Die Neutralität der Mitte

Die Neutralität der Mitte

Werner Petrosch


EUR 16,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 156
ISBN: 978-3-99048-431-9
Erscheinungsdatum: 28.01.2016
Das ganze Universum setzt sich aus Gegensätzen zusammen. Es wird dargelegt, wie dieses System der Gegensätze funktioniert und wie das Zusammenleben der Menschen und Völker verantwortungsvoll gestaltet werden kann, basierend auf der „Neutralität der Mitte“.
Vorwort

Die Menschheit hat nur diese eine Welt, die Erde, und ist im Begriff, diese wunderschöne Schöpfung der Natur durch Raubbau, Egoismus und Gier sowie Befindlichkeiten der Mächtigen für das menschliche Wesen und andere Lebensarten unbewohnbar zu machen. Die Materie, das Geld, beherrscht die Völker. Die Gier nach Macht und Geld ist unersättlich. Dazu kommt noch die Überbevölkerung auf diesem Planeten.
Daher ist es notwendig, in Zukunft die Demokratie nach dem System der Gegensätze genau auf den Punkt, das bedeutet die Mitte, auszurichten. Da kommt es auf jeden einzelnen Menschen an, wie er sich in der Familie, in einer Gesellschaft als auch in einem Volk verhält. Blindlings einem Führer oder einer Regierung aus Parteien und ihren gewählten Präsidenten zu vertrauen, ist ein großer Fehler.
Der gesunde Menschenverstand, die Intelligenz und das Gewissen zeigen uns im Leben den Weg, wie wir die Neutralität erkennen, um die Seele zu bilden. Jeder einzelne Bürger kann und sollte durch sein Verhalten, das heißt durch das System der Neutralität aus den Gegensätzen, dazu beitragen. Erst dann entscheidet er über seine Zukunft mit.
Mir ist durchaus bewusst, dass die in diesem Buch beschriebenen Anregungen nicht jedem gefallen werden. Die heutigen Zivilisationen haben ihr Zusammenleben nicht voll nach den Gegensätzen ausgerichtet und haben dadurch den richtigen Weg in die Zukunft noch nicht erkannt.
In diesem Buch wird beschrieben, wie das System der Gegensätze funktioniert und dadurch das Zusammenleben der Menschen und Völker in Zukunft verantwortungsvoll gestaltet werden kann.
Der Mensch sieht sich als das intelligenteste Wesen auf der Erde, aber er verhält sich nicht danach. Was die Technik angeht, mag das zutreffen.
Was sein Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen sowie anderen Lebensarten und die Verantwortung für den Erhalt der Umwelt, den Lebensraum Erde betrifft, darf Zweifel aufkommen.
Schaut man auf das Wort Zivilisation, so geht man davon aus, dass in einem Volk sowie unter diesen Völkern das Miteinander geordnet, gerecht und friedlich, sozusagen zivilisiert, abläuft. Wie man sieht, ist dem leider nicht so.
Dieses Buch soll der Zivilisation als Spiegel dienen, damit sie die Gier in ihrem Gesicht erkennt. Nicht alle werden die Botschaft verstehen und sich damit auseinandersetzen wollen. Diejenigen aber, die es verstehen und ihre Handlungen danach ausrichten, werden zufriedener und ausgeglichener leben und furchtlos ihrem Lebensende entgegenschauen, denn sie haben sich für einen Neuanfang bestens vorbereitet.


Die Entstehung

Betrachtet man in der Nacht und bei klarer Sicht den Nachthimmel, das Firmament, so leuchten unzählige Sterne im Weltall. Es gibt die Antimaterie, und wir sehen die Materie, die man bei sternenklarer Nacht bewundern kann.
Daraus ergeben sich die ersten drei Gegensätze mit scheinbar der gleichen Bedeutung:
Nichts und Etwas
Antimaterie und Materie
Weltall und Sterne

Beobachtet man nun die Sterne im Weltall für längere Zeit, dann kann man die Bewegung und die Ordnung erkennen, der alles unterworfen ist. Daraus gewinnt man die Erkenntnis, dass da noch eine höhere Intelligenz verborgen ist. Unsere Vorfahren haben das schon vor langer Zeit beobachtet und erkannt.
In dem Gegensatz Nichts und Etwas steckt der Zufall. Das Nichts, der Zufall und das Etwas bilden eine Einheit und sind der erste Gegensatz.
Der Zufall hat, durch Spannung aus dem Gegensatz Nichts und Etwas, Antimaterie und Materie gebildet. Durch Spannung und Entspannung hat der Zufall alles in Bewegung gesetzt und damit Energie erzeugt und das Etwas in Materie und Antimaterie geteilt. In Zahlen ausgedrückt ergibt das 50 Prozent für die Spannung und 50 Prozent für die Entspannung der Materie, was zusammen 100 Prozent sind.
Da dieser Gegensatz aus Bewegung Energie erzeugt hat und so aus zwei Werten drei entstanden sind, werden die 100 Prozent durch drei geteilt und das sind je Teil 33 Prozent mit einem Rest von einem Prozent. Demnach bleibt ein Prozent für den Zufall bestehen und er entscheidet über die Entstehung.
Gegensätze zu vergleichen und zu ordnen sowie Schlussfolgerungen daraus zu ziehen, ergibt die Logik der Gedanken und bildet die Intelligenz. Wenn eine Seite des Gegensatzes dauerhaft die Oberhand gewinnt, ist die andere Seite nicht mehr zu erkennen und der Gegensatz entwertet sich.
Um dieses System zu erhalten, bildete sich in der Mitte des Gegensatzes durch vergleichen und wechseln von einer Seite zur anderen Seite mit Hilfe des Gewissens aus den Gedanken ein logisches Gedächtnis, ein Bewusstsein aus Neugier und dem Drang, sich zu erhalten und weiterzuentwickeln. Für uns Menschen sind die Neugier und der Selbsterhaltungstrieb als auch die Weiterentwicklung nichts Neues und eine Selbstverständlichkeit.
Die Neutralität des Zufalls hat aus der Antimaterie und der Materie durch die erzeugte Bewegung eine neue Kraft erzeugt, die Energie. Die Neutralität des Zufalls hat die Wahrheit der Entstehung durch die Evolution in Gang gesetzt. Sie hat alles in Bewegung gesetzt und ist überall, zu jeder Zeit, und wird immer sein.
Wir empfinden den Zufall als Zufall, weil uns die Übersicht fehlt und der Zufall sich bescheiden im Hintergrund hält und somit schwer zu erkennen ist. Der Zufall regelt steuert und korrigiert die Schöpfung, wenn die Mitte der Gegensätze die gebotene Neutralität nicht einhält und die Kontrolle verliert.
Der Zufall ist die Neutralität und ein Hauch von ihm, das Gewissen, hilft die Seele zu bilden. Der Mensch kann den Zufall oder Gott, wie man es auch benennt, nur durch die Einhaltung der Neutralität und die Bildung der Seele erreichen
Für den Zufall zählt nur die Bildung der Seele, die sich aus der Mitte der Gegensätze eröffnet, denn die Seele schließt den Kreislauf der Schöpfung zum Zufall und treibt die Evolution der Schöpfung an.
Sämtliche Entwicklungen und Handlungen, die der Mitte der Gegensätze entsprechen und die Seele bilden, fließen in den Zufall und werden mit ihm eins, wenn die Spitze der Evolution erreicht wird.
Aus dieser Erkenntnis könnte sich die Entstehung folgendermaßen ereignet haben: Aus dem Etwas in dem Nichts hat der Zufall die gesamte Schöpfung und das Leben entzündet. Am Anfang war das Nichts und in dem Nichts befand sich unerkannt und doch real das Etwas, und in diesem Nichts und Etwas steckt der Zufall. Aus dem Nichts und dem Etwas ergeben die Gedanken und die Logik in der Mitte und die daraus gezogenen Schlussfolgerungen den Zufall.
Das Etwas bestand aus dem kleinsten Material, das man sich vorstellen kann, praktisch nicht erkennbar, unvorstellbar klein und nicht wahrnehmbar. Vergleichbar mit feinstem Staub in der Luft. Man kann diesen Staub nicht wahrnehmen und doch ist er vorhanden und damit real. Erst wenn dieser Staub sich zusammenzieht, sozusagen zusammenballt, kann man ihn erkennen.
Das Nichts und das in ihm enthaltene nicht wahrnehmbare Material, das Etwas, ist der erste Gegensatz, aus dem wie bei einer Kettenreaktion oder einem Dominoeffekt die Schöpfung entstanden ist.
Irgendwann geriet das Etwas in dem unendlichen Nichts durch Zufall unter Spannung. Als die Spannung sich löste, bewegte sich das Etwas. So erzeugte Spannung und Entspannung die erste Bewegung und damit den Gegensatz Plus und Minus. Das teilte das Etwas in Materie und Antimaterie.
Jetzt konnten sich beide Seiten gegenseitig beeinflussen und sie bildeten mit Hilfe der Neutralität in der Mitte die Wahrheit und daraus die Seele. Die Seele ist die neutrale Mitte der Gegensätze.
So ergibt der Gegensatz Nichts und Etwas, logisch gedacht, durch die erzeugte Bewegung den Zufall und auf das Etwas angewandt: es existiert. Das Etwas, die Materie und Antimaterie, ist Realität.
Die Bewegung erzeugte Energie und hat damit den nächsten Gegensatz Materie und Energie gebildet. So ergibt ein Gegensatz den anderen und ein Gedanke den anderen mit der Bildung von einem logischen Gedächtnis und einem Bewusstsein sowie Intelligenz und daraus die Seele aus der Mitte der Gegensätze.
Aus vergleichen, erkennen und daraus neutrale Schlussfolgerungen zu ziehen ist eine Kettenreaktion entstanden, die immer neue Gegensätze bildete. Aus den Gegensätzen plus und minus, vorne und hinten, rechts und links sowie oben und unten hat das logische Gedächtnis das Etwas, die Materie und die Antimaterie, in dem Nichts, dem Weltraum, durch Bewegung und Energie in Atome geordnet.
Diese neutrale Intelligenz beeinflusste die Materie aus Atomen weiter und zog diese zu sich in die Mitte. Das ergab neue Energie und verdichtete die Materie. Um die Energie am Leben zu halten, wird zusätzliche Materie benötigt und verbrannt und somit wird durch die Energie die Materie weiter verdichtet.
Das neutrale Gewissen und die Seele sorgten für das Gleichgewicht, bis sich aus sämtlicher Materie ein ständig rotierender und zusammenziehender kleiner, aber höchst explosiver Kern aus Atomen bildete und somit die Spannung ihren Höhepunkt erreichte. Darauf folgte die Entspannung, der Urknall.
Gegensätze müssen erhalten bleiben und sich so lange beeinflussen, bis sie ihre neutrale Mitte erkennen, und bestimmen, woraus sich dann die Seele bildet. Das gelingt nur, wenn beide Seiten erhalten bleiben und keine Seite das absolute Übergewicht erlangt.
Wenn so die größtmögliche Spannung erreicht wird, folgt die Explosion, die Entspannung der Materie, und es entstehen neue Dimensionen durch die Vielfalt. Es entstehen neue Gegensätze und Realitäten.
Der Gegensatz Einer und Viele spielte nach dem Urknall eine große Rolle für die Entstehung. Nach dem Urknall bildeten sich so genügend Sterne und Formationen, die ausreichten, um das Risiko eines Stillstandes zu mindern und ihm entgegenzuwirken.
Der nächste Gegensatz groß und klein ergibt, wenn man die Größen vergleicht, mittelgroß, aber auch verschiedene Größen, was der Vielfalt entspricht. Alles was von mittelgroß größer ist, gehört zu groß und alles, was kleiner ist, zu klein. So bildeten sich die verschiedensten Variationen und Größen, aber der Gegensatz groß und klein blieb erhalten, um die Formationen vergleichen zu können.
Dadurch wurden die Möglichkeiten für die Evolution der Schöpfung grenzenlos. So bildete sich ein Gegensatz nach dem anderen, wie dunkel und hell, Eis und Feuer, Kälte und Hitze als auch schwarz und weiß.
Aus dunkel und hell entstand Licht und damit sehen. Eis und Feuer bewirkte verwandeln, woraus das Wasser entstanden ist. Aus Kälte und Hitze entstand Wärme, die für viele Lebensarten lebensnotwendig ist. Schwarz und weiß ergibt grau und, in Verbindung mit Licht und sehen, verwandeln und Wasser, sowie Wärme und Leben, bildete es die Vielfalt die Farben.
Aus den Gegensätzen kommt so durch Neutralität die Realität und Wahrheit zum Vorschein. Jede Seite der Gegensätze, von der Mitte aus gesehen, hat den gleichen Wert und ist weder gut noch böse.
Wie schon erwähnt, haben die Gegensätze den Sinn, durch neutrales Denken Intelligenz zu bilden, um die Realität zu erkennen, und daraus die Seele zu bilden. Wenn eine Seite des Gegensatzes dauerhaft ausartet, praktisch zu stark und die neutrale Mitte dadurch geschwächt wird und auf die entartete Seite rückt, löst sich der Gegensatz auf und entwertet sich.
Der Gegensatz und die daraus erfolgten Handlungen haben dann für die Evolution keinen Wert, denn sie bilden keine Seele.


Die Sonne

Der Gegensatz Materie und Energie bestimmt auch die Zukunft unseres Sonnensystems. Die magnetische Kraft presst die Materie zusammen und die Energie sprengt sie auseinander. Die dritte Kraft, die neutrale Mitte, verhindert, dass eine der beiden Seiten die Oberhand gewinnt.
Dieses System hält die Sonne und ihre Planeten am Leben. Gleichzeitig ordnet die Neutralität der Mitte den Abstand und die Umlaufbahn der Planeten. Je neutraler und intelligenter sich die Mitte entwickelt hat und verhält, umso weniger Materie wird durch Energie verbraucht und damit das Leben verlängert.
Beide Seiten im Sonnensystem, die magnetische Kraft aus Materie und die Kraft aus Energie, benötigen Materie, um zu existieren und so ringen beide um dasselbe Material, um die Materie.
Diese Darstellung des Sonnensystems verdeutlicht die Bedeutung der Gegensätze und zeigt, wie wichtig eine neutrale Mitte für die Evolution und die Zukunft ist.


Die Erde

Unser Planet, die Erde, versucht ebenfalls, den Gesetzen der Natur, den Gegensätzen gerecht zu werden. Im Erdinneren herrscht die Energie und verbraucht Materie, um zu bestehen. Damit die Energie nicht die Oberhand gewinnt, wird unser Planet von der Materie Eis und Wasser gekühlt. Das Eis am Nord- und am Südpol sowie die Ozeane und die Sonne halten die Erde auf eine dem Leben angemessene Temperatur.
So konnte und kann sich das Leben in allen Variationen auf der Erde entwickeln und ausbreiten. Die Neutralität sorgte für die Harmonie und daraus konnte sich auch das menschliche Wesen entwickeln.
Der Mensch entwickelte sich so im Sinne der Natur, bis ihm bewusst wurde: ich bin, ich existiere. Durch diese Erkenntnis konnte der Mensch seine Vormachtstellung erlangen und weiter ausbauen. Das kommt dem Rauswurf aus dem Paradies gleich, der im Alten Testament beschrieben wird.
Dem Menschen wurde dadurch die Freiheit eröffnet, sich der gesamten für ihn erreichbaren Materie zu bedienen und nach eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Damit trägt er aber auch die Verantwortung, mit dieser Materie artgerecht und sparsam umzugehen, das heißt, sich den Gegensätzen entsprechend zu verhalten.
Der Mensch soll nur so viel Materie verwenden, wie notwendig ist, um nach den Gesetzen der Natur sein Leben zu erhalten und um daraus die Seele zu bilden. Alles besteht aus demselben Material, aus Atomen in unterschiedlichen Zusammensetzungen.

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