Zacharias der Sensible
EUR 29,90
Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 114
ISBN: 978-3-99130-532-3
Erscheinungsdatum: 01.10.2024
Zacharias ist ein besonderer Hai: Anstatt als Schrecken der Meere gefürchtet zu werden, möchte er sich lieber mit anderen Fischen und Menschen anfreunden. Doch wie kann ihm das trotz des Rufes, der einem Hai wie ihm vorauseilt, gelingen?
Auf einer exotischen Insel, irgendwo im atlantischen Ozean, saß unser Freund Zacharias auf einem Felsen. Ihr fragt euch jetzt vielleicht, können Haie sitzen? Wir sehen sie nur schwimmen, und das auch nur im Fernsehen, denn aus der Nähe ist das unmöglich.
Haie sind gigantisch, wild und gefährlich. Sie haben ein riesiges Maul und in diesem befinden sich die schärfsten Zähne der Welt. So war auch Zacharias ein Hai wie alle anderen, zumindest äußerlich, denn in seiner Seele war er besonders, sensibel und scheu.
Er saß am Rande eines Felsens und weinte, weil er Schmerzen und Kummer hatte. Er weinte so sehr, dass das Wasser des Meeres anstieg und sich große Wellen erhoben. Die Fische, die auf dem Meeresgrund lebten, baten ihn, mit dem Weinen aufzuhören, denn wenn er noch länger weinte, würde das Wasser weiter steigen und die Häuser der Menschen überfluten. Aber Zacharias, der so traurig war, weinte weiter, und sein Schluchzen war meilenweit zu hören, bis an den Rand des Meeres.
Eine Biene, die herumflog, sah ihn und hatte Mitleid mit ihm. Sie wollte sich ihm nähern und mit ihm sprechen. Vielleicht würde er ihr sein Herz öffnen. Aber sie hatte große Angst. „Oh mein Gott, lass nicht zu, dass er mich frisst“, sagte sie erschrocken, als sie sich ihm näherte. Nach einigem Nachdenken beschloss sie, näher zu kommen, aber nicht so nah, dass sie in Gefahr war.
Zacharias bemerkte ihre winzige Anwesenheit nicht und so wagte es die Biene, sich auf seinen riesigen, kahlen Kopf zu setzen. „Was hast du, Hai, wieso weinst du?“, fragte sie zögerlich. Zacharias aber weinte bitterlich weiter.
„Oh, großer Hai, ich will dir helfen, sag mir nur dein Problem“, flehte die Biene ihn an. Der Hai riss seine Augen weit auf und schaute sie skeptisch an, die auf seine Nase gekrabbelt war. Er konnte einfach nicht glauben, dass eine klitzekleine Biene sein Problem lösen würde.
„Ich weine, weil ich mich so einsam fühle“, sagte er zu ihr und klagte. „Aber warum? Hast du keine Familie?“, fragte sie ihn. „Natürlich habe ich Familie, aber ich lebe schon seit Langem allein. Ich bin erwachsen, und ich möchte herausfinden, was es da draußen in den weiten, blauen Ozeanen alles gibt.
Meine Mutter hat mir immer geraten, meinen Träumen zu folgen und nie zu vergessen, wie besonders und einzigartig ich bin.“
...
Haie sind gigantisch, wild und gefährlich. Sie haben ein riesiges Maul und in diesem befinden sich die schärfsten Zähne der Welt. So war auch Zacharias ein Hai wie alle anderen, zumindest äußerlich, denn in seiner Seele war er besonders, sensibel und scheu.
Er saß am Rande eines Felsens und weinte, weil er Schmerzen und Kummer hatte. Er weinte so sehr, dass das Wasser des Meeres anstieg und sich große Wellen erhoben. Die Fische, die auf dem Meeresgrund lebten, baten ihn, mit dem Weinen aufzuhören, denn wenn er noch länger weinte, würde das Wasser weiter steigen und die Häuser der Menschen überfluten. Aber Zacharias, der so traurig war, weinte weiter, und sein Schluchzen war meilenweit zu hören, bis an den Rand des Meeres.
Eine Biene, die herumflog, sah ihn und hatte Mitleid mit ihm. Sie wollte sich ihm nähern und mit ihm sprechen. Vielleicht würde er ihr sein Herz öffnen. Aber sie hatte große Angst. „Oh mein Gott, lass nicht zu, dass er mich frisst“, sagte sie erschrocken, als sie sich ihm näherte. Nach einigem Nachdenken beschloss sie, näher zu kommen, aber nicht so nah, dass sie in Gefahr war.
Zacharias bemerkte ihre winzige Anwesenheit nicht und so wagte es die Biene, sich auf seinen riesigen, kahlen Kopf zu setzen. „Was hast du, Hai, wieso weinst du?“, fragte sie zögerlich. Zacharias aber weinte bitterlich weiter.
„Oh, großer Hai, ich will dir helfen, sag mir nur dein Problem“, flehte die Biene ihn an. Der Hai riss seine Augen weit auf und schaute sie skeptisch an, die auf seine Nase gekrabbelt war. Er konnte einfach nicht glauben, dass eine klitzekleine Biene sein Problem lösen würde.
„Ich weine, weil ich mich so einsam fühle“, sagte er zu ihr und klagte. „Aber warum? Hast du keine Familie?“, fragte sie ihn. „Natürlich habe ich Familie, aber ich lebe schon seit Langem allein. Ich bin erwachsen, und ich möchte herausfinden, was es da draußen in den weiten, blauen Ozeanen alles gibt.
Meine Mutter hat mir immer geraten, meinen Träumen zu folgen und nie zu vergessen, wie besonders und einzigartig ich bin.“
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