Cover: Hast Du auch eine „Nein-Schwäche?“

Hast Du auch eine „Nein-Schwäche?“
Wie ich lernte, meine Depressionen loszuwerden


EUR 19,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 202
ISBN: 978-3-7116-1078-2
Erscheinungsdatum: 22.01.2026
In dem Buch findest Du viele Tipps zum Thema „Selbstfürsorge“, die Deine Seele stärken. Denn Deine Depression soll nicht das letzte Wort haben. Du bist am Ruder! Durchschreite den dunklen Tunnel, damit Dein Leben sich wieder nach „Sonnenschein“ anfühlt.
Vorwort

Die Initialzündung zu diesem Buch entstand in der Rehaklinik. Der Auslöser war ein Mitpatient. Er fragte mich erstaunt, was ich in der Klinik mache. Er habe mich lachen hören. Man habe doch keine Depression, wenn man lacht. Das öffnete mir den Blick dafür, dass ich lange mit einer Fassade durch das Leben gegangen bin. Ich habe mir meine Stimmung nie anmerken lassen. Habe immer funktioniert. Was hat meine Persönlichkeit derart geprägt, dass ich diese Fassade aufgebaut habe?

Nach meiner Behandlung habe ich angefangen, meine Lebensgeschichte aufzuschreiben, um mich zu fragen, was mich psychisch erkranken ließ. Welche Botschaften meiner Seele habe ich überhört? War es die Schwermut und Alkoholabhängigkeit meines Vaters? Die kriegstraumatisierten Eltern, der frühe Verlust meines Vaters oder die hohen Belastungen im Beruf? Was hat mein Leben derart überschattet?
Das Wissen um die eigene Biografie kann das Leiden lindern, viele Fallbeispiele und vielfältige Ursachen zeigen auf, wie eine Depression entsteht. Meine vielen Selbsthilfetipps helfen dir, die Zeit bis zur Therapie zu überbrücken. Auch nach der Therapie kann das Buch für dich hilfreich sein. Es hat mir geholfen und kann auch deine Seele stark machen.

Und nun möchte ich das Thema „Gendern in Büchern“ ansprechen. Ich habe es schriftlich versucht und wieder gelöscht. Erst mit Genderstern, dann alternative Formulierungen. Aber egal, welche Variante ich im Text gewählt habe, die Lesbarkeit war derart eingeschränkt, sodass ich es wieder verändert habe. Also: Zur besseren Lesbarkeit verwende ich in diesem Buch für Bezeichnungen, die sich auf alle Geschlechter beziehen, nur die männliche Form. Gemeint sind selbstverständlich alle Menschen. Ich möchte niemanden dadurch diskriminieren. Zugegeben, der Spruch ist schon etwas abgegriffen, aber ich wünsche dir trotzdem ein hilfreiches Buch.

Übrigens kannst du das Buch auch in der Mitte beginnen. Schaue einfach in das Inhaltsverzeichnis und wähle für dich ein Thema aus.



Teil 1

Wissenswertes zur Depression mit Fallbeispielen

1. Wie begann meine Depression?

Lieber Leser, im Januar 2023 war ich mit meinem Mann im Urlaub auf Jamaika und stellte fest, dass ich mich nicht richtig freuen konnte. Was war los? War der Flug zu lang?

Das Wetter war herrlich und die Sonne schien auf einen der schönsten weißen Sandstrände der Welt. Im Hintergrund spielten „Einheimische“ Reggae-Musik. Alle Urlauber um uns herum hatten gute Laune und amüsierten sich. Das lag sicher auch daran, dass Cannabis auf Jamaika legalisiert war. Das Meer war türkisblau, die Luft wie Samt und Seide, eingerahmt von sattgrünen Palmen. Wunderschön!

Ich sah es mir freudlos an und dachte: Bestimmt habe ich zu viel gearbeitet. Die letzten Wochen vor dem Urlaub waren hektisch und sehr arbeitsintensiv. Da braucht es bestimmt einige Tage, um runterzukommen. Meiner beruflichen Vertretung wollte ich keine unbearbeiteten Fälle hinterlassen und so habe ich vor dem Urlaub bis in die Nacht gearbeitet.

Es ist ein Job, den ich wirklich gerne mache. Ich freue mich über noch so kleine Fortschritte in den Familien. Es gibt jedoch auch eine andere Seite der Medaille. Jahr für Jahr steigen die Fallzahlen pro Kopf, es fehlen geeignete Einrichtungen und Pädagogen. Im Jugendamt gibt es eine hohe Fluktuation von Mitarbeitern. Die Arbeit mit Familien ist komplexer geworden. Heute kommt es häufig vor, dass ein Sozialarbeiter pro Fall mit bis zu 20 Personen zu tun hat: Es muss neben den Eltern und dem Kind mit Lehrern, Ärzten, Vermietern, Polizisten, Rechtsanwälten und Einrichtungen Kontakt gehalten werden. Jedes Gespräch muss schriftlich fixiert werden. Dadurch ist der Dokumentationsaufwand enorm.

Die beruflichen Höchstleistungen über Jahre zeigen sich nun auch bei mir. Immer wieder hatte ich in den letzten Jahren Schlafstörungen, weil ich irgendetwas noch nicht bearbeitet hatte. Oder ich dachte in der Nacht über einem dramatischen Fall nach. Am nächsten Morgen fühlte ich mich meist unausgeschlafen und kraftlos. Wenn ich mit meinen Freundinnen über meine berufliche Situation sprach, kamen fürsorgliche und wohlgemeinte Kommentare: „Lass die Arbeit liegen und denke an dich. Du willst doch gesund in die Rente gehen.“ Ich habe jedoch weitergearbeitet und mich zusammengerissen. Mein Glaubenssatz war: „Ich muss es schaffen!“

Es gab auch andere Warnzeichen wie Magenschmerzen, Durchfälle, hoher Blutdruck und auch Herzrhythmusstörungen waren dabei. Die Rhythmusstörungen waren ein ausgeprägtes Vorhofflimmern. Immer wieder musste ich damit stationär ins Krankenhaus. Es befanden sich Zellen in meinem Herzen, die bei mir eine hohe Herzfrequenz auslösten. Auf meine Nachfrage, warum sich diese Zellen gebildet hatten, erhielt ich die Antwort: „Wir gehen von Stress aus.“ Nach einer Operation bin ich wieder zügig zur Arbeit gegangen, weil sich die Arbeitsvorgänge auf meinem Schreibtisch stapelten. Meine Vertretung hatte selbst genug zu tun und konnte nur die brandeiligen Krisen bearbeiten.

Nach meinem Urlaub auf Jamaika ging ich vermeintlich erholt wieder an die Arbeit. Mein Körper jedoch schickte mir deutliche Signale. Ich fühlte eine deutlich eingeschränkte Leistungsfähigkeit, war unzufrieden mit meinen Arbeitsergebnissen. Um sämtliche Aufgaben abzuarbeiten, fehlte mir oft die nötige Konzentration, und ich bemerkte Wortfindungsstörungen. Als Lösung versuchte ich, mehrere Aufgaben parallel zu erledigen. Habe z. B. mit Eltern oder anderen Beteiligten telefoniert und dabei E-Mails beantwortet. Das funktionierte natürlich nicht, wenn man dabei schwierige Situationen beleuchtet oder Entscheidungen treffen bzw. abwägen muss. Im Endeffekt spart das Multitasking weder Zeit noch Energie – im Gegenteil. Die Konzentration nimmt durch das ganze Hin und Her ab. Man fühlt sich gestresst und ist eher erschöpft. ALSO: Lieber eins nach dem anderen auf der täglichen Aufgabenliste abhaken. Zwischendurch hatte ich die Möglichkeit, meine Fälle und die Arbeitssituation in einer Supervision zu beleuchten. Es zeigte sich, dass es den Kollegen ähnlich erging.

An manchen Tagen bin ich sehr früh zur Arbeit gefahren, das hat aber meine Müdigkeit noch verstärkt. Trotzdem gelang es mir noch irgendwie, mit größter Anstrengung die anfallenden Arbeiten zu bewältigen.

In regelmäßigen Gesprächen mit unseren Vorgesetzten haben meine Vertretung und ich die hohen Fallzahlen und meine gesundheitlichen Ausfälle thematisiert und gehofft, dass die Überlastung im Arbeitsalltag sichtbar wird. Wir benötigten dringend eine halbe Arbeitskraft mehr. Unsere Vorgesetzten sahen den Bedarf jedoch nicht.

Meine Vorgesetzte hatte ich vor einigen Jahren ausgebildet. In der Ausbildung vertraute sie mir viele Dinge an. Bei ihren Ausführungen merkte ich deutlich, wie verunsichert sie sich oft fühlte. Andererseits war ich von ihren Aussagen an vielen Stellen konsterniert. Ihre unterschwelligen Botschaften bewegten sich in einem Spektrum, das ich mit meinem Wertesystem nicht teilen konnte. Ich distanzierte mich, soweit es mir beruflich möglich war.

Nachdem sie befördert wurde, begann das Quälen auf harmlose Weise. Anfangs wollte ich kein „Theater machen“ und nahm die Schikanen auf die leichte Schulter. Mal hatte ich zu viele Büroklammern bestellt oder einen defekten Leitzordner entsorgt. Oder ein Gespräch war noch nicht im System eingepflegt. Es war natürlich auf einer Gesprächsnotiz dokumentiert. Jedoch zu Weihnachten erhielt ich einen Brief mit Sätzen, wie stolz sie auf ihr Team sei. Sie lobte, dass ich meine Arbeit mit Leidenschaft und Wertschätzung für die Familien durchführe. Im ersten Moment freute ich mich über das Lob – aber im nächsten Moment überwogen die anderen Erfahrungen. Das Lob wirkte nicht authentisch. Es war wie angeordnet oder in der letzten Fortbildung antrainiert.

Ich fasste ihre Angriffe als Teil eines Beziehungskonflikts auf. Dass sie mein Selbstwertgefühl angreifen wollte, war mir durchaus klar. Die ungerechtfertigte Machtausübung zeigte sich auch, indem sie mir Arbeitsschritte schriftlich mitteilte, obwohl sie diese bei mir im praktischen Jahr gelernt hatte.

Sie setzte über Monate Techniken der Destabilisierung ein. Nach dem Muster der nonverbalen Kommunikation. In Fallbesprechungen zeigte sie ungeduldige Seufzer, Achselzucken oder stellte Aussagen von mir in Frage. Selbstverständlich verdeckt und wohldosiert. Da sie sehr geschickt vorging, war es schwer, sie dingfest zu machen. Diese Feindseligkeiten zeigte sie allerdings auch bei anderen Mitarbeitern. Ziel ihrer Machenschaften war es, Menschen aus der Fassung zu bringen, in Verwirrung zu treiben, sodass Fehler entstehen.

Im März 2023 schlug sie einen Gesprächstermin beim Betriebsrat vor. Auf meine Nachfrage nach dem Thema – unterstellte sie mir intellektuelle Einschränkungen.

Nach dieser Aussage suchte ich meine Hausärztin auf und erzählte ihr die Situation. Meine Hausärztin war betroffen und schlug vor, dass wir einen Test durchführen, um ihre Vorwürfe zu entkräften. Meine Testergebnisse waren alle okay. Kurz- und Langzeitgedächtnis in Ordnung. Es ist und bleibt natürlich ein „Schlag ins Kontor“.

Bei mir wurde einige Wochen später eine Depression diagnostiziert. Ich selbst vermutete ein Burnout-Syndrom. Dabei zählt das Burnout-Syndrom, an dem viele Menschen leiden, nicht als Krankheit. In der offiziellen Klassifikation ist „Ausgebrannt sein“ als Erschöpfung aufgeführt.

Die Ursachen meiner Depression waren vielfältig. Ich wurde in eine klassische Suchtfamilie hineingeboren. Meine Eltern waren durch den Zweiten Weltkrieg traumatisiert. Zusätzlich gab es in meiner Herkunftsfamilie Fälle von „Melancholie“, die in einem Suizid mündeten. Im Jahr 2016 wurde bei mir eine Krebserkrankung festgestellt. Und schlussendlich der zu große Druck am Arbeitsplatz.

Doch die Krankheit hatte für mich auch eine positive Seite – auch wenn das für Betroffene geradezu provokativ klingen mag. Mir hatte die Krankheit geholfen, das eigene Leben grundsätzlich zu überdenken. Ich habe viele Erkenntnisse gewonnen und viele Präventionsmethoden erlernt.

Die Depression hat mich zum Rückzug aus meinem Alltag gezwungen. Ich konnte mich aus überfordernden und unerfreulichen Verhältnissen verabschieden und einen Neubeginn wagen. Vielleicht war es eine verborgene Botschaft meiner Seele.

Die Heilungschancen stehen gut, wenn man frühzeitig behandelt wird. Die Depression ist heilbar. Laut der WHO sind fünfzig bis sechzig Prozent nach einer stationären Therapie von sechs Wochen geheilt. Nur ein kleiner, verschwindender Teil kann nicht geheilt werden. Heute bin ich gesund und möchte nicht wieder dem „schwarzen Hund“ (Synonym für Depression) begegnen. Aber ich kenne ihn und habe gelernt, was zu tun ist.


2. Welche Klischees zur Depression kennen wir?

In meiner Ausbildung zur Krankenschwester habe ich viele depressive Menschen in der Psychiatrie erlebt und auch im Studium habe ich mich mit dem Thema intensiv befasst. Es ist jedoch etwas völlig anderes, an einer Depression zu erkranken.

Ich habe lange nicht gedacht, dass ich eine Depression habe, weil ich trotzdem funktionierte. Ich lag nie übermäßig lange im Bett, habe alles hinbekommen, allerdings mit großem Kraftaufwand. Manchmal habe ich auch gelacht.

Wir stellen uns ja immer Extrembilder der Depression vor: Stille, weinende Menschen, die nicht aus dem Bett kommen. Sie haben keinen Antrieb und bekommen ihr Leben nicht auf die Reihe. Schaut man nur oberflächlich, sehen wir viele Klischees der Depression.

Atze Schröder (Comedian) erzählte in einem Interview:

„Ich hab mal bei einer Echoverleihung Robbie Williams erlebt. Der stand hinter der Bühne wie ein Häufchen Elend, Fingernägel kauend, und da hab ich gedacht, der macht gleich alles, aber ganz sicher kann der nicht auf die Bühne gehen. Und dann kam die Ansage, und er ging auf die Bühne, als hätte er die ganze Welt im Griff – dann kommt er wieder raus aus dem Scheinwerferlicht und fällt wieder in sich zusammen.“

Atze Schröder bekennt in dem Buch „Depression im Rampenlicht“:

„Sobald ich die Bühne betrete, ist jedes innere Gewitter weg. Und das hält für genau diese Zeit auf der Bühne. Ich freue mich darüber, dass sich da ein Schalter umlegt.“

Eine Erkrankung der Seele kann jeden treffen. Man schätzt, dass jeder fünfte Deutsche im Laufe seines Lebens mindestens einmal an einer psychischen Störung erkrankt (vgl. Spektrum der Wissenschaft, 02/24).

Das ist jedoch kein Grund zur Panik, weil es andersherum betrachtet auch zu körperlichen Erkrankungen kommen kann. So gibt es außer Grippe oder einer Blasenentzündung unzählige Erkrankungen. Vermutlich verschreibt der Hausarzt dann ein entsprechendes Medikament oder gibt Tipps zur Genesung.

Bei der Psyche ist es gar nicht so viel anders. Auch die Depression ist behandelbar. Die Problematik aber ist: Wie komme ich schnell an einen Therapieplatz? Therapieplätze sind leider rar. Wartezeiten belaufen sich auf mindestens sechs Monate.

Insidertipps:

Du findest die Adressen aller zugelassenen Psychotherapeuten auf der Internetseite der Psychotherapeutenkammer des jeweiligen Bundeslandes. Dein Hausarzt hat ebenfalls Listen von Therapeuten.
Telefonisch kann man Therapeuten in der Regel schlecht erreichen. Das liegt daran, dass sie den überwiegenden Teil ihrer Arbeitszeit in vertraulichen Gesprächen verbringen. Deshalb haben die meisten einen Anrufbeantworter. Therapeuten geben jedoch ein Zeitfenster an, in dem sie persönlich erreichbar sind. Ansonsten gilt: hartnäckig bleiben und zur Not immer wieder anrufen. Die Chancen auf einen Therapieplatz erhöhen sich, wenn du dich auf mehreren Wartelisten eintragen lässt. Absagen kannst du immer noch. Wenn du dann einen ersten Termin bekommst, ist es leider noch kein Garant für eine Therapie. Die Therapeutin wird im ersten Termin zunächst mit dir sprechen und die Behandlungsdauer einschätzen. Anschließend kommst du auf ihre Warteliste. Es ist wichtig, dass die Chemie zwischen Klient und Therapeut stimmt, sonst wird die Therapie nicht hilfreich sein. Wirklich gute Psychotherapien funktionieren wie eine Massage der Nerven. Sie lockern Verspannungen auf nervlicher Ebene. Du gehst nach Hause und fühlst dich danach gut. Manchmal bist du auch überrascht, was man so gemeinsam herausfindet.

Wenn du zunächst keinen Platz bekommst, frage in deiner Stadt nach einem Beratungszentrum für Konflikte.

In der Zwischenzeit könnte auch eine Selbsthilfegruppe helfen. Ebenso kannst du gemeinsam mit deinem Hausarzt einen Antrag auf Rehabilitation beim Rentenversicherungsträger stellen. Beschreibe bitte alle eure Symptome ausführlich. Auch wenn es vielleicht peinlich oder nervig ist.

Zur Überbrückung der Wartezeit bieten Krankenkassen neuerdings Therapieplätze online an. Vielleicht ist das eine gute Alternative.

Eine psychische Erkrankung kann sich auch mit der Zeit verschlimmern, entweder indem die Symptome stärker werden oder es kommt eine weitere Beeinträchtigung wie Angststörungen dazu. Das belastet leider noch zusätzlich. Solltest du Suizidgedanken haben, lass dich bitte unbedingt in eine Klinik einweisen. Weil psychisches Leiden, im Gegensatz zu einem Armbruch, nicht auf Anhieb erkennbar ist, hol dir sofort Hilfe. Menschen sind für dich da. Zur Not auch die Telefonseelsorge. Hilfe bekommst du auch bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Rufnummer: 0800 33 44 533


3. Was ist nun eine Depression genau?

Laut der Celenus Klinik an der Salza ist die Depression gekennzeichnet durch einen Zustand der Niedergestimmtheit und Niedergeschlagenheit, den Verlust von Freude und Interessen, Antriebslosigkeit, zahlreiche körperliche Beschwerden und sozialen Rückzug.

Depressionen beeinträchtigen die berufliche Leistungsfähigkeit, das körperliche und psychische Wohlbefinden.

Von einer depressiven Störung spricht man erst, wenn der Zustand einen Zeitraum von mehr als zwei Wochen umfasst.

Die Hauptsymptome sind:

Freudlosigkeit
gedrückte Stimmung
Antriebsminderung
5 Sterne
Hast Du eine Nein-Schwäche  - 03.08.2026
Ballowski Gabriela

Das ist ein tolles Buch , ist sehr hilfreich um sich selbst etwas besser einschätzen zu können. Wichtig ist es schneller und richtig zu reagieren , wenn man eine Depression erkennt!!!

5 Sterne
Hast Du eine Nein-Schwäche  - 03.08.2026
Ballowski Gabriela

Das ist ein tolles Buch , ist sehr hilfreich um sich selbst etwas besser einschätzen zu können. Wichtig ist es schneller und richtig zu reagieren , wenn man eine Depression erkennt!!!

5 Sterne
Gefällt mir  - 30.07.2026
Kirsten Lutzke

Wichtiges Thema

4 Sterne
Nein sagen - 10.07.2026
Frank Tiggelhoven

Da ich davon ausgehe, dass meine Bewertung mit dem Buch verlinkt ist, spar ich mir die Nennung des Titels, das Buchcover mit dem Bick aus dem Tunnel hat mich als lange mit der Eisenbahn Befassten schon angesprochen, auch das Thema Nein sagen, ist doch in unserer Gesellschaft noch immer so unbeliebt, wie über psychische Krankheiten zu sprechen, den unsichtbaren Krankheiten. Auch mein Vater war Alkoholiker, doch hatte er sich in seinen letzten 17 Jahren noch völlig gewandeld, ist vom Saulus zum Paulus geworden, es ist schon ein wenig zynisch, dass diesem dann wunderbaren Menschen nur noch wenig Zeit verblieb, auch mit ihm habe ich in dieser Teit nochviel über Phsychische und Suchtrkrankungen reden können. Auch gehöre ich wohl auch zu dem Fünftel, dass sich in der Vergangenheit mit psychischen Krankheiten zu tun gehabt habe. Für mich ist eine Wechselseitige Abhängigkeit zum Sozialen Umfeld immer wieder auffällig, bin ich doch bislang auf Niemanden mit psychischen Erkrankungen gestoßen,bei dem das Soziale Umfeld ohne Makel, ohne Problematik war.Das führt auch dazu, dass viele Patienten tempor aus ihrem Umfeld herausgerissen schnell wieder Kraft, Mut und Lebensfreude schöpfen können, doch sobald sie wieder im Alltag mit dem sozialen Umfeld konfrontiert werden, dass schon zumindest mitursächlich für die Erkrankung ist, ist die Wahrscheinlichkeit eines Rückfall sehr hoch. Die Erwartungshaltung sind noch immer unrealistisch hoch, da ist es doch vorprogrammiert, dass es zu Rückfällen kommt. Insofern störe ich mich an der Aussage, dass Psychische Störungen als heilbar dargestellt werden. Man muss erkennen, dass man für den Rest seines Lebens eine 'Anfälligkeit ' entwickelt hat. Man kann lernen bewusster damit umzugehen, sich somit vor zu großen Belastungen schützen, so wie ich nach einem Knochenbruch versuche manche Belastungen zu vermeiden, damit ein Gelenk nicht schmerzhaft anschwillt, so ist es wichtig rechtzeitig 'NEIN ' zu sagen, anzuzeigen, dass eine 'Schmerzgrenze' erreicht ist. Doch anders als im Sport, wo durch gezieltes Training die Grenzen hinaus erweitert werden können, ist dies bei einer Anfälligkeit für psychische Krankheiten nicht möglich.Als geheilt zu gelten, weil man doch wieder funktioniert ist ein Trugschluss, ein Irrtum und oft auch Selbstbetrug, der mittelfristig wieder zu Ausfallerscheinungen führt.Hier hilft jeder Ansatz der Aufklärung, dass dieses Thema in der Öffentlichkeit sachlich wahrgenommen wird, insofern begrüße ich dieses Buch: "Hast Du auch einen Nein-Schwäche?"

5 Sterne
Hast du auch eine "Nein-Schwäche?" - 03.04.2026
Alwine Butt

Es ist auch für Menschen ohne Depression ein sehr spannendes informatives Buch mit wertvollen Tipps für alle.

5 Sterne
Von großem Nutzen - 24.02.2026
Angela Pohl, Hamburg, angel.andrea@freenet.de

Der Autorin ist es gelungen, ehrlich und für jeden Betroffenen verständlich, die eigenen Erfahrungen näherzubringen, sodaß sie die Fallbeispiele auch umsetzen und damit dauerhaft gesund bleiben können.Das Buch ist sehr gut strukturiert, folglich auch zum wiederholten Nachlesen hilfreich.Neue Erkenntnisse sind berücksichtigt.Ich hoffe, daß das Buch überall da landet wo es von Nutzen ist.

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