Auf dem Highway ins Paradies

Auf dem Highway ins Paradies

Gerald Mayer


EUR 19,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 142
ISBN: 978-3-99038-625-5
Erscheinungsdatum: 04.11.2014

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Vorwort

„Es gibt nichts Berührenderes als den Moment, in dem ein Mensch seine unsichtbaren Fesseln sprengt. Gerald Mayer ist ein Mensch, der sich nicht mit einfachen Antworten als Beruhigung zufrieden gibt. Er geht Unstimmigkeiten auf den Grund und zeigt auf, was anderen zu mühsam ist. Es bedarf solcher wertvoller Menschen, die ihre Erfahrungen und Lebensweisheiten mit anderen teilen und so die Welt ein Stück weit besser machen. Denn jede gesellschaftliche Veränderung bedarf politischer Verantwortung. Es bedeutet nicht, den Politikern Vorwürfe zu machen, sondern politische Verantwortung für das eigene Wohl zu übernehmen und danach zu handeln. Gerald Mayer ist ein moderner Robin Hood, den es nicht kalt lässt, wenn andere leiden und der aktiv etwas gegen sein eigenes Leid getan hat. Ich durfte ihn zwei Jahre seines Lebens als Trainerin begleiten und war immer wieder von den Erkenntnissen überrascht, die er mutig und mit Entschlossenheit sammelte um sein Leben von Grund auf zu verändern. Es ist ihm gelungen.
Er konnte die Fesseln ablegen – erkannte, dass sie nur im Kopf, in unseren Gedanken, unserer gedachten Welt existieren. Niemals in der Realität. Damit wird wieder vieles möglich. Ein neues Leben kann beginnen.

Ich freue mich sehr über dieses Buch und wünsche Ihnen ähnliche kettensprengende Erkenntnisse beim Lesen, wie sie der Autor erlebte.“

Cornelia Scala-Hausmann, DDipl.

Gesellschafterin & Lehrgangsleiterin
Institut für Zukunftskompetenzen
www.zukunftskompetenzen.at


Einleitung

Zeit meines Lebens, und zwar, soweit die Erinnerung zurückgeht, hatte ich bis auf Ausnahmen das dumpfe Gefühl, dass da ein Film abläuft, der nicht meiner ist. Begründung fand ich allerdings keine.
Ich fühlte mich immer fremdbestimmt und getrieben und wusste nie wirklich, was ich wollte!
Kaum glaubte ich, des Pudels Kern entdeckt zu haben, kam bereits wieder dieses mit der Zeit nervenaufreibende Gefühl: „Was machst du da? Das ist nicht deines.“

Ohne genau zu wissen, was denn meines sei, begann ich das Nächste.
Und jedes Mal, wenn ich dachte: „Na endlich, das ist es, damit kannst du gut leben, etwas aufbauen und glücklich und zufrieden werden“, zerbrach der Krug aus unerklärlichen Gründen, so lange, bis ich mir sicher war, der geborene Pechvogel zu sein! Woher ich die Kraft nahm, niemals aufzugeben und immer wieder aufzustehen, entzieht sich bis heute meiner Kenntnis, außer es war mir so bestimmt, was ich aber anzweifle.
Ich bin überzeugt, dass Menschen zumindest in unserer Kultur es „teilweise“ selbst in der Hand haben, was sie aus ihrem Leben machen. „Teilweise“ deshalb, weil die Frage des „freien Willens“ nicht restlos geklärt ist.
Meiner Überzeugung nach sind es nur rund 40%, über den Rest streiten die Experten, was es da noch an Fremd- bzw. Selbstbestimmungsfaktoren geben mag!

Diese 40% kommen aber auch nur dann zum Tragen, wenn wir möglichst rechtzeitig mit den richtigen Leuten am richtigen Platz, mit dem richtigen Produkt (z.B. glaubwürdige Information) zur richtigen Zeit zusammentreffen und unsere geistigen und körperlichen Fähigkeiten ein sinnvolles Handeln möglich machen.
Es sollte meiner Überzeugung nach bereits teilweise im Kindergarten und spätestens in der Volksschule so eine Art Lebenslehre und Verhaltenstraining geben, bei dem entsprechende Werte und Weisheiten praktisch vermittelt werden. Nur dadurch kann uns ein wirklich nachhaltiger Durchbruch in unserer immer mehr entgleisenden Gesellschaft gelingen!

Prävention sollte in vielerlei Hinsicht das Wort und der Begriff des Jahrhunderts werden!

Zu meinem 50. Geburtstag geschah Merkwürdiges:
Ich saß mit einem meiner besten Freunde Herrn Ecker Manfred in einer Bar namens WUNDERBAR, und da geschah ein geistiges Wunder.

Plötzlich, völlig unvermutet, hörte ich mich wie einen Fremden zu meinem Spezi sinngemäß sagen:
„Das eine sag ich dir, das kann nicht alles in meinem Leben gewesen sein, ich habe plötzlich das starke Gefühl, dass ich „es“ entweder bis 55 geschafft habe, was ich mir wünsche, oder, was ich eher glaube, dass ich noch mal ganz was anderes machen werde, ohne zu spüren, was das sein könnte.“
Es dauerte nicht lange, da dachte ich mir: „So ein Unsinn, wer bitte nimmt dich noch mit 50, geschweige denn mit 55?“
Ich tröstete mich mit allem Möglichen, um die nächsten Jahre durchzustehen, aber nichts schien sich zum Besseren wenden zu wollen.
So träumte ich von einem besseren Leben, vielleicht mit einem Lotto-Sechser, einmal müsste ich doch auch Glück haben, oder hatte ich es in Wahrheit bereits? Viele erzählten mir, dass sie mich um meine Freiheit (weil „Single“) beneideten, jederzeit eine Frau ansprechen zu können.
„Wenn die wüssten, dass ich es schon fast aufgegeben hatte, die Richtige zu finden“, dachte ich mir. Die Anderen meinten, ich könne stolz darauf sein, so einen gut bezahlten Job zu haben.
„Wenn die wüssten“, dachte ich, „würden sie anders denken.“
Immer, wenn ich alleine laufen ging, wurde ich das Gefühl nicht los, dass sich bei mir noch etwas Gewaltiges ändern würde, aber wie gesagt, ich unterdrückte es in dem Moment, da ich keine realistische Möglichkeit mehr sah, spürte aber dennoch immer wieder, dass ich verrückt werden würde, wenn mein derzeitiger Alltag bis zu meiner Pension so weitergehen sollte.

Drei Jahre vergingen, als ich durch eine Annonce die Journalistin und Moderatorin Erika Ortner kennenlernte. Es entstand eine kurze engere Beziehung, und wir sind heute noch befreundet.
Manche ihrer Aussagen und Verhaltensweisen waren für mich extrem herausfordernd und auch logisch nicht immer nachvollziehbar, wie zum Beispiel: „Ich hasse Pünktlichkeit“, oder barfuß einen Zweitausender besteigen zu können, ohne eine Ameise oder einen Käfer zu zertreten, und einiges mehr an Verrückt­heiten.
Sie rüttelte mich dadurch aber auf, und ich merkte, dass ich irgendwie erstarrte in meinem Leben. Mit ihr war es immer spannend und auch im wahrsten Sinn des Wortes „aufregend“!
Was mich an ihr extrem faszinierte, war Ihre uneingeschränkte Liebe zur Schöpfung und bedingungslos zu ihren Überzeugungen zu stehen, und wenn sie dabei die Einzige auf der Welt wäre mit ihrer Meinung.
Ihre Herzlichkeit und Lebensfreude trotz schwerer Zeiten ließen sie mich bewundern! Für mich steckte sie damals voller Widersprüche, aber Genialität und Wahnsinn liegen eben oft eng beieinander, wie uns auch jahrelang Jörg Haider vorzeigte.

Nach einigen Monaten sagte sie plötzlich zu mir:
„Gerald, ich hab da was, das ist genau das Richtige für dich!“
„Woher könntest du denn das so genau wissen?“, fragte ich mich, „wenn ich es doch selbst nicht weiß? Typisch Erika!“
„Dann zeig doch mal her, was du da für mich hast“, erwiderte ich schließlich.
Sie zeigte mir die erste Ausbildungsbroschüre vom Institut für Zukunftskompetenzen. Ich begann zu lesen, wurde innerlich immer aufgeregter und äußerlich total ruhig. Sie sagte nichts, aber die Neugierde war ihr ins Gesicht geschrieben. Nach kurzer Zeit, und ohne fertig gelesen zu haben, entlockte es mir ein: „Das gibt es doch nicht!“
„Was meinst du damit?“, fragte sie. Ich darauf: „Erika, das ist es! Wie ist das möglich? Du hast recht, genau das habe ich so lange gesucht.“
Da hüpfte sie vor Freude im Raum herum und stellte fest: „Ich habe es gewusst, ich habe es gewusst!“
Woher sie die Unterlagen hatte, weiß ich nicht mehr.
In ihrer typischen Art und Weise meinte sie, dass ich ja sofort einsteigen könnte, und als ich es verneinte, war sie im ersten Augenblick schwer enttäuscht.
Ich sagte ihr, dass ich die Abfertigung völlig verlieren würde und ich mir dann die Ausbildung nur schwer leisten könnte. Ein gebranntes Kind scheut das Feuer, und so entschied ich mich vorerst dazu, einen besser geeigneten Zeitpunkt abzuwarten, und erzählte meinem Freund aus voller Überzeugung, dass ich jetzt wüsste, was ich noch machen wollte in meinem Leben – und wenn es in der Pension sein sollte.

Doch es kam zwei Jahre später, zwei Wochen vor meinem 55. Geburtstag, zu einem aus heutiger Sicht dem Resonanzgesetz (Resonanzgesetz: Gesetz der Anziehung durch Ursache und Wirkung, z.B.: Was du säst, wirst du ernten) folgenden Ereignis:

Obwohl bei meinem vormaligen Arbeitgeber aufgrund eines Auftragseinbruchs ein Sozialplan erstellt wurde, schien ich durch den Rost zu fallen, denn als Kriterium galt Jahrgang 1954.
„Abgehakt und wieder Pech gehabt“, sagte ich zu mir, als mich nach einigen Wochen plötzlich ein Mitarbeiter fragte, ob ich auch den Sozialplan annehmen würde. Ich entgegnete ihm, dass mein Geburtsjahr 1955 sei und somit der Sozialplan für mich nicht möglich wäre.
Da meinte er: „Mach schnell, es haben sich bisher zu wenige freiwillig gemeldet, darum haben sie für sechs Wochen die 1955 Geborenen auch dazu genommen!“
Wie von einer Tarantel gebissen stürmte ich zum Telefon und meldete sofort ein Gespräch beim Personalchef an. Sie hatten kurzfristig sogar die Abfertigung über einen Sozialtopf erhöht, und ich war der Letzte, der davon profitierte.
Ich erbat mir zwei Wochen Bedenkzeit, um bei der PVA mein Worst-Case-Szenario zu hinterfragen. Wie viel Pension ich denn bekäme, wenn ich noch bis Jahresende 2010 arbeitete und danach keinerlei Einzahlung mehr getätigt würde. Das Antrittsalter erfragte ich auch, und die Auskünfte waren für mich zufriedenstellend, das Abenteuer „Neustart“ konnte somit beginnen.
Ich nahm den Plan also an und entschied mich wegen der Höhe der Abfertigung gegen die Möglichkeit der Stiftungsteilnahme, arbeitete wie vereinbart bis 31. Dezember 2010 und meldete mich ab 1. Januar 2011 arbeitslos.
Am letzten Wochenende im Januar 2011 begann ich bereits mit der privat finanzierten Ausbildung.

Rückblickend kam es also genauso, wie ich es zu meinem 50. Geburtstag aus welchen Gründen auch immer erahnt hatte. Es fühlte sich an wie Zauberei, und spätestens seit Beginn meiner Ausbildung begann sich alles, ins Positive zu bewegen. Spät, aber doch nicht zu spät, bewegt sich plötzlich alles in die richtige Richtung, als hätte ich in meinem Leben noch eine Mission zu erfüllen, so ähnlich fühlt es sich jetzt an!
Also sollte ich, wie ich es in einem der letzten Seminare formulierte, „für die ganze gefühlte Scheiße in meinem Leben auch noch dankbar sein“.
Ehrlich gesagt wäre mir frühere Erkenntnis lieber gewesen, es fühlt sich nicht wirklich immer gut an, so spät auf den für mich richtigen Zug aufgesprungen zu sein.
Es hat alles eine zurzeit sehr gute Eigendynamik bekommen und sollte doch aufgrund des Resonanzgesetzes zu entsprechendem Erfolg führen. Mein Herz wird mir den weiteren Weg zeigen, denn es weiß jetzt, dass ich tue, was es mir sagt! Was kommen mag, soll kommen, ich bin bereit! Ich habe und mache mir keinen Druck, um irgendjemandem etwas zu beweisen, der Rhythmus stimmt und alles fließt. Ich werde es nicht aufhalten, sehr wachsam und achtsam bleiben und allem den Raum geben, der zu einem bestimmten Zeitpunkt stimmig ist.


WER BIN ICH?

Ich bin auf der Suche nach der universellen Wahrheit.

Ich spüre, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Jetzt weiß ich, warum ich so natur- und tierliebend bin, weil darin die universelle Wahrheit verborgen ist und dies erst mit der nötigen Bewusstheit immer klarer sichtbar wird.

Ich bin mir klar geworden, dass mein großes Ziel eben die Suche nach der universellen Wahrheit ist.

Mir ist klar geworden, dass mein scheinbar großes Lebenspech zu meinem großen Glück geworden ist.

Mit dem heutigen Wissen hätte ich mir sehr viel Leid ersparen können, doch die Qualität der Zeit war noch nicht reif, es ist gut so, wie es ist.

Es ist mir noch nicht ganz klar, wie ich meine berufliche Zukunft mit Leben erfüllen werde, doch die Nebel lichten sich mit jedem Tag immer mehr, und ich weiß jetzt, dass sich alles zur richtigen Zeit ergeben wird, weil der Weg stimmt und sich die Wahrheit in mir Ausdruck verschaffen wird.

Ich bin jetzt so weit gefestigt, dass ich mich täglich ganz bewusst darauf einlasse, so gut es mir möglich ist, nach dieser Wahrheit zu denken, zu fühlen und zu handeln und so lange bewusst zu üben, bis es selbstverständlich und nicht mehr anstrengend sein wird.

Ich danke ganz besonders Axel Burkart für sein für mich zurzeit unverzichtbares Buch: DIE ZWÖLF SCHLÜSSEL ZUM HIMMEL AUF ERDEN mit dem Übertitel: HAUPTSACHE LIEBE (s. Literaturverzeichnis unter „Wer bin ich“ auf S. 137).

Für alle, die nicht an Gott, eine höchste Wahrheitsinstanz und/oder Wiedergeburt glauben (bis vor wenigen Tagen auch ich), sei hier festgeschrieben, dass wir Menschen auf einem Planeten in einem Boot sitzen und uns aus den Fesseln der irregeleiteten Gesellschaft und ihrer täglich klar sichtbaren, für so viele Menschen leidvollen Folgen nur dann befreien können, wenn immer mehr Menschen weltweit nach diesen zwölf Schlüsseln leben wollen.

Ich bin unglaublich froh und dankbar, endlich erkannt zu haben, worum es wirklich geht!
Manchmal glaube ich zu träumen. Es geht mir so wie einem Spitzensportler, der sehr, sehr lange auf seinen ersten Sieg warten musste, einige Zeit gebraucht hat, um daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, um überhaupt zum Seriensieger werden zu können, demütig und dankbar dafür zu sein und in Zukunft eine Niederlage nicht als solche zu bewerten!

Ich beginne, etwas zu begreifen, das für mich bis vor Kurzen undenkbar war: Dass es in Wahrheit keine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gibt, denn wenn es stimmt – und es muss bei logischer Prüfung so sein, dass die höchste Instanz schon immer war und daher auch immer sein wird –, so werden auch wir immer sein, zumindest in der Urform des Geistigen.
In Wahrheit bestimmt unser bewusstes und unbewusstes Denken über unser Leben, wobei aus meiner Überzeugung der bewusste freie Wille erst dann möglich ist, wenn wir erkennen, was universelle Wahrheit bedeutet – was unwahre Worte, Formulierungen, Glaubenssätze und Weltanschauungen aufgrund von Resonanz und Polaritätsgesetz bewirken.

Andernfalls sind wir ja nur Getriebene unseres Glaubens, unserer Erziehung, unserer Erfahrungen und unserer Triebe, die aufgrund derer irgendwie reagieren und entscheiden und vielleicht glauben, dies mit dem freien Willen getan zu haben.
Das ist doch nur der freie Wille eines Gefangenen innerhalb seiner vier Wände in seiner Zelle! Der Mensch ist aber nicht schuld oder verantwortlich, solange er in Unkenntnis lebt. Erst wenn er etwas Wahres erkannt hat und dem zuwider handelt, macht er sich in zunehmendem Maße schuldig bzw. verant­-
wortlich.
Das bedeutet für mich ab sofort, richtiges Denken und Verhalten nach den neuen Erkenntnissen entsprechend zu üben und bewusst in den Alltag zu integrieren. Nach dem Motto: Erst Übung und Training machen den Erfolg in der Umsetzung aus.

SCHLÜSSELERLEBNISSE (aus heutiger Sicht)
- Bereits als Baby, Kleinkind und Jugendlicher die Natur für mich entdeckt zu haben.
- Meine sportlichen und sozialen Erfahrungen im Fußballverein.
- Meine schnell aufkeimende Liebe zur Musik und dem Tanzen.
- Die aufrichtige Liebe von meinen Eltern und vom Großvater.

Ich denke, dass diese vier Erlebnisse die Schlüssel dazu waren, aus meinen teilweise als krass und schwerwiegend empfundenen „NIEDERLAGEN“ und daraus folgenden Versagensängsten heraus immer wieder aufzustehen.

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