Die Schnecken wollen die Welt entdecken
Tiergeschichten in Reimform
EUR 25,90
Format: 25 x 17 cm
Seitenanzahl: 114
ISBN: 978-3-7116-0830-7
Erscheinungsdatum: 24.03.2026
Schnecken, Gänse, Ferkel und viele andere Tiere erleben in Marion Friedbergers Kinderbuch allerlei lustige und lehrreiche Abenteuer. Die gereimten, liebevoll formulierten Geschichten eignen sich zum Vorlesen für Kinder ab 3 Jahren genauso wie zum selber Lesen.
Die Schnecken wollen die Welt entdecken
Die süßen, kleinen Schnecken
Wollen die große Welt entdecken.
Lilli, Franzi und Klaus haben dies ganz schnell beschlossen,
Sie meinen, die Welt steht ihnen offen!
Schon nach einer Stunde brauchen sie eine Rast.
Ob das Vorhaben zu ihnen passt?
Ohne Füße und sehr langsam
Fangen sie die Reise an.
Viele Berge wollen sie sehen,
Über manche Brücken gehen.
Flüsse durchqueren und das Meer,
Aber wie geht das bitte sehr?
Ohne Beinchen, ohne Schuh
Streben sie dem Waldrand zu.
„Ach, ich glaub, wir sind schon ziemlich weit.“
„Nach zwei Stunden wird es auch Zeit!“
„Hinter dem Hügel, ganz bestimmt
Ein großer Fluss vom Berge rinnt.“
Lilli ganz schwach:
„Ich wär schon froh, ist es nur ein kleiner Bach.“
Ein Boot zu bauen trauen sie sich nicht.
Würde es halten? Drei Schnecken haben großes Gewicht!
Sie nehmen lieber ein festes Blatt und setzen sich nieder,
Sogleich ertönen frohe Seemannslieder.
„Gleich kommen wir am Ufer an“,
Sagt Klausi, der Wandersmann.
Lilli fragt: „Wann sind wir endlich am Ziel?
So weit sind wir gegangen, das war schon viel!
Ich geh zur Ruh, ich kann nicht mehr,
So ein Haus ist nämlich ganz schön schwer!“
Erstmals muss man verstehen,
Dass Schnecken immer zeitig schlafen gehen!
Selbstverständlich auch die drei,
Der lange Tag ist nun vorbei.
Auch Franzi und Klaus
Ziehen sich zurück ins Schneckenhaus.
Sie haben so viel geschafft,
Sie wünschen sich schnell ‚Gute Nacht‘.
Erschöpft schlafen sie schnell ein.
Was wird morgen sein?
Am Morgen, es war schon ziemlich spät,
Lilli aus dem Häuschen geht.
Ganz leise zu den beiden kroch,
Doch sieh an, sie schlafen noch!
Soll sie alleine weitergehen
Und sich die weite Welt ansehen?
Nein, sie wird sie langsam wecken,
Ganz vorsichtig, damit sie nicht erschrecken.
„So ganz ausgeschlafen bin ich nicht“,
Steht Franzi da und streift sich über sein Gesicht.
Na ja, er sieht dann auch nicht besser aus.
„Geh zurück ins Schneckenhaus,
Schlaf noch weiter, träum in Ruh.“
Verschlafen hört er Lilli zu.
Klausi kommt nun auch aus seinem Haus.
Er braucht dringend einen Frühstücksschmaus!
Ganz in Gedanken haben sie vergessen,
Ein Abendbrot zu fressen!
„Ganz schön viel gibt es hier“,
Und frühstückt gleich ein Krabbeltier.
Franzi ist schon wieder munter
Und schluckt ein Käferlein hinunter.
Auf dieser Wiese kann man nur Gutes fressen,
So kann Franzi seine Müdigkeit vergessen.
„Ist es nicht besser, wir gehen zurück?“
Lilli denkt: „So ein Glück!“
Sie traute sich kaum, nachzufragen –
„Aber wenn ihr denkt wie ich,
Drehen wir um, ganz sicherlich!“
Sie beschlossen: „Wir kehren um!“
Sie sehen, da ist viel zu tun!
Sie müssen übers Bacherl fahren
Und sehen erstaunt, wie weit sie waren.
…
Die süßen, kleinen Schnecken
Wollen die große Welt entdecken.
Lilli, Franzi und Klaus haben dies ganz schnell beschlossen,
Sie meinen, die Welt steht ihnen offen!
Schon nach einer Stunde brauchen sie eine Rast.
Ob das Vorhaben zu ihnen passt?
Ohne Füße und sehr langsam
Fangen sie die Reise an.
Viele Berge wollen sie sehen,
Über manche Brücken gehen.
Flüsse durchqueren und das Meer,
Aber wie geht das bitte sehr?
Ohne Beinchen, ohne Schuh
Streben sie dem Waldrand zu.
„Ach, ich glaub, wir sind schon ziemlich weit.“
„Nach zwei Stunden wird es auch Zeit!“
„Hinter dem Hügel, ganz bestimmt
Ein großer Fluss vom Berge rinnt.“
Lilli ganz schwach:
„Ich wär schon froh, ist es nur ein kleiner Bach.“
Ein Boot zu bauen trauen sie sich nicht.
Würde es halten? Drei Schnecken haben großes Gewicht!
Sie nehmen lieber ein festes Blatt und setzen sich nieder,
Sogleich ertönen frohe Seemannslieder.
„Gleich kommen wir am Ufer an“,
Sagt Klausi, der Wandersmann.
Lilli fragt: „Wann sind wir endlich am Ziel?
So weit sind wir gegangen, das war schon viel!
Ich geh zur Ruh, ich kann nicht mehr,
So ein Haus ist nämlich ganz schön schwer!“
Erstmals muss man verstehen,
Dass Schnecken immer zeitig schlafen gehen!
Selbstverständlich auch die drei,
Der lange Tag ist nun vorbei.
Auch Franzi und Klaus
Ziehen sich zurück ins Schneckenhaus.
Sie haben so viel geschafft,
Sie wünschen sich schnell ‚Gute Nacht‘.
Erschöpft schlafen sie schnell ein.
Was wird morgen sein?
Am Morgen, es war schon ziemlich spät,
Lilli aus dem Häuschen geht.
Ganz leise zu den beiden kroch,
Doch sieh an, sie schlafen noch!
Soll sie alleine weitergehen
Und sich die weite Welt ansehen?
Nein, sie wird sie langsam wecken,
Ganz vorsichtig, damit sie nicht erschrecken.
„So ganz ausgeschlafen bin ich nicht“,
Steht Franzi da und streift sich über sein Gesicht.
Na ja, er sieht dann auch nicht besser aus.
„Geh zurück ins Schneckenhaus,
Schlaf noch weiter, träum in Ruh.“
Verschlafen hört er Lilli zu.
Klausi kommt nun auch aus seinem Haus.
Er braucht dringend einen Frühstücksschmaus!
Ganz in Gedanken haben sie vergessen,
Ein Abendbrot zu fressen!
„Ganz schön viel gibt es hier“,
Und frühstückt gleich ein Krabbeltier.
Franzi ist schon wieder munter
Und schluckt ein Käferlein hinunter.
Auf dieser Wiese kann man nur Gutes fressen,
So kann Franzi seine Müdigkeit vergessen.
„Ist es nicht besser, wir gehen zurück?“
Lilli denkt: „So ein Glück!“
Sie traute sich kaum, nachzufragen –
„Aber wenn ihr denkt wie ich,
Drehen wir um, ganz sicherlich!“
Sie beschlossen: „Wir kehren um!“
Sie sehen, da ist viel zu tun!
Sie müssen übers Bacherl fahren
Und sehen erstaunt, wie weit sie waren.
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