Alltag & Lebensführung

Der Traum und seine Folgen

Ludwig Aquarius

Der Traum und seine Folgen

Das Diesseits und das Jenseits sind eine Einheit!

Leseprobe:

Inhalt

Vorwort 7
Grund- und Freiheitsrechte 8
Eine unglaubliche Erfahrung 9
Mein wunderschöner Glaube! 12
Der Blick ins Jenseits 15
TOD? Symbole des Lebens! 17
Der Nukleus 18
Der Glaube an einen Gott 21
Wir sind frei!!! 22
Die letzte Predigt 25
Der Fall der Göttinnen und Götter! 29
Zeit und Ewigkeit - Die himmlische Vollkommenheit 31
Die geistig-seelische Entwicklung 33
Wissenschaft und Moral 35
Die befreite Frau 37
Das göttliche Perpetuum Mobile 39
Leben! Das unfassbare Wunder! 39
Die vier Reiter der Apokalypse 41
Weltreligionen 43
Die Anklägerin 45
Weltreligionen, Christentum, Islam, (Judentum), Warten seit ihrem Anbeginn auf den Messias 47
Die neue Heimat! 49
Meditation 51
Nachwort 52



Vorwort

Ich bin kein Theologe. Ich bin kein Missionar. Ich berichte nur von persönlichen Erfahrungen, die als einfache Erzählung aufgefasst werden mögen. Dass ich mir in diesem Spannungsfeld zwischen Religion und meinen Erlebnissen kritische Gedanken mache, sei mir unbenommen.
Wir leben, Gott sei Dank, in einer Zeit, in der die Glaubens- und Gewissensfreiheit alle schützt, die es wagen, das stark eingegrenzte Feld der Religionen zu verlassen. So darf ich frei von meinen Erlebnissen berichten, die mich auf natürliche Weise zu meinem

Wundervollen Glauben

führten. Ludwig Aquarius



Grund- und Freiheitsrechte

Es hat lange gedauert, um den Menschen die Grundlagen für ein vernünftiges Leben im Diesseits zu geben. Sie kommen nicht von Gott, sondern von den Menschen für die Menschen! Das Grauen des 2. Weltkrieges lieferte die Voraussetzungen dazu. Heute wäre es sicher schwieriger, diese Einmütigkeit der Staaten zu erreichen. Es war ein viel zu langer Prozess des Lernens. Die Religionen konnten diese Freiheit nicht unterstützen, da sie das Gegenteil vertraten. „In Gedanken, Worten und Werken“ umfasst den ganzen Menschen mit Leib und Seele! Eine totalere Diktatur ist nicht denkbar! Natürlich sind die Grund- und Freiheitsrechte auch heute nicht in alle Gehirne eingedrungen, daher soll eine kleine, sehr wichtige Auswahl hier angezeigt werden:

Recht auf freie Meinungsäußerung
Glaubens- und Gewissensfreiheit
Gleichheit vor dem Gesetz
Freiheit der Wissenschaften
Schutz der persönlichen Freiheit
Schutz des Rechtes auf Leben
Verbot der Folter und Sklaverei

Eigenartig, dass diese im Rahmen der UNO beschlossenen Rechte von den Mitgliedern täglich gebrochen werden. Diese Rechte sind die eherne Grundlage für ein modernes Leben in Verantwortung“

Diese Verantwortung ist der Grundpfeiler meines Glaubens!



Eine unglaubliche Erfahrung

Nun einige Gedanken, die meine Erfahrungen verdeutlichen können. San Francisco ist in Glaubensfragen ein unglaubliches Zentrum, da praktisch alle bekannten und weniger bekannten Religionen dort vertreten sind. Sie alle aufzuzählen wäre eine mühsame Unternehmung.

Ich hörte von einer Kirche, in der Medien (Seher) auftreten, die den Mitgliedern dieser Kirche Nachrichten ihrer verblichenen Angehörigen übermittelten. Es war eine Kirche mit einer Seitenkapelle, in der Schmerzen durch Handauflegung erleichtert wurden. Es wurden auch religiöse Lieder gesungen. Der wichtigste Programmpunkt, auf den alle mit Sehnsucht warteten, waren die „Nachrichten aus dem Jenseits!“ Es waren immer vier Medien anwesend, die immer wechselten. Meine Aufmerksamkeit war natürlich sehr gespannt. Da erhielt z. B. eine Frau, die vor kurzer Zeit ihren Mann begraben hatte und sehnsüchtig auf ein Zeichen von ihm wartete, eine wichtige Nachricht: „Leider habe ich kein Testament gemacht und du weißt jetzt nicht, wie du mit dem Erbe verfahren sollst. Ich gebe dir jetzt mein Testament bekannt.“ Die Frau weinte überglücklich und dankte ihrem Gatten sehr herzlich. Ich bezweifelte natürlich diese Nachricht. Es könnte ja sein, dass dieses Medium die Situation der Familie genau kannte. Ich konnte den Wahrheitsgehalt nicht überprüfen, wenn ich nicht selbst auch eine Nachricht bekäme. Ich erhielt aber nie eine Nachricht, obwohl links und rechts von mir die Nachrichten große Freude auslösten. Am Ende einer Veranstaltung bat ich eine Frau, die gerade als Medium gearbeitet hatte, mir zu sagen, warum ich nie eine Nachricht erhielt. Sie schaute mich an und fragte: „Sind Sie ein Katholik?“ Als ich die Frage bejahte, sagte sie: „Wissen Sie, Katholiken sind wie Steine!“ „Das heißt, dass ich keine Nachricht erwarten kann?“ Sie sagte: „Gehen Sie barfuß am Strand, wo das Wasser den Kies gerade bespült. Ihnen fehlt die statische Elektrizität!“ Genau das tat ich nun! Immer, wenn ich Zeit hatte, war ich am Strand. Neugierig ging ich in die Kirche. Die erste Nachricht des Abends erhielt ich! „Ihr Großvater ist hier. Er grüßt Sie und sagt, dass er immer sehr gerne Kirchenlieder gesungen habe.“ Ich hatte keine Ahnung, welcher meiner Großväter sich auf diese Weise zu erkennen gab. Beide waren sehr religiös. Der eine war Lehrer und spielte bei der Messe mit der Geige und der andere war Landwirt, der bei der ersten Pilgerfahrt der Männer im Jahr 1900 von Linz nach Jerusalem dabei war. Ich musste also Erkundigungen einholen. Da meine Mutter keine Ahnung von diesem seltsamen Hobby ihres Vaters hatte, fragte sie ihre Schwester, die bis zu seinem Ende bei ihm lebte. Die lachte und bestätigte, dass er es liebte, Kirchenlieder auch zu Hause zu singen. BINGO! Ich hatte einen Treffer gelandet und wusste nun, dass mich der Geigenspieler gegrüßt hatte. Nur meine Tante wusste davon. Eine Nachricht machte mir große Sorgen. Ein Onkel, es konnte nur Onkel Rudolf sein, sagte, dass meine Mutter ihre Krankheiten mit Aspirin heile. Die gegenwärtige Krankheit kann mit diesem Medikament aber nicht geheilt werden. Ich eruierte sofort und erhielt die erlösende Nachricht, dass sie an extrem hohen Blutdruck leide. Sie sei bereits in ärztlicher Behandlung. Man wollte mir keine unnötigen Sorgen machen. Sie wussten ja nicht, dass mich eine besorgte Seele aus dem Jenseits benachrichtigt hatte! Es gab nun einige Nachrichten, bis die wundervollste kam: „Ihr Vater ist da!“ Noch heute spüre ich die Freude meiner Seele! „Er sagt, dass sie in großer Sorge um einen Arbeitsplatz sind. Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, da binnen vierzehn Tagen das Problem gelöst sein wird.“ Ich war total weg! Mein über alles geliebter Vater war immer noch um mich besorgt!

Ich ließ mich testen, da ich meinen Beruf nicht anwenden konnte. Der Test ergab kein gutes Resultat. Ich wurde als Perfektionist eingestuft. Ein Kärntner, der in Österreich den Beruf eines Autolackierers erlernt hatte, wurde angestellt und nach einer Woche wieder entlassen. Er konnte das nicht verstehen, da seine Arbeit sich in der Güte wesentlich von der seiner Kollegen unterschied. Er brachte seine Füße einfach nicht auf den Boden. Als er eines Tages einen ehemaligen Mitarbeiter traf, klagte er ihm sein Missgeschick. Der lachte und sagte: „Während du 2 PKWs lackierst, mache ich 3! Mensch Gottes, die Kasse beim Chef muss klingen!“ Sein nächster Posten wurde zum Dauerarbeitsplatz! Ich war also auch perfekt und hatte damit ganz schlechte Aussichten.

Der Zufall! Eine private Rettungsfirma zeigte Interesse an mir und nahm mich mit folgenden Worten auf: „Sie beginnen morgen um 8 Uhr ohne Bart und mit dem Führerschein für Rettungsfahrzeuge.“ Mein Gott, ich hatte einen Posten, wo man perfekte Leute benötigte.

Das Amt für Führerscheine ist den ganzen Tag offen, weil die Amerikaner alle drei Jahre zu einer Prüfung gehen müssen, deren Termin sie selbst bestimmen können. Ich holte mir sofort die Unterlagen, setze mich in meinen PKW und ‚streberte‘ für die Prüfung. Ich ging zur Prüfung und bestand sie. Am Abend rasierte ich meinen Bart, was nasse Augen meiner Liebsten verursachte. Sie kannte mich ja nur mit Bart. Am nächsten Tag trat ich pünktlich um 8 Uhr meinen Dienst an. Es waren noch keine vierzehn Tage vergangen. Mein Vater gab mir die nötige Unterstützung und das Selbstvertrauen. Gibt es noch Einwendungen und Zweifel? Als ich nach drei Jahren meine Heimreise antrat, bekam ich wohl das seltenste Arbeitszeugnis, das man bekommen kann. Es wurde mir darin versprochen, mich jederzeit wieder aufzunehmen, sollte ich diesen Wunsch äußern.



Mein wunderschöner Glaube!

Ich lebte in Übersee und träumte von meinem nicht existenten Haus, das voll mit meinen nicht existenten gemalten Bildern war.
Ich hatte also weder das Haus, noch die Fähigkeit, diese Bilder zu malen. Ich war jedoch völlig davon überzeugt, dass dieses Haus und die Bilder wahr sind.
Als ich erwachte, beschloss ich die Heimreise anzutreten, um diesen Traum zu verwirklichen. Ich war jedoch finanziell nicht in der Lage, meinen Traum umzusetzen. Ich hatte auch keine Ahnung, wie ich diese eigenartigen Bilder malen sollte. Die Bauzeit dauerte zwanzig Jahre. Nach der Fertigstellung des Kellers zog ich mit meiner Frau ein, um die Wohnungsmiete zu vermeiden. Diese Kellerwohnung wird auch heute noch sehr gerne aufgesucht. In dieser langen Zeit experimentierte ich, um den geeigneten Malgrund zu finden. Ich fand ihn schließlich. Nun musste ich mich mit der geeigneten Maltechnik auseinandersetzen. Von den Themen, die ich malen sollte, hatte ich keine Ahnung. Ich war bei der Umsetzung meines Traumes schon so weit gekommen, um auch die letzte Hürde zu überspringen.
Ich grundierte ein Bild mit weißer Farbe und stellte es vor mich hin. Ich studierte die Fläche eine lange Zeit. Da sah ich plötzlich ganz feine Linien. Ich malte sie aus und suchte weiter. So entstand mein erstes Bild. Diese Methode war der Schlüssel zu meinen Bildern, die alle einen Sinn ergaben. Es war mir klar geworden, dass der Themengeber im Jenseits mich im Diesseits unterstützte! Jenseits und Diesseits verschmolzen zu einer Einheit! Ich hatte meinen wunderschönen Glauben gefunden!
Die beseelte Welt: Menschen, Tiere und Pflanzen gehören zusammen! Das Leben, der göttliche Hauch umfasst alle Lebensformen des Universums im Diesseits und im Jenseits. Das Leben kann nicht zerstört werden. Geburt und Tod sind nur Übertritte! Die oft gestellte Frage „Wie konnte Gott das zulassen?“ ist nur für uns von Bedeutung. Für Gott gehen wir ja nicht verloren! Dieses wunderbare Eingebettet sein in den göttlichen Hauch des für immer währenden Lebens ist die herrlichste Erkenntnis, die aus meinen Bildern spricht. Es gibt keine Strafen! Es gibt nur das Lernen! Es ist dem Menschen vorbehalten, die höchste Stufe des Menschseins zu erreichen und das Tier in ihm zu besiegen. Es gibt keine Angst. Es gibt keine Strafe! Verlasse die Süchte und mache dich frei! Lass die Seele fliegen und steige und steige über das – Tier in dir – hinauf in das höchste Glück, ein Mensch zu sein! Das ist die Erkenntnis, die mir mein jenseitiger Lehrer durch meine Bilder geschenkt hat. Ich bleibe mit ihm in Dankbarkeit verbunden.

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 56
ISBN: 978-3-903861-20-6
Erscheinungsdatum: 11.01.2021
EUR 21,90

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