Wie geht eigentlich Gesundheit?
EUR 17,90
Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 64
ISBN: 978-3-7116-1151-2
Erscheinungsdatum: 22.04.2026
Die moderne Medizin kümmert sich um deine Krankheit, davon lebt sie. Um deine Gesundheit musst du dich selbst kümmern, davon lebst du. Wie das geht, erfährst du in diesem Buch.
1 Vorwort
Die gute Nachricht gleich zu Beginn: Jeder, unabhängig von seinem aktuellen Befinden, kann seinen Gesundheitszustand verbessern – und das auch noch ohne zusätzliche Kosten. Man muss es nur wollen.
Erich Kästner hat einmal Folgendes gesagt:
„Es gibt nichts Gutes, es sei denn, man tut es.“
In diesem Buch werden zahlreiche Informationen, Methoden und Tipps gegeben, wie man seine eigene Gesundheit erhalten, wiedererlangen oder verbessern kann.
Krankheit entsteht in der Regel nicht von heute auf morgen, und ebenso wird es durch die Beachtung der in diesem Buch gegebenen Hinweise keine Spontanheilung geben. Man kann aber, wenn man ernsthaft will und die gegebenen Anregungen beachtet, in wenigen Wochen und Monaten deutlich spürbare Verbesserungen seines aktuellen Befindens erreichen.
Keinesfalls sollten am Anfang Veränderungen eventuell bestehender Medikationen erfolgen. Dies ist erst möglich, wenn sich der Gesundheitszustand spürbar und dauerhaft verbessert hat und das Einverständnis des verordnenden Arztes bzw. Therapeuten besteht.
Möglich ist alles!
„Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.“ (Sebastian Kneipp)
2 Wie geht eigentlich Gesundheit?
Neulich las ich im Internet folgenden Satz:
„Die medizinische Forschung hat so enorme Fortschritte gemacht, dass es praktisch überhaupt keine gesunden Menschen mehr gibt.“
Im ersten Moment spürte ich einen deutlichen Widerstand gegenüber dieser Aussage. Ja, ich empfand den Satz als paradox und völlig widersinnig. Wie kann ein enormer Fortschritt zu einer solchen Fehlentwicklung führen?
Wäre es dann nicht ein Rückschritt?
Als ich mich dann fragte, wie viele Menschen jenseits der 50 Jahre ich persönlich kenne, die frei von Abhängigkeiten wie Arzneimitteln, Alkohol, Tabak etc. sind – einem für mich entscheidenden Kriterium von Gesundheit –, da wurde mir immer klarer, dass obige Feststellung doch nicht so ganz abwegig ist.
Dann fiel mir in diesem Zusammenhang ein Beitrag von Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus Dörner aus dem „Deutschen Ärzteblatt 2002, Jg. 99, Heft 38, A 2462–2466“ mit dem Titel „Gesundheitssystem: In der Fortschrittsfalle“ in die Hände. Es handelt sich hierbei um eine kritische Betrachtung des bestehenden Gesundheitssystems. „Man kann unendlich viel für seine Gesundheit tun. Das hat aber nicht viel, oft sogar gar nichts damit zu tun, ob und in welchem Maße man sich als gesund empfindet – und Letzteres zählt.“ Beklagt wird unter anderem, dass der Wettbewerb zur Erschließung neuer Märkte zwinge. „Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch-physikalisch als auch psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um ‚gesund leben‘ zu können. Das gelingt im Bereich der körperlichen Erkrankungen schon recht gut, im Bereich der psychischen Störungen aber noch besser, zumal es keinen Mangel an Theorien gibt, nach denen fast alle Menschen nicht gesund sind. Fragwürdig ist die analoge Übertragung des Krankheitsbegriffs vom Körperlichen auf das Psychische.“ (Dörner, 2002, A 2464)
Die angebliche Notwendigkeit einer medikamentösen Behandlung wurde in der Vergangenheit auch durch mehrfache Herabsetzung von Laborgrenzwerten (Bluthochdruck, Cholesterinwert etc.) untermauert.
Laut dem Wissenschaftsjournalisten Frank Wittig bei „Markus Lanz, ZDF, vom Unsinn der Vorsorgeuntersuchung 15.09.15“ wurden durch die letzte Herabsetzung des Cholesteringrenzwertes in den USA sozusagen über Nacht ca. 40 Millionen Menschen behandlungsbedürftig.
Interessant ist auch die Aussage von Dr. med. Michael Spitzbart: „Je höher die Arztdichte in der Region, desto geringer die Lebenserwartung der Bevölkerung.“ Der Grund sind im Wesentlichen die Neben- und Wechselwirkungen der Medikamente, die von den Ärzten verschrieben werden. Medikamente sind die dritthäufigste Todesursache.
Professor Dr. med. Gerd Reuther deckt in seinem Buch „Der betrogene Patient“ (riva Verlag 2019) auf, warum unser Leben in Gefahr ist, wenn wir uns medizinisch behandeln lassen. Jährlich seien in deutschen Kliniken rund 18.800 Patienten durch Behandlungsfehler gestorben. Nach einer Studie der AOK sind das fünfmal so viele Todesfälle wie im Straßenverkehr.
Eugen Roth (1895–1976) hat das System offensichtlich schon frühzeitig durchschaut und formulierte:
„Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) Die Gesundheit, b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beiden in der Schwebe.“
Wie bereits ausgeführt, kümmert sich die moderne Medizin um deine Krankheit, davon lebt sie.
Um deine Gesundheit musst du dich selbst kümmern. Davon lebst du.
Krankheit ist ein Signal deines Körpers, der versucht, dich wieder in das Gleichgewicht zu bringen. Du kannst dich nur selbst heilen, indem du deine innere Ordnung wiederherstellst.
Gesundheit erfordert unbedingt eigenverantwortliches, kritisches Denken und Handeln.
Jeder ist für das, was er erlebt, selbst verantwortlich!
Den Ausspruch „Jeder ist seines Glückes Schmied“ kannte man schon bei den alten Römern. Bereits im dritten Jahrhundert vor Christus soll der damalige Politiker Appius Claudius Caecus die Redensart verwendet haben. Noch heute prägt sie unsere Auffassung vom eigenen Wohlergehen.
Mit Ausdauer und Mühe könne jeder sein Schicksal weitgehend selbst in die Hand nehmen und lenken.
3 Hygiene
Der ungarische Chirurg und Geburtshelfer Ignaz Philipp Semmelweis (01.07.1818–13.08.1865) erkannte 1847, dass das häufige Auftreten von Kindbettfieber in öffentlichen Kliniken im Vergleich zur privaten Entbindung auf mangelnde Hygiene bei Ärzten und Krankenhauspersonal zurückzuführen ist. Zu seinen Lebzeiten wurden seine Erkenntnisse, von ihm 1861 publiziert, nicht anerkannt und von Kollegen als „spekulativer Unfug“ abgelehnt. Nur wenige Ärzte unterstützten ihn, da Hygiene als Zeitverschwendung und unvereinbar mit den damals geltenden Theorien über Krankheitsursachen angesehen wurde.
Die Existenz von Bakterien war damals noch nicht bekannt.
Heute weiß jeder, dass hygienisches Verhalten unabdingbar mit der Gesundheit im Zusammenhang steht.
Die Ablehnung von Sachverhalten, nur weil man sie sich nicht vorstellen kann, ist leider immer wieder zu beobachten – auch heute noch.
Der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer (22.02.1788–21.09.1860) hatte schon Folgendes erkannt:
„Ein neuer Gedanke wird zuerst verlacht, dann bekämpft, bis er nach längerer Zeit dann als selbstverständlich gilt.“
...
Die gute Nachricht gleich zu Beginn: Jeder, unabhängig von seinem aktuellen Befinden, kann seinen Gesundheitszustand verbessern – und das auch noch ohne zusätzliche Kosten. Man muss es nur wollen.
Erich Kästner hat einmal Folgendes gesagt:
„Es gibt nichts Gutes, es sei denn, man tut es.“
In diesem Buch werden zahlreiche Informationen, Methoden und Tipps gegeben, wie man seine eigene Gesundheit erhalten, wiedererlangen oder verbessern kann.
Krankheit entsteht in der Regel nicht von heute auf morgen, und ebenso wird es durch die Beachtung der in diesem Buch gegebenen Hinweise keine Spontanheilung geben. Man kann aber, wenn man ernsthaft will und die gegebenen Anregungen beachtet, in wenigen Wochen und Monaten deutlich spürbare Verbesserungen seines aktuellen Befindens erreichen.
Keinesfalls sollten am Anfang Veränderungen eventuell bestehender Medikationen erfolgen. Dies ist erst möglich, wenn sich der Gesundheitszustand spürbar und dauerhaft verbessert hat und das Einverständnis des verordnenden Arztes bzw. Therapeuten besteht.
Möglich ist alles!
„Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.“ (Sebastian Kneipp)
2 Wie geht eigentlich Gesundheit?
Neulich las ich im Internet folgenden Satz:
„Die medizinische Forschung hat so enorme Fortschritte gemacht, dass es praktisch überhaupt keine gesunden Menschen mehr gibt.“
Im ersten Moment spürte ich einen deutlichen Widerstand gegenüber dieser Aussage. Ja, ich empfand den Satz als paradox und völlig widersinnig. Wie kann ein enormer Fortschritt zu einer solchen Fehlentwicklung führen?
Wäre es dann nicht ein Rückschritt?
Als ich mich dann fragte, wie viele Menschen jenseits der 50 Jahre ich persönlich kenne, die frei von Abhängigkeiten wie Arzneimitteln, Alkohol, Tabak etc. sind – einem für mich entscheidenden Kriterium von Gesundheit –, da wurde mir immer klarer, dass obige Feststellung doch nicht so ganz abwegig ist.
Dann fiel mir in diesem Zusammenhang ein Beitrag von Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus Dörner aus dem „Deutschen Ärzteblatt 2002, Jg. 99, Heft 38, A 2462–2466“ mit dem Titel „Gesundheitssystem: In der Fortschrittsfalle“ in die Hände. Es handelt sich hierbei um eine kritische Betrachtung des bestehenden Gesundheitssystems. „Man kann unendlich viel für seine Gesundheit tun. Das hat aber nicht viel, oft sogar gar nichts damit zu tun, ob und in welchem Maße man sich als gesund empfindet – und Letzteres zählt.“ Beklagt wird unter anderem, dass der Wettbewerb zur Erschließung neuer Märkte zwinge. „Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch-physikalisch als auch psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um ‚gesund leben‘ zu können. Das gelingt im Bereich der körperlichen Erkrankungen schon recht gut, im Bereich der psychischen Störungen aber noch besser, zumal es keinen Mangel an Theorien gibt, nach denen fast alle Menschen nicht gesund sind. Fragwürdig ist die analoge Übertragung des Krankheitsbegriffs vom Körperlichen auf das Psychische.“ (Dörner, 2002, A 2464)
Die angebliche Notwendigkeit einer medikamentösen Behandlung wurde in der Vergangenheit auch durch mehrfache Herabsetzung von Laborgrenzwerten (Bluthochdruck, Cholesterinwert etc.) untermauert.
Laut dem Wissenschaftsjournalisten Frank Wittig bei „Markus Lanz, ZDF, vom Unsinn der Vorsorgeuntersuchung 15.09.15“ wurden durch die letzte Herabsetzung des Cholesteringrenzwertes in den USA sozusagen über Nacht ca. 40 Millionen Menschen behandlungsbedürftig.
Interessant ist auch die Aussage von Dr. med. Michael Spitzbart: „Je höher die Arztdichte in der Region, desto geringer die Lebenserwartung der Bevölkerung.“ Der Grund sind im Wesentlichen die Neben- und Wechselwirkungen der Medikamente, die von den Ärzten verschrieben werden. Medikamente sind die dritthäufigste Todesursache.
Professor Dr. med. Gerd Reuther deckt in seinem Buch „Der betrogene Patient“ (riva Verlag 2019) auf, warum unser Leben in Gefahr ist, wenn wir uns medizinisch behandeln lassen. Jährlich seien in deutschen Kliniken rund 18.800 Patienten durch Behandlungsfehler gestorben. Nach einer Studie der AOK sind das fünfmal so viele Todesfälle wie im Straßenverkehr.
Eugen Roth (1895–1976) hat das System offensichtlich schon frühzeitig durchschaut und formulierte:
„Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) Die Gesundheit, b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beiden in der Schwebe.“
Wie bereits ausgeführt, kümmert sich die moderne Medizin um deine Krankheit, davon lebt sie.
Um deine Gesundheit musst du dich selbst kümmern. Davon lebst du.
Krankheit ist ein Signal deines Körpers, der versucht, dich wieder in das Gleichgewicht zu bringen. Du kannst dich nur selbst heilen, indem du deine innere Ordnung wiederherstellst.
Gesundheit erfordert unbedingt eigenverantwortliches, kritisches Denken und Handeln.
Jeder ist für das, was er erlebt, selbst verantwortlich!
Den Ausspruch „Jeder ist seines Glückes Schmied“ kannte man schon bei den alten Römern. Bereits im dritten Jahrhundert vor Christus soll der damalige Politiker Appius Claudius Caecus die Redensart verwendet haben. Noch heute prägt sie unsere Auffassung vom eigenen Wohlergehen.
Mit Ausdauer und Mühe könne jeder sein Schicksal weitgehend selbst in die Hand nehmen und lenken.
3 Hygiene
Der ungarische Chirurg und Geburtshelfer Ignaz Philipp Semmelweis (01.07.1818–13.08.1865) erkannte 1847, dass das häufige Auftreten von Kindbettfieber in öffentlichen Kliniken im Vergleich zur privaten Entbindung auf mangelnde Hygiene bei Ärzten und Krankenhauspersonal zurückzuführen ist. Zu seinen Lebzeiten wurden seine Erkenntnisse, von ihm 1861 publiziert, nicht anerkannt und von Kollegen als „spekulativer Unfug“ abgelehnt. Nur wenige Ärzte unterstützten ihn, da Hygiene als Zeitverschwendung und unvereinbar mit den damals geltenden Theorien über Krankheitsursachen angesehen wurde.
Die Existenz von Bakterien war damals noch nicht bekannt.
Heute weiß jeder, dass hygienisches Verhalten unabdingbar mit der Gesundheit im Zusammenhang steht.
Die Ablehnung von Sachverhalten, nur weil man sie sich nicht vorstellen kann, ist leider immer wieder zu beobachten – auch heute noch.
Der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer (22.02.1788–21.09.1860) hatte schon Folgendes erkannt:
„Ein neuer Gedanke wird zuerst verlacht, dann bekämpft, bis er nach längerer Zeit dann als selbstverständlich gilt.“
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