Cover: Leben auf hohem Energieniveau

Leben auf hohem Energieniveau
15 Jahre Wegbegleitung


EUR 23,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 416
ISBN: 978-3-7116-0433-0
Erscheinungsdatum: 24.03.2026
Gedanken und Gefühle zählen zu den feinstofflichen Ebenen des Menschen. Damit beeinflusst jeder Mensch nicht nur die Qualität des eigenen Lebens, sondern auch das Geschehen in seiner Umgebung. In diesem Zusammenhang ist ein hohes Energieniveau erstrebenswert.
1 Einleitung

Nicht ohne Grund gebe ich meinem Buch den Titel „Leben auf hohem Energieniveau“. Es gibt und gab schon immer einige energetisch hoch schwingende, hoch entwickelte Menschen auf dieser Erde, denen es irgendwie gelingt oder gelang, trotz widriger Umstände auf einem hohen Energieniveau zu leben und dieses auch zu halten. Das ist gewiss nicht immer einfach und mit vielen Anstrengungen und Herausforderungen verbunden. Die meisten Menschen leben jedoch aus energetischer Sicht betrachtet immer noch relativ unbewusst. Sie nehmen die feinstofflichen Energien kaum wahr und sind sich der Belastungen, denen sie überall ausgesetzt sind, nicht wirklich bewusst und verkennen dadurch ihren wahren energetischen Zustand. Und das kann man niemandem wirklich verübeln, denn fast jeder Mensch ist heute von Kindheit an massiven Täuschungen und Manipulationen ausgesetzt. Oft erst dann, wenn schwere Schicksalsschläge oder lebensbedrohliche Krankheiten die Menschen heimsuchen, beginnen zumindest einige, sich tiefer gehende Fragen zu stellen.
Nur wenige Menschen können sich ein Leben auf energetisch hohem Niveau vorstellen, wie es irgendwann einmal in der Zukunft ganz normal sein wird. Ein Leben in Harmonie, ohne diese harten Schicksalsschläge, ohne Krankheit, Krieg, Streit, schnellen körperlichen Verfall und ohne diese vergiftete, verstrahlte Umwelt. Wer ein Gefühl für diese harmonischere Zukunft bekommen möchte, möge vielleicht die Anastasia-Bücher oder die Innere-Erde-Bücher von Alf und Christa Jasinski lesen. Nun, ein Leben auf energetisch hohem Niveau ist schon jetzt möglich. Wer die Mühe und Anstrengung nicht scheut, kann sich ein solches Leben aufbauen. Ich selbst sehe mich als ein Beispiel dafür, auch wenn für mich noch viel Spielraum in Richtung Vollkommenheit vorhanden sein mag.

Während meiner Ausbildung zum Heilpraktiker und gerade durch die alternativen Heilmethoden inspiriert, begann ich, mich auch mit esoterischen, spirituellen und sogar mystischen Themen zu beschäftigen. So las ich zum Beispiel das Buch „Autobiographie eines Yogi“ und auch das Buch „Der Eingeweihte“, Band 1, und noch weitere Schriften. Die Hauptpersonen in diesen Büchern waren Heilige, Adepten, spirituelle Meister oder Eingeweihte der Weißen Bruderschaft. Das war neu und faszinierend für mich, und ja, ich hatte damals meine Zweifel an der Echtheit all dieser aufgezeigten Tatsachen.
Es gibt Menschen, die alles dafür geben würden, einem solchen Adepten einmal zu begegnen oder gar von einem solchen Meister als Schüler angenommen zu werden. Viele Menschen reisen sogar nach Indien, Tibet oder an andere spirituelle Orte, um ihrem Wunsch einen Schritt näher zu kommen.
Ich hingegen hatte unglaubliches Glück, und heute denke ich sogar, dass es eine Art Bestimmung war, aber dazu später mehr. Noch während meiner Ausbildung zum Heilpraktiker, ohne aktiv suchen zu müssen und fast direkt vor meiner damaligen Haustür (mein Wohnort war damals noch ein anderer), etwa 6 km bzw. zwei Dörfer von meinem Wohnort entfernt, erhielt ich Kontakt zu einem Menschen, wie ich es mir in meinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können. Ich werde diesen Menschen für dieses Buch Günther nennen.
Auch wenn einige der im Buch erwähnten Personen inzwischen verstorben sind, möchte ich ihre Anonymität wahren. Damit respektiere ich die Privatsphäre aller Beteiligten. Außerdem gibt es immer noch dunkle Mächte auf dieser Erde. Man nennt sie auch Schattenmächte, Mächte der Finsternis, dunkle Mächte oder die unlichten Kräfte. Ich werde diese Mächte, zumindest für dieses Buch, „Die Andere Seite“ nennen. Die Menschen, die der Anderen Seite angehören, bezeichne ich als Verursacher.

Stellen Sie sich zwei Fußballmannschaften vor, von denen die eine weiße und die andere schwarze Trikots trägt. Beide Mannschaften spielen gegeneinander und wollen jeweils gewinnen. Dieses Bild, das das Geschehen auf unserer Erde darstellt, ist sehr, sehr vereinfacht dargestellt. Aber hier ist ein anderes Bild, das detaillierter ist und noch besser passt. Stellen Sie sich ein Schachbrett vor mit den entsprechenden Schachfiguren, schwarz und weiß, und dahinter zwei Menschen, die gegeneinander Schach spielen und natürlich beide gewinnen wollen. Ich würde dieses Gleichnis folgendermaßen auflösen: Das Schachbrett stellt in diesem Gleichnis die Erde bzw. die 3D-Ebene dar. Die Schachfiguren stehen für die Menschen mit ihren unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten. Die weißen Figuren stehen für das Positive, die schwarzen Figuren für das Negative. Die beiden Damen, die im Schachspiel die meisten Möglichkeiten besitzen, könnten sehr hoch entwickelte Seelen darstellen. Weitere fähige Menschen mit unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten wären dann die Türme, Läufer und Pferde. Die Bauern stehen für die vielen einfachen Menschen, die alltägliche Erfahrungen machen und auf ihre Weise mitspielen. Für die beiden Könige fällt mir im Moment kein Gleichnis ein, aber auch sie haben eine sehr wichtige Funktion im Schachspiel. Die beiden Schachspieler repräsentieren die dunklen und hellen Kräfte aus dem feinstofflichen Bereich, die die Schachfiguren, also die Menschen, vor allem mental beeinflussen und lenken, aus der 4D-Ebene heraus und von noch höheren Dimensionen. Auch dieses Bild ist natürlich sehr vereinfacht dargestellt.
Eines ist mir allerdings noch wichtig zu erwähnen. Die allermeisten Menschen auf unserem Planeten sind heute nicht wie in diesem hypothetischen Schachspiel komplett nur weiß oder nur schwarz. Die meisten Menschen sind energetisch gesehen eher gemischt mit hellen und dunklen Anteilen, z. B. 50 % zu 50 % oder 30 % zu 70 % usw., und können von den lichten und dunklen Mächten als Kanal oder Werkzeug für deren Absichten entsprechend genutzt, beeinflusst und gelenkt werden.

Ich habe versucht, den Inhalt dieses Buches so einfach wie möglich darzustellen. Dennoch setze ich ein wenig spirituelles Grundwissen bei meinen potenziellen Lesern voraus. Auch ich war vor fast dreißig Jahren ein spiritueller Anfänger und musste mir viele Grundbegriffe erst einmal aneignen. Günther verstand es sehr gut, die oft speziellen Themen klar, einfach und schlüssig auszudrücken. Es wird sich nicht ganz vermeiden lassen, dass ich Dinge anspreche, die durchaus schon geläufig sind. Ich bemühe mich jedenfalls, den Schwerpunkt auf Informationen zu lenken, die meines Wissens noch nicht so bekannt sind oder sogar falsch interpretiert und verstanden werden.

Leider habe ich kein Tagebuch geschrieben, obwohl ich tatsächlich einmal einen kurzen Impuls dazu erhielt. Ich fragte mich, wozu ich das tun sollte. Im Nachhinein ist das natürlich ärgerlich. Ich hätte so noch mehr Informationen festhalten können, übersichtlicher und alles in einer genauen zeitlichen Abfolge. So bleibt mir nichts anderes übrig, als die Themenbereiche einzeln zu behandeln und ein wenig zu improvisieren. Dadurch kann ich die zeitliche Abfolge der Ereignisse nicht exakt einhalten. Ich habe aber die Zeitabschnitte der Ereignisse so genau benannt, wie sie mir in Erinnerung geblieben sind.

Was kann der Leser nun inhaltlich erwarten?
Ich möchte die beteiligten Personen nicht in den Vordergrund stellen oder gar einen Personenkult auslösen, und so wie ich Günther erlebt habe, würde er das auch nicht wollen. Der Schwerpunkt dieses Buches soll auf den Handlungsmöglichkeiten und Erkenntnissen liegen, so wie ich sie erfahren durfte. Darüber hinaus halte ich es für sinnvoll, auf räumliche, örtliche, zeitliche oder andere wichtige Umstände einzugehen, um besser nachvollziehen zu können, wie sich die Ereignisse abgespielt haben und wie ich zu diesen Informationen und Erfahrungen gekommen bin.
Jede Epoche hat ihren eigenen Zeitgeist mit den dazugehörigen Rahmenbedingungen, Herausforderungen, Schwierigkeiten und Besonderheiten, und es ist hilfreich, diese zu kennen, um das eigene Leben optimal und erfolgreich gestalten zu können. Deshalb ist die Frage nach dem persönlichen Umfeld und im weiteren Sinne nach der Qualität der Umwelt eine wichtige Option, über die man Bescheid wissen sollte. In der heutigen Zeit haben wir es mit einer enormen Umweltverschmutzung zu tun, und das wird ein zentrales Thema dieses Buches sein und was man selbst dagegen tun kann.
Dieses Buch wird kein Aufklärungsbuch darüber sein, was die Andere Seite alles anstellt. Das haben andere Autoren schon zur Genüge getan. Aber man wird einige Informationen darüber finden, die vielleicht noch nicht so bekannt sind. Außerdem war es mir sehr wichtig, zu jedem Thema praktische Beispiele in Form von Erlebnissen und Ereignissen einzubringen, damit der Leser die Sachverhalte leichter erfassen und den Sinn und Zweck mancher Maßnahmen besser verstehen kann.

Dialoge sind eine Bereicherung für ein solches Buch. Leider habe ich nur wenige, da ich kein Tagebuch geführt habe. So bin ich bei fast allem auf mein Gedächtnis angewiesen. Nur wenige Male habe ich es geschafft, direkt nach den Gesprächen die wichtigsten Dialoge aus dem Gedächtnis aufzuschreiben. Es gab aber auch Aussagen, die ich immer wieder hörte und die mir gut im Gedächtnis geblieben sind.
„Glauben heißt nichts zu wissen.“ Günther meinte damit nicht den Glauben, der aus einer Gewissheit oder einer selbst gemachten Erfahrung entspringt, sondern den blinden Glauben, wenn Menschen ungeprüft und unreflektiert einfach etwas übernehmen. Nun, ich möchte auch nicht, dass jemand blind etwas glaubt. Es gibt eine ganze Reihe von Texten, die aus Günthers Feder stammen. Ich möchte mich aber nicht mit fremden Federn schmücken, wie man üblicherweise sagt. Deshalb habe ich weitgehend darauf verzichtet, Originaltexte zu zitieren. An einigen Stellen habe ich dennoch Originaltexte von Günther eingeflochten, weil manche Themen mit meinen eigenen Worten nicht ganz einfach darzustellen sind. Außerdem mag sich der Leser so besser von der Authentizität Günthers überzeugen, indem er diese sehr hoch schwingenden Texte auf sich wirken lässt und sogar noch sein Bewusstsein erweitern kann.

Ich möchte noch auf einen Punkt hinweisen, und da fallen mir die Matrix-Filme ein. Eine der wichtigsten Botschaften dieser Filme ist meines Erachtens die Frage: Will man es wirklich wissen? Schlucke ich die blaue Pille und folge dem Kollektiv oder nehme ich die rote Pille und will mich der Wahrheit mit allen Konsequenzen öffnen? Ich gehe davon aus, dass viele, die diese Zeilen lesen, schon längst die rote Pille geschluckt haben und sich jetzt vielleicht nicht angesprochen fühlen. Diejenigen aber, die sich noch nicht eindeutig zwischen der blauen und der roten Pille entschieden haben, bitte ich, gleich das Kapitel 25 „Göttliche Hierarchie und die Wahrheit hat Gewicht“ aufzuschlagen und dieses Kapitel zu lesen. Danach bitte ich Sie, sich noch einmal genau zu überlegen, ob Sie dieses Buch wirklich zu Ende lesen wollen. Wer im Sinne der blauen Pille unverändert weiterleben möchte, möge dieses Buch verkaufen, verschenken oder zumindest beiseitelegen. Wer die rote Pille, symbolisch gesprochen, tatsächlich einnehmen möchte, mag getrost weiterlesen, und ich wünsche Ihnen viel Freude und Erkenntnis bei der Lektüre dieses Buches.



2 Einige Informationen über mich

Ich habe nicht die Absicht, eine Biografie zu schreiben, aber es ist sicher sinnvoll, einige Informationen über mich preiszugeben. Geboren wurde ich in den 60er-Jahren in der damaligen DDR in Sachsen, genauer gesagt in der Oberlausitz. Da die Oberlausitz ganz im Osten im äußersten Zipfel der damaligen DDR bzw. der heutigen Bundesrepublik liegt, sagte der Volksmund scherzhaft: „Wir leben im Tal der Ahnungslosen“. In der Tat gibt es dort und in der näheren Umgebung Berge, die die Fernseh- und Radiowellen abschirmten, sodass wir Westfernsehen und Westradio gar nicht oder nur sehr schlecht empfangen konnten. Unsere Verwandten aus Thüringen kannten solche Hindernisse eher nicht. Daher entsprang diese Selbstironie.
Meine Eltern kamen beide aus einfachen Arbeiterfamilien, hatten beide studiert, sich auch während des Studiums kennengelernt und dann als Lehrer und Erzieher gearbeitet. Ich habe noch eine zwei Jahre jüngere Schwester, die ich Anne nennen möchte. Meine Eltern waren schon immer Atheisten, sodass ich und meine Schwester nie ernsthaft mit Religion oder gar mystischen oder esoterischen Themen in Berührung gekommen sind. Ich weiß nicht, ob es in der ehemaligen DDR überhaupt eine esoterische oder spirituelle Szene gab, und wenn, dann war sie zumindest für mich unsichtbar.
Als Kind war ich introvertiert und sehr schüchtern. Ich konnte mich überhaupt nicht durchsetzen oder behaupten, wenn es nötig war, und meine kommunikativen Fähigkeiten ließen sehr zu wünschen übrig. Meine Umgebung empfand ich eher als bedrohlich und beängstigend, vor allem Menschen und besonders Kinder schätzte ich als unberechenbar ein. Nur in meiner Familie fühlte ich mich wohl und geborgen. Diese Charakterzüge haben mich bis ins Erwachsenenalter verfolgt und begleitet, und ich muss mich auch heute noch intensiv damit auseinandersetzen.
So konnte ich aus vielen Lebenssituationen und Ereignissen nicht das Optimalste mitnehmen, und viele Chancen blieben ungenutzt, obwohl mir das Leben, wie ich heute erkenne, viele Möglichkeiten angeboten hat. Das war oft sehr frustrierend. Ich verdrängte das aber erfolgreich, und es war auch nicht meine Art, mich anderen mitzuteilen, was es für mein Umfeld schwierig machte, mich gezielt zu unterstützen.
Trotzdem habe ich meine Kindheit und Jugend als normal und durchschnittlich empfunden, denn es gab auch viele schöne Momente in meinem Leben. Zum Glück bin ich kein sogenanntes schwarzes Schaf oder Außenseiter geworden, denn das wäre bei meiner Mentalität leicht denkbar gewesen, was ich wohl einer schützenden unsichtbaren Hand und auch meinen Eltern zu verdanken hatte.
1989 war das Jahr, in dem die Mauer zwischen den beiden deutschen Staaten fiel. Ich war damals ein junger Erwachsener und verlor, wie viele andere auch, meine Arbeit. Zuerst dachte ich nicht daran, mein Heimatdorf zu verlassen, aber als mir das Arbeitsamt eine Stelle anbot, überlegte ich es mir doch. Und so verschlug es mich nach Süddeutschland, wo ich viele Jahre und Jahrzehnte bis heute geblieben bin.


Wie findet man einen spirituellen Meister?

Man inseriert und wartet, bis sich jemand meldet. Nein, so war es natürlich nicht. Es waren die berühmten Zufälle, die dafür gesorgt haben, dass es wie folgt gekommen ist.
Als ich nach Süddeutschland kam, hatte ich mit alternativem Denken noch nichts am Hut. Ich arbeitete damals in der Metallindustrie. Als ich um das Jahr 1993 meine Eltern besuchte, sah ich zufällig einen Fernsehbericht über alternative Heilmethoden. Wahrscheinlich war es der MDR, der diesen Beitrag gesendet hat. Dazu muss man wissen, dass es in der damaligen DDR kaum Alternativmedizin gab, sondern nur Schulmedizin, zumindest offiziell. Allerdings gab es eine Ausnahme. Heilpraktiker, die im Deutschen Reich tätig waren, durften nach dem 2. Weltkrieg ihren Beruf in der DDR weiter ausüben und wurden sozusagen geduldet. Neue Heilpraktikerausbildungen wurden von der DDR-Führung jedoch nicht genehmigt und auch keine neuen Zulassungen erteilt. Man ging also davon aus, dass diese Berufsgruppe, die noch in der ehemaligen DDR tätig war, aussterben würde, was ja dann auch geschah. In dem erwähnten Fernsehbeitrag wurden deshalb einige der letzten in der DDR tätigen Heilpraktiker vorgestellt, die zum Zeitpunkt des Mauerfalls noch aktiv praktizierten. Es waren Männer und Frauen im hohen Alter von ca. 80 Jahren, die wohl mehr aus Liebe zu ihren Patienten noch praktizierten. Ihre zum Teil erstaunlichen Heilerfolge und Heilmethoden wie Akupunktur, Homöopathie, Wasserbehandlung nach Kneipp und noch zwei weitere Methoden, an die ich mich allerdings nicht mehr erinnern kann, wurden vorgestellt. Ich war einerseits ziemlich sprachlos und andererseits sehr fasziniert.
Sicherlich haben die meisten Menschen Zweifel, wenn sie zum ersten Mal mit so etwas Neuem konfrontiert werden, aber ich hatte das Gefühl, dass das, was ich sah und hörte, wahr sein könnte. Ich nahm mir vor, die Sache im Auge zu behalten, was ich auch tat, und tauchte nach und nach noch tiefer in die Materie ein. Später informierte ich mich ausführlich über die Möglichkeiten einer Heilpraktikerausbildung und begann diese in Süddeutschland. Durch Mitschüler wurde ich auch an esoterische Themen herangeführt und las einige Bücher darüber. Ich erkannte auch sehr schnell, dass ich mit meinem rationalen Verstand wohl nur ein mittelmäßiger Heilpraktiker sein würde und beschäftigte mich daher auch mit Intuition, erweiterter Wahrnehmung und energetischen Hilfsmitteln. Irgendwie ahnte ich, dass es so etwas geben könnte. Sollte ich mit meiner Ahnung richtig liegen? Ja, wie sich bald herausstellte.
Während meiner Ausbildung suchte ich auch einmal einen Astrologen auf, um herauszufinden, ob die Astrologie funktioniert und wenn ja, was ich durch sie noch über mich herausfinden könnte. Der Astrologe erklärte mir nicht sehr viel, aber was er mir mitteilte, war zum Teil bemerkenswert. Ich erwähne hier allerdings nur das, was für dieses Kapitel relevant ist. Er sagte sinngemäß: „Dein Horoskop zeigt, dass dir die Dinge im Leben entgegenkommen. Du musst gar nicht so viel tun. Man kann sehen, dass du in absehbarer Zeit eine wichtige Begegnung haben wirst, die für dein weiteres Leben von Bedeutung sein wird.“ Ich dachte an eine Frau für eine Partnerschaft. Aber er bestand darauf, dass es nicht unbedingt eine Partnerschaft sein müsse, sondern um eine wichtige Begegnung für mein weiteres Leben, und er könne nicht sagen, ob es eine Frau oder ein Mann sein werde. Damals ahnte ich noch nicht, wie recht dieser Astrologe haben sollte. Erst viele Jahre später entdeckte ich diesen Zusammenhang und seine größere Bedeutung. Heute sehe ich die Bestimmung in dieser früheren Aussage.

Während meiner Ausbildung tauschte ich mich mit meinen Mitschülern aus. Eine Mitschülerin, ich nenne sie Jaqueline, erfuhr somit, für welche Themen ich mich interessierte. Jaqueline wurde eines Tages von ihrer Nachbarin, die von ihrer Ausbildung zur Heilpraktikerin wusste, zu ihr nach Hause eingeladen und sie zeigte meiner Mitschülerin einige energetische Erfindungen ihres Mannes.
Diese Nachbarin namens Doris, die sich mir später als Schülerin von Günther vorstellte, ging wohl davon aus, dass Jaqueline sich gerade wegen ihrer alternativen Heilambitionen dafür interessieren könnte. Bei der nächsten Gelegenheit erzählte mir Jaqueline von der Begegnung bei ihrer Nachbarin. Das ist jetzt ungefähr 27 Jahre her und ich weiß nicht mehr genau, wie das Gespräch wörtlich abgelaufen ist, aber es ging ungefähr so: „Du Sven, ich glaube, ich habe etwas für dich, das dich interessieren könnte. Meine Nachbarin Doris hat mich neulich zu sich nach Hause eingeladen. Sie hat mir die energetischen Kugelelemente gezeigt, mit denen sie schon einige gesundheitliche Störungen verbessern und bestimmte Phänomene erzielen konnte. Doris sagte mir, die Kugel sei die Vollendung der Form und die Farbe Weiß die vollkommene Farbe mit der höchsten Schwingungsfrequenz.“ Zuerst hörte ich nur halbherzig zu, aber als ich die Worte Kugel und Vollendung hörte, wurde ich hellwach und hatte irgendwie das Gefühl, dass da zumindest etwas dran sein könnte. Jaqueline meinte noch, dass Doris mich bestimmt empfangen würde, wenn ich mich dafür interessieren würde. So war es dann auch. Ich ließ mir die Telefonnummer von Doris geben und dann fing erst einmal der Unterricht in der Heilpraktikerschule an.

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