Cover: Alle Abenteuer von Schwein Pupsi

Alle Abenteuer von Schwein Pupsi


EUR 21,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 86
ISBN: 978-3-7116-1690-6
Erscheinungsdatum: 15.09.2026
Mit Schwein Pupsi wird jede Seite zum Abenteuer: Raketenflüge, ferne Reisen, neue Freunde und eine gigantische Torte warten auf euch! Warmherzige Geschichten voller Fantasie, Mut und echter Freundschaft – perfekt für neugierige Kinder und begeisterte Vorleser.
Besuch auf dem Berg
Ganz oben auf dem höchsten Berg der Welt, dem Mount Everest, lebte ein kleines Schweinchen namens Pupsi. Pupsi war nicht irgendein Schwein, es war ein Abenteuerschwein, das mitten in den Felsen, in einer kuscheligen selbst gebauten Höhle wohnte. Seine Höhle war gemütlich, mit weichen Kissen und einem großen Regal voller Legosteine.
Eine sehr lange Treppe führte hinauf zu seiner Höhle:

Eines Tages kam ein Besucher zu ihm. Es war Pibidi der Löwe.

Das Schwein hatte jedoch gepupst, kurz bevor Pibidi kam. Als der Löwe die Höhle betrat, roch es immer noch fürchterlich, obwohl Pupsi bereits die Fenster zum Lüften geöffnet hatte. Der Löwe stand noch vor der Tür mit seiner wilden Mähne und schnupperte den widerlichen Gestank. Er fragte mit seiner königlichen und tiefen Stimme: „Wer hat denn hier gepupst? Pfui, es riecht nach verfaulten Eiern!“ Pupsi wurde dunkelrot im Gesicht und antwortete etwas verlegen: „Ich dachte nicht, dass Du jetzt schon da bist, aber ich habe schon alle Fenster aufgemacht. Das tut mir sehr leid …“ Doch Pibidi lachte. „Ach was, ist doch nicht schlimm. Ich pupse manchmal im Schlaf – dann wache ich selbst von dem Gestank auf!“ Beide mussten laut lachen. Um den Geruch zu vertreiben, zündeten sie eine duftende Himbeerkerze an und spielten ein lustiges Versteckspiel in der Höhle.
Am nächsten Tag bekam Pupsi wieder Besuch – diesmal kam Gerna die Giraffe.

Sie war eine besondere und sehr große Vertreterin ihrer Art mit langem Hals und ganz besonderem Muster auf ihrer Haut. Mit ihren langen Beinen konnte sie zwar gut die Treppen hochsteigen, aber am Ende war sie komplett außer Atem.
Die beiden haben sich auf das Treffen riesig gefreut, weil sie sich endlich wieder mal gesehen haben, und super verstanden. Sie bauten erneut mit den vielen Legosteinen von Pupsi – diesmal eine große Stadt. Gestern hat Pupsi einen Witz erfunden: „Was ist grün und schaut durch ein Schlüsselloch?“ „Ein Spionat.“ Den Witz hat Pupsi Gerna erzählt und sie hat sich kaputtgelacht. Später gingen die beiden zusammen spazieren.
Der nächste Besuch war von Gira der Ziege.

Gira ging die vielen Treppenstufen zur Höhle hoch. Sie torkelte in die Höhle, weil sie von dem vielen Treppensteigen völlig erschöpft war. Als die Ziege angekommen war, begrüßte Pupsi Gira. Er sagte: „Hallo, wer kommt denn da? Ein Bewunderer? Ach so, du bist es! Was wollen wir spielen?“ „Ich würde sagen, wir bauen etwas zusammen“, sagte Gira immer noch völlig außer Atem. „Okay, sehr schön!“ Sie stapelten Kissen, Decken und Hocker übereinander, bis ein wackliges, aber gemütliches Baumhaus mitten in der Höhle stand.
Der vierte Besucher in dieser Woche war Pasi, die Maus.

Klein, flink und mit einem Rucksack voller Snacks hüpfte sie die Stufen beinahe hinauf. Pasi krabbelte in die Höhle und quietschte: „Pupsi! Ich habe Popcorn mitgebracht!“ „Super! Dann haben wir einen spannenden Kinoabend!“, rief Pupsi begeistert. Die beiden machten es sich auf der Couch gemütlich.
Am Ende des Tages lag Pupsi in seinem Bett aus Moos und Decken, sah die Sterne durch das Fenster funkeln und lächelte. „Was für eine wunderschöne Woche! So viele Freunde, so viel Spaß.“
Das war erst der Anfang und er freute sich bereits auf weitere Abenteuer. Danach schlief Pupsi glücklich und zufrieden ein.



Die Reise beginnt

Es war ein frischer Morgen auf dem Mount Everest. Pupsi, das fröhliche Schwein mit der rosa Schnauze und der großen Reiselust, stand vor seiner Höhle und blinzelte in die aufgehende Sonne.
„Heute beginnt mein Abenteuer!“, sagte er fest entschlossen und stopfte seine Zahnbürste, eine Taschenlampe, etwas Proviant, eine Decke und sein liebstes Kissen in einen kleinen Rucksack.
Er schnallte sich den Rucksack um und machte sich ganz gemütlich auf den Weg.
Schon bald entdeckte Pupsi einen riesengroßen, schimmernden Turm, der wie ein Leuchtturm aus Glas und Marmor in den Himmel ragte. „Wow!“, staunte Pupsi. „Was für ein zauberhafter Ort!“
Kurz darauf hörte Pupsi das Plätschern eines kleinen Rinnsales und fand bald einen wunderschönen blauen Bach. Das Schwein ging weiter zum Wasser und hörte dort ein fröhliches „Qua-a-a-a-k!“

Eine Ente watschelte ihm entgegen und wackelte neugierig mit dem Kopf. Er fragte: „Hallo, wie heißt du?“ Die Ente antwortete: „Ich heiße Enti, und ich wohne hier ganz allein am Bach, und du?“ „Ich bin Pupsi. Wollen wir zusammenleben?“ „Ja, cool! Ich war bisher allein und jetzt bin ich mit dir zusammen.“
Pupsi sagte: „Das ist schön! Ich wollte reisen, und als ich dich gesehen habe, dachte ich, wir könnten zusammen reisen. Zu zweit ist es sicher viel schöner!“ „Fantastisch“, sagte Enti mit leuchtenden Augen. „Dann mal los!“
Sie machten sich gemeinsam auf den Weg und die Reise begann. Die beiden Freunde gingen am Bach spazieren, sangen Reiselieder und naschten von wilden Waldbeeren am Wegesrand.
Doch plötzlich – BRRRMMM! – donnerte ein knatternder Traktor den Pfad entlang. Pupsi erschrak und sprang zur Seite. Enti flatterte in ein Gebüsch, und eine Staubwolke legte sich über alles.
„Uff! Das war knapp“, schnaufte Enti. „Und ganz schön staubig!“, hustete Pupsi.
Pupsi und Enti liefen weiter. Sie stießen auf eine wackelige Hängebrücke aus Seilen und Holzbrettern. Sie schwang im Wind und knarrte bei jedem Schritt. Pupsi schluckte: „Ob die uns aushält?“ Enti flüsterte zurück: „Bestimmt!“, doch ihre Stimme zitterte ein wenig. Mutig tapsten sie los. Doch gerade, als sie in der Mitte der Brücke waren, zog ein dunkles Gewitter auf.
…

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