Sonstiges & Allerlei

Das Beaglebuch

Silvia Weber-Martegani

Das Beaglebuch

Beagles von gestern bis morgen

Leseprobe:

Einführung

Für wen ist dieses Buch ein absolutes „must have“? Für Beagleliebhaber, die ein Buch suchen, welches ihnen die Wahrheit über Beagles und deren Geschichte erzählt. Darüber wie es war, wie es ist und wie es sein könnte!

Beaglefreunde und -Liebhaber werden einige interessante Dinge erfahren, die sie vielleicht längst wussten, aber so nie erfahren haben. Es soll Richtern und -anwärtern dienen, mehr über die Rasse zu erfahren, um ihr Amt als Richter verantwortungsbewusst zu tätigen. Es soll Start-up-Züchtern helfen, mehr über die Rasse zu erfahren, denn viele gute alte Bücher sind nur in englischer Sprache erhältlich und längst vergriffen. Jeder, der einen Beagle besitzt, wird sich über dieses Buch freuen, denn er wird das Tun seines eigenen Hundes viel besser verstehen.

Alle in diesem Buch erwähnten Züchter züchten unter dem Dachverband der FCI, dem British Kennel Club oder dem AKC (American Kennel Club), Dachverbände, welche anerkannt sind. Natürlich unterstehen die Zwinger dem jeweiligen Landesverband, sei es nun u. a. dem VDH für Deutschland, der SKG in der Schweiz oder dem ÖKV in Österreich. ENCI in Italien usw. Alle diese Züchter wiederum sind in einem von den Verbänden anerkannten Club assoziiert, der die jeweiligen Zuchten, deren Hundehaltung und den Umgang kontrolliert.

Ich züchtete seit vielen Jahren Beagles, bekannt unter dem Zuchtnamen „Royal Touch“, zusammen mit meiner Schwester Margrit. Mein Leben besteht zum großen Teil aus Kynologie. Die aktive Hundezucht ist momentan zweitrangig. Es gibt genügend junge, motivierte Menschen, die diese wunderbare Arbeit motiviert weiterführen. Mein heutiger Fokus besteht vor allem darin, das über so viele Jahre gesammelte Wissen auch zielstrebig weiterzugeben. Ich selbst hatte diese Hilfeleistungen kaum. Das meiste Wissen musste hart erarbeitet und recherchiert werden. Es ist mir ein Anliegen, der nächsten Generation eine kleine Gebrauchsanweisung für gesunde Hunde weitergeben zu können.



Vorwort – Danksagung

Über das Thema Hund wurden viele Bücher geschrieben, es werden deren viele folgen, trotzdem ist es mir ein Bedürfnis, über die Rasse, welche mich über Jahrzehnte lang begleitete, ein Werk zu schreiben, welches die Historie, die Gegenwart, die Fehler und die Highlights der Rasse beschreibt. Dass im Buch einige Anekdoten und persönliche Erlebnisse enthalten sind, ist gewollt und unumgänglich. 25 Jahre Hundezucht sollten nicht ohne eigene Fingerprints verschwinden, sonst hat man etwas falsch gemacht. Meine langjährige Richtertätigkeit hat mir Einblick in verschiedene Rassen und Kulturen vermittelt. So entsteht über die Erfahrung ein Weitblick, der für die Rassenpopulation von Nutzen sein kann.

Die Rasse Beagle ist zu schade, als dass sie in ihrem Erscheinungsbild, in ihrem eigentlichen und ursprünglichen Wesen verlorengeht. Wenn wir nicht bemüht sind, die Rasse gesund zu erhalten, wird aus dem Beagle leider eine Karikatur werden, die niemals gewollt war. Schon A. Courtney Williams befasste sich in seinem Buch „The Beagle – Their History and Breeding 1959“ mit den Fehlinterpretationen der Züchter, mahnte die Liebhaber der Rasse, den Ursprung und die Funktion des Beagles nicht zu vernachlässigen. Von der Erscheinung seines Buches bis zu diesem Werk sind mittlerweile über 60 Jahre vergangen. Trotz seiner Ermahnungen existiert der Beagle immer noch munter weiter. Aber wohin sind wir mit der gut gemeinten Hundezucht gegangen? Was war Nutzen, was Ironie? Dieses Buch will versuchen, positive und negative Aspekte in der Veränderung der Population Beagle darzustellen, zu filtrieren, was besser war, was besser ist und was besser werden muss. Wie einer meiner Arbeitgeber immer zu sagen pflegte: „Wir sind gut, wir müssen besser werden“.

Dieses Buch widme ich all jenen Menschen, die mich in meiner kynologischen Laufbahn begleitet haben – und vor allem dem Hund, der für mich persönlich wie kein anderer war. Royal Touch Jerry Lee Lewis. Nicht der allerschönste Beagle, aber der Hund, der für mich durchs Feuer gegangen wäre …
Folgenden Menschen möchte ich meinen besonderen Dank aussprechen, denn sie haben mir, sei es in der kynolgischen Laufbahn, geholfen oder mich während meines Scripts und bei den Recherchen zu dieser Arbeit ausgehalten:

Im Speziellen: meiner Schwester Margrit Martegani und meinem Mann und Partner Franz Weber, aber auch all den ehrlichen, geliebten und geschätzten Kynologen und Hundeliebhaber wie: Annette und Jesper (?) Pedersen, Kennel Goldline, Jochen und Silke Eberhard, Kennel True Line, Monique Pulfer, Forrigel Beagles, John Emerson, Jondor Kennels, Anna Sophie Gothen, Red Baron Beagles, Jill Peak Bayard Kennels, Stuard Millner + Marion Spavin, Dialynne Kennels, Heather Priestley Pinewood Kennels, Carol Appleton, Kennel Appeline, Dr. med. vet. Monika Ammann, Dr. Ernesto Capra, Brita Meier-Birkel, Kennel of Rimec, Dr. med. vet. Chr. Caprez, Beagles of Britannia, Hans Müller, Bullterrier vom Römerhof, Dr. h.c. Räber, David+Lesley Hiltz, Torbay and Starbuck Beagles, Jess Schmitt, Kennel Dazzlers, Eva Reskö, Kennel Daragoj, C. Watson (?), Korwin Beagles. Vielen Dank den unzähligen Freunden und Bekannten, die mir ihre Fotos zur Verfügung stellten und all diejenigen, die zu erwähnen vergessen wurde. Natürlich auch meinen
2 tierischen Begleitern Pipo und Moretta, die während des Schreibens manchmal auf ihre Spaziergänge warten mussten und mir trotzdem immer verziehen haben!



Ursprung und Geschichte

Vor dem Einfluss der Bracken in Britannien gab es Hunde, welche es mit Bären, Hirschen und großem Wild aufnahmen. Damit man sich ein Bild machen kann, was vorher war und sich durch den Einfluss der Einwanderung von fremden Völkern verändert hat, ist der folgende Stich sehr aussagekräftig:
Lassen wir die Geschichte des Beagles nicht beim Urahn aller Hunde, des Wolfes, beginnen. Bei den Schriften der alten Griechen (Xenophon 350 v.Chr.) werden kleine Bracken erwähnt, die den Hasen jagten, ebenso aus der Zeit der Römer werden solche Hunde zitiert. Auch diese Ära lassen wir außer Acht, denn es wurde so viel darüber geschrieben und behauptet, aber im Endeffekt ist die Nähe zu unserem geliebten Beagle sehr weit entfernt. Man weiß jedoch bestimmt, dass der Einfluss der Kriege ebenso einen Verlauf auf die Hundepopulation mit sich brachte, denn die Invasoren brachten auch ihre tierischen Jagdgefährten mit. Die Jagd mit einem Hund ist wesentlich erfolgreicher als ohne vierbeinigen Begleiter. Er hilft dem Jäger mit seiner vortrefflicher Nase und angeborenem Spürsinn im Aufstöbern des Wildes. Auf dem Stich erkennbar sind Züge, welche wir später in den Mastiffs, den Deerhounds und Greyhounds, aber auch in den Foxhounds erkennen.

Im Jahre 1066 eroberten die Normannen England unter der Herrschaft des Herzogs Wilhelm II der Normandie. Diese Herrschaft sollte großen Einfluss auf England, deren Sprache sowie deren Kultur nehmen. Sie brachten Hunde mit. Vermutlich Abkömmlinge des Chien de St. Hubert, der seit jeher in Klöstern der Ardennen gezüchtet wurde. Der Talbot, wie er nun im frühen Britannien genannt wurde, war größer und mächtiger als der heutige Bloodhound. Er wird als weiß oder hell beschrieben. Ob dieser Hund mit dem weißen Alano, der Urahn der Deutschen Dogge, verwandt ist, kann aus den Schriften nicht ausgeschlossen, aber auch nicht bestätigt werden. Die einzige klare Gemeinsamkeit ist die weiße Farbe. Aus alten Quellen wird die Rasse „Chien blanc du Roi“ als möglicher Urahn des Talbots genannt. Auf der Jagd war er noch nicht sonderlich agil wie seine Nachfolger, die gute Nase jedoch gewährleistete sein langes Überleben als Rasse. Genau diese Eigenschaft hat der Talbot auch weitergegeben. Für großes Wild war er sicherlich brauchbar, auch wenn er eher plump und langsam war. Dafür hatten solche Rassen eine große Ausdauer, und dichtes Gehölz oder Dornen waren kein Hindernis für sie. Die Größe des Talbot wird mit 27 Inch beschrieben, was eine Größe von ca. 68 cm entspricht.
Was in der Hundegeschichte normalerweise nicht erwähnt wird, aber auf die Rassen großen Einfluss hatte, ist die Tatsache, dass von 1100 bis 1400 reger Handelsverkehr herrschte, zwischen Frankreich und Britannien. Das brachte es wiederum mit sich, dass auch Hunde eingeführt wurden, Jagdhunde, welche aus der Provence abstammen, man nannte sie Gasçon Hounds. Bald entstand in England daraus der Name Southern Hounds. Es sind die Hunde, die maßgeblich an der Entstehung der Rasse Beagle beteiligt waren. Die Farbgebung des Southern Hound entspricht der des heutigen Blood Hounds, welche seit dem 13. Jahrhundert in Britannien rein gezüchtet werden. Sie wurden nur in Adelshäusern gezüchtet und behielten dadurch ihre genetische Identität.
Die Ahnen des Southern Hounds, die genannten Gasçon Hounds, prägten mit ihren Farben das Aussehen der Beagles mit. Die ganzen Hunde der Gasçogne waren berühmt für ihre bläulichen Abzeichen im weißen Untergrund des Fells, in Teilen Europas nennt man das „Russ“, in englischer Sprache werden diese Farbtupfen mottles genannt. Die Vererbung dieser Farbtupfer war dermaßen nachhaltig, dass sie teilweise bis zum heutigen Tag anzutreffen sind. Gemäß den Schriften von AC Courtney war der Gasçon Hound sehr groß, ca. 68–70 cm Schulterhöhe, hatte die typischen tan-farbenen Abzeichen über den Augen und auf der Brust. Er wurde für großes Wild eingesetzt. Um den Southern Hound zu veredeln, kreuzte man den Gascon Saitongenois ein. Dieser war weniger wuchtig, wendiger und rundum ein leichterer, wendigerer Jagdhund. All das geschah – zwischen 1100 n. Ch. bis 1200 n. Ch. –, behauptete sich der Southern Hound unangefochten, später auch Southern Harrier genannt, bis zum 17. Jahrhundert. Er wurde zur Hasenjagd eingesetzt, sein sensibles Gespür half ihm, feinste Gerüche wahrzunehmen. Durch seine enorme Schulterhöhe und seine langen Läufe konnte er durch Gestrüpp und unwegsames Gelände hetzen. Dieser Hund wird jedoch als plump, mit einem paddeligen Gangwerk, beschrieben. Durch seine Größe und die Plumpheit kann man annehmen, dass die Verletzungsgefahr eher groß war. Seine feine Nase nutzte dem Besitzer zum Aufstöbern des Wildes. Ihm selbst wurde dann oft seine unbändige Jagdpassion zum Verhängnis. Man kann sich das gut vorstellen, dass diese Hunde nach der Jagd völlig ausgepowert und deshalb tagelang nicht mehr zu gebrauchen waren. Sicherlich gingen viele von diesen schweren Hunden auf der Jagd verloren. Man stelle sich die Zeit vor; unwegsames Gelände, Jäger wartend auf den hetzenden Hund. Der Hund musste seinen Menschen finden, sonst war er verloren. Der Besitzer selbst wartete zwar, aber irgendwann gab er den Hund auf. Verletzte Hunde hatten keine Daseinsberechtigung, entweder sie starben im Wald, an gebrochenen Läufen, oder sie wurden umgebracht, wenn sie untauglich waren. Eine grausame, aber selektive Auswahl. Es wird behauptet, dass die Charaktereigenschaften der Southern Hounds genau deren des Beagles entsprachen. In einigen Zitaten von William Shakespeare wird sowohl der Talbot als auch der Southern Hound sehr blumig und poetisch erwähnt. Es gibt ein Zitat von „Sommerville“, der den Southern Hound wie folgt beschrieb: Zitat aus A. Courney Williams, Beagles, their History and Breed.

„… the deep-flewed hound. Breed up with care, strong, heavy, slow, but sure. Whose ears, down-hanging from his thick round head. Shall sweep the morning dew; whose clanging voice. Awake the mountain echo in her cell. And shake the forests: The bold Talbot kind.”

Freie, sinngemäße Übersetzung des alten britischen Textes:
Der Hound mit der dunklen tiefen Bewegung. (Eher Stimmlage gemeint). Mit Bedachtsamkeit gezüchtet ist sie stark, schwer, langsam, aber mit sicherem Wesen. Dessen Behänge hängen von seinem dicken runden Kopf herab. Seine klingende Stimme erschallt im Morgengrauen, erweckt die Berge mit seinem Geläut und schüttelt die Wälder. Er ist die kühne Art des Talbot.

Wird nun der Talbot auch als Northern Hound beschrieben? Geht man von vielen Geschichtsbüchern aus, wird als Ahn des Beagles der Northern und der Southern Hound beschrieben. Der Talbot, eben auch Northern Hound genannt, kann eigentlich nicht der gleiche Hund gewesen sein. Vielmehr scheint es, dass es die Kombination der beiden Rassen war, die dann zur Entstehung der Beagles geführt hat. Man hat die Meinung vertreten, dass der Beagle einfach diese Hunde ersetzte. Das ist nicht wirklich so, denn noch im 18. Jahrhundert wird der Northern Hound als Rassebestand erwähnt. Diese Rasse starb nicht einfach aus, sondern hatte ein Dasein neben neu entstandenen Rassen. Der Northern Hound wird ebenfalls mit den Eigenschaften, die den Beagle so populär machen, beschrieben; „Marktham“ beschreibt ihn als wesentlich kleiner als den Southern Hound, mit etwas längerem Fang, dazu sportlicher und liebenswert, ohne Beißlust, mit ausgezeichneter Jagdpassion. Auch hier wird eine tiefe und wohlklingende Stimme erwähnt.

Neben dem Entstehen des eigentlichen Beagles gingen auch sehr viele Arten von Beagles, respektive von Harriers verloren. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gab es Meuten von Southern Beagles, die eine Einkreuzung des West Country Harriers waren. Die Evolution der Rasse ist sehr komplex. Schade ist dabei, dass sehr viele dieser sicherlich wertvollen Arten verlorengingen. Der Northern Hound überlebte lange in Lancashire und Cheshire, Worcestershire, Berkshire und Yorkshire. In vielen Schriften wird auch behauptet, dass der Foxhound denselben Urstamm aufweist wie der Beagle, denn die Farbgebung ist sehr ähnlich. Hier wiederum trennen sich die Meinungen, denn es gibt in den Schriften einige Schreiber, die vehement darauf hinweisen, dass man Foxhounds niemals mit einkreuzen sollte, weil der Jagdhund zur Schärfe neigen würde. Man nimmt jedoch mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit an, dass man zu den Northern und Southern Hound Greyhounds eingekreuzt hat. Das würde die These bekräftigen, dass sich der Charakterzug eines Foxhoundes ganz entgegengesetzt zum Beagle oder eben dem Northern Hound verhielt. Ein Foxhound treibt und tötet, ein Northern Hound nicht, ein Beagle auch nicht. In alten Schriften wird ein Hund erwähnt, der sich Northern Beagle nennt. Als Ahnen werden hier Northern Houd und Southern Hounds oder Lurchers genannt. Diese gleichen Whippets oder kleinen Greyhounds. Nachzuweisen ist das jedoch nicht. Mir war es nicht möglich, die Abbildung eines Northern Hounds zu finden. In alten Stichen finden sich jedoch Hunde, die den Beschreibungen dieser alten Rasse entsprechen.

Wir blicken zurück ins 14. Jahrhundert. Welche Rasse kann von sich behaupten, geschichtlich so früh erwähnt worden zu sein? Der Beagle jedenfalls wird im Buch „The Squire of Low Degree“ kurz beschrieben. Es erschien um 1475 mit verschiedenen romantischen Texten. Dieses Buch wurde im aristokratischen Umfeld gelesen, wo sonst, denn die meisten Untertanen und normale Bürge waren damals des Lesens nicht mächtig. Unser heutige Standard Beagle ist nicht mit denen zu vergleichen, die damals gezüchtet wurden, denn das Wort „Beagle“ wurde für jeden kleineren Jagdhund gebraucht. Dazu zählte man auch die Harriers. Denn auch „klein“ war relativ. Unter 68 cm Risthöhe war wohl damals kein Beagle zu finden. Woher der Name wirklich kommt, darüber rätselt die Hundewelt bis heute. Die einen behaupten, dass es aus dem Französischen abstamme, vom Wort „petit“, also „klein“. Was im Altfranzösischen als „beigh“ ausgesprochen wurde. Eine andere auch sehr wahrscheinliche Annahme ist, dass der Name aus dem Keltischen kommt: „beag“, was ebenfalls „kleiner Hund“ bedeutet. Im 15. Jahrhundert findet man wenig über den kleinen Jagdhund, er wird lediglich in einer Jagdanleitung erwähnt, im „Boke of St. Albans“. Der Hund wird im Gegensatz zum „The Squire of Low Degree“, wo er eher poetisch blumig beschrieben wird, nur durch seine Jagdeigenschaften erwähnt. Das Buch enthält keine Angaben über Charakter oder Aussehen. Bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts bleibt es ruhig. Kein Literat interessiert sich mehr für die Rasse. Sicherlich auch deshalb, weil in Britannien Krankheiten und innere Unruhen die Menschen nachhaltiger belasteten als Hunde. In Großbritannien war die Hundeliebe zwar immer groß und der beste Freund des Menschen hatte seit jeher einen hohen Stellenwert. Trotzdem hörte man über 100 Jahre nicht viel vom Beagle.

Von den vielen Beaglearten konnten sich über die Jahrhunderte verteilt leider nur wenige etablieren. Regional gab es in vielen Grafschaften verschiedene Beagles, welche sicherlich auch mit Greyhounds, Harriers, teilweise mit Fox- und Otternhounds vermischt wurden. Leider konnte ich von diesen Hunden keine Stiche auftreiben. Beagles in Wales wurden als Abkömmlinge des Gasçon Hounds beschrieben, mit den typischen „blue-mottled“-farbenen Abzeichen. In Sussex gab es Beagles, die mit Spaniels vermischt wurden. Der Fox-Southern Beagle wird nicht sonderlich beschrieben. Southern Beagles werden immer wieder aufgeführt. Aber konkrete Angaben fehlen leider. Im Laufe der Zeit begann man diese Laufhunde in Größen und Arbeitsbereiche aufzuteilen:

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 272
ISBN: 978-3-99048-422-7
Erscheinungsdatum: 18.01.2016
Durchschnittliche Kundenbewertung: 5
EUR 26,90
EUR 16,99

Krampus & Nikolo