Alltag & Lebensführung

Tschuldigung, aber das Hemd gehört in die Hose

Pierre Emile Aellig

Tschuldigung, aber das Hemd gehört in die Hose

Leseprobe:

1 Die Gedanken sind frei

Herr Konrad, ein alter Herr, sauber gekleidet, sitzt in einem Gasthaus in der Nähe seiner Behausung. Ein viel jüngerer Mann setzt sich neben ihn, nachdem er höflich gefragt hat: „Entschuldigung! Ist dieser Platz noch frei?“
Herr Konrad sagt: „Sicher. Der Platz ist frei, wie die Gedanken auch! Oder etwa nicht?“
„Sicher sind die Gedanken frei“, sagt der junge Mann.
„Sofern man sie noch bündeln kann!“, fährt Herr Konrad weiter.
„Ich heiße Hajo!“, sagt der junge Mann und setzt sich hin. Er trägt Jeans-Hosen und ein Hemd aus Jeansstoff.
„Sind Sie Schweizer?“, fragt Herr Konrad.
„Ja“, sagt Hajo.
„Bravo!“, sagt Herr Konrad.
Hajo meint: „Warum?“
Herr Konrad: „Ich meine nur.“
Hajo: „Sind Sie Rassist?“
Herr Konrad: „Keineswegs. – Früher sagte man ‚Bravo‘ an Stelle des nichtssagenden ‚Aha‘.
Hajo: „Aha!“
Herr Konrad: „Das richtige Wort am richtigen Ort eben. – Manchmal habe ich Probleme mit der Wortfindung.“
Hajo: „Wie meinen Sie das?“
Herr Konrad: „Was glauben Sie, junger Mann, „kann man den Redefluss, flüssiges Reden, meine ich, trainieren?“
„Wieso? Sicher doch, man kann“, beantwortet Hajo die eigenartige Frage.
„Und wie? Gibt’s da einen Lehrgang? An der Universität vielleicht? Ein Lehrbuch gar?“
„Sicher. Für fast alles gibt’s Lehrgänge, in Gruppen oder im Alleingang. Oder für selbstständiges Lernen. Dazu braucht es eisernen Willen. Die Meinung, es genüge, ein entsprechendes Lehrbuch nachts unter das Kopfkissen zu legen, ist ein Witz!“
„Danke, junger Mann! Sie gefallen mir. Wir können später mal darüber reden! Wie heißen Sie, sagten Sie?“
„Hajo! Kommt von der Zusammensetzung aus Hans-Josef.“
„Aha!“, sagt Herr Konrad.



2 Über die Einsamkeit

Oft macht sich Herr Konrad allzu viele Gedanken. Gedanken wie: „Ist es recht so, was ich denke, was ich tue?“ Oder: „Wann fühle ich mich einsam?“ Fragen, die ihn oft beschäftigen, immer häufiger beschäftigen.
Allein sein heißt nicht immer einsam sein. Einsamkeit ist innere Leere. Vielleicht, vielleicht auch nicht. Auch mitten in einer Menschenmenge kann die Einsamkeit über einen herfallen. Stille? Absolutes Lärm- und Geräuschmanko? Fördert etwa dies das Gefühl, einsam zu sein? Das Fehlen der verbalen Kommunikation kann schließlich ebenfalls Empfindungen der Einsamkeit auslösen. Genügt es, wie der Philosoph Descartes meint: Ich denke, also bin ich, auf diese Weise Eindrücke der Einsamkeit zu verdrängen? Oder aber kommen Einsamkeitsgefühle deswegen hoch? Er weiss es nicht.
„Man weiß vieles nicht!“, erklärt ihm der junge Hajo, der sich inzwischen auf die kleine Bank im Stadtpark zu ihm hingesetzt und dem laut denkenden Herrn Konrad eine Weile zugehört hat. „Ich meine, auch im Lärmüberfluss können Einsamkeitsgefühle hochsteigen. Menschenmasse und Lärm führen nicht zu Offenheit, zu Kontaktfreude“, fährt Hajo fort. Interessiert hört ihm Herr Konrad zu. „Das Sinnesorgan Ohr mit der Sinnestätigkeit Hören kann sich zu Gunsten des Sinnesorgans Sehen selber schließen“, ergänzt Herr Konrad den Beitrag von Hajo, des jüngeren Mannes, und fährt fort: „In diesem Fall sieht das Auge mehr, als das Ohr hört, sieht exakter, speichert Gesehenes, um es nach Bedarf wieder in die Realität hervorholen zu können.“
„Das führt zum Schluss“, schließt Hajo den Exkurs, „Einsamkeit sei eine relative Größe, deshalb ein nicht leicht zu definierendes Gefühl.“
„So sehe ich das auch!“, sagt Herr Konrad.



3 Die Sinnesorgane

Herr Konrad und Hajo treffen sich wieder einmal im Park. Sie setzen sich auf die Bank unter der Linde, wo sie kürzlich schon mal saßen.
„Zum Glück“, sagt Herr Konrad, der heute eine lockere, frühsommerliche Kleidung trägt, „sind meine Sinnesorgane noch intakt.“
„Wie meinen Sie das?“, fragt Hajo mit großem Interesse.
„Sie kennen doch die fünf klassischen Sinnesorgane!“
„Sicher schon!“ Und Hajo zählt sie auf: „Das Auge zum Sehen heißt Gesichtssinn. Das Ohr zum Hören nennt sich Gehörsinn. Die Nase zum Riechen ist der Geruchssinn. Das Tasten zum Spüren ist der Tastsinn. Der Geschmackssinn wird durch die Zunge wahrgenommen.“ Und ergänzt weiter: „Die Zugvögel besitzen zudem noch einen Magnetsinn.“
„Stimmt!“, sagt Herr Konrad und fährt mit seinen Überlegungen weiter: „Wenn Sie also den Gesichtssinn verlieren, fehlt das Licht. Sie erblinden. Wenn der Gehörsinn geschädigt ist, nehmen Sie den Schall nicht mehr wahr. Sie werden taub.“
„Und der Tastsinn?“
„Wenn Sie nichts mehr spüren, so fühlen Sie sich wie gelähmt.“
„Ich habe es begriffen! Wenn der Geruchssinn fehlt, nehme ich weder die guten noch die schlechten Gerüche mehr wahr.“
„Beim fehlenden Geschmackssinn können Sie den guten vom schlechten Wein nicht mehr unterscheiden. Leider!“
Herr Konrad stellt sich die Frage, welche Sinnesorgane für ihn selber, für seine Person also, von Bedeutung sind. Werden Prioritäten gesetzt? Welche? Wann? Wo? Werden Grenzen gesetzt? Von wem? Ist es die Umwelt, in der er man sich befindet, die Einfluss auf die Tüchtigkeit der Sinnesorgane hat? Ist es sein seelischer Zustand, sein körperlicher?“
Herr Konrad versucht mit Beispielen, Antworten auf die vielen Fragen zu finden.
Vorab denkt er zunächst, alle Sinnesorgane seien wichtig.

Bei ihrem nächsten Treffen fragt Herr Konrad den jungen Hajo, welchen Beruf er eigentlich ausübe.
„Ich bin auch Maler.“
„Ach so! Flachmaler oder Kunstmaler?“
„Beides.“
„Dann brauchen Sie einen gut funktionierenden Gesichtssinn!“
„Richtig. Dieser gewinnt seine Bedeutung am Tag, wenn das Licht der Dunkelheit weicht und die Umwelt ihre Farben gewinnt. Klar, für mich als Maler ist der Gesichtssinn wichtig, denn er macht einen Unterschied zwischen der Beleuchtungsfarbe und der Farbe an sich. Ziegelrot, als der Farbe an sich, sieht der Maler im Schatten anders als dasselbe Ziegelrot im Sonnenlicht.
Mit allen drei Grundfarben verhält es sich so, mit Rot, mit Blau, mit Gelb, wie auch mit den sekundären Farben Violett und Grün. Wenn das Licht fehlt, kann ich das Malen vergessen!“
„Das verstehe ich!“, sagt Herr Konrad. „Ähnlich verhält es sich mit dem Gehörsinn“, fährt er fort. „Er ist für den Musiker von allergrößter Bedeutung, ob Instrumentalist oder Sänger. Ein Sänger, der die Tonhöhe einmal verpasst, hat als Sänger nichts mehr zu suchen.“
„So ist es!“, meint Hajo. „Da ich das Spielen auf der Geige gelernt habe, weiß ich, dass die A-Saite nach Gehör gestimmt wird, danach die andern vier Saiten. Falsch gestimmte Instrumente haben im Instrumentalorchester nichts zu suchen. Das absolute Gehör zu besitzen, ist ein Privileg und das Optimale für einen Musiker. Wer es nicht hat, der benötigt ein Hilfsmittel, meistens die Stimmgabel, die auf das a gegossen ist.“

„Oft kommt mir auf einem meiner Spazierwege ein blinder Mensch entgegen“, fährt Herr Konrad weiter, „ich erkenne ihn von Weitem am weißen Stock.“
„Es ist der Blindenstock!“, sagt Hajo.
„Ich weiß! Wenn ein Blinder, der seinen Gesichtssinn verloren hat, sich in seiner Welt zurechtfinden will, so braucht er einen ausgesprochen gut entwickelten Tastsinn. Taktiles Fühlen führt zu taktilem Denken. Das Abtasten erfolgt beim Gehen meist mit dem Blindenstock. Mit den Extremitäten, den Fingern und den Zehen ertastet er die Gegenstände und seine Umwelt.“
„Das erlebe ich fast täglich bei meiner Arbeit als Maler und als Student. Im Betrieb, wo ich das Studiengeld verdiene, haben wir zwei blinde Menschen angestellt. Die leisten Hervorragendes. Da kann ich nur staunen!“ Dann fragt er weiter: „Glauben Sie, es gebe Verbindungen zwischen den Sinnesorganen?“ Herr Konrad sagt: „Ich meine, Geschmacks- und Geruchssinn liegen eng beieinander“, versucht er die Frage Hajos zu beantworten. „Mit der Zunge“, fährt er weiter, „empfinden wir das Bittere, das Salzige an Speisen, wie das Gewürz, aber auch das Süße, wie auch das Geschmacklose. Viele Tiere lecken den Salzbedarf mit der Zunge von Steinen.“
„Und mit der Nase“, ergänzt Hajo, der junge Mann, „riechen wir gute Düfte, wie Blumendüfte, Parfüms, frisches Brot aus dem Ofen, sowie schlechte Düfte, wie Fäkalien, Fäulnis, Abfall!“
„Das ist so! Dazu verwenden wir Menschen sprachliche Äußerungen zu den Empfindungen der Sinnesorgane.“
Herr Konrad schließt das Thema mit Beispielen ab.
„,Oh!‘ für ein leuchtend farbiges Bild, für einen prachtvollen Sonnenuntergang. Oder ‚Auweh!‘ und ‚Ui!‘ für schmerzende Empfindungen. ‚Mm!, Oh!‘ für wohlklingende Musik. ‚Au! – Auweh!‘ für schmerzende Berührungen. ‚Mhm! – Ah!‘ für gute Düfte. ‚Wuäh! – Pfui!‘ für schlechte Düfte. ‚Öchch!‘ für scharfe Gewürze. ‚Schhh! – mhm!‘ für Süßes …“

Mit einer philosophischen Aussage von Novalis schließt Herr Konrad seinen Exkurs: Mensch werden ist eine Kunst!
Und ein Wort dazu von mir:
„Auch als Mensch vergehen ist eine Kunst!“





4 Das Gedächtnis

Zu Hause setzt sich Herr Konrad an den Schreibtisch, holt aus einer Schublade einen kleinen Notizblock hervor, den er bequem in einer Tasche seiner Jacke verstauen und wieder hervorholen kann. Es sei Zeit, sich Gedanken über die Gedanken zu machen, denkt er und möchte mit dem jungen Mann, den er kürzlich kennengelernt hat, darüber sprechen und schauen, was dieser dazu meint. Herr Konrad macht sich folgende Notizen:
„Plötzlich sind sie weg, die Gedanken, sind ins Körbchen gefallen. Krampfhaft versucht man, das Entfallene aus dem Körbchen zurückzuholen, sozusagen herauszufischen. Manchmal gelingt es, meistens zu spät, da der Gedankenfluss sich bereits entfernt hat und das gefundene Wort nicht mehr aktuell ist. Ich will mich über alltägliche Beobachtungen äußern. Was sind alltägliche Beobachtungen? Wenn ich am Tresen einer Bar sitze und gegenüber sitzt ein Herr mit Schnauzbart, neben ihm sitzt eine Frau. Seine Frau? Die Partnerin? Oder …? Ich weiß es nicht so genau. Vermutung. Die beiden küssen sich, heben ein Glas Rotwein, stoßen an, küssen sich erneut. Sind dies alltägliche Beobachtungen?“ Herr Konrad legt das Notizheft beiseite.
In einer kleinen lauschigen Gaststube mitten in der Altstadt trifft Konrad zufällig auf Hajo. Er setzt sich zu ihm. Nach einer kurzen Begrüßung bestellen beide eine Stange.Konrad holt sein Notizheft hervor. „Kommt es vor“, fragt Herr Konrad, „dass Sie während einer Diskussion ein Wort vergessen? Einen Namen?“
„Sicher doch! Das geschieht jedem Menschen.“
„Beim Spazieren durch Anlagen an Gärten vorbei sehe ich oft eine glockenähnliche Blüte am Strauch, sie blüht in verschiedenen Rottönen. Ich frage einen Spaziergänger nach dem Namen der Blume. Beim nächsten Spaziergang bleibe ich vor derselben Gartenanlage stehen, betrachte, gedankenverloren, die glockenähnliche Blume. ‚Wie heißt sie gleich?‘, frage ich mich. Ich habe mir doch eine Eselsbrücke geschaffen! Mein Hirn sucht krampfhaft nach der Eselsbrücke. ‚Morgenstund’ hat Gold im Mund?‘ … Nein, ein Liedanfang war’s. Plötzlich ist die Brücke wieder da: Fuchs, du hast die Gans gestohlen! Aha! ‚Gänseblümchen‘ also? Nein, nein! ‚Fuchsia‘ natürlich! Weiß ich beim nächsten Mal den Namen noch? Fällt mir die Eselsbrücke ein?“
„Das ist nicht außergewöhnlich“, sagt Hajo zu Herrn Konrad.
„Sind Sie Psychologe?“, fragt Herr Konrad unvermittelt.
„Nein, nein. Bin an der Uni und studiere, nebst der Malerei, Philosophie.“
„Interessant!“
„Sicher. Ich bin oft einfach am Nachdenken. Jüngst kam mir ein Studienkollege entgegen. Den Namen vergessen?
Das ist auch so ein Ding! Wie heißt der Kollege schon, der mir entgegenkommt, den ich schon lange nicht mehr gesehen habe? – Ginseng?“
Herr Konrad lächelt und meint: „Nein, nein! Das ist ein biologisches Produkt zur Stärkung des Gedächtnisses.“
„Richtig! Wirkt jedoch bei mir nicht.“
„Die Beratungsstelle für Seniorinnen und Senioren (von alternden Menschen zu sprechen, ist zu gewöhnlich), also, die Beratungsstelle rät zum Alphabet als Hilfsmittel“, sagt Herr Konrad.
„Hab ich auch schon versucht“, wirft Hajo ins Gespräch. „Ich beginne mit dem A, leiere alle Namen herunter, die mir in den Sinn kommen und mit A beginnen. Dann folgt B … ich sage mir: ‚Schnell! Schnell! Der Herr kommt näher und näher. Schon ist er da.‘
Ich bin inzwischen bei E angelangt: ‚Guten Morgen, Herr …‘, sage ich murmelnd. Er grüßt zurück. Auch: … Murmel … Murmel! – Ich fahre mit dem ABC fort, bis zum Z. Zurbuchen! Natürlich! Klopfe mir mit der rechten Hand auf die linke Achsel. Ich nehme mir vor, den endlich gefundenen Namen zu speichern. Für ein nächstes Mal! Manchmal funktioniert das ABC-System, manchmal eben nicht. Sobald aber der Name präsent ist, tut man gut daran, diesen immer wieder zu wiederholen und dem entsprechenden Menschen zuzuordnen. Bei der nächsten Begegnung mit dem Herrn beginnt die Übung von vorn!“
„Manchmal, denke ich“, sagt sich Herr Konrad, „haben wir eigentlich nichts Gescheiteres zu tun, als sich darin zu üben, Erinnerungen hervorzuholen!?“




5 Kreuzworträtsel

„Man sagte mir“, berichtet Hajo beim nächsten Treffen, „man solle jeden Morgen, sobald die Zeitung da sei, das Kreuzworträtsel lösen, bis man das Lösungswort gefunden habe. Das kurble seine Hirnzellen an. Es sei wie das Warmlaufen eines Motors. Stimmt das?“
„Ich weiß es nicht. Es scheint so!“, meint Herr Konrad, „irgendwie beflügelt es mich. In einer halben Stunde finde ich meistens das Lösungswort oder den Lösungssatz. Heute zum Beispiel:
- Weisheit ist des Lebens Auge.“
Und Herr Konrad fährt fort:
„Weitere Lösungssätze ergeben sich, über die man nachdenken kann, wie zum Beispiel:
- Träume sind Schäume.“
„Nicht immer!“, meint Hajo und gibt weitere Kommentare zu jedem Lösungswort.
„Oder: Was sich neckt, das liebt sich!“ Und Hajo ist fast überzeugt: „Stimmt meist. Manchmal kommt es trotzdem zum Streit!“
„Vorgestern lautete das Sprichwort: Lachen ist die beste Medizin. Lachen ist lachen!“, denkt Herr Konrad.
„Wohltun trägt Zinsen“, zitiert Herr Konrad weiter und sagt: „Ich denke, man sollte nicht der Zinsen wegen wohltätig sein!“
„Das denke ich auch“, überlegt Hajo.
„Wäre schön, wenn das nächste Sprichwort stimmt: Eigener Herd ist Goldes wert!, dann
Erfahrung macht den Meister, war eine Lösung.“
Hajo meint: „Manchmal Pfusch!“
„Ein weiteres: Leben und leben lassen! Das ist mir zu oberflächlich.
Oder: Dem Mutigen gehört die Welt.“
„Was ist Mut?“, fragt Hajo.
„Mut ist, als Einziger zu wissen, dass man Angst hat!“, erklärt Herr Konrad.
„Möchten Sie weitere weise Sprüche hören, die ich im Laufe der Zeit herausgefunden habe?“
„Ja, gerne!“
„Verrat trennt alle Bande. Sofern es Bande gibt, denke ich. Oder: Wo Rauch ist, da ist auch Feuer. Ja und Nein!
Oder: Geteiltes Leid ist halbes Leid.
„Halb voll oder halb leer?“, fragt Hajo.
Was mich nicht umbringt, macht mich stark, fährt Herr Konrad weiter. „Auch schwach“, meint Hajo lakonisch.
„Und schließlich: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Im Dunkeln glänzt nichts, wissen Sie!“
„Das ist so“, bemerkt Hajo.

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 84
ISBN: 978-3-99107-005-4
Erscheinungsdatum: 30.06.2020
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Krampus & Nikolo