend Zeit, um zu glänzen. Was bringt einem eine tolle Umgebung, wenn die Charaktere nur so vor sich hin vegetieren? Eben. Goa nix. Sogar die Nebencharaktere, welche hier mehr im Hintergrund agieren, tragen sehr viel dazu bei, die Welt rund um die eigentlichen Hauptcharaktere, die eine Prüfung zu bestehen haben, noch lebendiger wirken zu lassen. Als Kirsche auf der Blaubeeren Torte wechselt der Autor während der Handlung munter die Perspektiven. Bei einem anderen Buch ging mir diese Art der Erzählung tierisch auf den Zeiger. Marvin Bensi hingegen wusste genau, was er da tut. Dieser Stil ließ die Handlung umso dynamischer und abwechslungsreicher wirken.Ich mochte das Buch sehr gerne. Habe mich teilweise so in Details verloren, dass ich für ein paar Seiten ewig gebraucht habe. Das Ende hat mich neugierig gemacht. Bin gespannt, was der Autor in Zukunft auf die Beine stellen wird.

5 Sterne
Der Österreichische Tolkien - 06.03.2025
Lukas Sparer

Das Buch Arasis von Marvin Bensi ist ein unglaublich Interessantes und Fantasiereiches Buch.Ab der ersten Seite fesselt es einen und lässt bis zum Ende auch nicht mehr los.Ich kann es jedem der ein Fan von Fantasy Büchern ist nur wärmstens empfehlen.

5 Sterne
Der Österreichische Tolkien - 06.03.2025
Lukas Sparer

Das Buch Arasis von Marvin Bensi ist ein unglaublich Interessantes und Fantasiereiches Buch.Ab der ersten Seite fesselt es einen und lässt bis zum Ende auch nicht mehr los.Ich kann es jedem der ein Fan von Fantasy Büchern ist nur wärmstens empfehlen.

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