Alltag & Lebensführung

Wänn dä Dokter nöd hälfe chan!

Wänn dä Dokter nöd hälfe chan!

Die Herz-Bären Geschichte

Leseprobe:

Sie lesen die Geschichte der Familie Fröhlich, die zwischenzeitlich ihrem Namen leider nicht immer ganz gerecht werden kann. Wie es dazu kam, werden Sie in den nächsten Seiten erfahren.

Die junge Familie wohnt auf dem Bauernhof, so viel verrate ich Ihnen bereits an dieser Stelle.

Der Vater, ein liebevoller Bauer mit Leib und Seele, die umsorgende Mutter, die für das Wohle aller da sein möchte, der kleine Junge Felix, der, so wie ein jedes Kind in seinem Geiste wach und auf seinen Beinen flink, so einiges zu bewerkstelligen weiß. Und auf dem Wege in diese wundervolle Familie ist das kleine Mädchen, die Elisabeth, die dann und wann ihren Bruder zur Ruhe bringt, es aber auch gut versteht, ihn zu begleiten bei all seinen Taten.

Seien Sie gespannt, was Sie erwartet in der Geschichte, die ganz alltäglich zu scheinen vermag.
Es war einmal die Familie Fröhlich, welche auf einem Bauernhof wohnte. Eine junge, glückliche Familie. Auf dem Lande wohnend sind sie mit der harten Arbeit am Hof sehr beschäftigt, tagein – tagaus.
Der kleine Felix ist ihr Junge, der sich bereits mächtig auf sein Geschwisterchen, das Mama erwartet, freut.
Er ist gerne draußen im Garten bei seiner Mama und hilft mit. Hie und da darf er auch selbst was pflanzen, so wie die Mama es macht. Aber kaum ist er eine Weile für sich allein, wenn die Mama ihn mal nicht im Blick hat, ja dann weiß er allerhand, was er gerne entdecken möchte.
Da kann es durchaus vorkommen, dass er schnell verschwindet hinterm Haus und ein bisschen Verstecken spielt zusammen mit den Hühnern, die ihm fröhliche Tiere zu sein scheinen, immerzu herumrennen und ihm so seine Freude bereiten.
Nur die Mama findet es nicht so spaßig, wenn er dabei dann mal im Hühnermist landet oder sich dabei gar sein Bein verletzt, weil er hängen bleibt am Zaun!
So muss dann oft der „Doktor Gutenfreund“ aufgesucht werden, welcher den kleinen Felix schon sehr gut kennt.
„Na, was haben wir denn diesmal zu verarzten?“, meint der „Doktor Gutenfreund“ – er macht Felix kurzerhand einen Verband um das Bein.
Zur Mama sagt er: „Wenn die Schmerzen zu stark sind, geben Sie ihm noch dieses Zäpfchen, so kann er wunderbar schlafen bis morgen früh.“
Einmal mehr ist es nochmals gut gegangen mit dem kleinen Schlingel.
So kommt eines Tages das kleine Schwesterchen, die Elisabeth, zur Welt. Felix hat eine große Freude, genauso wie seine Eltern.

Ganz in Ruhe meint seine Mama das kleine Engelchen zu stillen, doch – oh weh! – der Felix hat in diesem Moment den Herd in der Küche entdeckt.
Er schreit lauthals aus der Küche: „Mama, Mama, es brennt!“ Kurzerhand legt sie die Kleine ins Bettchen und eilt zur Küche. Es ist geschehen, die Milch hat seinen Arm verbrannt, oh weh!

Format: 19 x 19 cm
Seitenanzahl: 41
ISBN: 978-3-99003-210-7
Erscheinungsdatum: 10.03.2011
EUR 21,90
EUR 13,99

Herbstlektüre