Cover: Und Morgen ist ein neuer Tag

Und Morgen ist ein neuer Tag


EUR 29,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 670
ISBN: 978-3-7116-0590-0
Erscheinungsdatum: 09.07.2025
Die Erde hat beschränkte Ressourcen, und sie ist nicht nur Heimat des Menschen. Eine ausgewogene Koexistenz zwischen Mensch, Tier und Pflanze soll durch Mathematik und Medizin erreicht werden, um ein gesundes und faires Leben zu ermöglichen.
Und das war einmal … vor langer Zeit


Und eines Tages von heut auf Morgen war eine bewegte Zeit, jene vor 2000 und wenn dieses alles kommt, so dachten viele um das Jahr 1995/1996, dann wird alles zusammenbrechen, der Untergang ist nahe und gut wenn man dieses nicht erlebt und ganze Gruppen nahmen sich das Leben um den Untergang nicht zu erleben.

Eine weltweite Bewegung war im Gange von irgendwo her ausgelöst, irgendwo hat es angefangen und wollte nicht mehr enden, alles was lebt wurde erfasst, aus dem Schlafe wurde man gerissen in der Nacht und am Tage mit Hiobsbotschaften erschreckt, die bei vielen Verwirrungen, Verwechslungen und Irritationen auslösten, die lange anhielten und bis heute bleibt die Ursache ungeklärt, wird vertuscht und vieles brodelt im Untergrund und alles begann als ich in jener Zeit jemand ein Buch zum Lesen gab und diese dann versuchten mit allen Mitteln dieses an sich zu bringen, mich ums Leben zu bringen, damit sie alleine dieses haben können, es unter die Leute zu bringen und berühmt werden wollen um jeden Preis und alles wurde ausgelöst aus Habgier, Neid und Hass, weltweite Bewegungen wurden ausgelöst, riesige Katastrophenwellen kamen über die Erde, Wellen von Schmerzen, von Leid und Tod und viele, viele Tote.

Jene, die das gelesen haben, vermitteln einem den Glauben, er sei alleine, doch im Hintergrund und Untergrund arbeitet sie, seine Frau an einer Übernahme und an einer Landesverwirrung und so kam es zu einer Landesverschwörung … dass man annehmen sollte, sie sei ich und so jeder alles Gute in die Wege leitet und sie behaupten … wir haben das geschrieben … und so kam es … dass das ganze Land mitmachte und so entstanden jene Geschichten.

Ja, sie löste durch ihre Intrige und ihren Machthunger Wellen der Vernichtung aus und erreichte sie in dem ersten Anlauf nicht, was sie wollte mit dem römischen Imperator, der 100 vor Chr. geboren wurde und 44 vor Chr. ermordet wurde durch 23 Messerstiche von seinen eigenen Leuten, dem diese Frau die ihm zum Verhängnis wurde, der Kontakt zu ihr kostete ihn entweder das Reich, die Macht oder das Leben, jene, die Rom haben wollte um jeden Preis und so versuchte sie es in der 2. Welle mit Marcus Antonius jenes Reich zu erobern, der ihr das vermachen sollte und wollte, doch dieser sich im Kriege und in der Niederlage sich das Leben nahm, ins Schwerte er sich stürzte.

Und sie mit dieser Niederlage aus dem Leben tritt durch den Biss einer Uräusschlange und auch ihre Kinder haben nicht überlebt, den spätestens Oktavian hätte sie öffentlich hinrichten lassen als die Hure Roms.
Ihre Leiche, an der Tod festgestellt wurde, ist verschwunden, ebenso wie ihre Stadt, ihr Palast und alles was mit ihr zu tun hat.

Natürlich fand man lange danach die versunkene Stadt, auch diverse Goldmünzen mit Marcus Antonius und einer „hässlichen“ Frau, wo sie doch die Schönste war im ganzen römisch-ägyptischen Weltreich, mit denen hat man auch nur nachts bezahlt.

Der ganze Palast und die Bibliothek sind aus unerklärlichen Gründen ins Meer gestürzt, sodass es keine Zeugen oder Zeugnisse mehr gab von ihren Taten und Machenschaften, von der zweiten Welle der römischen Eroberung und mit jenem, der die Kriege verlor durch die ewigen Erweiterungen und Ausdehnungen des Reiches, das an Ägypten gehen sollte, diese Niederlage hat ihr den seltsamen Tod gebracht, Tod durch die Schlange. Vieles hat das Meer verschlungen und wurde wieder gefunden, die Marmorköpfe der Kinder und von den Feldherren fand man im Meer, ein ganzes Leben voller Intrige, Machthunger und Besitzergreifung durch vorgetäuschte Liebe und Leidenschaft.

Vielleicht kann diese weltweite Bewegung auch davon kommen … dass Taucher die versunkene Stadt von Alexandria fanden, jene Stadt, die Alexander der Große schon bei seinen Eroberungszügen belagerte, und, wo später jene Frau einzog, die griechische Wurzeln hatte, aus der Abstammung der Ptolemäer kam und die Stadt zur Metropole werden ließ. Welches Reich nun wirklich unterging und welche alten Konflikte sich da lösten, auslösten?

Welches neue Reich da entstand, wenn dieses heute noch möglich ist. Reiche kommen und Reiche vergehen.
Und 2000 Jahre später entstand zumindest ein Reich aus dem wirtschaftlichen Grunde der gemeinsamen Währung, der Euro löste die Deutsche Mark ab, seit 2000 in den EU Ländern, sechs an der Zahl waren es, diese sich auf neun erweiterten und im Laufe der Zeit noch weitere hinzukamen.
Heute sind es 18 oder 24.

Und ich fing an nachzudenken und das sind so meine Gedanken, Eindrücke, Beobachtungen und Erlebnisse aus jener Zeit, das, was ich erlebte, die Menschen um mich herum, die ganze Umgebung, die ganze Welt, was im Himmel vor ging und was tief in der Erde sich bewegte, enorme universale Veränderungen, gewaltige Naturkatastrophen, tiefgreifende Meer- und Erdbewegungen ausgelöst von einem kleinen Funken menschlicher Gedanke, so hat es den Anschein und nicht nur das, es war auch so und vieles mehr.
Solche folgenschweren Veränderungen, die es alle 1000 oder 2000 Jahre nur gibt, dass alles in Bewegung setzte, den Glaube, die Kirche, die Religion und den Staat.

Durch welches Moment oder durch welche Ursache die Kirche und der Glaube erschüttert wird oder wurde, ist nicht mehr genau nachvollziehbar, als nur es in dieser Zeit sehr viel Fragwürdiges in der Öffentlichkeit gab.
Gehäufte Meldungen von Erscheinungen von Personen, Jesus und Wundern, gehäufte Marien-Erscheinungen und seltsame Phänomene, die mit bestimmten Personen in Zusammenhang gebracht werden können um 2000 und dies überall berichtet wurde.
Vielleicht war so der Anfang der Anrufung, aber Wunder gab es immer wieder und nicht immer werden und wurden sie mit der Kirche in Verbindung gebracht.
Und in manchen vergangenen Zeiten wurde gar das Todesurteil gesprochen und sie wurden öffentlich hingerichtet.

Und dann kam die Reichsfrage …
Jene EU-Länder, die wirtschaftlich und sozial sicheren Länder nahmen die gemeinsame Währung an und bestätigten sich in einem Vertrag der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung zur langfristigen Stabilisierung, genaue definierte Kriterien wurden dokumentiert, die den Beitritt zur EU ermöglichen und somit zur gemeinsamen Währung.
In den letzten 10 Jahren, von 2009 an, wurde auch über den Beitritt Griechenlands und der Türkei verhandelt, denen es nicht oder nur sehr schwer möglich ist beizutreten, weil sonst der finanzielle Rettungsfond, der gebildet wurde durch die Beitrittsländer, uns in den Abgrund reißen würde bei Nicht-Einhaltung der vorgeschriebenen wirtschaftlichen Vereinbarungen und Regelungen wie das Bruttosozialeinkommen des Landes, die Kreditwürdigkeit, die finanziellen Reserven eines Landes, die Arbeitslosenquote und das Wirtschaftswachstum.
Ich weiß gar nicht, warum man die älteste Währung, den Drachmen, der 2000 Jahre alt war, erneuert.
Würde nicht eine gute Lösung gefunden werden, so würde das EU-Reich bald wieder in einzelne Teile zersplittern und dann hätten wir bald wieder eine Kleinstaaterei.

Durch die Umstellung der stabilen Deutschen Mark wurden viele Werte „wertlos“, die Umrechnung brachte so manchen Konflikt hervor, die DM wurde halbiert, also die Hälfte war es nur noch wert, weil wir in Abhängigkeit zum Dollar stehen und das Verhältnis 4 entspricht 2 Euro. Mit der Umstellung zum Euro entsprach 1 Euro nur noch 0,50 Pfennig, also für 2 Deutsche Mark bekam man 1 Euro umgewechselt, deshalb nahm auch der Dollar enorm ab, eine Entwicklung der letzten Jahre, diese veränderte, abnehmende Währung ist die Leitwährung der Welt.
In der Zeit des Übergangs gab es plötzlich viele Arme und einige plötzliche Reiche, es gab Korruptionen, Betrug und Verrechnungen über einige Jahre hinweg, bis das Land umgestellt war, und richtig eingestellt auf einheitliche Euros, die gute alte deutsche Mark konnte abgeliefert werden und man bekam neue Euro-Scheine.
Und solche Währungsänderungen bringen auch enorme Landesbewegungen mit sich, von einzelnen Bürgern bis zur Regierungsspitze war alles in Bewegung und in manchen löste es Angst- und Existenzfragen aus. Es dauerte gut 2 bis 3 Jahre, bis der Euro zur Ruhe kam.
Die letzte Umstellung innerhalb des Landes ist gerade mal 51 Jahre her, aus der Zeit um 1949.

Eine Europa-Armee brauchen wir jetzt auch nicht mehr, da wir ein geeintes Europa sind.
Die Armeen der Weltreiche, der römischen und ägyptischen sind jetzt nicht mehr moderat, jetzt gibt es Europa, Stabilität und Sicherheit.

Nichts ist so sicher wie die Ungewissheit und es waren Jahre der Bevorteilung und des Betruges, Zeiten der Verwirrung und Irritationen, eine Geldumstellung ist eine Zeit des Nicht-Geldes, obwohl weder Inflation noch Regression war, die Wirtschaft hatte ein relativ steigendes Umsatz- und Wachstumsniveau mit der Erschließung neuer Märkte und den steigenden Exporten.
Ein ganz neues Zeitalter der Technik hat begonnen und die Neukonzeptionierung der Energien.
Um 2000 waren die Ölpreise noch recht hoch, 100 Dollar kostete ein Barrel Öl, es gab Aktienzusammenbrüche und der Dollar verlor an Wirtschaftskraft und die Schulden der USA stiegen.
Bisher gab es kaum Alternative zur Ölwirtschaft und der Kampf um die schrumpfenden Ölvorräten und um das Wasser wäre die Zukunft gewesen, hätten sich nicht neue Ölquellen erschlossen und zudem ein neues Verfahren entwickelt zur besseren Ausnutzung des Öls und das hat man Gott sei Dank entdeckt.

Und dann waren noch die Zeichen am Himmel, wo alle Welt aufschaut und das Massenbewegungen auslöste und Panikwellen, jahrelang.

Ob wirklich jemand die Revolution am Himmel sah …
Ich weiß es nicht.
Und ich sah vieles, vielleicht zu viel …

Ich war ganz nahe, greifbar nahe, aber alles bleibt Illusion. Das ist mein Schicksal, es war, als kannte ich es meine eigenes Schicksal, es wird mitgegeben, auf den Weg eingeprägt wie auf eine Matrix, ablesbar nur von der Seele ist es, und nur das eigene Ich kennt die Schwächen und die Stärken, in sich geht es tief bis an die Wurzel und zurück in die Vergangenheit, so läuft es ab wie in einem Film, wie ein aktiver Traum, in dem man alles erlebt, das, was war, und das, was sein wird, doch deutet man oft die Zukunft als Traum und doch ist man in dieser Ebene oft bewusst, nur die Sicherheit man kann dem Schicksal nicht entrinnen, es hält einen gefangen.
Man sucht nach Auswegen und prüft die Sterne, auch da steht es geschrieben, das eigene Schicksal, das einem jeden Menschen und das der ganzen Welt, klar und deutlich ohne Zweifel, wenn man an die Wurzel seines Seins kommt, das Innerste seines Selbst erreicht, so liegt es nahe, es liest sich wie aus einem Buche, das Buch des Lebens und ich schrieb es auf, um mich in Zeiten der Vergesslichkeiten zu erinnern, in schlechten Zeiten sozusagen, um sagen zu können, ja, ich hatte mein Leben in den Händen und so war es.
Aber selbst da gibt es noch Wahl, so denkt man, und, weil ich niemand anderes bin als ich selbst, ich las alles in der Welt von Anbeginn an bis zum Ende, es war vom ersten Bewusstsein bis zum Ende der Welt, bis zum letzten Tag und ich habe daran festgehalten mit all meiner Kraft und meiner Überzeugung das Schicksal abzuwenden und es war so, als sollte es so sein, die Zeit ich las sie, es gab keinen Zweifel und tief erschüttert erlebte ich es manchmal so, wie ich es wahrgenommen habe, ohnmächtig dem Ende entgegen zu gehen, nein, ich wollte es nicht. Es war und sollte das Letzte sein, der Kampf ums Überleben, der letzte Kampf, ich vernahm die letzte Schlacht, das wurde mir deutlich, es stand geschrieben in mir, in den Sternen und ich las diese und das Wort der Zeit und suchte nach dem Jetzt.
Manchmal wurde mir bewusst, ich war alleine, alles Illusion.
Mein Paradies ist kein Paradies mehr, das Glashaus ist zerbrochen, jenes, das ich in Gedanken um unser Haus gebaut habe zum Klimaaustausch und zum Schutze gegen feindliche Einstrahlungen, stabil, ein Panzerglas zum Öffnen für den Luftaustausch und die Vögel und doch abgeschirmt von der Welt. Ich zog mich zurück, es wird kalt, leer und einsam. Der König ist gestorben … und mit ihm die Illusion. Was mir bleibt, ist das Grab, die Erinnerung und ein großer Traum.
Das Land, das einst unseren Urururväter gehörte … gibt es nicht mehr und das ist eine sehr, sehr lange Geschichte.

Und alles fing ganz harmlos an, von meiner sehr guten erfolgreichen Arbeit, vom Kopfgeldjäger zum Gejagten, von Freude und Sicherheit zum Absturz in die Hölle, vom Belachten zum Ende der Welt und ich war oft so überzeugt manchmal, ich sei sie, doch ihr Stern ist gefallen und es kam der Krieg … noch nicht der letzte.

Das Ende meiner Arbeit, meiner erfolgreichen Pharmatätigkeit beendete ich aus gesundheitlichen Gründen, bevor ich mein wohlverdientes, gutes Geld nach harter 25-stündiger Arbeit täglich ins Sanatorium tragen muss, rechtzeitig und nach reiflicher Überlegung nach vielen erfolgreichen Jahren und nicht zuletzt, weil mir jemand erzählte, ein Kopfgeldjäger ist hinter mir her.
In der Firma selbst habe ich mir nichts zu Schulden kommen lassen, war von Anfang an einer der Besten nachweislich mit jährlichen guten Zeugnissen und erfreulichen Gehaltserhöhungen und Prämien.
Diese Information machte mich nachdenklich wie ernst, manchmal lächelte ich darüber, dann wieder etwas nachsinnend, ich war froh und manchmal schon hatte es etwas Angsteinflößendes.
Es war anstrengend und fördernd, es waren Jahre des Strebens und dass das alles zu erreichen wollen, möglich ist.

Wir hatten damals mit einer Handvoll Leute die Firma gegründet und neu aufgebaut, ich habe geschuftet Tag und Nacht, so als wäre ich alleine in der Firma bundesweit, so, als sei ich mit dieser verheiratet, ich war erfolgreich und das gab mit Kraft und so konnte ich noch mehr arbeiten und deshalb hatte der Tag 25 Stunden.
Ich ging zielorientiert und sicher meiner täglichen Arbeit nach, die morgens in aller Herrgottsfrüh kurz nach 5 Uhr begann, Jahr für Jahr, doch irgendwann ging die Überforderung eben an die Substanz und da ich noch lange nicht im Rentenalter war, musste ich etwas kürzer treten. Ich konnte nicht nur halb arbeiten, nein das ging nicht, meine Ehe war schon ein bisschen unter Druck geraten, mit dieser Vollbeschäftigung war man strapaziert, doch immer wieder durch sehr gutes Gehalt, Prämien und Reisen war man belohnt und entschädigt, bis doch kleinere Vorkommnisse, auch mal Meinungsverschiedenheiten, mir den Anstoß gaben, meine Gesundheit zu schonen, und so trennte ich mich schweren Herzens von der Firma und von der Arbeit.

Das mit dem Kopfgeldjäger behielt ich im Hinterkopf und konnte mir auch die permanenten Telefonanrufe kaum erklären, es war schon Psychoterror, zuweilen richtig angsteinflößend und manchmal bin ich zusammengebrochen am Telefon, was aber auf meine angeschlagene Konstitution zurückzuführen ist, oder beides zusammen ein innerer und äußerer Zusammenbruch, hinterher hatte ich Schweißausbrüche und musste ich überangestrengt ins Bett legen und war richtig krank, ich konnte nach Hilfe rufen, aber es war niemand da, ich war eingeschüchtert, bekam Kreislaufbeschwerden und schließlich einen leichten Infarkt.
Als ich einigermaßen wieder hergestellt war, musste ich mich noch mehr schonen und überlegte, was ich anfangen sollte mit der Freizeit jeden Tag. So eine leichte Tätigkeit vielleicht wie Lampen putzen, Zeitung austragen, auf dem Einkaufsgelände alle Einkaufswagen einsammeln, in der Sommerzeit draußen die Gäste bedienen, all das und noch vieles mehr ging mir durch den Kopf, denn der Tag war lang und ich konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten, ich war schon mit dem täglichen Kochen überlastet.
Erst allmählich und ganz sicher wurden mir die Folgeschäden von der Arbeit bewusst, ich hatte ein Überarbeitungssyndrom, das nicht so schnell zu therapieren ist, das Aufhören war das eine, aber das wirkliche Aufhören allein von den Gedanken her dauert eine Zeit und so arbeitete ich noch den ganzen Tag vor mich her und nachts noch viel schlimmer, ich wachte nachts auf und hatte Termine, ich stehe unter Zeitdruck, ich habe Eile und Gesprächsvorbereitungen, ob meine Vorträge in Ordnung waren und ich nicht vergessen habe, dieser ganze tägliche Arbeitsstress und Fluss braucht Zeit, bis er sich abbaut und dies verarbeitet ist und man kann sich das nicht vorstellen, wenn man nachts aus dem Schlaf gerissen wird, weil man einen wichtigen Termin versäumt hat und in diesem tieftraumatischen Zustand nicht unterscheiden kann, ist es Tag oder Nacht, ist es im Schlaftraum oder real und in diesem Zustand etwas Wichtiges vergessen zu haben, gerät man in eine nächtliche Stresssituation, die es gilt zur Ruhe zu bringen, bis man merkt und sich darauf einstellt, man ist zu Hause in Ruhe, hat keinen Zeitdruck mehr und keine Termine, ein langsamer Umstellungsprozess, auf den man sich geistig und seelisch einstellt und das dauert und man sagt sich: „Ich bin zu Hause, habe Ruhe und Erholung und alles geht viel besser.“
Die ganze Hausarbeit, wenn sie richtig gemacht wird, kann schon den ganzen Tag ausfüllen, auf 12000 qm Garten und Anlage und Obstgarten und Tierhaltung, das alleine kann schon Arbeit sein für mehrere Personen, doch es war Entspannung aber doch zeitintensiv und das kam zu meiner beruflichen Tätigkeit hinzu, das alles war einfach zu viel. Doch nun war es wirklich nur noch Entspannung und ich überlegte mir einen Arbeitsgesundheitsplan, damit der Tag gut und straff durchorganisiert wird, ist das durchaus zu schaffen und nebenbei kam mir der Einfall, mal ein paar Zeilen zu Papier zu bringen, was ich so den ganzen Tag über mache.
Da meine Bewegungsabläufe disharmonisch waren, meine Arme und Beine ich zuweilen nicht richtig bewegen konnte, schon beim Drehen des Armes oder beim Heben einer Kaffeetasse dies sehr schwierig und anstrengend war, ich oft schon im Ruhezustand Schmerzen hatte und leichte Lähmungserscheinungen und deshalb tagelang in Bewegungslosigkeit verfiel und dann mir noch mein kachektisches Gewicht bewusst wurde, begab ich mich in ärztliche Behandlung.
Dies sei weiter nicht schlimm, hieß es, es wurde ein Krankenbericht geschrieben, was man alles noch haben kann, ich war gedanklich gesund und plötzlich kamen zu dieser Unbeweglichkeit noch Depressionen hinzu und Angst, die ich vom Telefonterror hatte, dies alles wurde augenscheinlich festgestellt, da braucht man kein Fachmann zu sein, wenn man mich in diesem Zustand sieht, diese immer wiederkehrenden unerklärlichen Bewegungseinschränkungen und Schmerzen, die mich zwangen, auf allen Vieren durchs Haus zu gehen, dann lag ich wieder im Bett und bekam vom Arzt eine Depotspritze, die mich schnell wieder auf die Beine brachte. Auch gegen mein inzwischen heruntergekommenes Gewicht musste ich etwas tun und so ließ ich mich wochenlang infusionsmäßig zusätzlich behandeln, bis ich mir sagte, das hat keinen Sinn mehr, noch nicht ein Gramm davon habe ich zugenommen und mein Arm war sichtbar strapaziert durch die ständigen Nadeleinstiche.
...

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