Cover: Wie meine Krebserkrankung mein Leben heilte

Wie meine Krebserkrankung mein Leben heilte
Die etwas andere Geschichte


EUR 22,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 108
ISBN: 978-3-7116-0449-1
Erscheinungsdatum: 25.03.2025
Petra Bachmann-Albert, Therapeutin und Coach aus Leidenschaft, erhält eines Tages eine erschütternde Diagnose: Krebs. In ihrem Buch schildert sie nicht nur ihren Weg zur Genesung, sondern auch zurück zu sich selbst.
Der dunkelste Tag in meinem Leben


Freitag, 03.07.2020

Sonnenlicht strahlt durch die hochgezogenen Rollos in meiner Praxis. Es ist ein herrlicher Tag. Bevor meine erste Patientin eintrifft, nehme ich mir einen Moment Zeit, um meinem Blumenstrauß frisches Wasser zu geben. Er steht auf meinem Schreibtisch, ein lebhaftes Zusammenspiel von Farben und Düften, das mich an die Dankbarkeit und Wertschätzung erinnert, die meine Arbeit mit sich bringt.
Meine erste Klientin ist eine sehr nette, adrette ältere Dame. Ihre Art ist einfach zum Verlieben. Sie hatte bis jetzt ein sehr bewegtes Leben, das von Höhen und Tiefen, Glück und Trauer geprägt war. Ihre Lebensgeschichte berührte mich sehr. In all der Zeit unseres Zusammenseins beklagte sie sich nie. Durch ein starkes emotionales Trauma wurde sie sehr tief in ihrem Herzen verletzt. Trotz Ihres Schicksals bewahrte sie sich eine tiefe Herzenswärme. Für sie war es an der Zeit sich der Wahrheit zu stellen und die ungelösten seelischen Verletzungen aufzuarbeiten, denn sie waren mit ein Grund für ihre Krebserkrankung. Sie wusste, dass ich Coaching anbot, und war bereit, zusätzlich zu ihren Lymphdrainage-Behandlungen diesen Weg mit mir zu beschreiten. Dadurch konnte sie eine neue Perspektive einnehmen und ungenutzte Ressourcen aktivieren. Darüber hinaus war es eine zusätzliche Unterstützung, um leichter, stressfreier und ohne Angst mit ihren Kontrolluntersuchungen umzugehen. Für mich war es erstaunlich, wie sie Geist und Körper in Einklang brachte. Durch ihre Brustkrebserkrankung entwickelte sich ein sogenanntes sekundäres Armlymphödem. Doch dank meiner Lymphdrainage konnte sich das Ödem erfolgreich zurückbilden. Sie setzte konsequent meine Therapieempfehlungen um und erlebte dadurch eine spürbare Besserung.
Meine Coaching-Ausbildungen sind eine absolute Bereicherung für meine Arbeit. So kann ich neben den körperlichen Therapien auch den mentalen Bereich unterstützen. Mit dieser Methode habe ich schon Höhenangst, Angst vor Zahnarztbesuchen, eine bevorstehende Führerscheinprüfung, Vorbereitung auf einen Marathonlauf und vieles mehr mit Erfolg gecoacht. Diese Arbeit ist für mich ein äußerst wertvolles Instrument, um Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und ihre Lebensqualität zu bereichern. Die Möglichkeit, anderen zu helfen, ihr volles Potential zu entfalten und ihre Ziele zu erreichen, erfüllt mich mit tiefer Freude und Zufriedenheit. Mein langfristiges Ziel ist es, meine Leidenschaft für das Coaching zu meinem Hauptberuf zu machen.
Das Wochenende stand vor der Tür und ich freute mich schon riesig. Mein Mann Marc und ich hatten eine Wanderung durch den schönen Spessart geplant. Es ist sein Lieblingsort, denn er ist größtenteils dort in der liebevollen Obhut seiner Großeltern aufgewachsen. Er strahlte vor Begeisterung, als er über die Routen sprach, die er schon als Kind mit seinem Opa erkundet hatte. So verspürte er schon in jungen Jahren eine innige Verbindung zur unberührten Natur und wählte als Erstberuf Landschaftsgärtner aus Überzeugung.
Kurz vor Eintreffen des nächsten Patienten ging es mir auf einmal sehr schlecht. Mir war schwindelig und übel. Zusätzlich fing mein Herz an, wie wild zu klopfen. Panik machte sich in mir breit. Angsterfüllt schnappte ich mir mein Blutdruckmessgerät. Mein Blutdruck war gigantisch hoch, ich konnte mir das überhaupt nicht erklären. Sofort vereinbarte ich einen Termin bei meinem Hausarzt und sagte alle noch anstehenden Termine ab. Von Schrecken gepackt verließ ich meine Praxis. Nachdem ich endlich bei meinem Arzt angekommen war, spürte ich, dass es mir noch ein Stück schlechter ging. Die Blutdruckmessung im Sprechzimmer zeigte einen noch höheren Wert an. Nachdem der Arzt die besorgniserregenden Werte festgestellt hatte, bekam ich sofort einen Blutdrucksenker. Weiterhin ordnete er eine Reihe von Untersuchungen an. Eine Blutentnahme für ein großes Blutbild und ein Röntgenbild des Brustkorbs. Nach all der Aufregung und den Untersuchungen fühlte ich mich zutiefst erschöpft. Während ich den Weg nach Hause antrat, umhüllten mich sorgenvolle Gedanken, begleitet von einer unheilvollen Ahnung, dass etwas mit meinem Körper nicht stimmte. Mein Instinkt flüsterte mir Warnungen zu, die ich nicht ignorieren konnte. Das Wochenende verstrich langsam. Die Untersuchungsergebnisse erfahre ich am kommenden Montag. Bedauerlicherweise war ich nicht in der Lage, unsere geplante Wanderung anzutreten. Vielleicht bietet sich die Möglichkeit, die Tour zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Wie besprochen kontaktierte mein Arzt mich telefonisch, um mir meine Testergebnisse mitzuteilen. Mit großer Aufregung informierte er mich über meine Laborwerte:
„Mit so einem niedrigen Natriumwert wäre ich sofort Tod umgefallen. Diese Abweichung kann auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sein. Das Röntgenbild des Brustkorbs allein reicht nicht aus, um eine genaue Diagnose zu stellen. Hier gibt es Anzeichen für Probleme mit der Lunge. Ich überweise sie in eine Fachklinik zur Bronchoskopie.“
Mein Gesichtsausdruck erstarrte und ich murmelte: „Bronchoskopie?“ Ich werde mich nicht mit den Komplikationen, die auftreten könnten, auseinandersetzen. Es verunsichert mich sonst noch mehr. Es bedeutet Narkose und Operation. Dabei wird ein Endoskop über den Mund eingeführt und durch die Luftröhre in die Bronchien vorgeschoben. Hier wird die erforderliche Gewebeprobe entnommen. Da ich Narkosen schon in der Vergangenheit nicht optimal vertragen habe, wuchs mein innerer Widerstand natürlich immer mehr und mein Stresspegel dazu. Mir blieb nichts anderes übrig als hastig alle Termine in meiner Praxis abzusagen und alles Notwendige für den Klinikaufenthalt einzupacken.
In diesem Zeitraum hatte ich in München eine viertägige Fortbildung gebucht, die ich auf keinen Fall versäumen wollte. Ich setzte alles daran, dass die anstehenden Termine in der Klinik so gelegt wurden, dass ich die Gelegenheit hatte, daran teilzunehmen. Dieses Seminar war für meine berufliche Entwicklung sehr wichtig.




Überweisung in die Fachklinik


04.08.2020

Die Anmeldung in der Klinik war der erste Schritt auf meinem Weg der stationären Behandlung. Die freundliche Rezeptionistin empfing mich mit einem warmen Lächeln, was meine Nervosität etwas milderte. Inmitten der oft überwältigenden Bürokratie führte sie mich geduldig durch die notwendigen Formalitäten. Nachdem die umfangreichen Dokumente ausgefüllt waren, wurde mir mein Zimmer zugewiesen. Die eigentliche stationäre Behandlung begann mit einem PET-CT. Eine geringe Menge radioaktiver Zucker wurde in meinen Kreislauf injiziert. Es ist bekannt, dass Tumore eine Vorliebe für Zucker haben. Sobald sie auf diese Substanz stoßen, stürzen sie sich regelrecht darauf. Auf diese Weise können Tumorherde im Körper lokalisiert und ihre Aktivität beurteilt werden. Der Behandlungsraum war kalt und düster. Ich lag auf einer unbequemen Liege und die Decke, die mir die Schwester reichte, wärmte mich nur bedingt. „Auch dies wird vorübergehen“, sagte ich leise zu mir selbst.
„Jetzt dürfen sie sich eine halbe Stunde nicht bewegen“, rief die Schwester mit einem Lächeln im Gesicht, während sie die letzten Vorbereitungen für die Untersuchung abschloss.
„Aber weiter atmen darf ich doch“, erwiderte ich scherzhaft. Ein herzhaftes Gelächter füllte den Raum. Nach der Untersuchung begab ich mich zurück auf die Station und betrat mein Zimmer. Ich ließ mich auf das Bett sinken. Während ich mit Marc telefonierte und über die ernste Situation sprach, konnte ich mir einen Scherz nicht verkneifen.
„Meinst du, ich leuchte jetzt nachts?“ Marc lachte laut und für einen kurzen Moment durchbrach das herzliche Lachen den Ernst der Lage.
„Schön, dass du der Situation noch etwas Gutes abgewinnen kannst.“
Am nächsten Tag stand die Bronchoskopie auf dem Operationsplan. Als ich dem Anästhesisten meine Befürchtungen bezüglich der Narkosemittel schilderte, nahm er sich einfühlsam die Zeit für ein aufklärendes Gespräch. Die Operation verlief schließlich ohne Komplikationen und nach drei Tagen Klinikaufenthalt wurde ich entlassen. Trotz der Erleichterung über die Entlassung aus dem Krankenhaus blieb eine gewisse Spannung in der Luft, da die Ergebnisse der Untersuchung noch ausstanden. Einen Tag später machten wir uns auf den Weg nach München. Nach unserer Ankunft im Hotel beschloss ich, mich kurz hinzulegen, um frisch und ausgeruht zu sein. Die Vorfreude auf mein Seminar war riesengroß. Kursbeginn war um 10.00 Uhr.
Nach meiner Ruhephase hatten wir noch Zeit, um bei einer Tasse Kaffee zu entspannen. Wir entdeckten ein gemütliches Café und nahmen im Freien Platz. Es war ein wundervoller warmer Tag. Diese Harmonie wurde plötzlich von einem unerwarteten Anruf durchbrochen. Auf dem Display meines Handys erschien der Name der Fachklinik. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch nahm ich den Anruf entgegen. Eindringlich teilte der Arzt mir mit:
„Frau Bachmann, meine Befürchtungen haben sich bestätigt. Sie haben einen sehr schnell wachsenden aggressiven Tumor in der Lunge, der inoperabel ist.
Ich habe Sie schon vorgemerkt für eine Radiochemotherapie und prophylaktische Bestrahlungen des Kopfes zwecks eventuell auftretender Metastasen.“ Aufgrund der Ernsthaftigkeit, mit der mir der Arzt dieses Ergebnis mitteilte, hatte ich das Gefühl, nur eine geringe Überlebenschance zu haben.
Die Diagnose traf mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel und durchdrang meine Seele bis ins Mark. Eine Mischung aus Angst und Schock breitete sich in mir aus und ich bekam eine ganz blasse Hautfarbe. Nach der schlimmen Nachricht sah Marc mich fragend an, sein Blick voller Sorge und Unsicherheit. Das habe ich überhaupt nicht erwartet. Die bloße Vorstellung, dass ich an Krebs erkranken könnte, wies ich immer entschieden von mir. Ich saß teilnahmslos da und befand mich in einer KOPFSTARRE.

Nach dieser verheerenden Mitteilung drängten sich in mir die Fragen auf: Bin ich bereit zu gehen? Ist das alles? Habe ich der Welt nichts mehr zu geben? Inmitten der Bedrohung versuchte ich meine Gedanken zu ordnen und eine innere Balance zu finden. Trotz der schweren Diagnose wollte ich keineswegs das Gefühl haben, ausgeliefert zu sein. Nach kurzer Zeit konzentrierte ich mich auf das Hier und Jetzt. Wie durch einen inneren Schalter umgedreht stand mein Entschluss fest. Es ist mein Leben und ich übernehme die Verantwortung für meine Gesundheit. Bei diesem Therapievorschlag drehte sich mir der Magen um und meine Intuition sagte mir deutlich, dass dies nicht mein Weg ist. Fassungslos sah mich Marc an, mit ruhiger Stimme erläuterte ich ihm die möglichen Auswirkungen der vorgeschlagenen Behandlungen. Die Spätfolgen einer Radiotherapie wäre ein Vernarben des Lungengewebes. Daraus kann sich eine Lungenfibrose (Gewebeverhärtung) entwickeln. Das Endresultat wäre extreme Luftnot. Von den Nebenwirkungen einer Chemotherapie ganz zu schweigen. Auch haben sich bis jetzt keinerlei Hinweise auf Hirnmetastasen gezeigt. Völlig grundlos würde mein gesunder Kopf bestrahlt werden. Es stellt sich die Frage, wie viel Lebensqualität mir nach einer solch aggressiven Therapie bleibt. Über mir hing das Damoklesschwert.

„…etwas Besseres als den Tod findest du überall.“
(Brüder Grimm, Die Bremer Stadtmusikanten)1

Durch meine langjährige Praxiserfahrung im Gesundheitswesen habe ich ein breites Spektrum an therapeutischen Ansätzen kennengelernt, darunter auch komplementäre und alternative Therapien. Mit diesen Kenntnissen war ich gesegnet, denn sie lehrten mich, dass der Umgang mit Krebs nicht nur eine medizinische Herausforderung ist, sondern auch eine zutiefst menschliche. Daher entschied ich mich für einen dieser Heilungswege.
Der Vorschlag des Arztes versetzte mich in helle Aufregung und ich dachte, mein letztes Stündlein hat geschlagen. In dieser düsteren Atmosphäre fand ich eine erstaunliche Stärke, meinen unbändigen Willen, am Leben zu bleiben. Es ist, als ob eine innere Stimme zu mir spricht, eine leise aber kraftvolle Gewissheit, die mir sagt, dass meine Reise hier noch nicht zu Ende ist. Diese Stimme ist ein leuchtender Wegweiser, der mich erkennen lässt, dass ich noch viel zu geben habe, dank meiner Lebenserfahrung, meiner Talente und meiner Empathie im Umgang mit Menschen. Es war, als ob ein Licht in meinem Inneren aufging und mir eine neue Perspektive eröffnete. Diese Eingebung gab mir die Bestätigung, bei meiner Entscheidung zu bleiben und meinen Selbstheilungskräften zu vertrauen. Diese Überzeugung wurzelt in dem tiefen Glauben an die Fähigkeit meines Körpers und Geistes, sich selbst zu regenerieren und zu heilen. Mit dieser klaren Entschlossenheit fühlte ich mich bereit, den nächsten Schritt zu gehen. Innerlich gefestigt antwortete ich:
„Herr Doktor, ich werde keine Ihrer vorgeschlagenen Therapien antreten und außerdem besuche ich jetzt mein Seminar.“
Funkstille am anderen Ende der Leitung.
„Hallo? Sind Sie noch da?“, fragte ich verwundert.
Er konnte kaum glauben, was ich da sagte.

Am Rande sei angemerkt, dass die Entscheidung, nicht den schulmedizinischen Weg zu gehen, ganz allein meine eigene war. Jeder Mensch hat die Freiheit, den Therapieweg zu wählen, der am besten zu ihm passt. Es bleibt jedem offen, ob er sich für konventionelle schulmedizinische Ansätze entscheidet oder alternative Therapieformen bevorzugt. Die Vielfalt der Möglichkeiten erlaubt es, individuell abzuwägen und den Weg zu wählen, der im Einklang mit den persönlichen Überzeugungen und Bedürfnissen steht.




Ankunft in München


Seminarbeginn um 10.00 Uhr

In meiner aktuellen Lebenssituation fand ich in diesem Kurs eine dringend benötigte Kraftquelle. Vor Seminarbeginn informierte ich meine Lehrtrainer über meine ernsthafte Erkrankung.
„Ich habe vor wenigen Minuten die Diagnose einer schweren Krebserkrankung erhalten. Diese Nachricht hat mich natürlich zutiefst erschüttert. Trotz der ungewissen Zukunft möchte ich mich nicht von meinem Ziel abbringen lassen, dieses Seminar erfolgreich abzuschließen. Es ist im Moment ein Anker für mich, an dem ich festhalte.“ Die Mitteilung traf meinen Coach wie ein Blitz aus heiterem Himmel. In seinen Augen spiegelte sich der Wunsch, mir irgendwie zu helfen. Es war offensichtlich, dass meine Botschaft ihn tief berührt hatte. Er schaltete sofort in den Lösungsmodus um und bestürzt antwortete er:
„Petra, es tut mir zutiefst leid zu hören, dass du mit einer so schweren Herausforderung konfrontiert bist. Komm bitte immer eine Stunde vor Seminarbeginn, ich coache dich. Es ist gut, dass du hier bist. Wir sind eine Gemeinschaft, und wir werden gemeinsam durch diese herausfordernde Zeit gehen. Auch wenn das Seminar zu Ende ist, kannst du darauf zählen, dass ich auch danach immer für dich da bin, wenn du Hilfe brauchst.“
In dem Moment, als ich in das vertrauensvolle Gesicht meines Coaches blickte, durchzog mich eine Welle der Erleichterung. Seine ruhige Ausstrahlung vermittelte mir ein Gefühl von Sicherheit, das ich dringend brauchte. Das Coaching erwies sich als transformative Erfahrung und ich fand wertvolle Ressourcen für meine innere Klarheit, die mein Selbstvertrauen in meine Selbstheilungskräfte noch mehr stärkten.
Wir waren eine tolle Truppe, nur Frauen. Gemeinsam haben wir uns gegenseitig gestärkt. Alle fühlten sich pudelwohl und jede Einzelne unterstützte mich auf ihre eigene Art und Weise. Trotz meiner Blutdruckprobleme während des Kurses bin ich überglücklich und stolz, die Coaching-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen zu haben. Die Tage verflogen im Nu und wir machten uns auf den Heimweg. Der Weg zurück war begleitet von einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit.




Die Reise durch meine Krebserkrankung


Nachdem ich gestärkt und voller Hoffnung nach Hause zurückgekehrt war, nahm ich mir die Zeit, in Ruhe über die Ereignisse der letzten Wochen nachzudenken. In dieser Phase der Besinnung überlegte ich intensiv, welcher Heilungsweg für mich in Frage kommen könnte. Gottes Garten ist groß.

„Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen.“
(Pfarrer Sebastian Kneipp)2

Aus einer tiefen Intuition heraus habe ich mich dazu entschieden, den alternativen Heilungsweg zu wählen. Die ganzheitliche Betrachtung von Körper und Seele ist für mich von entscheidender Bedeutung. Sie bildet das Fundament meiner inneren Welt. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Krebs ist mehr als nur ein isoliertes Symptom, es ist eine tiefgreifende Herausforderung, die weit über den physischen Körper hinausgeht. Hinter dieser Erkrankung verbergen sich oft tieferliegende Ursachen. So ist die Botschaft meiner Seele nicht nur ein Ruf zum Kampf gegen Krebs, sondern vielmehr ein Aufruf zur inneren Selbstreflexion. Meine Seele beinhaltet meine Lebenskraft, meine Essenz.

„Es ist der Geist, der sich den Körper baut.“ (Friedrich Schiller)3

Ich kontaktierte meine Heilpraktikerin und wir besprachen alle notwendigen Details für meinen bevorstehenden Therapieweg. Folgende Therapieansätze kommen in Betracht: Umstellung der Ernährung auf gesundheitsfördernde Nahrungsmittel, homöopathische Mittel zur Infusion und weitere alternative Ansätze. Mit Bewegung und emotionalem Wohlbefinden stärke ich zusätzlich meinen inneren Heiler – so zog es mich oft in die Natur. Die Stille und der frische Duft von Erde und Pflanzen halfen mir, neue Kraft zu schöpfen und Abstand zu gewinnen. Hier konnte ich durchatmen und meine Gedanken ordnen.
Zuallererst begannen wir mit dem gezielten Einsatz von Infusionen zur Entgiftung und Stärkung meines Immunsystems. Die Infusionstherapie wurde individuell auf meine Bedürfnisse abgestimmt, um eine optimale Wirkung zu erzielen und meine Gesundheit nachhaltig zu verbessern. Nach Abschluss meiner Therapien gab sie mir noch einen äußerst wertvollen Tipp mit auf den Weg.
...
5 Sterne
Ein Buch, das Mut macht, wenn alles ins Wanken gerät - 16.02.2026
Jasmin Hesbacher

Es hat mich sehr berührt, wie offen und authentisch Petra Bachmann-Albert von ihrem Weg erzählt. Beim Lesen bekommt man einen ehrlichen Einblick, was es bedeutet, plötzlich nichts mehr in der Hand zu haben und wie entscheidend es im Heilungsprozess ist, sich bewusst für das Leben zu entscheiden und trotz allem Leid die positiven Momente nicht aus dem Blick zu verlieren.Dieses Buch zeigt, dass es nicht den einen richtigen Weg gibt. Es macht Mut, den eigenen zu finden und erinnert daran, wie wertvoll liebevolle Menschen an unserer Seite für die Genesung sind.Eine klare Empfehlung: nicht nur für Betroffene, sondern auch für alle, die gesund sind und es bleiben möchten.Petra ist eine beeindruckende Frau, die Stärke zeigt und gleichzeitig ihre Verletzlichkeit zulässt. Besonders gefallen haben mir die praxisnahen Übungen, die sich gut in den Alltag integrieren lassen. Danke, dass du uns so ehrlich an deinem Weg teilhaben lässt ❤️

5 Sterne
Kleines Buch mit großem Inhalt - 23.08.2025

Ein wirklich sehr bewegendes und tiefgründiges Buch! Frau Bachmann-Albert hat in einer überschaubaren Seitenanzahl viele Emotionen und persönliche Gedanken zum Ausdruck gebracht. Ich denke, dass dieses Buch vielen Menschen Mut und Hoffnung schenken wird. Es war gut zu lesen und regt durchaus zum Nachdenken an.Ich kann es weiterempfehlen.

5 Sterne
Kleines Buch mit großem Inhalt - 23.08.2025

Ein wirklich sehr bewegendes und tiefgründiges Buch! Frau Bachmann-Albert hat in einer überschaubaren Seitenanzahl viele Emotionen und persönliche Gedanken zum Ausdruck gebracht. Ich denke, dass dieses Buch vielen Menschen Mut und Hoffnung schenken wird. Es war gut zu lesen und regt durchaus zum Nachdenken an.Ich kann es weiterempfehlen.

Das könnte Ihnen auch gefallen :

Cover: Wie meine Krebserkrankung mein Leben heilte

Christine Gabriela Hutt

Werde der Du bist mit Micro Habits

Buchbewertung:
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder