Aktiviere Deine Selbst-Liebe in der Seelenakademie

Aktiviere Deine Selbst-Liebe in der Seelenakademie

Anett Graaff


EUR 18,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 172
ISBN: 978-3-99107-868-5
Erscheinungsdatum: 03.11.2021
In der Seelenakademie wird altes Heilwissen reanimiert. Das zweiteilige Seelenprogramm ebnet den Weg in die Selbstliebe. Alter Schmerz, aber auch eine einzigartige Anbindung an innere, in Vergessenheit geratene Heilkräfte gelangen an die Oberfläche.
Vorwort

Selbst-Liebe – immer wieder werde ich als Heilerin gefragt, wie man sie erreicht. Das lässt sich natürlich nicht in zwei Sätzen beantworten. Jeder Mensch trägt die Energie der Selbst-Liebe in sich. Sie ist ihm von Gott (vom Göttlichen) gegeben. Sie erweist sich als der Schlüssel zum Ankommen, zu einem Glück von Zuhause, Glück und Selbstannahme/Selbstakzeptanz. Um diesen Schlüssel in Gang zu setzen, ist eine Voraussetzung erforderlich – Erlaubnis. Ich gebe mir die Erlaubnis, glücklich zu sein. Hört sich ganz einfach an. Für die meisten von uns ist hier ein langer Weg zu beschreiten. Seit vielen Inkarnationen sind wir als Menschen auf dem Planeten Erde. Jedes einzelne Leben hinterließ seine individuellen Spuren. Diese erwiesen sich mal als sehr erfolgreich, mal als eher erfolglos, mal als leicht, mal als schwer. Viele Erfahrungen stecken in unserem Energiesystem und dem der großen Seelengemeinschaft. Unsere Seele brachte sie mit und nimmt nun die Rolle der Lernenden ein im Körper eines Menschen. Sie wartet auf noch mehr Erleben, Entwicklung, Erfahrung. Als innerer Motor weiß sie um unsere jeweilige Lebensaufgabe und spornt uns an, diese zu erfüllen. Somit ist sie auch Lehrende. Die Selbst-Liebe ist dabei ein Ziel, welches sich über viele Inkarnationen bis zur Vollendung zieht. Zugleich ist sie der Weg in die Vollkommenheit.
Hier sind doch so einige Entwicklungsschritte nötig. Nicht immer fällt es uns leicht, mit diesen Schritten liebevoll und wertschätzend umzugehen. Erfahrungen mit Neid, Hass, Gier, Gewalt, Krieg usw. prägten sich ein. Sie sitzen noch tief im Emotional-Körper. Dieser bewahrt all die Emotionen zum jeweiligen Erlebnis auf.
Die Evolution brachte eine Prägung (Matrix) hervor, die voll von Schmerz, Angst, Traumata und Verwundungen auf allen Ebenen ist. Der Mensch ist an diese Prägung gebunden. Aus ihr herauszuwachsen, stellt sich als ein Mammutprojekt dar. Einen wichtigen Grundstein hierfür spielt die Selbst-Liebe. Das höhere Selbst eines jeden Menschen geriet in die „Fänge“ dieser Prägung und fiel so aus dem Gleichgewicht. Es nahm Schmerz auf, der jetzt zu transformieren ist, damit das Selbst sein ganzes Potential wieder entfalten kann, und der Mensch dieses Selbst wieder lieben kann. Die Prägung entwickelte sich auch auf Kollektivebene.
Ich biete Ihnen meine Hilfe im Erkennen Ihrer Selbst-Liebe an, die Wichtigkeit ihrer Präsenz und den Wert ihrer Heilkräfte. Auf dem Weg in die Selbst-Liebe sind äußere und innere Faktoren zu beleuchten. Das ist oft mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden. Doch dieser lohnt sich. Das Tor der Selbst-Liebe lässt sich öffnen und sämtliche Ketten sprengen.
Gleichzeitig beleuchte ich dieses Thema mit Hilfe der Hildegard von Bingen-Werke. Schon vor über 900 Jahren erkannte sie die Wichtigkeit der Selbst-Liebe als unseren inneren Heiler. Meine Liebe zu den Hildegard-Werken ist nicht zu leugnen. Es berührt mein Herz, ihre Sprache aus einer anderen Sicht verstehen zu dürfen. Mit zeitgenössischen Synonymen lassen sich erstaunliche Parallelen finden. In meinem Buch „Himmel und Erde in mir vereint“ schrieb ich ausführlich zu meiner engen Verbindung mit Hildegard von Bingen.
Zunächst sind erst einmal ein paar Anhaltspunkte aufzuzeigen, die im Großen eingeflochten sind:

Selbst-Bild – Schau in den Spiegel
Der Blick in den Spiegel kann ganz kurz erfolgen. Ich überprüfe noch einmal, ob die Kleidung gut sitzt oder auch das Gesamtbild für den Tag passt. Ein weiterer Blick ist ein sehr intensiver. Ich schaue nicht nur in den Spiegel, der vielleicht zu Hause im Flur hängt. Andere Menschen erweisen sich als Spiegel für mich. Und hier passiert es mir, dass ich mit dem Bild unzufrieden bin.
Wie sehe ich mich selbst? Da gibt es den äußeren und den inneren Blick. Beide sind wichtig. Das Äußere ist schnell abgescannt und wird gerne bewertet. Der Blick nach innen erweist sich als zeitaufwendiger und bedarf Mut.

Selbst-Glaube – Glaube an Dich
Gelingt es Dir, an Dich selbst zu glauben? Weißt Du um all Deine Fähigkeiten und Talente? Ist Dir Dein gesamtes Potential schon bewusst? Kämpfst Du noch mit alten Glaubenssätzen?
Jeder kennt sie, Sätze wie: „Du bist nicht gut genug. Du schaffst das nie, Deine Mutter konnte das auch nicht. Ohne mich bleibst Du ein Versager.“ Man könnte noch viele Sätze hinzufügen. Aber belassen wir es dabei. Solche Sätze prägen sich intensiv ein, wenn sie immer wiederholt werden. Schon im Kindesalter hörten wir sie, zumindest der Großteil von uns. Unsere Eltern, Lehrer, Erzieher wollten das Beste für uns und gaben uns teilweise solche Glaubenssätze mit auf den Weg – es sind auch ihre Glaubensmuster. Sie wussten nicht immer um deren Intensität und die belastenden Energien, die daran haften. Unser Mental- und unser Emotional-Körper nahmen diese Energien auf. Sie sind Teil dieser Körper geworden und beeinflussen heute unsere Beziehungen, unseren Alltag, unsere Selbst-Liebe. Sie stören unser Energiesystem, indem sie sich in ihm festsetzten. In bestimmten Situationen machen sie sich sofort bemerkbar und blockieren uns oder lösen sofort einen Schmerz aus. Konnten sie sich so weit ausbreiten, dass wir uns mittlerweile mit ihnen identifizieren, erschwert das unser Leben enorm. Der äußere Einfluss verschmolz zu einem inneren Einfluss, den wir mit diesen Energien füttern. Das Äußere ergoss sich in eine Form, die jetzt mit dem Inneren (wie z. B. unserem Denken, unserem Fühlen, unserem Glauben) eine Symbiose bildet. Es zeigt sich wie ein eingesetzter Pflock im Energiesystem und bringt Energien ins Stocken. Eine Enge stellt sich ein, die zur Unbeweglichkeit führt. Der Glaube beginnt sich nur noch in eine Richtung zu bewegen, die eine Weiterentwicklung erheblich erschwert. Die Prägung bestimmt die Richtung durch ihren Einfluss. Das Potential verkümmert, es ist gefangen im negativen Glauben, das sich als gutes Futter für die Prägung darstellt. Der Energiefluss an die Urkraft des Glaubens ist gestört.

Selbst-Prägung – Verpass Dir (D)einen Stempel
Ist Dir Deine Identität schon komplett bewusst? Wer bist Du? Was macht Dich aus? Welche Prägungen formten Dich? Kannst Du Dir vorstellen, dass Du Dein „Ich“ noch gar nicht in voller Pracht zum Vorschein bringst? Die Prägungen durch Eltern, Großeltern und unser Umfeld (sowie andere Inkarnationen) sind tief in uns verankert. Als Kinder nahmen wir sie oft ungefiltert auf. Sie gaben uns häufig eine Richtung in unserem Leben vor. Es fügte sich eine Schablone zusammen, mit der wir uns bewegten. Sie erwies sich als unser Kompass, als unser Lebensstempel. Aber dieser Stempel ist eine Mischung verschiedenster Prägungen. Diese legt sich wie ein Schleier auf unser „Ich“. Auch hier verändert sich unsere Form der Liebe. Wir fangen an, uns zu verbiegen, ohne dass es uns immer bewusst ist. Im Kindesalter sind wir fest im Stempel der Eltern involviert. Ihre Energien, ihr Lebensstempel ist unser „Vorbild“, eine Prägung, der wir Glauben schenken. Auch wenn es uns gelingt, im Erwachsenenalter diesem Muster zu entfliehen, ist es noch im Energiesystem gespeichert und wartet auf eine Auflösung. Der alte Lebensstempel darf nun mit Hilfe einer Umwandlung (Transformation) eine neue, eine eigene Prägung erhalten.

Selbst-Wert – Schätze Deinen Wert (Sieh Deinen Reichtum)
Der Begriff Selbst-Wert gelangt immer mehr in den öffentlichen Fokus. Viele Menschen wissen heute, dass die Wertschätzung eine große Baustelle des Menschen ist. Kennst Du Deinen Wert? Kannst Du Deinen Wert schätzen? Ist es Dir möglich, Dich als Mensch als wertvoll zu erachten? Der Selbst-Wert wurde uns vom Göttlichen mitgegeben. Er ist in unserer Seele verankert. Sie weiß um unseren Wert. Auch hier liegen viele negative Erfahrungen wie Selbstverurteilungen, Selbsthass, Minderwertigkeitsgefühle, Askese usw. verborgen. Diese wiegen schwer und lassen unseren Wert nicht zu einer Blume erblühen. Die Blume hat schwer zu kämpfen, sich aufzurichten.

Selbst-Sicherheit – Sichere Dich selbst ab
Weißt Du um Deine Sicherheit hier auf der Erde? Wo holst Du Dir diese Sicherheit her? Auch hier lassen sich äußere und innere Sicherheit aufzeigen. Die äußere täuscht uns sehr oft, ist sie doch vorwiegend mit materieller Sicherheit verknüpft. Sie hängt sich an Bedingungen und Wertungen. Ihr trügerisches Wirken lässt uns Menschen in eine Richtung laufen, die uns letztendlich keine innere Sicherheit schenkt. Die innere Sicherheit entsteht im Glauben und Vertrauen. Die Seelenkräfte bilden das Fundament der inneren Sicherheit, die dann auch eine äußere Sicherheit zur Folge hat. Mittlerweile wissen wir, dass materielle Sicherheit allein nicht ausreicht, um ein glückliches und zufriedenes Leben führen zu können. Hier sehen wir das Leben nur aus einer sehr eingeschränkten Perspektive. Glaube, Vertrauen, innerer Frieden, Genuss des Lebens sind jene Merkmale, die uns die Selbst-Sicherheit bringen.

Selbst-Liebe – Erlaube Dir Deine Liebe
Kannst Du Dich lieben? Bist Du bereit, Dich zu lieben? Oder denkst Du bei Selbst-Liebe an egoistische Ansichten, an Moralpredigten? Hier lauert genau die Gefahr einer missverstandenen Selbst-Liebe. Die Morallehre brachte die Selbst-Liebe ins Wanken. Sie verbindet diese mit Egoismus. Ich habe erst an die anderen zu denken, bevor ich an mich selbst denke. Das wird sogar als große Tugend dargestellt. Dabei bemerkten wir lange Zeit nicht, dass man uns damit von der Selbst-Liebe, der göttlichen Liebe, abschnitt. Immer war ein Gefühl von Trennung mit im „Spiel“. Der Mensch vermochte es, sich als eigener größter Feind in eine Form zu bringen. Unzählige Wertungen ermöglichten so eine Form (eine Prägung/Matrix). Er schnitt sich förmlich von der bedingungslosen Liebe ab, und es entwickelte sich eine lieblose Prägung, die bis heute die Menschen beeinflusst. Der Mensch ist ein wertvolles Geschöpf, es besitzt im Inneren seine Seelenkräfte, die ihm als heiliges Heilwissen „eingepflanzt“ sind. Vertraut er sich ihnen an, findet er den Weg aus der Prägung der Angst wieder heraus.
In Form eines Ratgebers finden Sie in diesem Buch praktische Anleitungen eines Seelenprogramms, das in zwei Teilen erfolgt. Im ersten Teil schaffen Sie mit Hilfe der Seelenkräfte die Grundlage für Ihre Selbst-Liebe und geben sich die Möglichkeit zur Öffnung für die Liebe, die göttliche Liebe. Die Arbeit erstreckt sich auf sieben Seelenkräfte inkl. Gebete, Meditation, Einsatz von Heilsteinen mit Zeitvorgaben. Am Ende eines jeden Kapitels finden Sie eine Zusammenfassung der vorgesehenen Aufgaben. So können Sie für sich überprüfen, ob alle Aufgaben erfüllt sind.
Der zweite Teil des Programms ist der Vertiefung und Stärkung der Liebe gewidmet. Im Rahmen der sieben Schöpfungstage begeben Sie sich auf Ihre ganz individuelle Reise der Lebenszyklen. Dies mag sich im ersten Moment befremdlich anhören. In den Schöpfungstagen steckt die ganze Schöpfung des Menschen, verbunden mit den sieben Chakren, den Energiezentren. So öffnet sich ein Weg in die Selbst-Liebe. Dieses tiefgreifende Programm nimmt mit allen Übungen einen Zeitraum von mehreren Monaten ein. Es bedarf Ihrer Zu- und Mitarbeit. Ehrlichkeit, Mut und Disziplin bilden hervorragende Voraussetzungen Ihrerseits. Himmlische Unterstützung gesellt sich dazu. Erzengel, Jesus, Mutter Maria oder auch Maria Magdalena warten schon auf Sie.
Sind Sie bereit? Dann bitte ich Sie weiterzulesen und wünsche Ihnen viel Erfolg auf Ihrer Reise.

Hildegard von Bingen – ein Blick zurück

Hildegard von Bingen erfährt in ihrem Leben immer wieder göttliche Erfahrungen, Eingebungen, Momente, in denen sie aufgefordert wird aufzuschreiben, was sie hört und sieht. Damit wurde ihr eine große Aufgabe zuteil. In mehr als drei Jahrzehnten entstanden so Werke, die zusammen eine ganzheitliche Heilkunde bilden. Das Schreiben ist für sie mit Freude, Demut, aber auch Angst verbunden. Wie sollte es ihr als Frau gelingen, das Geschriebene zu veröffentlichen? Wer schenkte ihr Gehör? Aber die innere Stimme ließ nicht locker. Heute erreicht uns damit ein einzigartiger Schatz an altem Heilwissen. Immer wieder suchen Menschen parallel zur Schulmedizin nach alternativen Heilmethoden, die die Seelenebene einbeziehen. Von Körper, Geist und Seele ist immer wieder zu lesen und zu hören. Diese sind in Einklang zu bringen. Aber wie? Aus dem asiatischen Raum kennen wir diesen Ansatz. Mittlerweile ist die „Seelen-Medizin“ auch im Westen angekommen. Die Heilung der Seelenebene steht an oberster Stelle. Ist diese gesund, können Körper, Psyche und Geist folgen. Alles ist miteinander verbunden. Hildegard besaß dieses Wissen. In all ihren Werken spricht sie die „Discretio“, das gesunde Maß, an. Unzählige Wechselwirkungen führt sie auf. Dabei spielt ihre Seelenheilkunde den zentralen Punkt. So sind die Seelenauswirkungen in all ihren Werken eingebunden.
Neben der Seele nimmt die Ur-Kirche einen besonderen Stellenwert ein. Sie beherbergt die Tugenden, die Hildegard als weibliche Wesen sehen darf. In jedem Heilungsprozess stehen die Tugenden dem Menschen hilfreich zur Seite. Vertraut er sich diesen Kräften an, verstärkt es den Heilungsprozess des Menschen. Die Ur-Kirche erweist sich als ein einzigartiges Heilzentrum, welches sich Hildegard in der Gestalt einer Frau präsentiert. Als Wohnstätte der Tugendkräfte stehen ihre Türen jedem einzelnen zu jeder Zeit offen. Getreu dem Motto „Vor Gott sind alle gleich“ nimmt sie jedes Geschöpf in ihre Obhut. Wie eine Mutter nimmt sie ihre Kinder in die Arme. Die Tugenden unterstützen sie und lehren Wertschätzung, Respekt, Zufriedenheit, Barmherzigkeit. Der Einsatz dieser positiven Energien oder Muster strahlt in die Herzen hinein und lässt sie sich öffnen. Hildegard durfte mit jeder Tugend ein „Seminar“ erleben und gibt uns diese Erfahrungen, dieses Wissen weiter. Es erweist sich als ein unbezahlbarer Schatz, um aus alten störenden Mustern zu entfliehen und all die Herzensliebe wieder fließen zu lassen.

Die Seelenakademie und ihre Seelenkräfte

Bei dem Begriff Tugenden fragen sich viele Menschen, ob dieser nicht altmodisch ist. Im Laufe der Geschichte wurden sie in eine Morallehre gepresst und somit als Machtmittel missbraucht. Als Schutzschild der Institution Kirche galten die Tugenden als das Allheilmittel. Ihre Kategorisierung nahm ihnen einen großen Teil ihrer Heilwirkungen. Ihr liebevoller Ursprung geriet in den Hintergrund. Man benutzte sie für ein System, um ihm damit Futter zu geben. Die Institution Kirche nahm Besitz von den Tugenden. Sie höhlte sie aus.
Aus rein energetischer Sicht erscheinen die Tugenden als weibliche Lebewesen (Seelenkräfte), die der Ur-Kirche dienten. Ihre positiven Energien brachten den Menschen Glauben, Vertrauen und Hoffnung. Ihr Lichtkleid berührte die Seelen und stärkte diese. Man darf sie als Seelenkräfte bezeichnen und die Ur-Kirche als die Seelenakademie. So entfaltet sich eine völlig andere Energie zu diesen Wörtern – eine lichtdurchflutete göttliche Energie. Jedem von uns stehen sie zur Verfügung. Eine Trennung fand nie statt, auch wenn es sich oft so anfühlte. Dennoch liegen sie in vielen Menschen tief vergraben und warten auf ein erneutes Erwachen. In jeder Inkarnation wünscht sich die Seele nichts sehnlicher, als sich weiterentwickeln zu können. Die Triebfeder dazu sind unter anderem die Seelenkräfte, die im „Ausbildungszentrum“ – der Seelenakademie – zu finden sind. Die Seelenkräfte spannen sich wie ein Netz um jede einzelne Seele und nähren diese mit göttlichen Energien. Die Seele wiederum sucht sich ihren Tempel, den Körper des Menschen, aus und begibt sich auf eine lehrreiche und individuelle Reise. Darauf wurde sie in der Seelenakademie vorbereitet. Auf ihrer Reise als Mensch erfährt sie Freude, Leid, Geburt, Wiedergeburt, „Himmel und Hölle“. Sie geht mit vollem Elan und in tiefer Demut auf diese Reise. Das Pensum ist enorm, ganz gleich welchen Zeitraum das Erleben auf der Erde einnimmt. Jede Sekunde zählt. Ihre Seelenkräfte hat sie mit im Gepäck. Nicht nur sie allein benötigt diese Kräfte für sich, nein, sie gibt sie an den Menschen weiter, in dem sie gerade wohnt. Damit spornt sie ihn an. Das gelingt ihr mal mit mehr, mal mit weniger Resonanz des Menschen. Sie schubst von innen an und bedarf der Sinne des Menschen, um sie wahrzunehmen. Im Innern wartet sie auf die unterschiedlichsten Handlungen ihres Menschen und darf Menschliches erfahren und erleben. Kann sich der Mensch ganz auf sie und ihre Kräfte einlassen, dürfen beide Schritt für Schritt Erfahrungen sammeln. Je nachdem welche Aufgabe die Seele übernommen hat, unterstützt sie den Menschen aus ihrem Innenraum heraus, diese Aufgaben auch für sich wahrzunehmen. Und natürlich warten so manche Herausforderungen auf beide.
Als Heilerin treffe ich fast täglich mit kranken Menschen zusammen. Viele von ihnen suchen ganz bewusst nach Möglichkeiten neben der Schulmedizin. Oftmals liegen lange Krankheitswege hinter ihnen, dennoch spüren sie in ihrem Innern etwas, das sie nicht aufgeben lässt. Krankheiten zu durchlaufen, ist sehr herausfordernd. Viele Ursachen stecken hinter den einzelnen Krankheiten. Aber irgendetwas in diesen Menschen lässt sie wissen, dass es weiter geht. Es sind die Seelenkräfte, die sich bemerkbar machen. Sie wissen um die Heilungschancen.
Die Aufklärung ist heutzutage groß, genauso wie die Informationsflut. Heilung kann nur von innen her erfolgen. Es sind die Seelenkräfte, die enorm zur Heilung beitragen, wenn wir sie nutzen und es ihnen gestatten. Die Seele fordert uns geradezu heraus, unsere eigenen Heilungsprozesse in Gang zu setzen. Immer wieder schickt sie mit ihren Kräften Impulse. Finden wir Antworten im Äußeren z. B. durch ein Buch, das wir gerade lesen, erfahren wir Resonanz zu unseren Heilthemen. Alles, das zu Resonanz führt, sollte angeschaut werden. Ist es eine permanente Unzufriedenheit, Überforderung oder auch Schlaflosigkeit, sind wir gefordert, die Ursachen zu finden. Was macht mich unzufrieden, was überfordert mich, was lässt mich nicht schlafen? Beobachte ich, wann genau diese Gefühle auftauchen, bin ich den Antworten schon sehr nahe.

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