Nach Dir ist vor Dir

Nach Dir ist vor Dir

Nadja Suter


EUR 16,90
EUR 13,99

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 182
ISBN: 978-3-99131-160-7
Erscheinungsdatum: 01.06.2022
Eine 21-Jährige durchlebt eine Krise, angefangen bei der Trauerbewältigung nach dem tödlichen Flugzeugabsturz ihrer Eltern über die permanente Vergewaltigung bis hin zur Versöhnung mit dem zwielichtigen Täter und mit sich selbst. Spannend und berührend.
An alle Frauen auf dieser Welt,
denen eine solch grauenvolle
Tat widerfahren ist.


– Teil 1 –
Er zieht mich aus


Kapitel 1

Die Eingangstür meiner Zweizimmerwohnung fällt beinahe lautlos ins Schloss, ich spüre, wie er mich rücksichtslos am Oberarm packt und ungeduldig den Gang entlang in die Richtung meines Schlafzimmers zieht. Seine riesigen und groben Hände hinterlassen auf meinen Armen eine Gänsehaut. Ein unangenehmes Kribbeln durchzuckt meinen Körper. Ich schreie unwillkürlich darauf los. Noch schlage ich um mich, in der Hoffnung, ihn von der geplanten Tat abhalten zu können, doch ich weiß, dass in wenigen Minuten der Zeitpunkt kommen wird, in dem ich mich nicht mehr zu wehren versuchen werde.
Meine angespannten, zu einer Faust geformten Hände, meine Ellenbogen sowie meine Knie und Füße treffen seinen stark gebauten Körper immer wieder an verschiedenen Stellen, doch ihn scheint dies nicht zu stören. Vielmehr genießt er das Gefühl der leichten Schmerzen, die ihm widerfahren, und den Anblick der leidenden, verzweifelten Frau vor sich. Ich erkenne aus dem Augenwinkel, wie seine spitze Zunge immer wieder seine dünnen Lippen benetzt und seine weißen Zähne sich so tief darin vergraben, dass mir beim bloßen Anblick übel wird. In seinen dunkelbraun glänzenden Augen, unter denen tiefe Augenringe zu sehen sind, erkenne ich pures Vergnügen. Er stellt es sich bereits mit jedem noch so kleinen Detail vor, da bin ich mir ganz sicher. Er kann sich nicht mehr stoppen. Ich habe keine Chance.
Ehe er mich in mein Schlafzimmer schubst, zieht er sich rasch sein schwarzes T‑Shirt über den Kopf mit den perfekt gestylten, schwarzen Haaren und dem grässlichen, viel zu langen Bart. Drückt mich dann auf die Matratze auf meinem Bett und lehnt sich, mit den Knien und Händen auf dem Polster abgestützt, über mich. Ich lasse meinen Blick über seinen nackten Oberkörper und die verschiedenen großen und kleinen Narben schweifen, finde jedoch wie jedes Mal absolut keinen Gefallen daran. Will ihn auf die Seite drücken, aus dem Zimmer laufen, ihm gar jegliche Möglichkeit nehmen, mich berühren zu können. Doch er ignoriert meine wälzenden Bewegungen, bekommt mit seiner linken Hand bereits meine beiden Handgelenke zu fassen und drückt diese über meinem Kopf in den weichen Stoff meines großen Kissens. Obwohl ich pausenlos klägliche, schmerzerfüllte Laute von mir gebe und ihn mit meinen Knien und Füßen noch immer von mir wegzustoßen versuche, macht er sich bereits mit hektischen Bewegungen an meinem Oberteil zu schaffen.
„Warum habe ich heute nicht einen meiner dicksten Pullover angezogen?“, denke ich mir. „Da hätte er wenigstens länger gebraucht, um ihn mir vom Leib zu reißen …“
Jetzt ist es zu spät. Die sechs Knöpfe meiner schwarz-weiß gepunkteten Lieblingsbluse, die mein Vater immer so sehr mochte, hat er bereits aufgerissen, den dünnen Stoff mit geübten Handgriffen zuerst über meine rechte Schulter und den rechten Arm, dann über die linke Schulter und den linken Arm gestreift und meine Arme zuletzt durch seinen harten Griff um meine Handgelenke wieder unter Kontrolle gebracht. Auch meine Beine drückt er nun mit seinem rechten Schienbein auf die Matratze und nimmt mir so die letzte Möglichkeit, mich irgendwie zu wehren.
Nun fasst er mit seiner rechten Hand mit geübtem Griff unter meinen Rücken und umschließt mit Daumen und Zeigefinger den Verschluss meines einfachen, schwarzen Büstenhalters. Begleitet von einem schelmischen Grinsen lässt er diesen daraufhin von meinem Oberkörper springen. Dann nur noch die Träger von meinen Schultern und über meine Arme streifen und das für ihn nutzlose Kleidungsstück in eine der vier Ecken meines Zimmers werfen und schon kann er mit seinen vernarbten, von Schmutz geprägten Händen über meine Brüste und Nippel fahren und sie so stark drücken, dass der Schmerz durch meinen gesamten Körper fährt.
Scham, Angst und Wut mischen sich gleichzeitig in meine Gefühle und meine Gedanken, er nimmt mir schon wieder meinen Körper. Ergreift Besitz von ihm. Missbraucht ihn. Langsam komme ich dem Punkt näher, an dem ich mich nicht mehr wehren möchte und kann, dennoch versuche ich stark zu bleiben, nicht nachzugeben, mich ihm nicht vollends auszuliefern. Drehe meinen nackten Oberkörper in alle möglichen Richtungen, möchte mich seinen Griffen und Berührungen nicht hingeben, doch mir geht mehr und mehr die Kraft aus. In dem Moment, in dem ich dies realisiere, dreht er sich um 180 Grad, setzt sich auf meinen von seinem schweren Körper bereits schmerzenden Bauch und drückt meine Arme durch seine beiden Beine gekonnt neben meinem zitternden Körper in die Matratze unter mir. Bekommt dann den Bund meiner lockeren Jogginghose zu fassen, in der ich mir eigentlich, trotz des immer schöner werdenden Sommerwetters, einen gemütlichen Sonntagnachmittag vor dem Fernseher machen wollte. Ohne zu zögern, zieht er mir die Hosen inklusive des dunkelblauen Slips langsam über meine Hüfte, über meine Knie und zuletzt über meine Füße, indem er sich immer weiter nach vorn beugt. Klar mache ich es ihm nicht einfach, zapple wie wild mit meinen Beinen, bewege meinen Oberkörper ruckartig immer wieder in eine andere Richtung und versuche die Arme mit aller Kraft unter seinen Beinen hervorzuziehen, doch er ist zu stark. Ich kann und will ihn nicht mehr aufhalten. Der Kampf ist verloren.

Der Moment ist gekommen – ich gebe mich ihm hin. So kann ich den Schmerz, während er die Vergewaltigung in vollen Zügen genießt, immerhin möglichst klein halten. Mittlerweile liege ich nämlich komplett nackt unter ihm und er streift sich seine schwarzen, mit unzähligen Löchern versehenen Hosen mit einer Hand schrittweise über seine eigenen Beine. Ich weiß, dass wenn ich mich von nun an zu wehren versuche, sofort mit anderen Mitteln in Zaum gehalten werden würde, damit er freie Bahn hätte. Und dies würde mir nur noch mehr Schmerzen bereiten.
Also bin ich still, lasse die Kraft aus meinem Körper entweichen und schließe meine Augen. Lasse der Dunkelheit Einzug in meine Wahrnehmung, sodass irgendwann vielleicht die Vergessenheit nachkommt. Versuche ihm zu zeigen, dass ich ihn mit seinen eingefallenen Wangenknochen und seinem schelmischen, hässlichen Grinsen nicht mehr sehen kann. Versuche ihm zu zeigen, dass es mir nichts mehr ausmacht.
Belüge mich selbst.
Noch immer spüre ich seinen gierigen Blick auf meinem Körper. Auf meinem rotbraunen, schulterlangen Haar und auf meiner viel zu hellen Haut. Auf meinen Brüsten, meinem Bauch, meiner Vagina – meinem gesamten, nackten Körper. Nur meine silberne Kette mit dem kleinen, ganz fein eingearbeiteten „N“, die ich von meiner Mutter zu meinem achtzehnten Geburtstag geschenkt bekommen habe, trage ich noch. Ich merke, wie sein Körper immer heißer wird, er beginnt innerlich zu brennen. Er kostet das prickelnde Gefühl vor dem Geschlechtsverkehr in vollen Zügen aus.
So ist es jedes Mal. Seit zwei Wochen überrollt er mich zu Hause beinahe jeden zweiten Tag, vergnügt sich an mir, vergewaltigt mich. Stiehlt mir jedes Mal aufs Neue meinen Körper. Immer dann, wenn niemand bei mir ist, aber immer dann, wenn ich es nicht erwarte.
Es geht nicht mehr lange, dann ist es so weit. Bereits mehrere Male hat er versucht, meine rechte Hand zu seinem Penis, welchen er zusammen mit seiner Jeans von seiner karierten, viel zu lockeren Unterhose befreit hat, zu führen. Aber es scheint ihm dieses Mal keinen Spaß zu machen, wenn er mir auch noch befehlen muss, die gewünschten Bewegungen auszuführen. Also legt er selber Hand an. Packt sich an sein Glied und streift die darüber liegende Haut langsam und genüsslich vor und zurück, bis ich den Lusttropfen, der sich von der einen auf die andere Sekunde von seiner Eichel löst, auf meinen Bauch tropfen spüre. Derweilen wird mir so richtig übel. Ich spüre, wie der Drang, in mein Badezimmer zu rennen und meinen Magen durch Erbrechen vom heutigen Mittagessen zu befreien, immer stärker wird. Aber ich merke einmal mehr, wie die Vergewaltigung kein Ende finden wird, bevor er nicht auf seine Kosten gekommen ist.
Und wirklich, schon greift er nach einem der Kondome, die er stets in seiner Hosentasche verstaut hat, und ich höre kurz darauf die Flüssigkeit beim Überrollen des Gummis. Weiß, dass ich keine Chance hätte, währenddessen aus meiner Wohnung zu flüchten, da er viel schneller wäre. Er würde mich einholen, ehe ich um Hilfe rufen könnte. Ich halte meine Augen weiterhin geschlossen, zumal ich ihn auf keinen Fall glauben lassen möchte, sein Körper würde mir gefallen. Außerdem gelingt es mir nur so, die Übelkeit ein wenig zu verdrängen. Wie erwartet, ist ihm dies aber ziemlich egal und er kommt mir mit seinem Körper, welcher eine immer stärkere Hitze und ein immer gierigeres Verlangen ausstrahlt, immer näher. Verschränkt seine Finger mit meinen, stützt sich auf diesen neben meinem Kopf ab und dann ist es so weit. Ich weiß es ganz genau, obwohl ich es lieber verdrängen würde. Ich spüre es, obwohl ich in diesem Moment lieber vom Erdboden verschluckt werden würde.
Er dringt mit seinem dicken, hässlichen Schwanz in mich ein. Ohne zu fragen, ohne mich vorzuwarnen. Ein stechender Schmerz durchzuckt meinen ganzen Körper, doch ich schaffe es, einen erschrockenen Aufschrei zu unterdrücken. Stattdessen presse ich meine zitternden Lippen verzweifelt aufeinander. Verziehe mein Gesicht zu einer grässlichen Grimasse, doch von ihm kriege ich nur ein weiteres, schweres Atmen zu hören. Wenn ich meine Augen für einen Bruchteil einer Sekunde öffne, sehe ich, wie er seine Augen entweder geschlossen hat oder mit einem vor Lust und Begehren triefenden Blick an meinen Brüsten hängen bleibt – wie immer. Tränen treten mir in die Augen, doch ich versuche, sie nicht zu offenbaren.
Alsbald beginnt er, sein Gesäß in ruckartigen Bewegungen vor und zurück zu schieben. Dringt immer wieder aufs Neue in mich ein, fügt mir bei jedem Mal unsagbare Schmerzen zu, weil ich mich natürlich in keiner Weise darauf einlassen kann. Wie auch? Immer wieder stößt er mit seinem harten Penis gegen meine Gebärmutter und fasst mir an die Brüste, deren Nippel ich schon gar nicht mehr spüre, weil sie so sehr brennen. Er treibt es so weit, bis er schwer atmend und mit zitterndem Körper zu seinem Höhepunkt kommt. Und genau in diesem Moment drehe ich mein Gesicht von ihm weg und eine einzige Träne rinnt aus meinem rechten Augenwinkel. Er hat mich ein weiteres Mal gebrochen. Ein weiterer Teil meines Ichs ist soeben kaputtgegangen. In Tausende von klitzekleinen Stückchen zersprungen.
Nach dem kräftezerrenden Akt geht wie erwartet alles ganz schnell. Er rollt sich und seinen schweren, verschwitzten Körper von mir, streift sich das glitschige Kondom von seinem Penis und steht auf, bevor er sich seine Kleider schnappt und sich diese in Sekundenschnelle überzieht. Ohne mich eines weiteren Blickes zu würdigen, ohne auch nur ein einziges Wort zu sagen. Ohne irgendwelchen Lärm zu veranstalten. Kein Geräusch. Keine Worte. Er verhält sich mucksmäuschenstill. Seine Stimme ist mir noch nie zu Ohren gekommen.
Dann geht er aus meinem Schlafzimmer, wirft das Kondom in den nächsten Abfalleimer und lässt meine Wohnungstür erneut hinter sich ins Schloss fallen.
Meinen Körper schleppe ich daraufhin mit letzter Kraft in mein Badezimmer. Setze mich da in meine kleine, rechteckige Dusche mit der raumhohen Glaswand und lasse das eiskalte Wasser auf meine nackte, schmutzige Haut prasseln. Winkle meine beiden schwachen Beine an, lege meine Arme darum und lege mein Kinn darauf. Schließe die Augen und spüre, wie in mir alles zusammenfällt. Wie einzelne, kleine Dominosteine. Das Wasser kühlt mich ruckartig ab, hinterlässt eisige Gänsehaut auf meinem Rücken. Die Haare hängen mir klitschnass über die Schultern. Ich weiß, dass ich etwas dagegen unternehmen und mich irgendwie gegen diese mich von innen auffressenden Gefühle wehren müsste. Aber genau diese Gefühle und die unzähligen, harten Landungen der Wassertropfen auf meiner Haut sind das Einzige, was mir noch irgendwie guttut. Das Einzige, was mir irgendwie das Gefühl gibt, noch einen Körper zu haben. Noch hier zu sein.
Noch zu existieren.

Oh, wie ich diesen Brandon Johnson für seine grässlichen Taten hasse.


Kapitel 2

Das macht dann siebzehn Dollar, wenn Sie so gut wären, Miss Kicket. Soll ich Ihnen noch eine Tasche geben?“
„Nein, Liebes, das geht schon. Hier dein Geld, du darfst den Rest behalten!“
„Vielen Dank! Ich wünsche Ihnen einen wundervollen Start in die neue Woche und natürlich viel Spaß beim Lesen. Bis bald!“
Ich sehe, wie mir Miss Kicket, die gutmütige, bereits etwas ältere Frau vom Haus nebenan, kurz aufmunternd zuzwinkert, sich mit einem kurzen Winken von mir verabschiedet und dann mit kleinen, vorsichtigen Schritten meine Bibliothek, die Library of Love, verlässt. Sie kommt jede Woche zu mir. Immer am Montag, meist abends. Leiht sich ein Buch von Agatha Christie, Ernest Hemingway oder Raymond Chandler aus, liest dies bis Ende der Woche und bringt es dann zurück, bevor sie sich ein neues ausleiht und sich dies in der folgenden Woche zu Gemüte führt.
Aber sie ist keine normale Kundin. Nachdem meine Eltern vor knapp zwei Jahren im Dezember bei einem Flugzeugabsturz gestorben sind und mich damit kurz vor meinem neunzehnten Geburtstag für immer verlassen haben, ist sie quasi meine zweite Mutter geworden. Brachte mich wieder auf den richtigen Weg, als ich nicht mehr wusste, wo es langging. Hat mich in den Arm genommen, als ich vor Trauer einfach nur stundenlang unerbittlich geweint habe. Mir Abendessen gekocht, wenn ich mich nicht dazu aufraffen konnte, in der Küche zu stehen und meinem Körper etwas Gutes zu tun. Und mich bei jedem einzelnen Schritt unterstützt, als ich die Bibliothek meiner Eltern übernommen habe. Sie gab zweihundert Prozent, als ich jegliches Prozent verloren hatte. Als mir die Lebenskraft fehlte und sie nie mehr wiederfinden wollte.
Außerdem ist sie die Einzige, die von Brandon und seinen Taten weiß. Ihr habe ich es vor vier Tagen erzählt, als sie mich, kurz nachdem Brandon mich einmal mehr vergewaltigt und danach mein Zuhause ohne Worte verlassen hat, bei mir in der Wohnung gefunden hat. Ich saß gerade in meiner Dusche, spürte das eiskalte Wasser auf meinem vor Schmerz zitternden Körper und ließ meinen Tränen freien Lauf. Hätte, wenn sie nicht gekommen wäre, wohl noch lange in dieser Position verharrt. Doch sie schaffte es irgendwie, mir aus der Dusche zu helfen, mir Kleider überzuziehen und mich auf mein Sofa zu setzen. Und da erzählte ich ihr alles mit jedem noch so kleinen Detail und beantwortete ihr jede Frage, die sie völlig hemmungslos stellte. Doch ihre schlussendliche Reaktion verlief ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Denn alles, was sie sagte, war: „Gib dem Jungen Zeit!“ Dann beendete sie das Gespräch, verabschiedete sich von mir und verließ meine Wohnung. Hinterließ bei mir unzählige Fragezeichen.

Völlig in Gedanken versunken, schaue ich Miss Kicket hinterher. Denke an Brandon, an den gestrigen Tag, an die letzten Wochen. Denke daran, was ich tun sollte, doch ich finde keine Lösung. Was hat Miss Kicket mit diesem einen Satz gemeint? Ich habe Sie noch nicht danach gefragt. Ich traue mich nicht.
„Huhuuu, Nora?“, höre ich auf einmal eine mir bekannte Stimme meinen Namen rufen.
Schnell befehle ich meinen Armen kurz durch meine etwas zerzausten, rotbraunen Haare zu streichen, die Ärmel meines dunkelgrauen Pullovers bis über meine Daumen zu ziehen, damit man die blauen Flecken an meinen Handgelenken ganz sicher nicht sehen kann, und den Lippenstift, der mir heute Morgen – obwohl ich mich sonst eigentlich nie schminke – das Gefühl von Sicherheit verliehen hat, auf meinen Lippen zu verteilen. Wappne mich innerlich für die Konversation mit einer meiner zwei besten Freundinnen, Olivia Collard, die vor wenigen Sekunden in die Bibliothek gekommen sein muss und nun vor mir steht. Sie und Ella Taylor, die dritte in unserem kleinen Freundeskreis, wissen nichts von alldem.test

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