Die Abenteuer von Purple Bunny und seinen Freunden

Die Abenteuer von Purple Bunny und seinen Freunden

Birgitt Riml


EUR 23,90

Format: 27 x 18 cm (Querform
Seitenanzahl: 68
ISBN: 978-3-903067-76-9
Erscheinungsdatum: 21.07.2016
Soll das Häschen Purple Bunny in seinem ruhigen Tal bleiben oder zusammen mit seinen Freunden in die weite Welt hinausziehen? Die Tiere wagen das Abenteuer - und ihr Leben verändert sich dadurch ganz gewaltig! Ein Buch, das Mut macht, etwas Neues zu probieren.
Purple Bunny lebt in einem schönen Talkessel, in dem sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen und der von hohen Bergen umrahmt ist. Es gibt dort einen fröhlich plätschernden Bach, einen kleinen See mit wunderbar klarem Wasser, ein lauschiges Wäldchen, eine blütenprächtige Wiese und viel Schönes mehr. Dass sich hier Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen, ist aber kein leerer Spruch. Nein, denn Fuchs und Hase tun es hier wirklich, denn die beiden sind Freunde.

Der Fuchs heißt Westerwald und er lebt auch in einem Wald. Dieser ist allerdings nicht der deutsche Westerwald, sondern ein winzig kleines Wäldchen, bestehend aus zarten Tännchen und zierlichen Fichten, inmitten des stillen Talkessels. Und Purple Bunny ist natürlich der Hase beim „Gute Nacht“ Sagen. Er ist ein ruhiges Häschen mit einem geschmeidigen Fell, das wunderschön rotviolett und seidig glänzt.

Nun, beim „Gute Nacht“ Sagen sind die beiden nicht ganz alleine. Purple Bunny hat nämlich noch mehr Freunde: das Regenbogenbunny, den Hund Jean Kikeriki, die Katze Smörebröd und eben den Fuchs Westerwald. Die Freunde fühlen sich in ihrem schnuckeligen Talkessel auch ohne Pudel pudelwohl.
Nur das Regenbogenbunny stupst Purple Bunny öfters an und flüstert ihm zu: „Willst du nicht einmal auf einen der Berge klettern, um von dort oben aus in die Ferne zu blicken? Vielleicht wäre das, was du von dort oben siehst, sehr spannend. Aber vor allen Dingen wäre es neu! Vielleicht zieht es dich dann in die Ferne, um Abenteuer zu erleben!“

Purple Bunny ist zwar nicht ängstlich, aber vor dem Ersteigen eines hohen Berges hat es großen Respekt. Auch die übrigen Talkessel-Freunde können sich nicht mit dem Bergsteiger- und ?In-die Ferne-schweifen-Gedanken anfreunden. Ein jeder hat seinen eigenen Grund dafür:

Purple Bunny möchte immer im Tal bleiben und es denkt verträumt: „Ich bin hier so schön eingewohnt! Auf einem Berg und in der spannenden Fremde kenne ich mich ja gar nicht aus. Hier im Tal bin ich ein Gelbe-Rüben-König! Wo anders gibt es vielleicht Sachen zu fressen, vor denen mir graust. NEIN, aus meinem geliebten Tal möchte ich nicht fort!“
Der Hund Jean Kikeriki möchte immer im Tal bleiben und er denkt: „Ich werde hier das Ministerium für allgemeines Gewüff und Bellwesen gründen. Ich bin der Bundesministerialratshund! Zu Ruhm und Ehren will ich mich bekehren! Wuff!“ Er hat große Angst davor, dass er in der spannenden Fremde zu einem Wach- oder Kettenhund degradiert würde, denn er hat in Märchen und Geschichten schon viel Furchterregendes darüber gelesen. Hier im Tal lebt er in Amt und Ehren, darum will er gar nicht ans Bergsteigen und In-die-Ferne-Gehen denken.
Die Katze Smörebröd möchte immer im Tal bleiben und sie denkt: „Ich habe eine ganz eigene Ernährungsform hier im Talkessel erfunden. Ich fresse ausschließlich und immer nur Fische. ?Von den Mäusen habe ich mich ernährungstechnisch abgewandt, aber viele von ihnen sind meine Freunde. Fische gibt es im Bächlein im Überfluss, drum hab ich auch gar nie einen Verdruss!“

Die Katze, welche früher Maunzi oder Minka oder sonst irgendwie kätzisch geheißen hatte, ?legte sich daher den Künstlernamen Smörebröd zu, weil in Schweden belegte Brötchen, ?eben auch solche mit Fisch, so heißen.

„Nach Bergbesteigungen und Überquerungen gelange ich zum Schluss in Gegenden, ?in denen das Mäusemahl für Katzen gesetzliche Pflicht ist. Dann gute Nacht!
Nein aus meinem geliebten Tal möchte ich niemals weg!“
Der Fuchs möchte immer im Tal bleiben und er denkt: „Ich will keinen Berg ersteigen, keine spannende Ferne entdecken und keine Gans stehlen. Ich bin doch ja kein Dieb.“ Das mit dem Dieb sagt er jedes Mal, wenn die Rede von der Ferne ist, aber auch schon dann, wenn er das Regenbogenbunny von Weitem entdeckt. In seinen Augen hat das Regenbogenbunny gut reden, denn es ist ja nicht als Fuchs geboren worden. Füchse haben Gänse zu stehlen und sie dann wieder herzugeben. Wenn dies nicht genau so geschieht, dann kommt sehr schnell ein Jäger mit dem bösen SCH-Wort. Und was dann passiert, kann man sich ausmalen! „Der einzige Ort, an den ich außerhalb unseres Tales gehen würde, ist der schöne Westerwald. Über diesen habe ich sogar ein eigenes Lied komponiert. Darum habe ich auch den Namen angenommen. Aber sonst möchte ich an keinen spannenden Ort hinter den Bergen!“

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