Alltag & Lebensführung

Wohin gehst du Adam?

Günther Wurzer

Wohin gehst du Adam?

Leseprobe:




Verbrennen bei lebendigem Leibe humaner als die Steinigung. Damit mussten die Sadisten in ihrem Vergnügen zufrieden sein.

Dass Adam nicht aus Dreck und von einem Gott durch Wunder geschaffen wurde, sondern der Mensch sich durch Evolution entwickelt hat, ist daran zu erkennen, dass alle Nachkommen sich mühsam das Wissen der Menschheit durch Lernen aneignen müssen. Bei Gottes Wunder wäre dies nicht nötig gewesen, da sein Ebenbild Adam und seine Nachkommen keine Entwicklung gebraucht hätten. Die Evolution hat nun mal mit Entwicklung zu tun!
Wir haben hier schriftlich vorliegen, dass ein Schöpfergott mit seiner mangelhaften Schöpfung, die er angeblich zuvor aus dem Paradies vertrieben hatte, nicht zufrieden war und deshalb einem Menschen namens Moses, einem Mörder und Lügner, ohne Zeugen auf dem Berg von Sinai und unter Blitz und Donner nicht nur die Zehn Gebote, sondern seine gesamten Weisheiten vermittelt hat.
Für sein „auserwähltes Volk“ ist so eine gewaltige, historische Mitteilung mystisch und kommt natürlich einer unumstößlichen „Offenbarung“ gleich.
Es geht auch nicht genau daraus hervor, ob nur bei den Zehn Geboten der Herr eindrucksvoll mit Blitz und Donner herunterkam, oder ob er die gesamte Zeit anwesend war, während Moses die Schöpfungsgeschichte und die gesamte Gesetzgebung mitgeschrieben hat, wie er behauptete.
Eine unglaubhafte, irreale Erzählung aber eindrucksvoll für die nachkommenden Generationen.

Nach Eusebius von Caesarea, Theologe und Geschichtsschreiber, (geb. 260/264 in Palästina, gest. 339/340 in Caesarea) erfolgte der Auszug der Hebräer aus Ägypten zur Zeit des Pharao Amenophis III, Gründer des Sonnenkultes. Amenophis IV, der sich später nach der Sonne „Aton“ Echnaton, nannte, war der Enkel von Thutmosis IV. Auch sein älterer Bruder hieß Mosis, Tutmosis.
Da haben wir einen Mosis, ein Anhänger des Monotheismus, und den hebräischen Religionsgründer Moses! Ein Zufall in der Geschichte?



Man muss sich fragen, ist es besser, einen Mord zu begehen oder den Menschen die Liebe zu lassen? Hier werden Menschen mit natürlichen sexuellen Freuden mit gottlosen Verbrechern und unverschämten Mördern gleichgesetzt. Könnte es sein, dass er als Kind missbraucht worden war?
Würden nicht religiös gebundene Menschen den Tod für einen Mord-Prediger verlangen, wer wäre dann mehr ein Verbrecher? Ein sicheres Zeichen von religiöser Exzentrik und Egozentrik!
Die Geschichte berichtet nur von ungerechter und brutaler Christenverfolgungen in römischer Zeit, nicht aber von mörderischen Vorstellungen und Fantasien ihrer Prediger!
Von woher hat Paulus, der als Saulus die friedfertigen Christen verfolgt und ausgeliefert hatte, diese einmaligen, mörderischen und hasserfüllten göttlichen Weisheiten? Lebte in ihm Moses noch weiter?
Wer hat ihm wann diese unchristliche Mordlust geflüstert oder offenbart? Bruder Kain? Bei Jesus wurde weder darüber gesprochen noch wurde eine solche Tat gewünscht! Kein einziges Mal!
Dem kühlen Leser bleibt nicht verborgen, dass hier blanker Hass festgehalten wird, der zuvor noch nie so deutlich zum Vorschein kam und dem Willen von Jesus in keiner Weise entspricht.
Wer sollte die Menschen, die seiner unchristlichen Meinung nach den Tod verdienten, liquidieren?
Ein vom Apostel Paulus bezahlter Killer und Verbrecher, oder er selber, der vor seiner christlichen Erleuchtung als Christen-Verfolger aktiv gewesen war und den Instinkt noch nicht abgelegt hat?
Keinem Menschen kann erlaubt sein, über Leben und Tod eines Mitmenschen zu entscheiden. Schon gar nicht einem Sadisten! Solche Prediger mit Mord und Totschlag im Vokabular muss sich die Menschheit im Atomzeitalter verbieten.

Paulus hat Jesus nie kennengelernt, denn sonst hätte er gewusst, dass Jesus sogar übertrieben die Nächstenliebe gepredigt hatte. Das Angebot von Jesus war es, der römischen Besatzung nicht mit Gewalt gegenüberzutreten, sie nicht als Feinde zu betrachten, sondern als Alternative zu lieben.



Die deutsche Leitkultur, von deutschen Politikern gerne und immer wieder angesprochen, ist für die Muslime doch völlig unwichtig. Viel wichtiger ist die eigene Parallel-Kultur und ihre finanzielle Sicherheit und Versorgung in Deutschland.

Während zugewanderte Türken sich mit allen Mitteln bemühen, in Deutschland an Grund und Boden zu kommen und vor allem Immobilien kaufen, wird die Wirtschaft mit ihren Firmen an chinesische Investoren verkauft und befindet sich damit in Rivalität zu den Ölscheichs. Meist beginnt dies mit Aktienkauf oder Beteiligungen an den Firmen und führt zur späteren Übernahme.
In der Solarindustrie kaufte man sich ein und rang mit Dumpingpreisen jede Konkurrenz nieder. Als nur mehr ein Betrieb in Baden-Württemberg existierte, der auch unter chinesischer Regie lief, wurde der Laden ganz dichtgemacht. Seither gibt es keine Solarindustrie mehr in Deutschland.

In Afrika kauft China in großem Umfange Land auf und kümmert sich auch um die Infrastruktur, indem man Straßen und Bahnlinien baut. So kommt man den Ressourcen Afrikas immer näher. Die europäischen Kolonialmächte haben anscheinend etwas falsch gemacht.
Man darf nicht spekulieren, ob denn die Afrikaner selber nicht zu höherer Leistung fähig sind. Jedenfalls scheinen die Europäer zu schlafen, werden einfach ausgegrenzt oder machen sich unbeliebt, da sie vor dem Kommerz immer Menschenrechte von afrikanischen Politikern einfordern.

Nachdem 2015 ein erschreckendes Maß an Flüchtlingen eingetroffen war, erklärte Frau Merkel nach ihrem Willkommensgruß, dass sie nun auf die ganze europäische Union verteilt werden müssen, was zu einem Proteststurm vor allem der osteuropäischen Partnerländer führte. Was ihnen wiederum von deutschen Politikern als schamlos und menschenverachtend angekreidet wurde.



Im Zusammenhang mit der Flüchtlingswelle erklärte die deutsche Kanzlerin öffentlich, man höre, staune und schlucke: „Wir werde ein anderes Land!“ Wie kann ein einzelner Mensch, nur weil er oder sie vorübergehend politisches Gewicht hat, über die Zukunft eines ganzen Volkes entscheiden, ohne es vorher befragt zu haben? Wo hat es in der Welt so etwas schon mal gegeben, dass ein Land seine nationale Identität aufgibt? Wer hat Frau Merkel dazu den Auftrag erteilt? Man erklärt immer, wir leben in einer Demokratie. Mit solchen Sprüchen lockt man förmlich Gegner dieser Politik auf den Plan und läutet seinen eigenen Untergang ein. Wenn dies endlich verstanden wird, wird es für die Gutmenschen zu spät sein.
Es nützt kein Kopfschütteln, aber eine solche Politik ist eine Katastrophe für eine Demokratie. Noch schweigen die deutschen Wähler, weil sie vielleicht verschreckt wurden, und der Block der Nichtwähler wird jedes Jahr größer. Nur vergessen die Politiker, dass sie auf die Wähler angewiesen sind und nur auf Zeit von ihnen gewählt werden. Es kann aber nicht lange dauern, dann wird sich der Wähler, der auch um die Zukunft seiner Kinder bedacht ist, erwachen und den unfähigen Politikern eine Antwort geben, auch wenn die schreien: „Wir sind die Demokraten“, während man auf der anderen Seite ruft: „Wir sind das Volk.“

Man hat einst gejubelt über das Leben in Deutschland und von einer Demokratie gesprochen, die geprägt sei von Wohlstand, Recht und Freiheit, wie es sie auf deutschem Boden noch nie gegeben habe. Die letzten 25, 30 Jahre, seit Deutschland mit einer noch nie dagewesenen Zuwanderung zu tun hat, wurden solche Feststellungen im politischen Leben nicht mehr erwähnt, da ein höhnisches Echo verheerende Ausmaße annehmen würde!

Am 08.04.2018 wurde ein Papier veröffentlicht von einem Treffen von Merkel-Kritikern in Schwetzingen. Mitglieder der eigenen CDU sehen sich als „Werte-Union“ und veröffentlichten ein Papier mit dem Titel „Das Konservative Manifest“.



Die Politiker haben dabei nur ihr eigenes finanzielles Wohlergehen im Blick und den Boden der Tatsachen längst verloren, oder sie haben von der Realität und vom wahren Zustand im Lande keine Ahnung. Man stellt sich die Frage: Haben diese Leute für ihr tägliches Brot jemals manuell gearbeitet, oder reichte dafür ihre mündliche Begabung, die keines Schweißes bedarf?

Seit der ehemalige Kanzler Schröder mit seiner Agenda 2010 stolz verkündete: „Wir werden die Leistungen des Staates kürzen“, gemeint waren die Leistungen für Arbeitslose und Geringverdiener, haben sich ganz langsam „Tafeln“ eingerichtet, die Bedürftige mit Lebensmitteln versorgen, die sonst einer Entsorgung zugeführt würden.
Es ist nichts dagegen einzuwenden, sondern es ist sogar lobenswert, wenn Lebensmittel, die noch verwertbar sind, nicht weggeworfen werden. Traurig ist aber, wie viele Menschen dafür dankbar sein müssen, dass es diese freiwilligen Helfer mit ihren Aktivitäten gibt, während die Politiker ihre Augen verschlossen haben. Unübersehbar, dass seither die Bedürftigen immer mehr werden! Eine Schande und ein Zeichen der Unfähigkeit der Politiker zugunsten einer spätkapitalistischen aber so weltoffenen Wirtschaft und Industrie, die sich für diese Probleme nicht zuständig sieht!

Es ging dann auch um die Renten, die Norbert Blüm (1982 bis 1998 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung) immer als „sicher“ bezeichnet hat. Allerdings hatte Helmut Kohl (Bundeskanzler von 1982 bis 1998) nach der deutschen Wiedervereinigung den in Russland lebenden Deutschen eine Rentenzahlung zugesichert, wenn sie nach Deutschland kommen. Man nahm das Angebot gerne an, obwohl man nie in die Rentenkassen eingezahlt hatte, und man kam mit ganzen Familien samt den angeheirateten Russen.



Man gewinnt immer mehr den Eindruck, dass viele muslimische Zuwanderer alle Freiheiten gerne und voll in Anspruch nehmen, aber einige gleichzeitig für ihren Lebensstil missbrauchen. Die Zuwanderer selber leiden unter dem von ihnen inszenierten Zustand in einer Parallelgesellschaft. Es waren ihre Eltern oder Großeltern, die unter sich bleiben wollten.
Vor allem ihre Kinder, denen man längst eine deutsche Staatsangehörigkeit zuerkannt hat, fühlen sich durch dieses Nebeneinander ausgegrenzt. Am besten zu sehen im Sport, wenn die deutsche Hymne gespielt wird und sich kein Mund eines muslimischen Mitspielers regt, um den Text mitzusingen. Vielleicht kann man sich den Text nicht merken, oder wird es nichts mit dem neuen Vaterland?

Anders sieht dies bei den nichtmuslimischen Schwarzafrikanern aus, die in englischen oder französischen Mannschaften mitspielen und lauthals die Hymnen ihres Landes mitsingen, vielleicht auch aus Dankbarkeit, dass ihnen diese Ehre erwiesen wurde, und sie auch einen großen finanziellen Vorteil dadurch haben.
Kann man von Muslimen, die selbst hier aufgewachsen sind, nicht die gleiche Dankbarkeit erwarten, wenn sie hier zu Wohlstand gekommen sind? Wie lange werden die hilfsbereiten Gutmenschen in Deutschland noch ihre islamkritischen Mitmenschen mit der Bezeichnung „Nazi“ abqualifizieren, während Christen in den muslimischen Ländern verfolgt werden und Kritiker in ihren eigenen Reihen mit dem Tode bestraft?
Es kann nur eine Frage der Zeit sein, bis ein Ende sichtbar wird, dafür wird die nicht integrierbare Zuwanderung selber sorgen, wenn man nicht bereit ist, europäisches, kulturelles Denken bedingungslos zu akzeptieren und dementsprechend sich in Europa einzufügen.
Es bedarf keiner deutschen Leitkultur, wie deutsche Politiker schon mehrfach erklärt haben. Genau dies entspricht aber vielen Muslimen in keiner Weise, vor allem nicht den Imamen, in ihrem religiösen, orientalischen Denken und Handeln. Siehe die ehrliche Aussage und die Erkenntnisse des türkischen Präsidenten Erdogan.


Wurde auch nur ein Volk in Europa gefragt, ob es eine solche Entwicklung wünscht? Wurden völkerrechtliche Vereinbarungen getroffen über eine Gleichwertigkeit der Beziehungen, wenn es in Europa zum Beispiel um Errichtung von Moscheen geht? Dazu kommt die Flüchtlingsproblematik, die künftig kein Ende finden wird, da für permanenten Nachschub aus der überbevölkerten Dritten Welt gesorgt wird.
Durch Spenden und Lebensmittellieferungen fördern wir bestens diese Entwicklung. Jedes Jahr wächst die Weltbevölkerung um 80 Millionen Menschen! Eine halbe bis zu einer Million Flüchtlinge aus Nigeria, Guinea, Bangladesch, Elfenbeinküste u. a. befanden sich Anfang 2018 in Libyen, und alle wollen über das Mittelmeer weiter nach Europa.
Im Jahre 2017 hat Deutschland 17 Milliarden Euro für Flüchtlinge ausgegeben, die sich für Deutschland noch nicht verdient gemacht haben, während man für die alten Menschen, die den Wohlstand in Deutschland erarbeitet haben, sich langsam wenigstens eine Mindestrente überlegt.
Die Politiker der Volksparteien wundern sich dann über die Undankbarkeit der Wähler, die sich nach Alternativen in der Politik umsehen.
Die Politiker, die so für die Zuwanderung plädieren, da Arbeitskräfte fehlen, die in die Rentenkassen einzahlen, hätten mit diesen Beträgen die Lücken in der Rentenkasse mehrmals füllen können.
Für den Krieg in Syrien hatte man bis Ende 2017 über vier Milliarden Euro bezahlt und für 2018 ist wieder eine Milliarde vorgesehen. Wohin verschwindet diese Hilfe?
Die Lücken in den Rentenkassen müssen warten, die von Immigranten ohnedies nicht gefüllt werden, obwohl dies so von den Politikern angedacht und gewünscht war. Die vom ehemaligen Kanzler Schröder getroffene Feststellung, dass wir wegen unsicherer Rentenkassen eine Zuwanderung brauchen, hat sich als ein Schuss in den Ofen erwiesen, denn eine Sicherheit in der Finanzierung der Renten ist damit in weite Ferne gerückt.



Das Ziel der Theologen in ihren eigenen Worten war es, die „frohe“ Botschaft zu verkünden: „Der Herr wurde geboren und hat alle Sünden der bekannten und unbekannten Welt auf sich genommen!“ So, oder so ähnlich oder doch nicht ganz, da man noch immer bittet, bettelt, beichtet und betet!
Die Vermittler dieser Botschaft wirkten aber nicht so, dass sie vor Glückseligkeit nur so strotzten. Vielleicht ist das heute anders, aber man konnte Priester kennenlernen, die sich von der Gesellschaft abkapselten und durch ihr Zölibat alleine und einsam und damit distanziert durchs Leben gingen. Die frohe Botschaft schien an ihnen vorbeigegangen oder zumindest sehr fern zu sein.
Vielleicht lag es daran, dass sie ihr Vermögen der Kirche überlassen mussten und keine menschlichen Beziehungen eingehen durften. Es wurde von normal veranlagten Menschen Widernatürlichkeit verlangt, da auch die Götter nach Vorstellung der Theologen ohne Sexualität waren und im Himmel anscheinend keine Zerstreuung brauchten.
In ihren Vorstellungen hatten sie nur vergessen, dass Menschen nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurden, der aber anscheinend selber kein Mensch mit Fortpflanzungswillen war. Außerdem hat er ohnehin genug an Konkurrenten rund um den Erdball!
Warum das Universum existiert, kann die Wissenschaft heute auch nicht erklären und wird es vielleicht nie können, aber die Religionen haben sich auf der Suche nach einer Erklärung selbst disqualifiziert, da sie sich dem Wissen verweigert, an kindlichen Märchen und nicht beweisbaren oder nicht wiederholbaren Wundern mit brachialer Gewalt festgehalten haben.

Egal, ob Wunder oder Evolution, es bleiben dennoch Fragen, auf die die Menschheit wahrscheinlich nie eine Antwort bekommen wird: Warum existiert ein Raum, in dem die Materie in Form von milliardenfachen Galaxien schwebt? Für menschliches Denken gibt es nur begrenzte Räumlichkeiten. Das Wort Raum weist eben auf eine Räumlichkeit hin, die es anscheinend für das All nicht gibt. Alle Menschen vor uns haben auf alle kritischen Fragen, wenn sie überhaupt gestellt wurden, auch keine Erklärung bekommen und haben trotzdem gelebt. Also, lebensnotwendig ist es nicht, wenn man auf die letzte aller Fragen keine Antwort bekommt.


Eine göttliche Schöpfung mit dem Menschen als wichtigsten Mittelpunkt, das ergibt bei den Dimensionen des Weltalls keinen Sinn mehr. Mit anderen Worten: Ein Gott hätte einen solchen Aufwand für uns Menschen nicht treiben müssen.
Ein Leben im ptolemäischen Weltbild mit religiösen Wundern wäre voll ausreichend gewesen. Hierin liegt der riesige Unterschied zwischen den Ergebnissen von Wissenschaft und Technik und den religiösen Erkenntnissen, denen ein Mensch der Zukunft keinen Glauben schenken muss.
Das Kreuzzeichen, das von Jesus bestimmt nicht gebraucht worden ist aber von den Priestern zu allen Anlässen immer feierlich Verwendung findet, kann nur als Geste des guten Willens gewertet werden. Denn egal ob es einmal, fünfmal oder hunderte Male wiederholt wird, niemals wird ein Priester damit Wasser in Wein verwandeln.
Das Kreuz sollte daher nicht als ein Kennzeichen einer Weltreligion, sondern einfach als Zeichen für alle Friedfertigen dieser Erde dienen, wofür Jesus indirekt sterben musste.

Der Astrophysiker Stephen Hawking (08.02.1942 bis 14.03.2018), Atheist und trotzdem seit 1986 Mitglied der „Päpstlichen Akademie der Wissenschaften“, erklärte die Nichtexistenz eines Gottes aus mathematischen Gründen und meinte: Nähert man sich einem Schwarzen Loch, erhöht sich die Geschwindigkeit, wodurch aber die Zeit immer langsamer vergeht, bis sie endgültig zum Stillstand kommt. Steht die Zeit aber still, dann existiert weder ein Gott, noch gibt es sein Wort.
Damit erübrigt sich für ihn die Frage nach der Existenz eines Schöpfers.
Eine andere Erklärung reicht bis zum Urknall, von dem die Wissenschaft heute überzeugt ist. War damals alle Materie an einem Punkte vereint, dann gab es keinen Raum und auch keine Zeit, da sich erst mit der Expansion der Materie eine Bewegung ergibt, die dann zeitabhängig wird. Was vor dem Urknall war, werden wir also nie erfahren, da weder Raum noch Zeit existierten.



Somit besteht noch immer Hoffnung auf Vernunft in der Menschheit, und für diese Welt wäre noch nicht alles verloren, weder im Himmel noch auf Erden hinter den Wolken oder bei den Sternen. Nur wird von Tag zu Tag deutlicher, dass die Menschen der Dritten Welt und alle anderen, die mit ihrer Überbevölkerung die Mutter Erde und die ganze Zivilisation überfordern, und wir alle damit einer katastrophalen Wirklichkeit entgegengehen, sofern sie nicht schon längst zugegen ist.

In Anbetracht von Gewalt, Hunger und Elend, nicht nur unter den Erwachsenen, sondern auch unter den Kindern in der überbevölkerten Dritten Welt, möchte man trotzdem, wenn auch mit Tränen in den Augen, da das Potenzial so übermächtig ist, den kommenden Generationen alles Gute und viel Glück wünschen. Vor allem die Erkenntnis, dass ein langes Leben in Gesundheit das Schönste, das Wichtigste und das Wertvollste an der Schöpfung selbst ist und ein zweites, von den Religionen eingeredetes paradiesisches Leben nach dem Tode eine große und nicht beweisbare Illusion ist, der wir uns aber nicht verweigern wollen, indem wir im realen und einmaligen Leben mit Anstand und Würde füreinander und nicht gegeneinander da sind.
Wir benehmen uns wie ungebetene Gäste auf dieser Erde, obwohl wir nur für kurze Zeit hier sind.
Jeder Augenblick unseres Daseins ist nur eine Leihgabe der Ewigkeit, was die Einmaligkeit unseres Lebens unterstreicht. Der Sinn des Lebens liegt nicht darin imaginären Göttern zu dienen und zu huldigen, um ihre Gunst zu erlangen und nur keinen Sünden zu verfallen, denn dann müsste man bereits in jungen Jahren Selbstmord begehen, damit man der Sündhaftigkeit entkommt! Nein, der Sinn des Lebens liegt darin, die Einmaligkeit dieses Daseins solange in Anstand und Würde zu erleben, bis ein biologisches Ende unvermeidbar geworden ist. Es ist unvorstellbar nicht gelebt zu haben. Unvorstellbar die ewige Dunkelheit und nie endende Stille.
Die Gestaltung seiner Existenz auf dieser wunderschönen Erde lag und liegt alleine in der Verantwortung von Adam, so wie er in seiner Überlegenheit gegenüber der Tierwelt seine Umwelt immer gestaltet hat, sowohl in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart und in allen noch kommenden Zeiten – wünschenswert bis in alle Ewigkeit – Amen!

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 470
ISBN: 978-3-99107-110-5
Erscheinungsdatum: 03.12.2020
EUR 19,90
EUR 11,99

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