Das Ferienlager

Das Ferienlager

Sandra Duft


EUR 14,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 136
ISBN: 978-3-99048-526-2
Erscheinungsdatum: 14.06.2016
Die Hauptfigur des Buches … bist du! Schon auf der ersten Seite musst du dich entscheiden, was du im Ferienlager machen möchtest. Je nachdem können ganz unterschiedliche Dinge passieren. Ein abenteuerliches Mitentscheidungsbuch, das immer wieder Spaß macht!
Du und dein bester Freund Tommy dürft heuer zum ersten Mal ein Ferienlager besuchen. Du freust dich schon total und bist furchtbar aufgeregt! Alle Sachen sind bereits gepackt und werden gerade ins Auto verladen. Deine Mutter drängt zum Aufbruch und ruft dich schon. Da fällt dir ein, dass du deine Taschenlampe vergessen hast. Schnell läufst du noch einmal in dein Zimmer und holst sie. So, jetzt kann es losgehen.

Ihr kommt gegen Mittag im Lager an. Dein Freund Tommy wartet schon auf dich. Schnell verabschiedest du dich von deinen Eltern, schnappst deine Tasche und läufst zu ihm.
Das Ferienlager sieht spitze aus. Rund um ein altes Gebäude sind viele kleine Zelte auf einer Wiese aufgebaut. Die Wiese ist auf drei Seiten von einem dichten Wald umschlossen. Tommy erzählt dir, dass du dich als Erstes beim Lagerleiter anmelden musst.
Er heißt Karl und ist sehr nett. Allerdings hat er eine schlechte Nachricht für dich: „Leider habe ich Tommy schon zu einem anderen Jungen ins Zelt eingeteilt. Ist es dir sehr wichtig, mit ihm zusammen zu sein?“

Willst du mit Tommy in einem Zelt schlafen?
Lies weiter auf Seite 32!

Oder ist es dir egal, und du schläfst mit jemand anderem im Zelt?
Lies weiter auf Seite 17!

***

Tommy ist zwar dein bester Freund, aber ihr müsst ja nicht immer aneinanderkleben. Vielleicht ist der andere Junge ja ganz in Ordnung, und ihr versteht euch super.
Die Lagerregeln hat Karl schnell erklärt, die anderen Betreuer werden vorgestellt und scheinen recht nett zu sein. Jetzt ist es an der Zeit, das Gelände kennenzulernen.
Karl erklärt euch, wo ihr euer Essen bekommt und dass ihr um acht Uhr in der Früh geweckt werdet. Dann wird erst einmal gefrühstückt, um danach für eine Stunde Morgengymnastik fit zu sein. Am Vormittag könnt ihr euch dann für verschiedene Aktivitäten einteilen lassen. Nach dem Mittagessen habt ihr frei.
Am besten gefällt dir der See, der gleich hinter einem kleinen Wäldchen liegt. Es gibt dort auch einen Steg, um hineinzuspringen.

Springst du gleich in den See?
Lies weiter auf Seite 12!

Oder lernst du zuerst deinen Zeltkameraden kennen?
Lies weiter auf Seite 27!

***

So ein erfrischendes Bad ist jetzt genau das, was du nach der langen Autofahrt brauchst. Du ziehst dein ?T-Shirt aus und springst gleich mit der kurzen Hose ins Wasser.
Drinnen tummeln sich schon einige Kinder. Dein Freund Tommy sitzt gerade mit einigen Jungen auf einer kleinen künstlichen Insel aus Holz. Du schwimmst zu ihnen. Als du dich auf die Insel ziehst, hörst du, wie einer der Jungen etwas über ein Seeungeheuer erzählt.
Angeblich soll sich in diesem See, der sich weiter in die Berge hineinerstreckt, als du sehen kannst, ein großes, wildes Ungeheuer befinden, das jeden, der sich in sein Gebiet wagt, verschlingt. Alle lachen. Als jedoch einer der Jungen vorschlägt, den See zu erkunden, wird es still.
Plötzlich meint Tommy: „Ach, seid ihr feige. Wetten, ich traue mich weiter in den See hinauszuschwimmen als ihr?!“
Da springt er schon von der kleinen Plattform. Einige andere folgen ihm gleich.

Springst du hinterher?
Lies weiter auf Seite 50!

Oder ist dir das zu blöd, und du schwimmst an Land?
Lies weiter auf Seite 27!

***

Du hast Angst, dass dich die anderen als einen Feigling beschimpfen, also springst auch du ins Wasser und schwimmst mit ihnen hinaus auf den See.
Noch lachen und scherzen alle, doch je weiter ihr auf die Berge zuschwimmt, umso stiller werden deine Kameraden. Plötzlich hörst du einen erschrockenen Schrei: „Ah! Sie hat mich berührt! Die Seeschlange! Das Monster!“
Einer der Jungen strampelt verzweifelt im Wasser. Als jedoch ein anderer zu ihm schwimmt, bemerkt dieser, dass der Schreihals nur von einem Stück Seegras gestreift wurde. Nun beginnt ihr alle erleichtert zu lachen.
Weiter hinausschwimmen will jedoch niemand mehr. Langsam schwimmt ihr auf das Ufer zu, als auch du etwas an deinem Bein spürst. Du hältst inne und siehst dich um.
„Wo bleibst du?“, ruft Tommy.
Plötzlich packt dich etwas am Fuß und zieht dich in die Tiefe. In rasender Geschwindigkeit wirst du durch das Wasser gerissen. Als du zwischendurch wieder kurz auftauchst, hörst du verzerrte Schreie deiner Freunde. Dann wird dir die Luft zu knapp. Du verlierst das Bewusstsein.
Als du erwachst, liegst du in einer Höhle. Du hast keine Ahnung, wo du bist, aber du weißt noch ganz genau, wie du hierhergekommen bist. Du blickst dich um und entdeckst zwei Wege. Ins Wasser willst du auf keinen Fall, denn dort könnte noch immer das Ungeheuer lauern. Welchen Weg sollst du bloß entlanggehen?
Nimmst du den rechten Weg?
Lies weiter auf Seite 132!

Oder nimmst du den linken Weg?
Lies weiter auf Seite 36!

***

Der linke Weg sieht etwas steil aus. Also nimmst du lieber den leichteren Weg und folgst dem rechten. Zuerst ist dieser Weg auch recht einfach, doch du musst höllisch aufpassen, dass du auf dem glitschigen Moos, das hier überall wächst, nicht ausrutschst. Die Wände der Höhle sind glatt und glänzen. Nirgendwo ist ein Weg nach draußen zu entdecken.
Durch leuchtende Algen, die an den Wänden und auf dem Boden wachsen, hast du etwas Licht. Es reicht gerade, um den Weg zu erkennen. Dieser steigt nun ein wenig an. Die Wände rücken immer näher zusammen. Dann wird der Durchgang so eng, dass du nur noch auf allen vieren durchkrabbeln kannst. Immer enger und enger wird die Öffnung, und bald bemerkst du, dass es hier kein Weiterkommen mehr gibt. Du musst wieder zur ersten Kreuzung zurückkehren und hast durch deinen Umweg viel Zeit verloren.
Als du wieder an der Stelle bist, an der du aufgewacht bist, entdeckst du eine feuchte Spur, welche in eine Ecke der Höhle führt. Was mag das wohl sein?

Siehst du nach, was sich am Ende der feuchten Spur befindet?
Lies weiter auf Seite 29!

Oder nimmst du lieber den linken Weg?
Lies weiter auf Seite 36!

***

Du bist einfach zu neugierig. Hoffentlich wird dir das nicht einmal zum Verhängnis! Du folgst der Spur. Anscheinend hat sich hier etwas sehr Großes durch die Algen bewegt. Fasziniert betrachtest du beim Gehen die Spur, bis du ein merkwürdiges Geräusch hörst. Als du aufblickst, stehst du mitten in einem Nest. Es wurde aus großen Ästen und Schilf gebaut. Darin liegen drei Eier und ein anscheinend sehr junges Tier. Du betrachtest es, und dir wird es ganz schlecht vor Angst, als du erkennst, in was du da gestolpert bist.
Das Tier hat eine graue Hautfarbe, vier Beine mit Krallen und Schwimmhäuten, einen breiten, biberähnlichen Schwanz und einen Kopf, der dem eines Nilpferdes ähnelt. Aus seinem Maul stehen zwei sehr spitze Zähne hervor. An jeder Kopfseite befindet sich ein großes Loch. Das müssen die Ohren sein. Die Augen sind sehr klein. Anscheinend verlässt sich dieses Tier mehr auf seine Ohren als auf seine Augen.
Langsam entfernst du dich von ihm. Als unter deinem Fuß ein Zweig zerbricht, beginnt es plötzlich laut zu kreischen. Da spürst du ein Vibrieren. Du drehst dich um, und vor dir steht die Mutter dieses Tieres. Sie ist dreimal so hoch, wie du groß bist, und mindestens fünf Meter lang.
Panisch überlegst du, wie du aus dieser Sache heil wieder herauskommst. An dem Muttertier kannst du nicht vorbei, also musst du wohl oder übel mitten durch das Nest klettern. Du springst an dem kleineren Tier vorbei und läufst zum anderen Rand des Nestes. Dort erhebt sich eine steile Wand aus bröckeligem Gestein. Oben befindet sich eine kleine Höhle. Ist das dein Ausweg? Du blickst dich um. Das große Tier scheint sich an Land nur sehr langsam zu bewegen.
Du suchst Halt an der Wand und beginnst an ihr hinaufzuklettern. Es ist einfacher, als du gedacht hast. Nach einiger Zeit hast du die Hälfte der Wand erreicht und schaust dich um. Direkt unter dir kannst du das Seeungeheuer erkennen. Ängstlich klammerst du dich an die Wand und verlierst prompt den Halt. Nur noch an einer Hand hängst du in der Wand und baumelst leicht hin und her. Deine Finger können dein Gewicht nicht lange tragen. Verzweifelt suchst du Halt mit deinen Füßen zu finden.
Endlich! Du hast es geschafft und kannst zur Höhle hinaufklettern. Oben angekommen, entdeckst du ein Loch in der Decke, durch das Licht in einen Gang fällt. Müde stolperst du die Höhlenwand entlang und brichst zusammen, als du endlich draußen bist. Du befindest dich auf einer Insel! Was nun?

Versuchst du über den See zu kommen?
Lies weiter auf Seite 57!

Oder schaust du, ob es nicht doch einen anderen Weg geben könnte?
Lies weiter auf Seite 64!

***

Nein! Du kannst nicht noch einmal durch diesen fürchterlichen See schwimmen. Es muss einen anderen Weg zurück geben. Du beschließt, den Hügel, auf dem du dich befindest, hinaufzuklettern, um einen besseren Blick über den See zu haben.
Oben angekommen bemerkst du, dass du dich auf einer Insel im See befindest. Sie ist nicht besonders groß. Verzweifelt suchst du einen Weg nach Hause, doch es scheint hoffnungslos zu sein. Wahrscheinlich wirst du hier als Seeungeheuerfutter enden! Du lässt dich auf den Boden fallen und weinst. Als du wieder aufsiehst, bemerkst du, dass es schon dunkel wird. Du bekommst Angst und kletterst auf den nächsten Baum, um etwas geschützter zu sein. In einer Astgabel eingeklemmt versuchst du deine Augen offen zu halten, doch du bist zu erschöpft und schläfst gleich ein.
Als gerade die Sonne aufgeht, wirst du von einem lauten Geräusch geweckt. Ein Hubschrauber fliegt über den See. Schnell kletterst du von deinem Baum herunter und beginnst wild auf und ab zu hüpfen.
Anscheinend hat dich der Pilot gesehen und fliegt auf dich zu. Auf dem Hügel kann er jedoch nicht landen. Er gibt dir ein Zeichen, auf eine kleine Wiese ganz unten am Rand der Insel zu kommen.
Schnell läufst du den Hang hinab, stolperst, richtest dich wieder auf und siehst, wie ein großer Kopf plötzlich zwischen einer Gruppe von Bäumen hervorlugt. Du versteckst dich hinter einem großen Stein und beobachtest, wie das Ungeheuer immer näher an den Hubschrauber herankommt.
Da hörst du einen lauten Knall und noch einen. Das Seeungeheuer wankt und fällt schließlich um. Erschrocken springst du auf und rennst hinunter zum Hubschrauber. Ein Mann mit einem Gewehr ist ausgestiegen und winkt dir zu.
„Komm, Junge. Wir haben das Tier nur betäubt. Beeil dich lieber. Ich weiß nicht, wie lange es schlafen wird!“, ruft er dir zu.
Du springst in den Hubschrauber, der Mann schließt die Schiebetür hinter dir, und schon hebt ihr ab. Als du noch einmal zurückschaust, wird das Tier gerade wieder wach und schaut euch nach. Das ist noch einmal gut ausgegangen.

***

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