Alltag & Lebensführung

Das Leben ist die Hölle! Danke.

Jonathan Estedabady

Das Leben ist die Hölle! Danke.

Der goldene Weg zum Glück (führt dich) durch die Hölle (des Lebens)

Leseprobe:

Vorwort



„Das Leben ist die Hölle“
Nur jemand, der ganz unten war und das Unglück persönlich erfahren hat, kann den Weg dort heraus beschreiben (wenn er ihn gefunden hat).

Mir ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass alles in diesem Buch meine persönlichen subjektiven Erfahrungen sind. Ich möchte mit diesem Buch niemanden von etwas überzeugen, sondern es soll dazu dienen: Menschen eine Hilfe zu sein, die schwere Zeiten durchmachen; das Leben nicht wie eine Hölle erscheinen zu lassen, sondern es (wieder) als lohnenswert erfahren zu können; Gedankenanstöße zu geben, das Leben aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen.

Seit über sieben Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema „Glück“. Oft war ich auf einem Holzweg und lange auf der Suche nach einer allgemeingültigen Antwort. Und kurz vor einer geglaubten Lösung, dem vollkommenen Glück ganz nahe zu sein, fand ich mich urplötzlich am anderen Ende, weit entfernt in einem tiefen Abgrund des Unglücks wieder. Aus der Tiefe heraus habe ich jedoch dann die in diesem Buch aufgeführte Antwort auf die Fragen erhalten: „Wie finde ich den Weg zum Glück?“.

Für mich persönlich spielt der Glaube an Gott eine wesentliche Rolle. Besonders auf der Suche nach dem Glück war er für mich sehr wichtig und er hat mich zudem durch schwere Zeiten getragen. Daher werden auch zahlreiche Stellen aus der Bibel aufgeführt. Allerdings möchte ich niemandem meinen Glauben aufdrängen. Da ich mir dennoch wünsche, dass sich mit diesem Buch möglichst viele angesprochen fühlen, habe ich die religiösen Inhalte durch eine andere Schriftart markiert. Der Inhalt kann somit genauso gut verstanden werden, wenn diese Stellen einfach „übersprungen“ werden.

Ebenso wichtig ist es mir, nicht nur einen schön klingenden Weg in der Theorie zu beschreiben, sondern auch konkrete Anregungen weiterzugeben und Möglichkeiten aufzuzeigen, dem Glück näher zu kommen.

Die Frage, die sich durchweg stellen wird:
Inwieweit lässt sich das Glück von uns tatsächlich beeinflussen?

Wozu dieses Buch gedacht ist. Eine kleine Gebrauchsanweisung:
Lies dieses Buch nur, wenn du dich ernsthaft dafür interessierst und du dich mit dir selbst auseinandersetzen möchtest. Wenn nicht, dann ist es vielleicht für dich sinnvoller, das Buch erst ein anderes Mal zu beginnen.
Trage das Buch (und einen Stift) während der Zeit, in der du dich mit diesem Thema beschäftigst, stets bei dir. Natürlich soll es nicht zu einer Belastung werden, aber oft bieten sich unerwartete Momente zum Weiterlesen oder uns kommen Gedanken zu bestimmten Aufgaben, die wir dann gleich festhalten können.
Bearbeite immer erst die Aufgaben schriftlich (nicht nur im Kopf oder mündlich) und lies dann weiter. Das ist wichtiger als es dir vielleicht im ersten Augenblick erscheinen mag. Viele denken nämlich: „Och, das beantworte ich mal gerade schnell im Kopf“, weil sie keine Zeit oder Lust haben, alles schriftlich festzuhalten.
Nimm dir Zeit. Es bringt dir nichts, das Buch einfach schnell durchzulesen und durchzuarbeiten. Besser ist es, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Da es sehr tief gehende Fragen und Aufgaben sind, kann es sogar sein, dass du für eine Übung mehrere Tage brauchst. Diese Zeit solltest du dir nehmen.
Es ist ein Arbeitsbuch mit Platz zum Reinschreiben und Notizen-Machen. Das bedeutet, du brauchst nicht nur die vorgegebenen Linien zu nutzen. Du kannst und solltest immer einen Stift dabeihaben, dir wichtige Stellen markieren und Randnotizen machen.


WER SICH WENIGER FÜR DIE THEORIE INTERESSIERT, SONDERN GLEICH DEN PRAKTISCHEN WEG BESCHREITEN MÖCHTE, KANN AUCH DIE ERSTEN SEITEN ÜBERSPRINGEN UND AUF SEITE 66 (MIT KURZER ZUSAMMENFASSUNG DER ERSTEN SEITEN) ODER AB SEITE 93 (DER „GOLDENE WEG“ ZUM GLÜCK) WEITERLESEN.






Daher machte ich mich auf die Suche nach einem allgemeingültigen Weg, der uns zum Glück führt. Dazu ist es erst einmal wichtig, seine eigene Definition von Glück zu finden bzw. sich seiner eigenen Definition bewusst zu machen.

HIER: Wie ist deine Definition von Glück?




Da es sich bei diesem Buch nicht einfach darum handelt, Informationen „aufzusaugen“, sondern es davon lebt, sich persönlich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, ist es für das Weiterlesen unabdingbar, die vorgeschlagenen Aufgaben auch tatsächlich auszufüllen. Aus diesem Grund solltest du dir die Zeit nehmen und dir persönlich einen Gefallen tun, indem du die gerade gestellte Aufgabe zuerst ausführst und dann weitermachst. Dies kann und sollte auch einige Zeit in Anspruch nehmen. Manchmal kann es sogar Tage dauern, bis du eine Antwort gefunden hast. Wenn du dich auf den Weg zum Glück begibst, dann sollte dir klar sein, dass es sich dabei um einen Prozess handelt.

Nach zahlreichen Überlegungen stieß ich persönlich auf folgende Definition, mit der ich kurz und knapp mein Glück ausdrücken konnte. Zudem war ich der Meinung, dass dieser Satz auch eine gewisse Allgemeingültigkeit hat: „Glück ist, wenn das Leben gelingt.“ Diesen Satz fand ich sehr treffend, denn jeder Mensch versteht etwas anderes unter Glück, aber für die Verwirklichung ist das Gelingen der persönlichen Vorstellung wesentliche Voraussetzung.
HIER: Beschreibe hier deine eigene Erfahrung. Vielleicht erinnerst du dich an eine bestimmte Situation, wo dein Leben gelang. Du kannst aber auch eine Situation (einen Tag) beschreiben, der für dich eine gelungene Situation (Tag) widerspiegelt:




Ein Beispiel eines Tages, der mir als gelungen erscheint:
„Ich wache noch vor dem Wecker auf. Gehe nach einem gemütlichen Frühstück ohne Zeitdruck entspannt aus dem Haus. Ich komme zur U-Bahn. Diese fährt genau zu diesem Zeitpunkt in den Bahnhof ein. Auf Arbeit werde ich vom Chef gelobt. Die Person, auf die ich ein Auge geworfen habe, meldet sich bei mir und möchte mich zum Abendessen einladen. Ich komme nach Hause, es liegt ein Brief von einer guten Freundin im Briefkasten. Sie schreibt, wie froh sie ist, dass es mich gibt und sie mit mir befreundet sein darf. Ich gehe auf dem Weg zum Date bei einem Tombola-Stand vorbei und entscheide mich spontan mitzumachen. Mein Los zieht den Hauptgewinn. Das Date: Schmetterlinge im Bauch, ein unschuldiger Kuss … “

Es kann aber auch ganz einfach sein:
„Ich sitze in der Sonne am Meer und schaue in die Ferne. Ich fühle mich frei!“
Die Zufriedenheit über diese Definition von Glück hielt nicht lange an. Bei einer S-Bahn-Fahrt unterhielt ich mich mit einem Freund:
„Was ist, wenn etwas so Einschneidendes in deinem Leben geschieht, das so gravierend ist, dass das Leben daraufhin nach deinen Vorstellungen nicht mehr gelingen kann? Was ist, wenn du einen geliebten Menschen verlierst?“

Auf diese Frage folgten sieben Jahre mit Überlegungen und weiteren Recherchen. Kann ich noch glücklich werden, wenn das Leben nach meinen Vorstellungen nicht mehr gelingen kann?

Um dem Ganzen ein Bild zu geben:
Deine persönliche Definition von „wenn das Leben gelingt“ ist, eigene Kinder zu haben. Nach einer schweren Krankheit teilt dir der Arzt die Hiobsbotschaft mit, dass du nie wieder Kinder bekommen kannst.

Oder:
Dein Leben gelingt nach deinen Vorstellungen nur mit voller Funktionalität der Hände und Beine; vor allem da du sehr sportlich bist und dein Hobby zum Beruf gemacht hast. Nach einem Autounfall bist du allerdings querschnittsgelähmt und auf einmal an einen Rollstuhl gebunden.

Will man nun der Definition „Glück ist, wenn das Leben gelingt“ Glauben schenken, dann müsste man schlussfolgern:
DU KANNST NIE WIEDER GLÜCKLICH WERDEN!

Das wollte ich nicht wahrhaben.
So befasste ich mich weiter mit dem Glück. Der Buddhismus schien eine Antwort parat zu haben. Da es zu diesem Thema auch schon zahlreiche Bücher und Ausführungen gibt, auch hier nur ein kurzer Abriss:






Und der Wolf strampelte und trampelte, er hustete und prustete und pustete das ganze (Stroh- und Holz-) Haus zusammen. (…) Da ging der Wolf zum Ziegelhaus, klopfte vorne an die große Tür und rief: „Liebes, gutes kleines Schwein, lass mich doch zu dir hinein.“ (…) Und der Wolf strampelte und trampelte, er hustete und prustete, aber er konnte das Haus nicht zusammenpusten. Da wurde er schrecklich zornig und brüllte. (…) Dann baute(n) sich (die) erste(n beiden) Schweinchen ein Ziegelhaus und fortan lebten alle drei zufrieden und froh.“
http://www.maerchenstern.de/maerchen/die-drei-kleinen-schweinchen.php (Stand: Juni 2016)

HIER: Versuche folgende Begriffe aus der Geschichte in Bezug auf das zuvor aufgeführte Glückskonzept zu beziehen: Schweinemutter, Schweinchen, Männer, Stroh, Holz, Ziegelstein, Wolf, sicher, froh, stolz, fein, zufrieden!






Woraus und worauf baust du dein Glückshaus? Auf das Baumaterial und die einzelnen Bausteine kann jeder von uns zugreifen. Um das Ganze zu verbildlichen, sind die einzelnen Bausteine mit den zuvor genannten Begriffen gekennzeichnet:
Die grauen Bausteine stehen für mögliche Fundamente des Glückshauses. Da gibt es das leichte, schnell aufzubauende „Fundament der Außenfaktoren“, welches aus Risiko-Beton (Machtlosigkeit) hergestellt wird und das schwere, mit viel Kraft und Zeit aufzubauende „Fundament der Innenfaktoren“, welches aus Genügsamkeit-Beton gemischt wird. Die rosafarbenen Bauelemente verkörpern den Herzenswunsch. Dieser Baustein wird so gut wie immer im Zusammenhang mit dem Leistungs-Baustein „Ich muss“ verwendet. Die grünen Bauteile sollen den Segen widerspiegeln. Daher gibt es für jedes „G der Grundbedürfnisse“ einen grünen Baustein.

Wir sehen auf den folgenden Darstellungen die entstehenden Bauwerke zwei verschiedener Bauherren. Sie sind voneinander durch das rote Glücksbarometer getrennt, das in 0%, 50% und 100% Glücksempfinden skaliert ist.
Das „Fundament der Innen-Faktoren“ (rechts) benötigt natürlich wesentlich mehr Zeit und Energie beim Aufbau als das „Fundament der Außen-Faktoren“. Es ist harte Arbeit, an sich und seinen Einstellungen zu arbeiten. Im Gegensatz zu den Außen-Faktoren, die sich oft von heute auf morgen verändern können (Lottogewinn, Partner kennenlernen, Beförderung, … ), braucht es viel Zeit, seine persönlichen Einstellungen, Maßstäbe und Lebensvorstellungen zu verändern. Steht allerdings das Fundament der Genügsamkeit, dann ist es durch äußere Umstände nicht mehr zu zerstören und erreicht einen stabilen Wert von 50% Glück.
Auf der linken Seite besteht das Fundament zusätzlich aus den 5 Gs der Grundbedürfnisse (siehe Abbildung). Der Bauherr stützt sein Glückshaus auf den Segen und ist überzeugt davon, dass dieser beständig und unverrückbar ist. Das stufenhafte Aufstellen der „Säulen“ symbolisiert das nach und nach erarbeitete persönliche Lebensglück durch Schule, Ausbildung, Verdienst, Haus, Familie, Luxus und so weiter. Und dieser Bauherr ist auch voller Stolz überzeugt davon, alles aus eigener Kraft erreicht zu haben. Somit erreicht er dadurch auch den Wert von 50%. Allerdings ist der Wert des linken Bauwerks von Bauherr zu Bauherr unterschiedlich und zudem von den jeweiligen Lebensumständen abhängig. Dies verdeutlicht die möglichen Glücksschwankungen zwischen 0 und 50 Prozent, da jederzeit eine Säule der Grundbedürfnisse durch einen Schicksalsschlag wegbrechen kann.






ÜBUNG: Wie in dem Video „Validation“ gut dargestellt ist, haben Lob und Komplimente große Auswirkungen. Aber wie übt man das? Mach (als kleine Motivation) ein kleines Spiel aus dieser Übung. Lege dir (zum Beispiel in deinem Kalender) eine kleine Strichliste an. Für jedes Lob oder Kompliment, das du gibst, bekommst du einen Punkt. Am Ende des Tages, der Woche oder des Monats zählst du alle Punkte zusammen (du kannst dir den Zeitraum am besten selbst wählen). So könntest du z.B. täglich versuchen deinen Score zu überbieten. Gelingt es dir, dann kannst du dir etwas Besonderes gönnen: Kuchen, Kaffeepause, Kinobesuch, Wellness-Abend oder Ähnliches.

„Sorgen drücken einen Menschen – aber freundliche Worte richten ihn wieder auf.“ (Sprüche 12, 25) „Eine freundliche Antwort vertreibt den Zorn, aber ein kränkendes Wort lässt ihn aufflammen. Ein freundliches Wort schenkt Freude am Leben, aber eine böse Zunge verletzt schwer.“ (Sprüche 15, 1+4)


ÜBUNG: Auf Worte sollten auch Taten folgen. Hier ein paar Ideen zum Abhaken und Datum-Dazuschreiben. Erweitere die Liste. Übung gerne öfter wiederholen. Heute habe ich:

… einer Person hinter mir die Tür offen gehalten:
(Datum)
… meinen Nachbarn zum Essen eingeladen:
(Datum)
… an die Windschutzscheibe eines Autos eine Blume gesteckt:
(Datum)
… jemandem meine Hilfe angeboten:
(Datum)
… einem bettelnden Menschen Essen gegeben:
(Datum)
… jemandem den Rücken/Nacken massiert:
(Datum)
… einer Person die Füße gewaschen:
(Datum)
… die Last eines anderen getragen:
(Datum)
… bei jemandem die Fenster geputzt:
(Datum)
… bei einem Umzug geholfen:
(Datum)
… einfach so ein Überraschungspaket an jemanden geschickt:
(Datum)
… im Garten bei einer Person das Unkraut gezupft:
(Datum)
… jemanden im Knast besucht:
(Datum)
… auf der Straße bei einer Spendenaktion mitgemacht:
(Datum)




„Hass führt zum Streit, aber Liebe sieht über Fehler hinweg.“
(Sprüche 10, 12)

Leitwort: Ich bin auch nicht perfekt.







Warum danken wir anderen Menschen so wenig? Sind wir uns für ein „Danke“ zu schade? Finden wir es unangebracht oder sogar peinlich? Oder reicht es, wenn ich eine Person für den Dienst bezahle? Habe ich dann wirklich einen Anspruch darauf?


ÜBUNG: Aber warum ist es eigentlich wichtig, dass ich mich bedanke? Probiere es einfach mal aus und bedanke dich bei deinen Mitmenschen für Dinge, Ereignisse und Dienstleistungen, die du bisher als selbstverständlich gesehen hast oder die zum gewohnten Alltag geworden sind. Schreibe deine Erfahrungen auf:




„Ich bin dankbar, nicht weil es vorteilhaft ist, sondern weil es Freude macht.“
(Lucius Annaeus Seneca)

Außer Freude hat Dankbarkeit noch folgende Nebenwirkungen:
„Der Psychologe Shawn Achor fand ebenfalls heraus, (…) ein simples „Danke“ auszusprechen oder zu hören, führt zu einer tatsächlichen Ausschüttung von Dopamin in unserem Gehirn. (…)
Dopamin hat viele Funktionen: (…) Diese Neurotransmitter führen dann tatsächlich zu Leistungssteigerungen und einer erhöhten Kreativität – bei allen Dingen, mit denen wir uns beschäftigen.
Außerdem steht der Botenstoff Dopamin in direkter Verbindung zur emotionalen und motivationsfördernden Region des Gehirns: Das Glückshormon reguliert unseren Kreislauf, wirkt auf das Essverhalten und erhöht sogar die kognitiven Funktionen. (…)
Genuine Dankbarkeit und positive Denkansätze sind also ganzheitlich gesehen pures Glück für unseren gesamten Körper und Organismus: Wir schlafen besser, sind weniger depressiv, unser Immunsystem wird unterstützt, unsere Stresslevel gesenkt. Höchste Zeit also, ein wenig Dankbarkeit zu einem festen Bestandteil unseres täglichen Lebens zu machen, oder?“
http://www.desired.de/dankbarkeit-wie-sie-mit-dem-kleinen-woertchen-danke-gluecklicher-schoener-und-erfolgreicher-werden/id_73310878/index (Stand: Juni 2016)


ÜBUNG: Versuchen wir unsere Dankbarkeit gegenüber unseren Mitmenschen noch ein wenig zu steigern, indem wir bei möglichst jeder Begegnung ein „Danke für …“ oder ein „Danke, dass …“ einbauen. Damit wir uns nicht gleich überfordert fühlen:

Beginne im Familien- und Freundeskreis
Erweitere auf dein Schul-, Studien- und Arbeitsumfeld
Finde die absolute Steigerung in jeder Begegnung mit deinem Nächsten

Wenn du nicht weißt, für was du dich bedanken könntest, dann lass deiner Intuition freien Lauf und danke für das Erste, das dir in den Sinn kommt – und das Schwerste an der Übung: Sprich es aus!

„Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“
(Sir Francis Bacon)

Begegnungen

„Ich traf einen jungen Mann, kerngesund, modisch gekleidet, Sportwagen,
und fragte beiläufig, wie er sich fühle: Was ’ne Frage, sagte er, beschissen!
Ich fragte, ein wenig verlegen, eine schwerbehinderte ältere Frau
in ihrem Rollstuhl, wie es ihr gehe: Gut, sagte sie, es geht mir gut.
Da sieht man wieder, dachte ich bei mir, immer hat man mit den falschen Leuten Mitleid.“
(Lothar Zenetti)

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 360
ISBN: 978-3-95840-560-8
Erscheinungsdatum: 23.05.2018
EUR 20,90
EUR 12,99

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