Oma Strawaridis – die unglaublichste Oma der Welt
rettet Mensch und Tier in Not
EUR 24,90
Format: 17 x 24 cm
Seitenanzahl: 162
ISBN: 978-3-99130-823-2
Erscheinungsdatum: 24.09.2025
Oma Strawaridis, die mit Tieren sprechen kann, rettet gemeinsam mit ihrem Enkel Strawaridis, dem schlauen Raben Fidelius, der stolzen Katze Tonne und weiteren Helfern Tiere und Menschen in Not. Warmherzige Geschichten zum Vorlesen und Selber-Lesen …
Vorwort
Jedes Kind hat seine eigenen Bedürfnisse. Elias und Jonas liebten es, Geschichten von Oma Strawaridis zu hören. Oft sagten sie begeistert: „Bitte, Oma, erzähl uns eine Geschichte von Oma Strawaridis.“ Mit der Zeit entstand die gemeinsame Idee, die Geschichten von Oma Strawaridis niederzuschreiben.
Und als ich mich schließlich, nach mehrmaligem Nachfragen meiner Enkelkinder, dazu entschloss, ein Kinderbuch mit den Geschichten von Oma Strawaridis zu verfassen, fragte ich Elias und Jonas: „Glaubt ihr wirklich, dass ich die Geschichten genau so niederschreiben soll, wie ich sie euch erzählt habe?“
„Aber sicher, Oma, du machst das Buch ja für uns!“,
erwiderten sie.
Damit war für mich klar, dass die Geschichten in ihrer Grundidee erhalten bleiben sollten, wie sie von mir – oft mit interessanten und wichtigen Ergänzungen meiner Enkelsöhne während des Erzählens – entstanden sind.
Als ich später einige Anpassungen vorgenommen habe, um die Erzählungen noch klarer und verständlicher zu machen, war ich froh, dass Elias und Jonas die Geschichten in ihrer neuen Form genauso liebten und akzeptierten wie zuvor.
Des Weiteren halfen sie bei der Buchtitelfindung und fertigten mit Begeisterung Zeichnungen an: von Oma Strawaridis’ Auto, dem Hebekran, der Schildkröte Lola, dem Flugzeug des Bürgermeisters, der Farbbombenwurfmaschine, der Badeente, dem Netz im Meer mit Plastikmüll, von Umweltplakaten und der Reinigungsmaschine, mit der Oma Strawaridis’ fleißige Helfer alles blitzblank säubern.
Nachdem ich das Manuskript fertiggestellt hatte, gab ich es Antonia zum Korrekturlesen. Mit ihren wertvollen Hinweisen überarbeitete ich den Text und bemühte mich, einen kinderbuchgerechten Stil zu entwickeln. Passagen wurden ausgeschmückt, und die Geschichten wurden einladend und verständlich für alle Kinder gestaltet.
Die weiteren Illustrationen dieses Buches wurden von Johanna gestaltet. Johanna feierte ihren zwölften Geburtstag und zeigte mir ihre Zeichnungen. „Toll, Johanna, du bist ja eine Künstlerin“, sagte ich zu ihr. Spontan fragte ich sie, ob sie die Illustrationen für mein Kinderbuch, das ich gerade schrieb, anfertigen möchte. „Save, Sonja, aber es muss eine Katze vorkommen“, meinte Johanna. Ich erklärte ihr die Aufgabe der Katze Tonne und freute mich, dass sie die Illustrationen machen wollte.
Was ich euch gerne über Oma strawaridis erzählen möchte
Oma Strawaridis ist fünfzig Jahre jung, lustig, temperamentvoll, zuversichtlich und zielstrebig. Sie ist eine beherzte Tierretterin und lässt sich beim Umsetzen ihrer Ziele von nichts in die Quere kommen. Das, was sich Oma Strawaridis in den Kopf setzt, schafft sie auch. Sie ist mittelgroß, schlank, hat einen aufrechten Gang und bewegt sich dynamisch flotten Schrittes von einem Ort zum anderen.
In ihrem fast schulterlangen, rot gewellten Haar befestigt sie immer eine Blume, welche ihre Naturverbundenheit symbolisiert. Ein ehrliches Lächeln ziert ihr Gesicht und sorgt für gute Laune in ihrer Umgebung.
Ihre grau-grünen Augen leuchten und durch ihre runde Brille wirkt ihr Gesicht sanft und weich. Am liebsten zieht sie bunte Klamotten an, da diese zu ihrem fröhlichen Gemüt am besten passen. Ihr festes Schuhwerk und ihre roten Handschuhe schützen sie vor Feuchtigkeit und Verletzungen bei ihren Tierrettungsmissionen.
Oma Strawaridis wurde mit einer besonderen Gabe geboren. Jeder, der sie kennt, weiß, dass sie mit den Tieren sprechen kann. Die Tiere waren schon immer ihre Freunde und wenn es ganz still ist, nimmt sie auch die Stimmen der Bäume und der Pflanzen wahr. Aber diese Fähigkeit ist ein Geheimnis, das sie mit niemandem, außer mit ihrem zehnjährigen Enkelsohn Strawaridis, teilt. Oma Strawaridis genießt die gemeinsame Zeit mit Strawaridis. Sie hat ihn in ihr Herz geschlossen, bringt ihm die Kommunikation mit den Tieren bei und nimmt ihn immer wieder auf ihre Tierrettungsmissionen mit. Strawaridis ist ein sehr glückliches, lebhaftes und unternehmungsfreudiges Kind mit viel Fantasie. Er hat ein rundliches Gesicht, wunderschöne große hellblau glänzende Augen und goldrote Haare. Sein beherztes Lächeln und seine Sommersprossen verleihen seinem Gesicht ein liebenswürdiges, charmantes Aussehen. Gerne trägt er eine braune Hose und ein blaues T-Shirt. Oma Strawaridis ist sein großes Vorbild und er weiß, dass er sich auf sie verlassen kann.
Ein treuer, langjähriger Freund von Oma Strawaridis ist der Rabe Fidelius. In der Sonne glänzt sein schwarzes Gefieder wie ein funkelnder Edelstein. Sein kräftig orangefarbener Schnabel schimmert an einigen Stellen zartgelb. Seine blauen Augen leuchten und strahlen voller Leben. Dank seines Headsets ist er mit allen Tieren dieser Erde verbunden und über die aktuellen Geschehnisse der Welt top informiert. Wenn ein Tier Hilfe benötigt, nimmt Fidelius die Hilferufe augenblicklich wahr und informiert unverzüglich und immer sehr aufgeregt Oma Strawaridis genau über die Lage.
Oma Strawaridis wohnt in einem hundert Jahre alten Bauernhaus, dessen Mauern fünfzig Zentimeter dick sind. Duftende rosarote Rosen und blau blühender Lavendel gestalten den Eingangsbereich. In ihrem Garten erzählen alte Eichen und Buchen mit dicken Baumstämmen und tiefen Wurzeln weise Geschichten und beheimaten viele Vögel und Eichhörnchen. Ein kleiner Bach mit vielen Windungen fließt durch ihr Grundstück und ein großer Teich mit einem Holzsteg dient den Wassertieren als Lebensraum. Libellen, Molche, Ringelnattern und Frösche haben dort ihr Zuhause gefunden.
Mitten in diesem Naturparadies hat Oma Strawaridis durch ihren unermüdlichen Einsatz für hilfsbedürftige Tiere eine Heimat erschaffen. Angepasst an die natürlichen Bedürfnisse der Tiere sind wunderschöne Unterkünfte mit passender Vegetation, genügend Platz für Bewegung und sicheren Rückzugsorten entstanden. An jeder Eingangstür ist ein bunt bemaltes Schild mit dem Namen des Tieres, welches hier wohnt, angebracht. Eine große, dicke, grau getigerte Katze namens Tonne ist die Chefin von Oma Strawaridis’ Tiergemeinschaft.
Jedes Tier wird bei seiner Ankunft von Tonne herzlich empfangen und mit den sieben Verhaltensregeln vertraut gemacht:
Die 7 Regeln von Tonne
1. Niemand darf sich Tonnes Futternapf nähern.
2. Die Eier aus dem Hühnerstall dürfen nicht gestohlen werden..
3. Die Enten dürfen nicht gejagt werden.
4. Der Briefträger darf nicht gebissen werden.
5. Dynamitwerfen ist strengstens verboten – sonst knallt’s!
6. An Oma Strawaridis’ Traktor- und Autokabeln ist Knabbern und Herumbeißen strengstens verboten.
7. Kein Gezanke, Gekratze oder Gebrüll –wir sind füreinander da, mit Herz und Gefühl.
Nach Kenntnisnahme der Hausordnung bringt Tonne die Neuankömmlinge zu ihrem neuen Zuhause.
Weiße Tatzen und ein ebenso weißes Gesicht verleihen Tonne einen ganz besonderen Charme.
Auf ihrer Nase trägt sie eine kleine, bügellose, ovale Brille. Tonne ist wohlgenährt und eine sehr stolze, neugierige Katze. Früher war sie auf einem Campingplatz in Italien die Anführerin einer Katzenbande. Als der Herbst kam und die Urlaubsgäste den Campingplatz verließen, fanden Tonne und ihre Katzenfreunde kein Futter mehr. Fidelius hörte von der Not der Katzenbande und informierte Oma Strawaridis, die die hilfsbedürftigen Katzen zu sich nach Hause holte. Jede Katze bekam ein wunderschönes, gemütliches Katzenhaus, und Tonne erhielt als neue Chefin der Tierfamilie das größte davon.
Neben dem Haus befindet sich eine große Scheune, wo das Heu und das Stroh gelagert werden, und der Traktor, die Reinigungsmaschine, der Balkenmäher, der Rasenmäher und der Heuwender untergebracht sind.
Oma Strawaridis wird tatkräftig von ihren dreizehn Teammitgliedern unterstützt: Manfred, Maxi, Othmar, Philipp, Sandro, Karl, Andreas, Lukas, Klaus, Gustav, Georg, Alexander und Christian. Jeder von ihnen hat auf Oma Strawaridis’ Grundstück ein gemütliches, heimeliges kleines Häuschen mit Veranda erhalten, wo er alleine oder mit seiner Familie glücklich und zufrieden wohnt. Alle gemeinsam sorgen sie mit Freude und Hingabe für das Wohl der Menschen, der Tiere und der Pflanzen. Ein geschwungener, rot gepflasterter Steinweg führt zu den Unterkünften der engagierten Helfer und zu einem einladenden Kiesplatz, wo es eine große Feuerschale mit rundherum im Kreis aufgestellten Holzbänken gibt. Gerne treffen sich dort alle an lauen Sommerabenden. Oma Strawaridis holt dann ihre Gitarre und gibt begeistert ein Rockkonzert. Es wird gesungen, gelacht und getanzt. Auch die Tiere stimmen fröhlich mit ihren Lauten in das musikalische Geschehen ein.
Des Weiteren helfen ihr die beiden Nachbarn, der Bürgermeister und der Vizebürgermeister. Doch das war nicht immer so. Anfangs waren sie strikt gegen die Entstehung der Tierrettungsstation und versuchten mit allen Mitteln, Oma Strawaridis’ Einsatz für die Tiere zu verhindern. Doch dann fand Oma Strawaridis einen Weg, ihr Herz zu erreichen. Sie schickte ihnen ein Video von einem kleinen Delfin namens Finn, der sich in einem Fischernetz verfangen hatte und verzweifelt um Hilfe rief. Finn war ganz allein, und niemand schien sich um ihn zu kümmern oder ihm helfen zu wollen. Das Video berührte ihre Herzen und ließ sie erkennen, wie wichtig Oma Strawaridis’ Einsatz wirklich war.
Mit Tränen in den Augen kamen sie zu ihr und beschlossen, sich von nun an mit aller Kraft für die Tiere dieser Erde einzusetzen. Der eine Nachbar übergab Oma Strawaridis ein riesiges Waldgebiet, der andere schenkte ihr ein gigantisches Wiesenareal mit bunten Blumen und duftenden Holundersträuchern entlang des Weges zum Wald.
Jedes Kind hat seine eigenen Bedürfnisse. Elias und Jonas liebten es, Geschichten von Oma Strawaridis zu hören. Oft sagten sie begeistert: „Bitte, Oma, erzähl uns eine Geschichte von Oma Strawaridis.“ Mit der Zeit entstand die gemeinsame Idee, die Geschichten von Oma Strawaridis niederzuschreiben.
Und als ich mich schließlich, nach mehrmaligem Nachfragen meiner Enkelkinder, dazu entschloss, ein Kinderbuch mit den Geschichten von Oma Strawaridis zu verfassen, fragte ich Elias und Jonas: „Glaubt ihr wirklich, dass ich die Geschichten genau so niederschreiben soll, wie ich sie euch erzählt habe?“
„Aber sicher, Oma, du machst das Buch ja für uns!“,
erwiderten sie.
Damit war für mich klar, dass die Geschichten in ihrer Grundidee erhalten bleiben sollten, wie sie von mir – oft mit interessanten und wichtigen Ergänzungen meiner Enkelsöhne während des Erzählens – entstanden sind.
Als ich später einige Anpassungen vorgenommen habe, um die Erzählungen noch klarer und verständlicher zu machen, war ich froh, dass Elias und Jonas die Geschichten in ihrer neuen Form genauso liebten und akzeptierten wie zuvor.
Des Weiteren halfen sie bei der Buchtitelfindung und fertigten mit Begeisterung Zeichnungen an: von Oma Strawaridis’ Auto, dem Hebekran, der Schildkröte Lola, dem Flugzeug des Bürgermeisters, der Farbbombenwurfmaschine, der Badeente, dem Netz im Meer mit Plastikmüll, von Umweltplakaten und der Reinigungsmaschine, mit der Oma Strawaridis’ fleißige Helfer alles blitzblank säubern.
Nachdem ich das Manuskript fertiggestellt hatte, gab ich es Antonia zum Korrekturlesen. Mit ihren wertvollen Hinweisen überarbeitete ich den Text und bemühte mich, einen kinderbuchgerechten Stil zu entwickeln. Passagen wurden ausgeschmückt, und die Geschichten wurden einladend und verständlich für alle Kinder gestaltet.
Die weiteren Illustrationen dieses Buches wurden von Johanna gestaltet. Johanna feierte ihren zwölften Geburtstag und zeigte mir ihre Zeichnungen. „Toll, Johanna, du bist ja eine Künstlerin“, sagte ich zu ihr. Spontan fragte ich sie, ob sie die Illustrationen für mein Kinderbuch, das ich gerade schrieb, anfertigen möchte. „Save, Sonja, aber es muss eine Katze vorkommen“, meinte Johanna. Ich erklärte ihr die Aufgabe der Katze Tonne und freute mich, dass sie die Illustrationen machen wollte.
Was ich euch gerne über Oma strawaridis erzählen möchte
Oma Strawaridis ist fünfzig Jahre jung, lustig, temperamentvoll, zuversichtlich und zielstrebig. Sie ist eine beherzte Tierretterin und lässt sich beim Umsetzen ihrer Ziele von nichts in die Quere kommen. Das, was sich Oma Strawaridis in den Kopf setzt, schafft sie auch. Sie ist mittelgroß, schlank, hat einen aufrechten Gang und bewegt sich dynamisch flotten Schrittes von einem Ort zum anderen.
In ihrem fast schulterlangen, rot gewellten Haar befestigt sie immer eine Blume, welche ihre Naturverbundenheit symbolisiert. Ein ehrliches Lächeln ziert ihr Gesicht und sorgt für gute Laune in ihrer Umgebung.
Ihre grau-grünen Augen leuchten und durch ihre runde Brille wirkt ihr Gesicht sanft und weich. Am liebsten zieht sie bunte Klamotten an, da diese zu ihrem fröhlichen Gemüt am besten passen. Ihr festes Schuhwerk und ihre roten Handschuhe schützen sie vor Feuchtigkeit und Verletzungen bei ihren Tierrettungsmissionen.
Oma Strawaridis wurde mit einer besonderen Gabe geboren. Jeder, der sie kennt, weiß, dass sie mit den Tieren sprechen kann. Die Tiere waren schon immer ihre Freunde und wenn es ganz still ist, nimmt sie auch die Stimmen der Bäume und der Pflanzen wahr. Aber diese Fähigkeit ist ein Geheimnis, das sie mit niemandem, außer mit ihrem zehnjährigen Enkelsohn Strawaridis, teilt. Oma Strawaridis genießt die gemeinsame Zeit mit Strawaridis. Sie hat ihn in ihr Herz geschlossen, bringt ihm die Kommunikation mit den Tieren bei und nimmt ihn immer wieder auf ihre Tierrettungsmissionen mit. Strawaridis ist ein sehr glückliches, lebhaftes und unternehmungsfreudiges Kind mit viel Fantasie. Er hat ein rundliches Gesicht, wunderschöne große hellblau glänzende Augen und goldrote Haare. Sein beherztes Lächeln und seine Sommersprossen verleihen seinem Gesicht ein liebenswürdiges, charmantes Aussehen. Gerne trägt er eine braune Hose und ein blaues T-Shirt. Oma Strawaridis ist sein großes Vorbild und er weiß, dass er sich auf sie verlassen kann.
Ein treuer, langjähriger Freund von Oma Strawaridis ist der Rabe Fidelius. In der Sonne glänzt sein schwarzes Gefieder wie ein funkelnder Edelstein. Sein kräftig orangefarbener Schnabel schimmert an einigen Stellen zartgelb. Seine blauen Augen leuchten und strahlen voller Leben. Dank seines Headsets ist er mit allen Tieren dieser Erde verbunden und über die aktuellen Geschehnisse der Welt top informiert. Wenn ein Tier Hilfe benötigt, nimmt Fidelius die Hilferufe augenblicklich wahr und informiert unverzüglich und immer sehr aufgeregt Oma Strawaridis genau über die Lage.
Oma Strawaridis wohnt in einem hundert Jahre alten Bauernhaus, dessen Mauern fünfzig Zentimeter dick sind. Duftende rosarote Rosen und blau blühender Lavendel gestalten den Eingangsbereich. In ihrem Garten erzählen alte Eichen und Buchen mit dicken Baumstämmen und tiefen Wurzeln weise Geschichten und beheimaten viele Vögel und Eichhörnchen. Ein kleiner Bach mit vielen Windungen fließt durch ihr Grundstück und ein großer Teich mit einem Holzsteg dient den Wassertieren als Lebensraum. Libellen, Molche, Ringelnattern und Frösche haben dort ihr Zuhause gefunden.
Mitten in diesem Naturparadies hat Oma Strawaridis durch ihren unermüdlichen Einsatz für hilfsbedürftige Tiere eine Heimat erschaffen. Angepasst an die natürlichen Bedürfnisse der Tiere sind wunderschöne Unterkünfte mit passender Vegetation, genügend Platz für Bewegung und sicheren Rückzugsorten entstanden. An jeder Eingangstür ist ein bunt bemaltes Schild mit dem Namen des Tieres, welches hier wohnt, angebracht. Eine große, dicke, grau getigerte Katze namens Tonne ist die Chefin von Oma Strawaridis’ Tiergemeinschaft.
Jedes Tier wird bei seiner Ankunft von Tonne herzlich empfangen und mit den sieben Verhaltensregeln vertraut gemacht:
Die 7 Regeln von Tonne
1. Niemand darf sich Tonnes Futternapf nähern.
2. Die Eier aus dem Hühnerstall dürfen nicht gestohlen werden..
3. Die Enten dürfen nicht gejagt werden.
4. Der Briefträger darf nicht gebissen werden.
5. Dynamitwerfen ist strengstens verboten – sonst knallt’s!
6. An Oma Strawaridis’ Traktor- und Autokabeln ist Knabbern und Herumbeißen strengstens verboten.
7. Kein Gezanke, Gekratze oder Gebrüll –wir sind füreinander da, mit Herz und Gefühl.
Nach Kenntnisnahme der Hausordnung bringt Tonne die Neuankömmlinge zu ihrem neuen Zuhause.
Weiße Tatzen und ein ebenso weißes Gesicht verleihen Tonne einen ganz besonderen Charme.
Auf ihrer Nase trägt sie eine kleine, bügellose, ovale Brille. Tonne ist wohlgenährt und eine sehr stolze, neugierige Katze. Früher war sie auf einem Campingplatz in Italien die Anführerin einer Katzenbande. Als der Herbst kam und die Urlaubsgäste den Campingplatz verließen, fanden Tonne und ihre Katzenfreunde kein Futter mehr. Fidelius hörte von der Not der Katzenbande und informierte Oma Strawaridis, die die hilfsbedürftigen Katzen zu sich nach Hause holte. Jede Katze bekam ein wunderschönes, gemütliches Katzenhaus, und Tonne erhielt als neue Chefin der Tierfamilie das größte davon.
Neben dem Haus befindet sich eine große Scheune, wo das Heu und das Stroh gelagert werden, und der Traktor, die Reinigungsmaschine, der Balkenmäher, der Rasenmäher und der Heuwender untergebracht sind.
Oma Strawaridis wird tatkräftig von ihren dreizehn Teammitgliedern unterstützt: Manfred, Maxi, Othmar, Philipp, Sandro, Karl, Andreas, Lukas, Klaus, Gustav, Georg, Alexander und Christian. Jeder von ihnen hat auf Oma Strawaridis’ Grundstück ein gemütliches, heimeliges kleines Häuschen mit Veranda erhalten, wo er alleine oder mit seiner Familie glücklich und zufrieden wohnt. Alle gemeinsam sorgen sie mit Freude und Hingabe für das Wohl der Menschen, der Tiere und der Pflanzen. Ein geschwungener, rot gepflasterter Steinweg führt zu den Unterkünften der engagierten Helfer und zu einem einladenden Kiesplatz, wo es eine große Feuerschale mit rundherum im Kreis aufgestellten Holzbänken gibt. Gerne treffen sich dort alle an lauen Sommerabenden. Oma Strawaridis holt dann ihre Gitarre und gibt begeistert ein Rockkonzert. Es wird gesungen, gelacht und getanzt. Auch die Tiere stimmen fröhlich mit ihren Lauten in das musikalische Geschehen ein.
Des Weiteren helfen ihr die beiden Nachbarn, der Bürgermeister und der Vizebürgermeister. Doch das war nicht immer so. Anfangs waren sie strikt gegen die Entstehung der Tierrettungsstation und versuchten mit allen Mitteln, Oma Strawaridis’ Einsatz für die Tiere zu verhindern. Doch dann fand Oma Strawaridis einen Weg, ihr Herz zu erreichen. Sie schickte ihnen ein Video von einem kleinen Delfin namens Finn, der sich in einem Fischernetz verfangen hatte und verzweifelt um Hilfe rief. Finn war ganz allein, und niemand schien sich um ihn zu kümmern oder ihm helfen zu wollen. Das Video berührte ihre Herzen und ließ sie erkennen, wie wichtig Oma Strawaridis’ Einsatz wirklich war.
Mit Tränen in den Augen kamen sie zu ihr und beschlossen, sich von nun an mit aller Kraft für die Tiere dieser Erde einzusetzen. Der eine Nachbar übergab Oma Strawaridis ein riesiges Waldgebiet, der andere schenkte ihr ein gigantisches Wiesenareal mit bunten Blumen und duftenden Holundersträuchern entlang des Weges zum Wald.

