Franz der Frosch, der kein Märchen sein wollte
EUR 25,90
Format: 17 x 25 cm
Seitenanzahl: 52
ISBN: 978-3-7116-1630-2
Erscheinungsdatum: 25.09.2026
Küssen? Nein, danke!Franz der Frosch flieht aus seinem Märchenbuch.Gemeinsam mit der mutigen Mimi stürzt er sich in ein Abenteuer voller Magie und Gefahren.Doch kann Franz ein eigenes Ende finden – eines nach seinen Regeln und ganz ohne Märchenkram?
Kapitel 1
Der Sprung aus der Geschichte
In einem alten Regal stand ein dickes Märchenbuch. Es kauerte zwischen noch dickeren Büchern. Die waren so alt, dass der Staub auf den Buchrücken kleine Hügel
bildete.
In diesem Märchenbuch lebten viele Figuren. Prinzessinnen mit goldenen Zöpfen, tapfere Ritter, Einhörner und natürlich Frösche.
Und genau da begann das Problem.
Franz war ein Frosch. Ein kleiner, grüner Frosch mit einer goldenen Krone auf dem Kopf. Die Krone war viel zu groß. Sie rutschte ihm ständig über die Augen, so konnte er fast nichts sehen.
Franz lebte auf Seite dreiundsiebzig im Märchenbuch. Dort saß er jeden Tag an einem Brunnen mit glitzerndem Wasser. Jeder Tag war gleich.
„QUAAAK!“ … warten.
„QUAAAK!“ … warten.
Er sollte so lange quaken, bis eines Tages ein Mädchen kam, ihn aufhob und küsste.
„Bäh!“
„Ich bin kein Prinz!“, rief Franz laut. „Und ich will auch keiner werden! Küsse sind total eklig! Und dieser ganze Glitzerkram ist doof! Pffft!“
Er streckte die Zunge weit heraus.
Das Märchenbuch war empört. Ratsch! Die Seiten flatterten wild. Auf Seite zwölf wurde ein Einhorn wütend. „So frech!“, schnaubte es.
Aber Franz ließ sich nicht einschüchtern. „Das ist mir egal!“, rief er. Er hüpfte auf und ab. Heute war sein großer Tag. Heute wollte er nicht mehr quaken. Heute wollte er etwas anderes tun.
„Tschüss, ihr Langweiler!“
Mit einem großen Sprung sprang Franz aus dem Buch. Er war wirklich draußen. Weg von Seite dreiundsiebzig, weg vom Brunnen, weg vom Märchenkram.
Plumps! Er landete auf einem bunten Teppich.
Überrascht sah er sich um. Er war mitten in einem Kinderzimmer gelandet. Überall lag Spielzeug herum. In der Ecke stand ein Bett. Und auf dem Boden saß ein Mädchen.
Das Mädchen malte gerade kleine Piraten auf ihre Socken. Sie schaute hoch und riss die Augen auf. „Ein … ein Frosch?“
Franz rückte seine Krone zurecht und grinste frech. „Richtig! Ich bin Franz. Und du malst Piraten. Das ist toll! Hilfst du mir, ein Piratenschiff zu bauen? Ich muss schnell weg aus meinem Märchen, bevor mich noch jemand küsst. Igitt!“
Das Mädchen brachte kein Wort heraus.
Einen Moment lang starrten sich beide an. Der Frosch mit seiner schiefen Krone. Das Mädchen mit großen, staunenden Augen.
Kapitel 2
Ein Frosch will kein Prinz sein
Da stand er. Mitten auf dem bunten Teppich.
„Na, na! Guck mich nicht so an! Ich bin ein Frosch. Und bevor du fragst: NEIN, ich bin kein Prinz!“ Franz verschränkte seine kleinen grünen Arme und machte ein ernstes Gesicht.
Das Mädchen staunte. „Du … du kannst ja sprechen!“ Der Stift fiel ihr aus der Hand und rollte über den Teppich.
„Na klar kann ich sprechen!“, sagte Franz genervt. „Ich komme aus einem Märchenbuch, nicht aus einem Teich!“
„Ein sprechender Frosch mit Krone …“ Das Mädchen flüsterte. „Bist du der Froschkönig?“
Franz verdrehte die Augen so heftig, dass seine Krone fast herunterfiel. „Ach nö! Nicht schon wieder! Alle denken immer das Gleiche. Ein Kuss, dann ein Prinz, dann ein König. Dabei will ich das alles nicht. Könige müssen den ganzen Tag still auf einem Stuhl sitzen. Wie langweilig ist das denn! Und dann diese ganzen Küsse. Bäh!“
„Du bist also Franz, der Märchenfrosch?“
„Ich war Franz, der Märchenfrosch“, stellte er klar. „Jetzt bin ich Franz, der freie Frosch! Ich bin nämlich abgehauen!“
„Aus dem Buch raus?“
„Genau! Ich hatte einfach keine Lust mehr! Immer nur das Gleiche: Spring in den Brunnen, warte auf ein Mädchen, lass dich küssen, igitt, und schwupps bist du ein Prinz. Platsch, Kuss, Schloss, goldene Kutsche … bla bla bla. Ich will was anderes!“
Das Mädchen kicherte. Ein echter Märchenfrosch, der keine Lust auf sein eigenes Märchen hatte, das war wirklich verrückt!
„Okay, Franz“, sagte sie und lächelte. „Wenn du nicht zurück willst … was möchtest du denn machen?“
Franz’ Augen leuchteten auf. „Ich will frei sein und Abenteuer erleben! Aber ohne diese ganzen Küsse!“
...
Der Sprung aus der Geschichte
In einem alten Regal stand ein dickes Märchenbuch. Es kauerte zwischen noch dickeren Büchern. Die waren so alt, dass der Staub auf den Buchrücken kleine Hügel
bildete.
In diesem Märchenbuch lebten viele Figuren. Prinzessinnen mit goldenen Zöpfen, tapfere Ritter, Einhörner und natürlich Frösche.
Und genau da begann das Problem.
Franz war ein Frosch. Ein kleiner, grüner Frosch mit einer goldenen Krone auf dem Kopf. Die Krone war viel zu groß. Sie rutschte ihm ständig über die Augen, so konnte er fast nichts sehen.
Franz lebte auf Seite dreiundsiebzig im Märchenbuch. Dort saß er jeden Tag an einem Brunnen mit glitzerndem Wasser. Jeder Tag war gleich.
„QUAAAK!“ … warten.
„QUAAAK!“ … warten.
Er sollte so lange quaken, bis eines Tages ein Mädchen kam, ihn aufhob und küsste.
„Bäh!“
„Ich bin kein Prinz!“, rief Franz laut. „Und ich will auch keiner werden! Küsse sind total eklig! Und dieser ganze Glitzerkram ist doof! Pffft!“
Er streckte die Zunge weit heraus.
Das Märchenbuch war empört. Ratsch! Die Seiten flatterten wild. Auf Seite zwölf wurde ein Einhorn wütend. „So frech!“, schnaubte es.
Aber Franz ließ sich nicht einschüchtern. „Das ist mir egal!“, rief er. Er hüpfte auf und ab. Heute war sein großer Tag. Heute wollte er nicht mehr quaken. Heute wollte er etwas anderes tun.
„Tschüss, ihr Langweiler!“
Mit einem großen Sprung sprang Franz aus dem Buch. Er war wirklich draußen. Weg von Seite dreiundsiebzig, weg vom Brunnen, weg vom Märchenkram.
Plumps! Er landete auf einem bunten Teppich.
Überrascht sah er sich um. Er war mitten in einem Kinderzimmer gelandet. Überall lag Spielzeug herum. In der Ecke stand ein Bett. Und auf dem Boden saß ein Mädchen.
Das Mädchen malte gerade kleine Piraten auf ihre Socken. Sie schaute hoch und riss die Augen auf. „Ein … ein Frosch?“
Franz rückte seine Krone zurecht und grinste frech. „Richtig! Ich bin Franz. Und du malst Piraten. Das ist toll! Hilfst du mir, ein Piratenschiff zu bauen? Ich muss schnell weg aus meinem Märchen, bevor mich noch jemand küsst. Igitt!“
Das Mädchen brachte kein Wort heraus.
Einen Moment lang starrten sich beide an. Der Frosch mit seiner schiefen Krone. Das Mädchen mit großen, staunenden Augen.
Kapitel 2
Ein Frosch will kein Prinz sein
Da stand er. Mitten auf dem bunten Teppich.
„Na, na! Guck mich nicht so an! Ich bin ein Frosch. Und bevor du fragst: NEIN, ich bin kein Prinz!“ Franz verschränkte seine kleinen grünen Arme und machte ein ernstes Gesicht.
Das Mädchen staunte. „Du … du kannst ja sprechen!“ Der Stift fiel ihr aus der Hand und rollte über den Teppich.
„Na klar kann ich sprechen!“, sagte Franz genervt. „Ich komme aus einem Märchenbuch, nicht aus einem Teich!“
„Ein sprechender Frosch mit Krone …“ Das Mädchen flüsterte. „Bist du der Froschkönig?“
Franz verdrehte die Augen so heftig, dass seine Krone fast herunterfiel. „Ach nö! Nicht schon wieder! Alle denken immer das Gleiche. Ein Kuss, dann ein Prinz, dann ein König. Dabei will ich das alles nicht. Könige müssen den ganzen Tag still auf einem Stuhl sitzen. Wie langweilig ist das denn! Und dann diese ganzen Küsse. Bäh!“
„Du bist also Franz, der Märchenfrosch?“
„Ich war Franz, der Märchenfrosch“, stellte er klar. „Jetzt bin ich Franz, der freie Frosch! Ich bin nämlich abgehauen!“
„Aus dem Buch raus?“
„Genau! Ich hatte einfach keine Lust mehr! Immer nur das Gleiche: Spring in den Brunnen, warte auf ein Mädchen, lass dich küssen, igitt, und schwupps bist du ein Prinz. Platsch, Kuss, Schloss, goldene Kutsche … bla bla bla. Ich will was anderes!“
Das Mädchen kicherte. Ein echter Märchenfrosch, der keine Lust auf sein eigenes Märchen hatte, das war wirklich verrückt!
„Okay, Franz“, sagte sie und lächelte. „Wenn du nicht zurück willst … was möchtest du denn machen?“
Franz’ Augen leuchteten auf. „Ich will frei sein und Abenteuer erleben! Aber ohne diese ganzen Küsse!“
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