Cover: Entfessle Visionen

Entfessle Visionen
Schlüssel zum Glück


EUR 27,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 132
ISBN: 978-3-99130-713-6
Erscheinungsdatum: 03.03.2025
Das Buch zeigt dir den Weg, um deine tiefsten Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen. Mit einfachen Anleitungen und inspirierenden Einsichten kannst du deine Gedanken und Emotionen in Harmonie mit deinen Zielen bringen – zum Beispiel mit Hypnose sowie Meditation.
Grundlagen der Gesundheit


Ich habe nie verstanden, warum ich in meiner Kindheit Emotionen wie Einsamkeit, Ohnmacht, Unwohlsein und mich nicht verstanden fühlte, obwohl ich so behütet und getragen aufgewachsen bin. Wo kommen diese Emotionen denn her? Was soll denn das? Es passte so gar nicht in mein Leben.
Wenn du so unbewusste Emotionen hast, dann wirst du durch das Resonanzgesetz, davon hast du vielleicht schon gehört, immer wieder Situationen erleben, welche dir die Bestätigung liefern, dass du wirklich einsam bist, dass die Menschen um dich herum dich nicht verstehen.

Stell dir einen Eisberg vor, der im Wasser schwimmt. Der kleine Teil, der an der Wasseroberfläche treibt, das ist dein Bewusstsein. Damit liest du bewusst dieses Buch, damit steuerst du bewusst deine Skelettmuskulatur. Du nimmst bewusst Nahrung in deinen Mund und schluckst sie runter.
Ab diesem Zeitpunkt steuerst du nicht mehr bewusst. Stimmts? Ab diesem Moment übernimmt dein Körper den Rest der Weiterverarbeitung, damit jede Zelle und jedes Organ den Teil bekommt, der benötigt wird. Deine Verdauung, dein Herzschlag, deine Atmung funktionieren automatisch. Du musst da nichts bewusst steuern. Unser Bewusstsein, das ist der Bergspitz über dem Wasser hat 5 % des gesamten Baukastens unseres Körpers im Griff. Wenn du glücklich und in einem inneren Frieden leben kannst, du deinen Job liebst, dein Umfeld in der Familie und im Freundeskreis stimmen, du deinem Körper eine gesunde Ernährung, genug Bewegung, genügend Wasser und Schlaf bietest, dann hast du einen gut funktionierenden Körper.
Wir haben alle Möglichkeiten aufgezählt, die du mit bewussten Entscheidungen steuern kannst. Was ist denn aber mit den unbewussten Programmen? Mit diesen unnötigen Emotionen, welche man nicht einordnen kann? Nun kommen wir zum Unterbewusstsein.
Dein Unterbewusstsein, welches unter der Wasseroberfläche schwimmt und die anderen 95 % ausmacht, dort befinden sich die Programme und Emotionen, auf welche wir mit unseren 5 % Bewusstsein nicht direkt Einfluss nehmen können.
Dein Unterbewusstsein ist auch eine Bibliothek, in der du alle Erfahrungen, die du in deinem Leben machst, gespeichert werden. Alle Emotionen entstehen durch Erfahrungen. Wunderschöne Erinnerungen, verbunden mit einem Bild, einem Duft, einer Musik oder Menschen, werden wie ein Screenshot fixiert. Daraus resultieren eine oder mehrere Emotionen. Diese Erinnerungsteile bleiben aber wie ein Buch in einem Regal stehen. Sie bleiben in der Zeit stehen. Es entstehen Glaubenssätze, welche durch das Unterbewusstsein umgesetzt werden. Man sagt nicht ohne Weiteres: Der Glaube versetzt Berge. Die Glaubenssätze, die als Kind in deiner Erinnerung entstehen, müssen nicht richtig sein, aber du glaubst daran. Diese manchmal falsch verknüpften Glaubenssätze, welche in der Kindheit entstanden sind, zeigen sich immer wieder in deinem Leben mit inneren Gedanken, welche dich daran hindern können, deine Ziele zu erreichen. Ich bin es nicht wert geliebt zu werden als ein Beispiel, und du ziehst immer wieder Menschen in dein Leben, welche dir dies bestätigen, obwohl es nicht stimmt. Du bist es wert geliebt zu werden, aber wenn dieser Glaubenssatz, dieser eigenständige Teil dich immer wieder in die gleichen Situationen in deinem Leben bringt, wird dieser Glaubenssatz immer stärker, und du getraust dich vielleicht nicht mehr, dich auf eine Beziehung einzulassen.
Dies war nur ein Beispiel, wie uns solche unbewussten Programme, welche anders denken als unser Bewusstsein, uns das Leben schwer machen können. Wir wissen aber in den meisten Fällen nicht mehr warum. Diese Teile sind entstanden und nicht mitgewachsen. Du wirst erwachsen, aber dieser Teil nicht.
Noch ein Beispiel. Du bist vier Jahre alt. Du machst eine schlechte Erfahrung mit einem Hund. Der damit verbundene Schmerz, die Angst, der Schock werden gespeichert, und es entsteht folgender Glaubenssatz: Hunde sind gefährlich.
Nun, du wirst erwachsen, du weißt, wenn du einen Welpen siehst, der ist süß und kann dir nicht schaden. Wenn du aber diese Erfahrung gemacht hast, dann triggert dich dieser Teil, der glaubt, dass alle Hunde dir Schaden zufügen können, dass du in Gefahr bist, und dieser Teil wird alles daransetzen, dass du diese Situation verlässt. Da kommen Angst, Atemnot, Panik oder sonst irgendeine Emotion, bis du dich rettest und dieser Welpen aus deinem Blickfeld verschwunden ist.
Was heißt das nun? Deine inneren Teile reagieren immer, wenn etwas Ähnliches geschieht. Es kann auch sein, dass damals ein spezieller Duft in der Luft lag, und bereits das Wiedererkennen dieses Duftes kann Angst und Panik auslösen. Den Ursprung einer Angst oder eines Gefühls kennt man in den meisten Fällen nicht mehr, aber die Reaktion wird immer heftiger. Ängste jeglicher Art wie Platzangst, Höhenangst, Angst vor Menschen zu sprechen, Angst Nein zu sagen, Angst nicht zu genügen. Es gibt so viele Ängste und Zweifel, die durch falsch entstandene Erfahrungen entstanden sind und die dich daran hindern können, ein freies und friedliches Leben zu genießen.

Die Säulen deiner Gesundheit hängen deshalb mit vielen Faktoren zusammen:

- Stressfreie Geburt
- Ernährung
- Bewegung
- Wasserhaushalt im Körper
- Schlaf
- Vitamine, Spurenelemente und Mineralien
- Gewichtskontrolle
- Elektrosmog und Wasseradern
- Umfeld
- Job
- Familie
- Innerer Frieden und Balance

Beginnen wir beim Start ins Leben mit einer stressfreien Geburt.




Stressfreie Geburt


Dein jetziges Leben beginnt mit der Zeugung. Deine Reise in diese Inkarnation startet im Bauch deiner Mutter. Alle Emotionen, welche deine Mama und ihr Umfeld erleben, spürst du als kleiner Embryo, und das Programmieren von Erfahrungen hat begonnen. Alles, was deine Mama isst oder trinkt, durchläuft deinen kleinen Körper. Glück, Ängste, Freude und so weiter, alles wird abgespeichert. Deshalb ist es wichtig, dass man behutsam und bewusst mit den Gedanken und mit den Erlebnissen umgeht, wenn man ein Kind erwartet. Es ist wichtig, dass das Ungeborene spüren kann, dass es gewollt und geliebt wird, bevor wir das Licht nach der Geburt erblicken. Das ist leider nicht bei jedem Menschen der Fall, viele spüren Angst vor der Verantwortung, Angst allein zu sein mit dem Baby, Angst vor der Geburt, vielleicht bist du auch nicht geplant gewesen. All diese Emotionen der zukünftigen Eltern, alle Ängste und Sorgen wirst du als Embryo aufnehmen, und das sind bereits deine ersten Erfahrungen, welche gespeichert werden. Bei vielen Babys ist es aber eine Freude, ein Glück, Liebe, welche auf das Baby wartet, dann ist es ein wunderschöner Start ins Leben.
Auch die Angst vor Geburtsschmerzen, welche viele Mamas haben, weil man in den Medien nur schreiende Mütter zu Gesicht bekommt, kann eine angenehme und stressfreie Geburt verhindern. Es muss nicht mit Schmerz und Angst verbunden sein. Wenn die Vorbereitung optimal läuft, dann kann eine Geburt ein wunderschönes Erlebnis sein. Ich erlebte beide Varianten. Eine unangenehme und eine wunderschöne Geburt.
Beide Geburten habe ich unterschiedlich erlebt. Bei der ersten habe ich mich leider zu wenig informiert, wie das so genau ablaufen wird, und dementsprechend war mein erstes Geburtserlebnis nicht so schön, wie ich es mir vorgestellt hatte. Beim zweiten Kind habe ich mir alle Informationen zusammengesucht, welche es mir ermöglichten, mich angstfrei und mit Zuversicht auf die zweite Geburt zu freuen. Ich bin überglücklich, dass unsere Tochter und ich eine schöne und angenehme Geburt zusammen erleben durften. Dabei konnte ich erfahren, dass es möglich ist, schmerzarm und angenehm zu gebären. Trotz gelegentlicher Unruhe im Gebärsaal ruhte ich in meiner Mitte. Ich empfand den Geburtsschmerz nicht als Schmerz, sondern als Dehnung oder Druck und fühlte mich während der ganzen Geburt sicher und geborgen. Außerdem empfand ich die Anwesenheit meines Mannes als sehr wichtig, weil er mein Fels in der Brandung war. Wir waren ein Team, und er gab mir sehr viel Halt und Kraft. Bei der ersten Geburt habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich lange gebraucht habe, mich wieder zu erholen. Bei der entspannten Geburt hatte ich viel Energie und fühlte mich unbeschreiblich stark. Man merkte auch bei dem Kind, das das Erstgeborene war und welches einen schwierigeren Start ins Leben hatte, auch das Verhalten und das Wohlbefinden des Kindes schwierig war.
Unser zweites Kind hatte einen sehr entspannten und angenehmen Start, es war auch im Leben viel stärker und leichter unterwegs.
Damals wusste ich noch nichts über Hypnose, aber die Erfahrung, mit Zuversicht und einem guten Grundwissen die Geburt unserer Tochter zu genießen, hat mich später dazu bewegt, mich auf der mentalen Ebene weiterzubilden, damit ich diese Erfahrung mit anderen Frauen teilen kann.
Sobald unsere Kinder ein gewisses Alter erreicht hatten, absolvierte ich diverse Hypnoseausbildungen. Wissen ist Macht, damit man alles im Leben in eine positive Richtung lenken kann.
Ich habe mich auf die Suche gemacht, wie ich mir genug Wissen aneignen kann, um individuelle Geburtsvorbereitungskurse durchzuführen und hatte das große Glück, eine geniale Hebamme kennenzulernen.
Dank dieser Zusammenarbeit ist es mir möglich, jedem werdenden Elternpaar alles Wissen zur Verfügung zu stellen, damit es möglich wird, dem Kind einen angenehmen Start ins Leben zu ermöglichen.
Das mentale Training einer Geburt im Vorfeld und das Vertrauen, sich im entscheidenden Moment entspannen zu können, helfen jeder werdenden Mutter, die Geburtsschmerzen als starkes Dehnungsgefühl und nicht vordringlich als Schmerz zu empfinden. Der Vater oder die 2. Mutter des Kindes spielt eine wesentliche Rolle, weil er oder sie für die meisten Frauen als Fels in der Brandung während der Geburt eine der wichtigsten Rollen übernimmt.
Wenn deine Geburt also bereits super abgelaufen ist, dann hast du einen leichteren Start in dein Leben. Kommen wir nun zu der körperlichen Gesundheit, welche bei vielen Menschen durch diverse Faktoren ins Wanken geraten kann.




Die Angst vor dem Schmerz


Welche der Einflüsse haben dazu geführt, dass der Gedanke an den Geburtsschmerz uns so lähmt und hilflos macht?
Eva wurde für ihren Ungehorsam im Paradies bestraft. Den Satz Unter Qualen sollst du Kinder gebären, kennen wir Christen alle. Aus historischen Aufzeichnungen aus der Zeit Moses ist bekannt, dass die jüdischen Frauen damals sehr leicht geboren haben. Es wurden aber keine Aufzeichnungen hinsichtlich dieses Fluches gefunden.
Hippokrates (Arzt, um 460 v. Chr.) und Aristoteles (Philosoph, 384 v. Chr.), die griechischen Pioniere der frühen Medizin, glaubten, dass die Frau in ihrem Ganzen wahrgenommen werden muss. Ihren Bedürfnissen und Gefühlen müsse man Rechnung tragen! Sie forderten eine Art Geburtshelferin, welcher der Frau während der Geburt beistehen kann. Zum ersten Mal beschrieb Aristoteles die Wichtigkeit der Verbindung zwischen Geist und Körper und der tiefen Entspannung während der Geburt.
Soranos von Ephesos (in Rom tätig, Gelehrter und Arzt der griechischen Schule, 98 n. Chr.), fasste die Arbeiten der Pioniere Hippokrates und Aristoteles in Buchform zusammen. Auch er stand für die Meinung ein, dass der tiefen Entspannung während der Geburt ein hoher Stellenwert eingeräumt werden sollte. Denn die tiefe Entspannung ermögliche der Frau eine leichte Geburt.
Ende des zweiten Jahrhunderts, in der Zeit der Hexenverfolgungen, veränderten sich das Bild und die Rolle der Frau erneut.
Der Heilige Clemens von Alexandria (griechischer Theologe und Kirchenschriftsteller, um 150 n. Chr.) schrieb: Jede Frau sollte durch den Gedanken, dass sie eine Frau ist, mit Scham erfüllt sein. In jener Zeit fiel die Geburtshilfe unter die Kontrolle der Mönche und Priester. Ärzte mussten um Erlaubnis bitten, wenn sie einen unverschuldeten Kranken behandeln wollten. Schwangere oder Gebärende waren keine unverschuldeten Kranken – sie waren Verführerinnen. Schwangerschaft galt also als Produkt der Sünde des Fleisches. Personen mit medizinischem Wissen war es verboten, Gebärenden Unterstützung anzubieten. Das führte dazu, dass die Frauen allein gelassen wurden. Die Geburt wurde für die Frauen zu einer angstvollen und dadurch sehr schmerzhaften Erfahrung.
Erst in dieser Zeit wurden die Verbannung aus dem Paradies und der Fluch über Eva in die Bibelübersetzung eingeführt (aus: HypnoBirthing, Marie F. Mongan, Mankau Verlag, 2008).
Interessant ist, dass nur im deutschen Sprachgebrauch der mit Schmerz und Bedrohung verbundene Begriff Wehe benutzt wird. Die Angloamerikaner setzen für das Wirken der Geburtskräfte den Begriff labour = Arbeit ein. Die Franzosen stellen die Arbeitsleistung der Gebärmutter und der Frau und ebenfalls nicht den Schmerz (das Weh!) in den Vordergrund: femme au travail.
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