Cover: Am Knochen

Am Knochen
Über die Ontologie des Zerfalls und die Sünden des ersten Lichts


EUR 25,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 194
ISBN: 978-3-99130-775-4
Erscheinungsdatum: 14.04.2025
Mysteriöse, verstörende Todesfälle in einem abgelegenen Wohnbau, der fernab von der Welt scheint, ein stummes, psychisch auffälliges Mädchen, das Knochen sammelt … ist die Menschheit am Ende angekommen, gescheitert an der eigenen Dekadenz?
ERSTER TEIL:

Zerfall




1.

Alter Staub brach aus dem Radio und ließ ihn plötzlich erwachen. Ein Bruchteil bewusstes Ich, dann sofort das schreckliche Hochfahren des Erwachens. Nein, nein, das war nicht richtig, das war noch im Traum gewesen. Die Plötzlichkeit vermittelte ihm das Gefühl der Realität, die Sicherheit des Erwachens.

Ein Jetzt, aus nichts als dem Traum geboren, aber trotzdem Wirklichkeit geworden. Bis zum nächsten Wechsel in die dunkle Erhabenheit seines fieberhaften Einschlafens.

Kampf, Kampf, ein Kampf, der ihn nicht ruhen ließ, dann aber trotzdem stieg er langsam die Treppe hinab in die Nacht der Bewusstlosigkeit. Keine Treppe, Treppen reichten dann nicht mehr aus, deshalb – eine Leiter. Ja, eine Leiter! Und dann irgendwann wieder in die Traumlosigkeit, was besser war als eine Bezeichnung wie wach oder real oder Schlimmeres, wie Tag, viel Schlimmeres!

Ein Begriff wie eine zutiefste Entwürdigung dieses Daseins, das den Mensch in die Heiligkeit führen konnte. Eine Groteske, eine schimpfliche Häresie, die die anderen ihrer Blasphemie zugrunde legten. Wer diese Angst nicht kannte, das Fieber, das Grauen vor dem Hinuntersteigen, wem dieses Gefühl oder sogar die Aussicht darauf nicht in den innersten Tiefen des Wesens so schrecklich erschaudern ließ, dass er den Wahnsinn als den tatsächlichen Sinn dahinter erkannte, den man dazu brauchte, der wusste nichts von alledem.

Dem einzigen Kreislauf, der die Welt aus sich selbst im Ständigen gebar. Der wusste nicht, dass die Welt nicht wirklich war, dass es die Welt gar nicht gab oder immer nur für kurze Zeit, aber ohne jeden Zusammenhang, ohne alles, nur rein mit nichts behaftet. Wusste nichts davon, dass der tägliche Abstieg und die Geburt aus dem Traum nichts anderes waren als das Wirken der Geburt aus dem Nichts in das Traumlose. Konnte den Wahnsinn nicht spüren, den dunkelschwarzen Fieberschweiß nicht erfahren, der der eigentliche Trank war, mit dem man in den Rausch zurückfallen konnte.

Die Welt war so ja nur aus Schrecken geboren! Aufschrecken, erschrecken in das Traumlose, wo man ja beruhigt war! Es sah niemand, es lag ja nicht in ihrer Wahnsinnes-Erfahrung, das war die Beruhigung, die das Traumlose dem einzelnen Uneingeweihten aus Gnade der Mildtätigkeit erwies. Dass diese Beruhigung ja einen Grund hatte, einen Grund, Urgrund, Abgrund im Schlund dessen, was unter dem Absteigen lauerte.

Ja, er kannte es alles, als Einziger. Er wusste auch als Einziger, was passieren konnte, wenn man zu weit hineinblickte, selbst wenn man sich fürchtete, was ja richtig war, und auch wenn man flüchtete, was ja richtig war. Dann kam es einem hinterher, aber er wusste nicht, warum oder was es wollte. Es brachte einfach nur den Schrecken mit in das Traumlose. Den Menschen konnte es zernagen, weil im Traumlosen war ja wieder kurz Welt und das hieß, das man in seinem Wesen auch wesentlich war, also, ja, ein Mensch. Und aus dem Traumlosen, da hatte es sich mit zur Welt gebracht.

Es war das, ganz genau das. Und wenn es dann hier mit auf die Welt kam, dann erzeugte es in der kurzen Welt die Welt als neues Geschöpf, aber ohne die Weltlichkeit, die sie sonst ausmachte. Es löschte etwas aus dem Wesenhaften an sich dieser Existenz, brachte das Ontologische ins Unlogische und ließ damit das eine begraben, was alle immer an der Welt tröstete. Die Welt wurde dann so eine neue Welt, andere Welt, die Urwelt, die den tiefen Schrecken von unten Unterschlupf bot, Unterwelt. Die einzige wirkliche Welt.




2.

Der Staub brach immer noch aus dem Radio. Brauner, heißer Staub? Ohne die kühle, feuchte Fiebrigkeit des Hinuntergehens beim Einschlafen. Nein, kein Staub, Rauschen, braunschwarzes Rauschen.

Natürlich, aus dem Radio, also musste es Rauschen sein.

Er wollte auf die Uhr sehen, ob es vielleicht schon bald vorbei war, aber die Uhr blinkte wieder. Oder noch immer?

01:20 01:20 01:20 01:20 01:20 01:20 01:20 01:20.

Die Uhr lachte bei jedem Sprung.

01:21.

Er glaubte, dass die Uhr stimmte, trotz des Lachens.

Wie war die Reihenfolge? Er konnte sie sich nicht merken. Hoch, hoch, schrill, dann lauter, wieder hinunter, hoch, hoch, tief, dann im Schritt gleichmäßig.

Ich muss es irgendwie zurückschicken, dachte er, ganz schnell, bevor es sich länger festsetzte, bediente den alten ausgeleierten Knopf an der kleinen metallenen Stehlampe, zog an der Schnur der großen Stehlampe, die auch aus Metall war, nichts, nichts, weiter Dunkel.

Das Licht ging nicht an, wollte nicht angehen, schon wieder nicht.

Gleichmäßig marschierte es wieder heran, Hoch, hoch, schrill, dann lauter, wieder hinunter, hoch, hoch, tief, dann im Schritt gleichmäßig. Was sollte er jetzt bloß machen, das Licht ging nicht an?

Schon wieder, schon wieder nicht.




3.

„Weite Wiese, schimmelgrün, dort tanzt ein Mann aus Knochen. Ein Mann, zwei Mann, Hunderte, kommen angekrochen.

Bleiches Licht im Niemandsland, scheint ohne seine Sonne. Zum Knochenmann kommt Sensenmann, für beide eine Wonne.

Blauer Himmel leuchtet nicht, auf schimmelgrünem Rasen. Knochenmann kommt zu Gericht, Trompete wird geblasen.

Kommt her vom weiten Horizont, weil es euch hier gefällt. Geht niemals mehr von hier davon, bleibt in der Unterwelt.“


„Wie lange ist es her? Das Lied, meine ich, wann hat sie damit angefangen?“

Der Facharzt für Psychiatrie saß etwas eingesunken in einem weiten Sessel, der zwar nicht – so wie in seiner Privatpraxis – aus Leder war, das wäre ihm lieber gewesen. Aber den Kindern gegenüber verursachte das – zurecht – das Bild eines etwas verschrobenen Erwachsenen.

Der helle Stoffbezug hatte zumindest den Vorteil, dass man nicht so leicht immer weiter nach unten rutschte, wie es seine – zugegebenermaßen – schlechte Angewohnheit war. Aber vermutlich war seine Alltagskleidung, die zu einem großen Teil aus schweren Stoffanzügen im Stile eines Tweed-Musters bestand, schon genug für die Kinder, denen gegenüber er versuchte, möglichst offen und nahe zu wirken. Die Strickkrawatte tat aber vermutlich auch ihr Übriges, dachte er und wünschte sich seinen Ledersessel.

Als Psychiater war er seit Jahrzehnten auf Kinder spezialisiert, zu seinen Privatpatienten zählten aber zu einem größeren Teil auch Erwachsene. Er war von hagerer Gestalt und trug neben einem etwas schütteren Ring aus noch verbliebenen Haaren, der seine Glatze umgab, einen recht stattlichen, wenn auch etwas struppigen dunkelbraunen Schnurrbart unter seiner Hornbrille.

„Ich kann es wirklich nur schwer sagen, sie singen in dem Alter dauernd irgendetwas. Näher hingehört habe ich dann erst, als das übrige seltsame Verhalten begonnen hat, also ungefähr vor drei Monaten.“

„Ich meine, der Reim ist so einigermaßen komplex, kommt sie dabei manchmal durcheinander?“

„Nie. Wenn das Gesinge beginnt, fährt mir der Schreck durch alle Glieder, glauben Sie mir das, ich kann nicht mehr. Es ist furchtbar, zu sehen, wie die Kleine leidet einerseits, und gleichzeitig würde ich am liebsten einfach nur noch weglaufen, damit ich dieses schaurige Gesinge nicht hören muss.“

„Und wie lange geht das meist? Nur kurz oder länger durch? Macht sie Pausen? In welchen Abständen treten diese Episoden auf?“

„Manchmal mehrmals die Woche, manchmal ist länger Pause. Meist über Stunden. Ohne Unterlass, außer sie hat diese Anfälle.“

„Anfälle?“

„Hört nicht einmal auf zu singen und hält sich die Ohren zu. Dann fängt sie an zu schreien, brüllt Nein, oft mehrmals, also recht oft hintereinander. Dann sieht sie mich oder einen der anderen Erwachsenen mit einem seltsam berechnenden Blick an und meint, wir müssten mitsingen.“

„Und singen Sie mit?“

„Sind Sie verrückt, nein. Ernsthaft, die Sache ist so schlimm, ich kann nachts kaum noch einschlafen und wache dann so oft schweißgebadet auf, weil ich so Angst habe, dass ich dieses Gesinge dann höre, wissen Sie. Ich schlafe jetzt mit dem stärksten Gehörschutz, den ich auf Amazon finden konnte, und trotzdem schlafe ich nur noch extrem schlecht. Nichts hilft, weder Baldrian noch andere Pflanzenmittel aus der Apotheke oder vom Drogeriemarkt.“

„Melatonin?“

„Kenn ich nicht.“

„Melatonin ist ein körpereigenes Hormon, das die Zirbeldrüse ausschüttet, wenn der Mensch sich länger in einer dunklen Umgebung aufhält. Ein körpereigenes Schlafmittel sozusagen. Hat auch keine Nebenwirkungen, außer dass sie anfangs vielleicht etwas schwerer aufstehen. Gibt’s in der Apotheke oder weitaus günstiger im dm.“

„Das klingt super, ist einen Versuch wert, danke. Ich tue gerade alles, um diese Panik vor dem Schlafen wegzubekommen.“

„Wenn es nichts bringt, schreibe ich Ihnen dann beim nächsten Mal noch etwas auf. Können Sie mir den Blick noch beschreiben?“

„Blick?“

„Sie sagten, dass sie nach kleineren Ausbrüchen mit dem Singen aufhört und Sie dann mit einem berechnenden Blick auffordert mitzusingen.“

„Ja, genau. Berechnend ist vielleicht nicht ganz richtig. Aber ich habe bisher eigentlich nicht erlebt, dass ein Kind mit einem so starken Ausdruck in den Augen einen Erwachsenen, also eine Respektsperson, zu etwas auffordert – das macht die Sache aber irgendwie besser, auch wenn das widersprüchlich klingt. Ich persönlich habe dann zumindest das Gefühl, dass mit ihr etwas nicht stimmt, also so medizinisch, meine ich, und das macht die Sache etwas weniger unheimlich.“
„Ok, verstehe.“

„Und das übrige seltsame Verhalten? Sie haben das ja eingangs erwähnt, dass Sie erst beim Einsetzen weiterer Verhaltensänderungen begonnen haben, darauf zu achten, was sie singt.“

„Wir sind von den Kindern in diesem Alter und in der Situation wirklich vieles gewohnt. Die meisten sind alt genug, um die Trennung von der Familie oder der Mutter bewusst wahrzunehmen. Kinder sind ja wirklich faszinierend, was die Eigenschaft betrifft, Erlebtes zu verarbeiten oder – bei den meisten leider – wirkungsvoll zu verdrängen, aber irgendwie kommt das Erlebte dann wieder hoch. In manchen Fällen waren Misshandlungen an der Tagesordnung, und manche sind derart verwahrlost, dass sie kaum Sprechen können oder völlig unterentwickelt sind. Andere bilden traumatische Stresssymptome wegen der Trennung von der Familie aus.“

„Scheint so, als wüssten zumindest Sie, wovon Sie reden?“

„Dadurch, dass unser Haus privat finanziert ist, ist unser Personal sehr gut geschult. Die Betreuer müssen zumindest eine pädagogische Ausbildung abgeschlossen haben, mehrmals die Woche ist auch die diensthabende Psychologin über Nacht im Haus.“

„So wie Sie?“

„Im Kuratorium ist man leider schon zu weit weg von alledem. Management, Stiftungsrat, Vertretung nach außen und die ewige Suche nach Spendengeldern, solche Dinge. Die Arbeit mit den Kindern fehlt mir manchmal, aber ich habe mich dann doch bewusst für den Weg entschieden, als Heimleitung kann ich auch meine Zeit besser planen.“

„Keine Nachtdienste?“

„Keine Nachtdienste, nein. Ist leichter so, eine Beziehung zu führen. Jedenfalls, das Mädchen ist vor einem Jahr ungefähr zu uns gekommen, also letzten November. Die Mutter hat mit einer schweren Methamphetaminabhängigkeit gekämpft und es bisher nicht geschafft, auch nur einen Besuchstermin einzuhalten. Der Vater hat sich seit der Geburt nicht mehr blicken lassen und ist irgendwo im Drogenmilieu untergetaucht. Wenn sie mich fragen, ist das die dümmste Ausrede, die ich je gehört habe, wir glauben einfach, er dealt und sie deckt ihn gegen Versorgung mit dem Produkt. Das Mädchen hat bisher als Deckung hergehalten. Im November hat das Amt sie dann vorübergehend bei uns untergebracht, weil wir in der Nähe waren. Dann haben die Großeltern mit dem Amt vereinbart, dass sie bis auf Weiteres bleiben kann.“

„Warum nicht bei den Großeltern, falls ich fragen darf?“

„Die stehen nach einem Unfall des Großvaters selber vor zu großen Herausforderungen, als dass sie sich zurzeit um ein Kind kümmern könnten. Sind aber sehr ordentliche und auch wohlhabende Leute.“

„Also gleichzeitig die Spendensuche fürs Erste erledigt.“

Die etwas exzentrisch wirkende Frau war mittleren Alters, hatte kurzes graues Haar und war die Leiterin einer Einrichtung, die nach dem Krieg als gemeinnützige Stiftung errichtet worden war. Zunächst, um Kindern jüdischer Herkunft, deren Eltern Opfer des Völkermords in der einen oder anderen Form geworden waren, als Zuflucht zu dienen und drei warme Mahlzeiten unter einem Dach bieten zu können, war das Haus dank großzügiger Spenden, die von allen Seiten und aus allen Schichten stammten, schnell zu einem der besten Heime des Landes für Kinder, unabhängig ihrer Abstammung, geworden. In den letzten Jahrzehnten hatte die Einrichtung sich unter der Führung der zweifellos sehr auf ihren Ruf bedachten Leiterin auf Kleinkinder ausgerichtet und die personellen Anforderungen auf ein enormes Niveau gehoben. Es war vor allem dem Gemeinnützigkeitsgedanken – und deren steuerlicher Einordnung – zu verdanken, dass die Einrichtung sich weiterhin auf Kinder ausrichtete, die auf intensive Betreuung angewiesen waren. Die Zusammenarbeit mit dem Land war für beide Seiten von großem Nutzen, und in manchen Fällen – wie das Mädchen – war auch schnell und unkompliziert eine Unterbringung auf längere Zeit möglich.

Die Heimleiterin gab dem Kinderpsychiater ein sprödes und wenig freundliches Lächeln als Antwort auf seine Bemerkung, bevor sie fortfuhr.

„Eine unserer Betreuerinnen. Sie hat das Kind damals als diensthabende Betreuerin in dieser Altersklasse übernommen. Die beiden haben sofort eine Bindung zueinander aufgebaut, also eigentlich mehr so eine Art vertrautes Verständnis. Ich sehe das eigentlich nicht gerne, aber der Fall war schwer.“

„Aus welchem Grund?“

„Sie war einer der Fälle, die völlig unterentwickelt zu uns gekommen sind. Das Kind war damals fünf Jahre alt, heute sehen wir es als Erfolg, wenn sie nächstes Jahr eine Vorbereitungsklasse für die Grundschule besuchen kann.“

„Ich meinte, warum sehen Sie das nicht gerne? Sollten die Kinder sich nicht wohlfühlen?“

„Nein, das verstehen Sie ja völlig falsch. Wir möchten das natürlich, ja, aber wir müssen es vermeiden, dass das zu einseitig wird, verstehen Sie? Dann fühlt sich ein Kind bei den übrigen Betreuern nicht mehr wohl, und die anderen Kinder fühlen sich womöglich vernachlässigt.“

„Gab es da schon Probleme?“

„Bisher nicht, nein.“

„Und bei dem Mädchen?“

„Nein, nicht, dass ich wüsste. Aber besser kein Risiko eingehen. Wir haben Regeln im Haus, und die haben uns dorthin geführt, wo wir heute sind. Ein verlässliches Haus, wo wir jedem helfen.“

„Aha.“

„Ja, jedenfalls ein schlimmer Zustand, in dem sie uns erreicht hat. Deshalb habe ich mich zunächst auch nicht gewundert, aber das Gesinge – das hat die Sache unerträglich gemacht.“

„Können Sie mir den Zustand beschreiben?“

„Wie gesagt, für ihr Alter völlig unterentwickelt. Sie konnte nicht sprechen, zeigte keinerlei Interessen oder Interaktionen, weder mit den Betreuern noch mit den anderen Kindern. Hat auf nichts reagiert und sich lange Zeit, so gut sie konnte, versteckt – unter dem Bett, hinter Regalen und Stühlen oder unter Tischen.“

„Und dann?“

„Ich selber habe es nicht gesehen, und als Erste hat diese Betreuerin der Heimleitung davon berichtet, dann die andere Betreuerin der Altersgruppe und schließlich auch die männlichen Betreuer. Offenbar hat sie schnell die Neigung entwickelt, von überall Knochen zusammenzustehlen und die zu verstecken.“

„Knochen?“

„Ja. Wir vermuten, dass es eines Tages so begonnen haben könnte, als sie sich nach dem Essen in der Großküche im Untergeschoss versteckt hat und dabei den Container mit den Resten gefunden hat. Es hat länger gedauert als gewohnt, sie dort zu finden, ihre Betreuerin war schon völlig außer sich vor Sorge, und sie hat sie dann dort gefunden, als sie dabei war, Hunderte von Knochen aus den Essensresten zu lösen. Sie muss das stundenlang so gemacht haben und hat dann auch eine ganze Menge an sich versteckt. Seitdem sammelt sie ständig Knochen jeder Form und Größe ein, mal vom Essen, dann wieder im Freien oder Gott weiß wo.“
...

Das könnte Ihnen auch gefallen :

Cover: Am Knochen

Eltje Kherfani

Aus luftigen Höhen

Weitere Bücher von diesem Autor

Cover: Am Knochen

Maximilian Hautzenberg

Chroniken vom Zerfall einer strahlenden Gottheit

Buchbewertung:
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder