Lisa, Dori und Teo
Abenteuer in Australien
EUR 25,90
Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 72
ISBN: 978-3-99130-974-1
Erscheinungsdatum: 08.09.2025
Zwei Bartagamen kämpfen sich durch das Outback von Australien, um ihre Geschwister zu finden, von denen sie kurz nach ihrer Geburt getrennt wurden. Nach vielen tierischen Begegnungen treffen sie auf Lisa, einen Menschen.
Start ins neue Leben
Es war früh am Morgen, und die Sonne malte den Himmel in warmen Orange- und Rosatönen, während sie langsam über den Horizont stieg. Nach einer kühlen Nacht begann die rote Erde Australiens, sich wieder aufzuwärmen. Unter der Oberfläche, versteckt in einer gemütlichen Sandgrube, passierte etwas Magisches: Kleine Bartagamen-Babys waren bereit, das Licht der Welt zu erblicken!
Vor zwei Monaten hatte ihre Mama ein tiefes Loch gegraben und darin ihre Eier gelegt, damit die Sonne den Sand warmhielt. Jetzt war es so weit: Die winzigen Echsen knabberten vorsichtig an ihren Eierschalen und kämpften sich nach oben. Ein großer Kraftakt für die Kleinen!
Die ersten Baby-Bartagamen spürten die warme Sonne und blieben kurz reglos liegen. Sie mussten sich von der Anstrengung des Schlüpfens erholen. Doch bald blinzelten sie, bereit, die große, weite Welt des Ouotback zu entdecken. Es war der Beginn eines aufregenden Lebens!
Nur wenige von ihnen schafften es, aus der warmen Sandgrube zu entkommen. Die ersten Schritte in dieser großen, unbekannten Welt waren schwer. Ihre kleinen Bäuche knurrten vor Hunger, aber sie wussten nicht, was sie essen konnten. Niemand war da, um ihnen zu zeigen, welche Pflanzen essbar waren, oder ihnen schaden konnten, deswegen fassten sie einen mutigen Entschluss: Sie mussten sich aufteilen, um Nahrung und Wasser zu suchen.
Zwei der Baby-Bartagamen – ein Weibchen und ein Männchen – gingen geradeaus, während die anderen nach links abbogen. Es war das letzte Mal, dass sie sich sahen. Sie probierten die Blätter vieler Pflanzen – einige waren bitter, manche kratzig oder so trocken, dass sie zum Weiterziehen gezwungen waren.
Da hörten sie ein seltsames Geräusch: ein Klopfen, gefolgt von einem Rascheln. Sie erschraken und duckten sich schnell unter einen Strauch, dessen Zweige voller Dornen waren. Obwohl es pikte, wagten sie es nicht, sich zu bewegen. So verharrten sie still und hofften, dass niemand sie entdecken würde.
Ihre Haut hatte eine Besonderheit: Sie konnte sich an die Farben der Umgebung anpassen, sodass sie kaum zu sehen waren. Diese Fähigkeit würde ihnen in den kommenden Tagen helfen, sicher durch das Outback zu kommen.
Als die Sonne langsam unterging, tauchte sie die weite, trockene Landschaft in ein sanftes, goldenes Licht. Die roten Felsen und Büsche leuchteten wie gemalt. Die zwei kletterten vorsichtig durch die dornigen Zweige des Strauchs auf der Suche nach einem geschützten Platz für die Nacht. Hoch oben in den Ästen fanden sie endlich eine kleine Mulde, die wie ein Nest aussah.
Während der Mond langsam aufging und die Sterne am Himmel funkelten, kuschelten sie sich eng aneinander. Die Nacht war kühl, aber es war warm und sicher im Versteck. Mit müden Augen schauten sie ein letztes Mal in die Landschaft des Ouotback, bevor sie einschliefen. Es war ein langer, aufregender Tag. Das Abenteuer konnte losgehen.
Ein neuer Morgen im Outback
Als die ersten Sonnenstrahlen am Horizont auftauchten, blinzelten die beiden kleinen Bartagamen verschlafen. Es war kühl und die Wärme der Sonne ließ noch auf sich warten. Vorsichtig schauten sie sich um. Lauerten irgendwo Gefahren? Doch es war alles in Ordnung und so hatten sie einen Moment Zeit zum Durchatmen.
Hunger und Durst waren nicht zu ignorieren. Glücklicherweise entdeckten sie einen Strauch, ähnlich dem, in dem sie die Nacht verbracht hatten. Er war mit winzigen Tautropfen bedeckt. Vorsichtig leckten sie die kühlen Tropfen von den Blättern und spürten, wie ihr Durst gestillt wurde. Die Blätter schmeckten saftig und frisch, und so nahmen sie davon kleine Bissen – endlich eine erste Mahlzeit!
Mit neuer Energie genossen sie die sanften Sonnenstrahlen, die langsam die Erde erwärmten. Doch die Ruhe hielt nicht lange an. Sie wussten, dass sie den Strauch verlassen mussten, um weiter nach Nahrung, Wasser und einem sicheren Versteck für die kommende Nacht zu suchen.
Der Abstieg war schwierig. Die spitzen Dornen der Zweige forderten ihre ganze Aufmerksamkeit und sie bewegten sich langsam und vorsichtig, um sich nicht zu verletzen. Doch die beiden kleinen Bartagamen meisterten diese Herausforderung mit geschicktem Klettern.
Als sie wieder auf dem roten Sand des Ouotback standen, blickten sie in die unendliche Weite der Landschaft. Vor ihnen lag eine Welt voller Geheimnisse und Abenteuer. Der Weg ins Unbekannte begann.
Ein unerwartetes Treffen
Die beiden waren so damit beschäftigt, die Umgebung zu erkunden, dass sie ihre anderen Geschwister vergaßen und aus den Augen verloren hatten.
Plötzlich bemerkten sie ein merkwürdiges Tier. Es war größer als sie selbst, hatte ein dickes mit Stacheln besetztes Fell und eine lange, feuchte Nase, die ständig in Bewegung war. Mit seinen kräftigen Krallen scharrte es unermüdlich am Boden und suchte offenbar nach etwas Essbarem.
Kurze Zeit später entdeckte es einen alten Baumstamm mit einer dicken, rissigen Rinde. Es machte sich sofort bereit, die Borke mit seinen Krallen abzuschälen, und sobald eine Stelle freigelegt war, leckte es mit seiner langen Zunge daran. Es schien, als hätte es etwas Köstliches gefunden.
Die Bartagamen beobachteten das seltsame Tier aus sicherer Entfernung, versteckt hinter einem großen Stein. Sie waren neugierig, aber zu ängstlich, sich zu nähern. Als das Tier schließlich weiterzog, schauten sie sich an – die Neugier war groß.
Langsam und vorsichtig näherten sie sich dem Baumstamm, an dem das Tier gefressen hatte. An der freigelegten Stelle krabbelten unzählige Ameisen und Käfer herum. „Die sehen ja komisch aus!“, rief der Bruder leise, aber er blieb mutig stehen.
„Hat er das gefressen?“, überlegte seine Schwester laut, während sie die kleinen Tiere beobachteten, die aufgeregt hin und her wuselten. Der Gedanke war seltsam, aber auch faszinierend. Vorsichtig schnupperte sie an der Stelle.
Es roch nach Erde, Holz und ein bisschen nach Moos.
„Was denkst du, kann man das essen?“, fragte ihr Bruder. Sie zuckte mit den Schultern. „Er hat es gegessen! Na, dann werde ich es auch probieren.“
Sie nahm ihren ganzen Mut zusammen, beugte sich vor und leckte vorsichtig an der Stelle. Der Geschmack war … überraschend! Nussig, ein bisschen süß und leicht knusprig – nicht schlecht für etwas, das so seltsam aussah.
„Es schmeckt gar nicht so übel“, sagte sie und trat zur Seite, damit ihr Bruder probieren konnte. Er zögerte kurz, dann leckte er ebenfalls. „Hm, das ist wirklich okay“, sagte er und grinste sie an.
Plötzlich hörten sie ein Rascheln hinter sich. Sie erstarrten und drehten sich langsam um. Das fremde Wesen war zurück, aber diesmal nicht allein! Zwei weitere Tiere, die genauso aussahen, tauchten aus den Büschen auf und beobachteten sie neugierig.
Die Geschwister hielten den Atem an. Doch anstatt sie anzugreifen, legte sich eines der Tiere flach auf den Boden, fast so, als wollte es sie beruhigen. Die anderen beiden fingen an, an einer neuen Stelle des Baumstamms zu kratzen, und schälten wieder die Borke ab. Es sah beinahe so aus, als wollten sie zeigen, wie man mehr von den kleinen Leckerbissen finden konnte.
„Sie möchten uns bestimmt helfen“, flüsterte der Bruder.
„Oder glauben sie, wir gehören zu ihnen?“, wunderte sich die Schwester, immer noch überrascht von der Freundlichkeit der Tiere.
Das war der Moment, in dem sie begriffen: Diese Wesen waren keine Feinde. Sie hatten etwas entdeckt, das ihnen helfen konnte, in dieser Wildnis zu überleben.
Und sie brauchten in dieser fremden Welt Freunde, um gemeinsam zu überleben.
Gefahr im Sand – Schlange und Waran
Endlich waren sie satt. Sie hätten gerne mehr Zeit mit den neuen Freunden verbracht, aber sie merkten, dass es Zeit war, weiterzuziehen. Sie hatten den Plan, nach ihren Geschwistern zu suchen. Aber warum entfernten sie sich immer weiter von ihnen? Sie hatten die Orientierung verloren.
Die Landschaft um sie herum veränderte sich. Es wurde immer sandiger und steiniger, und große Felsen tauchten vor ihnen auf. Nur wenige Pflanzen und Bäume waren zu sehen. Doch nun entdeckten sie im Schatten eines Baumes wunderschöne Blumen, sie waren orangefarben. Neugierig liefen sie hin und probierten sie. Die Blüten schmeckten ein bisschen süß, und die dicken, fleischigen Blätter waren saftig und voller Wasser. Das tat gut – endlich hatten sie wieder etwas zu essen und zu trinken!
Doch plötzlich wurde der Bruder unruhig. „Hier stimmt was nicht“, flüsterte er. „Ich habe so ein komisches Gefühl, als würde uns jemand beobachten.“ Auch die Schwester bekam Angst, als sie ein leises Rascheln auf dem sandigen Boden hörten. „Lass uns schnell weglaufen!“, rief sie.
...
Es war früh am Morgen, und die Sonne malte den Himmel in warmen Orange- und Rosatönen, während sie langsam über den Horizont stieg. Nach einer kühlen Nacht begann die rote Erde Australiens, sich wieder aufzuwärmen. Unter der Oberfläche, versteckt in einer gemütlichen Sandgrube, passierte etwas Magisches: Kleine Bartagamen-Babys waren bereit, das Licht der Welt zu erblicken!
Vor zwei Monaten hatte ihre Mama ein tiefes Loch gegraben und darin ihre Eier gelegt, damit die Sonne den Sand warmhielt. Jetzt war es so weit: Die winzigen Echsen knabberten vorsichtig an ihren Eierschalen und kämpften sich nach oben. Ein großer Kraftakt für die Kleinen!
Die ersten Baby-Bartagamen spürten die warme Sonne und blieben kurz reglos liegen. Sie mussten sich von der Anstrengung des Schlüpfens erholen. Doch bald blinzelten sie, bereit, die große, weite Welt des Ouotback zu entdecken. Es war der Beginn eines aufregenden Lebens!
Nur wenige von ihnen schafften es, aus der warmen Sandgrube zu entkommen. Die ersten Schritte in dieser großen, unbekannten Welt waren schwer. Ihre kleinen Bäuche knurrten vor Hunger, aber sie wussten nicht, was sie essen konnten. Niemand war da, um ihnen zu zeigen, welche Pflanzen essbar waren, oder ihnen schaden konnten, deswegen fassten sie einen mutigen Entschluss: Sie mussten sich aufteilen, um Nahrung und Wasser zu suchen.
Zwei der Baby-Bartagamen – ein Weibchen und ein Männchen – gingen geradeaus, während die anderen nach links abbogen. Es war das letzte Mal, dass sie sich sahen. Sie probierten die Blätter vieler Pflanzen – einige waren bitter, manche kratzig oder so trocken, dass sie zum Weiterziehen gezwungen waren.
Da hörten sie ein seltsames Geräusch: ein Klopfen, gefolgt von einem Rascheln. Sie erschraken und duckten sich schnell unter einen Strauch, dessen Zweige voller Dornen waren. Obwohl es pikte, wagten sie es nicht, sich zu bewegen. So verharrten sie still und hofften, dass niemand sie entdecken würde.
Ihre Haut hatte eine Besonderheit: Sie konnte sich an die Farben der Umgebung anpassen, sodass sie kaum zu sehen waren. Diese Fähigkeit würde ihnen in den kommenden Tagen helfen, sicher durch das Outback zu kommen.
Als die Sonne langsam unterging, tauchte sie die weite, trockene Landschaft in ein sanftes, goldenes Licht. Die roten Felsen und Büsche leuchteten wie gemalt. Die zwei kletterten vorsichtig durch die dornigen Zweige des Strauchs auf der Suche nach einem geschützten Platz für die Nacht. Hoch oben in den Ästen fanden sie endlich eine kleine Mulde, die wie ein Nest aussah.
Während der Mond langsam aufging und die Sterne am Himmel funkelten, kuschelten sie sich eng aneinander. Die Nacht war kühl, aber es war warm und sicher im Versteck. Mit müden Augen schauten sie ein letztes Mal in die Landschaft des Ouotback, bevor sie einschliefen. Es war ein langer, aufregender Tag. Das Abenteuer konnte losgehen.
Ein neuer Morgen im Outback
Als die ersten Sonnenstrahlen am Horizont auftauchten, blinzelten die beiden kleinen Bartagamen verschlafen. Es war kühl und die Wärme der Sonne ließ noch auf sich warten. Vorsichtig schauten sie sich um. Lauerten irgendwo Gefahren? Doch es war alles in Ordnung und so hatten sie einen Moment Zeit zum Durchatmen.
Hunger und Durst waren nicht zu ignorieren. Glücklicherweise entdeckten sie einen Strauch, ähnlich dem, in dem sie die Nacht verbracht hatten. Er war mit winzigen Tautropfen bedeckt. Vorsichtig leckten sie die kühlen Tropfen von den Blättern und spürten, wie ihr Durst gestillt wurde. Die Blätter schmeckten saftig und frisch, und so nahmen sie davon kleine Bissen – endlich eine erste Mahlzeit!
Mit neuer Energie genossen sie die sanften Sonnenstrahlen, die langsam die Erde erwärmten. Doch die Ruhe hielt nicht lange an. Sie wussten, dass sie den Strauch verlassen mussten, um weiter nach Nahrung, Wasser und einem sicheren Versteck für die kommende Nacht zu suchen.
Der Abstieg war schwierig. Die spitzen Dornen der Zweige forderten ihre ganze Aufmerksamkeit und sie bewegten sich langsam und vorsichtig, um sich nicht zu verletzen. Doch die beiden kleinen Bartagamen meisterten diese Herausforderung mit geschicktem Klettern.
Als sie wieder auf dem roten Sand des Ouotback standen, blickten sie in die unendliche Weite der Landschaft. Vor ihnen lag eine Welt voller Geheimnisse und Abenteuer. Der Weg ins Unbekannte begann.
Ein unerwartetes Treffen
Die beiden waren so damit beschäftigt, die Umgebung zu erkunden, dass sie ihre anderen Geschwister vergaßen und aus den Augen verloren hatten.
Plötzlich bemerkten sie ein merkwürdiges Tier. Es war größer als sie selbst, hatte ein dickes mit Stacheln besetztes Fell und eine lange, feuchte Nase, die ständig in Bewegung war. Mit seinen kräftigen Krallen scharrte es unermüdlich am Boden und suchte offenbar nach etwas Essbarem.
Kurze Zeit später entdeckte es einen alten Baumstamm mit einer dicken, rissigen Rinde. Es machte sich sofort bereit, die Borke mit seinen Krallen abzuschälen, und sobald eine Stelle freigelegt war, leckte es mit seiner langen Zunge daran. Es schien, als hätte es etwas Köstliches gefunden.
Die Bartagamen beobachteten das seltsame Tier aus sicherer Entfernung, versteckt hinter einem großen Stein. Sie waren neugierig, aber zu ängstlich, sich zu nähern. Als das Tier schließlich weiterzog, schauten sie sich an – die Neugier war groß.
Langsam und vorsichtig näherten sie sich dem Baumstamm, an dem das Tier gefressen hatte. An der freigelegten Stelle krabbelten unzählige Ameisen und Käfer herum. „Die sehen ja komisch aus!“, rief der Bruder leise, aber er blieb mutig stehen.
„Hat er das gefressen?“, überlegte seine Schwester laut, während sie die kleinen Tiere beobachteten, die aufgeregt hin und her wuselten. Der Gedanke war seltsam, aber auch faszinierend. Vorsichtig schnupperte sie an der Stelle.
Es roch nach Erde, Holz und ein bisschen nach Moos.
„Was denkst du, kann man das essen?“, fragte ihr Bruder. Sie zuckte mit den Schultern. „Er hat es gegessen! Na, dann werde ich es auch probieren.“
Sie nahm ihren ganzen Mut zusammen, beugte sich vor und leckte vorsichtig an der Stelle. Der Geschmack war … überraschend! Nussig, ein bisschen süß und leicht knusprig – nicht schlecht für etwas, das so seltsam aussah.
„Es schmeckt gar nicht so übel“, sagte sie und trat zur Seite, damit ihr Bruder probieren konnte. Er zögerte kurz, dann leckte er ebenfalls. „Hm, das ist wirklich okay“, sagte er und grinste sie an.
Plötzlich hörten sie ein Rascheln hinter sich. Sie erstarrten und drehten sich langsam um. Das fremde Wesen war zurück, aber diesmal nicht allein! Zwei weitere Tiere, die genauso aussahen, tauchten aus den Büschen auf und beobachteten sie neugierig.
Die Geschwister hielten den Atem an. Doch anstatt sie anzugreifen, legte sich eines der Tiere flach auf den Boden, fast so, als wollte es sie beruhigen. Die anderen beiden fingen an, an einer neuen Stelle des Baumstamms zu kratzen, und schälten wieder die Borke ab. Es sah beinahe so aus, als wollten sie zeigen, wie man mehr von den kleinen Leckerbissen finden konnte.
„Sie möchten uns bestimmt helfen“, flüsterte der Bruder.
„Oder glauben sie, wir gehören zu ihnen?“, wunderte sich die Schwester, immer noch überrascht von der Freundlichkeit der Tiere.
Das war der Moment, in dem sie begriffen: Diese Wesen waren keine Feinde. Sie hatten etwas entdeckt, das ihnen helfen konnte, in dieser Wildnis zu überleben.
Und sie brauchten in dieser fremden Welt Freunde, um gemeinsam zu überleben.
Gefahr im Sand – Schlange und Waran
Endlich waren sie satt. Sie hätten gerne mehr Zeit mit den neuen Freunden verbracht, aber sie merkten, dass es Zeit war, weiterzuziehen. Sie hatten den Plan, nach ihren Geschwistern zu suchen. Aber warum entfernten sie sich immer weiter von ihnen? Sie hatten die Orientierung verloren.
Die Landschaft um sie herum veränderte sich. Es wurde immer sandiger und steiniger, und große Felsen tauchten vor ihnen auf. Nur wenige Pflanzen und Bäume waren zu sehen. Doch nun entdeckten sie im Schatten eines Baumes wunderschöne Blumen, sie waren orangefarben. Neugierig liefen sie hin und probierten sie. Die Blüten schmeckten ein bisschen süß, und die dicken, fleischigen Blätter waren saftig und voller Wasser. Das tat gut – endlich hatten sie wieder etwas zu essen und zu trinken!
Doch plötzlich wurde der Bruder unruhig. „Hier stimmt was nicht“, flüsterte er. „Ich habe so ein komisches Gefühl, als würde uns jemand beobachten.“ Auch die Schwester bekam Angst, als sie ein leises Rascheln auf dem sandigen Boden hörten. „Lass uns schnell weglaufen!“, rief sie.
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