Flynns tierisches Abenteuer

Flynns tierisches Abenteuer

Stephanie Fuchs


EUR 17,90

Format: 13,5 x 21,5 cm
Seitenanzahl: 50
ISBN: 978-3-99131-426-4
Erscheinungsdatum: 30.05.2022
Nach einem Zoobesuch macht Flynn ein Nickerchen, während seine Eltern ein Picknick vorbereiten. Als er aufwacht, ist er alleine, doch die Tiere aus dem Zoo helfen ihm. Mit seinen neuen Freunden macht Flynn sich auf die Suche nach seiner Familie.
Das Abenteuer beginnt

Flynn strahlte. Er hatte so richtig gute Laune. Seine Eltern hatten mit ihm einen Ausflug gemacht. Sie waren alle zusammen den ganzen Tag im Zoo gewesen. Gleich würden sie noch ein Picknick machen. Mama wusch Obst und Gemüse. Papa zündete den Grill an.
Flynn war ein bisschen müde. Er beschloss, sich unter dem Strauch dort zusammenzurollen und etwas zu schlafen. Es war gemütlich, im trockenen Laub in der Sonne zu liegen. Flynns Augen fielen zu.
Im Traum lief er noch einmal durch den Zoo und besuchte die Tiere. Er wünschte dem Löwen einen guten Tag. Dann bewunderte er die Streifen des Zebras. Er lachte über die fröhlichen Delphine …


Flynn trifft Fuchs und Wolf

Dann spürte er einen Hauch im Gesicht. Eine Nase stupste ihn an. Etwas schleckte ihm über die Nase. War das sein heißgeliebter Hund Feldmann?
Flynn schlug die Augen auf. Zuerst dachte er, er würde immer noch schlafen und träumen. Ihn guckten zwei Augenpaare an. Das waren nicht Mama und Papa.
Das eine Augenpaar schaute aus grauem, das andere aus rotem Fell hervor. Aber das war nicht sein treuer Freund Feldmann.
Flynn überlegte. Und weil er klug war und Tiere gut leiden konnte, erkannte er, dass das graue Fell einem Wolf gehörte und das rote einem Fuchs.
Die beiden guckten etwas ratlos und zugleich neugierig. „Wer bist du?“, fragte der Fuchs. „Dich habe ich hier noch nie gesehen.“, sagte der Wolf.
„Ich bin Flynn.“, erwiderte Flynn.
„Was ist ein Flynn?“, fragte der Wolf. „Wo kommst du her? Hast du dich verlaufen?“, wollte der Fuchs wissen.
Flynn sah sich um und merkte, dass er nicht mehr am Picknickplatz vorm Zoo war. Auch sah er Mama und Papa nicht mehr. Flynn bekam etwas Angst. Aber weil er ein mutiger Junge war, überließ er der Angst nicht den Sieg.
Tapfer erzählte er dem Wolf und dem Fuchs, dass er nicht wisse, wo seine Eltern seien. Und er fragte, ob sie ihm helfen würden, sie zu suchen.
Der Wolf und der Fuchs waren nette Zeitgenossen. Sie nahmen Flynn in ihre Mitte und gingen mit ihm los.


Die Giraffe hilft mit

Zuerst trafen sie eine Giraffe. „Hallo Giraffe. Wir haben einen Flynn gefunden. Hast du den verloren?“
Die Giraffe beugte sich zu ihnen hinunter und betrachtete Flynn ganz ge­-
nau. „Möchtest du etwas essen? Magst du Laub? Da vorne stehen Akazienbäume. Wir könnten uns ein paar Blätter pflücken.“
Flynn schüttelte den Kopf. „Blätter esse ich nicht.“, sagte er.
„Höcker hast du auch keine auf dem Kopf.“, sagte die Giraffe. „Streck deine Zunge raus.“
Und weil Flynn gerne Quatsch machte, tat er, wie ihm geheißen. Er streckte der Giraffe die Zunge raus.
Diese aber schüttelte den Kopf. „Wir Giraffen haben blaue Zungen.“ Sie sah den Wolf und den Fuchs an. „Dieses Flynn-Dingsbums kann keine Giraffe sein. Aber ich helfe euch, seine Familie zu suchen.“


Wer steckt unter dem Panzer?

Also zogen sie zu viert weiter.
Sie kamen an einer Riesenschildkröte vorbei. „Hallo Schildkröte.“, sagte der Fuchs. „Ist das dein Flynn?“, fragte der Wolf. Flynn lächelte die Riesenschildkröte zaghaft an.
Diese aber riss die Augen auf. „Was hat dieser Flynn da im Maul?“, fragte sie. Die Giraffe sah Flynn an und sagte: „Das sind Zähne, glaub ich.“ Die Schildkröte erwiderte: „Wir Kröten haben keine Zähne und Lippen, nur einen Schnabel aus Horn.“
Dann wandte sie sich Flynn zu. „Hör auf die Erde und spüre die Luft. Kannst du mir sagen, ob es regnen wird?“ Flynn schüttelte ratlos den Kopf. Die Schildkröte verkündete: „Wenn er das nicht kann, dann ist dieser Flynn keine Kröte. Wir müssen weiter suchen.“


Weiß das Schwein mehr?

Sie wollten gerade weiter gehen, da hörten sie ein Grunzen und Quieken. Ein Schwein kam um die Kurve.
„Hallo Schwein.“, rief die Giraffe. „Vermisst du einen Flynn?“ „Was ist ein Flynn?“, fragte das Schwein.
Der Wolf zeigte auf Flynn. Das Schwein guckte Flynn ganz genau an. „Oink, oink, oink?“
Flynn guckte erstaunt zurück. Das Schwein versuchte es noch einmal: „Oink, oink!“ Flynn war immer verwirrter.
Das Schwein bemühte sich weiter. „Welche Tricks kannst du? Womit hast du vor drei Jahren am liebsten gespielt?“, fragte es.
Flynn musste lachen. „Vor drei Jahren war ich noch nicht auf der Welt. Und Zaubertricks kann ich nicht.“ „Dann bist du kein Schwein.“, verkündete das Tier.
„Wir Schweine können Kunststücke und haben ein gutes Gedächtnis. Und dich habe ich hier noch nie gesehen. Vielleicht lebst du unter der Erde?“
4 Sterne
Schönes und informatives Buch zum vorlesen - 21.06.2022
Delia

Ein tolles Buch für Kinder. Meiner 8-jährigen Tochter hat das Buch sehr gut gefallen. Ich finde es toll, daß man auch was über die beschriebenen Tiere lernen kann.

5 Sterne
Tolles Bilderbuch für Kinder - 17.06.2022
Edi

Flynn erlebt einen ereignisreichen Tag im Zoo unbeabsichtigt ohne Eltern und lernt die Hilfsbereitschaft der Zoobewohner kennen. Auf seinem Weg lernt er zudem vieles über die Tiere, denen er begegnet und die seine besten Freunde werden. Das Buch liest sich hervorragend, ist in kleine Kapitel aufgeteilt und wird von lustigen und schönen Illustrationen ergänzt. Lohnt sich.

5 Sterne
Tolles Buch, liebevoll geschrieben und gestaltet  - 13.06.2022
Kirsten

Tolles Buch, welches liebevoll geschrieben und gestaltet ist. Wir freuen uns über Fortsetzungen.

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