Rudolfs zauberhafte Reise
EUR 26,90
Format: 18 x 19 cm
Seitenanzahl: 30
ISBN: 978-3-99130-284-1
Erscheinungsdatum: 29.07.2024
Rudolf, das Gespenst, wünscht sich sehnsüchtig, ein Mensch zu sein. Nur der Wunschstern kann ihm dabei helfen und stellt ihn vor drei schwierige Aufgaben. Begleitet Rudolf auf seiner magischen Reise ins Blaue Königreich, wo er hofft, die Zauberblume zu finden.
Rudolf, das Gespenst
Eines Tages ging Rudolf, das Gespenst, spazieren.
Da sah er eine schöne Blume und wollte sie pflücken.
Leider hatte Rudolf gar keine richtigen Hände,
denn er war ja ein Gespenst. Er war sehr traurig darüber.
Auf einmal hatte er eine Idee: Der Wunschstern sollte
ihm helfen. Als die Nacht kam, ging Rudolf nach draußen.
Er schaute in den Himmel und sprach:
„Oh, lieber Wunschstern, ich wünsche mir so sehr,
ein Mensch zu sein.“
Rudolf wartete viele Wochen, aber sein Wunsch ging nicht in
Erfüllung. Darum flog er eines Nachts hoch in den Himmel zu den
vielen Sternen. Der hellste von ihnen war der Wunschstern.
Als Rudolf näherkam, rief der Stern: „Hallo, kleines Gespenst!
Ich weiß, dass du den großen Wunsch hast, ein Mensch zu werden.
Aber den kann ich dir nicht einfach so erfüllen.“
Rudolf fragte: „Aber kann ich denn nichts tun?“„Zuerst musst du
drei Prüfungen bestehen“, antwortete der Wunschstern.
„Finde zwei Menschenkinder, die keine Angst vor dir haben.
Werdet Freunde. Pflücke die seltene blaue Zauberblume.
Und zuletzt: Gewinne ein Wettfliegen gegen den goldenen Drachen.“
Rudolf war damit einverstanden und machte sich
gleich auf den Weg. Er hatte sehr viel zu tun.
Rudolf sucht Freunde
Rudolf flog durch sein Dorf und schaute in die Häuser.
Er versuchte es überall, aber alle Kinder hatten Angst vor ihm. Ein einziges Haus war noch übrig.
Rudolf fürchtete sich davor, dass er auch hier
keine Freunde finden würde.
Er schaute durch das Fenster.
An einem runden Tisch saßen
Herr und Frau Bergstein mit
Tara und Levi beim Abendessen.
Rudolf schlüpfte schnell
in das Haus hinein und
versteckte sich im Schrank
im Kinderzimmer.
Als die Kinder ins Bett gegangen waren, war es so weit.
„Hallo, liebe Kinder!“, rief Rudolf aus dem Schrank.
„Wwwwwas ist das?“, fragte Levi.Vorsichtig öffnete Tara
die Schranktür und entdeckte Rudolf. Die beiden Kinder
fürchteten sich sehr. „Habt keine Angst vor mir. Mein Name
ist Rudolf“, sagte er und kletterte aus dem Schrank.
„Aber Gespenster sind doch böse!“, rief Tara. „Nein, nein –
nicht alle“, antwortete Rudolf. „Ich bin ein nettes Gespenst.
Und ich brauche eure Hilfe.“
Und so erzählte er Tara und Levi von seinen drei Aufgaben.
Als er fertig war, hatten beide keine Angst mehr vor ihm.
„Wir können doch deine Freunde sein“, schlug Levi vor.
„Genau! Und wir können dir helfen, deine Aufgaben zu erfüllen“,
sagte Tara. „Weißt du denn, wo die blaue Zauberblume ist?“
Rudolf schüttelte traurig den Kopf. Plötzlich rief Levi:
„Ich weiß es! Es gibt ein Land, in dem alles blau ist. Da werden
wir die Blume sicher finden.“ Rudolf strahlte über das ganze
Gesicht. Tara nickte eifrig. Sofort machten sie sich gemeinsam
auf den Weg, um die blaue Zauberblume zu finden.
Die blaue Zauberblume
Der Weg war sehr weit. Rudolf und seine neuen Freunde
mussten viele Wälder durchqueren und über viele Berge
klettern, ehe sie endlich das Blaue Land erreichten.
…
Eines Tages ging Rudolf, das Gespenst, spazieren.
Da sah er eine schöne Blume und wollte sie pflücken.
Leider hatte Rudolf gar keine richtigen Hände,
denn er war ja ein Gespenst. Er war sehr traurig darüber.
Auf einmal hatte er eine Idee: Der Wunschstern sollte
ihm helfen. Als die Nacht kam, ging Rudolf nach draußen.
Er schaute in den Himmel und sprach:
„Oh, lieber Wunschstern, ich wünsche mir so sehr,
ein Mensch zu sein.“
Rudolf wartete viele Wochen, aber sein Wunsch ging nicht in
Erfüllung. Darum flog er eines Nachts hoch in den Himmel zu den
vielen Sternen. Der hellste von ihnen war der Wunschstern.
Als Rudolf näherkam, rief der Stern: „Hallo, kleines Gespenst!
Ich weiß, dass du den großen Wunsch hast, ein Mensch zu werden.
Aber den kann ich dir nicht einfach so erfüllen.“
Rudolf fragte: „Aber kann ich denn nichts tun?“„Zuerst musst du
drei Prüfungen bestehen“, antwortete der Wunschstern.
„Finde zwei Menschenkinder, die keine Angst vor dir haben.
Werdet Freunde. Pflücke die seltene blaue Zauberblume.
Und zuletzt: Gewinne ein Wettfliegen gegen den goldenen Drachen.“
Rudolf war damit einverstanden und machte sich
gleich auf den Weg. Er hatte sehr viel zu tun.
Rudolf sucht Freunde
Rudolf flog durch sein Dorf und schaute in die Häuser.
Er versuchte es überall, aber alle Kinder hatten Angst vor ihm. Ein einziges Haus war noch übrig.
Rudolf fürchtete sich davor, dass er auch hier
keine Freunde finden würde.
Er schaute durch das Fenster.
An einem runden Tisch saßen
Herr und Frau Bergstein mit
Tara und Levi beim Abendessen.
Rudolf schlüpfte schnell
in das Haus hinein und
versteckte sich im Schrank
im Kinderzimmer.
Als die Kinder ins Bett gegangen waren, war es so weit.
„Hallo, liebe Kinder!“, rief Rudolf aus dem Schrank.
„Wwwwwas ist das?“, fragte Levi.Vorsichtig öffnete Tara
die Schranktür und entdeckte Rudolf. Die beiden Kinder
fürchteten sich sehr. „Habt keine Angst vor mir. Mein Name
ist Rudolf“, sagte er und kletterte aus dem Schrank.
„Aber Gespenster sind doch böse!“, rief Tara. „Nein, nein –
nicht alle“, antwortete Rudolf. „Ich bin ein nettes Gespenst.
Und ich brauche eure Hilfe.“
Und so erzählte er Tara und Levi von seinen drei Aufgaben.
Als er fertig war, hatten beide keine Angst mehr vor ihm.
„Wir können doch deine Freunde sein“, schlug Levi vor.
„Genau! Und wir können dir helfen, deine Aufgaben zu erfüllen“,
sagte Tara. „Weißt du denn, wo die blaue Zauberblume ist?“
Rudolf schüttelte traurig den Kopf. Plötzlich rief Levi:
„Ich weiß es! Es gibt ein Land, in dem alles blau ist. Da werden
wir die Blume sicher finden.“ Rudolf strahlte über das ganze
Gesicht. Tara nickte eifrig. Sofort machten sie sich gemeinsam
auf den Weg, um die blaue Zauberblume zu finden.
Die blaue Zauberblume
Der Weg war sehr weit. Rudolf und seine neuen Freunde
mussten viele Wälder durchqueren und über viele Berge
klettern, ehe sie endlich das Blaue Land erreichten.
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