Cover: Von der Idee zum Geld

Von der Idee zum Geld
Kleingewerbe kann Jeder


EUR 18,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 118
ISBN: 978-3-7116-1380-6
Erscheinungsdatum: 23.02.2026
Ohne Vorkenntnisse: Setzen Sie auf sich selbst und starten Sie nebenbei Ihr Kleingewerbe! Schritt-für-Schritt-Anleitung für Ideen, Anmeldung, Rechtliches & Marketing. Einfach, verständlich und motivierend. Verwandeln Sie Ihre Idee in Einkommen – jetzt im Buch!
Kapitel 0,5 – Kleingewerbe – Warum, Wie und Was


Wir müssen ganz am Anfang starten und die Frage klären: „Warum sollten Sie ein Kleingewerbe gründen?“

Die einfache und schnelle Antwort habe ich im Vorwort schon gegeben: Sie werden dadurch unabhängig, verdienen mehr Geld als in einem Nebenjob und können Ihre Zeit frei einteilen. Gut, das haben wir erledigt, dann können wir jetzt mit Kapitel 1 starten, oder?
Na ja, so einfach ist es wohl nicht, denn im Grunde weiß das hier jeder von uns, und dennoch geht kaum jemand diesen Weg, also gemessen an der Gesamtzahl der Menschen. Deswegen sollten wir ganz am Anfang die Frage stellen: „Warum ist das so?“ bzw. „Warum haben nicht mehr Menschen ein Kleingewerbe nebenbei?“

Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Hier möchte ich Ihnen diese Fragen aus meiner Sicht beantworten, und vielleicht sehen Sie Ähnlichkeiten und es hilft Ihnen dabei, den Schritt zu tun, eine eigene Selbstständigkeit aufzubauen.
2005 habe ich eine Lehre zum Werkzeugmechaniker begonnen. Wieviel ich damals im ersten Lehrjahr verdiente, weiß ich nicht mehr genau, ich glaube aber, dass es im letzten Lehrjahr so ca. 900 € waren.
Wir alle freuten uns damals auf unseren Abschluss. Endlich richtig viel Geld verdienen, das Leben genießen und keinen mehr, der uns sagt, was wir zu tun haben. Die Lehr- und Schuljahre sind endlich vorbei.
Allerdings, ich wohnte damals noch bei meinen Eltern und außer Feiern und Hobby hatte ich keine Ausgaben, sodass ich den Großteil von meinem Lehrlingsgehalt nicht ausgeben musste. Rückblickend war es eine tolle, einfache Zeit. Doch, was wussten wir damals schon? Wir wollten einfach nur mehr. Das Privileg der Jugend.
Eine eigene Wohnung, ein tolles Auto, reisen und und und. Die Wünsche waren groß und wir wussten, dass wir bald richtig gut verdienen werden. Und dann war es endlich so weit, doch für mich kam erst mal ein Rückschlag. Ich musste zur Bundeswehr. Ich habe damals verweigert und mich für Zivildienst entschieden. Ich war dann 12 Monate in der häuslichen Alten- und Krankenpflege tätig, in der ich monatlich so ca. 400 € bekommen habe. Ein herber Rückschlag und ich sage Ihnen, ich war wütend, so wütend. Allerdings hatte ich Glück und konnte meinen Zivildienst in meiner Heimatstadt ableisten und habe dann nebenher in meinem ersten Nebenjob gearbeitet, in dem habe ich auch so ca. 450 € pro Monat verdient. Zusammen hatte ich dann ungefähr wieder die 900 € wie in meinem letzten Lehrjahr, nur mit dem Unterschied, dass ich nicht mehr acht, sondern sechzehn Stunden am Tag arbeiten musste. Ich war damals jung und es machte mir nichts aus. Ich konnte mir alles leisten und wohnte immer noch bei meinen Eltern und ein Jahr geht schnell vorbei. Und dann war es endlich so weit, meine Zivildienstzeit ging zu Ende und ich konnte in meinen ersten richtigen Job wechseln. Ich weiß noch, wie ich mich freute und dachte, jetzt wird alles besser. Wahrscheinlich müsste ich das hier nicht erzählen, denn ich kann mir gut vorstellen, dass es vielen von uns so erging und deswegen wissen Sie wohl auch, wie es weiterging. Genau. Die erste richtige Vollzeitstelle und die Ernüchterung folgte auf dem Fuß. 1300 € netto. Wenn ich mir davon eine eigene Wohnung gesucht hätte, mit 600 € Miete und dann noch für Lebensmittel aufkommen hätte müssen, da wäre nicht viel übrig geblieben. Geschweige denn davon, jemals eine Familie ernähren zu können. Also muss wieder ein Nebenjob her. Damals entschied ich mich dafür, wieder die Schulbank zu drücken und bin zwei Jahre auf die Medizintechnikschule gegangen. Auch in dieser Zeit war es mit dem Geld nicht so rosig. Ich bekam zwar Bafög, wohnte weiterhin bei meinen Eltern, aber der Leistungsdruck war hier so hoch, dass ich keine Zeit für einen Nebenjob hatte. Ein paar Monate versuchte ich es zwar, allerdings war schnell klar, dass der Abschluss zum Medizintechniker kaum erreichbar ist, wenn ich am Wochenende und abends in einer Fabrik stehe.
Hier könnte ich jetzt anführen, dass das Handwerk selbst schuld ist, dass es keine Angestellten mehr bekommt, wenn sie gut ausgebildete Fachkräfte mit 1300 € netto nach Hause schicken. Nicht jeder will Techniker, Meister oder Bachelor werden. Es gibt auch noch Menschen, die mit ihrem erlernten Beruf leben wollen. Das ist alles richtig und hat mich ja quasi auch zu meinem Schritt gezwungen, aber ich möchte hier nicht über Politik und unternehmerische Ungerechtigkeiten schreiben, sondern darüber, wie wir das Beste aus uns und unserer Situation machen.

An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Eltern bedanken. Sie sind und waren immer für uns da und nur durch sie habe ich das erreichen können, was ich heute erreicht habe. Die Sicherheit, die sie mir gaben, indem ich immer zurückkommen konnte, war unbezahlbar. Vielen lieben Dank dafür. Um das aber hier klarzustellen: Ich wuchs keineswegs mit einem goldenen Löffel im Mund auf. Meine Eltern sind immer für mich da, auch heute noch, jedoch muss und musste ich mir alles selbst erarbeiten. Durch die geschilderten Erfahrungen und durch die Erziehung meiner Eltern wuchs ich zu einem sparsamen Menschen heran, der die Arbeit nicht scheut.
Als dann die Technikerschule abgeschlossen war und ich meine erste Anstellung als Medizintechniker hatte, sah es mit dem Gehalt deutlich besser aus. Ich zog in den Großraum München und hatte dort dann meine erste eigene 35 m²-Wohnung. Sie war nicht besonders groß, dafür teuer. Allerdings, ich war damals Single und dadurch blieb mir am Monatsende etwas übrig. Reich konnte ich dadurch zwar nicht werden, aber na ja, das ist halt so. Hätte mir damals jemand gesagt, mach dich selbstständig, dann hätte ich nur vehement den Kopf geschüttelt. Das ging dann ein paar Jahre ganz gut und ich lebte so vor mich hin und hatte, was ich brauchte. Allerdings, ich war Mitte 20, wie geht es weiter? Meine erste Technikerstelle damals war nicht schlecht, aber die 60-Stunden-Woche war die Regel und nie die Ausnahme. Somit musste ein Stellenwechsel her und dann kam irgendwann die Heirat und unser erstes Kind und dann? Auf einmal war von meinem Gehalt wieder nichts mehr übrig. Gerne würde ich mich hier kürzer fassen, denn ich kann mir gut vorstellen, dass viele von Ihnen diese Geschichte von sich selbst nur allzu gut kennen. Was tun wir also nun an diesem Punkt? Richtig, wir fangen erst mal an, an allen Ecken und Enden zu sparen. Ich fing ein Fernstudium an, da ich dachte, es hat mir schon einmal geholfen, mich weiterzubilden, doch das war, um ehrlich zu sein, dieses Mal nicht des Rätsels Lösung. Ein Nebenjob musste also her, aber was soll ich sagen, ich hatte null Lust, mir wieder jeden Abend und jedes Wochenende um die Ohren zu schlagen. Ich meine, ich habe eine Vollzeittechnikerstelle, Frau und Kind, da kann es doch nicht sein, dass ich mich wieder für 450 € irgendwo als Hilfskraft nebenher noch verdingen muss, oder? Meine Frau arbeitete damals noch als angestellte Musiklehrerin und hat dann eine Selbstständigkeit ins Spiel gebracht. Doch das habe ich sofort kategorisch abgelehnt. Wir brauchen Geld und Sicherheit, wir können es uns überhaupt nicht leisten, jetzt hier so riskante Experimente vorzunehmen. Besser, sie arbeitet noch ein wenig mehr und ich suche mir, zähneknirschend, einen Nebenjob. So sind wir auf der sicheren Seite und anders geht es auch nicht. Davon war ich damals absolut überzeugt. Aber wie Sie sehen, da ich dieses Buch schrieb, hat sich meine Meinung irgendwann geändert und deswegen Kapitel 0,5 und die Frage „Warum“. Diese Frage müssen wir alle beantworten. Erst wenn wir diese Frage ehrlich und mit Überzeugung beantwortet haben, dann haben wir verstanden, dass eine Selbstständigkeit der beste Weg ist und dann steht uns nichts mehr im Wege. Denn das größte Hindernis, welches uns im Weg steht, sind wir selbst und unsere tief eingebrannten Überzeugungen von Sicherheit. Warum also Selbstständigkeit? Mit meiner Geschichte bis hierhin möchte ich Ihnen zeigen, dass, wenn ich den Sprung erfolgreich schaffen kann, Sie das allemal können.

Wir haben uns also damals dafür entschieden, dass sich meine Frau mit ihrer Klavierschule selbstständig macht und ich sie bei allem tatkräftig unterstütze.
Und ja, die Anfangszeit war alles andere als einfach. Nicht wegen des Geldes oder wegen mangelnden Erfolges, sondern wegen der Selbstständigkeit und meinem Sicherheitsbedürfnis. Es liegt bei vielen von uns genau daran. Sprechen wir mit anderen Menschen darüber, bekommen wir so gut wie immer dieselben Antworten: „Wirklich? Na, ihr traut euch was, da sind schon viele pleitegegangen!“ oder „Für mich wäre das ja nichts! Wahnsinn, wie mutig ihr seid, aber das kann schon ganz schön schieflaufen!“ und so weiter und so fort. Diese Einstellung ist bei vielen von uns einfach verankert. Ein weiteres Beispiel für diese Haltung ist unser erspartes Geld. Viele von uns legen ihr Geld auf Sparbücher oder Tagesgeldkonten mit keinen oder kaum Zinsen. Als ich das änderte und anfing, ETFs zu besparen – natürlich nicht mit allem, was ich hatte –, da kamen auch immer die gleichen Sätze. „Sei nur vorsichtig, da sind schon viele bankrottgegangen.“
Und all diese Aussagen kenne ich, da sie auch in meinem Kopf fest verankert sind. Eine Anstellung, das Sparbuch oder der Nebenjob, das ist sicher, der Rest führt nur ins Verderben.

Um jetzt den Bogen zu dem „Warum“ zu schließen: Wir wurden vom Leben quasi dazu gezwungen. Wir wollten Zeit für unsere Familie haben und arbeiten, um zu leben, und nicht umgekehrt. Somit hatten wir nichts zu verlieren.

Erst viel später, als ich dann alle nötigen Schritte in die Selbstständigkeit recherchiert hatte, ist mir aufgefallen, welche Fragen wir beantworten müssen, damit wir uns an das Thema Selbstständigkeit herantrauen.
Ich hoffe für Sie, dass Sie die Frage schneller und leichter als wir beantworten können und Sie nicht auch erst zu dem Schluss kommen, wenn es nicht mehr anders geht. Ich möchte Ihnen mit diesem Abschnitt Mut machen, damit Sie den Schritt schneller schaffen. Wenn Sie die Frage um das „Warum“ beantwortet haben, dann beantworte ich Ihnen in diesem Buch die Fragen „Was und Wie“. Was müssen Sie wie tun, damit Sie mit Ihrem ersten Nebengewerbe starten können? Welche Schritte immer zu durchlaufen sind, damit Sie von der Idee zum Geld kommen oder damit Sie sehen: Kleingewerbe kann jeder.


Kapitel 1 – von der Idee spricht das Buch …


„Wenn ich acht Stunden Zeit hätte,
um einen Baum zu fällen,
würde ich sechs Stunden die Axt schleifen.“
Abraham Lincoln (1809–1865),
der 16. US-amerikanische Präsident

Diesem Zitat von Abraham Lincoln ist nichts hinzuzufügen. Es trifft den Nagel auf den Kopf. Wenn wir selbstständig werden wollen, ob neben- oder hauptberuflich, dann ist die Planung und Vorbereitung, die nötige Motivation und vor allem die passende Idee für uns zu finden, die Grundvoraussetzung.

In diesem ersten Kapitel zeige ich Ihnen meinen Weg. Ich zeige Ihnen, wie ich mich motiviere und meinen Glauben an mich stärke, sodass ich meinen Weg in die Selbstständigkeit gehen konnte bzw. kann.

Und keine Sorge, am Ende dieses Kapitels werde ich noch auf das Thema Affiliate-Marketing eingehen und Ihnen einige mögliche Ideen für ein Nebengewerbe vorstellen, mit denen Sie Ihre nebenberufliche Selbstständigkeit aufbauen können oder sich davon inspirieren lassen.

Kreativität, Motivation und Glauben
Lassen Sie uns mit dem Glauben beginnen. Und nein, Glaube hat hier nichts mit Gott zu tun.

Der Glaube an uns selbst entscheidet. Sie werden merken, dass sich das eine oder andere in diesem Buch wiederholt, und der Glaube an uns selbst zieht sich durch das ganze Buch. Es ist die höchste Tugend, motiviert zu bleiben und sich von Rückschlägen und Herausforderungen nicht entmutigen zu lassen. Schon Kapitel 0,5 sagt eigentlich genau das. Haben wir den nötigen Glauben an uns selbst, dann können wir die eingebrannten Glaubenssätze überwinden.
Sagt Ihnen der Name John C. Maxwell etwas? Mir lange Zeit auch nicht. Er ist ein amerikanischer Autor und Führungstrainer, und Maxwell sagte einmal etwas, was das Ganze auf den Punkt bringt.
„Die meisten Menschen sind nicht dazu bereit, etwas zu tun, das anderen helfen könnte, während sie gleichzeitig ihren eigenen Erfolg mindern würden.“
In diesem Zitat steckt sehr viel Wahrheit. Wenn Sie sich dafür entscheiden, ein Nebengewerbe zu gründen, dann werden Sie sehr viele Kritiker haben. Denn sollten Sie Erfolg damit haben, würde dies in deren Augen gleichzeitig ihren Erfolg mindern. Sie verstehen schon, was ich meine, denn es ist uns allen schon passiert. Hier stellt sich dann eine interessante Frage. In Kapitel 0,5 brachte ich die Antworten, die wir oft hören, wenn wir von unseren Plänen erzählen. Haben wir also diese Glaubenssätze wirklich, weil wir sehr auf Nummer sicher gehen wollen? Weil wenn ja, wieso sprechen wir unseren Mitmenschen, die sich an etwas heranwagen, nicht mehr Mut zu, sondern verunsichern sie mit unseren Bedenken? Sorgen wir uns um unsere Mitmenschen oder ist es so, wie Maxwell sagt?
Aus diesem Grund ist es unerlässlich, dass wir einen felsenfesten Glauben an uns und unsere Idee entwickeln. Glauben Sie an sich und entwickeln Sie Ihre eigenen Ideen. Nehmen Sie das, was Ihnen am meisten Erfüllung gibt, und stecken Sie dort Ihre Energie hinein.
Können Sie sich noch an das Wort Erfüllung aus dem Vorwort erinnern?
Merken Sie sich das Wort, wir werden später noch mal darauf zurückkommen.

Neben dem Glauben an uns selbst müssen wir noch über ein, zwei fundamentale Grundsätze sprechen.
Zum Ersten: Die meisten von uns denken, dass wir eine revolutionäre Idee, ähnlich wie Mark Zuckerberg oder Elon Musk, brauchen. Das ist aber falsch, es ist auch falsch, dass wir Visionäre sein müssten oder etwas herausragend Einzigartiges können müssten, damit wir ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen können. Auch ohne dies und ohne eine Idee, die wir schon viele Jahre im Kopf verfolgen, können wir unsere Kreativität wecken und unser erstes Unternehmen gründen. Dies bedeutet auch nicht, dass wir unseren derzeitigen Job aufgeben sollen. In unserer Freizeit können wir, quasi als Hobby, uns ein durchaus lukratives Nebengewerbe/Kleingewerbe aufbauen. Wie sehr dieses Nebengewerbe skaliert und ob es eventuell irgendwann sogar unser Hauptgewerbe wird, das liegt an uns. Es steckt in uns allen und wir alle haben das nötige Rüstzeug, um unsere Ziele und Träume zu erreichen.

Kleiner Exkurs: Wenn wir das so lesen, dann geht wahrscheinlich bei vielen von uns im Kopf schon eine rote Leuchte an, die uns sagt: „Nicht schon wieder so ein Buch, ich wollte etwas Handfestes, einen Leitfaden und nicht einen „Du kannst alles erreichen“-Ratgeber“ und wenn wir dann noch das Wort „Affirmationen“ lesen, dann ist das Ende schon erreicht.

Aber Stopp! Eines müssen wir verstehen. Kapitel über Steuern, Gewerbeanmeldung, die Wahl der Rechtsform, rechtliche Belange und Marketing sind sachlich, und wir können den Weg gehen, der vorgezeichnet ist. Dies tue ich in diesem Buch. Ich habe alle angesprochenen Bereiche so aufgearbeitet und beschrieben, dass wir alle sie einfach verstehen und gehen können. Dieses Buch ist also eine Art Fahrplan oder Wegbeschreibung zu unserem ersten eigenen Unternehmen, quasi ein Werkzeug. Affirmationen können auch ein Werkzeug sein und wir werden es als ein solches nutzen Dazu aber später noch mehr. Exkurs Ende.
Zum Zweiten: Ein Nebengewerbe ist eine lukrative Art und Weise, Geld zu verdienen und seine Freizeit mit Sinn zu füllen, aber das Gelingen hängt von uns selbst ab.
Es gibt viele, die uns das schnelle Geld über Nacht versprechen. Eines kann ich Ihnen aber versichern: Das dient nur dazu, Ihnen Ihr Geld aus der Tasche zu ziehen.

Es gibt Dutzende von Sprichwörtern wie: „Ohne Fleiß kein Preis“ oder „Nichts auf der Welt, was sich lohnt, getan zu werden, ist leicht“. Die besagen alle, dass der Erfolg von uns ausgehen muss. Und dies ist der Wesenskern. Niemand kann uns die Arbeit abnehmen bzw. niemand wird sie uns abnehmen, vor allem nicht aus reiner Herzensgüte, um uns zu helfen. Wir müssen es tun und wollen.

Nur wo anfangen? Was tun? Letztendlich wird jeder, der diesen Weg gehen will, auf dieselben Herausforderungen stoßen, sei es die Webseite, die Anmeldung beim Gewerbeamt oder die Frage, wie das Ganze versteuert werden muss.

Dieser Leitfaden fasst alles zusammen, sodass wir uns daran orientieren können und merken, wie lohnend ein Nebengewerbe sein kann und dass es kein Hexenwerk ist. Es muss uns, wie schon gesagt, jedoch bewusst sein, dass der Weg in die Selbstständigkeit viel Engagement und Hingabe erfordert. Um jetzt den Bogen zu den genannten Sprichwörtern zu schlagen: Es wird sich lohnen. Es wird sich lohnen und uns erfüllen, und alles ist besser, als unsere Zeit stumpf in einem Nebenjob zu verbringen. Denn dort ändert sich für uns nie etwas. Im Gegenteil, wir verlieren unsere Zeit, und es wird uns nie Erfüllung verschaffen.

Sind wir uns diesem Sachverhalt aus tiefster Überzeugung heraus bewusst, dann können wir uns daran machen, unser Kleingewerbe aufzubauen.
Dieser Schritt kann niemals übersprungen werden. Als Beispiel: Affiliate-Marketing oder Dropshipping sind Geschäftsmodelle, welche funktionieren und uns erst mal einreden, wir brauchen keine eigene Idee. Viele locken uns damit. Viele erzählen uns, wir sollen in ihre Programme investieren, und dort lernen wir, wie Affiliate-Marketing funktioniert, und versprechen uns das Blaue vom Himmel herab. Glauben Sie mir, ich habe diese Programme getestet und, abgesehen von der Grundaussage, dass Affiliate-Marketing lohnend ist, war der Rest keinen Cent meines Geldes wert. Verstehen Sie mich bitte richtig. Es gibt sehr viele Menschen, die uns wirklich helfen wollen, dass wir erfolgreich werden, aber wenn jemand von uns sofort Geld will und uns dann schnellen Reichtum verspricht, dann sollten wir doch skeptisch sein.

Affiliate-Marketing funktioniert und der Grundgedanke ist leicht, doch um seriösen Traffic und Verkäufe zu generieren, da stoßen auch diese Geschäftsmodelle ganz schnell an eine Grenze, wo unsere eigenen Ideen, Kreativität und unser eigener Einsatz gefragt sind. Denn selbst wenn es eine Methode gibt, Tausende User an einem Tag auf Ihre Webseite zu locken, dann muss Ihr Inhalt immer noch einen Mehrwert bieten, denn sonst nutzt Ihnen Traffic überhaupt nichts. Oder würden Sie in einem Geschäft einkaufen, in das Sie trickreich gelockt wurden und innen wird Ihnen jedoch nur Müll angeboten?
Das Erstellen einer Webseite erfordert nicht nur Wissen, sondern auch Kreativität und Ideen, die den Kunden auf unsere Webseite locken und ihn dort zum Kauf anregen und am besten langfristig an uns binden. Wie und wo Sie das Wissen erlangen können, damit Sie Ihre erste Homepage aufbauen können, sage ich Ihnen hier in diesem Buch. Damit sie erfolgreich wird und Ihre Blogartikel für die User interessant sind, dafür sind Ihre eigenen Ideen gefragt. Befassen Sie sich also auch schon mit dem Thema Marketing, denn auch in diesem Buch werden wir darauf eingehen. Drumherum kommen wir nämlich nicht. Sie werden aber sehen, dass alles heißer gekocht als gegessen wird. Und um eine Kleinigkeit vorwegzunehmen: Marketing ist mehr als Werbung.

Der Erfüllende Mehrwert
Aber der Reihe nach. Oben sagte ich, Sie sollen sich das Wort Erfüllung merken, da wir darauf noch mal zurückkommen werden. Ich möchte an dieser Stelle noch einen Einschub zum Thema Erfüllung und Mehrwert machen. Diese beiden Wörter bzw. der Gedanke, der dahintersteckt, wird uns durch das gesamte Buch, durch unsere gesamte Selbstständigkeit, ja sogar durch unser ganzes Leben verfolgen.
Was verstehen wir unter Mehrwert? Eigentlich ist dieses Wort selbsterklärend. Mehrwert bedeutet, dass das, was wir gerade tun, schauen oder lesen, uns hinterher oder währenddessen mehr Wert liefert, als wir vorher hatten. Logisch, oder? Wir gehen ins Fitnessstudio, weil wir etwas möchten, wir möchten einen Mehrwert.
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