Cover: Liebe – die Grundlage für alles

Liebe – die Grundlage für alles
Eine Verabredung mit dem Schöpfer


EUR 20,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 78
ISBN: 978-3-99130-308-4
Erscheinungsdatum: 13.08.2024
Zu oft rückt die Liebe im Alltag in den Hintergrund. Mit kontemplativen Texten zu allen Lebenslagen bietet dieses Buch die Möglichkeit, wieder in Kontakt mit der allumfassenden Schöpfer-Liebe zu treten.
Vorwort

Liebe ist die Perfektion der Schöpfung.
Lasst uns über die Liebe sprechen um alles über Bord zu werfen, was ihr über Liebe gehört, gesehen und gelesen habt, damit wir dazu übergehen, sie auf eine klare, offenbarende und erstaunlich schöne Weise wahrzunehmen.
Stimmen wir mit Folgendem überein:
„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“
Alles lässt sich auf Liebe zurückführen:
„Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, erduldet alles.“
„Aus Liebe gab Er Seinen einzigen Sohn, damit alle, die an Ihn glauben, ewiges Leben haben.“
„Auch wenn wir alle Gaben besäßen, aber keine Liebe, so wären wir nichts.“
„Auch wenn wir die Sprachen der Engel redeten, aber keine Liebe hätten, so nützte es zu nichts.“
„Mächtige Fluten können die Liebe nicht auslöschen.“
„Wichtiger als alles andere ist die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.“
Die Liebe muss gelobt werden, damit sie wächst.
Die Liebe soll verherrlicht werden, weil die Liebe im Schöpfer ist.
Die Liebe ist eine der Persönlichkeiten des Schöpfers.
Wenn die Liebe nicht genährt wird, stirbt sie. Wenn die Liebe nicht gelobt wird, existiert sie nicht mehr.
Aber wenn die Liebe durch Lob und Dankbarkeit genährt wird, wächst sie, von einer Saat aus nimmt sie Form an, und entwickelt sich wie ein Embryo im Bauch seiner Mutter, der vom Schöpfer als schönste Form des Lebens erdacht wurde.
Die Liebe ist die Essenz des Schöpfers, der alles aus Liebe erschuf und es uns zur Freude geschenkt hat.
So wie der Duft die Essenz der Blume ist und die Luft, die wir atmen, die Essenz des Lebens ist, so ist der Lobpreis die Essenz des Schöpfers.
Beachte aber, dass der Schöpfer die Essenz von allem Existierenden ist, denn ohne Ihn würde nichts bestehen, was geschaffen wurde.
Die Liebe und der Schöpfer verschmelzen ineinander, denn es gibt keine Liebe ohne den Schöpfer.
Aus Liebe hat Er alles geformt, aus Liebe hat Er alles mit der Erhabenheit eines mathematisch einstudierten Musikstückes erschaffen. Wenn wir die Mathematik betrachten, so wurde sie mit viel Liebe vom Schöpfer erschaffen, damit heute wissenschaftliches Verständnis auf Erden möglich ist. Deswegen behaupte ich, dass ohne die Liebe des Schöpfers hier auf Erden, im Himmel oder in den Tiefen der Erde nichts möglich wäre. Und siehe, in der Liebe ist das Leben, denn in der Liebe wurde die Schöpfung gegeben, und aus Liebe wurde die Menschheit erhalten, trotz des Abgangs einer perfekten Schöpfung in eine gefallene Schöpfung. Aber die Liebe des Schöpfers war so immens, dass Er an eine Erlösung dachte, sobald die Geschöpfe verloren gingen.
Die Rettung umfasste so viel Liebe, dass sogar bei einem sehr hohen Preis uns das Recht auf Rettung nicht verweigert wurde, sofern wir es annehmen wollen.
Wir bemerken, dass der Schöpfer Seiner Kreatur das Recht zur Wahl gab. Dies ist pure Liebe.
Er beschloss, uns nicht die Liebe aufzudrängen, denn sonst wäre es keine Liebe.
Er ließ uns die Entscheidung, Ihn zu lieben, zu loben und zu erheben, denn je mehr wir Ihn lieben, loben und anbeten, desto mehr wächst Sein Wesen in uns.
Wer also durch Anbetung dazugewinnt ist nicht Er, der Schöpfer, sondern wir Seine Geschöpfe, die wir dadurch mehr und mehr von Seiner Persönlichkeit aufnehmen.

Die Autorin




1 - Liebe mit Verständnis

Wir möchten nun versuchen, die Liebe zu verstehen. Doch gibt es solch ein Verständnis? Ein kleines Wort, jedoch schwierig zu verstehen, da wir für die ursprüngliche Bestimmung der Anbetung des Schöpfers geschaffen wurden, uns nicht um Kleidung, Nahrung oder Sonstiges zu kümmern brauchten, was nicht mit der Anbetung zusammenhing. Nun wurde der ursprüngliche Plan durch das billige Angebot (der Schlange) geändert. Bedenke: Wir wurden insofern bestraft, als wir für unseren eigenen Unterhalt und unsere Entscheidungen verantwortlich gemacht wurden, aber die Liebe wurde uns nicht verwehrt, indem wir nicht zerstört oder vergessen wurden.
Von da an entwickelte der Schöpfer einen Rettungsplan der Vergebung und Ablösung dessen, was Er selbst geschaffen hatte, eine Schöpfung, die Er selbst als gut bezeichnete, von der Er nicht ablassen wollte. Er schuf einen Plan der Erlösung, der Ihn viel kosten würde, sprich: alles, was Ihm kostbar war, Seinen einzigen Sohn.
Dieser Rettungsplan umfasste so viel Liebe! Welch eine Liebe! Wir realisieren, dass wir niemals diese Liebe zu erfassen oder zu spüren vermögen und wir so wenig Kraft zum Lieben haben und wir unfähig sind, solch ein Opfer zu bringen. Wir geben nur, soweit es nicht unsere Struktur berührt. Aber das Opfer, um das es hier geht, erschütterte die Struktur, die uns geläufig ist: „Mein Vater liebt mich und will mein Bestes.“ So sind doch unsere Gedanken gegenüber den geliebten Menschen. Aber Er, der Schöpfer, setzte das Wohl der Geschöpfe an erste Stelle, denn sogar als Er Seinen Sohn hingeben musste, war Ihm Seine eigene Schöpfung wichtig. Welch eine Liebe, die den einzigen Sohn als Lösegeld für die Schöpfung hergibt? Die Antwort auf diese Frage lautet:
Der Schöpfer wollte sich von Seiner Schöpfung nicht abwenden.
Wenn wir diesen Akt der persönlichen Hingabe verstehen, wird uns diese Liebe von der Knechtschaft befreien, uns auf eine neue Lebensstufe heben: in der Freiheit selbst losgelöst von allem zu sein, was uns vereinnahmt und uns daran hindert, Ihn ohne Einschränkung zu lieben.
Wenn wir Ihn nicht lieben, bleiben wir in der Knechtschaft der Einsamkeit gefangen. Wir wurden aus Liebe geschaffen, folglich steckt in uns der innere Wunsch nach Liebe, um frei zu sein.
„Denn Er gab Seinen eingeborenen Sohn, damit alle, die an Ihn glauben, nicht zerstört würden, aber ewiges Leben mit Ihm haben.“ (Johannes 3:16) Und ein Leben voller Eroberungen.
Welch eine Liebe, die nicht leugnet, was Ihm lieb und teuer ist, voller Leidenschaft, sogar wenn Er hintergangen wird?
Die Antwort auf diese Frage lautet nochmals:
Dies ist die Liebe, größer als die Liebe einer Mutter, solche, die, nachdem sie ihr Kind neun Monate in ihrem Leib trug, ihre Mutterliebe dennoch verraten kann. Aber Er, der Schöpfer, der uns Seinen eigenen Atem eingeflößt hat, wird uns niemals verraten, auch wenn wir Ihn jeden Tag verraten. Denn jede Abweichung von Seinem ursprünglichen Schöpfungsplan schmerzt Sein Herz, und Er liebt uns dadurch mehr und mehr.
Wärest du fähig, so zu lieben?
Suche danach, diese höchste Liebe zu verstehen und jeden Tag den ursprünglichen Zweck der Schöpfung zu erfüllen.
Den Herrn des Lebens anzubeten.
Suche nach dem Verständnis, dass Anbetung Ihn erhöht und du so Seine Liebe empfängst.
„Suchet zuerst das Reich Gottes und Seine Gerechtigkeit, alles andere wird euch zugegeben werden.“ Und so wir Seine Liebe erkennen, die durch den ausgegossenen Segen in unbeschreiblicher Weise über unser Leben kommt, danken wir Ihm durch unsere Anbetung, die sich vielfältig ausdrückt: Lobpreis, Hilfe für den Nächsten, tägliche stille Zeit mit Ihm, unserem Schöpfer, ein tröstendes Wort für die Mitmenschen, die Bedürftigen besuchen, sich selbst vergeben, sich selbst lieben in der Erkenntnis, dass wir Frucht der den Menschen gegebenen Liebe sind. Es gibt keinen Maßstab für die Art der Anbetung, weil Anbetung individuell ist; aber alle Male, wenn du anbetest, tritt vor Ihn mit reinem Herzen und ohne Erwartungshaltung, z. B. zum Zeitpunkt der Erhaltung eines Segens. Denn der Segen vom Meister wird kommen, weder vor noch nach dem richtigen Zeitpunkt. Oft brauchen wir die Wirkung der Zeit zum Verständnis bestimmter Situationen, aber wenn der Zeitpunkt gekommen ist, vergessen wir mit freudigem Herzen unsere Bedürfnisse und beten Ihn an, denn von Ihm kommt die Überraschung, das Geschenk vom Schöpfer.
Verstehe Seine Liebe und lasse dich jeden Tag von Seinen besten Gaben überraschen, wenn du von der Schönheit der Blume gerührt bist, die Natur siehst und verstehst, dass kein Mensch in seinen besten Absichten solche Perfektion planen kann, solch eine Abstimmung und Erneuerung, aber dass diese Perfektion aus der Liebe als Architekt und Schöpfer kommt, die wir nur verstehen können, wenn wir uns selbst dieser Liebe hingeben können.

Als Geschöpfen allein gebührt es uns, diese
große Liebe zu genießen.




2 - Liebe mit Frieden

Der Schöpfer sagt:„Meinen Frieden gebe ich Euch.“ „Das ist sicher: Zuverlässig und konsequent, gebe ich euch meinen Frieden.“ So wiederholt Er –, „Frieden hinterlasse ich euch“ – und bestätigt es denen, die zweifeln. Aber ich gebe den Frieden nicht, „wie die Welt ihn gibt“! Er gibt samt der notwendigen Erklärung, sodass die Menschen damit aufhören, den Frieden in inhaltlosen Dingen zu suchen.
Der Grundsatz von bekommen ist geben! Praktiziere das, was du so gerne erhalten würdest. Gebt und ihr werdet mit viel Liebe belohnt.
Er bestätigt hier: Ich bin der Friede, wenn du eins mit mir bist, erhältst du ihn.
Niemand kann dir diesen Frieden geben. Der Schöpfer gab uns eine Richtlinie: Habe Gemeinschaft, Freundschaft mit Ihm.
Beachte: Solltest du krank werden, hast aber Gemeinschaft mit mir, so wird die Krankheit deine Seele nicht verletzen, und die Heilung des Körpers kann geschehen. Wenn dein Hab und Gut verschwindet, du aber Gemeinschaft mit mir hast, so wird die Weisheit, die von mir kommt, dich auf einen neuen Weg führen, zur Wiedergutmachung des Verlorenen. Wenn du Probleme mit dem Herrscher der Finsternis bekommst, aber Gemeinschaft mit mir besteht, werden in meinem Namen die Mächte ausgetrieben und er wird fliehen.
Bedenke: Der Friede hängt von der Gemeinschaft zwischen dem Schöpfer und Seinem Geschöpf ab. Lass dein Herz nicht verwirren und verzweifle nicht.
Ein weiterer Rat in Form einer Metapher. Die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Und doch gibt es keine perfektere Bekleidung als die ihre. Wer beschloss ihre äußere Farbe, ihre Form, ihre inneren Farben? Der Architekt und Herr der Schöpfung.
Welche Lehre können wir hier empfangen? Wenn wir Frieden haben, lassen wir Ihn Seinen Willen für unser tägliches Handeln zeigen, und wir werden in allem staunen. Frägst du Ihn, wie zu handeln ist? Wie du etwas einzuschätzen hast? So erhalten wir Antwort auf verschiedene Weisen und können sicher sein: Sein Wille ist, uns nach Seinem ursprünglichen Plan glücklich zu sehen, Ihm nahe zu sein, durch die Nähe und Freundschaft zum Schöpfer kaum zu straucheln. So gewinnen wir Sicherheit und erlangen in großen Schritten eine immer engere Freundschaft, die unser Herz erfüllt.
„Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus!
Das hier gebrauchte Zeitwort „übersteigen“ drückt Vollkommenheit aus. Eine Vollkommenheit, in der uns nichts mehr fehlen wird, sodass dieser Friede die Ausfüllung aller Leere in uns umfasst. So ist ein Friede, den wir öfters bei wichtigen Errungenschaften erfahren, nicht mit diesem Frieden vergleichbar, der unser Herz in wirklich schwierigen Momenten unseres Lebens erfüllt. Unser Friede wird nur mit dem Schöpfer vollkommen sein, denn dieser Friede besteht weiter, wenn alles um uns herum außer Rand und Band läuft, wenn nichts mehr gut aussieht, nichts günstig erscheint und wir dennoch Lebensfreude ausstrahlen können und den Willen, den Überraschungen des Lebens weiter entgegenzutreten. Dies ist der Friede, der allen Verstand übersteigt. Denn wie könnten wir jemanden verstehen, dessen Kinder in einem unbegreiflichen Krieg vergiftet wurden, wo nichts anderes mehr übrigbleibt, als sie sterben zu sehen? Was kann man in so einem Moment sagen?
Der erste Gedanke ist doch: Warum hat Gott dies nicht verhindert? Warum hat Gott dieses Kind nicht davor geschützt?
Wenn uns hingegen das Verlangen kommt, für diesen unbeschreiblich schmerzhaften Moment zu danken, in der Gewissheit, dass unser Freund, der Schöpfer so etwas niemals mit einem Menschen machen würde, sei er auch der Schlimmste auf Erden, umso weniger mit einem unschuldigen Kind. Niemals würde Er es tun!
So wird dich Sein Friede im Moment der Danksagung erfüllen, und du wirst einen einzigartigen und erfüllten Moment erleben. Die Fülle des Schöpfers ist greifbar, wenn wir nach ihr streben, wenn wir dankbar für gute und unvergessliche Momente des Lebens sind, aber genauso für die schlechten und schmerzlichen Momente des Lebens, dann erfahren wir Seine Fülle in uns, was heißt: Seinen Frieden in Fülle.
Denn Sein Friede wird uns zum Schöpfer führen.

Friede ohne den Schöpfer hat keinen Bestand
gegenüber dem Schmerz.




3 - Liebe ohne Zwang

Der Schöpfer entscheidet sich, die Erde zu machen, aber Er hat einen Gedanken: „Ich muss das heute noch abschließen, denn morgen muss ich einen Menschen schaffen, danach seine Frau und einiges mehr. Sollte ich es nicht schaffen, bekomme ich Ärger.“ Hat Er so gedacht? Nein!
Der Schöpfer geht geordnet bis zur Vollendung Seines Wunsches vor. Nehmen wir dies als Beispiel von Geduld in Momenten der Anbetung, in Momenten des Ruhens, beides Grundlagen eines erfolgreichen Lebens.

Also gebietet der Schöpfer:
Du siehst die Arbeit des Schöpfers, wie Er das Licht macht und es von der Finsternis trennt. Aber ohne Eile, so vergeht der erste Tag.
Wir sehen erneut den Schöpfer bei der Arbeit. Am zweiten Tag trennt Er die Gewässer. Man sieht Ihn nicht der Natur befehlen, sie könne ein Chaos entfesseln. Wie zum Beispiel: „Schafft mal allein!“ Nein, das Wort ist mit sehr verlässlichen Befehlen zugewiesen.
Wir sehen den Schöpfer den Wassern befehlen, sich zu sammeln, damit man das Trockene sehe, der Erde befehlen, Gras aufgehen zu lassen, das sich besame, und fruchtbare Bäume jeglicher Art hervorzubringen. Als der Schöpfer dann innehält, erachtet Er Sein Werk als gut. Wie wunderbar! Am dritten Tag nahm Er sich Zeit, Seine Schöpfung zu betrachten. Siehe da!
Am vierten Tag führt der Schöpfer Sein Werk fort, indem Er Sonne und Mond schafft, damit sie uns Zeitmaßstäbe geben, Mondphasen, Jahreszeiten, die Trennung zwischen Tag und Nacht sowie weitere wissenschaftlich bestätigte Fakten. Erneut hält Er inne und betrachtet ohne Eile Seine Schöpfung.
Der Schöpfer befiehlt, dass es in den Wassern Reptilien und Fische geben soll und am Himmel Vogelschwärme. So sagte Er: „Vermehret euch in Fülle.“ Seht, wie der Schöpfer an die Zukunft denkt! Vermehrten sie sich nicht, wäre Seine Schöpfung dem Untergang geweiht. So geschehen am fünften Tag. Sind wir auch so? Menschen, die heute etwas bewirken und dabei an die zukünftigen Auswirkungen denken?
Am sechsten Tag kommt das Gebot an alle Lebewesen mit Ausnahme des Menschen. Aber alles geschieht in spezifischer, organisierter, kontrollierter Ordnung, je nach den Bedürfnissen der Meere, des Himmels und der Erde. Dennoch sollte noch das Höchste, Schönste und Komplexeste Seiner Schöpfungen kommen. Siehe, das Beste der Schöpfung kam am Schluss. Und das waren? WIR!
Das Novum beginnt. Der Schöpfer sagt: „Lasst uns (Er ist nicht allein) den Menschen nach unserem Abbild schaffen.“ So machte uns der Schöpfer zum Lob Seiner Herrlichkeit.
Der Schöpfer nimmt den Staub der Erde, bildet den Menschen, haucht ihm Seinen eigenen Atem ein, Seine Luft in dessen Lunge. Fertig! Hier begann das Leben. Es war der Beginn von allem. Er hält inne, betrachtet und sieht. Und es war sehr gut.
Beachten wir! Unser Schöpfer hat all diese hier beschriebene Zeit für Seine Schöpfung gebraucht. Wie könnten wir also als Geschöpfe nicht verstehen, dass die beste Wahl für ein Leben in voller Harmonie mit der Natur darin besteht, wie Er zu handeln und den Druck auszugleichen, der über uns kommt?
Welche sind die Zwänge, die du, die wir in der heutigen Zeit erleiden müssen? Den Zwang, zu haben, etwas zu erreichen, Resultate vorzuweisen, nicht zu scheitern? Ich denke, dass zurzeit der stärkste Druck darin besteht, zu besitzen! Als wenn wir Besitz haben müssten, um einen Platz in der Gesellschaft zu ergattern, um nicht an den Rand geschoben zu werden.
Denke an die Schöpfung. Der Schöpfer hätte nicht all diese Zeit verwenden müssen, wenn Er einfach allem befohlen hätte „Sei, entstehe, geschehe!“, ohne all dem Achtung zu schenken, ohne die Geschehnisse um sich herum zu betrachten. Dennoch gab der Schöpfer spezifische Befehle, einen nach dem anderen, mit Bedacht, deutlich die Logik und die Zusammenhänge der universellen Zyklen nutzend, die seit jeher und bis heute das Leben bestimmen. Dies zu formulieren, braucht Zeit. Du wirst sagen: „Er ist doch Herr über die Zeit!“ Das weiß ich! Stimmt! Dennoch nahm Er sich sechs Tage für Seine Schöpfung. Lasst es uns als Hinweis deuten, dass Eile uns in die Irre führt, oft ohne Rückkehr. Lasst uns besinnen!
...
5 Sterne
Sehr Schön  - 28.09.2024
Veit

Das Buch ist sehr gut

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